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  1. #1
    tollkirschengewaechs
    Gast

    Frage Ziehen im Vorfuss lt. Arzt: Metatarsalgie Vorfuss - Knick-/Senk-/Spreizfuß (37 Jahre)

    Hallo zusammen!

    Verzeiht mir bitte, dass ich mich mit meinem Thema an euch wende, jedoch glaube ich mittlerweile dass ich hier am Besten aufgehoben bin, und ihr mir hier eher Tipps und Ratschläge geben könnt, als ein Arzt es mir machen kann.

    Ausserdem glaube ich, dass mein Problem bei dem Ein oder Anderen Läufer bereits aufgetreten ist.

    Anfang 2018 wurde ich, 36 Jahre, männlich, beim Orthopäden vorstellig, weil ich im linken Knöchelbereich / Sprunggelenk wiederkehrende Schmerzen hatte und in dieser Zeit öfters umgeknickt bin.

    Ausserdem hatte ich ein Ziehen am äusseren Vor-/Mittelfussbereich der Zehen 2-5 (siehe angehängtes Foto).
    Ein Ziehen das sich erstmals im Frühjahr 2018 zeigte und bis heute anhält. Auslöser für die Problematik finde ich keinen.


    Diese Schmerzen stellten sich im MRT als Coalitio talocalcanearis (also einer fibrösen Verwachsung des Sprung- mit dem Fersenbein) dar. Wen es interessiert, kann das hier nachlesen: http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=00273

    Zusätzlich war mir bewusst, und wurde auch durch Orthopäden, Neurologen und Allgemeinmediziner bestätigt, dass ich einen Knick-/Senk- und Spreizfuss habe. Also die volle Palette, trug aber zu diesem Zeitpunkt schon orthopädische Einlagen mal mehr mal weniger konsequent.

    Diese Schmerzproblematik im Sprunggelenksbereich verschwand dann doch relativ schnell wieder.

    Was blieb war das Ziehen im äußeren Bereich des Vorfusses - Zehen 2-5, siehe Foto, was bis heute anhält.

    Konsultationen beim Orthopäden, Neurologen, Allgemeinmediziner, Fuss-Chirurgen zeigten alle mehr oder weniger, dass diese Symptomatik der Fuss-Skelett Fehlstellung geschuldet ist, bzw. waren diese alle der Meinung dass dies so ist.

    Ich versuchte orthopädische Einlagen, Schuhzurichtungen, Jurtin-Einlagen, Diclofenac, Piroxicam, Cortison-Sprizen, Cortison-Tabletten. Es half aber nichts, bis zum heutigen Tage.

    Mit der Diagnose waren sich alle einig: Metatarsalgie links

    Auch Physiotherapie und Spiraldynamik hilft nichts. Auf Kur konnte man mir auch nicht helfen.
    Rotlicht, Laser, Iontophorese half auch nichts. Grünnlippmuschelkapseln aus Neuseeland brachten auch keinen Erfolg.

    Ich war zuletzt bei der Neurosonografie sowie beim Kontrastmittel-MRT und es zeigte sich kein Morton-Neurom.

    Hingegen zeigte sich ein hinteres Tarsaltunnelsyndrom, was aber auch nicht so recht zu meiner Schmerzproblematik passt, weil das Tarsaltunnelsyndrom von der Örtlichkeit ja eher Sprunggelenk-Aussenseitig fassbar ist und ich hier mehr oder weniger keine Schmerzen habe.

    Ich weiss zwar, dass ich eine talocalc. Coalitio habe, aber mehr oder weniger im Sprunggelenksbereich beschwerdefrei bin!

    Ich weis echt nicht mehr weiter, was ich tun soll. Auch wurde FDM / Faszientherapie / Bobath und Ergotherapie versucht. Ohne Erfolg.

    Diese Symptomatik schrenkt mein Alltags- und Berufsleben so dermaßen ein, dass ich fast schon in Depressionen verfalle.
    Niemand kann mir weiterhelfen bzw. wenn man zu Ärzten geht, meinen diese die "Weisheit mit dem Löffel" gefressen zu haben.
    Egal ob Kassenarzt oder Wahl-/Privatarzt. Ausserdem kostet alles und wenns so weitergeht kann ich bald mal Insolvenz anmelden!

