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  1. #1
    Avatar von Fiambu
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    Standard Mein Weg vom gedanklichen zum tatsächlichen Eiger Ultra

    Nun denn liebe Laufgemeinschaft,

    vor allem für mich, aber gerne auch für andere zum mitlesen, werde ich dieses Lauftagebuch mal beginnen.

    Was habe ich vor:

    Vor allem möchte ich weiter Träume verwirklichen, das ist für mich der Sinn des Lebens und ich handhabe das nun schon seit einigen Jahren so, dass ich immer mindestens 1 Traum / Jahr verwirkliche (es ist also anzunehmen, dass es dann doch realistische Träume bisher immer waren)
    Bisherige Träume die ich verwirklicht habe waren zu einem bestimmten Konzert gehen, ein Buch schreiben und veröffentlichen, ein Klavier-Konzert geben, neue Berggipfel erklimmen.... Das hat bisher jedes Mal geklappt.
    Und warum hat es geklappt?!: Weil ich nur dann wirklich etwas tue, wenn ich ein solches Ziel/Traum vor Augen habe. Und wenn das erstmal in meinem Kopf ist, dann kann ich machen was ich will, es wird auch so geschehen. Das hat mir meine Erfahrung aus den letzten 10 Jahren gezeigt.

    Mein jetziger Traum: Den Eiger-Ultra E51 zu laufen (am liebsten in 2021 oder 2022) Warum? Ich liebe die Berge, genauer gesagt sind die Berge meine Seelenheimat! Ich wandere gerne und gehe auch gerne Bergsteigen. Und nun möchte ich gerne auch das Laufen, also sportlich ambitioniert, in meiner Seelenheimat machen. Aber das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern wird ein längerer Weg.

    Und dieses Tagebuch wird und soll mich auf diesem Weg begleiten.

    Wie stelle ich mir nun meinen Weg zu dieser Traumverwirklichung vor?:

    in 6 Wochen werde ich meinen ersten HM laufen. Vor allem danach und nach jedem weiteren WK möchte ich meine Ziele gerne immer wieder realistisch anpassen. Zur Zeit sehen meine Ziele so aus:

    Dieses Jahr sind HM dran, um Erfahrungen zu sammeln in WK, auch mal ein 5er, ein 10er und zu Silvester der obligatorische 15er.
    Im Training möchte ich dieses Jahr noch meine Pace verbessern, die aktuell bei ca 6:30 für den HM liegt, D.h. im Training werden Intervalle und Tempoläufe genauso Thema sein, wie LDLs.
    Aber genauso möchte ich auch jetzt schon im Training ganz sachte ein paar Hm immer wieder mit drin haben und auch Krafttraining regelmäßig in meinen Kalender einbauen.

    Was mich im Moment noch sehr beschäftigt: ein neues Laufband! Ich habe eins, aber ohne STeigung und es ist schon ziemlich "durchgenudelt". Ich bin ein Morgenmensch, laufe also gerne vor der Arbeit, das ist dann schon mal in der Zeit um 4.30 oder 5 Uhr morgens. Da gibt es nur wenige Monate in unserem Breitengrad, in denen ich dann im Hellen laufe. Im Dunkeln laufe ich auch wegen der Verletzungsgefahr nicht so gerne. Dieses neue Laufband habe ich mir auch schon raus gesucht, man kann bis zu 15% Steigung einstellen...es ist bereits in meinem Amazon Warenkorb...aber irgendetwas hindert mich noch daran, auf "Kaufen" zu klicken...mal sehen, wie das ausgeht.

    Nach meinen letzten HM im Oktober in Lübeck möchte ich dann gerne mit einem Trainingsplan für den Marathon durch den Winter gehen (es werden wieder einige km dann auf dem Laufband sein, aber das habe ich letzten Winter auch mit viel Freude gemacht, sehe da also kein Problem drin) Vorrausgesetzt ich sage nach Lübeck "Jap, ich möchte nach wie vor noch in Richtung längere Distanzen"

    2020 soll dann Marathon-Jahr werden. WK habe ich mir noch nicht raus gesucht, gerne können aber auch WK dabei sein, die vlt. nur 30 km aber dafür einige Hm dann schon haben, da ich mich in 2020 mehr ans Trail-laufen wagen möchte. Der schönste Abschluss wäre für mich dann der Kaisermarathon im Oktober! Das wäre wirklich toll. Mal sehen, ab das klappt. Kann auch gut sein, dass ich Mitte 2020 sage: "Kaisermarathon wird erst was in 2021". Da bleibe ich flexibel.

