Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #26

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    Die wesentliche Stärke muss dein Kopf sein. Das beste aus allem zu machen, ist leichter gesagt als getan. Vielen von uns fällt es schwer, zu akzeptieren, dass der Körper nicht mehr mitmacht. Aber was wollen wir tun, wenn es nunmal so ist? Wir können daran verzweifeln oder weitermachen. So einfach sind die Fakten.
    Aber ganz ehrlich: Ich bin auch nicht mehr ganz intakt aufgrund eines nicht selbst verschuldeten Unfalls. Das machte mich unglaublich sauer, aber ich musste es akzeptieren, um weiterzumachen. Immer sauer zu sein, macht mürbe und unglücklich. Versuche, das dir mögliche an Sport zu machen und versuche, dein Knie möglichst gut zu stabilisieren.

  2. #27
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    So langsam kommen auch mir Zweifel, ob ein sportspezifisches Forum wie dieses geeignet sein kann, das eigentliche Problem des TE zu lösen. Jede Anregung, wie man mit den zweifellos vorhandenen Einschränkungen konstruktiv umgehen könnte, wird vom Tisch gewischt, die wirklich eingängigen, weisen und abgeklärten Ausführungen von Malu als "mühsam" abgewatscht. Der eigene, auf Schnee von gestern gebaute Ehrgeiz zur alleingültigen Messlatte erhoben. Mit dieser Einstellung müsste sich ausnahmslos jeder Leistungssportler, der seinen Zenit erreicht hat, automatisch die Kugel geben, weil er ja nun nicht mehr besser werden kann.

    Danke, bones, für das Erinnern an das Schicksal von Kristina Vogel - diese unglaublich starke Frau ist für mich eine(r) der ganz gro0en Held(inn)en des Sports, da kommt kein gelangweilter Fastastillionenkicker oder goldkettchenbehangener Megasprinter auch nur annähernd heran.

  3. #28
    Schnee- und Regenläufer Avatar von MikeStar
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    Ich lass die Depression mal außen vor, weil ich nicht weiß ob es eine genetische Depression oder in eine selbst hineingesteigerte Depression oder überhaupt eine Depression und nicht nur krankhafter Pessimismus ist.

    Wenn laufen nicht mehr in der gewünschten Form gehen sollte, dann kannst du entweder versuchen einen Scheiß drauf zu geben und weiterzumachen, mit der Gefahr hin, in den nächsten Crash hineinzulaufen oder du kannst mit einem erfahrenen Physio geduldig an einem Wiederaufbau arbeiten - natürlich auch ohne Gewähr, dass das Knie trotzdem wieder den Geist aufgibt - oder du akzeptierst die Situation und suchst nach einer Alternative, welche dir nach einer Genesung dein höher, schneller, weiter zu verfolgen weiterhin erlaubt, z.B. Radfahren oder Handbiking.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  4. #29
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Vielleicht gelegentlich (gelegentlich!) mit anderen zusammen laufen gehen. 10 km heute. Die jungen Leute gingen ab wie Frettchen - ich konnte nicht folgen und bin "mein Tempo" gelaufen. Bei ca. km 7 haben sie auf mich oben auf der Brücke über die neu B 101 gewartet*. Nach dem Ende haben wir uns gegenseitig bedankt für das gemeinsame Training. Ich mit dem Zusatz: "Weil ihr schnellen Frettchen dabei wart, war es für mich richtig anstrengend".

    Aus der Rubrik "Little Love Affairs".

    Knippi

    *Vielleicht sieht Du das als etwas abgehoben an: Unter dem Strich war das der Höhepunkt.

  5. #30
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Was für ein erbärmliches Gejammere auf niedrigem Niveau wegen ein bißchen Meniskuszipperlein......

    https://www.tagesspiegel.de/sport/ba.../23011278.html
    Sich anzumaßen aus der Distanz den Grad der Verletzung einer völlig unbekannten Person einzuschätzen finde ich hingegen erbärmlich. Ebenso wie Vergleiche mit Menschen, die ein entsetzliches Schicksal erlitten haben. Ich bin nicht diese Frau, Du auch nicht. Möchte sie von jedem Dahergelaufenen als Vergleich herangezerrt werden? Kennst Du ihre mentale Stärke, die meine? Nein! Daher ist dieser Vergleich völlig an den Haaren herbeigezogen.

