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  1. #1
    Avatar von Fiambu
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    Standard Strava, Runalyze, Garmin und co..machen die mich verrückt?!

    Hallo Läufergemeinde,

    zur Zeit bin ich, glaube ich, etwas planlos, etwas frustriert, aber trotzdem auch noch motiviert. Folgendes:

    Ich bin ein Info-Nerd, d.h. das schönste Gefühl kommt bei mir vor allem auch nach dem Laufen, wenn ich mir ansehen kann, was ich geschafft habe. Eigentlich laufe ich nach Trainingsplan ca 4x/Woche, aber eigentlich laufe ich auch schon seit ca 4 Wochen mehr oder weniger nach Lust und Laune. Also mal Tempo, mal langsam, mal lang. Es richtet sich ein wenig nach meinen Arbeitszeiten und nach den Strecken, auf die ich Lust habe.

    Leider ist es aber in der Regel so, dass ganz selten mal bei Garmin, Strava oder Runalyze mein Lauf als effektiv oder "gut" bzw. "Verbesserung" angezeigt wird. Also bei Runalyze geht der Pfeil am "Trimp" dann waagerecht oder auch nach unten, höchstens bei den kurzen schnellen Läufen nach oben. Ähnlich ist es eigtl bei Strava und Garmin (auf den ich aber schon nicht mehr viel höre)

    Ich muss dazu sagen, dass ich bei den Portalen und bei meinen Läufen das Ein- und Auslaufen nicht extra eintrage oder über die Uhr extra stoppe.

    Aber was mich verrückt macht im Moment: alle geben mir eigtl. die Rückmeldung, dass mein Training nicht effektiv ist bzw. ich bei weitem nicht an die Zeiten heran komme, die diese mir für die Distanzen diagnostizieren. Klar, ganz genau wird es nie sein, aber die Zeit, die die mir alle angeben (übrigens bei allen ziemlich ähnliche Pace für 10 km und HM) kann ich im Leben nicht laufen!!!

    Also: einfach nicht mehr hinsehen und mir so ein wenig die Motivationmöglichkeit für meine Läufe nehmen?

    Wie macht ihr das? Orientiert ihr euch an diesen Portalen und was die euch an Rückmeldung geben, oder orientiert ihr euch "nur" an eurem Körper?

    Wenn ich auf meine Körper höre, würde ich jetzt in nächster Zeit eigentlich nur noch lange und langsame Läufe machen. Auf schnell haben meine Beine zur Zeit einfach keine Lust. Ich habe aber dann die Sorge, dass meine Grundschnelligkeit überhaupt nicht besser wird?

    Wäre dankbar über andere Erfahrungen


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
    02.06.2019 Salzkottenmarathon HM - DNS ( 30° war mir zu heiß)
    25.08.2019 Lake Run Möhnesee 8 km
    13.10.2019 Lübeck Marathon HM 2:25:27


  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Standard

    Wenn Dir zuhause dann noch Alexa sagt was zu tun ist.......
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  3. #3
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Standard

    Ich finde es einfach unterhaltsam, wenn mir Garmin nach einem langen Lauf mit Endbeschleunigung ein „unproduktiv“ bescheinigt.

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    Kerkermeister (03.05.2019)

  5. #4
    Avatar von Fiambu
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    Standard

    :-) ok, Alexa gibt es bei mir nicht... ;-)

    Und ich bin doch sehr erleichtert, dass es bei anderen auch ein "unproduktiv" nach einen langen Lauf mit Endbeschleunigung gibt.... :-) Das fühlt sich nämlich selten unproduktiv an

    Also "Back to the roots"!?

  6. #5

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich finde es einfach unterhaltsam, wenn mir Garmin nach einem langen Lauf mit Endbeschleunigung ein „unproduktiv“ bescheinigt.
    Von der Wortwahl in der Tat nicht gelungen, da gebe ich Dir recht.