    Mein Körper ist mein bester Freund, in jeglicher Hinsicht. Ich gehe sorgsam mit ihm um, achte auf ihn und glaube auch, dass ich als Osteopathin so ein bisschen Ahnung habe, was ihm gut tun kann für das Training, das ich vor habe.
    Vor allem habe ich mir vorgenommen, dass ich weiterhin alle 4-6 Wochen eine Regenerationswoche mache (Vor den WK natürlich sowieso Tapering vor und danach, das ist ja klar) Ich habe die tolle Erfahrung machen können, welche tolle Entwicklung in so einer Ruhephase passiert. Fast ganz wie von selbst ist man auf einmal schneller, obwohl man doch immer noch im entspannten Modus läuft. Das möchte ich mir gerne beibehalten, denn das ist einfach das tollste Gefühl. (Neben dem Druck auf die Stop-Taste an der Uhr nach dem Training... )

    Tja und je nachdem, wie 2020 so läuft, soll es dann 2021 oder 2022 zum Eiger Ultra gehen.

    Die Bilder, die ich von dem Eiger Ultra gesehen habe, habe mich fasziniert. Besonders die Landschaft. Ich habe schon viele Berichte über verschiedene Ultra-Trails gesehen, aber keine Landschaft hat mich dabei so beeindruckt, wie die am Eiger.

    Um schon mal ein wenig von der Luft dort schnuppern zu können, habe ich mich für dieses Jahr einfach mal als Helfer für den Eiger Ultra gemeldet, entweder bei der Versorgung oder den Massagen im Ziel. Mal sehen, ob und für was ich da dann eingesetzt werden. Allein das wird für mich schon ein tolles Erlebnis werden und ich erhoffe mir davon, dass ich noch mehr danach lechzen werde, den Eiger Ultra mal selber zu laufen.

    So sieht es also aus und hier will ich nun immer wieder schreiben, wie ich meinen Weg zu diesem Traum gestalten werden. Gedanklich kann ich den Eiger schon laufen, tatsächlich bin ich aber noch sehr weit davon entfernt. Und der Weg dort hin, soll meine Gedanken und die Tatsache immer weiter zueinander annähern.
    Und daran will ich euch teilhaben lassen und mich zwischendurch immer wieder mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen, aber auch Motivation schöpfen, in den Tiefs, die sicher kommen werden.

    Diese Woche ist Regenerationswoche bei mir und das ist immer schwer für mich auszuhalten....so wenig laufen. Aber ich weiß ja, wie gut mir das tun wird, also halte ich mich da dran.

    Bis denne, die Träumerin


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
    02.06.2019 Salzkottenmarathon HM - DNS ( 30° war mir zu heiß)
    25.08.2019 Lake Run Möhnesee 8 km
    13.10.2019 Lübeck Marathon HM 2:25:27


  2. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Fiambu:

    Catch-22 (07.03.2019), jenshb (07.03.2019)

  3. #2

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    Standard

    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Vor allem möchte ich weiter Träume verwirklichen, das ist für mich der Sinn des Lebens und ich handhabe das nun schon seit einigen Jahren so, dass ich immer mindestens 1 Traum / Jahr verwirkliche (es ist also anzunehmen, dass es dann doch realistische Träume bisher immer waren)
    Bisherige Träume die ich verwirklicht habe waren zu einem bestimmten Konzert gehen, ein Buch schreiben und veröffentlichen, ein Klavier-Konzert geben, neue Berggipfel erklimmen.... Das hat bisher jedes Mal geklappt.
    Und warum hat es geklappt?!: Weil ich nur dann wirklich etwas tue, wenn ich ein solches Ziel/Traum vor Augen habe. Und wenn das erstmal in meinem Kopf ist, dann kann ich machen was ich will, es wird auch so geschehen. Das hat mir meine Erfahrung aus den letzten 10 Jahren gezeigt.
    Tolle Einstellung, meinen Respekt! Wir arbeiten gerade auch an der Realisierung eines großen Traums. Ich freue mich auf Dein Tagebuch.
    Zum Thema Träume leben hab ich vor zwei Wochen auf einem Seminar ein schönes Video gesehen, der eine oder andere kennt es vielleicht schon ;-) https://youtu.be/9pWcbM3OtQM

    Liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Jens
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:26:54 (07.10.2018), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  4. #3
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Im anderen Faden hab ich dir ja schon etwas geschrieben. Find ich gut, dass du deinen Traum und den Weg zu seiner Erfüllung hier als Tagebuch führen willst Werde ich gerne lesen

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  5. #4
    Avatar von Fiambu
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    So ihr Lieben,

    gestern war mein Testlauf HM. Eigentlich wollte ich draussen laufen, aber bei dem Sturm, Schnee und Gefahr, dass Äste runter fliegen, bin ich dann doch in den Keller und habe mein Laufband zum glühen gebracht.

    2:14 h habe ich gebraucht für den HM, damit bin ich mehr als zufrieden. Natürlich gibt das Laufband keine reale Bedingung her, aber ich hatte mir vorgenommen, dass ich eine 6:30er Pace schaffen sollte, es ist dann eine 6:22er geworden, weil ich auf den letzten 3 km auch nochmal etwas schneller machen konnte. Was aber auf jeden Fall klar ist: Wenn ich über 2 h auf dem Laufband aushalte, sollte ich wohl eine mentale Stärke für die Distanz haben....etwas langweiligeres als Laufband gibt es ja nun wirklich nicht. Beim Silvesterlauf habe ich noch gekämpft über 15 km und eine 7:35er Pace gehabt und bin stolz drauf gewesen. Jetzt schaffe ich 6:30 .... Geile Sache, es ist schon schön, wenn man sieht, dass man was in etwas über 2 Monaten erreicht hat.

