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  1. #1
    Weck' den Kenianer in dir! Avatar von Yin
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    Standard Marathon Trink-Strategie bei starkem Schwitzen

    Hallo zusammen,

    ich gehöre (leider) eher zu der Gruppe der Vielschwitzer. Bzw. schwitze ich stark am Anfang des Marathons und zum Ende hin dann fast gar nicht mehr.
    Konkret verliere ich in den ersten 15km ca. 1 - 1,2 kg durch Flüssigkeitsverlust. Verglichen mit einem Lauffreund (400g) doch sehr viel.

    Zwei Fragen:

    - sollte ich versuchen diesen Verlust direkt in der ersten Hälfte auszugleichen, obwohl ich eigentlich keinen Durst verspüre und mich dann eher der volle Bauch stört? Oder lieber konstant aller 5km beim Posten 200ml trinken?

    - wie oft/wann sollte ich in meinem Fall eine Schwedentablette nehmen?

    Bisher hatte ich leider fast immer nach hinten raus Kämpfe trotz guten Trainings und ich glaube dass ich genau hier noch was verbessern kann.

    Vielen Dank!
    "Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren." (Karl Lagerfeld)

  2. #2
    Avatar von M.E.D.
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    1. Was ist eine Schwedentablette?
    2. Mir bekommt es besser, wenn ich an jeder Verpflegungsstation eine Kleinigkeit (2 oder 3 Schlucke) trinke.


    Ansonsten ist mein Rat wie immer:
    • Mache dir das Leben/Laufen nicht zu kompliziert.
    .

  3. #3
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Konkret verliere ich in den ersten 15km ca. 1 - 1,2 kg durch Flüssigkeitsverlust.
    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    [...]und zum Ende hin dann fast gar nicht mehr.
    Woher weisst Du das so genau?

    Wiegst Du Dich evtl. mehrfach im Laufe eines Marathon-WKs?

    Was ist Folding@home? Mach doch mit in unserem Folding@home-Team!

    Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.
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  4. #4

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    Alle 5 km 200 ml trinken wäre mir definitiv zu viel. Da hätte ich bald einen Blubber-Bauch. Für mich hat es sich bewährt, alle 5 km ein paar Schlucke zu nehmen. Bei wärmeren Temperaturen kippe ich mir auch immer Wasser über den Kopf. Das kühlt sehr gut. Ich habe den Eindruck, daß ich auch nach einer gewissen Zeit nicht mehr weiter schwitze, obwohl mir bei meinem Marathon am letzten Wochenende z.B. schon nach zwei Kilometern der Schweiß durch das Gesicht läuft. Anders als bei 10ern oder HMs habe ich bei Marathons im Ziel aber noch nie das Gefühl gehabt, die Wasserleitung leertrinken zu müssen. Eher im Gegenteil: es braucht etwas, bis ich im Ziel überhaupt trinken kann.

  5. #5
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von M.E.D. Beitrag anzeigen
    1. Was ist eine Schwedentablette?
    Ich nehme an, in einem Becher Wasser aufgelöst, ergibt das den leckeren Schwedentrunk.

  6. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Schwedentablette: https://m.europa-apotheek.com/schwed...n-6199480.html

    @Yin: Wie so vieles beim Marathon, ist auch das Trinken und dessen Bedürfniss höchst individuell. Ich persönlich schwitze bei höheren Temperaturen auch viel und bin schon auf 4 Kilo Körpergewichtsverlust auf 30 km gekommen. Ohne Probleme dabei gehabt zu haben. Hab natürlich auch gut getrunken.

    Also musst du für dich heraus finden, wieviel du trinken musst und kannst und dabei die goldene Mitte finden. Die Krämpfe gegen Ende können natürlich ihre Ursache im Flüssigkeits- und/oder Salzmangel haben. Können aber auch "nur" deswegen auftreten, weil du dich für deine aktuelle Leistungsfähigkeit überforderst.