    Schau Dir mal das hier von Firstbeat an:
    https://www.firstbeat.com/en/blog/my...-to-change-it/

  7. #6

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    Zum TE ein paar Gedanken:

    1. die Berechnungen brauchen ein wenig, bis die sich eingeschwungen haben. Hatte aber verstanden, dass Du die Entwicklung schon länger verfolgst, richtig?
    2. Garbage In - Garbage out. Misst Du die Herzfrequenz mit Gurt oder optisch? Letzteres kann die Berechnungen extrem verfälschen wenn da Quatsch gemessen wird
    3. Höhenmeter und Temperatur gehen stark in die Berechnungen ein und können z.B. bei runalyze durch Korrektur der Höhenmeter justiert werden. Bei den ganz neuen Garmin-Uhren jetzt auch absolute Höhe und Temperatur.
    4. Die maximale Herzfrequenz ist einer der entscheidenden Faktoren. Bei Garmin ist es z.B. so, dass man darunter nicht die maximal mögliche Herzfrequenz meint sondern sportartspezifisch die, die man derzeit so erreichen könnte. Ist natürlich einigermaßen Käse, aber versuche mal Deine max HF entsprechend so einzustellen, dass die bisschen mehr (2-3 Schläge) als die zuletzt im Wettkampf auf Anschlag gelaufene maximale HF ist. Alternativ natürlich per Bestimmung im Training.

    Auf Deine Frage: ich orientiere mich am Trainingsplan und unterfüttere meine Meinung durch die Analysten mit den diversen Tools. Garmin eher weniger (nur als grobe Orientierung), ich nutze runalyze um mir kurz-, mittel- und langfristige Trends zu vergegenwärtigen.

  8. #7
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Aber was mich verrückt macht im Moment: alle geben mir eigtl. die Rückmeldung, dass mein Training nicht effektiv ist bzw. ich bei weitem nicht an die Zeiten heran komme, die diese mir für die Distanzen diagnostizieren. Klar, ganz genau wird es nie sein, aber die Zeit, die die mir alle angeben (übrigens bei allen ziemlich ähnliche Pace für 10 km und HM) kann ich im Leben nicht laufen!!!

    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Wenn ich auf meine Körper höre, würde ich jetzt in nächster Zeit eigentlich nur noch lange und langsame Läufe machen. Auf schnell haben meine Beine zur Zeit einfach keine Lust. Ich habe aber dann die Sorge, dass meine Grundschnelligkeit überhaupt nicht besser wird?
    Ich hatte auch Phasen in denen ich glaubte keine Fortschritte zu machen.

    Letztlich habe ich die Prognosen von Runalyze und Co. nicht weiter ernst genommen und einfach eine Weile regelmäßig, in ihrer Art spontane Trainingseinheiten ganz nach Lust und Laune gemacht.
    Nach wenigen Wochen "platzte" der Knoten und ich bekam meine Formsteigerung auch wieder von Runalyze und Co. bestätigt.

    Im Moment haben wir stark ändernde Wetterlagen, vielleicht steckt Deine Form noch irgendwo zwischen Winter und Frühling fest und kommt erst hervor, wenn Du akklimatisiert bist.
    Hör einfach auf Dein Körper und trainiere zwar regelmäßig aber ganz nach Lust.
    Zwischen durch immer mal an testen ob es spass bringt Tempo reinzubringen in die Einheiten aber nichts erzwingen, zumindest bei mir kam so Lust und Leistung recht schnell zurück.