    Somit bin ich also voll in meinem Plan. Bisher hatte ich den Trainingsplan für unter 2:30 h von Laufcampus, da ich die Zeiten aber schon etwas besser laufen kann, habe ich den etwas angepasst für die Intervalle. Nun kommt noch bis zum WK der Plan für unter 2:10 h dran, vlt kann ich ja noch ein wenig was erreichen bis zum 20.4.

    Was mich sehr motiviert: Ich habe mich als Helfer für den Eiger Ultra Trail gemeldet und habe direkt Antwort bekommen. Ich kann an dem Samstag dann müde Beine massieren. Wird ein Knochenjob, kenne ich aber aus meiner Praxis und ich weiß, dass es mir Freude machen wird.
    Ich freue mich schon unheimlich darauf, auch in der Gegend zu sein (ich werden ein paar Tage früher anreisen) und die ganze Stimmung mal dort mitzukriegen. Allein die Vorstellung hat mich bestimmt schon mindestens 5 km auf dem Laufband getragen. Und so ganz insgeheim denke ich immer wieder mal darüber nach, ob nicht nächstes Jahr vlt. die 30 km am Eiger möglich sind... mal sehen....

    Was ich nun noch austesten muss ist die Ernährung beim Laufen. Gestern bin ich die Distanz nüchtern und ohne zwischendrin etwas zu essen gelaufen. Habe nur getrunken. Ich mache die langen Läufe immer nüchtern, damit komme ich am besten klar, allerdings sind die dann aber auch in einem lockeren HF Bereich. Wenn ich aber im höheren HF Bereich wie im Wettkampf laufe, muss ich schon etwas zu mir nehmen...sonst habe ich immer ab 2:30 h mal Traubenzucker genommen, das hilft zwar sofort, aber eben auch nur kurz.
    Diese Gels möchte ich eigentlich nicht nehmen. Ich werde mal diese Fruchtmus ausprobieren, ob mir das über den Berg hilft. Gestern habe ich bei dem Lauf so ab km 13-14 gemerkt, dass ich doch etwas vertragen könnte, ab km 18 wurde es dann echt anstrengend für die Beine. Mal sehen, ob mir da so ein Fruchtmus etwas Kraft geben kann.

    Bis demnächst


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
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  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Fiambu:

    JoelH (12.03.2019)

  7. #5

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    Warum solls nicht möglich sein, den 30er nächstes Jahr zu laufen?
    Du legst ne gute Entwicklung hin. Du machst das was die meisten nicht machen, Du bist Helfer. Da kannst Du sicher auch einiges mitnehmen.

    Gels hab ich noch nie genommen. Ein Stück Banane hat bei Marathons immer gereicht, bei Ultras kam noch TUC dazu.
    Remember pain is just the french word for bread

  8. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ultras allgemein und der Eiger51, das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Fiambu, du musst bis dahin lernen, unter durchaus starker Belastung ordentlich zu futtern. Du wirst eventuell mehr als 10 Stunden unterwegs sein, das geht weder mit Gelen noch mit Fruchtmuß, da muss richtig Energie in den Körper und auch verdaut werden. Ich halte da Nüchternläufe sogar für Kontraproduktiv.

    Gruss Tommi

  9. #7
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Tommi.

    Danke für den Tipp.
    Klar, bei so einer starken und langen Belastung muss man futtern. Zunächst muss ich ja mal raus finden wie ich im HM damit klar komme, da ist das Essen ja nicht sooo essentiell wie beim M oder Trail.
    Ich denke, so wie ich mich den Distanzen und den Höhenmetern annähere, werde ich mich auch dem Thema Ernährung während des Laufs annähern und Erfahrung sammeln.

    Vg von Tine

  10. #8

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    Ist immer die Frage, ob man beim Laufen essen kann, ich konnte das nie, weil mein Magen eine Prinzessin ist, auch bei Belastungen weit über 10 Std nicht, aber kommt immer drauf an wie man seinen Körper an solche Belastungen gewöhnt.
    Remember pain is just the french word for bread

  11. #9
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    mehr als 10 Stunden unterwegs sein, das geht weder mit Gelen

    Gruss Tommi
    U_D_O ist da anderer Meinung
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von d'Oma joggt:

    Kerkermeister (17.05.2019)

  13. #10
    Avatar von Fiambu
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    Na da bin ich ja gespannt. Es scheint ja sehr unterschiedliche Meinungen dazu zu geben.

    Fakt ist: Mein Darm kennt das noch nicht mit dem Essen und Laufen, daher muss ich ihn dran gewöhnen. Mal sehen, womit das so geht.

