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  1. #1
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Standard München ist dem Konjunktiv sein Tod - sub3 beim München Marathon?

    Am 13. Oktober will und werde ich den Konjunktiv beenden. So der Plan. Von dem ich hier berichten will.

    Ich bin Ultra-Läufer. Definitiv, die langen Strecken sind meine Leidenschaft, wie man auch hier nachlesen kann, meinem "Haupt-Tagebuch". Und wenn man im Training mehr oder weniger regelmäßig teilweise die doppelte Marathon-Distanz rennt, nimmt der Reiz, an einem organisierten Marathon teilzunehmen, beträchtlich ab.

    Meinen letzten "richtigen" Marathon, den ich also konsequent vorbereitet habe und volle Pulle gelaufen bin, ist Jahre her. Dort habe ich auch die für mich unfassbar gute Zeit 03:14:29 aufgestellt.

    Und seit 10 Jahren lebe ich nun mit dem Konjunktiv. "Ich müsste eigentlich unter drei Stunden laufen können." Aber es ist und bleibt eine Vermutung. Und das fuchst mich.

    Alle zwei Jahre lege ich den Fokus voll auf ein Rennen mit einer langen Distanz. In diesen Jahren ist kein Platz für einen schnellen Marathon. Aber 2019 ist ein "Zwischenjahr": Und hier will ich es wissen. Ich will im Oktober, in München, den Konjunktiv töten. Und beweisen, dass ich unter 3 Stunden laufen kann.

    Und da ich dachte, dass dieses Thema vielleicht mehr Leute interessiert als mein Ultrageschlappe vom Blog nebenan, habe ich mir gedacht, ich mache hier mal ein neues Thema für auf. Hier werde ich berichten, wie sich der Weg so gestaltet.
    Hier wird es erst im August oder so richtig Fahrt aufnehmen, wenn es an die konkrete Vorbereitung geht. Ich werde immer wieder mal Wasserstandsmeldungen abgeben, aber auch mein anderes Tagebuch pflegen. Denn das erste Halbjahr steht noch im Zeichen der ganz langen Strecken, aber dazu später mehr.

    Seit gestern bin ich angemeldet, es gibt also kein Zurück mehr. Und im Moment ist es noch unvorstellbar, jemals 42x am Stück einen km in 4/15 laufen zu können. Aber so ist es ja immer...

    Bin gespannt auf alle Diskussionen hier, und freue mich über jeden Mitleser!
    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  2. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Durchbeißerin (10.03.2019), Morchl (29.05.2019), todmirror (11.03.2019)

  3. #2
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Meine Ausgangslage

    Wo stehe ich, jetzt, Mitte März? Wie in jedem dieser "Zwischenjahre" nicht da, wo ich eigentlich sein wollte. klar, war viel los in den letzten Monaten, aber ein paar Kilometer mehr hätten es gerne sein dürfen.

    Von den Umfängen her bin ich im Moment da, dass ich 30-35 km in 05:40 min/km locker und entspannt durchlaufen kann, auch in leicht profiliertem Gelände. Ich liege zwischen 40 und 60 Wochenkilometer, Tendenz steigend.

    Bisher bin ich dieses Jahr 3 Tempoeinheiten gelaufen:
    - 1x kurze Intervalle: 10*400m mit 200m TP. Alle diese Intervalle gingen in knapp unter 90 Sekunden weg.
    - 1x länger Intervalle: 5*1000m mit 400m TP: die ersten drei Intervalle gingen mit 3:50 weg, dann drehte der Wind und ich stand mitten im Gegenwind, mit Sturmböen, so dass ich die letzten beiden noch in 4:14 geschafft habe.
    - 1x Tempodauerlauf (heute), wieder mit bösem Gegenwind und Schneetreiben, dafür bin ich mit den 10k in 45:58 min. mehr als zufrieden.

    Alles in allem schwanke ich zwischen Zuversicht und Zweifel, was die Ausgangslage angeht. Für einen Ultraläufe rist das ganz ordentliches Tempo, ob das für mein Anliegen ausreichend ist, mit dieser Grundlage in das weitere Jahr zu gehen... wer weiß...

    Ich möchte jetzt natürlich den Fokus auf lange Strecken und Umfang legen, aber ein mal die Woche Tempo im Training machen, damit mir die Spritzigkeit nicht ganz verloren geht und ich im Juli nicht ganz bei 0 anfangen muss, was das Tempo angeht!

