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  1. #126
    Avatar von Gompfi
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    Hallo Peter!
    Schön dass es bei dir wieder Läuft 👍🏻😉 Bei mir ist die OP jetzt 5 Wochen her. Seit dieser Woche mache ich schon Spaziergänge von 5-7 km. Klappt soweit ganz gut, aber noch nicht 100 % schmerzfrei. Ein rundes Gangbild bekomm ich nach wie vor noch nicht hin 🤷🏼*♀️ Vielleicht braucht das einfach noch seine Zeit. Morgens habe ich auch Start Schwierigkeiten bei den ersten schritten, aber es wird dann besser. Am besten funktioniert Rad fahren. Das fällt mir leichter als gehen im Moment 😄 Soweit bin ich ganz zufrieden im Moment und denke dass ich schon sehr weit bin.

    Wünsche euch weiterhin alles Gute und ruhige Oster Feiertage

  2. #127

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    Hallo zusammen
    Mein letzter Beitrag zu dem Thema

    Meine Op ist jetzt 8 Monate her
    Ich bin soweit wieder genesen. Die Wunde ist noch sichtbar aber macht keine zicken.
    Nun zum Laufen. Ich kann jeden zweiten Tag 10-12 km Joggen. Ein Tag Pause brauche ich immer noch, aber das is vollkommen Ok. Intervalle und Tempodauerläufe gehen ohne Probleme, auch am nächsten Tag.
    Einzig und alleine Longruns verzeiht mir der Fuß noch nicht. Bis 15 km geht das ohne Probleme. Alles darüber schwillt die Ferse an und ich muss 2-3 Tage Pause machen. Kommt bestimmt noch in paar Wochen!

    Alles in allem kann ich jeden der in derselben Situation steckt diese Op nur empfehlen. Alles andere ist meiner Meinung nach verschwendete Zeit!
    Aus meiner Erfahrung der letzten Monate kann ich noch sagen. Hört nicht auf eure Orthopäden und sucht euch einen Sporttherapeuten. Das einzige was ich von fast allen Orthopäden gehört habe war. Hören sie mit dem Laufen auf dann geht es weg. Völlig inakzeptabel 😂

    Euch allen weiterhin gute Besserung und hoffentlich ein beschwerdefreies Läuferdasein

    Gruß Peter

  3. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Peter1281:

    Gompfi (05.06.2021), Wieselbursche (01.06.2021)

  4. #128
    Avatar von Gompfi
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    Hallo!
    Mittlerweile sind es jetzt bei mir 14. Wochen her wo ich meine OP hatte. Ab der 9. Woche habe ich im Rehazentrum, parallel zur Physio mit dem Training begonnen. Das Training läuft sehr gut. Beweglichkeitist super und Schuhe tragen klappt wieder 😎Im Alltag bin ich noch nicht schmerzfrei, muss aber auch dazu sagen, dass ich schon sehr viel mache 😬Meine normalen schritte am Tag liegen zwischen 20&30.000. Nach langen Spaziergänge (bis zu 4 std) und Radtouren bis zu 100km, merke ich es natürlich sehr. Das normale Gehen klappt im großen und ganzen schon ganz rund, nur Abends nach längerer Pause muss ich mich erst wieder einlaufen.
    An manchen Tagen habe ich, (ohne das ich viel gemacht habe)ein Stechen and er innenseite der Ferse. Weiss nicht ob das evtl. von Schleimbeutel kommt. Die Narbe ist auf der anderen Seite und ist mittlerweile ganz gut verheilt.

    Auch wenn mich die Ferse täglich es spüren lässt, würde ich auch jedem zu dieser OP raten, so wie Peter es scho geschrieben hat. Ich bin so erleicht und mir geht es seitdem viel besser.