    Im letzten Kontrastmittel-MRT des Vor- und Mittelfusses zeigte sich folgender Befund, dieser ist vom Dezember 2018.

    "Überlastungsgewebsreaktion am Kleinzehenballen im Rahmen einer Metatarsalgie".
    Genauer Befund siehe unten - ist angehängt.

    Ich weiss echt nicht mehr was da hilft.

    Ich habe ein Foto vom linken Fuss angehängt und den Bereich, wo es zieht angezeichnet.
    Auch unterhalb des Fusses an der Fuss-Sohle beim Auftreten sind hin und wieder Schmerzpunkte lokalisierbar.

    Vom Schmerzcharakter ist es eher ein Ziehen, ein Ziehen das auch in Ruhe auftritt und bei Belastung.

    Orthopädietechniker sagen, ja das bekommen wir schon hin, bisher über 1 Jahr mit verschiedendsten Einlagen und keine Änderung. Auch nicht mit den Jurtin Einlagen. Alle Einlagen trage ich konsequent.

    Wem kommt diese Leidensgeschichte bekannt vor und hat einen Tipp für mich?

    Bin aus Österreich (Salzburg), falls das relevant ist.
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    DrProf (17.06.2019)

  3. #2
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Standard

    Zitat Zitat von tollkirschengewaechs Beitrag anzeigen

    Wem kommt diese Leidensgeschichte bekannt vor?
    Die nicht, aber andere. Es gibt tatsächlich Krankheiten, gegen die ist kein Kraut gewachsen.

    Vielleicht solltest Du als erstes mit der Diagnose erstellen noch einmal aufsetzen. Bis auf Deinen Hausarzt (der das steuert) nur Ärzte/Institute aufsuchen, bei denen Du bisher noch nie gewesen bist.

    Wenn nicht wieder Laufen, dann wünsche ich Dir, dass Du demnächst wenigstens wieder "normal" arbeiten gehen kannst.

    Knippi

  4. #3
    tollkirschengewaechs
    Gast

    Standard

    Danke für das Kommentar.

    Allerdings, wie man lesen kann, wohin bitteschön?

    Neurologen, Orthopäden (unterschiedliche Ärzte!), Fusschirurgie, Physiotherapie, Spiraldynamik, Ergotherapeut, Orthopädieschuhtechniker..

    bereits alles durch.. Da geht einem der Mut verloren. Und alles nur wegen Ziehen im Vorfuss.

  5. #4
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Standard

    Geduld, hier gibt es noch andere User. Heute ist Sonntag, es ist nicht mehr so heiß - da macht der eine oder andere gerade seinen leichten langen Lauf.

    Knippi

  6. #5
    tollkirschengewaechs
    Gast

    Standard

    Kein Thema. Wollte nur nochmal klar aufzeigen, welche Odyssee an Ärzten und Therapien ich schon gemacht habe bzw. hinter mir habe.
    Danke an alle - auch schon im Voraus, die mir antworten!

  7. #6
    Avatar von Malu68
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    Was tut wann wo weh?

    Beschreib mal deine Beschwerden. Bisher hast du mehr Diagnostik und Therapie beschrieben als deine Beschwerden....
    Tut es auch in Ruhe oder nachts weh oder nur bei Belastung ? Wenn, dann bei welcher Belastung? Sind die Beschwerden immer gleich ?
    Gibt es auch schmerzfreie Tage ?
    Wann genau hat es angefangen ? Gibt es einen Auslöser?
    Erzähl mal was...
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

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  8. #7
    Avatar von Eifelkater
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    Hast du Diclofenac als Salbe oder Tabletten bekommen? In welcher Stärke?
    Kühlst du?
    Klingt vll albern aber schon mal Beinwell und Pferdesalbe probiert?
    Übernimmt deine Krankenkasse die Kosten für einen Heilpraktiker? Wenn Standardtherapien nicht wirken, finde ich schadet so ein Versuch im Normalfall auch nicht....

    https://www.heilpraxisnet.de/naturhe...ng-und-rezepte

  9. #8
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Mit der Diagnose waren sich alle einig: Metatarsalgie links
    Hab ich jetzt mal gegurgelt, bedeutet ja wohl nur allgemein, da tut was weh bei den Zehen 2 bis 5. Gibt es denn irgendeine genaue Diagnose, was die Schmerzen verursacht?