    So far, liebe Grüße
    nachtzeche
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  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    emel (11.03.2019)

  5. #3

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    Mal als Nicht-Ultra nachgefragt:
    Baust du dir selber einen Marathon Trainingsplan? Wie viele Monate vorher wirst du nach Plan trainieren?
    Das Schwierigste stelle ich mir für dich nicht die Distanz sondern das Tempo vor. Wie willst du dieses Problem in Angriff nehmen?
    Oder gehst du das Ganze ausschließlich von der Ausdauerseite an?
    Planst du Unterdistanz-Wettkämpfe bzw willst du in nächster Zeit Unterdistanz Wettkämpfe laufen um zu schauen, was dein aktueller Stand ist?

    Z.B. von einem aktuellen Stand 42/10km auf Sub3 im Marathon zu kommen ist ja was ganz anderes als z.B. 39/10km als Ausgangslage zu haben.

    Kam dir die Idee aus der Laune heraus, also spontan oder planst du das schon länger und gehst es aber jetzt erst an?

  6. #4

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    Ich will dich nicht entmutigen und ich halte dein Ansinnen auch nicht für komplett aussichtslos, aber die Chancen für dein Vorhaben schätze ich als ziemlich gering ein. Das hat folgende Gründe:

    1. Von 3:14:29 auf sub3 ist eine große Spanne, genauer: 20,6 Sekunden pro Kilometer schneller.
    2. Du hast dir in den letzten Jahren den typischen Ultraschlappschritt angeeignet.
    3. Du gehst an das Vorhaben sehr blauäugig heran.

    Zu 1: Ca. 15 Minuten im Marathon sind ohne weiteres zu bewältigen, aber: du hast in den letzten Jahren nichts getan, was dich in dieser Hinsicht weitergebracht hat. (Das ist ganz wertfrei gemeint. Den langen Strecken den Vorzug zu geben, ist völlig legitim, wenn einem das Spaß macht und liegt.)

    Zu 2: Ich habe in die DUV-Datenbank geschaut. Du bist lange Strecken gelaufen, aber langsam, selbst für einen Ultra. Das sind alles Zeiten, die weit entfernt sind von einer schnellen Marathonzeit unter 3 h. Ich kenne diesen Effekt von vielen, die lieber lang laufen statt schnell. Die Chose ist nur: Dann wieder auf Tempo umzuschalten, ist nicht einfach.

    Zu 3: Das scheint mir der größte Knackpunkt zu sein. Bis zum Münchenmarathon sind es 7 Monate. Um abzuschätzen, ob ein Marathon unter 3 Stunden drin sein könnte, kann man einige Mindestvoraussetzungen überprüfen. Das könnte bedeuten, eine aktuelle Marathonzeit zu laufen und das Delta auf Machbarkeit zu prüfen. Man kann auch die 10 km-Zeit heranziehen. Um unter 3 Stunden zu laufen, sollte eine 10 km-Zeit von max. 39 min gelaufen werden können. Das bedeutet, aktuell sollten es 40 oder max. 41 min sein. Wenn's aktuell noch langsamer ist, wird es schwer bis unmöglich. Diesen Realitäts-Check ersparst du dir. Vieles ist Kopfsache, ja, aber es gibt auch körperliche Minimalvoraussetzungen. Die kann man heranziehen. (Man kann sicher auch auf Jesaja 40,31 hören, aber ich bin da nunmal weltlicher.)

    Wenn du auf das 3 h-Ziel langfristig hinarbeiten würdest, dann sähe die Chance besser aus. Dann könnte über Zwischenziele diese Marke angestrebt werden, aber du möchtest es mal so nebenbei irgendwie "mitnehmen" in einem, wie du es nennst, Zwischenjahr. Das kann klappen, halte ich aber für unwahrscheinlich.

    Die Herausforderung für dich wird im Tempo bestehen. Das hieße auch, kürzere Wettkämpfe zu bestreiten, und zwar solche, wo du bis zur Kotzgrenze gehst, denn Marathon ist lange Quälerei bei hohem Tempo. Früher mal hast du geschrieben, dass genau solche Aufbauwettkämpfe für dich nicht infrage kämen.