    Gruss Tommi

  7. #7
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Also musst du für dich heraus finden, wieviel du trinken musst und kannst und dabei die goldene Mitte finden.
    Exakt.

    Ich bin auch ein Vielschwitzer. Meine persönliche Strategie:

    - Normal frühstücken, gut trinken
    - Mit dem Trinken ca 45min vorm Aufbruch aufhören, so dass ich die Anfahrt ohne "Boxenstopp" überstehe
    - 60-45 Min vor dem Start: Vor Ort wieder (wenig) Trinken, Banane essen, letztes mal Dixi 30 Minuten vor dem Start.
    - Trinkflasche in die Startaufstellung mitnehmen und vieleicht 5 Minuten vor dem Start die letzten Schlucke trinken, dann Flasche weg.
    - Jede Station mitnehmen, dort zwei Becher Wasser nehmen. Soviel trinken, wie ich mag (meist gut ein Becher, da die meist nicht voll gefüllt sind, um die 150ml), der Rest wird über den Kopf gekippt
    - Ab km 7,5 alle 7,5km kurz vor der Wasserstation ein Gel.
    - Die letzte Trinkstation wird meist ausgelassen...

    sonst nix.

    So hatte ich ernährungsmäßig überhaupt keine Probleme. Kein Hunger, kein Durst, kein Gluckerbauch, keine Magenprobleme, kein Blasendruck, es war ernährungsmäßig einfach problemlos.

    Ja, ich weiß, das entspricht auch nicht unbedingt der Empfehlung mit den Gels erst später anzufangen. Für mich habe ich gemerkt, dass es so einfach besser klappt, als ich die Dinger später nahm, habe ich richtig drauf "hingefiebert", so ist es ein konstantes "Pegel halten".

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  8. #8
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Yin,

    mag sein, dass du stark schwitzt. Gäbe es hierin einen Wettbewerb, hättest du gegen mich dennoch keine Chance. Ich schwitze schon, wenn ich nur ans Laufen denke. Im Gegensatz zu dir betrachte ich das allerdings als Vorteil. Vielschwitzer sind unempfindlicher gegen höhere Tempreraturen und starke Sonneneinstrahlung als die "trockenen Typen". Zum Beispiel "taue" ich erst jenseits der 20°C richtig auf und empfinde noch immer unbändiges Laufvergnügen, wenn die Quecksilbersäule die 30°C überschreitet ...

    Doch nun zu deinen Fragen: Wenn ich weiß, dass ich Ströme von Schweiß vergießen werde, also bei Temperaturen, wie sie durchaus im Frühjahr oder Herbst zuweilen vorherrschen, bzw. bei einer Kombi aus direkter Sonneneinstrahlung plus Temperatur, dann beginne ich bereits 10 - 15 min vor dem Start zu trinken und dann bei jeder Gelegenheit, die sich mir im Wettkampfverlauf bietet. Der Sachverhalt ist doch einfach einzusehen: Jeder ausgeschwitzte Milliliter vergrößert das Flüssigkeitsdefizit im Körper, vergrößert die Dehydrierung. Ab einem Verlust von etwa einem Prozent deines Körperwassers wirkt sich der Verlust leistungshemmend aus. Ab welcher Marge die Dehydrierung deine persönliche Krampfneigung zu fördern beginnt oder wann sie gar Krämpfe auslöst, wird dir niemand sagen können. Das ist die Seite des Wasserverlustes. Nun zur anderen Waagschale, die des Ersatzes von Körperflüssigkeit. Es gibt eine maximal Rate, wie viel Wasser dein Dünndarm pro Stunde an den Blutkreislauf übergeben kann. Unter idealen Bedingungen, wenn das, was du trinkst die richtige Zusammensetzung hat. Real ist die selten erreichbar. Die reale Rate der Rehydrierung ist also kleiner. So oder so übersteigt die Verlustrate diejenige der Wiederaufnahme von Wasser deutlich (unter üblichen Bedingungen). Wie sehr hängt von den äußeren Bedingungen (Witterung, gewählte Bekleidung) ab, die wiederum die Schweißrate bestimmen. Wenn du an einigermaßen "warmen" Tagen nicht von Beginn an ausreichend trinkst, wirst du folglich zwangsläufig in einem Körperzustand starker Dehydrierung enden. Ob und wann der Krämpfe auslöst, kann - wie bereits ausgeführt - niemand sagen. Offenbar geschieht das bei dir im Wettkampfverlauf.

