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Ergebnis 76 bis 100 von 239
  1. #76

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Ja, ich weiß, eine viel zu sehr der subjektiven Neigung folgende Nahrungsaufnahme. Mit Fleisch und KH. Also völlig falsch. Fehlte nur ein Bier dazu. Darum mein schlechtes Gewissen.
    Kohlenhydrate sind doch super. Machen bei mir bestimmt auch so 60-70 Prozent aus. Und das eine vegane Ernährung gesünder als eine "normale" Ernährung ist, würde ich auch als Veganer nie behaupten. Und auch nicht dass man damit bessere sportliche Leistungen zeigen kann. Man muss sich Anfangs sicherlich ein wenig informieren, aber dann gehts genau so gut wie mit einer fleischhaltigen Ernährung.

    Am wichtigsten ist für die Gesundheit (was die Ernährung betrifft) wohl einfach dass man sich ausgewogen ernährt. Und ja, auch Vegan lassen sich problemlos alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine, usw. abdecken. Was ich mir aber bei solchen Themen häufig denke, ist dass die meisten Leute welche sich mit der richtigen/falschen Ernährung in Hinsicht auf die sportliche Leistungsfähigkeit beschäftigen, vorher erstmal einige andere Schraubstellen in Sachen Training betrachten sollten. Da gibt es dann häufig schon mehr als genug Optimierungspotential.

    In dem Sinne, lass dir weiterhin schmecken wonach dir der Sinn steht.

  2. #77

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    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
    Zudem ist die Energiegewinnung wesentlich effektiver, als als die aus KH.
    Da muss ich mal nachbohren, besonders weil eben genau dazu Ihr Link keine Aussagen macht:

    Bitte "effektiver" definieren! Im Rahmen eines WKs (was für ein WK?)? Im Rahmen der allgemeinen Gesundheit oder des Überlebens? Im Rahmen der Energiebereitstellungsgeschwindigkeit? Im Rahmen der Nettoausbeute an der zur Verfügung stehenden Energie?

    Ich bin kein Biologe oder Humanmediziner, aber wirklich alle Artikel und Abhandlungen zu dem Thema sagen ziemlich eindeutig:
    Die Nettoausbeute an dem Körper zur Verfügung stehenden Energie im reinen Fettstoffwechsel ist deutlich höher als die der Glykogenverarbeitung, allerdings arbeitet ersterer Prozess auch deutlich langsamer, was klar ist, da hier im Gegensatz zur Glykogenverarbeitung noch ein zusätzlicher Zwischenschritt notwendig ist (dazu kommt noch der längere Transportweg der kontinuierlich aufrecht erhalten werden muss).

  3. #78

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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Und ja, auch Vegan lassen sich problemlos alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine, usw. abdecken.
    Leider nicht ganz. Bei einer abwechslunsgreichen veganen Kost hat man zwar in aller Regel sicher Vorteile gegenüber Leuten, die sich durch Eiweißüberschüssen aus Fleisch/Käse etc. effektiv auch keinen Gefallen gerade in Hinblick der Mineralstoffversorgung und der Darm-, Leber- und Nierengesundheit tun. Aber schon allein das B12-Problem bekommt man ohne Supplementierung auf lange Sicht trotzdem schwer gelöst.
    Dazu kommen noch ein paar essenzielle Eiweißklassen und die berüchtigten DHA/EPA-Fischöle, die auch nur sehr bedingt mit pflanzlichen Omega3-Fetten kompensierbar sind. Die Frage ist vorallem, wie sehr dieser Mangel wirklich effektiv ausfällt und sich gegenüber moderaten "Allesessern" bemerkbar macht. Die Frage wird dann noch komplexer, wenn man das Thema der Verdauung mit einbezieht. Sowohl gewisse vegane Ernährungsrichtungen, als auch so einige "Mainstream"-Ernährungsweisen bieten gleich eine Fülle an problematischen Stoffkombinationen, die die Verwertbarkeiten anderer wichtiger Substanzen deutlich beeinflussen, z.B. Milch auf der nicht veganen Seite und Phytate bei einer stark getreideorientierten Kost. Aber das geht hier zu weit denke ich.

    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Was ich mir aber bei solchen Themen häufig denke, ist dass die meisten Leute welche sich mit der richtigen/falschen Ernährung in Hinsicht auf die sportliche Leistungsfähigkeit beschäftigen, vorher erstmal einige andere Schraubstellen in Sachen Training betrachten sollten. Da gibt es dann häufig schon mehr als genug Optimierungspotential.
    Wohl war. Aus eigener Erfahrung auch an mir selbst muss ich zugeben, dass das auch für die allermeisten ambitionierteren Läufer noch gelten dürfte (mit der Saltindiät experimentiert...).