  5. #129

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    Hallo zusammen,
    kurz zu meiner Geschichte...seit Jahren viel am laufen, aber vor allem Bergsteigen und Klettern. Seit guten 2 Jahren Probleme mit Haglundextosen und fast alles an konservativen Methoden ausprobiert...erfolglos.
    Jetzt im Januar die rechte Ferse und im März die linke Ferse operiert. Offene OP, Achillessehnen in der Mitte aufgeschnitten und zur Seite geklappt, Extosen abgefräst, Schleimbeutel entfernt und Sehnen ausgedünnt..dann 6 Wochen Vakoped Schuh und bei beiden Füßen direkt nach 2 Wochen Physio. Röntgenbilder nach den OPs haben gut ausgesehen.
    Allerdings bin ich total unsicher...Morgens Anlaufschmerz, Joggen nur mit leichten Schmerzen, Bergsteigen ist nach 700hm Schluss, was gut geht ist Mountainbiken, hier fast keine Beschwerden.
    Ansonsten habe ich Schmerzen am Sehnenansatz und an beiden Füßen an den Fersen noch ganz schöne "Eier". War bei 2 anderen Fuß Spezialisten die meinten alles normal und sieht alles gut aus (auch die Bilder nach der OP). " dauert bis zu einem Jahr, einfach Geduld haben"...
    Allerdings wird in 14 Tagen nochmal n MRT gemacht weil ich den Arzt wohl nerve ;-)

    Wie sind Eure Erfahrungen hier bzgl. Schwellung und Schmerzen.
    Wie lange waren die Fersen bei Euch geschwollen nach der OP, wann seit Ihr wieder 100 prozentig fit gewesen?

    Dankeschön!

  6. #130
    Laufen bis zum Horizont, anschlagen und zurück
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    Die Schwellung hielt sehr lange an und ging langsam zurück.
    Nach sechs Monaten gingen die Schmerzen beim Joggen (nicht Laufen ) zurück, dass man nicht jedesmal an die Operation erinnert wurde. Der Alltag war da schon weitgehend ohne Einschränkung möglich.
    Nach 9 Monaten mit dem Training begonnen.
    Nach 12 Monaten wieder einen Wettkampf problemlos mitgemacht, allerdings mit unterirdischen Zeiten. So what...

    Also: Geduld haben, wird schon.
    Tom

  7. #131

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    Danke Dir!
    Ja die zwei "Eier" an den Fersen machen mir irgendwie sorgen, sieht schlimmer aus als vorher...
    Aber wahrscheinlich bin ich echt zu ungeduldig ;-)

  8. #132

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    Hallo zusammen!

    Ich verfolge diesen Beitrag schon etwas länger und habe mich nun entschlossen, mich den Beiträgen anzuschließen und meine "Geschichte" zu erzählen.

    Seit 6 Monaten habe ich nun mit meiner Schleimbeutelentzündung zusammen mit einer leicht ausgebildeten Haglund Exostose zu tun. Therapiebemühungen beschränkten sich bis jetzt auf Physio, Eigenbluttherapie und (die Verzweiflung war groß) eine Blutegelbehandlung.

    Die Symptome sind zwar etwas besser geworden (von "ich komme kaum zum Supermarkt, so groß sind die Schmerzen" bis "immerhin kann ich 2-3 km spazieren, auch wenn dann die Ferse anfängt zu pochen"), jedoch bin ich von einer Heilung noch weit entfernt. Mittlerweile habe ich mir drei bis vier Meinungen eingeholt und niemand möchte eine OP in Erwägung ziehen.

    Euch brauche ich ja nicht zu erzählen, wie zermürbend es ist, nicht laufen gehen zu können, geschweige denn einen längeren Spaziergang/Wanderung zu machen. Schwimmen hab ich dank Öffnung der Freibäder nun ausprobieren können und es scheint ganz gut zu gehen. Fahrrad fahren ist leider eine Belastung für den Fuß und kleinere Strecken kann ich ohne schlechtes Gewissen machen, aber ab 20-30 km wird es schon kritisch.

    Nun habe ich die Hoffnung, dass sich ein Spezialist findet, der eine minimalinvasive OP in Erwägung zieht, falls sich die Situation bis Herbst nicht bessert. Wie sind eure Erfahrungen/euer Wissen mit Langzeitfolgen? Meines Wissens nach bildet sich der Schleimbeutel nicht nach und es kommt zu Verklebungen etc., welche langfristig zu Schmerzen und Beschwerden führen können. Könnt ihr dazu was sagen, hattet/habt ihr in der Hinsicht Sorgen?

    Ich drücke allen Leidensgenossen, ob postoperativ oder noch in konservativer Therapie, dass die Heilung fortschreitet und wir bald alle wieder unseren liebsten Sport machen können und auch sonst aktiver und somit auch glücklicher durchs Leben gehen können!

    Liebe Grüße

  9. #133

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    Zitat Zitat von Sveahier Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen!

