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  1. #1

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    Standard Und irgendwann nach Sparta

    Liebe Foris
    Gerne lese ich, wie ihr es macht und beobachte einige von Euch dabei ziemlich genau. Jetzt schildere ich, wie ich es mache. Nächstes Jahr möchte ich Ende Mai beim Olympian Race teilnehmen und dann im August meine diesjährige 100 Meilen Bestzeit beim Mauerweglauf zu jagen. Für beide Rennen bin ich angemeldet und meine Familie gibt mir für Griechenland frei, das ist insofern super großzügig und absolut nett, da dies außerhalb der Ferien ist und meine Frau (als Lehrerin) und mein Sohn in die Schule müssen, während ich mich 5 Tage lang in Korinthen akklimatisiere, 2 Tage laufe und dann 2 Tage feiere. Die 2 tage feiern sind im Preis inbegriffen...
    Mein Plan sieht so aus: Derzeit absolviere ich eine Art Marathonspezifisches Training mit möglichst vielen Höhenmetern. Gestern bin ich beispielsweise 30 Kilometer mit 830 Höhenmetern gelaufen. Dann kommen noch 2 Tempoeinheiten bzw 1 Tempoeinheit und eine "schnelles bergaufwandern - Einheit". In den ersten drei Monaten des nächsten Jahres werden die Lalas allmählich länger. Anfang März beginnt dann ab nach dem Kandel-Marathon, den ich ja in Eselsmütze bestreiten muss, die Intensivultraphase. Da möchte ich dahin kommen, dass ich 60 km Lalas mit 1600 Höhenmeter laufen kann ohne ans Limit zu kommen. Die 30 km mit 830 Hm sind derzeit mein Limit. Und in Sachen schnelles bergauf wandern. Bin letzten Donnerstag 6 Kilometer zu einem steilen Hügel gelaufen und diesen 4 x 5 Minuten schnell bergaufgegangen und ich muss sagen, diese Einheit war erheblich anstrengender als gedacht.
    Die Zeit zwischen Olympian Race ist knapp, dürfte aber reichen, jedoch sehe ich es locker und eher spielerisch. In Berlin werde ich laufen, kämpfen und genießen und es nehmen wie es kommt.
    Zurück zum Olympian Race: Ich kann nicht gut Höhe und Trails, beides darf ich jetzt trainieren und da mein Laufkumpel Hermann nächstes Jahr wieder beim Zugspitzenultratrail teilnimmt,, läuft er die Höhenmeterlalas mit. Da ich in der Südpfalz wohne ist es nicht schwer Höhenmeter zu sammeln. Die Pfälzer Berge gehen quasi vor meiner Haustüre los...
    Ich werde einigermaßen regelmäßig schreiben wie ich laufe und was mich diesbezüglich beschäftigt, euch meine Gedanken mitteilen, das hilft auch mir selber, klarer zu werden.

    Mein Programm letzte Woche:
    Montag gemütliche 10 Kilometer (6 Min/km)
    Mittwoch: 2 km einlaufen, jeweils 1-2-3 Kilometer in 4:30 Min/km mit jeweils 1 Kilometer Trabpause und hinterher 2 Kilometer auslaufen.
    Donnerstag insgesamt 15 km Laufen mit 4x5 Minuten schenellem bergaufwandern (500 Höhenmeter)
    Freitag gemütlich 12 Kilometer mit 160 Höhenmetern in 6 Min/km
    Samstag 30 Kilometer mit 830 HM (in 6:27 pro KM)
    Sonntag langsame 12 km in 6:07 mit 160 HM
    Insgesamt 91 Kilometer
    Eigentlich war geplant den Sonntag frei zu nehmen, die nächste Woche ist aber sehr voll, ev nehme ich mir da einen Tag mehr frei....

    Ja und zusätzlich mache ich Athletiktraining mit Stabiübungen etc. Da ich dieses stinklangweilig finde, sehe ich eine Serie ausschließlich beim Athletiktraining, so schaffe ich es mich hierfür aufzuraffen....
    Soweit meine Pläne, über Kommentare und konstruktive Kritik freue ich mich. Bis bald, euch alles Gute
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  2. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    Catch-22 (12.11.2019), JoelH (11.11.2019), todmirror (11.11.2019)

  3. #2

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    Jetzt laufe ich seit drei Wochen mit vielen Höhenmetern und habe seither dauerhaft ordentlich schwere Beine. Nach einem lauffreien Tag fühlen sie sich nach wie vor (wenn auch etwas weniger) schwer an. Es fühlt sich nicht nach Überlastung an, aber mein Körper signalisiert mir, dass er zu arbeiten hat. Da scheint ein Umbauprozess in Gang zu sein. Jeden zweiten Tag schone ich meinen Körper höhenmetermäßig. Zugleich werden von Mal zu Mal die Gehpassagen weniger. Samstag musste ich nur die wirklich steilen Anstiege gehen. Die letzte Steigung kam ich mit letzter Kraft hoch, die folgenden flachen Kilometer konnte ich dann wieder flott in 5:30 laufen, spannend, bin gespannt wie das weitergeht, vielleicht verwandle ich mich tatsächlich noch in eine Bergziege...
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    JoelH (11.11.2019)

  5. #3
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Samstag 30 Kilometer mit 830 HM (in 6:27 pro KM)
    Wie viele negative hm waren da mit dabei?