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Petrucciation:

    spacy (11.05.2019)

  5. #79
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Petrucciation Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Biologe oder Humanmediziner, aber wirklich alle Artikel und Abhandlungen zu dem Thema sagen ziemlich eindeutig:
    Die Nettoausbeute an dem Körper zur Verfügung stehenden Energie im reinen Fettstoffwechsel ist deutlich höher als die der Glykogenverarbeitung,
    Ich bin auch kein Biologe aber welche Artikel denn meinst Du?

    Glucose 21,4 KJ/lO2 = 5,1 Kcal/ lO2
    Proteine 8,8 KJ/lO2 = 4,48 Kcal/ lO2
    Fette 19,6 KJ/lO2 = 4,69 Kcal/ lO2
    http://www.academyofsports.net/campu...e_ausd8_12.pdf
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

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    klnonni (06.05.2019)

  7. #80
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Die Nettoausbeute an dem Körper zur Verfügung stehenden Energie im reinen Fettstoffwechsel ist deutlich höher als die der Glykogenverarbeitung,
    Vielleicht meint er ja, was als Energie gespeichert ist. Und da ist das Fett um Längen führend, wohl selbst bei Hungerhaken.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  8. #81
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Vielleicht.
    Dass er aber von "Nettoausbeute" geschrieben hatte, gehe ich davon aus, dass er Nettoausbeute meint und nicht Gesamtreserven, die mich im Wettkampf nicht nur nix nutzen, sondern wegen mehr Gewicht und O2-Verbrauch zusätzlich belasten.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    klnonni (06.05.2019)

  10. #82
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen

    Und wie kommst du darauf, dass man keine Fettverbrennung ohne KH hat? Wären dann nicht alle, die Ketogen leben fett und/oder bzw. würden sterben? Fettverdauung und Fettverbrennung sind nicht identisch.
    Es gibt keine Ernährung völlig ohne Kohlenhydrate und aus diesen Kohlenhydraten stellt sich unser Organismus sinnvollerweise selbst sein Zucker her den er fürs Überleben braucht.
    Auch eine Ketogene Ernährung ist immer bloß eine kohlenhydratarme Ernährung aber niemals kohlenhydratfrei.

    Letztlich werden auch aus den verstoffwechselten Kohlenhydraten, aus Stärke und Fruchtzuckern, vom Körper Glucose und bei erhöhten Angebot Glycogen hergestellt welches in der Leber und den Muskelzellen gespeichert wird - auch bei Ketogener Ernährungsweise.

    Zitat Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen

    Zudem ist die Energiegewinnung wesentlich effektiver, als als die aus KH.
    Das nennt man Halbwissen...,
    es ist nicht wichtig was Brutto an Energieerzeugt wird sondern was letzlich dem Körper an Energie effektiv zur Verfügung steht.

    Wenn man den körpereigenen Energieverbrauch des Fettstoffwechsels berücksichtigt, dann ist die Energiausbeute effektiv hinter der der Kohlenhydraten zurück.
    Der geringe Aufwand vor allen die Einfachzucker zu verstoffwechseln bedingt ja auch letztlich ihre rasche Verfügbarkeit.

    Sicher ist, man braucht keine zusätzlichen Zuckerzusätze zur Ernährung.
    Genauso kann unser Körper aber regelmäßige Zuckerzusätze locker ohne gesundheitliche Folgen verstoffwechseln.
    Wie alles im Leben macht die Menge das Gift.

  11. #83
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen

    Aber dazu kommt ja noch so viel mehr. Ressourcenverschwendung, Überdüngung und weitere Umweltprobleme.
    Genau diese Argummente kann man auch gegen die Veganer einbringen...

    Für eine ausreichende Eiweissversorgung wird von Veganern gerne zu Sojaprodukten gegriffen.

    Die wachsende Nachfrage zu Soja-Produkten erhöht dessen Anbaufläche und desssen Anbaudichte.
    Dies führt zu verstärkter Abholzung von Wäldern und vor allem Regenwäldern und die großen Monokulturen sind ohne modernen Pestizid- und Düngemitteleinsatz nicht mehr kostengünstig zu bearbeiten.
    Hinzu kommt, dass die großen Anbauflächen von Soja in USA, Brasillien und Argentinien liegen und der Export der Sojaprodukte nach Europa nicht wirklich umweltfreundlich und Klimaneutral sein dürfte.