    Ich sehe das wie Knippi, einfach weiter suchen, neue Ärzte nerven, wenn die bisherigen dir nicht helfen konnten.

    Denn...
    Verzeiht mir bitte, dass ich mich mit meinem Thema an euch wende, jedoch glaube ich mittlerweile dass ich hier am Besten aufgehoben bin, und ihr mir hier eher Tipps und Ratschläge geben könnt, als ein Arzt es mir machen kann.
    ich glaube, dass Ärzte, die dich sehen und anfassen können, durchaus bessere Diagnosen erstellen können, als wir Laienkomiker

    Ausserdem glaube ich, dass mein Problem bei dem Ein oder Anderen Läufer bereits aufgetreten ist.
    Wie ich bereits erwähnte, der Begriff "Metatarsalgie" ist an sich keine Diagnose sondern "der medizinische Sammelbegriff für am Mittelfuß auftretende, oft belastungsabhängige Schmerzen, soweit der zweite bis fünfte Strahl (Zehen und zugehörige Mittelfußknochen) betroffen ist."
    Also können 5 verschiedene Läufer damit 5 verschiedene Ursachen haben, was dir am Ende überhaupt nichts nützen würde.

    Um mal, aus eigener Erfahrung mit dem Großen Zeh, im Nebel zu stochern: Wurde denn Arthrose an den Gelenken der Zehen ausgeschlossen?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    19Markus66 (13.07.2019)

  11. #9
    Avatar von Durchbeißerin
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    Standard

    Lendenwirbelsäule, Hüfte, Piriformis, Beinlänge - wurde das alles ganzheitlich gecheckt?

  12. #10
    tollkirschengewaechs
    Gast

    Standard Neue Erkenntnisse - neuer Befund!

    Hallo Leute!

    Ich habe euch in der Anlage Fotos meiner "Füsse" mitgeschickt.

    Mit Edding gekennzeichnet sind die Schmerzpunkte.


    Ich habe vor einer Woche ein neues MRT mit Kontrastmittel machen lassen, hier der Befund:

    MRT Vorfuss links

    Anamnese
    Patient hat Schmerzen seit ca. eineinhalb Jahren, insbesondere im Bereich des Vorfußes.

    Befund
    Es zeigt sich eine minimale Knochenmarksödem im Bereich des medialen Sesambeinchens des Metatarsophalangeal-1-Gelenkes. Bild eines Os 'sesarnotdeum bipartita.
    Die restlichen knöchernen Strukturen sind normal signalig. Die Beuger- und Streckersehnen sind unauffällig dargestellt.
    Plantar des Köpfchens des Os metatarsale V zeigt sich eine diskrete Ödembildung im subkutanen Fettgewebe als Ausdruck einer beginnenden Bursitis artifizialis.
    Die restlichen Strukturen imponieren MR-tomographisch intakt.

    Zusammenfassung

    Bild eines Os sesamoideum bipartita mit Aktivierungszeichen (Knochenmarksödem).
    Minimale Bursitis artifizialis bzw. Druckstelle plantar des Köpfchens des Os metatarsale V. Kein Bild eines Morton-Neuroms. Keine Osteonekrose.
    Der restliche-Weichteilmantel ist unauffällig dargestellt.


    Heisst ja auf gut deutsch soviel ich herauslesen kann, Bruch Sesambein (Großzehengrundgelenk), sowie Schleimbeutelentzündung kleiner Zeh bzw. Druckstelle.
    Meine Fragen
    - Was hilft besser, Naproxen oder Diclofenac (Dosierung)
    - obiges in Tabletten und Salbenform?
    - Gibts sonst noch Tipps was ich tun kann um den Heilungsprozess zu beschleunigen? Dauert ja schon 1,5 Jahre!?


    Bin für jeden Tipp dankbar, was zur Linderung meiner Symptome führt. DANKE!!!

    Ja, ich bin beruflich viel auf den Füssen, was ja nicht sonderlich förderlich ist für die Heilung. Aber Krankenstand kann ich mir nicht leisten, da bisher schon blöd geguckt wurde... Also für jeden Tipp dankbar.