    Im Bezug auf die Gesamt-KM meine ich. Bei einer Runde sind die Zahlen ja identisch. Aber das Verhältnis ist unbekannt. Also, was weiss ich, 2km hoch und 28km langsam runter. So meine ich das.

  6. #4

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Wie viele negative hm waren da mit dabei?

    Im Bezug auf die Gesamt-KM meine ich. Bei einer Runde sind die Zahlen ja identisch. Aber das Verhältnis ist unbekannt. Also, was weiss ich, 2km hoch und 28km langsam runter. So meine ich das.
    Die ersten drei Kilometer sind flach, da laufe ich zum Pfälzer Wald. Dann im Wald 20 Kilometer stark profiliert, also eigentlich nur hoch und runter. genau die fallen mir echt schwer, muss ich kämpfen. Die letzten 7 Kilometer sind wieder recht flach, halt über die Weinberge, aber da gehen Steigungen höchstens 400 m lang.
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    JoelH (11.11.2019)

  8. #5
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Das hört sich nach echt hartem Programm an. Hab mir gerade überlegt, 1600hm auf 60km, das könnte 4x die Kalmit rauf und runter sein. Keine "schöne" Vorstellung

    Viel Erfolg und eine gute Gesundheit!

  9. #6

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das hört sich nach echt hartem Programm an. Hab mir gerade überlegt, 1600hm auf 60km, das könnte 4x die Kalmit rauf und runter sein. Keine "schöne" Vorstellung

    Viel Erfolg und eine gute Gesundheit!
    Dann bist du ja auch von hier. Ich bin aus Mörzheim, lauf nach Leinsweiler, dort hoch zur Madenburg, runter in Richtung Klingenmünster und kurz vor der Klinik wieder hoch in den Wald, über die Landeck zurück...
    Alles Gute dir...
    Grüße
    Cornelius
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  10. #7
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    "Hartes Training macht den Wettkampf leicht."
    An dem etwas abgedrochenen Spruch ist schon was dran. Finde ich klasse wie du das angehst. Ich sollte endlich auch wieder ans Höhenmetersammelm gehen, Hab gestern beim Indoormarathon in Nürnberg schon gemerkt, dass ich die Treppen bei jeder Runde vom UG ins EG schon leichter genommen habe. Ich will ja am 04.04. zum PUM (wenn ich da noch reinrutsche), wenn es klappt im Februar den Brocken rocken und spiele auch noch mit dem Gedanke den ZUT 2020 zu wagen. Dazu müsste ich mich außer jetzt verschärftem Berg- und Treppentraining zu machen auch endlich wider mehr auf alpine Trails wagen. Das hab ich arg schleifen lassen. Selbst alpinen Berg- und Klettertouren haben 2019 nicht ausreichend Platz gefunden um hier wenigsten die einst vorhandenen Grundlagen entsprechend auf höherem Niveau zu halten.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34

    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 57 km 06:30:30
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Wedel 04:23:38

    28.12. Grüntal Ultra
    31.12. Kirchheimer Sylvesterlauf
    2020 schwarz: fix, rot markiert: geplant
    25.01. Rodgau 50 km
    08.02. Brocken Challenge 80 km 2000 hm im Tiefkühhaus
    20.02. Indoor Marathon Pfohren
    07.03. 6 h Nürnberg Sri Chimnoy
    08.03. Bienwaldmarathon Kandel

    01.03. Neckarufer Marathon
    21.03. 24 h Heilbronn-Leingarten
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km (immer noch Warteliste)
    19.04. LIWA Marathon
    17.05. Trollinger Marathon
    15.08. 100 Meilen Berlin, Mauerweglauf

  11. #8

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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    "Hartes Training macht den Wettkampf leicht."
    An dem etwas abgedrochenen Spruch ist schon was dran. Finde ich klasse wie du das angehst. Ich sollte endlich auch wieder ans Höhenmetersammelm gehen, Hab gestern beim Indoormarathon in Nürnberg schon gemerkt, dass ich die Treppen bei jeder Runde vom UG ins EG schon leichter genommen habe. Ich will ja am 04.04. zum PUM (wenn ich da noch reinrutsche), wenn es klappt im Februar den Brocken rocken und spiele auch noch mit dem Gedanke den ZUT 2020 zu wagen. Dazu müsste ich mich außer jetzt verschärftem Berg- und Treppentraining zu machen auch endlich wider mehr auf alpine Trails wagen. Das hab ich arg schleifen lassen. Selbst alpinen Berg- und Klettertouren haben 2019 nicht ausreichend Platz gefunden um hier wenigsten die einst vorhandenen Grundlagen entsprechend auf höherem Niveau zu halten.
    Danke für die Rückmeldung, Sache ist, ich kann nur so. Anders habe ich keine Chance auf ein erfolgreiches Finish. Dafür sind 180 km mit 4000 Höhenmeter zu viel.
    Und bei deinem Programm würde ein Höhenmetertraining sicherlich Sinn machen....
    Alles Gute dir
    Grüße
    Cornelius
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  12. #9

