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  1. #26
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Leider bin ich aktuell auch betroffen, kann aber in reduziertem Umfang weitertrainieren. Anfangs dachte ich, es sei "nur" der Schleimbeutel, aber inzwischen bin ich mir sicher, dass es eine Reizung des Achillessehnenansatzes ist. Was aus meiner Sicht hilft:

    - exzentrische Übungen (bei Ansatzreizung nicht auf der Treppe, sondern auf dem flachen Boden mit Gewichtsrucksack)
    - oder alternativ, auf dem Rücken liegend dieselbe Übung mit elastischen Fitnessbändern
    - Kühlen
    - Lockerung der Wadenmuskulatur (entweder mit Hilfe von Faszienrollen, EMS, Eigenmassage/Querfriktion oder Physiotherapie)
    - Umfangsreduzierung
    - Kytta-Salbe mit DMSO

    Mit letzterem schaffe ich es, nach einem langen Lauf oder Tempotraining das Schmerzniveau am nächsten Tag beim Anlaufen wieder auf Vortagesniveau zu bringen. Ich hoffe, dass es bei dieser Verletzung ähnlich effektiv ist wie bei meiner Plantar fasziitis Anfang des Jahres (Heilung innerhalb von 3-4 Wochen).

    Was definitv nicht hilft:

    - NSAR, also ASS, Ibu oder Diclo (maskiert den Schmerz, aber nach Absetzen des Mittels ist alles wieder wie vorher), auch transdermal
    - stumpfes Dehnen der Wade (ist meiner Meinung nach sogar kontraproduktiv), ich will aber nicht ausschließen, dass es im warmen Zustand funktioniert, außerdem kann das bei einer Achillodynie in der Mitte der Sehne, also nicht am Ansatz, anders sein
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
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  2. #27

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    Hallo zusammen,

    vielen Dank Euch allen. Heute habe ich nochmal einen Termin bei einem anderen Orthopäden. Ich werde berichten....
    Bis dahin
    Jörg

  3. #28
    Avatar von running_werner
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    Ich war heute zum 2. Besuch beim Orhopäden... nach Hause mit einer Überweisung für ein MRT..
    sind auch kleinere Beschwerden auf einem MRT sichtbar, bzw. wenn dort nichts zu sehen ist, heisst das, dass alles o.k. ist und die Schmerzen von anderer Stelle rühren?
    Laut Orthopäde ist meine Sehen leicht verdickt... ich finde das allerdings nicht

  4. #29
    Avatar von Wieselbursche
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    Ich war heute zum 2. Besuch beim Orhopäden... nach Hause mit einer Überweisung für ein MRT..
    sind auch kleinere Beschwerden auf einem MRT sichtbar, bzw. wenn dort nichts zu sehen ist, heisst das, dass alles o.k. ist und die Schmerzen von anderer Stelle rühren?
    Laut Orthopäde ist meine Sehen leicht verdickt... ich finde das allerdings nicht
    Normalerweise sollte ein geschulter Arzt, von einer Reizung bis zu einem Riss so etwas erkennen

    Viele Grüße
    Wieselbursche
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    71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

    PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

  5. #30
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Wieselbursche Beitrag anzeigen
    Normalerweise sollte ein geschulter Arzt, von einer Reizung bis zu einem Riss so etwas erkennen

    Viele Grüße
    Wieselbursche
    Bei Entzündung heißt es dann so schön "Signalanhebung".

    Gruss Tommi

  6. #31
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von Wieselbursche Beitrag anzeigen
    Normalerweise sollte ein geschulter Arzt, von einer Reizung bis zu einem Riss so etwas erkennen

    Viele Grüße
    Wieselbursche
    tja, dann ist der Arzt wohl nicht so doll...

    er spricht von Achillodynie... aber warum dann ein MRT???