    Ich verfolge diesen Beitrag schon etwas länger und habe mich nun entschlossen, mich den Beiträgen anzuschließen und meine "Geschichte" zu erzählen.

    Seit 6 Monaten habe ich nun mit meiner Schleimbeutelentzündung zusammen mit einer leicht ausgebildeten Haglund Exostose zu tun. Therapiebemühungen beschränkten sich bis jetzt auf Physio, Eigenbluttherapie und (die Verzweiflung war groß) eine Blutegelbehandlung.

    Die Symptome sind zwar etwas besser geworden (von "ich komme kaum zum Supermarkt, so groß sind die Schmerzen" bis "immerhin kann ich 2-3 km spazieren, auch wenn dann die Ferse anfängt zu pochen"), jedoch bin ich von einer Heilung noch weit entfernt. Mittlerweile habe ich mir drei bis vier Meinungen eingeholt und niemand möchte eine OP in Erwägung ziehen.

    Euch brauche ich ja nicht zu erzählen, wie zermürbend es ist, nicht laufen gehen zu können, geschweige denn einen längeren Spaziergang/Wanderung zu machen. Schwimmen hab ich dank Öffnung der Freibäder nun ausprobieren können und es scheint ganz gut zu gehen. Fahrrad fahren ist leider eine Belastung für den Fuß und kleinere Strecken kann ich ohne schlechtes Gewissen machen, aber ab 20-30 km wird es schon kritisch.

    Nun habe ich die Hoffnung, dass sich ein Spezialist findet, der eine minimalinvasive OP in Erwägung zieht, falls sich die Situation bis Herbst nicht bessert. Wie sind eure Erfahrungen/euer Wissen mit Langzeitfolgen? Meines Wissens nach bildet sich der Schleimbeutel nicht nach und es kommt zu Verklebungen etc., welche langfristig zu Schmerzen und Beschwerden führen können. Könnt ihr dazu was sagen, hattet/habt ihr in der Hinsicht Sorgen?

    Ich drücke allen Leidensgenossen, ob postoperativ oder noch in konservativer Therapie, dass die Heilung fortschreitet und wir bald alle wieder unseren liebsten Sport machen können und auch sonst aktiver und somit auch glücklicher durchs Leben gehen können!

    Liebe Grüße

    Also meine Erfahrung ist das du nach der Opa noch lange Verklebungen und morgendliche Anlaufschmerzen haben wirst. Die habe ich heute nach fast 9 Monaten noch. Aber wie im letzten Beitrag geschrieben bin ich auch schon wieder voll im Training(4-5 mal die Woche laufen)

    Die Schmerzen verschwinden bei mir auch einen Tag später wieder. Ich war auch heute nochmal bei meinem Chirurg um sicherzugehen das die Sehne in Ordnung ist weil ich besagte Schmerzen noch habe. Laut Arzt völlig normal!
    War das bei den hier genesenen denn genauso und wann gingen die Anlaufschmerzen und die Druckempfindlichkeit weg?

    Gruß Peter

  10. #134
    Avatar von Gompfi
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    Hallo Peter
    Bei mir ist die Op jetzt 4 Monate her. Mit dem Training habe ich ab der 9. Woche langsam begonnen. Mittlerweile trainiere ich 2mal die Woche im Rehazentrum und 2 mal Fitnessstudio. Gehe täglich nach der Arbeit mit Hund spazieren (war vor 7Wochen noch nicht möglich)und Fahre zusätzlich 5-7 in der Woche Rad. Am Ende des Tages merke ich es schon noch sehr, erhole mich aber schnell immer wieder. Abends habe ich dann auch immer noch Anlaufschmerzen und ich muss mich immer woeder erst mal einlaufen. Morgens habe ich keine Probleme mehr.
    Letzte Woche waren wir in den Bergen. Wir haben an einem Tag doch knapp 1500hm gemacht. Beim Abstieg habe ich leichte schmerzen gespürt und doe Ferse pochte etwas, aber für die Belastung für mich ok.
    Aktuell habe ich in der Arbeit mehr Probleme/Schmerzen als beim Sport in der Freitzeit. Druckempfindlichkeit ist bei mir schon besser geworden. In 4 Wochen habe ich ein Kontroll Röngten, mal sehen was mein Arzt sagt.