    Zum Durst: Der Durst ist kein ausreichender Indikator fürs Trinken, auch wenn das vielfach behauptet wird. Ich spüre sehr lange keinen Durst, obwohl ich ein Flüssigkeitsdefizit eingehe. Irgendwann überfällt der Durst mich dann aber mit Macht und ich schaffe es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ihn wieder loszuwerden. Trinke ich dagegen von Beginn an ausreichend (was je nach Wetter mal mehr und mal weniger ist), dann tritt dieses barbarische Durstgefühl bis zum Schluss nicht auf. Nicht mal auf sehr langen Ultrastrecken (von extremen Hitzebedingungen abgesehen).

    Wie oft du Salztabletten nehmen sollst/musst, kann dir gleichfalls niemand konkret sagen. Auch dafür gibt es eine individuelle Komponente und den Faktor Witterung. Je mehr du schwitzt, umso häufiger, bzw. in umso kürzeren Abständen. Nach meinem Dafürhalten würde ich lieber eine Tablette zu viel als eine zu wenig nehmen.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  9. #9
    Avatar von Ladyinpink
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    Ich hab vor meinem ersten Marathon einfach bei den langen Läufen ausprobiert.
    Beim ersten Versuch Mal beobachten wie oft, wann und wieviel (in Schluck) du bei nem langen ca trinkst. Dann Trinkstrategie beim Marathon festlegen. Ev Trinkverhalten trainieren. Also beim langen Lauf immer dann trinken wo beim Marathon auch die Station ist und immer max 4-5 Schluck (Inhalt von ca 2 Bechern).
    Eine andere Möglichkeit wäre den Marathon mit Trinkrucksack (oder Gurt) zu laufen.

  10. #10
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich gehöre (leider) eher zu der Gruppe der Vielschwitzer. k!
    Und ich dachte immer, dass das Schwitzen von der Außentemperatur und der Laufgeschwindigkeit abhängig ist. Wenn ich im Winter ein Stündchen locker laufe, schwitze ich so gut wie gar nicht. Wenn ich bei 25 ° C im Sommer 10 K unter Volllast laufe, kann ich hinterher mein Shirt auswringen.
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  11. #11
    Avatar von strongfighter
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    Ich schwitze auch viel. Wenn es warm ist (> 25 Grad), kann ich gar nicht soviel trinken, wie ich herausschwitze. Deshalb vermeide ich lange Wettkämpfe möglichst bei solchen Temperaturen. Oder akzeptiere einfach, dass die Leistung nach unten geht,

    Die angesprochenen 200 ml alle 5 km sind meiner Meinung nach nicht zu viel.

    Bei kühlen Temperaturen beim Dresden-Marathon (10 Grad) hatte ich folgenden Speiseplan:

    0 250 ml Maurten Hydrogel-Drink
    5 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    11 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    17 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    22 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    26 100 ml Maurten Gel + Wasser
    30 100 ml Wasser + Salz
    32,5 250 ml Maurten Hydrogel-Drink
    38 200 ml Maurten Hydrogel-Drink

    Die 250 ml 10 min vor dem Start waren etwas viel für die Blase, aber sonst hat das so gepasst.