    Am Rande:
    Seit ein paar Tagen trage ich im Alltag statt wie üblich barfuss-Schuhen, Trekking Sandalen... diese habe etwas Sprengung und eine dickere Sohle... und ich habe das Gefühl das die Beschwerden (fast) weg sind...
    vielleicht hat das Trage von barfuss-Schuhen doch einen Einfluss auf Achillessehnenbeschwerden...

  7. #32
    Laufen bis zum Horizont, anschlagen und zurück
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    MRT kann man sehr genau alle Störungen der Weichteile erkennen, die nicht mit dem Röntgenbild erfassbar sind.
    Außerdem lassen sich Kontrastmittel spritzen, die entzündete/verletzte Stellen schön bunt aufleuchten lassen, damit auch der einfältigste Läufer sieht, daß er verletzt ist und wo er denn nun überall verletzt ist, also was für Leute wie mich. Und die Frage, ob man weitertrainieren hat sich dann auch erübrigt.

    Siehe z.B. hier:
    https://gelenk-doktor.de/sprung-gelenk/achillodynie/wie-wird-der-orthopaede-ihre-achillessehne-untersuchen

    Klar sind die Beschwerden bei Fersenerhöhung weg.

    Aber weg ist die Verletzung noch lange nicht. Geduld ist hier gefragt und schön die Treppenübung machen. Die hat nachgewiesen eine hohe Wirksamkeit bei chronisch(!) entzündeter AS.
    Tom

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  8. #33
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Bei meiner Recherche bin ich auf folgendes Video gestoßen:

    https://www.youtube.com/watch?v=1pyM9IG0_50

    Das, was Mr. Miyagi da mit einem Feuerzeug (!!) macht, scheint irgendwie eine Mischung aus Akupressur und Triggerpunktmassage zu sein. Hat das schon mal jemand ausprobiert? Das wäre fast zu schön, um wahr zu sein (und meistens ist es das auch), aber ich war schon ein wenig verblüfft.
    VG Frank

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  9. #34
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Bei meiner Recherche bin ich auf folgendes Video gestoßen:

    https://www.youtube.com/watch?v=1pyM9IG0_50

    Das, was Mr. Miyagi da mit einem Feuerzeug (!!) macht, scheint irgendwie eine Mischung aus Akupressur und Triggerpunktmassage zu sein. Hat das schon mal jemand ausprobiert? Das wäre fast zu schön, um wahr zu sein (und meistens ist es das auch), aber ich war schon ein wenig verblüfft.
    Och, der wohnt ja bei mir um die Ecke... werde da mal vorbei schauen...

    ob das im Video wirklich so sitmmt, 40 Jahre Probleme in 30 Minuten weg...

    aber was er über Fehldiagnose "Achilles-Sehnen-Entzündung" sagt, ich denke das stimmt...

  10. #35
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    An einem Erfahrungsbericht wäre ich auf jeden Fall interessiert. Für mich ist die Anfahrt verkehrstechnisch dank A1 und der Dauerbaustelle Leverkusener Brücke zwar schon eine Herausforderung, aber wenn das wirklich mit ein oder zwei Besuchen zu lösen ist, wäre es mir das wert.

    Inzwischen habe ich mir noch ein paar mehr Videos angeschaut und auch mal ein paar der Sachen an mir selbst durchgeführt. Der Schmerz an der Achillessehne ist zwar nicht vollständig verschwunden, aber er scheint nachgelassen zu haben (vielleicht auch ein wenig Placebo-Effekt). Ich vermute, eines meiner größten Probleme ist meine brettharte Wadenmuskulatur. Beim Thema Sprunggelenksmobilität sitze ich leider ganz weit hinten im Bus. Da ist die Aktivierung/Kräftigung des Tibialis anterior wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
    VG Frank

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  11. #36
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    Zumindest in Selbstvermarktung eine coole Nummer. Sonst glaube ich kein Wort.