    Nochmal: ich will dir das nicht madig machen, aber wenn du dich auf eine Diskussion freust, wie du schreibst, musst du auch mit kritischer Sicht rechnen.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von burny:

    siebenstein77 (06.08.2019)

  8. #5

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    Ich werde manchmal hier mitlesen und wünsche Ihnen gutes Gelingen bei Ihrem Ansinnen. Mein Ziel in MUC ist Sub 6 h und das für die nächsten 6 Jahre, München war im letzten Jahrhundert mal einer meiner Marathonfavoriten und ist mir irgendwie die letzten Jahre aus dem Sinn geraten, zum letzten Mal dort 2011 gelaufen Mir san great Bavarians an dem Dach

  9. #6

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    Ich habe mir jetzt nicht näher angeguckt wie du sonst immer so trainierst, aber ich würde dir auf jeden Fall zu einem strukturierten Trainingsplan raten.

    Bspw. nach Beck. Bei 3:00 h gibt er den langsamen Lauf etwa in 5:19/km und den lockeren in 4:36/km vor. Da bist du wohl noch ein bisschen von entfernt, aber für allzu unrealistisch halte ich dein Vorhaben nicht. Die Intervalle sehen schon ziemlich gut aus, die 400 m werden bei Beck etwa in 1:29 angegeben und die 1000 in 3:52, aber eben ein paar mal mehr als 3 mal.

    Was schaffst du momentan auf 10 km, oder beim HM?

  10. #7
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Ich bin sehr gespannt auf deine Beiträge. Haben wir doch fast das gleiche Ziel, aber so total unterschiedliche Ausgangslagen.

  11. #8

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    Hallo Herr Nachtzeche,
    gerne verfolge ich deinen neuen Faden.
    Ich nehme an mir wahr, um wie viel ich in einem Jahr Ultratraining langsamer geworden bin und das obwohl ich regelmäßig Tempoläufe aller Art praktiziere. Deswegen bin auch ich skeptisch, ob dein Vorhaben gelingt. ABER ich finde der Weg ist das Ziel. Das strukturierte Marathon(Tempo)training wird dir guttun. Von daher: Du hast keine Chance, nutze sie.
    Selbst bei Nichterreichen des Ziels wirst du bei deinen nächsten Ultrawettkämpfen enorm davon profitieren.
    Alles Gute,
    Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
    Laufberichte: www.corneliusrennt.de

  12. #9
    Brotkastenfan Avatar von Snaily
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    Ich werde hier auch immer wieder mal reinschauen. Das wird spannend - und noch mehr, nachdem ich Burnys Kommentar gelesen habe. Aber schauen wir mal. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen.
    The exception kills (Amerikanisches Sprichwort)


  13. #10
    laufend unterwegs Avatar von lexy
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    Ich habe schon immer deinen Ultra-Blog gelesen, auch die Laufberichte zu deiner Veranstaltung, klasse. Umso spannender finde ich das Projekt, auch wenn ich derzeit nichts sehe, was auf deine anvisierte Zeit hindeutet. Also, laufe doch mal einen 5er/10/HM, dann können wir noch besser spekulieren

  14. #11
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Ich danke euch für eure Kommentare. Genau das hatte ich mir erhofft.

    mir fehlt jetzt die Zeit, alles genau zu kmmentieren, darum ganz kurz:

    Ja, ich laufe Ultras, und ja, da ist das Tempo natürlich langsam. Zumindest absout gesehen. ABER: ich würde sagen, dass ich für die ganz langen Strecken immer noch zu den schnellen gehöre. In Berlin letztes Jahr bin ich über die 100 Meilen 13. von knapp 300 Läufern geworden. Und bin über 17 Stunden mehr oder weniger 10 km/h gelaufen (dazu kommen dann noch die Versorgungspausen und eine größere Krise). Klar ist 6:00 nicht 4:15 - aber ich denke, ich habe eine gute läuferische Grundlage.

    In den letzten Jahren habe ich zwar gar kein spezifisches Training für Unterdistanzen gemacht, aber habe immer wieder Tempotraining eingestreut. Ganz fremd ist es also nicht.

    Mein Fokus ist undf bleibt ganz klar auf den Ultradistanzen. Da habe ich meine Stärke und da habe ich die größte Freude dran. Ich hatte überlegt, ob ich im 1. HJ einen Halbmarathon versuche, und dann im Herbst den Marathon. Das habe ich aber verworfen, weil ich dieses 1. HJ nutzen will, um zwei trainigsmethodische Neuerungen auszuprobieren, die ich dann ggf. nächstes Jahr umsetzen möchte - oder eben nicht, wenn sie schief gehen.
    Schon da sieht man, dass der M untergeordnet ist!

    Ich sehe es wie Cornelius: ich kann nur gewinnen. Lande ich am ende bei 03:05 oder so, kann ich es noch mal angehen (wenn ich will) oder auch nicht. Das Training wird mir für das nächste Ultra-Jahr sicherlich zu Gute kommen.