    Und nirgends schrieb ich dass meine Situation mit einer solchen vergleichbar ist, es ist alleine MEIN Problem. ICH muss damit klar kommen.

  6. #31
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Vielleicht gelegentlich (gelegentlich!) mit anderen zusammen laufen gehen. 10 km heute. Die jungen Leute gingen ab wie Frettchen - ich konnte nicht folgen und bin "mein Tempo" gelaufen. Bei ca. km 7 haben sie auf mich oben auf der Brücke über die neu B 101 gewartet*. Nach dem Ende haben wir uns gegenseitig bedankt für das gemeinsame Training. Ich mit dem Zusatz: "Weil ihr schnellen Frettchen dabei wart, war es für mich richtig anstrengend".

    Aus der Rubrik "Little Love Affairs".

    Knippi

    *Vielleicht sieht Du das als etwas abgehoben an: Unter dem Strich war das der Höhepunkt.
    Kurioserweise wurde ich schneller, je älter ich wurde und habe so manchen jüngeren Kollegen problemlos abhängen können.

  7. #32
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Ich lass die Depression mal außen vor, weil ich nicht weiß ob es eine genetische Depression oder in eine selbst hineingesteigerte Depression oder überhaupt eine Depression und nicht nur krankhafter Pessimismus ist.

    Wenn laufen nicht mehr in der gewünschten Form gehen sollte, dann kannst du entweder versuchen einen Scheiß drauf zu geben und weiterzumachen, mit der Gefahr hin, in den nächsten Crash hineinzulaufen oder du kannst mit einem erfahrenen Physio geduldig an einem Wiederaufbau arbeiten - natürlich auch ohne Gewähr, dass das Knie trotzdem wieder den Geist aufgibt - oder du akzeptierst die Situation und suchst nach einer Alternative, welche dir nach einer Genesung dein höher, schneller, weiter zu verfolgen weiterhin erlaubt, z.B. Radfahren oder Handbiking.
    Diese Dinge habe ich alle bereits durchgedacht, es wird vermutlich auch nichts anderes geben. Eine Zeit lang hatte ich die Hoffnung dass es ggf medizinisch andere Hilfen gäbe, aber so weit scheint die Medizin dabei leider noch nicht zu sein.

  8. #33
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Morgen ist der Faden eine Woche alt. Die/der eine hat dies, die/der andere das geschrieben.
    Zeit für eine Zwischenbilanz?

    Was siehst Du?

    Knippi

  9. #34
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Morgen ist der Faden eine Woche alt. Die/der eine hat dies, die/der andere das geschrieben.
    Zeit für eine Zwischenbilanz?

    Was siehst Du?

    Knippi
    anymore?

    Oder um es mit BAP zu sagen:

    Jank dir eine drinke, Jung,
    schwaad einer ahn,
    do setzen doch jenooch erömm,
    die och et ärme Dier hann ...


    Helfe kann dir keiner,
    se verzällen dir nur Seiwer
    vun " waat ens aff,
    et weed alles widder joot ... "

    (Quelle: BAP: Helfe kann dir keiner)
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

    Kölner Zoolauf 07/2017 8,6 km
    Kölner Brückenlauf 09/2017 15,65 km 1:43:xx
    HM Köln 10/2017. 21,1 km 2:18.xx

  10. #35
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Morgen ist der Faden eine Woche alt. Die/der eine hat dies, die/der andere das geschrieben.
    Zeit für eine Zwischenbilanz?

    Was siehst Du?

    Knippi
    Erst einmal sehe ich eine Menge Rückmeldungen und Ideen, für die ich mich bedanke, auch wenn ich nicht alles sofort mit wehenden Fahnen angenommen habe. Ist in einem Forum und per Text nicht immer leicht, aber ich weiß durchaus, dass sich Menschen Mühe geben und möchte dazu gern "Danke" sagen.