  11. #135
    Avatar von Wieselbursche
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    Hallo zusammen,

    auch mal wieder ein Update von meiner Seite:
    Nach einem guten Jahr, gehen 20 km langsam (ca. 5:40 min/km), 5x1000m in knapp unter ~4:30 min/km. Die Ausdauer ist einfach noch nicht so richtig da, was auch daran liegt, dass ich nur noch 3 mal pro Woche laufen gehe. Im Moment traue mich mich noch nicht wegen der leichten Achillessehnenreizung, die ich seit der OP habe (am untersten Ansatz (genau über der Hornhaut vom Fuß)), deutlich mehr zu machen bzw. an zwei Tagen am Stück zu laufen. Höchstumfang waren 50 km/Woche, also auch moderat. Nach dem 20er am Sonntag tat der Ansatz wieder richtig weh, ist aber nach 48 Stunden wieder normal (war danach noch viel spazieren, einfach überlastet). Wann ich meinen ersten Wettkampf wieder laufen werde, weiß ich noch nicht. Spätestens Anfang kommenden Jahres soll das passieren, im Moment könnte ich bestimmt auch 5 km auf Anschlag laufen, sehe ich mich allerdings von der Ausdauer bzw. der Muskulatur/Bewegungsapparat noch nicht weit genug. Für die Tempohärte wäre n Rennen wahrscheinlich nochmal ein richtiger Boost, aber ich muss es auch nicht überstürzen! Im nächsten Jahr möchte ich wieder voll angreifen. 2023 wäre dann ein schönes Ziel für einen Marathon.
    Gewichtschallenge:
    71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

    PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Wieselbursche:

    Gompfi (15.09.2021)

  13. #136
    Avatar von Gompfi
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    Hallo, ein Update nach fast 7 Monaten.
    Da ich seit Ende Juni fast täglich wieder schmerzen habe (mal mehr mal weniger) wurde im August ein MRT gemacht. Die Ferse ist gereizt und es hat sich Flüssigkeit gebildet. Daher sollen laut meinem Operateur die Schmerzen kommen. Aktuell kann ich keinen Meter schmerzfrei Laufen, springen, hüpfen etc. Spazieren gehen kurze strecken geht. Im Alltag ist es auszuhalten mit den schmerzen.
    Aktuell soll ich jetzt wieder für 4 Wochen einen Aircast Walker tragen :( Zusätzlich hat mir mein Arzt noch eine Laser Therapie vorgeschlagen, die entzündungshemmend sein soll. Allerdings müsste ich die kosten von ca.180€ selbst tragen. Hat vielleicht jemand schon so eine Laser Therapie bekommen?

  14. #137

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    Hallo Gompfi,
    ich habe dieses Frühjahr eine Lasertherapie der Achillessehne und der Ferse gemacht. Ich bekam zuerst 10 Behandlungen, und dann nach 2 Wochen Pause nochmals 5 Anwendungen. Es wurden pro Woche 3 Behandlungen gemacht
    Ich lies die Therapie in einer Physiotherapie Praxis machen. Jede einzelne Behandlung kostete 15 €.
    Mir hat die Lasertherapie geholfen und ich kann sie nur empfehlen.

    Gruß Keith

  15. #138

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    Hallo zusammen,

    bei mir war es nun auch so weit, vor 8 Tagen hatte ich meine OP. Die Haglund Exostose wurde abgefräst und der Schleimbeutel entfernt, das ganze wurde minimalinvasiv gemacht. Leider hatte sich am selben Fuß auch noch ein Tarsaltunnelsyndrom entwickelt, der Tarsaltunnel (ein Nervenkanal) musste freigelegt werden, der Schnitt dafür ist auf der anderen Seite des Fußes in der Innenseite und ca. 12 cm lang (ist wohl auch nicht unbedingt üblich, bei mir war's nur dann doch komplizierter als gedacht). Dementsprechend hab ich 2 Baustellen, allerdings sollte die Tarsaltunnelsache viel schneller abheilen, auch wenn der Schnitt deutlich größer ist.

    Bereits am ersten Tag nach der OP hatte ich keine Schmerzen mehr, klar ist alles sehr unangenehm und geschwollen und etwas taub, aber Schmerzen waren es nicht mehr.
    Ich trage einen Vaco pedes, auftreten kann ich noch nicht und laufe erstmal auf Krücken. Die meiste Zeit lager ich das Bein aber vorbildlich hoch, auch wenn mir so langsam aber sicher die Decke auf den Kopf fällt.
    Die Wunden verheilen gut, ab nächster Woche darf ich auch ohne wasserdichtes Pflaster duschen. Nach Aussage meines Chirurgen hab ich seit gestern die Freigabe zum Auftreten, wenn es denn nicht weh tut. Joa, tut's aber. Dementsprechend werd ich mich noch gedulden. Generell soll ich alles nach Gefühl (Schmerz und Schwellung) machen, da wird man schon merken, was der Fuß schon mitmacht, und was nicht.