    Ob er nun ein Feuerzeug nimmt oder uncoole Massagestäbe, solche Behandlungen müsste auch ein Physiotherapeut kennen.
    Man kann z.B. Kalkdepots wegdrücken, die in den verletzten Sehnen/Bänder beim Heilungsprozess entstehen. Kann man auch weniger spektaktulär durch Klammergriffe manuell wegdrücken. Allerdings ist das so schmerzhaft, dass man selber das kaum schafft. (Auch u.a. deswegen ersetzt eine Massagerolle auch nicht einen Physiotherapeuten, um Fascien "zu glätten").
    Danach ist man eine Weile die Schmerzen los.

    Um das auch deutlich zu machen: Die Bänder sind verletzt und nicht entzündet, dass heisst es muss neues Collagen eingebaut werden. Die Bänder sind kaum bis gar nicht durchblutet, daher müssen die Reperaturprodukte von dem umgebenden Gewebe geliefert werden. Da hilft die Treppenübung enorm, ähnliches erhofft man sich von den Stoßwellen.

    Das Reperaturcollagen ist allerdings porös und es lagern sich Nebenprodukte (u.a. Kalk mglw. Vorstufe zum Fersensporn) ab. In diese Depots spriessen bei Ruhestellung Nerven ein. Wenn man morgens also aufsteht, schmerzen genau diese Nerven, bis sie durchs ständige auftreten zerstört sind. Daher ist man dann eine Weile schmerzfrei und scheinbar wieder gesund, bis man dem Fuß wieder Ruhe gönnt. Dann geht das ganze von vorne los.

    Ob der Patient tatsächlich eine AS-Verletzung hat und nicht vielmehr extrem verspannt und unbeweglich ist, ist nicht erkennbar. Ich wäre da schon sehr skeptisch.

    Aber die Story ist gut, alle Buzzwords sind enthalten: Wunderheilung, fernöstliche Therapie, merkwürdige Feuerzeugbehandlung, ...
    Tom

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  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von elva:

    listrahtes (04.07.2019)

  13. #37
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Ich vermute, eines meiner größten Probleme ist meine brettharte Wadenmuskulatur. Beim Thema Sprunggelenksmobilität sitze ich leider ganz weit hinten im Bus. Da ist die Aktivierung/Kräftigung des Tibialis anterior wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
    Für unweigerlich dazu, dass die AS alle möglichen Bewegungen abfangen muss, daher immer voll belastet ist.
    Die Übungen sollten dann die ganze Kette umfassen: Stärkung des Fußhebers, Waden- und Schollenmuskeldehnen, hinteren Oberschenkelbereich, Stärkung der Rumpfkraft, Fußbeweglichkeit, Koordination, Balanceübungen...
    Tom

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  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von elva:

    listrahtes (04.07.2019)

  15. #38
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von elva Beitrag anzeigen
    Zumindest in Selbstvermarktung eine coole Nummer. Sonst glaube ich kein Wort.
    [...]
    Aber die Story ist gut, alle Buzzwords sind enthalten: Wunderheilung, fernöstliche Therapie, merkwürdige Feuerzeugbehandlung, ...
    Ich weiß gar nicht, ob er das nötig hat. Soweit ich das aus den Videos verstanden habe, existiert der Laden mehr als 20 Jahre. Und es hörte sich so, als hätte er den Leuten wirklich geholfen. Und nach meiner eigenen Erfahrung als Kassenpatient ist es nun mal so, dass die meisten Orthopäden ihre Patienten ohne Skrupel in die Hände von "Wunderheilern" treiben.

    Aber es ist wahrscheinlich auch klar, dass die Heilung nicht wirklich in 15 Minuten passiert (das ist der werbewirksame Teil). In anderen Videos redet er bei Achillesproblemen von 3-4 Monaten, was ja auch in etwa der Knobloch-Übung entspricht. Auch sagt er - ähnlich wie bei traditioneller PT -, man müsse die Massagen 10-15 Minuten durchführen usw.

    Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass bestimmte Handgriffe eine Erleichterung bringen bzw. Schmerzen reduzieren. Durch die Aktivierung des Tibialis anterior wird ja durchaus Last von der AS genommen und die Schmerzen werden vermutlich wirklich weniger. Auch habe ich an mir selbst erfahren, dass man durch das Auflösen von Triggerpunkten ein Piriformis-Syndrom sehr schnell in den Griff bekommen kann.


    Zitat Zitat von elva Beitrag anzeigen
    Die Übungen sollten dann die ganze Kette umfassen: Stärkung des Fußhebers, Waden- und Schollenmuskeldehnen, hinteren Oberschenkelbereich, Stärkung der Rumpfkraft, Fußbeweglichkeit, Koordination, Balanceübungen...
    Ja, da bin ich schon dabei. Als ich damit gestartet bin, ergab der Mobilitätstest gerade mal 2 cm Abstand des großen Zehs zur Wand. Inzwischen schaffe ich es, mit dem Knie 5 cm Abstand zu überwinden. Ziel ist allerdings 10 bis 12 cm.
    VG Frank

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  16. #39
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen

    Ja, da bin ich schon dabei. Als ich damit gestartet bin, ergab der Mobilitätstest gerade mal 2 cm Abstand des großen Zehs zur Wand. Inzwischen schaffe ich es, mit dem Knie 5 cm Abstand zu überwinden. Ziel ist allerdings 10 bis 12 cm.
    wie geht dieser Stabi-Test?

    Ich denke viele, so vermute auch ich, haben keine wirkliche "Entzündung" sondern nur eine chronische Reizung, und da ist vielleicht eine andere Therapie als die oft empfohlene Treppenübung sinnvoll...
    und evtl. hilft auch der Wunder-Heiler mit seinen Massage-Methoden..

  17. #40
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Der Test wird in diesem Video ab ca. 1:08 gezeigt (das ist einfacher als tausend Worte, um ihn zu beschreiben):

    https://www.youtube.com/watch?v=WkdXHQ74khI

    Im Anschluss kommen natürlich auch noch ein paar Übungen, um die Mobilität des Sprunggelenks zu verbessern.
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  18. #41
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Der Test wird in diesem Video ab ca. 1:08 gezeigt (das ist einfacher als tausend Worte, um ihn zu beschreiben):

    https://www.youtube.com/watch?v=WkdXHQ74khI

    Im Anschluss kommen natürlich auch noch ein paar Übungen, um die Mobilität des Sprunggelenks zu verbessern.
    schaffe ich locker
    kann bei mir schonmal nicht das Problem sein....

  19. #42
    Avatar von bastig
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    .... Auch habe ich an mir selbst erfahren, dass man durch das Auflösen von Triggerpunkten ein Piriformis-Syndrom sehr schnell in den Griff bekommen kann...
    Darf ich Fragen wo du da warst und was gemacht wurde? Ich habe auch immer wieder mit dem Piriformis Probleme. Teilweise so, dass ich nicht weiß wie ich sitzen soll. Wenn ich Mountainbike fahre wird das Problem zusehends schlimmer. Deshalb fahre ich aktuell auch sehr wenig. Dafür laufe ich etwas mehr.

  20. #43
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Ich war damals noch in den USA und habe mir selbst geholfen. Benutzt habe ich einen Golfball, auf den ich mich mit der Pobacke gesetzt habe. Mit ein bisschen Kreiseln findet man den Triggerpunkt recht schnell. Das ist dann sehr schmerzhaft, aber die Erleichterung danach ist groß. In den folgenden Wochen habe ich den Piriformis noch regelmäßig gedehnt und die Ischias-Probleme sind auch nie wieder gekommen (bis zum Bandscheibenvorfall im anderen Bein 2 Jahre später).
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    bastig (08.07.2019)

  22. #44
    Avatar von running_werner
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Ich war damals noch in den USA und habe mir selbst geholfen. Benutzt habe ich einen Golfball, auf den ich mich mit der Pobacke gesetzt habe. Mit ein bisschen Kreiseln findet man den Triggerpunkt recht schnell. Das ist dann sehr schmerzhaft, aber die Erleichterung danach ist groß. In den folgenden Wochen habe ich den Piriformis noch regelmäßig gedehnt und die Ischias-Probleme sind auch nie wieder gekommen (bis zum Bandscheibenvorfall im anderen Bein 2 Jahre später).
    und das könnte auch bis zur Achillessehne ausstrahlen?
    Wie kann man sicher sein, dass es der Triggerpunkt ist, und nicht ein Druckschmerz auf Knochen?