    Bisher helfen orthopädische Einlagen oder Jurtin Einlagen gleich NULL!
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  13. #11
    Avatar von Malu68
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    Also, zuerst mal deckt sich dieser letzte Befund doch mit dem ersten....
    und Os sesamoideum bipartita heisst nichts anderes, als dass dein Sesambein anlagetechnisch, also vererbt, geburtsbedingt oder was auch immer eine Anomalie aufweist - es ist nämlich zweigeteilt. Von Bruch, also Fraktur steht da nichts... also hat das auch keinen Krankheitswert, das hast du schon immer.... das geht auch nicht mehr weg. Das kann nicht heilen, weil es so ist wie es ist... vergiss es einfach wieder.

    Möglicherweise liegt dein Problem daran, dass, - soweit ich das auf den Fotos erkennen kann - du nicht über den Großzeh abrollst (der ja am kräftigsten ist und dafür auch zum Großteil da wäre), sondern über die Zehen 2 -5, was auch für die Schmerzen spräche.
    Daher kann eine Metatarsalgie auch rühren - oder durch einen durchgetretenen Spreizfuß.
    Das heisst, dein Längsgewölbe des Fußes ist nicht mehr gewölbt, sondern nach unten abgesunken, so dass du auf den empfindlichen Zehengrundgelenken abrollst. Und das tut saumäßig weh mit der Zeit.
    Die Lösung dafür wäre entweder konsequente!!! Fußgymnastik, um das Längsgewölbe zu stärken und wieder aufzurichten oder aber eine Pelotte in den Schuh (oder aber in eine Einlage) einzuarbeiten.
    Hier ist die richtige !!! Position der Pelotte entscheidend, denn wenn sie genau auf den sowieso schon schmerzenden Grundgelenken sitzt, verstärkt sich der Schmerz noch anstatt besser zu werden.
    Eine in eine Einlage eingearbeitete Pelotte birgt zusätzlich das Risiko, dass sie beim Wechsel in einen anderen Schuh auch an die falsche Position rutscht, da ja jeder Schuh anders geschnitten ist.
    Besser wäre also der richtige !!! Sitz in jedem Schuh oder noch besser, die Stärkung der Muskulatur des Fußes, damit er wieder tragfähig wird.
    Hier sind Krallenübungen (Bleistift mit den Zehen aufheben etc) und Barfußlaufen zum Beispiel gut geeignet.
    Mit Einlagen wird das Problem im übrigen eigentlich nicht behoben, da die Muskulatur noch weiter durch die Stützfunktion entlastet wird und atrophiert. Somit sinkt das Fußgewölbe ohne Einlage noch weiter durch.
    Bei alten Leuten, die wenige Meter noch mobil sind, mag das eine Lösung sein.....
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  14. #12
    tollkirschengewaechs
    Gast

    Standard

    Okay danke!

    Spiraldynamik hat mir schon mal bis jetzt nichts gebracht, bzw. die Übungen sind im Alltag schwer (!!!) umzusetzen.

    Um das Problem akut etwas erträglicher zu machen, was ist das bessere Mittel, Diclofenac oder Naproxen? Weiss das wer?

    Und Einlagen auch schon probiert, alles bis jetzt vergebens, bin kurz vorm Privatkonkurs wenns so weiter geht, soviel Geld habe ich schon in meinen Fuss reingepumpt... (und nichts hat geholfen bisher).

    Hat wer von euch schon mal so etwas gehabt?? Bursitis Kleinzehenballen? Überlastung?! Wie lange dauert sowas?
    Zuletzt überarbeitet von tollkirschengewaechs (06.07.2019 um 21:23 Uhr)

  15. #13
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von tollkirschengewaechs Beitrag anzeigen
    Spiraldynamik hat mir schon mal bis jetzt nichts gebracht, bzw. die Übungen sind im Alltag schwer (!!!) umzusetzen.
    Muskelaufbau ist nichts, was innerhalb von 3 Monaten funktioniert.... das dauert... und erfordert konsequente !!! eigene !!! Mitarbeit.
    Muskeldefizite können nicht andere für dich beheben, das musst du schon selbst tun.... das ist anstrengend, kostet Zeit und ist auch oft lästig.... aber lohnt sich auf Dauer.