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    Oh Mann, bin ich langsam geworden. Gestern stand ein Tempoläufchen auf dem Plan. Nach 2 Kilometern einlaufen 1000, 2000, 3000 m Tempo mit jeweils 1000m Trabpause. Danach noch 2000m auslaufen. Es war kalt, windig und dunkel. Den ersten Tempolauf bewältigte ich in 4:30, die 2 km in 4.40 pro Kilometer und die 3 Km in 4:52 Min/km. Ich fühlte mich alt und langsam. Gut, bis vor kurzem habe ich mich noch vom Mauerweglauf erholt und kaum trainiert. Auch habe ich mich ernährungstechnisch gehen lassen und wiege einige Kilos mehr aber dennoch. Aber das ist wohl der Preis, den man für die langen Ultras bezahlen muss. Mal sehen wie sich mein Tempo in der nächsten Zeit entwickelt....
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  13. #10
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Hey Cornelius,
    werde das Ganze hier sehr aufmerksam beobachten! Was du schreibst ist schon krass. Schon jetzt heftige Sachen, was die Höhenmeter angeht. Mein Jahreshöhepunkt ist ja auch früh im Jahr, aber von deinem Stand bin ich noch weit entfernt!
    Ich habe zuletzt 2016 mehr Höhenmeter gemacht (für die 100 Meilen beim Thüringen Ultra, 3500 Hm auf 161 km), aber so heftige Sachen wie das mit den 830 Hm auf 30 km war da nie dabei! Respekt!
    Was ich schon faszinierend finde bei dir ist, wie schnell du dich steigerst. Ich habe 12 Laufjahre gebraucht, um auf die 100 Meilen zu kommen, da warst du deutlich schneller. Ich wünsche dir, dass du die Freude und deine Gesundheit behältst, um deine Ziele zu verwirklichen!
    Und wie gesagt: ich habe dich im Auge...
    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  14. #11

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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Was ich schon faszinierend finde bei dir ist, wie schnell du dich steigerst. Ich habe 12 Laufjahre gebraucht, um auf die 100 Meilen zu kommen, da warst du deutlich schneller.
    Als ich Kind war, spendierte mir mein Marathonlaufender Vater immer ein Eis, wenn ich zum Lauftreff mitkam. So habe ich mit 7 einen 10 km lauf in 56 Minuten gefinisht. Mit Unterbrechungen bin ich immer wieder gejoggt, also gelaufen aber ohne systematisches Training. Bis vor 7 Jahren war ich im Fitnessstudio und habe dort meist Laufband trainiert. Vor ich glaube 8 Jahren hatte ich Fortbildung in Köln und zur selben Zeit war dort Marathon. Ich sah die Läufer und wollte auch. Nach dem OK meiner Familie habe ich 4 mal pro Woche 50 Minuten Laufband gemacht und in den Wochen vor dem Kandelmarathon Samstags mal 1,5, 2, 2,5 Stunden gelaufen, das gleiche nochmal und 2 Wochen vor dem Marathon 3 Stunden. Dann habe ich 14 Tage nix gemacht, man muss ja ausruhen für den Marathon und bin meinen ersten Marathon in 4:05 Stunden gelaufen. 1 Kilometer vor dem Ziel dachte ich: "Was bist du für ein Idiot, du musstest ja unbedingt Marathon laufen, das machst du NIE wieder. Aber jetzt hast du dich darauf programmiert bis ins Ziel zu laufen, jetzt machst dus halt." Und im Ziel:" Geil, das machst du wieder". Dann kam mir ein Greifbuch in die Hände und ich trainierte nach Greif und lief im Jahr darauf 3:29 Stunden. Im Ziel kam ich nicht mehr ohne Hilfe auf die Beine, nachdem ich mich auf den Boden gesetzt hatte.........
    Auch wenn ich Greif inzwischen für zu hart für mich halte, hat er mich zum leistungsorientierten Laufen gebracht und dafür bin ich dankbar. Jedoch hatte ich in dieser Zeit immer wieder kleinere Verletzungen und dann eine ganz heftige Achillessehnenentzündung, so stark, dass mir bei jedem Schritt der Fuß schmerzte und ich für 1 Jahr aussetzte.
    Nach dem 3:29 Marathon wollte ich einen Spaßmarathon machen ohne Uhr und lief tatsächlich ohne Uhr beim Karlsruher Nachtlauf den Marathon, lief 3:32 Stunden (trotz 460 Höhenmeter) und fand so meine Liebe zum Ultralaufen, wenn auch ich noch lange brauchte, bis ich es mir eingestand. Meine Frau kapierte das wesentlich schneller. Von daher laufe ich schon sehr lange, aber ja, das Ultrapensum habe ich schnell gesteigert. Wenn Wehwehchen kommen gehe ich zu meinem Untermieter (ein sehbehinderter Osteopat) der dann die Ursache findet, behebt und mir entsprechende Übungen zeigt. Und sollte ich irgendwann den Spartathlon laufen, würde er für die ganzen 36 Stunden Rufbereitschaft machen, falls es Probleme gibt, hat er mir schon versprochen.....
    @Nachtzeche: Natürlich werde ich dich auch beobachten. Ich finde es mutig, dass du nachdem Münchner Marathon, der für dich lief wie er lief, jetzt 24 H läufst, die für dich liefen, wie sie liefen....
    Zuletzt überarbeitet von Hauptmieter (12.11.2019 um 18:17 Uhr)
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  15. #12