  9. #8

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    Bei Runalyze kannst Du einen Korrekturfaktor für die VO2max Werte und damit die Prognose eingeben (oder aus den Wettbewerbsergebnissen bestimmen, ne Weile nicht drum gekümmert). Dann werden die Prognosen realistischer.
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:26:54 (07.10.2018), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  10. #9
    Avatar von Fiambu
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    Standard

    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Zum TE ein paar Gedanken:

    1. die Berechnungen brauchen ein wenig, bis die sich eingeschwungen haben. Hatte aber verstanden, dass Du die Entwicklung schon länger verfolgst, richtig?
    2. Garbage In - Garbage out. Misst Du die Herzfrequenz mit Gurt oder optisch? Letzteres kann die Berechnungen extrem verfälschen wenn da Quatsch gemessen wird
    3. Höhenmeter und Temperatur gehen stark in die Berechnungen ein und können z.B. bei runalyze durch Korrektur der Höhenmeter justiert werden. Bei den ganz neuen Garmin-Uhren jetzt auch absolute Höhe und Temperatur.
    4. Die maximale Herzfrequenz ist einer der entscheidenden Faktoren. Bei Garmin ist es z.B. so, dass man darunter nicht die maximal mögliche Herzfrequenz meint sondern sportartspezifisch die, die man derzeit so erreichen könnte. Ist natürlich einigermaßen Käse, aber versuche mal Deine max HF entsprechend so einzustellen, dass die bisschen mehr (2-3 Schläge) als die zuletzt im Wettkampf auf Anschlag gelaufene maximale HF ist. Alternativ natürlich per Bestimmung im Training.
    Danke für Deine Hinweise:
    Zu 1: ja, ich verfolge es zumindest jetzt seit Dez. 2018
    Zu 2: Meine HF messe ich in der Regel mit Gurt, nur wenn ich mal fürs WE unterwegs bin, messe ich ohne, weil ich keine Lust habe, den auch noch mit einzupacken
    Zu 3: Ich habe mal nachgesehen, die Hm stimmen zwischen Garmin (Fenix 5S) und runalyze nicht immer ganz überein. Bsp heutiger Lauf: Garmin zeigt 128 m Höhe an, runalyze 116m. Ist nicht sehr viel aber wundert mich schon, da ich immer dachte, runalyze übernimmt die Daten von meiner Garmin
    Zu 4: meine HFmax habe ich im Dez. getestet (191) und hat sich auch immer wieder so in Wettkämpfen und INtervall bestätigt. Diese habe ich sowohl bei Garmin, als auch bei Runalyze hinterlegt. Daher sollte dies eigentlich mit einberechnet werden.

    jenshb
    Bei Runalyze kannst Du einen Korrekturfaktor für die VO2max Werte und damit die Prognose eingeben (oder aus den Wettbewerbsergebnissen bestimmen, ne Weile nicht drum gekümmert). Dann werden die Prognosen realistischer
    Das hat mich jetzt noch mal dazu gebracht, die VO2max Werte genauer anzusehen und Runalyze zeigt einem ja die Pace für die jeweilige VO2max an - hier stimmt es sogar für mich ganz gut überein mit meiner Pace. Mich wundert nur, warum die mir dann in den Wettkämpfen so viel zutrauen... oder ich trete mir nicht stark genug in den Hintern beim Wettkampf?? Hatte aber auch erst 2 richtige...

    m Moment haben wir stark ändernde Wetterlagen, vielleicht steckt Deine Form noch irgendwo zwischen Winter und Frühling fest und kommt erst hervor, wenn Du akklimatisiert bist.
    Hör einfach auf Dein Körper und trainiere zwar regelmäßig aber ganz nach Lust.
    Zwischen durch immer mal an testen ob es spass bringt Tempo reinzubringen in die Einheiten aber nichts erzwingen, zumindest bei mir kam so Lust und Leistung recht schnell zurück.
    genau das wollte ich hören!!! Im Ernst: an das Wetter hatte ich noch gar nicht gedacht, aber das ist gut möglich. Ich überlege auch noch, ob die Tageszeit eine Rolle spielt. Ich laufe immer morgens, weil ich sonst den Hintern zum laufen nicht hoch kriege. Aber vlt. ist da mein Körper einfach noch nicht so fit und hatte dann auch immer nur 1 Tasse Kaffee...mehr mag ich vor dem Training morgens nicht. Nachmittags macht mir das nix, wenn ich 1 h vorher Mittag hatte oder so, aber mein Schweinehund ruft dann eher nach Sofa als nach Laufen.