    Zitat Zitat von tollkirschengewaechs Beitrag anzeigen
    Um das Problem akut etwas erträglicher zu machen, was ist das bessere Mittel, Diclofenac oder Naproxen? Weiss das wer?
    Weder noch.... beides Mist, belastet den Organismus, und hilft nicht. Dämpft nur Schmerz und kaschiert dein eigentliches Problem.
    Du bist nicht bereit, selber etwas zu tun... wie lange willst du den Mist nehmen? Immer???
    Davon wird es nicht besser, sondern nur vertuscht.
    Du musst dieses Problem aktiv !!! angehen.

    Zitat Zitat von tollkirschengewaechs Beitrag anzeigen
    Und Einlagen auch schon probiert, alles bis jetzt vergebens, bin kurz vorm Privatkonkurs wenns so weiter geht, soviel Geld habe ich schon in meinen Fuss reingepumpt... (und nichts hat geholfen bisher).
    Einmal richtig, dann kostet es auch kein Vermögen. Aber dazu hab ich dir ja schon was geschrieben...

    Zitat Zitat von tollkirschengewaechs Beitrag anzeigen
    Hat wer von euch schon mal so etwas gehabt?? Bursitis Kleinzehenballen? Überlastung?! Wie lange dauert sowas?
    Du hast keine Bursitis....

    Im übrigen hab ich das Gefühl, dass wir dir hier eh nicht helfen können....oder du dir nicht helfen lassen willst.
    Du bist schon sehr auf deinen Fuß fokussiert... vielleicht solltest du deine Aufmerksamkeit mal auf etwas anderes lenken....

    Ich bin hier raus, wünsch dir aber alles Gute!
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  16. #14
    tollkirschengewaechs
    Gast

    Standard

    Danke!

    Weisst du wie viel das alles kostet. Wahrscheinlich nicht? Wie viel Geld ich bisher ausgegeben habe?!

    Ich bin bereit Zeit und Geld zu investieren, aber jeder meint, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben.

    Weisst du, was das für Schmerzen sind, die den Alltag stark beeinträchtigen?

    Und welche Übungen soll ich machen?!

    Ach so? Ich habe keine Bursitis?! Und was ist mit dem Befund? Steht doch schwarz auf weiß!

    Bei Bursitis sollen ja auch Tabletten helfen. Sorry, wenn ich gefragt habe, ob irgend wer vielleicht Ahnung hat, was besser ist?!

    Sorry auch für mein kritisches Kommentar, aber wenn man nicht privat versichert ist, ist man den Ärzten ausgeliefert, und jeder meint die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, und meint "seine Therapie" ist die Richtige. Bis jetzt hat nichts geholfen.
    Und wenn man augenscheinlich nicht humpelt oder sonst was, hats ja nix.

    Obwohl im MRT konkret drinnen steht

    Minimale Bursitis artifizialis bzw. Druckstelle plantar des Köpfchens des Os metatarsale V.

    Also jeder, der mir helfen kann oder Tipps hat, danke!

    Klar sind Tabletten für die Dauer nichts, aber zumindest dass man es etwas erleichtern kann, ist die Frage doch legitim, oder nicht? Irgendwo meine ich gelesen zu haben, das Naproxen bei Schleimbeutelentzündungen besser sein soll?

    Und warum bin ich auf den Fuß fokussiert? Weil mir der seit 1,5 Jahren das Leben zur Hölle macht, und niemand hilft mir.

    Wenn jetzt irgend wer kommt, und sagt, so jetzt machen wir das, zack zack zack, und das, und dann wird es gut, so quasi dass es Beweise gibt, aber wie oben erwähnt, wenn man augenscheinlich nicht humpelt oder hatscht, da bringt das nichts, und man wird nicht ernst genommen, obwohl im MRT ein Befund ersichtlich ist.

  17. #15
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    zack zack zak - Lösungen sind in Fällen wie Deinem selten. Die kenne ich eher von der politischen Partei, deren Namen ich hier nicht nennen mag.

    Die Übung nach dem Bleistift greifen mache ich gerade - ohne Bleistift, bei "de tweede koffie".