    Ich muss abwägen zwischen dem Ziel, diesen von mir geliebten Sport weiterzutreiben und den damit verbundenen Risiken, bzw. dem Aufwand für die Pflege (Dehnprogramm, Aufbau, Methodenstudium, etc.). Letztendlich werde ich es ausprobieren müssen und schauen, was passiert. Eine andere Wahl habe ich ja nicht.

    Etwas schade finde ich, als "Troll" bezeichnet zu werden. Dass nicht jeder mit einer seine Bewegung einschränkenden Verletzung sofort "JUHU" brüllt und sich mit Mut und Fleiß umgehend an eine neue Betätigung sucht, empfinde ich zumindest als normal. Manche kommen gut klar mit so was, manche nach einiger Zeit, andere brauchen länger. Was daran jetzt Anlass ist, ausfallend zu werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich jedenfalls würde Menschen gegenüber, die an etwas zu knabbern haben, nicht so auftreten, selbst wenn sie sich aus meiner Sicht anstellen mögen.

  11. #36
    Avatar von Malu68
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    Ich bemüh mich nochmal um eine mühsame Antwort und sag's mal so:
    Du hast hier jede Menge Antworten auf deine Fragen bekommen. Dein Anliegen ist sehr ernst genommen worden und du antwortest nach dem Schema "Wasch mich, aber mach mich nicht nass".

    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Einen Einfluss kann man keineswegs ausschließen, alleine schon, weil ich negative Ereignisse wie diesen Meniskus gewiss anders werte als normale Menschen. Für andere mag es auch ärgerlich sein, für mich stellt das hingegen schon eine mittlere Katastrophe dar.
    Da sag ich: Hoffentlich passiert dir nie mal was Schlimmeres.

    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Die mentale Stärke ist durch Depressionen massiv angegriffen. Zumal, die Probleme lassen sich ja nicht einfach wegdenken. Lieder hat jedes Körperteil seinen Sinn und ich finde, man gibt diesen nicht die Macht, sie haben sie. Rein logisch.
    Der Kopf hat die Macht, sonst keiner. Deswegen solltest du erstmal deine Depression in den Griff kriegen. Dann ist das Knie auch nicht mehr so schlimm.


    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Da steht mir mein Ehrgeiz im Weg. Wenn, dann will ich unbedingt etwas erreichen. Mir nen Ast freuen, dass ich überhaupt noch etwas schaffe, wo ich mal Marathoner war, das kann ich einfach nicht.

    Dein Knie ist keine 20 mehr...na und ? Du auch nicht.
    Eine suffiziente Muskulatur durch konsequentes Aufbautraining kann ein geschädigtes Gelenk durchaus so unterstützen, dass auch sportlich nur mit geringen Einbußen zu rechnen ist.
    Dafür braucht man eisernen Willen und sollte nicht all zuviel auf Ratschläge von schräg oder auch von Ärzten geben. Man selbst merkt schließlich am ehesten, was gut tut und was nicht.

    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Als Laie hat man ja kaum eine andere Wahl, als dem Mediziner zu vertrauen. Wenn die MRT sagt, dass der Meniskus weg ist, dann fehlt dessen natürliche Dämpfung und Schutzfunktion. Da sehe ich für Irrtum und Übervorsicht einfach sehr wenig Spielraum. Das Ding ist im Eimer.
    Mein Kreuz ist nach einem Reitunfall (2 Wirbelbrüche) auch im Eimer... na und ? Soll ich mich jetzt aufs Sofa setzen? Nein, ich setz mich auch wieder aufs Pferd und habe seitdem viele glückliche Momente und tolle Erlebnisse gehabt... auch nochmal 2 Stürze.... bei einem ist mein Kreuzbein gebrochen, bei dem anderen ist nichts passiert.... Shit Happens....

    Halt dir immer vor Augen: Mediziner halten zuerst mal sich selbst die Weste weiß. Bei einer OP wirst du ja auch bis zum Tod aufgeklärt und er tritt selten ein... und so sind die Ermahnungen meist auch "worst case Szenarien"....