    10 km: 48:00 (04/2018) | HM: 1:47:59 (05/2018); 09/2018 eigentlich sub 1:45, aber die Strecke war 1,2 km zu lang | M: 3:51:26 (10/2018)

  12. #12
    Avatar von M.E.D.
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    Zitat Zitat von strongfighter Beitrag anzeigen
    ...
    Bei kühlen Temperaturen beim Dresden-Marathon (10 Grad) hatte ich folgenden Speiseplan:

    0 250 ml Maurten Hydrogel-Drink
    5 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    11 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    17 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    22 200 ml Maurten Hydrogel-Drink
    26 100 ml Maurten Gel + Wasser
    30 100 ml Wasser + Salz
    32,5 250 ml Maurten Hydrogel-Drink
    38 200 ml Maurten Hydrogel-Drink

    Die 250 ml 10 min vor dem Start waren etwas viel für die Blase, aber sonst hat das so gepasst.
    Das sind 1,7 Liter bei kühler Temperatur
    Wie viel trinkst du denn bei über 25°C?

    - - -

    Mich erinnert, dieser Faden, an einen älteren bei dem es auch um die Menge der Verpflegung ging:
    .

  13. #13
    Avatar von strongfighter
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    Zitat Zitat von M.E.D. Beitrag anzeigen
    Das sind 1,7 Liter bei kühler Temperatur
    Wie viel trinkst du denn bei über 25°C?
    kann ich gar nicht soviel trinken, wie ich herausschwitze.
    Kaum mehr pro km - eher weniger, weil ich bei kürzeren Distanzen und höherem Tempo mir fürs Trinken auch weniger Zeit lasse und versuche, so durchzukommen.

    Marathon bin ich bei den Temperaturen noch nicht gelaufen.

    - - -

    Mich erinnert, dieser Faden, an einen älteren bei dem es auch um die Menge der Verpflegung ging:
    Essen (Energiezufuhr, vorrangig Kohlehydrate) und Trinken sind zwei Paar Schuhe.
    Da Du aber vermutlich wissen willst, wie ich mit den Mengen Ernährung zurechtkam: Auf den Maurten Hydrogel-Drink hat mein Magen überhaupt nicht sauer reagiert. Es ließ sich (im Unterschied zum Gel) nicht nur hervorragend im vollen Lauf schlucken, sondern ging auch recht schnell durch den Magen.

    10 km: 48:00 (04/2018) | HM: 1:47:59 (05/2018); 09/2018 eigentlich sub 1:45, aber die Strecke war 1,2 km zu lang | M: 3:51:26 (10/2018)

  14. #14
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    Zitat Zitat von strongfighter Beitrag anzeigen
    ...Da Du aber vermutlich wissen willst, wie ich mit den Mengen Ernährung zurechtkam: .....
    Nein, darum ging es mir nicht.

    Manchmal glauben Läufer, sie müssten möglichst viel trinken und übertreiben es dann. In dem anderen Faden wurde das thematisiert.


    Übrigens:
    Irgendwo hatte ich mal gelesen, man würde mehr Flüssigkeit durch die Atmung als durch das schwitzen verlieren. Bei einem Lauf in kalter und trockener Winterluft könnte ich mir vorstellen, dass da etwas dran ist.
    .

  15. #15

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    Und ich dachte immer, dass das Schwitzen von der Außentemperatur und der Laufgeschwindigkeit abhängig ist. Wenn ich im Winter ein Stündchen locker laufe, schwitze ich so gut wie gar nicht. Wenn ich bei 25 ° C im Sommer 10 K unter Volllast laufe, kann ich hinterher mein Shirt auswringen.
    Ich kann alle meine Sachen auch einer Stunde Lauf im Winter auswringen. Bei langsamen Tempo etwas weniger, aber naß ist das immer hinterher.

  16. #16
    Avatar von M.E.D.
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    Zitat Zitat von kalue Beitrag anzeigen
    Ich kann alle meine Sachen auch einer Stunde Lauf im Winter auswringen. Bei langsamen Tempo etwas weniger, aber naß ist das immer hinterher.
    Trägst du Thermo-Kleidung?