    Dass Du nach 18 Monaten "Schietkroam" genervt bist, kann ich verstehen.

    Knippi

  18. #16
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von tollkirschengewaechs Beitrag anzeigen

    Weisst du wie viel das alles kostet. Wahrscheinlich nicht? Wie viel Geld ich bisher ausgegeben habe?!


    Weisst du, was das für Schmerzen sind, die den Alltag stark beeinträchtigen?

    Ich habe selbst eine orthopädische Großbaustelle, die mir seit 12 Jahren zu schaffen macht, daher kann ich das nachvollziehen. Weiß aber auch, dass man selbst stark an seiner Besserung aktiv werden muss.
    Übungen wird dir ein Physio zeigen können.

    Und was das kostet, weiß ich zu genau. Ich hätte mir meine Schwachstelle auch vergolden lassen können, das wär vermutlich billiger gewesen.
    Ich habe mich in privatärztliche Behandlung begeben, weil ich kassenärztlich nicht gut beraten war. Das war die beste Entscheidung meines Lebens.

    Im MRT-Befund steht minimale Bursitis.
    Die schreiben alles, aber auch wirklich alles darein, was irgendwie sichtbar ist. Das heisst noch lange nicht, dass es einen Krankheitswert hat und bedeutet eigentlich nur, dass dein Abrollverhalten eher über den Außenrand abläuft und nicht über die Großzehe.
    Also genau so, wie ich oben schon angeführt habe.

    Im übrigen brauchst du nicht gleich pampig zu werden in deinem Ton.
    Ich will dir deine "Krankheit" nicht nehmen, aber manchmal hilft es, die Dinge mal etwas weniger wichtig zu nehmen.
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  19. #17
    tollkirschengewaechs
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    Standard

    Danke! Aber minimale Bursitis / Schleimbeutelentzündung werden wohl die Schmerzen erklären, dieses Ziehen.

    Ich war ja schon auf Spiraldynamik, Physio, geholfen hat bisher nichts!

    Und warum suche ich hier Rat und Hilfe, weil ich gedenke, dass es andere auch gibt, die so ein Problem eventuell schon gehabt haben, und wissen, wie man da raus kommt, wenn man oft nicht ernst genommen wird...

  20. #18
    tollkirschengewaechs
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    Standard

    Für hilfreiche Antworten im Voraus; DANKE!

  21. #19
    Avatar von Malu68
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    Du erkennst hilfreiche Antworten ja noch nicht mal, wenn du drüber fällst.....
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  22. #20

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    Malu, lass gut sein! Du hast alles gesagt und wieder mal fachmännisch das Problem auf den Punkt gebracht.
    Ich erzähle jetzt auch nix Neues, wenn ich sage, dass das alles viel mit Akzeptanz zu tun hat. Irgendwann zwischen Kindheit und Erwachsensein fällt jedem mal auf, dass der Mensch nicht unkaputtbar ist und dass nicht jede Verletzung komplett verheilt, als sei nie was gewesen.
    Ich denke auch, dass dich Schmerzmittel nicht weiterbringen. Einlagen würde ich generell nicht immer tragen, damit deine Muskulatur nicht komplett abbaut. Geh zu einem Physio und lass dir Übungen zeigen oder schau mal auf Yutub. :-)
    Ich würde das Ding erst mal ein wenig schonen, um schmerz- und entzündungsfrei zu werden. Dann Muskelaufbau betreiben und konsequent die Übungen machen.

  23. #21
    tollkirschengewaechs
    Gast

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    Kann mir wer Übungen (Name der Übung) zeigen, die helfen könnten, gibt ja eine unüberschaubare Menge auf YouTube...Danke !!!

  24. #22

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    Hallo Tollkirschengewaechs,

    nachdem ich hier im Forum schon länger mitlese, habe ich mich jetzt auch mal angemeldet, in der Hoffnung hier etwas beitragen zu können.

    Als erstes muss ich mal sagen, dass ich alles was Malu68 schreibt auch unterschreiben kann, aber ich kann auch noch ein paar persönliche Erfahrungen beitragen.