    Meine Stärke sehe ich darin, dass ich die Distanz drauf habe. Absolut sicher. Die 42 km haben keinen Schrecken für mich. Ich behaupte, jederzeit, auch in ganz dünnen Phasen, einen Marathon in 3:45 laufen zu können. Wenn ich halbwegs im Training bin unter 3:30.
    Durch die langen Distanzen halte ich mich für mental echt stark. diese Karte will ich ausspielen und dann gilt es im Training noch die Tempohärte zu entwickeln.

    Natürlich will ich das mit einem "richtigen" Trainingsplan angehen. Wahrscheinlich werde ich Steffny nehmen, mit diesen Plänen habe ich bisher immer meine Zeitziele erreicht.

    Vielleicht laufe ich noch mal einen Zehner im Wettkampf, um zu sehen, was unter realen Bedingungen geht.

    Ich bin sehr gespannt, was "schwerer" wiegt: die Jahre und tausende Kilometer Lauferfahrung, die ich in den letzten 10 Jahren gewonnen habe oder das mangelnde Tempotraining der letzte Jahre, das mich von diesem Ziel eher trennt...

    Ich werde berichten!
    Grüße,
    nachtzeche
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  15. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    JoelH (12.03.2019), lexy (12.03.2019), RunSim (12.03.2019), todmirror (14.03.2019)

  16. #12

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    Das Vorhaben finde ich spannend!
    Nicht von kurzen Strecken auf M zu gehen sondern von den "saulangen" Strecken kommend

    Verstehe ich das richtig, dass du im 1. HJ zunächst einmal gar nichts in Richtung Marathonvorbereitung machen willst, da du bestimmte Trainingsprogramme für den Ultrabereich ausprobieren möchtest?
    Und 20 Wochen vor dem Marathon fängst du mit einem Steffny-Plan an?

    Führst du zurzeit Steigerungsläufe durch? Während Dauerläufen, oder vor- bzw. nachgelagert als Mini-Programme?
    Mir ist noch nicht so klar, wie oft du zurzeit schnellere IV-Einheiten durchführst? 1 x pro Woche, 1 x pro Monat, unregelmäßig?
    Ziehst du diese intensiven IV-Einheiten auch im 1. HJ regelmäßig durch oder liegt da die Prio komplett auf den Ultra-Programmen, die du ausprobieren möchtest?


    Deine Grundvoraussetzungen:
    - keine Angst vor der Marathondistanz ansich
    - die Fähigkeit sich über einen langen Zeitraum quälen zu können
    sind natürlich wirklich hilfreich und werden außerordentlich gut ausgeprägt sein

  17. #13
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Nicht von kurzen Strecken auf M zu gehen sondern von den "saulangen" Strecken kommend
    Das habe ich 2009 auch so gemacht. 1. HJ meinen ersten Ultra gelaufen, im Oktober Marathon PB - Steigerung um 40 Minuten!

    Verstehe ich das richtig, dass du im 1. HJ zunächst einmal gar nichts in Richtung Marathonvorbereitung machen willst, da du bestimmte Trainingsprogramme für den Ultrabereich ausprobieren möchtest?
    Und 20 Wochen vor dem Marathon fängst du mit einem Steffny-Plan an?
    Im ersten HJ bereite ich einen privaten Ultra über ca. 120 km vor und probiere dabei die neuen Dinge aus. Der Lauf ist Mitte Juni. Danach reduziere ich die Umfänge, erhöhe die Tempoeinheiten und steige 10 Wochen vor dem M in den eigentlichen Plan ein.

    Führst du zurzeit Steigerungsläufe durch? Während Dauerläufen, oder vor- bzw. nachgelagert als Mini-Programme?
    Mir ist noch nicht so klar, wie oft du zurzeit schnellere IV-Einheiten durchführst? 1 x pro Woche, 1 x pro Monat, unregelmäßig?
    Ziehst du diese intensiven IV-Einheiten auch im 1. HJ regelmäßig durch oder liegt da die Prio komplett auf den Ultra-Programmen, die du ausprobieren möchtest?
    Im Moment laufe ich meine "gemütlichen" Dauerläufe bei ca. 5:10-5:20 min/km und habe immer wieder Steigerungen dabei.
    Tempoeinheiten wie Intervalle oder auch TDL mache ich einmal pro Woche, das wird auch in der weiteren Ultravorbereitung so bleiben. TDL bis 12 km, Intervalle vornehmlich 1000er, mindestens 5 Wiederholungen.