    Heute habe ich mich zu einem Trailrunning-Workshop in Tannheim/Tirol angemeldet, der geht über 4 Tage, da werde ich vlt. in Bezug auf das Thema Ernährung auch noch etwas erfahren. Abschluss des Workshops ist ein Wettkampf der dort vor Ort immer stattfindet unabhängig vom Workshop, da habe ich mich für die 10 km um den See angemeldet und werde es als "netten Abschluss" angehen.


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
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    25.08.2019 Lake Run Möhnesee 8 km
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  14. #11
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    U_D_O ist da anderer Meinung
    Ich weiß und genau daran hab ich auch gedacht Ich denk aber schon, dass Udo da ne kleine Ausnahme ist.

    Gruss Tommi

  15. #12
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    So,

    nun habe ich 1 Woche Urlaub hinter mir in den Bergen. Sehr viel Schnee!!! Aber ich bin jeden Tag gewandert, zügig und auch zugesehen, dass immer ordentlich Hm dabei sind. Naja, sehr viel war zu dieser Jahreszeit in Berchtesgaden noch nicht möglich, da der Schnee schon ab 900 Hm noch 2,50 m hoch war.

    Aber einmal war eine schöne Tour mit 22 km und 1500Hm laufen dabei und einmal 42 km mit knapp 1000Hm, wovon dann allerdings 50% der Strecke durch Schnee mit wegrutschen und einsinken war. Hierfür habe ich 8,5 STd gebraucht.

    Ich habe den Urlaub als Regenerationswoche einfach mal gesehen mit "langen Läufen".

    Am Dienstag habe ich mal meinen 10 km Testlauf gemacht und habe ihn in 58:15 geschafft. Yeah, unter 1 Stunde, da bin ich sehr zufrieden mit, so kann es weiter gehen.
    Nächste Woche Mittwoch kommt mein neues Laufband, dann ist auch Üben mit Steigung möglich. Da muss ich mir nochmal etwas ausdenken, wie ich regelmäßig STeigung dann in meinen Trainingsplan einbaue.

    Zum Eiger Ultra Trail: An dem Samstag werde ich an der Station "kleine Scheidegg" von 9 bis 19.30 Uhr massieren (und danach dann meine Hände wohl mindestens 1 Tag nicht mehr benutzen können ) Aber ich freue mich da schon sehr drauf.
    Je nachdem, was für einen Eindruck ich dort habe, möchte ich mal sehen, ob ich im Oktober dann einen Startplatz für die 35 km nächstes Jahr ergattern kann, das müsste ich vlt bis nächstes Jahr schaffen.

    So, nun geht`s weiter mit dem Training, Ostersamstag steht mein erster HM an ...

    Viele Grüße


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
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  16. #13
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Habe eine Weile hier nicht reingeschaut - du lässt es ja mächtig krachen. Nicht nur rein trainingsmäßig, sondern gleich auch als Helfer beim Eiger. Klasse!

    Klar, Leute mit kräftigen Pranken werden da natürlich mit Kusshand genommen. Meine Pfoten tun mir schon weh, wenn ich mal 10 min. meinen eigenen Brotteig kneten soll. (Neuerdings, gerade wartet mein drittes auf die heiße Röhre.)


    Mit deiner Hingabe an dein Ziel wirst du dieses bestimmt schaffen. Hauptsache: gesund bleiben!

  17. #14
    Avatar von Fiambu
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    Hallo liebe Laufgemeinde,

    lange habe ich hier nicht mehr rein geschrieben, aber das hatte auch einen Grund: ich wollte meinen ersten HM abwarten.

    Am Samstag bin ich bei 25 Grad den HM beim Osterlauf in PB gelaufen. Es war eine super Stimmung dort, ich war nicht so aufgeregt wie beim Silvesterlauf, aber ein wenig schon.

    Es viel mir schwer einzuschätzen, in welcher Zeit ich das denn schaffen würde. Runalyze und auch Garmin gaben mir aufgrund meiner Trainingsdaten eine Zeit von ca 2h11min bis 2h17min an. Eine 6:30er Pace hätte ich mir zugetraut, wenn alles gut läuft.

    Allerdings stelle ich meine Uhr beim Wettkampf immer nur auf Puls und lasse mir die Rundenzeiten dann kurz durchgeben. Aufgrund der Hitze (gefühlt waren es mehr als 25 Grad und kaum Schatten zum laufen) konnte ich meinen Puls nicht runter kriegen, sodass ich letztendlich bei einer Zeit von 2h31min ins Ziel gekommen bin, also eine Pace von 7:09.
    Während des Laufens dachte ich mir, ich würde gerne unter 2h30 kommen, aber auf der anderen Seite habe ich mir gedacht "Hey, es ist dein erster HM und du kommst ins Ziel, bist nicht total k.o. musst nicht zwischendurch gehen, wie viele andere und es soll einfach eine Erfahrung sein" Und das hat gut geklappt.
    Ich hatte einen Trainingsplan für unter 2:30 und den konnte ich schon mehr als erfüllen, war damit auch schon durch, weil ich im Januar damit angefangen habe und habe dann weiter gemacht mit einem Plan für unter 2:10, bei dem mir klar war, dass ich das noch nicht schaffen kann, weil ich nicht mehr die Zeit habe, den ganzen Plan durchzuführen.