    Ich habe auch Senk-, Spreiz-, Knickfüße und Schmerzen im linken Fuß im Bereich der Köpfchen des 3. und 4. Zehs. Rein augenscheinlich kann ich keinen Unterschied zwischen beiden Füßen erkennen, aber rechts habe ich das Problem nie. Als ziehend würde ich die Schmerzen allerdings nicht beschreiben, es ist eher so, dass das Quergewölbe durchgetreten ist und dann der Fuß an Stellen belastet wird, die dafür nicht gedacht sind, was bei jedem Schritt Schmerzen verursacht. Besonders schlimm ist es mit dünnen, steifen Sohlen. Schuhe ausziehen und Fußsohle massieren bringt Linderung. Ich spüre dann auch ein Knacken in den Gelenken und habe den Eindruck, dass die Knochen wieder in die richtige Position zurückkommen. Bei längeren Läufen muss ich das gelegentlich machen, danach geht es wieder ein paar Kilometer.

    Eine Kombination aus Einlagen, Kräftigung der Muskeln und viel Geduld sollte in den meisten Fällen Besserung bringen. Ich mache das jetzt schon seit über 10 Jahren, daher wundert mich, wieviel du in so kurzer Zeit schon unternommen hast, teilweise Sachen, von denen ich noch nie gehört habe, aber anscheinend nichts mal über einen längeren Zeitraum konsequent durchgezogen. In einer Sache muss ich dir aber recht geben, die Ärzte helfen einem hier wirklich nicht weiter. Meinen Orthopäden habe ich nach Übungen gefragt, die ich machen kann. Seine Antwort war "Das bringt nichts und ausserdem machen Sie das ja sowieso nicht." Der hat vermutlich seine Erfahrung mit anderen Patienten gemacht, insofern ist seine Reaktion verständlich. Ich war aber anderer Meinung und bin da nicht mehr hingegangen. Man braucht dafür keine Kur und Physiotherapie höchstens solange, bis man die Übungen kennengelernt hat, danach ist Eigeninitiative gefragt. Das habe ich ziemlich schnell begriffen. Schnell kommt der Erfolg nicht, das kann man nicht erwarten, aber das heißt nicht, dass mit ausreichend Geduld kein Erfolg möglich wäre, sofern man durchhält..

    Alleine das Thema Einlagen ist sehr komplex und die Kräftigung der Muskulatur braucht auch seine Zeit. Es folgen einige Erfahrungen, die ich mit verschiedenen Einlagen gemacht habe. Zwischen den einzelnen Einlagen lagen immer 1,5 bis 2 Jahre.

    Mein erstes Paar Einlagen habe ich mir im nächstbesten Sanitätshaus geholt, das waren Kasseneinlagen mit geringer Zuzahlung. Eine Spreizfußpelotte sollte den schmerzenden Bereich entlasten. Da die Pelotte zuerst an der falschen Stelle saß, konnte das nicht funktionieren. Nachdem das korrigiert war, hat es immer noch nicht funktioniert, weil die Pelotte viel zu weich war und ich sie durchgetreten habe. Lange gehalten haben die Einlagen auch nicht, billiger Mist aber von der Kasse bezahlt.

    Von da ab bin ich zu einem guten Orthopädietechniker gegangen, der die Füße genau vermisst, aber nicht nur die Füße betrachtet sondern ganze Muskelketten bis zur Hüfte oder Wirbelsäule. Einlagen werden hier wirklich individuell angefertigt, nicht aus vorgefertigten Teilen zusammengesetzt. Die verwendeten Materialien sind viel hochwertiger und teurer sind die Einlagen natürlich auch, aber das ist es mir wert. Ich habe immer zwei unterschiedliche Paar anfertigen lassen, von denen eines für die Alltagsschuhe und das andere für die Laufschuhe gedacht war. Nebenbei wurde auch noch etwas gegen die Knickfüße und die Beckenschiefstellung getan, wenn man schonmal dabei ist, kann man die Sache schließlich auch ganzheitlich angehen, kostet das gleiche. Was ich hier schreibe bezieht sich aber nur auf die Sporteinlagen und die Schmerzen im Fuß.

    Das zweite Paar Einlagen war also besser, damit konnte ich schon 15 km einigermaßen schmerzfrei laufen, aber perfekt war es nicht.