    Ich meine:
    Man schwitzt, weil das Nervensystem meldet: "es ist zu warm". Natürlich entsteht Wärme, wenn man seine Muskeln arbeiten lässt.
    Aber, wenn du deine Kleidung, trotz Kälte, hinterher auswringen kannst, ...evtl. bist du zu gut isoliert.


    p.S.:
    Es gibt die Faustregel:
    • Wenn du beim Loslaufen fröstelst bist du richtig angezogen.
    .

  17. #17
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    @Med: ist bei mir genauso. Bei 0° trage ich obenrum 3 Schichten: normales Kurzarm-Laufshirt, extrem dünnes Langarmshirt, etwas dickeres Langarmshirt (weit weg von Thermo), keine Mütze, keine Handschuhe. Fast alle Läufer, denen ich begegne sind deutlich stärker vermummt. Bei 5° eine Schicht weniger und die Arme werden oft hochgekrempelt. Die Klamotten sind hinterher nass. Bei weniger werde ich gar nicht warm, bei mehr wird es unangenehm warm und die Kälte kriecht dann durch die Nässe zurück...

    Passt schon so...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  18. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    bones (06.02.2019), kalue (04.02.2019)

  19. #18
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Da ich mich auch in großer Hitze im Sommer noch wohl fühle, habe ich im Winter nichts dagegen, wenn ich auch mal zu warm bekleidet bin. Dann schwitze ich halt mehr, so what. Da ich in aller Regel eh nicht vor habe, längere Pausen zu machen, fürchte ich auch kein Auskühlen unterwegs.

    Man kann aber auch ne Wissenschaft draus machen

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  20. #19

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    Trägst du Thermo-Kleidung?
    Ich habe gar keine Thermo-Kleidung.

    Wenn du beim Loslaufen fröstelst bist du richtig angezogen.
    Ich weiß. Wobei für mich eine Einschränkung gilt: die Hände müssen auf den ersten Kilometern warm sein. Wenn die kalt werden, dann werden sie überhaupt nicht wieder warm bevor ich nicht aufhöre.

  21. #20
    Avatar von strongfighter
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    Zitat Zitat von M.E.D. Beitrag anzeigen
    Nein, darum ging es mir nicht.

    Manchmal glauben Läufer, sie müssten möglichst viel trinken und übertreiben es dann. In dem anderen Faden wurde das thematisiert.
    Nö, weder glaube ich das, noch trinke ich zu viel.
    Reine Wassermenge waren bei mir ja auch 1493 ml. Der Rest waren Kohlehydrate, Salz, Pektin und Alginat.

    10 km: 48:00 (04/2018) | HM: 1:47:59 (05/2018); 09/2018 eigentlich sub 1:45, aber die Strecke war 1,2 km zu lang | M: 3:51:26 (10/2018)

  22. #21
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Pektin und Alginat? Was bringt das?

    Gruss Tommi

  23. #22
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Pektin und Alginat? Was bringt das?

    Gruss Tommi
    Alginat = Geliermittel
    Pektine = Ballaststoffe
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  24. #23
    Avatar von strongfighter
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Pektin und Alginat? Was bringt das?

    Gruss Tommi
    Maurten beschreibt das ungefähr so:
    Alginat bewirkt, dass die kohlehydrathaltige Flüssigkeit im sauren Milieu des Magens geliert (Hydrogel). Dadurch kommt die Magenschleimhaut mit weniger Kohlehydrat in Kontakt. Dadurch kann man mehr Kohlehydrat konsumieren, ohne dass einem übel wird.
    Sobald das Zeug im basischen Milieu des Dünndarms ist, wird es wieder flüssig und kann im Dünndarm aufgenommen werden.

    Wozu das Pektin ist, habe ich auch nicht verstanden. Könnte mir vorstellen, dass das nur aus herstellungstechnischen Gründen drin ist (zum Granulieren vielleicht).