    Ich sehe es mal aus 2 Perspektiven:
    1. Viele andere haben mit der Hitze die gleichen Probleme gehabt wie ich und es war keine Spitzenleistung möglich. Somit bin ich sehr glücklich, gut und ohne Muskelkater am nächsten Tag im Ziel angekommen zu sein ohne gehen zu müssen zwischendurch. Und ich war auch nicht die Letzte
    2. Beim Silvesterlauf hatte ich eine Durchschnittszeit von 7:35, die habe ich dann mal knapp um eine halbe Minute verbessert trotzt der Bedingungen und das auf eine längere Strecke und das innerhalb von 3,5 Monaten. Das finde ich eine gute Entwicklung
    3. Es ist eine PB bei mir für HM, bisher war sie bei 2:39! Also kann ich zufrieden sein und bin es auch sehr. Vor allem habe ich große Lust weiter zu trainieren und zu laufen und an WK teilzunehmen. Und das ist doch das Wichtigste.

    Ich habe nun auch eine Idee, wie mein Training sich weiter gestalten sollte, das war mir vor dem WK auch nicht so klar.

    Und mein Ziel mit dem Eiger Ultra bleibt!!! Und es bleibt auch weiter so, dass ich das von WK zu WK einfach immer weiter entscheide wie und wann ich dort laufe.

    Der nächste HM ist schon am 2.6. - also heißt es weiter machen und laufen, was das Zeug hält und wie ich Spaß habe, aber natürlich weiter nach Trainingsplan. Mal sehen, was da dann so geht.

    Zusätzlich habe ich mir noch eine kleine Challange erstellt: jeden morgen 10 min Krafttraining in Form von 50 Sek. Planks, 40 Sek. Kniebeugen, 40 Sek, Ausfallschritte, 40 Sek Situps, 40 Sek Liegestütze und anschließend noch 1 schneller Durchgang der ersten Serie des Ashtanga Yogas, um beweglich zu bleiben.
    Das mache ich , weil ich mich sonst nie zum Stabi-Training überwinden kann, es fällt mir leichter, wenn ich jeden morgen direkt nach dem Aufstehen 10 Min mache, als 1 mal in der Woche für 30 Min.

    Gut, mehr werde ich dann mal die Tage schreiben, wenn ich wieder im Training bin, heute ist noch ausruhen angesagt und ich muss Büro-Arbeit erledigen

    Viele Grüße von Tine


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
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    13.10.2019 Lübeck Marathon HM 2:25:27


  18. #15
    Avatar von lazydaisy
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    Hallo Tine,

    das gefällt mir gut, was du machst. Dass du dir den Eiger ausgesucht hast, Holla die Waldfee, mutig.
    Der Eiger war letztes Jahr mein zweiter Ultra über die Langdistanz. Sehr, sehr toll - ich habe es nicht bereut, auch wenn der Lauf ein echtes Brett ist.
    Mein Tip für deine Vorbereitung, fang rechtzeitig (also jetzt) an im Gelände zu trainieren. Beim Eiger musst du vor allem eins können, Singletrails abwärts laufen, die sind sehr anspruchsvoll. Das kannst du wirklich nur ganz gezielt im Gelände trainieren. Das Laufband mit Steigung bringt dir zwar Kraft, aber das was deine Bänder und Gelenke, deine Balance und Koordination leisten müssen, kannst du nur im wettkampfnahen Bereich trainieren. Such dir einen schwierigen Trail, muss nicht lang sein und ballere den immer wieder runter so schnell wie du das sicher leisten kannst. Kurze schnelle Schritte, immer federnd damit dir die Stöße nicht die Gelenke ruinieren - aber das war ja bestimmt Thema in deinem Trail WS.
    Zum Thema Essen schließe ich mich Tommi an.
    Ich war als Marathon Läuferin auch so eine, die fast nie gegessen hat. Die Ultra Trails mit Höhenmetern ist eine andere Hausnummer. Meine ganz Langen lauf ich mittlerweile immer mit Verpflegung. Mit dem Ergebnis, dass ich sehr viel besser regeneriere und an dem Tag auch noch in der Lage bin, meinen Alltag nicht nur liegend zu bewältigen.
    Große Ultraläufer wie Scott Jurek und Kilian Jornet sind ständig am Futtern während der langen Einheiten und Wettkämpfen.
    Dagegen spricht nichts dagegen die kürzeren Läufe bis zwei Stunden dann nüchtern zu absolvieren.
    Ich habe immer die Produkten die der Veranstalter anbietet (beim Eiger war es Sponser) schon im Training gefuttert, dann gibt es keine bösen Überraschungen.
    Dir noch viel Freude und Erfolg,
    ich werde deinen Blog regelmäßig besuchen.