    Sicher in diesen Ländern werden auch riesige Fleischproduktionen betrieben, aber ich als bekennender Allesfresser achte beim Fleischkauf auf regionale Produktion und Weidehaltung, dies ist in Deutschland auch nicht schwierig.
    Bei Sojaprodukten wird aber eine Regionaleversorgung schon schwieriger...

    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Ich fände es zugegebenermaßen mehr als wünschenswert wenn sich deutlich mehr Menschen vegan ernähren würden,
    Ich fände es wünschenswert wenn der Fleischkonsum reduziert wird, aber keiner muss zur Weltrettung Veganer werden.


    Vor allem sollte man bedenken, dass zwar die Viehwirtschaft größere Weideflächen benötigt als der Ackerbau,
    aber die Rinder wesentlich bessere Pflanzenverwerter sind als wir Menschen und daher bei intelligenter Viehwirtschaft, die Weideflächen nicht in Konkurrenz mit dem Ackerbau stehen muss sondern als wertvolle Ergänzung zur pflanzlichen Kost der Menschheit bei steigender Weltbevölkerung dienen kann.

    Nicht jeder Boden kann der Menschheit zum Ackerbau dienen, aber die meisten Böden reichen den Rindern als Weidefläche.
    Wenn wir jetzt noch anfangen sinnvollerweise die Abfallverwertung der Viehwirtschaft ( Biogasanlagen) zur Pflicht zu machen, statt sie minderwertig zu verwerten oder wegzuschütten, dann wär die Fleischwirtschaft schon wesentlich ökologischer als bisher.

  12. #84

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    Zitat Zitat von Petrucciation Beitrag anzeigen
    Aber schon allein das B12-Problem bekommt man ohne Supplementierung auf lange Sicht trotzdem schwer gelöst.
    Dazu kommen noch ein paar essenzielle Eiweißklassen und die berüchtigten DHA/EPA-Fischöle, die auch nur sehr bedingt mit pflanzlichen Omega3-Fetten kompensierbar sind.
    B12 muss/sollte man supplementieren, das ist richtig. Allerdings zieht dieses Argument nicht wirklich, da B12 in der Massentierhaltung den Tieren auch in großen Mengen ins Futter gemischt wird. Als Veganer geht man also den direkten Weg.

    Zu den DHA/EPA , das stimmt wohl dass man diese über eine (vegane) Ernährung nicht aufnimmt. Nachdem was ich so gelesen habe gibt es aber anscheinend noch keine Belege dafür dass eine zu geringe Aufnahme gesundheitlich schädlich wäre. Wohingegen die positiven Auswirkungen jedoch belegt sind.

  13. #85

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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Genau diese Argummente kann man auch gegen die Veganer einbringen...

    Für eine ausreichende Eiweissversorgung wird von Veganern gerne zu Sojaprodukten gegriffen.

    Die wachsende Nachfrage zu Soja-Produkten erhöht dessen Anbaufläche und desssen Anbaudichte.
    Dies führt zu verstärkter Abholzung von Wäldern und vor allem Regenwäldern und die großen Monokulturen sind ohne modernen Pestizid- und Düngemitteleinsatz nicht mehr kostengünstig zu bearbeiten.
    Hinzu kommt, dass die großen Anbauflächen von Soja in USA, Brasillien und Argentinien liegen und der Export der Sojaprodukte nach Europa nicht wirklich umweltfreundlich und Klimaneutral sein dürfte.

    Sicher in diesen Ländern werden auch riesige Fleischproduktionen betrieben, aber ich als bekennender Allesfresser achte beim Fleischkauf auf regionale Produktion und Weidehaltung, dies ist in Deutschland auch nicht schwierig.
    Bei Sojaprodukten wird aber eine Regionaleversorgung schon schwieriger...

    Ich fände es wünschenswert wenn der Fleischkonsum reduziert wird, aber keiner muss zur Weltrettung Veganer werden.

    Vor allem sollte man bedenken, dass zwar die Viehwirtschaft größere Weideflächen benötigt als der Ackerbau,
    aber die Rinder wesentlich bessere Pflanzenverwerter sind als wir Menschen und daher bei intelligenter Viehwirtschaft, die Weideflächen nicht in Konkurrenz mit dem Ackerbau stehen muss sondern als wertvolle Ergänzung zur pflanzlichen Kost der Menschheit bei steigender Weltbevölkerung dienen kann.