    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  18. #14
    Ambitionierter Spaßläufer Avatar von Alcx
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    Hallo nachtzeche, vom Ultraläufer zum sub3 Läufer, damit würdest du etwas außergewöhnliches erreichen. Werde hier gespannt mitlesen, wünsche dir alles Gute dabei und drücke die Daumen für dein Projekt. Auch ich will dich nicht entmutigen, schließe mich aber burny an, auch was die Chancen für dein Ziel betrifft.

    Persönlich versuche ich den Spagat zwischen Ultra und M (sub 3 Versuche) seit 2 Jahren und werde das auch noch ein paar Jahre weiter versuchen, mir macht einfach beides Spaß. Du bist ein paar Jahre jünger und läufst ein paar Jahre länger, aber der direkte Vergleich der Laufzeiten vom 10er bis zum 50er Hallenmarathon in Senftenberg, den ich dieses Jahr auch gelaufen bin , sprechen nicht für sub3.

    Ein sub3 Marathon ist etwas ganz anderes als ein 100er Ultra, da reicht es leider auch nicht sich gut quälen zu können, mein Tipp: 3:05.

  19. #15
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    Zitat Zitat von Alcx Beitrag anzeigen
    Du bist ein paar Jahre jünger und läufst ein paar Jahre länger, aber der direkte Vergleich der Laufzeiten vom 10er bis zum 50er Hallenmarathon in Senftenberg, den ich dieses Jahr auch gelaufen bin , sprechen nicht für sub3.

    Ein sub3 Marathon ist etwas ganz anderes als ein 100er Ultra, da reicht es leider auch nicht sich gut quälen zu können, mein Tipp: 3:05.
    Das Ding ist, ich habe keine validen Zeiten, die ich heranziehen könnte. Die 50er-Zeit aus Senftenberg ist 7 Jahre alt, und ich bin in der Woche zwei andere Ultras gelaufen, direkt nach Senftenberg noch einen 50ger (einen Tag später!). Kein Tapering. Nix. Keine direkte Vorbereitung darauf.

    Richtig Aussagekräftig, was meine Leistungsfähigkeit angeht ist nur der 100Meiler aus dem letzten Jahr. Der war perfekt vorbereitet und auf Anschlag gelaufen. Aber das taugt für eine Vorhersage ungefähr so viel wie eine Kistallkugel...

    Und der 10er ist auch 10 Jahre alt, auf einem Radweg aus der M-Vorbereitung alleine gelaufen. Der sagt auch nix mehr aus.

    Von daher hänge ich in der Luft, der Konjunktiv grinst sich eines - darum will ich es ja wagen. Und eure sehr zurückhaltenden Prognosen stacheln mich schon ein wenig an...

    Und 03:05 wäre auch nett. aber natürlich nicht so nett wie 2:59. Aber jetzt schaue ich erst mal, was das Jahr so bringt. Und nehme derweil noch ein paar Kilo ab...

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  20. #16
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Naja, aber du könntest innerhalb von 6 Wochen locker einen HM aufbauen und durchziehen. Dann hättest du einen Standort. Im Prinzip geht's bei dir ja nur um das Tempo, die Distanz ist ja im Grunde ein Witz

  21. #17

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Im Prinzip geht's bei dir ja nur um das Tempo, die Distanz ist ja im Grunde ein Witz
    Nicht von ungefähr heißt es :

    Nicht die Strecke, sondern das Tempo tötet.


    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Von daher hänge ich in der Luft, der Konjunktiv grinst sich eines
    Nun ja, wenn du wissen willst, wo du stehst, hast du natürlich immer die Möglichkeit einer Standortbestimmung: etwas genauer in einem kürzeren Wettkampf oder ungenauer, aber besser als gar nichts, in einem voll durchgezogenen Trainingslauf.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

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  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von burny:

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  23. #18
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Dann hättest du einen Standort. Im Prinzip geht's bei dir ja nur um das Tempo, die Distanz ist ja im Grunde ein Witz
    Und ein Marathon kann länger als ein Ultra werden, wenn das Tempo einen Ticken zu schnell ist

    Schön, dass wir dich anstacheln können und ich sehe schon, das wird ein sehr spannender Weg bis dahin

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

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  25. #19
    Avatar von Mich3l
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    Ich finde das Thema sehr interessant und werde hier gerne mitlesen. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Dein Ziel erreichst. Für mich ist z.B. ein Ultra überhaupt nicht vorstellbar , vielleicht in ein paar Jahren!!