    Gruß Doris

  19. #16
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Doris,

    vielen Dank für deine wertvollen Tipps!

    Zum Thema Ernährung: 1x/Woche mache ich Langen Lauf zur Zeit, d.h. auf jeden Fall 2,5 STd mindestens. D.h. da sollte ich dann auch etwas essen? Bisher habe ich da nix gegessen, da ich nach dem Trainingsplan von Laufcampus trainiere und die Langen Läufe da ja nüchtern gemacht werden sollten wegen des Trainings der Mitochondrien.
    Natürlich ist der Blickpunkt in Zukunft auf lange Läufe und da auch etwas zu essen, aber zur Zeit laufe ich ja noch in einem sehr langsamen Tempo, daher möchte ich dies natürlich auch steigern. Wie ist deine Meinung? Trotz des Trainingsplans auf den Langen Läufen über 2 h etwas essen, um besser zu regenerieren?

    Zum Thema Trails: Das ist ein guter Tipp von dir. Vielen Dank. So richtige steile Trails habe ich hier im Sauerland nicht. Ganz in meiner Nähe (ca 30 Min durch den Wald laufen) habe ich schon einen recht steilen Weg (ich glaube 16 % Steigung), den könnte ich nehmen, allerdings ist der nicht schmal, aber viel Schotter und Äste, wäre ja auch eine Möglichkeit den öfter zu laufen?
    Ansonsten mache ich meine Kniebeugen und Ausfallschritte immer mit dem Balance-Pad, gerade um meine Bänder und Gelenke zu trainieren.
    Und Laufband ist für mich ja nur für sehr schlechtes Wetter, also eher im Winter. Wenn es jetzt mal regnet, stört mich das nicht. Gerade im Wald macht es dann viel Spaß

    Dieses Jahr steht für mich ja erstmal "nur" HM auf dem Plan mit der Hoffnung, dass es nächstes Jahr entweder an den Marathon geht oder mal eher dann an die Trail-WK. Da weiß ich noch nicht, welche es da so gibt, da werde ich mich aber erst im Herbst mit beschäftigen.

    Aber über den Sommer muss ich glaube ich erstmal meine Geschwindigkeit verbessern. Da habe ich bisher sehr gute Erfahrungen mit den Langen Läufen gemacht. Ganz nach dem Motto "Seitdem ich lange laufe, kann ich schneller rennen" Aber das war dann immer nüchtern.
    Mein Training hat 1x Tempolauf, 1x Intervall, 1x mittlerer Dauerlauf und ein langen Lauf (2,5 h bisher) / Woche. Gibt es da etwas zu ändern, wenn ich da eher auf Trail gehen möchte?
    Oder sollte ich erstmal weiter mein Grundgerüst verbessern? Also Geschwindigkeit und Ausdauer für Ziel Marathon?

    Da bin ich zur Zeit etwas unsicher, wie das Training dann aussehen sollte. Ich hätte sonst jetzt einfach weiter gemacht mit einem Trainingsplan von Laufcampus für HM unter 2:10

    Viele Grüße von Tine


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
    02.06.2019 Salzkottenmarathon HM - DNS ( 30° war mir zu heiß)
    25.08.2019 Lake Run Möhnesee 8 km
    13.10.2019 Lübeck Marathon HM 2:25:27


  20. #17
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    Hallo Tine,

    bei der Ernährung gehen selbst die Experten Meinungen auseinander...ich bin der Meinung, dass man grundsätzlich unterscheiden sollte zwischen der Vorbereitung auf einen flachen Stadt Marathon und der Vorbereitung eines alpinen Ultras wie du das vor hast.
    Wenn du bei deinen Langen in der Marathon Vorbereitung bisher gut klar gekommen bist, sehe ich keine Veranlassung die Nüchternläufe nicht mehr zu machen. Ich würde dann aber zeitnahe nach der Einheit wertvoll futtern.

    Ganz anders bei der Ultra Vorbereitung mit diesen Höhenmetern. Du kommst dann tatsächlich in Erschöpfungszustände, erschöpft zu laufen ist so ziemlich genau das, was wir nicht wollen. In beginnender Ermüdung zu laufen, muss tatsächlich trainiert werden, aber nicht in der Erschöpfung. Und genau hier hilft es dir während des Laufes gut versorgt zu sein.

    Aber das kommt ja erst noch bei dir, aber sei ruhig mutig, dein Training sieht doch gut aus.
    Wichtig ist, dass du schon ein Jahr vor dem Eiger gelegentlich Trails läust. Und im Eiger Jahr dann auch ein bis zweimal pro Woche, zumindest den langen Lauf.

    Du hast ja beste Karten mit deinem Beruf, die Pflege des Körpers wird oft vernachlässigt (ich meine nicht eincremen und so); das wird gut werden bei dir.