    Nicht jeder Boden kann der Menschheit zum Ackerbau dienen, aber die meisten Böden reichen den Rindern als Weidefläche.
    Wenn wir jetzt noch anfangen sinnvollerweise die Abfallverwertung der Viehwirtschaft ( Biogasanlagen) zur Pflicht zu machen, statt sie minderwertig zu verwerten oder wegzuschütten, dann wär die Fleischwirtschaft schon wesentlich ökologischer als bisher.
    Eigentlich wollte ich gar nicht weiter auf das Thema eingehen, aber wenn ich solchen Unsinn lese, mache ich das jetzt doch.

    Vieles von dem was du schreibst ist einfach falsch, bzw. bist du wohl nicht richtig informiert. Die Regenwälder werden abgeholzt unter anderem für Soja, das ist richtig. Allerdings findet das allermeiste davon dann Verwendung als Futter in der Massentierhaltung. Das Soja das der Mensch (in Europa/Deutschland) direkt konsumiert kommt zum größten Teil auch aus Deutschland/Europa.

    Ich verstehe außerdem nicht woher häufig diese Annahme kommt Veganer würden solche Unmengen an Soja konsumieren? Viele essen das auch gar nicht. Und gerade Rindfleisch ist das mit Abstand bedenklichste Fleisch in Sachen Umweltschutz und Ressourcenverschwendung. Um 1 kg Rindfleisch zu produzieren braucht es etwa 12-14 kg an Pflanzen. Davon macht nur ein kleiner Teil das Gras von der Weide aus und ein großer Teil eben Kraftfutter, jenes Soja wofür die Regenwälder abgeholzt werden.

    Richtig, niemand soll gezwungen werden sich vegan zu ernähren, aber egal wie man es dreht und wendet, in Hinsicht aufs Klima (CO2-Ausstoß), Ressorucenverbrauch, schneidet eine vegane Ernährung einfach um längen besser ab als eine "normale."

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von V-Runner:

    Rolli (06.05.2019), RunSim (06.05.2019)

  15. #86
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Genau diese Argummente kann man auch gegen die Veganer einbringen...

    Für eine ausreichende Eiweissversorgung wird von Veganern gerne zu Sojaprodukten gegriffen.

    Die wachsende Nachfrage zu Soja-Produkten erhöht dessen Anbaufläche und desssen Anbaudichte.
    Dies führt zu verstärkter Abholzung von Wäldern und vor allem Regenwäldern und die großen Monokulturen sind ohne modernen Pestizid- und Düngemitteleinsatz nicht mehr kostengünstig zu bearbeiten.
    Das stimmt zwar alles und ist dennoch nicht mal die Hälfte der Wahrheit. Auch als Fleischesser müssen wir eingestehen, daß der bedeutend größere Teil der Sojaproduktion in die Tierfutterproduktion fließt.

    aber die Rinder wesentlich bessere Pflanzenverwerter sind als wir Menschen und daher bei intelligenter Viehwirtschaft, die Weideflächen nicht in Konkurrenz mit dem Ackerbau stehen muss sondern als wertvolle Ergänzung zur pflanzlichen Kost der Menschheit bei steigender Weltbevölkerung dienen kann.
    Auch hier bleibt die Frage, welcher Anteil der Zuchttiere wirklich Weidetiere sind. Bei Rindern sieht das Bild wahrscheinlich noch am besten aus. Wenn man aber von der Massentierhaltung wegkommen wollte, gäbe es wahrscheinlich wirklich nur noch den Sonntagsbraten. Der Anteil der Massentierhaltung wäre so sicher nicht schnell zu ersetzen, wenn überhaupt. Damit würde Fleisch entsprechend teuer und damit macht man Fleischkonsum zu einer sozialen Frage. Und das ist nur die kleinliche deutsche Betrachtung. Die nächste Frage wäre die der globalen Verteilungsgerechtigkeit. Wenn Fleisch über diesen Produktionsweg entsprechend teurer werden würde, wie wollte man dann Menschen in armen Ländern erklären, daß dieses Lebensmittel wohl in Zukunft nicht mehr bezahlbar sein sollte. Die Nachfrage aus der ersten Welt würde schließlich auch auf dieses Angebot durschlagen. Das ist alles nicht so einfach.