  23. #45
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    und das könnte auch bis zur Achillessehne ausstrahlen?
    Wie kann man sicher sein, dass es der Triggerpunkt ist, und nicht ein Druckschmerz auf Knochen?
    Wenn du Piriformis hast und triffst mit dem Ball den Muskel, dann spürst du das. Kannste gloobn.

    Gruss Tommi

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    running_werner (04.07.2019)

  25. #46
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    und das könnte auch bis zur Achillessehne ausstrahlen?
    Eher selten. In der Regel sind die Ischiasschmerzen eher im hinteren Oberschenkel oder der Wade zu spüren. Es kommt aber auch vor, dass der Ischias bis in die Zehen ausstrahlt und dort Taubheitsgefühle verursachen kann.
    Das Beispiel Piriformis-Syndrom sollte nur verdeutlichen, dass man mit dem Auflösen der Triggerpunkte Schmerzen an völlig anderen Stellen beseitigen kann. Im Video spielt er ja mit dem Feuerzeug hauptsächlich am Tibialis anterior herum, um die Achillesschmerzen zu beheben.
    Zitat Zitat von running_werner Beitrag anzeigen
    Wie kann man sicher sein, dass es der Triggerpunkt ist, und nicht ein Druckschmerz auf Knochen?
    Klar, das tut auch höllisch weh, aber man merkt einfach, ob der Golfball auf den Knochen drückt oder die Schmerzen im soften Muskelgewebe verursacht.
    VG Frank

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    running_werner (04.07.2019)

  27. #47
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Kurzes Update zu meiner Achillessehnenansatzreizung:

    Über die letzten 2 Wochen habe ich mal wieder konsequent mit DMSO in Kombination mit Kytta-Salbe behandelt, dabei den Laufumfang von 90-100 km auf 40 km reduziert, die exzentrischen Übungen gemacht und die Wadenmuskulatur mit Hilfe von Faszienrollen und Querfriktionsmassage gelockert. Seit ein paar Tagen dehne ich auch vorsichtig die Wadenmuskulatur, um die Sprunggelenksmobilität zu erhöhen (gestern Abend war ich bei 6 cm beim oben beschriebenen Test).

    Aktueller Stand: der Druckschmerz am Achillessehnenansatz ist fast verschwunden (vergleichbar mit meiner Plantarsehnenbehandlung im Februar/März). Der Anlaufschmerz nach dem Aufstehen ist praktisch nicht mehr vorhanden und beim Laufen noch leicht spürbar. Heute morgen bin ich 10 km locker (5:15 min/km) gelaufen und es hatte keine spürbaren Auswirkungen auf die Achillessehne. Da die meisten hier bei den beschriebenen Maßnahmen von 12 Wochen und mehr Recovery-Zeit sprechen, würde ich die deutliche Beschleunigung meiner Erholung wieder einmal dem DMSO zuschreiben.
    VG Frank

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  28. #48
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Da die meisten hier bei den beschriebenen Maßnahmen von 12 Wochen und mehr Recovery-Zeit sprechen, würde ich die deutliche Beschleunigung meiner Erholung wieder einmal dem DMSO zuschreiben.
    Vorsicht an der Bahnsteigkante: Weil was korreliert (einen zeitlichen Zusammenhang hat), heißt das nicht, dass es einen kausalen (sachlogischen) Zusammenhang gibt.
    Einen Beleg dafür, dass es sich kausal verhält, hast du nicht. Eher spricht es für reinen Zufall. Mir ist keine empirisch abgesicherte Untersuchung bekannt, dass deine These unterstützt. (Was jetzt nicht heißen soll, dass ich alle Untersuchungen kennen würde. Beileibe nicht.)