    Schau Dir mal das hier von Firstbeat an:
    https://www.firstbeat.com/en/blog/my...-to-change-it/
    interessant, dann ist das ja wirklich nur in Abhängigkeit zu einer Verbesserung der VO2max... und gar nicht so sehr, ob es ein sinnvolles Training war. Ich kann ja schließlich nicht nur Intervall oder Tempotraining machen, sondern gerade ich als Anfängerin brauche ja auch noch sehr viel Training in der Grundlagenausdauer.


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
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  11. #10
    Experte in eigentlich eh alles ... Avatar von IamTheDj
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Zu 3: Ich habe mal nachgesehen, die Hm stimmen zwischen Garmin (Fenix 5S) und runalyze nicht immer ganz überein. Bsp heutiger Lauf: Garmin zeigt 128 m Höhe an, runalyze 116m. Ist nicht sehr viel aber wundert mich schon, da ich immer dachte, runalyze übernimmt die Daten von meiner Garmin
    https://runalyze.com/help/article/elevation?_locale=de

    Mit Google Translater: https://translate.google.at/translat...3F_locale%3Dde



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  12. #11
    Avatar von strongfighter
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    Ich würde so vorgehen:

    1. Sich an den Trainingsplan halten
    2. Auf den Körper hören und ggf. vom Trainingsplan abweichen
    3. Die Prognosen von runalyze solange ignorieren, solange ich nicht verstehe, wie runalyze die berechnet und wo die Grenzen dabei liegen
    4. Mich mich runalyze beschäftigen und die Prognosen als ein Hilfsmittel benutzen - wobei die immer hinterfragt werden sollten.

    Was ich beispielsweise NIE mache: Kurze Läufe, Aufwärmen und Auslaufen sowie Intervalltrainings in die VO2max-Berechnung einzubeziehen.
    Die verzerren die Prognose zumindest für längere Distanzen total. Warum? Weil die ersten Kilometer die Herzfrequenz weit unter dem Durchschnitt ist.

    10 km: 48:00 (04/2018) | HM: 1:47:59 (05/2018); 09/2018 eigentlich sub 1:45, aber die Strecke war 1,2 km zu lang | M: 3:51:26 (10/2018)

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von strongfighter:

    Fiambu (02.05.2019)

  14. #12
    mit einem riesen Grinsen
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Also: einfach nicht mehr hinsehen und mir so ein wenig die Motivationmöglichkeit für meine Läufe nehmen?
    Nimmst du dir nicht grade die Motivation, indem du da ständig draufguckst und die Rückmeldung holst, du seist "unproduktiv"?

    Wenn mir meine Uhr sagt, ich wäre unproduktiv, dann kann sie mich mal. Ich nehme sie zum Vergleich, ob die Zeit schneller oder langsamer war, ob ich weiter gekommen bin, ob mein Puls eventuell niedriger oder höher ist (und ab und an auch mal, um zu sehen, ob mein Körpergefühl mich verarscht, oder ob ich wirklich so schlecht bin ).

    Woher will denn die Uhr so genau wissen, wie du tickst? Das sind Algorithmen, die da drinstecken, sonst nix. Das was die rechnet, mag auf einige Menschen zutreffen, auf viele aber nicht, denn der Mensch ist eben keine Maschine, die immer gleich tickt, egal wen man da reinzwängt, in die Rechnung ...
    Lieben Gruß
    Sabine


    **** Ich soll mit ein Ziel setzen, habe ich gehört ... also gut: ich will endlich den A... hochbekommen und wieder mit Spaß laufen können. Und nicht nach 5km völlig fertig sein. Also runter vom Sofa und raus geht's ... ****

  15. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rennschnecke1:

    kalue (02.05.2019), klnonni (03.05.2019), ruca (02.05.2019)

  16. #13
    Avatar von Fiambu
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    Zitat Zitat von Rennschnecke1 Beitrag anzeigen
    Wenn mir meine Uhr sagt, ich wäre unproduktiv, dann kann sie mich mal. Ich nehme sie zum Vergleich, ob die Zeit schneller oder langsamer war, ob ich weiter gekommen bin, ob mein Puls eventuell niedriger oder höher ist (und ab und an auch mal, um zu sehen, ob mein Körpergefühl mich verarscht, oder ob ich wirklich so schlecht bin ).