    Wenn wir jetzt noch anfangen sinnvollerweise die Abfallverwertung der Viehwirtschaft ( Biogasanlagen) zur Pflicht zu machen, statt sie minderwertig zu verwerten oder wegzuschütten, dann wär die Fleischwirtschaft schon wesentlich ökologischer als bisher.
    Diese Idee ist gut und wird schon viel genutzt. Das macht natürlich den meisten Sinn, wenn man zentralisierte Massenproduktion betreibt. Bei Weiderindern stelle ich mir das schwierig vor. Bei "Stall"bauern sind die Rückführungen aus den Biogasanlagen doch häufig heute schon ein beachtlicher Teil des Deckungsbeitrags.
    nix is fix

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    klnonni (06.05.2019)

  17. #87

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    Zitat Zitat von ickehier Beitrag anzeigen
    @Rolli:
    Wie gesagt, nach drei Monaten 100% Abstinenz ist die unmittelbare Wirkung von 1/2 Liter Bier deutlich zu spüren. Da hat man schon richtig "einen zu sitzen". Am nächsten Tag verspüre ich einen deutlichen Kater, der Kopf fühlt sich schwer an, alles ist etwas dumpf und taub. Natürlich nicht vergleichbar mit den Auswirkungen eines Gelages, aber spürbar unangenehm. Beim Laufen sind die Beine schwerer als sonst, die Herzfrequenz messbar höher.

    Ich habe das in den letzten Jahren wirklich mehrfach getestet. Trinkt man regelmässig kleine Mengen, tritt eine Gewöhnung ein. Der leichte Kater fällt einem dann überhaupt nicht auf. Aber je länger man gar nicht trinkt, um so schlechter verträgt man es.
    Das liegt wohl daran, dass der Körper die Produktion der Enzyme, die er zum Verstoffwechseln des Alks benötigt, herunterfährt, wenn er sie nicht mehr braucht. Dann trinkst Du ein Bier und bist blau wie die berühmten Asiaten, die auch nix vertragen.

    Insofern kann es schon sein, dass ein regelmäßiger Alkoholgenuss gar nicht die krassen Folgen haben muss, wie Du und ich es auch beim sporadischen Bier erleben. Der eine hat die Enzyme schon bereit stehen, während unser Körper erst mal im Handbuch nachguckt, was er bei Alkohol machen muss.

    Aber gut, abgesehen davon gibt es kein Nahrungs- oder Genussmittel, dass sich schlimmer auf mein Gewicht niederschlägt, als der Alk, und jenseits der 50 kann ich sowieso nicht mehr so saufen wie mit 25. Ich lasse ihn abgesehen von einem Glas Wein hin und wieder, so etwa einmal im Monat, ganz. Allerdings schreibst Du an anderer Stelle auch, dass Du jetzt sogar auf alkoholfreies Bier verzichtest. Wegen der 0,5 Prozent Alkohl, die es beinhalten kann, oder weil es Dir nicht schmeckt? Trinkst Du jetzt nur noch Wasser?

    Ansonsten, interessanter thread, aber ich koche wahnsinnig gerne, esse neben Gemüse&Obst eben auch gerne Fisch&Fleisch, und wenn ich bei den Vegetariern und noch viel mehr bei den Veganern im Supermarkt mal in den Einkaufswagen schaue, habe ich nicht den Eindruck, dass die sich gesünder ernähren als ich.

  18. #88
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    Wegen der 0,5 Prozent Alkohl, die es beinhalten kann
    Die bis zu 0,5% gelten nur für die nach "alter Herstellungsart" gemachten "alkoholfreien Biere" (hierzu zählt z.B. auch das gute alte VitaMalz).
    Was sich 0,0 nennt, ist wirklich alk-frei.

    Wer allerdings den Bier-Geschmack vermisst, kann auch durch 0,0% wieder auf den Weg zu "echtem" Bier gebracht werden. Aber Fruchtsaft enthält meist mehr Alkohol...