  26. #20
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo

    Das wird nicht nur spannend, sondern auch sehr interessant.

    CHRIS, ICH WÜNSCHE DIR GUTES GELINGEN, BEI BEIDEN LÄUFEN.

    Gruß Stefan

  27. #21
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Mensch, ihr macht hier was mit mir! Meine Gedanken fahren seit gestern Karussell...

    Ihr seid dafür aber nicht alleine verantwortlich, ich habe gerade (mal wieder) bei Udo auf der Seite einen sehr interessanten Impuls bekommen. Udo hat seine Blessuren, die ihn jetzt teilweise seit Jahren plagen, durch Tempotraining eliminiert. Und ich grüble, ob es für meine Gesundheit und den langfristigen Laufgenuss nicht wirklich sinnvoll wäre, regelmäßig zu meinen Ultras auch "Tempozeiten" einzubauen um zu verhindern, dass da über Jahre Dysbalancen aufgebaut werden.

    Und jetzt überlege ich ernsthaft, mein "Radweg-Abenteuer" zu streichen und dieses Jahr komplett auf den Marathon in München auszurichten. Das wäre zwar schade, dass ich die ganz langen Strecken nicht laufen kann und auch meine zwei Trainingsmethoden nicht testen kann, aber im Moment fühlt es sich so an, als wäre das mit dem Tempo besser, wichtiger und zielführender.

    So, jetzt habt ihr mich da rein geritten, dann helft mir gefälligst auch! Ich habe doch keine Ahnung von Tempo!

    Folgende Parameter stehen jetzt:
    - Ich schließe diese Woche mein Grundlagentraining ab.
    - Am 13. Oktober laufe ich in München Marathon. Sub 3. Wisst ihr ja...
    - am 05. Mai ist in Ansbach, 30 km von mir, der Citylauf. Start 15 Uhr. Perfekt, das heißt ich kann morgens noch hier in den Gottesdienst und dann den Lauf mitnehmen. Es werden 10 k und HM angeboten. Das ist in sieben Wochen...

    Folgende Fragen hätte ich jetzt an euch:
    - Wie würdet ihr das Jahr jetzt Periodisieren? Wenn ich den 10-Wochen-Plan von Steffny mache für München beginnt der TP für den M in KW 32, also am 05. August. Was mache ich bis dahin? Da gingen ja noch einige gut vorbereitete Wettkämpfe...
    - sollte ich mich auf eine Distanz konzentrieren? Oder von Kurz zu lang? Oder zuerst HM und dann 10er? Oder ganz anders?
    - wie könnte der Ablauf da aussehen?

    Freue mich auf eure Vorschläge! Danke für de ganzen guten Impulse hier, in gespannt was jetzt passiert. Und mir ist schon ein wenig blümerant, wenn ich an die schnellen Dinger denke,. Ich habe mehr Angst vor einem voll gelaufenen 10er als vor einem gemütlichen Rennsteig SM...

    Liebe Grüße
    nachtzeche
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  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Slot (22.03.2019)

  29. #22

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    Ich kann nur für mich sprechen. Letztes Jahr war im Juni mein erster Ultra, im September der zweite. Ab Dezember trainierte ich 2 Mal die Woche Tempo bis Kandel und dennoch muss ich sagen ich bin langsamer geworden. Nach dem Mauerweglauf werde ich die Saison beenden und dann je nach Jahresziel für 2020 wieder auf einen Marathon Tempo trainieren. Mein Laufkumpel Hermann macht wenn irgendmöglicb einen 10 km Lauf als Tempolauf. Und die Tempoblöcke kannst du ja variieren (15 x 400m, dann 1000 m Blöcke, dann 3000m etc...)..
    Soweit kein Senf dazu...
    Machs gut und lass uns teilhaben...
    Ich Armer will heute Abend 35 km laufen bei Regen und Wind, der Kandelmarathon war schon windig und nass genug, habe keinen Bock mehr...
    Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  30. #23
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Wenn du sowieso Steffny folgen willst, dann würde ich an deiner Stelle eher HM Pläne verfolgen, da ist dann "unterwegs" sowieso ein 10k "Test"wettkampf inklusive. Zumal du bis August auch noch eine ganze Weile Zeit hast und auch beides machen kannst. Die Frage ist m.E. wie schnell du aktuell eigentlich überhaupt bist. Ich meine, die geplante Marathonpace ist ja jetzt nicht so schnell (wenn man sie nicht in einem Marathon läuft), von daher kannst du ja auch einfach mal einen infiniten TDL im geplanten MRT machen und schauen wie weit es in der Pace schon geht. Das dürfte dir Aufschlüsse darauf geben was das Hauptproblemfeld sein wird. Wenn du so bereits einen Halbmarathon schaffst, dann brauchst du wohl eher keine 10er, denn die sind ja im Speed viel schneller zu laufen und werden dir auf der Langstrecke (Marathon) nicht wirklich dienlich sein.

