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  1. #1

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    Ausrufezeichen Wie schnell kann man einen Marathon laufen?

    Hallo,

    auf n-tv.de wurde heute ein Artikel mit dem Titel "Wie schnell kann man einen Marathon laufen?" veröffentlicht:

    https://www.n-tv.de/wissen/frageantw...e20885135.html

    Für Männer wird eine maximale Bestzeit von 1:58:05 h vorhergesagt, für Frauen eine Bestzeit von 2:05:31 h. Interessant finde ich, dass die Frauen-Bestzeit ca. 10 Minuten unter dem jetzigen Weltrekord liegt, die Männer-Bestzeit dagegen nur ca. 4 Minuten.

    Viele Grüße

    Stebbins

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Stebbins:

    DrProf (30.04.2019)

  3. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Standard

    Zitat Zitat von Stebbins Beitrag anzeigen
    Für Männer wird eine maximale Bestzeit von 1:58:05 h vorhergesagt, für Frauen eine Bestzeit von 2:05:31 h. Interessant finde ich, dass die Frauen-Bestzeit ca. 10 Minuten unter dem jetzigen Weltrekord liegt, die Männer-Bestzeit dagegen nur ca. 4 Minuten.

    Viele Grüße

    Stebbins
    Siehe fett hervorgehoben. Es wird vorhergesagt und nicht akkurat berechnet


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  4. #3

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    Ich nehme an, sie haben eine Funktion aus den vergangenen Bestzeiten gebildet, die sich eben diesen Zeiten in der Unendlichkeit annähert. Ob das jetzt wissenschaftlich hält? Weiß nicht. Meine Erfahrung sagt mir, dass Mathematik zwar gut ist, um Probleme zu veranschaulichen. Die Realität oftmals aber weit komplexer ist.
    Das steht auch in dem Artikel, dass Weiterentwicklungen "Quantensprünge" (sic!) auslösen können:

    "Vollkommen neue Laufschuhe oder Trainingstechniken oder sonstige unerwartete Entwicklungen können zu unerwarteten Quantensprüngen in der Leistung führen"

    Auch die genetische Entwicklung sollte man hier nicht außer Acht lassen. Die Menschen werden im Durchschnitt größer, was ergo längere Beine zur Folge hat, ergo schneller Zeiten ermöglicht. In den letzten 100 Jahren ca. 1 cm alle 10 Jahre. Das sind rund 0,5%. Heißt auch, die Schrittlänge sollte alle 10 Jahre um 0,5% steigen, was wiederum bedeuten sollte, dass die potenzielle Spitzenzeit entsprechend sinkt. Ich würde nichts ausschließen.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  5. #4
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von Stebbins Beitrag anzeigen
    Hallo,

    auf n-tv.de wurde heute ein Artikel mit dem Titel "Wie schnell kann man einen Marathon laufen?" veröffentlicht:

    https://www.n-tv.de/wissen/frageantw...e20885135.html

    Für Männer wird eine maximale Bestzeit von 1:58:05 h vorhergesagt, für Frauen eine Bestzeit von 2:05:31 h. Interessant finde ich, dass die Frauen-Bestzeit ca. 10 Minuten unter dem jetzigen Weltrekord liegt, die Männer-Bestzeit dagegen nur ca. 4 Minuten.

    Viele Grüße

    Stebbins
    Das würde einen 10.000 m Weltrekord von 25:18 min (jetzt 26:17,54 min) bei den Männern und einem 10.000 m Weltrekord von 26:54 min (jetzt 29:17,45) bei den Frauen bedeuten.
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  6. #5

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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Die Menschen werden im Durchschnitt größer, was ergo längere Beine zur Folge hat, ergo schneller Zeiten ermöglicht.
    Der aktuelle Weltrekordinhaber Eliud Kipchoge (2:01:39 h) ist 1,67 m groß.
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  7. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von burny:

    dicke_Wade (30.04.2019), emel (30.04.2019), kalue (30.04.2019)

  8. #6

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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Der aktuelle Weltrekordinhaber Eliud Kipchoge (2:01:39 h) ist 1,67 m groß.
    Ich bin 1,68m. Sollte wohl mal gegen ihn antreten... ;-)

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von A. B.:

    ruca (30.04.2019)

  10. #7
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Der aktuelle Weltrekordinhaber Eliud Kipchoge (2:01:39 h) ist 1,67 m groß.
    Kipchoge hat mal irgendwo gesagt, dass die Zukunft des Marathons ein Teamsport sei, vergleichbar mit der Tour de France und der Formel 1.
    Wo also viele einem Topsportler zuarbeiten und ihm so eine verbesserte Zeit erlauben.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  11. #8

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    Die letzte WR-Verbesserung war so abnormal, dass Sub2 gar nicht mal so unrealistisch wirkt, andererseits ist Kipchoge ja schon ein Jahrhunderttalent. Das er den WR irgendwie neu definiert, hat sich über Jahre abgezeichnet. Ob es in absehbarer Zeit einen vergleichbaren Läufer geben wird? Die Orthopädie, 12 Marathons in absoluten Topzeiten, nebenbei noch sub2-Projekt und in jeder Marathonvorbereitung mehrere Wochen lang jede Woche einen 30Km+TDL auszuhalten muss man erstmal mitbringen.

  12. #9

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    Das mit dem Teamsport ist so kaum möglich. Erstens ist einges, was beim Radfahren üblich ist, nach gegenwärtigem Reglement beim Laufen nicht erlaubt (zB "Wasserträger").
    Pacer gibt es zwar, aber das ist schon eine gewisse Dehnung der Regeln, die müssen offizielle Teilnehmer sein, die halt nur "zufällig" irgendwann aussteigen (rotierende, frische pacer wie bei breaking 2 sind verboten).
    Die Verpflegungsregeln wurden, glaube ich, mal gelockert, dass Kipchoge seine Becher immer von einem Radfahrer, der ihn rechtzeitig erreichen musste, erhielt, wäre früher evtl. nicht erlaubt gewesen (weiß ich allerdings nicht genau).

    Der Hauptunterschied ist, dass im Windschatten laufen zwar was bringt, aber nicht annähernd so viel wie Windschatten fahren. Der Unterschied zwischen im Pulk mitlaufen und solo laufen ist unter normalen Bedingungen minimal, während beim Radfahren der Unterschied zwischen Mitschwimmen und Ausreißen gewaltig ist.
    Wenn Laufen ein Teamsport wäre, würden vermutlich alle "Helfer" auch gewertet, wie heute schon eine Cross- oder Straßenlaufmannschaft. D.h. sie können sich nicht komplett für den "Star" als Pacer oder Windschattengeber aufreiben. Weder nutzen sie soviel wie beim Rad, noch könnten sie erheblich Kraft sparen, wenn sie sich immer mal wieder ins Peloton zurückfallen lassen.

    Schließlich widerlegt Kipchoge selbst seine Idee: In Berlin hielt nur ein pacer halbwegs mit, die anderen sind viel früher ausgestiegen als geplant, weil Kipchoge einfach zu gut war. Ein Team hätte ihn nur gebremst.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  13. #10
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

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