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)



  19. #89
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von divy2 Beitrag anzeigen
    Ansonsten, interessanter thread, aber ich koche wahnsinnig gerne, esse neben Gemüse&Obst eben auch gerne Fisch&Fleisch, und wenn ich bei den Vegetariern und noch viel mehr bei den Veganern im Supermarkt mal in den Einkaufswagen schaue, habe ich nicht den Eindruck, dass die sich gesünder ernähren als ich.
    +1

    Aber gut, abgesehen davon gibt es kein Nahrungs- oder Genussmittel, dass sich schlimmer auf mein Gewicht niederschlägt, als der Alk, und jenseits der 50 kann ich sowieso nicht mehr so saufen wie mit 25.
    Ohne das Suchtpotential wegdiskutieren zu wollen (es ist ohne Frage ein großes Thema), ist das das wohl das Problem Nummer 1. Alkohol kann der Körper nicht speichern. Er wird sofort verbraucht. Somit werden alle anderen Makronährstoffe erstmal auf Halde gelegt. Und Alkohol hat mit 7kcal/g sehr fast doppelt so viel zu bieten wie Kohlehydrate. Und wenn hier ausreichend vorhanden ist, müssen KH und Fette eben erstmal gespeichert werden
    nix is fix

  20. #90
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Nun... bei einem Bier sind das gerade mal 175kcal.
    Die gleiche Menge Apfelsaft hat schon mal über 200kcal.

    Das sollte aber keine Bierwerbung sein!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  21. #91
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Nun... bei einem Bier sind das gerade mal 175kcal.
    Die gleiche Menge Apfelsaft hat schon mal über 200kcal.

    Das sollte aber keine Bierwerbung sein!
    Bier ist meist (für mich ) leckerer als Apfelsaft. Warum haben also Biertrinker dickere Bäuche? Beobachtung am eigenen Körper: Über einen Abend verteilt kann ich schon mal ein paar Flaschen Bier trinken. Ums verrecken würde ich aber beispielsweise keine zwei Liter Apfelsaft saufen Nicht mal Apfelsaftschorle. Ergo ist die über Bier aufgenommene Kalorienmenge insgesamt höher.

    Gleiches gilt übrigens bei mir für alkfreies Bier. Gab schon einige Abende, an denen ich nur alkoholfreies Weizen gesüffelt habe und da komme ich in etwa auf die selbe Menge, als wäre es richtiges Bier/Weizen.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    klnonni (06.05.2019)

  23. #92
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Eigentlich wollte ich gar nicht weiter auf das Thema eingehen, aber wenn ich solchen Unsinn lese, mache ich das jetzt doch.
    Ich habe nur geschrieben, dass Deine Argumente, Zitat:

    "Aber dazu kommt ja noch so viel mehr. Ressourcenverschwendung, Überdüngung und weitere Umweltprobleme"

    Ebenfalls gegen die Agrawirtschaft, insbesondere des Sojaanbaues benutzt werden kann.

    Das war überspitzt und provozierend geschrieben, aber Pauschalaussagen sind immer mit Vorsicht zu geniessen.

    Nicht jede Fleischproduktion ist umweltbelastend und geht mit Ressourcenverschwendung, Überdüngung und weitere Umweltprobleme einher.
    Ich habe mich auch ausdrücklich gegen Massentierhaltung und für einen gemäßigten Fleischkonsum ausgesprochen.

    Und ob eine Vegane Ernährung immer Umweltverträglicher abschneidet als eine gesunde Mischkost mit gemäßigtem Fleischanteil aus regionalen, der Jahreszeit angepassten Produkten, ist wohl eine Frage wie man "Umweltverträglich" definiert.
    Letztlich ist es jeder einzelne egal ob Vegetariere, Veganer oder Mischkost-Esser, der es in seiner Hand hat wie stark er mit seinem Konsum seine Umwelt belastet.

  24. #93
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Bier ist meist (für mich ) leckerer als Apfelsaft. Warum haben also Biertrinker dickere Bäuche? Beobachtung am eigenen Körper: Über einen Abend verteilt kann ich schon mal ein paar Flaschen Bier trinken. Ums verrecken würde ich aber beispielsweise keine zwei Liter Apfelsaft saufen Nicht mal Apfelsaftschorle. Ergo ist die über Bier aufgenommene Kalorienmenge insgesamt höher.

    Gleiches gilt übrigens bei mir für alkfreies Bier. Gab schon einige Abende, an denen ich nur alkoholfreies Weizen gesüffelt habe und da komme ich in etwa auf die selbe Menge, als wäre es richtiges Bier/Weizen.

    Gruss Tommi
    Tja... das nennt sich Sucht!
    Leider bei mir auch so...
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  25. #94
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Nun... bei einem Bier sind das gerade mal 175kcal.
    Die gleiche Menge Apfelsaft hat schon mal über 200kcal.