    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Habe ich ja auch schon durchgemacht, immer wieder diese scheiß Pausen, die Ungewissheit, Schmerzen, der ganze Kram. Vermisst Du gar nicht die Zeiten, wo man diesen Quatsch nicht am Hals hatte? Ja, ist vergangen, ich weiß... Dennoch. Mich zermürbt dieser Gedanke: Das ging alles mal. Einfach raus und los. Ohne Sorgen, Probleme, Ängste. Diese Unbeschwertheit des Laufens fehlt mir so sehr...
    Dieses Leben in der Vergangenheit "früher konnte ich aber..." verstellt den Blick für die Gegenwart und die Zukunft. Damit übersieht man sowohl Chancen, die sich gerade bieten als auch Glücksmomente.

    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Ja, gut, man kann vom Traktor überfahren werden oder morgen Abend holt mich der Slender Man. Aber damit kann man ja kaum kalkulieren, dann könnte ich ja auch gleich aufhören zu arbeiten, alles verkaufen und mit dem Geld feiern, da ich ja theoretisch übermorgen von einer Horde Möwen aufgefuttert werden könnte...
    Du kannst dich aber nicht dein Leben lang in ein Glashaus setzen nur damit nichts an dich dran kommt...

    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall danke für diesen mühsamen Text. Ich glaube, ich weiß, worauf Du hinaus willst, aber ich merke auch die innere Sperre. Diese Denkweise ist mir sehr fern.
    Und die innere Sperre gilt es zu überwinden... das Leben ist nicht vorbei, nur weil der Meniskus weg ist.
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  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Malu68:

    Isse (27.05.2019)

  13. #37
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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Ich bemüh mich nochmal um eine mühsame Antwort und sag's mal so:
    Du hast hier jede Menge Antworten auf deine Fragen bekommen. Dein Anliegen ist sehr ernst genommen worden und du antwortest nach dem Schema "Wasch mich, aber mach mich nicht nass".
    Wie ich oben geschrieben habe, dafür bedanke ich mich. Dieser Eindruck war nicht meine Absicht, vielmehr habe ich einfach vieles bereits durchdacht bzw. ausprobiert. Das konnte keiner wissen und ich meinte es auch nicht bösartig.

    Der Kopf hat die Macht, sonst keiner. Deswegen solltest du erstmal deine Depression in den Griff kriegen. Dann ist das Knie auch nicht mehr so schlimm.
    Das ist ein längeres Thema und vor allem ein anderes. Da das Laufen mir in Bezug auf die Depressionen gut getan hat, wollte ich zumindest nichts unversucht lassen, zumindest wieder ansatzweise in diese Region zu kommen.

    Dein Knie ist keine 20 mehr...na und ? Du auch nicht.
    Eine suffiziente Muskulatur durch konsequentes Aufbautraining kann ein geschädigtes Gelenk durchaus so unterstützen, dass auch sportlich nur mit geringen Einbußen zu rechnen ist.
    Dafür braucht man eisernen Willen und sollte nicht all zuviel auf Ratschläge von schräg oder auch von Ärzten geben. Man selbst merkt schließlich am ehesten, was gut tut und was nicht.
    Dafür braucht man jedoch auch eine professionelle Unterstützung, wenn ich das richtig interpretiere. Die Möglichkeit habe ich aktuell nicht und ich bin nicht sicher, wie weit man sich so etwas Komplexes anlesen kann. Möglich ist es sicherlich, aber ohne einen prof. Trainer stelle ich es mir riskoreich vor.

    Mein Kreuz ist nach einem Reitunfall (2 Wirbelbrüche) auch im Eimer... na und ? Soll ich mich jetzt aufs Sofa setzen? Nein, ich setz mich auch wieder aufs Pferd und habe seitdem viele glückliche Momente und tolle Erlebnisse gehabt... auch nochmal 2 Stürze.... bei einem ist mein Kreuzbein gebrochen, bei dem anderen ist nichts passiert.... Shit Happens....
    Nach der 1. OP habe ich wieder angefangen und mich langsam gesteigert. Der Wille war absolut da und auch die Vorsicht, sich behütsam zu steigern. Habe auf Schuhe geachtet, nur weichen Boden, nicht zu viele km, etc. Also habe ich dasselbe getan, denn ich hatte schlichtweg die Hoffnung dass es wieder geht. Nach den Schmerzen lange pausiert, wieder langsam angefangen. Wenn man dann einen weiteren Schaden hat und rein logisch die Chancen noch geringer sind, kann ich nicht nachvollziehen, wieso das niemanden auch runterziehen kann.