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    Habe gestern bemerkt, dass ich seit bereits einer Woche kein Athletiktraining mehr gemacht hatte. Ende letzter Woche war mein Körper zu beansprucht vom Laufen und diese Woche kam ich nicht dazu bzw. war abends zu tot. Mein Sohn braucht gerade viel Papa und das soll er dann bekommen und danach wollte ich nicht mehr.
    Wenn ich aber eines gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist es, dass mein Körper dringend gehegt und gepflegt werde muss, sonst verursacht die Lauferei Verletzungen. Gestern Abend habe ich wieder angefangen und etwa die Hälfte meiner Übungen gemacht. Heute kommt die andere Hälfte. Von den 30 Minuten Übungen habe ich heute Muskelkater. Und für die nächsten Wochen und Monate gelobe ich Besserung...
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  16. #13
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Wenn ich aber eines gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist es, dass mein Körper dringend gehegt und gepflegt werde muss, sonst verursacht die Lauferei Verletzungen. Gestern Abend habe ich wieder angefangen und etwa die Hälfte meiner Übungen gemacht. Heute kommt die andere Hälfte. Von den 30 Minuten Übungen habe ich heute Muskelkater. Und für die nächsten Wochen und Monate gelobe ich Besserung...
    da legst du einen Finger auf die Wunde - da sind wir Brüder im Geiste. Meinen guten Vorsätzen, drei Mal pro Woche Stabi- und Kräftigungstraining zu machen, habe ich bisher NULL mal Werke folgen lassen! Schande über mich, ich gelobe Besserung! Danke für die Erinnerung!

    LG
    nachtzeche
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  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Hauptmieter (15.11.2019)

  18. #14

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    Bin vergangene Woche 6 Mal gelaufen.
    Mo 10 km in 5:15 Min/km 100 HM
    Die frei
    Mi 10 km in ´5:19 Min/km, darin 1, 2, 3 km in 4:45 Min/km, 138 Hm
    Do gemütlich 12 km kn 6 Min/km mit 155 Hm
    Frei 12 km in 6:00 Min/km 182 Hm
    Sa 28 km in 6:39 Min/km 833 Hm
    So 12 km in 5:52 Min/km 156 Hm


    Insgesamt 84 Wochenkilometer

    Den Lala am Samstag mussten wir streckenmäßig umlegen. Plötzlich kamen wir an ein Sperrband, ein großes Gebiet war wegen Wildschweintreibjagd gesperrt, so mussten wir umkehren und die Strecke etwas ändern, deswegen wurden es nicht wie geplant 30 Kilometer. Diesmal ging der lange Lauf nicht so gut, bei den Steigungen musste ich sehr kämpfen, bin mehr gegangen. Das Gute dabei ist, dennoch ist es Training, beim OR muss ich ja auch viele Steigungen gehen zumal ich das bisher nie viel trainiert hatte. Aber hart sind diese langen Einheiten mit den HM schon.
    Was ich klar unterschätzt habe bei meinem Vorhaben sind die Temperaturen. Wir hatten 1 Grad Celsius, ich musste und muss sehr aufpassen, gesund zu bleiben. Neben dem Höhenmetertraining wird das der entscheidende Faktor sein.
    Diese und nächste Woche habe ich viele Termine, bin an beiden Wochenenden unterwegs, mal sehen ob und wie ich das Training herumbauen kann.
    Wir werden sehen....
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  19. #15