    Das sollte aber keine Bierwerbung sein!
    Bei Euch gibt es wohl kleinere Portionen. Apfelsaft und Bier halten sich übrigens ungefähr die Waage. Aus Ernährungsperspektive sind Fruchtsäfte aber auch eine Katastrophe. Das ist Zucker pur. Dabei ist unerheblich, ob dieser fruchteigen ist oder nicht. Apfelsaft hat noch die Besonderheit, daß der Fruktoseanteil besonders hoch liegt. Fruktose wird von der Leber direkt zu Fett verstoffwechselt. Feine Sache

    Der Vorteil von Apfelsaft gegenüber Bier liegt (natürlich wieder neben dem fehlenden Alkohol) darin, daß man ihn auch als Schorle trinken kann. Wasser wäre zwar besser, aber eine 1:3 oder 1:4 Mischung ist ja auch besser als pur. Und auf eine Bierschorle würde ich dann doch eher verzichten.

    Übrigens dürfen auch Fruchtsäfte bis zu 0,38% Alkohol enthalten. Die alkoholische Gärung macht dort auch nicht halt. Dazu kommt noch ein möglicher Methanolgehalt.

    Wer also auf Alkohol weitgehend verzichten und gleichzeitig Kalorien sparen will, ist mit alkoholfreiem Bier nicht so schlecht bedient. Wasser wäre wohl doch die bessere Alternative
    nix is fix

  26. #95
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Und auf eine Bierschorle würde ich dann doch eher verzichten.
    So genannte BMW (Bier mit Wasser) ist immer meine Rettung bei unseren jährlichen 4-tägigen Radtour durch Norddeutschland mit Kumpels. Ab 23 Uhr ist das gar nicht so schlecht.

    (übrigens, BMW habe ich nur dort in den Kneipen im Angebot gesehen)

    Hoffentlich lesen das keine Bayer.
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  27. #96

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    Dreckiges oder Radler sind auch klasse, aber kalorienmäßig wohl keine Verbesserung...

  28. #97

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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Ich verstehe außerdem nicht woher häufig diese Annahme kommt Veganer würden solche Unmengen an Soja konsumieren? Viele essen das auch gar nicht. Und gerade Rindfleisch ist das mit Abstand bedenklichste Fleisch in Sachen Umweltschutz und Ressourcenverschwendung. Um 1 kg Rindfleisch zu produzieren braucht es etwa 12-14 kg an Pflanzen. Davon macht nur ein kleiner Teil das Gras von der Weide aus und ein großer Teil eben Kraftfutter, jenes Soja wofür die Regenwälder abgeholzt werden.
    Was du schreibst ist nicht gerade "richtiger" als das was du als unwahr deklarierst.
    Rinder bekommen fast kein Soja. Zumindest in Europa nicht.
    In der Futterkomposition (von Rindern, bei Schweinen/Hühnern siehts anders aus) wird nur beim Punkt Fettträger gelegentlich auf Sojaöl gesetzt, da reden wir dann über ein paar Gramm pro Tag.
    Etwa 50% der Futtermittel in Deutschland sind Gras & Maissilage.
    Sojaöl ist nebenbei gesagt einer, wenn nicht der Hauptanbaugrund für Soja und wird von Kraftstoffen bis zur Margarine für allen möglichen Quatsch eingesetzt. Das was verfüttert wird, ist zu großen Anteilen Sojaextraktionsschrot und der ist Nebenprodukt (wäre auch viel zu billig, als das man ihn als primäres Erzeugnis verkaufen könnte...).

    in Hinsicht aufs Klima (CO2-Ausstoß), Ressorucenverbrauch, schneidet eine vegane Ernährung einfach um längen besser ab als eine "normale."
    Das kann man pauschal nicht sagen, da es sehr stark auf die jeweilige Nahrungszusammensetzung ankommt.
    Salat, Gurken und Ähnliches schneidet z.B. unterirdisch ab, da praktisch keine Nährstoffe. Natürlich essen das nicht nur Veganer.
    Zuletzt überarbeitet von AchatSchnecke (06.05.2019 um 16:25 Uhr)

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von AchatSchnecke:

    klnonni (09.05.2019)