    Im dritten Versuch wurde in die Einlage zusätzlich eine Weichbettung eingearbeitet, um den schmerzenden Bereich zu entlasten. Ich hielt das zunächst für eine gute Idee, wirklich geholfen hat es aber nicht. Im Wettkampf war inzwischen Halbmarathon möglich.

    Der vierte Versuch war ähnlich, die Weichbettung etwas größer, die Pelotte etwas höher, aber auch das hat nichts weiter verbessert. Meine Lieblingslaufschuhe waren inzwischen die Brooks Purecadence mit 4 mm Sprengung, weicher Sohle und guter Dämpfung im Vorfussbereich und leichter Stütze. Leider werden die nicht mehr hergestellt. Die vergebliche Suche nach einem gleichwertigen Ersatz brachte erstmal wieder einen Rückschritt.

    Die aktuellen Einlagen haben keine Weichbettung mehr, dafür wurde die Aussenkante im Mittelfußbereich angehoben. Das Ziel ist, das Gewicht mehr auf den Großzehenballen zu verlagern, um so die schmerzenden Stellen zu entlasten. Das hat eine deutliche Verbesserung gebracht. Das passt ziemlich gut zu dem was Malu68 in #11 schreibt.

    Während ich auf das zweite Paar Einlagen gewartet habe, kam mir die Idee, dass, wenn Massage der Fußsohlen hilft, dann doch auch Barfusslaufen auf weichem Untergrund, also z.B. Gras oder Sand, gut sein müsste. Dabei wird bei jedem Schritt der Fuß massiert und gleichzeitig die Muskulatur gekräftigt. Ich merkte, dass ich barfuss auf Gras besser laufen kann, als in Schuhen ohne Einlagen. Mit Barfusslaufen meine ich nicht ein paar Schritte durch die Wohnung gehen, sondern wirklich längere Strecken laufen und durchaus auch mit Tempo. Typisch sind 6 km in 30 min. Maximal habe ich es auf 9 km gebracht, dann bilden sich meistens Blasen. Man muss die Sache aber am Anfang vorsichtig angehen und sich allmählich steigern, vielleicht erstmal nur gehen. Inzwischen habe ich auch sogenannte Barfußschuhe, um damit auch mal auf Schotter oder ausgewaschenem Asphalt laufen zu können, aber das ist nicht das gleiche wie echtes Barfußlaufen und viel mehr als 6 km in Barfußschuhen auf hartem Grund ohne Einlagen geht nicht, sonst sind die Schmerzen wieder da.

    Mittlerweile bin ich durch die Kombination von Einlagen, Barfusslaufen und anderen Kräftigungsübungen soweit, dass ich ernsthaft daran denke mit Marathontraining zu beginnen.

  25. #23
    tollkirschengewaechs
    Gast

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    Danke für deine tolle, etwas hilfreiche Antwort

  26. #24
    tollkirschengewaechs
    Gast

    Standard

    War mittlerweile wieder beim Orthopäden.

    Therapie:

    - Diclofenac Creme
    - Prednisolon (Cortison) Tabletten
    - ergänzend Fussgymnastik


    Conclusio: Es dauert schon soooo lange; und der Glaube, dass ich da wieder raus komme (weil bisher nichts hilft) - geht schön langsam verloren.

    Man sieht halt keine Fortschritte.

  27. #25

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    Geduld ist nicht deine Stärke, oder? Du schreibst "Danke eine "etwas hilfreiche" Antwort" ... ???? Das kommt bei mir etwas schräg an... Die Leute schreiben hier für dich lange Texte und stellen dann fest, dass du diese dann gar nicht mal sooo toll findest. Schade um die Zeit...
    Aber zu deinem Problem: nimm die guten Ratschläge hier doch erst mal an und versuche, die Übungen konsequent in deinen Tag zu integrieren. Lass dir von einem Physik Übungen zeigen. Mit Tabletten wäre ich eher zurückhaltend, aber kurzzeitig welche zu nehmen, damit die Entzündung vergeht - warum nicht. Hab Geduld - deine Beschwerden wirst du wahrscheinlich nicht in zwei Wochen los sein, aber du kannst deinen Zustand sicherlich verbessern oder stabilisieren, wenn du dran bleibst. Alles Gute dir!

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