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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    da legst du einen Finger auf die Wunde - da sind wir Brüder im Geiste. Meinen guten Vorsätzen, drei Mal pro Woche Stabi- und Kräftigungstraining zu machen, habe ich bisher NULL mal Werke folgen lassen! Schande über mich, ich gelobe Besserung!
    Naja wirklich wichtig wird das bei hohen Kilometerumfängen, da kann ja dann aus jeder Kleinigkeit eine Verletzung werden. In Woche 5 vor dem Mauerweglauf bekam ich im Urlaub bei einem Tempolauf starke Aduktorenprobleme. Habe dann viel mit der Faszienrolle gearbeitet, bin 3 Tage viel Rad gefahren. Danach ging Laufen wieder, habe die Tempoläufe in der Folge bis zum Wettkampf aber gestrichen.
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  20. #16

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    Der gute Herr Nachtzeche hat Recht, es ist ungemein wichtig die Zielsetzung zu fixieren, also, here we go:

    Zielsetzung für 2020

    Beim Olympian Race allgemein: finishen; Traumziel: Eine Zeit zwischen 24 und 26 Stunden; Minimalziel: Kämpfen bis zum Umfallen, weiterlaufen solange ich noch laufen kann und im Rennen bin.
    Das Olympian Race umfasst 180 Kilometer bei etwa 4000 Höhenmeter., man hat 28 Stunden Zeit Von Hagel bis dauerndem Regen bis hin zu großer Hitze kann alles dabei sein. Vor 4 Jahren regnete es so viel wie nie, vor 2 Jahren war es sehr sehr heiß. Es startet 14.30 Uhr in (wahrscheinlich) großer Hitze zu einer für mich schlechten Tageszeit. Die zweite Streckenhälfte ist schwerer, es gibt fordernde Berge bis ca Kilometer 170. Vor 2 Jahren haben gerade 50% der Teilnehmer gefinisht. Ich bin bisher nie durch die Nacht gelaufen, muss mir die nötige Kraftausdauer für die vielen Höhenmeter erst erarbeiten. Auch weiß ich nicht, wie mein Körper auf diese großen Belastungen reagiert.
    Auch psychisch betrete ich Neuland: Wenn ich ein absolutes Tief habe und gehen muss, kann ich mir in diesem Moment nicht vorstellen, jemals wieder laufen zu können. Als ich beim Mauerweglauf von Kilometer 80 - 90 wanderte, stelle ich mich darauf ein, bis zum Ziel zu wandern, das hätte zeitmäßig auch locker gereicht. Beim Olympian Race habe ich ein Zeitlimit von 28 Stunden, das heißt ich muss mich darauf programmieren zu laufen oder wenn es nicht anders geht zu gehen, solange mich meine Beine tragen und so lange ich noch im Rennen bin, egal wie aussichtslos es scheint, nur dann kann ich Erfolg haben. Bisher habe ich das noch nicht erlebt, habe da keine Erfahrung.
    Wegen aller dieser Umstände bin ich mit einem erfolgreichen Finish zufrieden unabhängig von der Zeit, ein Traum wären 24 - 26 Stunden dennoch. Entscheidend wird sein, auf den ersten 100 Kilometern Körner zu sparen.

    Mauerweglauf
    Ziel: Bestzeit, Traumziel: Substanz 18h; Minimalziel: Finnishen vor 3 Uhr morgens
    Beim diesjährigen Mauerweglauf benötigte ich 19.36 Stunden. Kilometer 80 - Kilometer 90 wanderte ich, die letzten 20 Kilometer auch. Weil ich meine GPS Uhr zu ungenau eingestellt hatte, war ich auf den ersten 40 Kilometern zu schnell (war bei km 50 in 5:07 statt der geplanten 5:30 Stunden). Ab Kilometer 80 ernährte ich mich ausschließlich von Limonade, da bei Schloss Sacrow mein Drop Bag nicht gefunden wurde, wo meine Kohlenhydrate waren. Inzwischen glaube ich, dass ich auf den letzten 20 Kilometern nicht nur wegen des harakirimäßigen Tempos der ersten 40 Kilometer "tot" war, sondern auch wegen Kohlenhydratrmangel. Von dem her glaube ich, dass da mehr möglich ist. Ich denke im Idealfall bis zu 90 Minuten. Was ich nicht weiß, ob ich mich vom Olympian Race, das am 22./23.5.20 stattfindet, ausreichend erholen kann, der Mauerweglauf ist ja schon am 15.08.20, ich denke aber schon. Beim Mauerweglauf werde ich meine Bestzeit jagen, sehe es aber locker, nehme es wie es kommt.