    Und ich würde erst mal nach deinem Plan weiter trainieren, erst wenn du spezifisch auf den Ultra trainierst wird etwas anders trainiert.
    Michael Arendt mach übrigens vorzügliche Pläne.

    Gruß, Doris

  21. #18
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ich sehe das auch so. Wenn du mit Nüchternläufen klar kommst, dann mach sie weiterhin. Aber nicht wegen Mitochondrien oder Fettstoffwechseloptimierung. Brauchst du nicht. Einzige Einschränkung sehe ich auch wie lazy, die Regeneration. Wenn die leidet, und damit auch folgendes Training, dann wären die Nüchternläufe kontraproduktiv.

    Ansonsten: Weiter so!

    Gruss Tommi

  22. #19
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Doris, Hallo Tommi,


    Vielen Dank für eure Antworten! Die ermutigen mich ungemein!

    Natürlich ist mir bewusst, was für einen Traum ich da verwirklichen will, aber von anderen Läufern, gerade auch schon mit Erfahrung im Trailrunning, ermutigende Worte zu lesen und dass ich nicht komplett verkehrt bin, das ist schon toll für mich.
    Mich hat das heute sehr motiviert, eure Beiträge zu lesen.

    Danke dir Doris, für den Tipp mit dem Trainingsplan. Das ist dann vlt eine Option für mich nächstes Jahr. Vielleicht mache ich dann gar nicht Straßen Marathon sondern probier mich in Trail WK, geht ja auch erstmal auf kurzen Distanzen bis 20 km zum Erfahrung sammeln. :-)

    VG

  23. #20

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    Hallo ich hab vor 3 Wochen etwas in deinen "Trainingsplanfaden" reingeschrieben, in den du wahrscheinlich nicht mehr reinschaust, weil du jetzt umgezogen bist. Ich kopiers mal hier rein, vielleicht ist es ja doch interessant für dich.

    "Dann will ich auch ein paar Erfahrungen beisteuern.

    Vorab: Ich bin ein eher untalentierter Läufer, der weder schnell noch besonders ausdauernd ist. Angefangen habe ich 2009 (damals 45 Jahre alt), 2010 bin ich den ersten Halbmarathon gelaufen, und 2011 und 2012 weitere (zwichen 2:20h und 1:53h), 2012 dann den Drachenlauf (27 km 900 Hm), 2013 einen flachen Marathon (Zürich 4:51h) .... und dann hatte ich eben, ähnlich wie du, immer schon einen Traum: Swissalpine K42 (1800 Hm) den ich mir zum 50. Geburtstag 2014 gegönnt habe. Das war dann allerdings (bei sehr schlechten Bedingungen: kalt, Regen) schon etwas ganz anderes als der flache Marathon: Kurzum ich habe 8.30 h gebraucht, und nicht jede dieser Stunden habe ich genossen. Ich hatte gedacht ich hätte gut trainiert (mit ca 75 WK und mehreren sehr hügeligen 30km Läufen) aber für die hochalpinen Anstiege war das wohl (für mch!) nicht ausreichend, ich würde, wenn ich so etwas nochmal machen würde, eher mal ein paar stramme Bergwanderwochenenden mit je 2 knallharten Tagestouren (gegebenenfalls kann man sich solche vielleicht auch im Sauerland basteln) einplanen um schnelles Bergaufgehen (weil Laufen ist da in unsrer Leistungsklasse eh nicht mehr) einzuüben.

    Just my 2cents. Ansonsten viel Spaß!"

  24. #21
    Avatar von Fiambu
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    Hallo Chacotay,

    sorry, deinen Beitrag habe ich wohl wirklich übersehen.
    Danke für den Bericht deiner Erfahrungen, sowas ist immer wertvoll. Und schön zu lesen, dass nicht nur ich solche Träume habe, sondern andere auch und diese dann auch tatsächlich verwirklicht werden können.

    Also Wandern bzw. eher Bergsteigen ist immer sehr viel bei mir im Programm unabhängig von Trainingsplan, weil ich es einfach sau gerne mache.
    In 3 Wochen steht ein Trail Workshop an, dann 3 Wochen später bin ich zum Wandern und Bergsteigen für 1,5 Wochen am wilden Kaiser, dann wieder ca 4 Wochen später bin ich in Grindelwald Eiger ultra für 5 Tage (zum helfen aber eben auch zum Bergsteigen) und im August gehe ich den Zillertaler Höhenweg. Im September/Oktober werden ich auch noch spontan mal in die Berge fahren, mal sehen wo es mich da hin zieht.
    Im Sauerland wandere ich dann gerne mal, wenn ich am WE Zeit habe.
    Vorletzten Sommer habe ich eine Alpenüberquerung gemacht und das war auch eine ganz tolle Sache und hat mir sehr viel Spaß gemacht!
    Ich denke, in dem Bereich bin ich sehr gut ausgelastet, die Athletik fehlt mir halt noch und ein paar Kilo müssen auch noch runter (tun sie schon regelmäßig aber kann noch was) damit ich besser auf den Berg komme. :-)

    Vg

  25. #22

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    Das klingt für mich sehr gut: Mit dem vielen Bergwandern bist du auch gut auf einen Ultralauf in den Bergen vorbereitet. Es spricht ja auch nichts dagegen bei einer Wanderung mal ein Stück zu laufen, um ein Gefühl für den Wechsel zu kriegen.