  31. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    Alcx (15.03.2019)

  32. #24
    Avatar von Albatros77
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Folgende Fragen hätte ich jetzt an euch:
    - Wie würdet ihr das Jahr jetzt Periodisieren? Wenn ich den 10-Wochen-Plan von Steffny mache für München beginnt der TP für den M in KW 32, also am 05. August. Was mache ich bis dahin? Da gingen ja noch einige gut vorbereitete Wettkämpfe...
    - sollte ich mich auf eine Distanz konzentrieren? Oder von Kurz zu lang? Oder zuerst HM und dann 10er? Oder ganz anders?
    - wie könnte der Ablauf da aussehen?
    Ich kann Dir dazu sagen, wie ich es dieses Jahr grob vor habe.
    Mein "Highlight" soll ebenfalls ein Herbstmarathon sein - sub3 ist für mich aktuell nicht realisierbar, aber irgendwas unter 3:15 soll es werden...
    Ich habe mich seit Anfang diesen Jahres mit Steffny vertraut gemacht und angelehnt an seine Pläne kürzlich einen HM bestritten. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, so dass ich beabsichtige auch den Rest des Jahres nach Steffny zu trainieren...

    Bis zum Beginn der 10 Wochen Vorbereitung im August plane ich noch einen nach TP vorbereiteten HM zu laufen und auf dem Weg dahin noch den ein oder anderen 10km Wettkampf mitzunehmen...
    Meine Gedanken aktuell:
    a) ab Anfang April 6 Wochen TP für 10km
    b) ab Ende Mai 6 Wochen TP für HM
    c) ab August 10 Wochen TP für M

    Ich versuche also zunächst mich auf den Unterdistanzen weiter zu verbessern um dann gezielt in die M-Vorbereitung zu starten.
    Vllt. ist der Ansatz ja auch eine Überlegung für Dich...
    Ultra habe ich btw. keinerlei Erfahrung...

  33. #25

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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Mensch, ihr macht hier was mit mir! Meine Gedanken fahren seit gestern Karussell...
    Gern geschehen, kein Problem

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Und jetzt überlege ich ernsthaft, mein "Radweg-Abenteuer" zu streichen und dieses Jahr komplett auf den Marathon in München auszurichten. Das wäre zwar schade, dass ich die ganz langen Strecken nicht laufen kann und auch meine zwei Trainingsmethoden nicht testen kann, aber im Moment fühlt es sich so an, als wäre das mit dem Tempo besser, wichtiger und zielführender.
    Das ist ja nur ein Jahr, wo du die Prioritäten mal etwas anders setzt. Deine Ultra-Qualitäten werden dadurch sicherlich nicht auf einmal ultraschlecht (Achtung Wortwitz )
    Ich bin ein Freund von neuen Trainingsimpulsen. Es könnte also für dich sicherlich auch zuträglich sein.

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    So, jetzt habt ihr mich da rein geritten, dann helft mir gefälligst auch! Ich habe doch keine Ahnung von Tempo!
    Mist...
    Obwohl ich persönlich eher gerne schnell unterwegs bin, würde ich bei dir nicht unbedingt eine Harakiri-Umstellung des Trainings machen.
    Ich finde, dass du ab sofort "ungezwungene" schnellere Einheiten gut in dein Training einbauen könntest.
    Nicht schon von Anfang an stur auf die Pace achten, sondern mehr mit Fahrtspielen arbeiten und, falls örtlich vorhanden, die natürlichen Gegebenheiten nutzen (kleine Hügel schnell hoch und dann wieder für ein Stück locker weiter).
    Ich kenne dich nicht, aber viele Läufer gehen sehr verkopft an das Ganze und haben so Gedanken wie "ich muss jetzt ganz viel im Bereich 4:00-4:20 laufen, da ich da ja im Oktober in dem Tempo den Marathon laufen will".