    Physio bekomme ich ab dem neuen Jahr. Hoffe, dass ich dann auch ab Anfang bis Mitte Januar schwimmen gehen kann!

    Liebe Grüße

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Sveahier:

    Gompfi (21.01.2022)

  17. #139

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    Hallo Sveahier,

    wie ergeht es dir mit der Heilung? Besonders das Tarsaltunnelsyndrom interessiert mich, hattest du vorher Symptome am Innenknöchel? Wer hat dich operiert?

    Ich suche schon lange nach Infos zum Tarsaltunnelsyndrom, da dies bei mir auch im Raum steht und sich keiner richtig auskennt oder helfen kann von den Ärzten.

    Gute Besserung und liebe Grüße

    Alina

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Alinali:

    Gompfi (21.01.2022)

  19. #140
    Avatar von Gompfi
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    Hallo!
    Mich würde das auch sehr Interessieren wie deine Vorgeschichte mit dem Trasaltunnelsyndrom war bzw. welche Symptome hattest du und wie wurde die die Diagnose festegellt.

    Warum ich frage? Meine Haglund OP ist im Februar ein Jahr her. Bis heute bin ich nicht schmerzfrei (sogar schlimmer als zu vor) und habe starke schmerzen am Innenknöchel. MRT, röngten, CT wurde alles gemacht. . Die Ärzte vermuten ein Trasaltunnelsyndrom, zudem kommt dazu, dass die Tibialis Posterior Sehen degenerative Veräderung auf dem MRT zeigt und die FHL Sehne auch entzündet ist, die alle durch den Trasaltunnel gehen.
    Mein aktueller Stand nachdem ich vor 2 Wochen in der Klinik in München war.
    - Haglundferse wurde nicht gut operiert :( aber sollte mein kleinstes Problem sein, sagt der Arzt
    - Tibialis und FHL Sehne entzündet
    - Vermutung Trasaltunnelsyndrom
    Soll jetzt alles wie bisher weitermachen und wenn es nicht besser wird wieder kommen. Nur das mache ich schon seit 10 Maonaten und es wird nicht besser.
    Daher würde mich das sehr interessieren wie es bei dir war.

  20. #141

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    Hallo Gompfi,

    warst du in der Schön-Klinik in München? Was haben Sie dir denn geraten wenn es nicht besser wird? OP am Tarsaltunnel?
    Bei mir liegt es auch an Ergüssen an 2 Sehnen (Flexor digitorum longus und Flexor Hallucis longus).. Hab jetzt eine Kortisonspritze bekommen, die leider nichts gebracht hat.

    LG
    Alina

  21. #142
    Avatar von Gompfi
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    Hallo Alinali
    Ja ich war in der Schön Klinik in München.
    Sie meinten, das ich alles so weiter machen soll, wie das letzte halbe Jahr mit Physio, Stosswellen und Cortison Spritzen.......

    Wenn die Beschwerden nicht besser werden (was es seit Juni2021 nicht tut) sollte ich mit einem aktuellen MRT Befund (des sprunggelenks und Rückfuss mit Kontrastmittel mach Schmerzprovokation) mich wieder vorstellen.

    Allem in allen bin ich genau so weit wie davor. Mein Hausarzt meinte ich sollte mich beim Neuro Chirurgen vorstellen, da ich mittlerweile auch immer wieder ein Kältegefühl/Zugluft gefühl im bein/Wade habe. Zum teil schlafen mir mittlerweile auch die Zehen auf dem Crosstrainer ein. Gibt sich mach ein paar mintuen zwar wieder.
    Im moment weiss ich gar nicht was ich machen soll? Ignorieren? oder einfach damit Leben und hoffen, dass ich noch lange damit zurecht komme.
    Einen guten Neurochirurguen kenne ich nicht ......
    Zuletzt überarbeitet von Gompfi (24.01.2022 um 15:56 Uhr)

  22. #143

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    Hallo Gompfi,

    ja das klingt leider auch so typisch. Orthopäden kennen sich leider kaum bis gar nicht damit aus. Leider hilft bei einer Nervenkompression wie dem Tarsaltunnelsyndrom nur sehr wenig konservativ.