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    Fiambu (30.04.2019)

  27. #23
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Gerade das Wandern in steilen An- und Abstiegen kann einen ganz schön mürbe machen Gut, dass du da schon Erfahrung hast und das weiterhin gut trainierst.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Fiambu (30.04.2019)

  29. #24
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    Das mit dem Laufen zwischendurch habe ich neulich in Berchtesgarden ausprobiert: Ich wollte zur Litzlalm und wieder zurück, es waren 41 km STrecke und 1100 Hm insgesamt und ich hatte vorher noch überlegt, ob ich meinen Laufrucksack oder meinen Wanderrucksack nehme.

    Das war im März und ich war froh, dass ich meinen Wanderrucksack genommen habe... 50% der STrecke waren im Schnee, teilweise bis über den Knöchel einsinkend Ich hatte meine Hoka Speedgoat 2 an und die haben sich auch dort toll gemacht. Dort, wo kein Schnee war, bin ich dann auch mal gerade Strecken und bergab gelaufen, was mit Wanderrucksack nur geht, wenn man ihn mit den Händen stramm an den Schultergurten hält

    Die Tour hat richtig Spaß gemacht, ich hatte damals knapp über 8 STunden dafür gebraucht. Mir kamen mehrere Skitourer entgegen... die haben mich etwas seltsam angeschaut. und meinten, mit den Schuhen käme ich nicht sehr weit....bin ich aber doch!!


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
    02.06.2019 Salzkottenmarathon HM - DNS ( 30° war mir zu heiß)
    25.08.2019 Lake Run Möhnesee 8 km
    13.10.2019 Lübeck Marathon HM 2:25:27


  30. #25
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    Hallo zusammen,

    ein kleines Update:
    gestern hatte ich meinen 10 km Lauf mit 148 Hm und mein Ziel war es, 1:10 auf jeden Fall zu schaffen und wenn es gut läuft sollten 1:05 drin sein.
    Es waren dann 1:04:50 bei diesem Lauf gehen die ersten 5 km nur bergauf , es ist aber mehr oder weniger meine "Hausstrecke" und ich kenne sie recht gut. Was mich am meisten gefreut hat, dass ich komplett Berg hoch "gelaufen" bin, also nicht ins Gehen übergegangen bin (es sind ca 7% STeigung, also nicht so viel) und das hatte ich die letzten Male auf der Strecke noch nicht geschafft.
    Es ist für die Strecke auch mein PR

    Ich bin also sehr zufrieden mit meiner Entwicklung. Ich weiß, dass das alles noch nicht schnell ist, aber ich sehe, dass eine Entwicklung da ist, also bin ich geduldig.

    Zwischendurch habe ich noch viel hin und her überlegt mit meinem Trainingsplan: was jetzt wohl am meisten Sinn macht. Da habe ich 3 Alternativen...:

    1. normal nach TP weiter machen = 1x Tempolauf, 1x Intervall (5-6x 1000m-1200m in 10er Tempo), 1x Dauerlauf, 1x Langer Lauf
    2. variante vom TP = 1x Tempolauf, 1x Intervall (8x400-600m in 5er Tempo), 1x Dauerlauf, 1x Langer Lauf
    3. Variante von mir = genau wie in 2. , nur dass ich jede 2. Woche statt Intervall dann Bergtraining mache, also ca 5-7 mal Steigung laufen
    4. Variante = Wie 1. Variante, statt Intervall dann aber einen langen Lauf dazu

    Mein Ziel ist auf jeden Fall die nächsten Wochen schneller in der Grundgeschwindigkeit zu werden. Deswegen hatte ich mal Intervalle in 5er Renntempo angedacht. Aber so richtig sicher bin ich mir noch nicht.
    Letzte Woche habe ich mal 5er Renntempo gemacht, das war schon echt anstrengend und wollte es gerne diese Woche um 100 m pro Intervall erhöhen.
    Ich muss aber sagen, dass mir das Intervall-Training überhaupt nicht gut passt, ich bin jedes Mal aufgeregt davor und habe da nicht wirklich Spaß dran...Deswegen hatte ich überlegt, dann lieber einen langen Lauf zu machen, aber mit der Befürchtung, dass meine Grundschnelligkeit nicht wirklich besser wird. Aber ich liebe lange Läufe.

    Was meint ihr dazu?

    VG


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
    02.06.2019 Salzkottenmarathon HM - DNS ( 30° war mir zu heiß)
    25.08.2019 Lake Run Möhnesee 8 km
    13.10.2019 Lübeck Marathon HM 2:25:27


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    d'Oma joggt (13.05.2019)

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