    Hauptproblem
    Meine Ernährung; ich bin Stressesser, bekomme in meiner Praxis zunehmend schwierigeres Klientel, habe da also großen Stress, wiege derzeit zu viel (85 kg bei 189). Was der Herr Nachtzeche unter anderem bewundernswert kann, ist sich bewusst zu ernähren, da habe ich Nachholbedarf.
    Ich setze in diesem Punkt auf den Faktor Zeit. Im Frühjahr 2020 werde ich weniger Klienten annehmen und ab März weniger arbeiten. Auf der anderen Seite gehe ich mir damit jetzt schon auf den Geist, bin genervt von mir. Was ich nicht schaffe, schon oft versucht habe, ist es mit purem Willen anzugehen. Da ich aber jetzt schon genervt von mir bin, ist es eine Frage der Zeit bis ich meine Stress anders kompensiere bzw weniger und bewusster esse, hoffe ich. Auch davon werde ich berichten.
    Nach dem Mauerweglauf ist die Saison natürlich beendet, dann werde ich länger regenerieren.
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  21. #17
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Ich bin jetzt schon gespannt was du vom Olympian Race berichten wirst.
    Gibt es harte CutOff Zeiten unterwegs? Gibt es technische Abschnitte zu laufen....
    Ich merke schon, dass ich Angst bekommen muss von dir angesteckt zu werden und da im Leben auch mal hin muss. Ist schon was besonderes diese an die Antike angelegten Rennen in Griechenland zu laufen.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34

    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 57 km 06:30:30
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Wedel 04:23:38

    28.12. Grüntal Ultra
    31.12. Kirchheimer Sylvesterlauf
    2020 schwarz: fix, rot markiert: geplant
    25.01. Rodgau 50 km
    08.02. Brocken Challenge 80 km 2000 hm im Tiefkühhaus
    20.02. Indoor Marathon Pfohren
    07.03. 6 h Nürnberg Sri Chimnoy
    08.03. Bienwaldmarathon Kandel

    01.03. Neckarufer Marathon
    21.03. 24 h Heilbronn-Leingarten
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km (immer noch Warteliste)
    19.04. LIWA Marathon
    17.05. Trollinger Marathon
    15.08. 100 Meilen Berlin, Mauerweglauf

  22. #18

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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt schon gespannt was du vom Olympian Race berichten wirst.
    Gibt es harte CutOff Zeiten unterwegs? Gibt es technische Abschnitte zu laufen....
    Ich merke schon, dass ich Angst bekommen muss von dir angesteckt zu werden und da im Leben auch mal hin muss. Ist schon was besonderes diese an die Antike angelegten Rennen in Griechenland zu laufen.
    Es gibt Cut Off Zeiten, laut Mike sind die nicht sooo streng, ich kann es nicht einschätzen. Ja, es gibt extrem schwer zu laufende Passagen, vor allem gegen Ende der Strecke. Wenn du interessiert bist, lies Udos OR - Bericht und achte mal auf die Streckenbeschreibung. Bei ca km 150 hat Udo für 10 km 2 Stunden gebraucht....
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  23. #19

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    Diese Woche war voll und stressig. Freitag und Samstag war ich auf Fortbildung, so musste ich mein 5 Tages - Programm in der Praxis (Beruf) in 4 Tagen abspulen. Abends war ich entsprechend müde. Freitag / Samstag kam dann nich die Fortbildung. Abends merkte ich das, die Pace war entsprechend eher niedirig. Sonntag meine 32 km musste ich richtig kämpfen, war entsprechend langsam, spürte die Müdigkeit und den Stress der Woche. Hermann mein Laufkumpel ist immer vorneweg in einem mörderisch hohen Tempo und musste immer auf den Bergen auf mich warten...
    Die Woche im einzelnen:
    Montag 12,76 km mit einer Pace von 6:28 und 186 Höhenmetern
    Dienstag frei
    Mittwoch 11,63 km in 6:55 und 348 Hm, bin zur kleinen Kalmit und diese 4 Mal möglichst schnell hochgelaufen (gerade noch im Laufschritt, dauerte jeweils 5 Minuten)
    und dann wieder zurück...
    Donnerstag 12,05 Kilometer in 6:07 und 97 HM inklusive 5 Mal 1000 Meter Tempo und 500 M Trabpause dazwischen
    Freitag frei
    Samstag 13,53 Km in 6:04 und 201 Hm+
    Sonntag 32 km in 6:39 und 834 Hm
    Dazu habe ich 2 Mal Athletiktraining gemacht, ist OK, könnte mehr sein. Bin diese Woche erneut Freitag bis Sonntag weg und habe in der Praxis an 4 Tagen mein 5 Tagesprogramm, wird also nochmal voll, mogle mich in Sachen laufen irgendwie durch, klappt schon irgendwie...
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  24. #20