    Woher will denn die Uhr so genau wissen, wie du tickst? Das sind Algorithmen, die da drinstecken, sonst nix. Das was die rechnet, mag auf einige Menschen zutreffen, auf viele aber nicht, denn der Mensch ist eben keine Maschine, die immer gleich tickt, egal wen man da reinzwängt, in die Rechnung ...
    Hallo Sabine,

    da hast du natürlich Recht. Nur ist es ja mit dem Blick auf die Uhr das Gleiche: Ich will einen langsamen, langen Lauf machen und schaue auf die Uhr und bekomme Sorge, dass es viel zu langsam ist (obwohl die Pace genau in dem Rahmen ist, indem ich auch laufen sollte) Und dann denke ich, wird ja auf Strava eine miserable Durchschnitts-Pace angezeigt werden..., Ich weiß, es kann mir doch egal sein... aber mich fuchst das schon beim laufen

    Jedenfalls haben mir die Beiträge hier nochmal gut den Kopf gewaschen und ich werde mal weiter nach Trainingsplan, nach Körpergefühl und nach Lust laufen. Den Blick auf die Uhr nur für den Puls machen, wenn ich den Eindruck habe, dass mein Körpergefühl nicht stimmt und noch etwas mehr lernen muss ich, nicht auf Strava, Garmin, runalyze und so zu achten.

    Was mir die Beiträge aber auch gebracht haben: Ich habe mich mal näher mit Runalyze auseinander gesetzt und da ist es dann doch nicht mehr so anders als mein Gefühl zu den Läufen.

    Ich danke euch auf jeden Fall für eure Ideen und eure Erfahrungen


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
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  17. #14
    Experte in eigentlich eh alles ... Avatar von IamTheDj
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    Folgenden Blogbeitrag von Runalyze würde ich dir noch empfehlen: https://blog.runalyze.com/de/tutoria...gen-verstehen/



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  18. #15

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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen

    Ich bin ein Info-Nerd, d.h. das schönste Gefühl kommt bei mir vor allem auch nach dem Laufen, wenn ich mir ansehen kann, was ich geschafft habe. Eigentlich laufe ich nach Trainingsplan ca 4x/Woche, aber eigentlich laufe ich auch schon seit ca 4 Wochen mehr oder weniger nach Lust und Laune. Also mal Tempo, mal langsam, mal lang. Es richtet sich ein wenig nach meinen Arbeitszeiten und nach den Strecken, auf die ich Lust habe.
    Ohne jetzt genau analysieren zu können, was da los ist bei dir, würde ich Folgendes als grundlegendes Problem sehen.
    Immer nur nach Lust und Laune zu Laufen, führt irgendwann glaube ich zu keiner wirklichen Verbesserung mehr. Das führt dazu, dass man das trainiert, was man eh schon kann. Manchmal muss man sich einfach auch mal quälen um Fortschritte zu erzielen.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  19. #16
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Fiambu Beitrag anzeigen
    Was mir die Beiträge aber auch gebracht haben: Ich habe mich mal näher mit Runalyze auseinander gesetzt und da ist es dann doch nicht mehr so anders als mein Gefühl zu den Läufen.
    Ja, es ist immer eine gute Idee zu ergründen was da eigentlich angezeigt wird. Das hilft. Denn ganz verkehrt ist diese Art der Überwachung durch eine unparteiische Meinung nicht. Sie sollte nur nicht die Oberhand gewinnen, das ist m.E. der falsche Weg.

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