  30. #98

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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Was du schreibst ist nicht gerade "richtiger" als das was du als unwahr deklarierst.
    Rinder bekommen fast kein Soja. Zumindest in Europa nicht.
    In der Futterkomposition (von Rindern, bei Schweinen/Hühnern siehts anders aus) wird nur beim Punkt Fettträger gelegentlich auf Sojaöl gesetzt, da reden wir dann über ein paar Gramm pro Tag.
    Etwa 50% der Futtermittel in Deutschland sind Gras & Maissilage.
    Sojaöl ist nebenbei gesagt einer, wenn nicht der Hauptanbaugrund für Soja und wird von Kraftstoffen bis zur Margarine für allen möglichen Quatsch eingesetzt. Das was verfüttert wird, ist zu großen Anteilen Sojaextraktionsschrot und der ist Nebenprodukt (wäre auch viel zu billig, als das man ihn als primäres Erzeugnis verkaufen könnte...).
    Das meiste angebaute Soja gelangt erst mal in Ölmühlen, mag sein. Etwa 10 % der Pflanze werden dann zu Öl und der Rest ist Sojamehl, welches eben als Tierfutter verwendet wird. Da von Nebenprodukt zu sprechen, mutet schon seltsam an. Fakt ist aber auch dass Deutschland jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen Soja aus Brasilien, Paraguay, etc. importiert, welches eben an Tiere verfüttert wird. Ob das nun letztlich an Rinder, Schweine, Hühner geht, ist doch nicht so entscheidend. Das Soja für Tofu, Sojamilch und viele Fleischalternativen stammt meistens aus Deutschland oder Europa und ist zudem nicht genetisch verändert, nur mal so am Rande.

    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Das kann man pauschal nicht sagen, da es sehr stark auf die jeweilige Nahrungszusammensetzung ankommt.
    Salat, Gurken und Ähnliches schneidet z.B. unterirdisch ab, da praktisch keine Nährstoffe. Natürlich essen das nicht nur Veganer.
    Dann eben so, das eine durchschnittliche vegane Ernährung (Nicht nur Avocados, Chia-Samen und so was) deutlich besser abschneidet als eine durchschnittliche Ernährung mit Fleisch, Milch, Butter und weiteren Tierprodukten lässt sich durchaus pauschal sagen.

  31. #99
    Avatar von Sven K.
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Es gibt keine Ernährung völlig ohne Kohlenhydrate und aus diesen Kohlenhydraten stellt sich unser Organismus sinnvollerweise selbst sein Zucker her den er fürs Überleben braucht.
    Auch eine Ketogene Ernährung ist immer bloß eine kohlenhydratarme Ernährung aber niemals kohlenhydratfrei.

    Letztlich werden auch aus den verstoffwechselten Kohlenhydraten, aus Stärke und Fruchtzuckern, vom Körper Glucose und bei erhöhten Angebot Glycogen hergestellt welches in der Leber und den Muskelzellen gespeichert wird - auch bei Ketogener Ernährungsweise.



    Das nennt man Halbwissen...,
    es ist nicht wichtig was Brutto an Energieerzeugt wird sondern was letzlich dem Körper an Energie effektiv zur Verfügung steht.

    Wenn man den körpereigenen Energieverbrauch des Fettstoffwechsels berücksichtigt, dann ist die Energiausbeute effektiv hinter der der Kohlenhydraten zurück.
    Der geringe Aufwand vor allen die Einfachzucker zu verstoffwechseln bedingt ja auch letztlich ihre rasche Verfügbarkeit.

    Sicher ist, man braucht keine zusätzlichen Zuckerzusätze zur Ernährung.
    Genauso kann unser Körper aber regelmäßige Zuckerzusätze locker ohne gesundheitliche Folgen verstoffwechseln.
    Wie alles im Leben macht die Menge das Gift.
    Der erste Teil beantwortet nicht meine Frage. Wie so brauche ich KH(Glucose) um aus Fett Energie zu gewinnen?

    Der zweite Teil mag wirklich Halbwissen meinerseits sein. Ich bin mir nur nicht sicher, wo mein Denkfehler ist.
    Soweit ich weis liefert ein Mol Glucose über den Weg der Glykolyse ganze 2ATP. Dazu liefert der Abbau von Fettsäuren 10ATP(In Gänze sogar 122 ATP)
    Für mich ist das schon "mehr".

  32. #100

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich bin auch kein Biologe aber welche Artikel denn meinst Du?


    http://www.academyofsports.net/campu...e_ausd8_12.pdf
    Glykogen ist nicht gleich Glucose. Im Rahmen einer Ausdauerbelastung hat die Angabe in deinem Link erstmal nicht allzuviel Aussagekraft.
    Außerdem bitte meinen ganzen Kommentar berücksichtigen! Meine Ausführung ging ja noch weiter, die eben gerade nicht den reinen Fettstoffwechsel in den Himmel lobt, zumindest nicht ohne genauere Betrachtung des WK-Typs.

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