    10 km: 48:00 (04/2018) | HM: 1:47:59 (05/2018); 09/2018 eigentlich sub 1:45, aber die Strecke war 1,2 km zu lang | M: 3:51:26 (10/2018)

  25. #24
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Und ich dachte immer, dass das Schwitzen von der Außentemperatur und der Laufgeschwindigkeit abhängig ist. Wenn ich im Winter ein Stündchen locker laufe, schwitze ich so gut wie gar nicht. Wenn ich bei 25 ° C im Sommer 10 K unter Volllast laufe, kann ich hinterher mein Shirt auswringen.
    Schwitzen ist zunächst einmal eine Eigenschaft oder besser: Fähigkeit, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt ist. Die einen schwitzen stark, die anderen weniger. Im Grundsatz ist das genetisch festgelegt, so wie alle anderen Eigenschaften und Fähigkeiten.

    Hinzu kommt, dass man Schwitzen trainieren kann. Wer sich häufig körperlich belastet, trainiert das Organ Haut in dieser Hinsicht, er schwitzt also mehr. Auch wer sich bewusst und immer wieder der Hitze aussetzt, zum Beispiel durch regelmäßiges Saunieren, kann die Schweißrate erhöhen. Noch nicht geklärt ist, ob dadurch die Anzahl der Poren erhöht wird oder nur brachliegende „in Betrieb genommen“ werden. Läufer sollten die Erhöhung ihrer Schweißrate durch entsprechendes „Training“ als Geschenk verstehen, weil man bei warmer Witterung in der Regel besser zurecht kommt. Ich selbst sauniere regelmäßig, auch im Sommer, mindestens ein-, meist zweimal pro Woche und schwitze schon, wenn ich nur ans Laufen denke. Meine extremste Bekanntschaft in dieser Hinsicht war vor Jahren ein Ultraläufer, den ich im Rahmen eines Marathons traf. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir, dass er für einen 100 km-Lauf in Namibias Wüstengegend trainierte. Unter anderem dadurch, dass er etliche Stunden auf dem Spinningrad in der Sauna verbrachte, die auf 50°C einstellt war (natürlich war der Hauptzweck dieser Tortur Gewöhnung des Organismus an extreme Temperaturen).

    Ganz erheblich ist das Schwitzen auch von der gewählten Bekleidung abhängig. Im Winter bedeuten mehrere Schichten übereinander, dass die entsprechenden Sensoren auf der Haut schwül-heißes Klima ans Nervensystem melden. Je nach äußeren Verhältnissen natürlich. Auch im Sommer kann man durchaus Bekleidungsfehler begehen. Zum Beispiel glauben viele Läufer bei Sonne und aushaltbaren Temperaturen im Trägershirt schweiß-sparend bekleidet zu sein. Ein Irrtum, weil die direkt auf die Haut treffende Wärmestrahlung zu vermehrter Schweißbildung führt. Besser ist ein entsprechen luftiges, weißes Kurzarmshirt, um der Sonne weniger Hautfläche anzubieten (natürlich auch im Hinblick auf einen möglichen Sonnenbrand).

    Was die Witterung betrifft, gibt es mehr Faktoren als nur die Temperatur, die uns schwitzen lassen. Die bereits erwähnte Sonneneinstrahlung z.B. und natürlich auch die Sättigung der Luft mit Feuchtigkeit. Bei schwülen Verhältnissen, mit annähernd gesättigter Luftfeuchte rinnt der Schweiß in Strömen, auch bei bedecktem Himmel.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  26. #25
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von strongfighter Beitrag anzeigen
    Maurten beschreibt das ungefähr so:
    Alginat bewirkt, dass die kohlehydrathaltige Flüssigkeit im sauren Milieu des Magens geliert (Hydrogel). Dadurch kommt die Magenschleimhaut mit weniger Kohlehydrat in Kontakt. Dadurch kann man mehr Kohlehydrat konsumieren, ohne dass einem übel wird.
    Sobald das Zeug im basischen Milieu des Dünndarms ist, wird es wieder flüssig und kann im Dünndarm aufgenommen werden.
    Au weia, da wird mir glatt beim Lesen schon schlecht Dir ist schon bewusst, dass das die "Beschreibung" eines Verkäufers ist?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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