    Die 12 Wochen Heilungsdauer kommen daher, das es so lange dauert die Zellen zu erneuern.

    Trotzdem Glückwunsch, dass es bei dir so schnell mit der Heilung geht.
    Tom

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  29. #49
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    Zitat Zitat von elva Beitrag anzeigen
    Weil was korreliert (einen zeitlichen Zusammenhang hat), heißt das nicht, dass es einen kausalen (sachlogischen) Zusammenhang gibt. Einen Beleg dafür, dass es sich kausal verhält, hast du nicht. Eher spricht es für reinen Zufall.
    Schon klar, aber das ist jetzt das zweite Mal, dass diese Behandlung bei Sehnenproblemen innerhalb dieses Zeitraums geholfen hat. Der Kommissar im Krimi glaubt nicht an solche Zufälle.

    Zitat Zitat von elva Beitrag anzeigen
    Mir ist keine empirisch abgesicherte Untersuchung bekannt, dass deine These unterstützt. (Was jetzt nicht heißen soll, dass ich alle Untersuchungen kennen würde. Beileibe nicht.)
    Ich hatte an anderer Stelle schon mal ausgeführt, dass Doppelblindstudien mit DMSO schwierig sind, da eine Nebenwirkung von DMSO ein deutlich wahrnehmbarer Knoblauch-/Austerngeschmack im Mund ist. Außerdem ist DMSO als Medikament nicht patentierbar, insofern ist das Interesse bei Big Pharma, teure Studien durchzuführen, eher gering.

    Zitat Zitat von elva Beitrag anzeigen
    Die 12 Wochen Heilungsdauer kommen daher, das es so lange dauert die Zellen zu erneuern.
    Die Leute, die sich mit DMSO beschäftigen, behaupten, dass es Zellen "öffnet" und somit die Heilung beschleunigt, indem es den Selbstheilungskräften des Körpers Vorschub leistet. Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich bemerke nur, dass es bei mir das tut, was diese Leute versprechen.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
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  30. #50
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Schon klar, aber das ist jetzt das zweite Mal, dass diese Behandlung bei Sehnenproblemen innerhalb dieses Zeitraums geholfen hat. Der Kommissar im Krimi glaubt nicht an solche Zufälle.
    Zwei Stichproben ergeben noch keine empirische Untersuchung...
    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Ich hatte an anderer Stelle schon mal ausgeführt, dass Doppelblindstudien mit DMSO schwierig sind, da eine Nebenwirkung von DMSO ein deutlich wahrnehmbarer Knoblauch-/Austerngeschmack im Mund ist. Außerdem ist DMSO als Medikament nicht patentierbar, insofern ist das Interesse bei Big Pharma, teure Studien durchzuführen, eher gering.
    Aha... Die Treppenübung wurde auch in einer Studie untersucht und ist auch nicht patentierbar.
    Scheint ja irgendetwas an deiner Aussage nicht zu stimmen....
    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Die Leute, die sich mit DMSO beschäftigen, behaupten, dass es Zellen "öffnet" und somit die Heilung beschleunigt, indem es den Selbstheilungskräften des Körpers Vorschub leistet. Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich bemerke nur, dass es bei mir das tut, was diese Leute versprechen.
    Die Argumentation der Homöopathen: Wer heilt hat Recht.
    Nur: Man muss auch beweisen, dass man es selber war und nicht irgendetwas anderes. Behaupten kann ich auch viel. Insbesondere hinterher sind meine Prognosen 100% richtig.

    Gefährlich wird es dann, wenn man die tatsächlich wirksamen Anwendung nicht macht, in der Annahme gerade das Richtige zu tun, weil es hat ja bei xyz geholfen.

    Mir ist das Ganze zu unreflektiert und die Welt ist da wunderfrei.....
    Tom

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