    Vielleicht kannst du nochmal zur Baxter Neuropthie recherchieren, die gehört auch zum Tarsaltunnelsyndrom, ist aber ein bestimmter Nerv seitlich unten an der Ferse. Ich bin mittlerweile auch seit März 2021 auf der Suche nach einer Lösung.

    Vielleicht bist du auch auf FB, dort gibt es die Gruppe Tarsal Tunnel Syndrome Support Group, ist zwar englischsprachig und viele Mitglieder aus den USA, aber trotzdem sehr sehr hilfreich. Nur in der EU findet man kaum entsprechende Neurochirurgen.

    Ich bin auf einen in Österreich gestoßen und überlege seit langem dort hinzugehen und nach Untersuchungen ggf. operieren zu lassen. Nur da gibt es natürlich eine Menge zu organisieren vorher, sodass mir Deutschland natürlich lieber wäre..

    Man soll es auch nicht zu lange rauszögern, gerade wenn schon Taubheit auftritt.

    LG
    Alina

  23. #144

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    Hallo Gompfi und Alina,

    die OP ist mittlerweile nun jetzt etwas über 6 Wochen her und ab Woche 4 gehe ich ohne Krücken und Spezialschuh. Der Fuß ist noch geschwollen und wird warm, ich lege immer noch so oft es geht hoch und kühle ca. 3-4 mal am Tag. Alltagstauglich bin ich aber zum Glück seitdem ich Krücken und Schuh ablegen konnte. Kürzere Wege zu Fuß sind kein Problem und alles andere mache ich per Rad, da gibt es gar keine Probleme. Schwimmen kann ich auch, seitdem die Wunden abgeheilt war, nur Brustschwimmen geht noch nicht, weil der Fuß noch nicht so mobil ist, da tut es noch zu sehr weh.

    Seit Woche 3 bin ich bei der Physio und mache KG, hauptsächlich Mobilisationsübungen. Es wird so langsam wieder, auch wenn da noch ordentlich Luft nach oben ist. Die Ferse tut nur bei übermäßiger Belastung weh.

    Und nun zum Tarsaltunnelsyndrom: Ehrlich gesagt, war das bei mir nur so ein "Nebensymptom", was mir irgendwann aufgefallen war. Zu meiner Vorgeschichte: Seit Dezember 2020 hatte ich Probleme mit der Schleimbeutelentzündung und der Haglund Exostose. So ca. im September 2021 sind die Beschwerden durch die Stoßwellenbehandlung zwar "deutlich" besser geworden (lange Spaziergänge waren trotzdem nicht drin), allerdings wurde die Ferse immer sehr entzündlich warm, noch mehr als vorher (feste Schuhe waren immer sehr unangenehm) und mir ist aufgefallen, dass ich Stromstöße verspüre, wenn ich die Innenseite in der Nähe des Knöchels auch nur leicht berühre. Taubheitsgefühle hatte ich allerdings (noch) nicht. Nach vielen Schritten fühlte sich der gesamte Fuß sehr unangenehm an, heiß, pochend, leicht geschwollen und ein sehr unangenehm ziehendes Gefühl auf der Innenseite des Knöchels.

    Das habe ich dem Fußspezialisten dann mitgeteilt und er hat den Fuß an der Stelle abgetastet und vermutete direkt ein Tarsaltunnelsyndrom. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob er auch das aktuelle MRT zu der Zeit herangezogen hatte..
    Er meinte, dass Cortison helfen könnte und hat mir dieses dann auch sofort gespritzt. Es hat nicht geholfen und mir nur für 3 Wochen eine taube Stelle unterm Fuß beschert.

    Ich hatte mich zu der Zeit auch schon informiert, dass es normalerweise neurologische Tests gibt, um ein Tarsaltunnelsyndrom festzustellen. Da der Fußspezialist sich seiner Sache aber sehr sicher war und ich zu dem Zeitpunkt auch entschieden hatte, dass ich die Haglund exostose operieren lasse, entschied ich mich, gleichzeitig auch das Tarsaltunnelsyndrom operieren zu lassen. Ich war es auch einfach leid, mit den Problemen rumzulaufen oder eben auch nicht rumzulaufen und meine Hemmschwelle zu der OP war nicht mehr sehr hoch..