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    Athletiktraining
    Habe gestern mit Benjamin, meinem Untermieter und Osteopaten gesprochen, wir haben beschlossen, das Atheltiktrainingsprogramm zu verändern. Bisher habe ich hauptsächlich das "MAXX-F" Programm verwendet, ein Programms, das die Uni Bayreuth entwickelt hat, es sind Übungen mit ausschließlich der körpereigenen Kraft.
    In der letzten Zeit kamen aber immer mehr Übungen dazu, dass es einfach zu viel wurde. Immer wenn Wehwehchen kamen, behandelte Benjamin diese und gab mir die entsprechenden Übungen dazu. Zugleich hatte ich bis zum Mauerweglauf meine Füße sträflich vernachlässigt. Aus dem Mauerweglauf ging auch eine kleine Fußverletzung hervor. Also baute ich auch noch Seilspringen, Wippbrett und eine weitere Fußstabiübung hinzu. Dann habe ich ja noch die Übungen für meine rechte und linke Hüfte, da meine rechte Hüfte bei meinen ersten beiden Ultras nicht richtig rotierte, die linke Seite dies ausgleicht und in dem Muskeln um das linke Knie herum Schmerzen verursacht hatte und noch viel mehr Übungen.
    Insgesamt kam ich mit meinem Programm nicht mehr durch, machte jede Übung höchstens 1 Mal pro Woche, war zu viel. Jetzt werde ich das Maxi-F Programm nur noch nebenbei machen, wenn ich dazu komme und die anderen Übungen hauptsächlich. Diese kamen bei Beschwerden meinerseits dazu, sind also wichtig. Benjamin wird immer wieder meine Muskeln auf Dysbalancen hin überprüfen und korrigieren. Damit fühle ich mich wohl.
    Wenn ich Zeit für meine Familie abschneiden muss, werde ich diese immer dem Athletiktraining "entwenden" und mein Sohn benötigt gerade etwas mehr Papa, möchte mit mir Latein lernen und spielen, soll er bekommen auch wenn dann die Atheltikübungen ausfallen....

    Höhenmeterlalas
    Bei meinen Höhenmeterlalas kann ich inzwischen die ersten 17 Kilometer durchlaufen ohne auch nur einen gegangenen Schritt. Das Streckenprofil sieht so aus, dass ab Kilometer 3 eine leichte Steigung kommt, die ab Kilometer 4,5 - Kilometer 8,5 heftig wird, dann geht es einen Kilometer bergab, einen weiteren steil bergauf und dann bis Kilometer 15 trailig bergab. Nach einem Kilometer eben geht es erst 1 Kilometer leicht und dann die folgenden 5 Kilometer steil bergauf. Diese muss ich noch teilweise gehen, sind einfach zu steil, ich zu fertig. Die letzten 10 - 12 Kilometer gehen eben, 1 Kilometer bergab, 2 Kilometer leicht bergauf, diese muss ich richtig kämpfen, teilweise gehen. Vorerst werde ich bei Streckenverlängerung keine weiteren Höhenmeter dazunehmen, weil ich diese 840 Hm ja kaum schaffe.

    Schuhe probieren
    Bei den Höhenmeterlalas experimentiere ich gerade mit Schuhen. Wenn der Waldboden nass ist, sind meine Salomon mit Profil super, (keine reinen Trailschuhe sondern eher "Kompromissschuhe"), auf den Asphalt laufen sich diese nicht optimal. Wenn es trocken ist kann ich auch mit meinen normalen Straßenschuhen im Wald gut laufen. In Bezug of das OR heißt das, dass ich Straßenschuhe einplane, für den Fall der Fälle aber profilierte Kompromissschuhe mitnehme, für den Fall, dass es viel regnet. Wahnsinn an was man da alles denken muss....
    Grüße an Alle
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  25. #21

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    Dieses Wochenende war ich unterwegs, habe meine Frau zu einem Termin begleitet nach Herdecke. So bin ich am Samstag den Ruhrradweg von Schwerte aus gelaufen. Es war kalt aber wunderschön, die Sonne schien und ich konnte einige Störche sehen. Nach 12,5 Kilometer realisierte ich, dass ich Rückenwind habe, also auf dem Rückweg Gegenwind. Ich wollte sowieso nur 20 km plus X laufen, also drehte ich um und beließ es bei den 25 Kilometern. Insofern war die Woche gemütlich und mit nicht so vielen Höhenmetern. Athletiktraining läuft, habe 3 Mal trainiert.
    Mein Laufkumpel Hermann fragte mich, ob ich am 1.3.21 am "Petit Ballon" mitlaufe, einem 50 km Lauf im Elsass mit 2000 Höhenmetern. Das wäre ein gutes Training für das Olympian Race. Ich habe mich noch nicht fest entschieden, würde aber sicherlich Sinn machen. Der Bienwaldmarathon eine Woche später wäre dann ein besserer Trainingslauf, ist aber egal. Hauptsächlich bestreite ich diesen ja wegen der verlorenen Wette mit meinem Sohn. Wenn ich bei den ersten 120 Kilometern des diesjährigen Mauerweglaufes mehr wie 2 Kilometer schneller wie 6 Min/Km laufe muss ich den BWM mit Eselsmütze bestreiten. Da ich meine GPS Uhr zu oberflächlich eingestellt hatte, damit sie länger hält, habe ich die Wette verloren. Meine Frau hat die Eselsmütze inzwischen gestrickt, sie hat "I A" von Disneys "Pu der Bär" als Vorbild genommen, irgendwann werd ich mal ein Foto von ihr posten. Ich sage mal so, mit dieser Mütze wird der BWM ein gutes Hitzetraining für Griechenland......