    Sofort intensiver IVs zu ballern würde ich aktuell unterlassen, auch wenn deine Motivation etwas zu ändern zurzeit sehr hoch zu sein scheint.
    Das komt ja alles noch.
    Ich würde das Training nicht von heute auf morgen komplett umwerfen, sondern z.B. damit beginnen ein Fahrtspiel pro Woche zu integrieren.
    Z.B. 2-3km Einlaufen - 10 x (1´schnell+1´langsam) - 2-3km Auslaufen.
    Die 20 Minuten sind mE machbar und dennoch etwas anderes, als du zurzeit machst.
    Mein wirklich ernst gemeinter Ratschlag: guck nicht soviel auf die Uhr und lass dir lediglich die Zeit, aber nicht die Pace während des Trainings anzeigen!!!!
    Dein Hauptproblem wird vielleicht sein, dass du normalerweise gewohnt bist immer relativ viele km in einer Einheit zu laufen. Das Problem wurde mir von einem Marathonläufer angetragen, der in diesem Winter mal ein mittelstreckenlastigeres Training durchgeführt hat.
    Er meinte, dass er so Einheiten mit wenigen km nicht ernst nehmen kann und er dann das Gefühl hat, dass das kein richtiges Training war

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Folgende Parameter stehen jetzt:
    - Ich schließe diese Woche mein Grundlagentraining ab.
    - Am 13. Oktober laufe ich in München Marathon. Sub 3. Wisst ihr ja...
    - am 05. Mai ist in Ansbach, 30 km von mir, der Citylauf. Start 15 Uhr. Perfekt, das heißt ich kann morgens noch hier in den Gottesdienst und dann den Lauf mitnehmen. Es werden 10 k und HM angeboten. Das ist in sieben Wochen...
    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Ich habe mehr Angst vor einem voll gelaufenen 10er als vor einem gemütlichen Rennsteig SM...
    Ich würde zu dem 10er raten. Das Training bis dahin würde ich nicht minutiös durchplanen, sondern wie oben beschrieben Schritt für Schritt ein paar schnellere Einheiten integrieren und schauen, wie dein Körper darauf reagiert.
    Die Fahrtspiele kannst du von Woche zu Woche auch ruhig variieren.
    Hier schauen ja viele Leute rein, da wird dir von woche zu Woche sicher schon jemand helfen
    Aktuell würde ich eher noch keine stark formgebenden Einheiten absolvieren, das wäre für mich ein weiterer Grund für Fahrtspiele ohne viel Zeitdruck.

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Folgende Fragen hätte ich jetzt an euch:
    - Wie würdet ihr das Jahr jetzt Periodisieren?
    Jetzt würd ich das Jahr noch gar nicht exakt durchplanen.
    Wie gesagt bis zum 10er wie oben beschrieben.
    Und dann nach dem Ergebnis des 10ers weiterschauen.
    Du hast echt noch viel Zeit bis dahin und kannst noch an allen Schrauben drehen


    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Wenn ich den 10-Wochen-Plan von Steffny mache für München beginnt der TP für den M in KW 32, also am 05. August. Was mache ich bis dahin? Da gingen ja noch einige gut vorbereitete Wettkämpfe...
    - sollte ich mich auf eine Distanz konzentrieren? Oder von Kurz zu lang? Oder zuerst HM und dann 10er? Oder ganz anders?
    - wie könnte der Ablauf da aussehen?
    Siehe oben, meine Antwort wäre, jetzt noch nicht zuviel zu planen.
    Je nachdem wie der 10er läuft, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit selber sehr gut merken, was dir genau fehlt und was schon jetzt gut läuft. Und erst dann würde ich die weitere Planung angehen.

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Freue mich auf eure Vorschläge! Danke für de ganzen guten Impulse hier, in gespannt was jetzt passiert. Und mir ist schon ein wenig blümerant, wenn ich an die schnellen Dinger denke,.
    Liebe Grüße
    nachtzeche
    Dein altes Vorhaben, im ersten Halbjahr noch voll auf Ultra zu gehen und erst kurz vor dem Marathon darauf hin zu trainieren, habe ich ehrlich gesagt etwas "belächelt". Das las sich etwas "arrogant", frei nach dem Motto "ich kann doch schon gut lange laufen, so schwer ist Sub3 doch gar nicht". Vielleicht war es auch das geschriebene Wort, was zu Unverständnis führt.

    Die Ausgangslage hat sich für mein Daherhalten jetzt drastisch VERBESSERT.
    Ich habs noch gar nicht gesagt: ich finde es toll, dass du dir anspruchsvolle Ziele setzst und drücke dir die Daumen, dass du es ordentlich durchziehst

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