    Halt dir immer vor Augen: Mediziner halten zuerst mal sich selbst die Weste weiß. Bei einer OP wirst du ja auch bis zum Tod aufgeklärt und er tritt selten ein... und so sind die Ermahnungen meist auch "worst case Szenarien"....
    Offenbar ja in meinem Fall nicht.


    Dieses Leben in der Vergangenheit "früher konnte ich aber..." verstellt den Blick für die Gegenwart und die Zukunft. Damit übersieht man sowohl Chancen, die sich gerade bieten als auch Glücksmomente.
    Womit Du wohl Recht hast.



    Und die innere Sperre gilt es zu überwinden... das Leben ist nicht vorbei, nur weil der Meniskus weg ist.
    Das sagte ich auch nicht.

  14. #38
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    @MoonstruckJack,
    in Ansätzen kenne ich dein Problem.
    Ohne Laufen bekommt die Depression schnell die Überhand. Nur Laufen hilft wirklich gut und fühlt sich richtig an.
    Aber ich habe für mich herausgefunden, dass Wanderungen auch helfen, möglichst im Wald und flott.
    Es ist für mich die kleine Schwester des Laufens, ich kann auch dabei abschalten und mir gut tun
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von d'Oma joggt:

    jazzpaula (27.05.2019)

  16. #39
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    @Malu68 hat es mit Post #17 und #36 auf den Punkt gebracht. Inhaltlich unterstütze ich beide Beiträge und schließe mich hierbei an.

    Allerdings drehen wir uns hier im Kreis. Limitierend ist wohl die Depression, die @MoonstruckJack abhält, sich mit entsprechenden Beiträgen auseinanderzusetzen und auf sich selbst im Ansatz zu übertragen. Die Hilfe die du benötigst, wird aber der Großteil der User hier im Forum nicht geben können. Du stehst dir selbst im Wege.

    Man kann nur hoffen, dass du psychisch irgendwann soweit stabilisiert bist, dass du einen Nutzen aus den Beiträgen entnimmst und deine Erkrankung im Meniskus anders einordnest und wieder Freude am Laufen finden und empfinden kannst. Alles Gute.
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Isse:

    Malu68 (27.05.2019)

  18. #40
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    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen...
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

    Kölner Zoolauf 07/2017 8,6 km
    Kölner Brückenlauf 09/2017 15,65 km 1:43:xx
    HM Köln 10/2017. 21,1 km 2:18.xx

  19. #41
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von Isse Beitrag anzeigen
    @Malu68 hat es mit Post #17 und #36 auf den Punkt gebracht. Inhaltlich unterstütze ich beide Beiträge und schließe mich hierbei an.

    Allerdings drehen wir uns hier im Kreis. Limitierend ist wohl die Depression, die @MoonstruckJack abhält, sich mit entsprechenden Beiträgen auseinanderzusetzen und auf sich selbst im Ansatz zu übertragen. Die Hilfe die du benötigst, wird aber der Großteil der User hier im Forum nicht geben können. Du stehst dir selbst im Wege.

    Man kann nur hoffen, dass du psychisch irgendwann soweit stabilisiert bist, dass du einen Nutzen aus den Beiträgen entnimmst und deine Erkrankung im Meniskus anders einordnest und wieder Freude am Laufen finden und empfinden kannst. Alles Gute.

    Mein Anliegen war es, alles auszuschöpfen, was ich bekommen kann, um mit diesem Problem (ja, das für mich tatsächlich eine Krise darstellt, ja, das meine innere Welt ein Stück weit mieser macht und ja, das sich auf mich bezieht und nicht auf die Welt und das Universum) irgendwie klar zu kommen.

    Daher nehme ich das für mich mit und sehe zu, wie und was ich damit machen kann.

    Danke dafür.