    Die vergangene Woche lief ich im einzelnen:
    Montag frei, Osteopatiebehandlung durch meinen Untermieter, da darf ich nicht trainieren
    Dienstag:10,68 km, 143 Höhenmeter, 6:06 Min/km
    Mittwoch: Aschenbahn: 2 km einlaufen, dann 1x1, 1x2, 1x1 km in 4:30 Min pro km, dazwischen 1 km Trabpause, 2 km auslaufen, danach 1,5 km laufen mit meinem Sohn
    Donnerstag: 14,2 km in 6 Min/km mit 198 Hm und danach 1,5 km mit meinem Sohn
    Freitag wollte ich morgens vor dem Losfahren 20 km mit vielen Hm laufen, war aber zu tot
    Samstag 25 km in 5:30 Min/Km und 43 HM
    Sonntag 10,1 km mit 130 Hm
    Das sind insgesamt etwa 77 km und knapp 500 HM
    Mein Sohn fährt Fahrradrennen und hat im Februar einen Atheqltiktest, an dem er u.a. 1500 m rennen muss. Dieses Jahr lief er da hinterher, jetzt möchte er mehr trainieren, um besser abzuschneiden. Drum laufe ich öfter noch etwas mit ihm und lasse ihn dabei Intervalllaufen.....
    Liebe Grüße an Alle
    Cornelius
    Zuletzt überarbeitet von Hauptmieter (02.12.2019 um 08:11 Uhr)
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  26. #22

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    Heute stehe ich mir selber im Weg. Nachher nehme ich am Hasslocher Nikolauslauf teil, ein Halbmarathon, 3 7 KM Runden durch eine verregneten Matschebreiwaldweg. Innerlich laufe ich noch wie früher, als ich Greif lief und Marahton in der entsrechenden Pace (1.34 für den HM). Jetzt wiege ich mehr und bin definitiv langsamerdurch die Ultralaufere und das macht mir etwas aus. Ich suche nach 1000 Ausreden heute nicht zu laufen, aber da muss ich durch. Das wird der letzte Kurzwettkampf für dieses Jahr. Mal sehen wie es läuft. Direkt nach dem Zieleinlauf muss ich schnell nach Hause rasen, da mein ältester Freund seinen 50. Geburtstag bei uns feiert, bei uns Kaffee und Kuchen, danach Restaurant....

    Dann habe ich ich fest zum "Trail du petit balon" angemeldet. Er findet am 1.3.20 statt, 54 km und va 2300 Höhenmeter und muss ein wunderschöner Landschaftslauf sein. 12 Wochen vor dem Olympian Race wird das noch einmal ein Härtetest für das OR. Von Kilometer 20 bis 30 scheint es durchweg bergauf zu gehen, auch gibt es ein Cut off und bei den Laufberichten auf der Trailrunning - Seite sind 2 Reporter am Cut off gescheitert, aber wird schon gehen. Nur darf ich bei dem Rennen nicht in den roten oder zumindest nicht in den tiefroten Bereich gehen. Der 1 Woche später stattfindende Bienwaldmarathon wird somit ein reiner Lala, denn ich dann mit Eselsmütze laaangsam laufen werde.
    Grüße an Alle
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  27. #23

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    Halbmarathon
    Es war verregnet und der Waldboden entsprechend matschig und deshalb kam keine wirkliche Freude auf. Der Kurs bestand aus 3 Runden a 7 Kilometer. Ich bin mit einer Pace von etwas schneller als 5 Min/km gestartet und die ersten Kilometer ging es gut. So etwa bei Kilometer 5 bekam ich plötzlich ganz schwere Oberschenkel und beide Adduktoren schmerzten. ich fühlte mich plötzlich schwach, als hätte mir jemand "den Stecker gezogen". Die beiden nächsten Kilometer kämpfte ich mich durch, es ging zunehmend schwerer. Dann bei Kilometer 7 beschloss ich, dass der Preis zu hoch ist und gab auf. Die Tage vorher war ich etwas blass, wurde abends viel früher müde. Noch Freitag Abend meinte meine Frau ich sähe krank aus. Naja, besser jetzt ein solches Erlebnis, ich denke Mund abwischen und weiter. Ganz verstehe ich aber nicht was da passiert ist....manchmal will der Körper nicht und das sollte ich dann akzeptieren.

    Wochenrückblick
    Montag 14,4 km in 5:58 Min/km und 212 Höhenmeter, Dienstag 16,4 km inklusive 3 x 7 Min bergauflaufend (einen sehr steilen Berg schnellstmöglich hochlaufen) in 6:43 Min/km und 400 Hm, Mittwoch 14,3 km in 6:02 Min/km und 219 Hm, Donnerstag 10,35 km in 5:55 Min/km und 146 Hm, Freitag 5,5 km in 6:02 Min/km und 75 hm, Samstag 7 km in 4:55 Min/km
    Auch habe ich 2 Mal Athletiktraining gemacht.
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