    Seiner Aussage nach wäre die OP des Tarsaltunnelsyndroms keine große Sache und deutlich oberflächlicher als die Haglund Exostose und würde dementsprechend auch schneller heilen (ca. 6 Wochen). Diese Einschätzung und eine Erfahrung eines Bekannten, die sich mit dieser Aussage deckte, bewogen mich also dazu, die OPs parallel durchführen zu lassen. Nach der OP teilte der Fußchirurg mir mit, dass das Tarsaltunnelsyndrom ausgeprägter war, als er vermutet hatte, die Gefäße waren sehr verklebt und es war wohl kein Wunder, dass der Nervenkanal so eingeklemmt war. Dementsprechend ist der Schnitt auch recht groß ausgefallen.

    Ich hoffe, dass ich euch ein wenig weiterhelfen konnte. Allerdings ist meine Diagnose des Tarsaltunnelsyndroms wohl im Gegensatz zu eurer Geschichte "unkonventionell" abgelaufen und ich habe mit der OP schnell Nägel mit Köpfen gemacht. Ob es erfolgreich war, kann ich euch leider auch noch nicht sagen, dafür ist die Heilung noch nicht weit genug fortgeschritten.

    Ich drücke euch ganz doll die Daumen!!

    Liebe Grüße

  24. #145
    Avatar von Gompfi
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    Hallo Sveahier, darf sich ich fragen wo du operiert woden bist ??

  25. #146

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    Ich war bei Dr. Tobias Jahnke in Essen, NRW.

  26. #147

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    Hallo Sveahier,

    danke für deine Geschichte. Ich hoffe du bist schnell wieder richtig fit.

    Ich hab immer wieder gelesen, dass der Fuß nach der Tarsaltunnel-OP direkt belastet werden sollte, damit der Nerv nun gleiten kann und nicht wieder vernarbt. Hast du eine Info von Herrn Dr. Jahnke darüber erhalten?

    @Gompfi: Ich habe nach langer Recherve Herrn Dr. Rüttermann in Oldenburg gefunden, der wohl laut Internetseite sehr viel Erfahrungen mit Nerven hat.. Aber muss noch weiter nachlesen.

    LG
    Alina

  27. #148

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    Hallo Alina,

    das mag gut sein, allerdings war es 2 Wochen lang schlicht unmöglich den Fuß zu belasten. Er war sehr geschwollen und es tat einfach nur sehr weh, wenn ich versucht habe, den Fuß aufzusetzen. Mit dem Spezialschuh ging es ganz vorsichtig, aber an ein normales Belasten war in der Anfangszeit nicht zu denken. Das kann aber auch sehr gut an der Kombination der OPs liegen, das kann ich natürlich jetzt nicht bewerten. Allerdings meinte der Fußspezialist, es sei nicht schädlich, wenn nicht sofort mit der Physio etc. begonnen wird, der Fuß müsse so oder so erstmal 2 Wochen größtenteils ruhen.

  28. #149

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    Hallo Sveahier,

    wie geht es dir denn mittlerweile? Besser, kannst du den Fuß vollbelasten und wie ist das Gefühl am Innenknöchel und in der Ferse?

    Liebe Grüße
    Alinali

  29. #150

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    Hallo zusammen,
    am 23.2 wurde eine Sogenannte kelly-keck Operationsvariante durchgeführt dabei wurde aus der Haglundferse ein Keil entnommen und somit der Knochenvorsprung nach oben geklappt damit die Achillessehne nicht beschädigt wird. Diese Op wurde angewandt aufgrund eine chronischen Achillodynie am Ansatz mit leichten Haglund. Ich hatte Komplikationen bei der Wundheilung da die recht grosse L-förmige Naht eng vernäht wurde. Ich gehe seit 5 Wochen an Krücken mit einer Unterschenkel Orthese darf Max 15 Kg Teilbelasten. (Zuhause auch ohne Orthese aber wirklich nur sehr vorsichtig und nie mehr als 15 Kg) Nun fällt mir seit geraumer Zeit auf das ich unterhalb des Fersenbeins sowie kurz unter der Narbe wie Sensibilitätsstörungen habe und ein Gefühl von Nervenschmerzen. Hat jemand damit Erfahrungen?

    Lg Blackrose

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