  20. #42
    Avatar von Eifelkater
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    Zitat Zitat von MoonstruckJack Beitrag anzeigen
    Alleine die Formulierung "kürzere Distanzen" macht mich wahnsinnig. Höher, schneller, weiter, das war mal mein bester Motivator, Ziele vor Augen zu haben und zu spüren, ja, die kann ich erreichen. Zu sehen, dss so mancher 80jähriger mehr kann, das verleidet mir extrem die Motivation...

    Höher, schneller und weiter ist nicht das Problem, solange dir du bewusst bist, dass du eben immer wieder bei 0 anfängst.
    Nimm deine alten Erfolge und nehme sie als Motivationshilfe um dir realistische Pläne ( also solche die der jetzigen Situation angepasst sind) zu erstellen.

    Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation wie du ( Bestzeit reichte zu einer Platzierung unter den ersten Zehn in den meisten Volksläufen zwischen 5 und 10 km), danach verschwand ich erstmal mehr als 2 Jahrzehnte in Elternzeit ohne großartige sportliche Ambitionen, aber sehr wohl mit damals schon beim Volleyballspielen ruinierten Knien.
    Heute bin ich Anfang 40, Knorpelschaden links und Athrose rechts, dazu massives Übergewicht....perfekte Vorraussetzungen also um zu laufen....

    Mein Schlußspurttempo heute ist in etwa mein damaliges Renntempo......aber hey, immerhin habe ich Ziele. An denen kann man zwar scheitern, aber man kann durch strategisches Planen auch möglichst nahe wieder an sie herankommen. Oder sie vll sogar übertreffen.

    Aber verabschiede dich von dem was andere können ( oder haben). Macht nur unglücklich. Hauptsache du hast Spaß und gewinnst das Battle gegen dich selber.

    Ich bin übrigens auch weder Schwimmer noch Radfahrer...ich bin Läufer.

  21. #43
    Avatar von MoonstruckJack
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    Zitat Zitat von Eifelkater Beitrag anzeigen
    Höher, schneller und weiter ist nicht das Problem, solange dir du bewusst bist, dass du eben immer wieder bei 0 anfängst.
    Nimm deine alten Erfolge und nehme sie als Motivationshilfe um dir realistische Pläne ( also solche die der jetzigen Situation angepasst sind) zu erstellen.
    Nach jetzigem Stand bedeutet das Gehen. Ist in meiner Altersklasse eindeutig zu früh, um so tief zu fallen.

    Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation wie du ( Bestzeit reichte zu einer Platzierung unter den ersten Zehn in den meisten Volksläufen zwischen 5 und 10 km), danach verschwand ich erstmal mehr als 2 Jahrzehnte in Elternzeit ohne großartige sportliche Ambitionen, aber sehr wohl mit damals schon beim Volleyballspielen ruinierten Knien.
    Heute bin ich Anfang 40, Knorpelschaden links und Athrose rechts, dazu massives Übergewicht....perfekte Vorraussetzungen also um zu laufen....

    Mein Schlußspurttempo heute ist in etwa mein damaliges Renntempo......aber hey, immerhin habe ich Ziele. An denen kann man zwar scheitern, aber man kann durch strategisches Planen auch möglichst nahe wieder an sie herankommen. Oder sie vll sogar übertreffen.
    Ziele sind ja schön, aber sie müssen mit dem, was gesundheitlich möglich ist übereinstimmen, bzw. abgleichbar sein. Sind 5km echt ein "Ziel"? Ich verstehe manchmal echt nicht, wie dem Anschein nach "locker" manche solche Probleme nehmen. Ist es wirklich so leicht, man setzt sich neue Ziele, so 3% von dem was mal ging und gut? Bitte verstehe mich nicht falsch, mir ist es so was von fremd, mich mit so was einfach mal so abzufinden. Auch meine ich das nicht bösartig, oder trotzig, ich kapiere es wirklich nicht.

    Aber verabschiede dich von dem was andere können ( oder haben). Macht nur unglücklich. Hauptsache du hast Spaß und gewinnst das Battle gegen dich selber.
    An albernen 5km habe ich null Spaß, das wärmt gerade mal auf.

    Ich bin übrigens auch weder Schwimmer noch Radfahrer...ich bin Läufer.
    Du sagst es...

    Alles Gute!

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