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  1. #1

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    Standard Achillodynie = Entzündete Archillessehne seit ca. einem Jahr

    Hallo zusammen,

    vor ca. einem Jahr wurde bei mir eine Achillodynie = Entzündete Archillessehne festgestellt. Dies äussert sich durch eine schmerzhaft verdickte Sehne am rechten Fuß. Verordnet wurden 10x Physio, was auch ziemlich erfolgreich war. Weg waren die Verdickung und Schmerzen jedoch nie.
    Nach einem Jahr Aussetzen habe ich nun wieder mit dem Laufen angefangen. Leider verschlimmert sich meine Sehne wieder.
    Laut Arzt sollen regelmässige Streckübungen helfen, welche ich auch mache.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen, was hat euch geholfen?
    Danke Euch
    Grüße
    Jörg

  2. #2
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Schau mal hier rein:

    https://forum.runnersworld.de/forum/...d.php?t=101911

    Was immer du unter "Streckübungen" verstehst - wichtig ist auch die Kräftigung von Wade und Sehne mittels exzentrischem Wadentraining ("Treppenübung").

  3. #3
    Avatar von lazydaisy
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    Neben der Kräftigung an der Elastizität der gesamten hinteren Kette arbeiten. Es ist so wichtig ganzheitlich zu denken. Viele glauben mit der Dehnung oder Mobilisation der Wadenmuskulatur ist es getan...die Ursache kann aber tatsächlich viel höher, vielleicht am Oberschenkel oder Hüfte oder Rücken liegen. Oder überall.
    Yoga wäre toll.

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von lazydaisy:

    Malu68 (22.06.2019)

  5. #4
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von lazydaisy Beitrag anzeigen
    Neben der Kräftigung an der Elastizität der gesamten hinteren Kette arbeiten. Es ist so wichtig ganzheitlich zu denken. Viele glauben mit der Dehnung oder Mobilisation der Wadenmuskulatur ist es getan...die Ursache kann aber tatsächlich viel höher, vielleicht am Oberschenkel oder Hüfte oder Rücken liegen. Oder überall.
    Yoga wäre toll.
    Du sprichst mir ja sooo aus der Seele.
    Das ganzheitliche Betrachten des Menschen (gerade in der Orthopädie!) hat sich leider bis heute noch nicht etabliert. Der Mensch als Ganzes ist uninteressant, das Symptom wird solange behandelt, bis alles Geld verdient ist... und wenn's dann nicht weg ist, ist es entweder psychosomatisch oder eben therapieresistent.
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

    Kölner Zoolauf 07/2017 8,6 km
    Kölner Brückenlauf 09/2017 15,65 km 1:43:xx
    HM Köln 10/2017. 21,1 km 2:18.xx

  6. #5
    Avatar von Wieselbursche
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    Zitat Zitat von Biberrunner Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    vor ca. einem Jahr wurde bei mir eine Achillodynie = Entzündete Archillessehne festgestellt. Dies äussert sich durch eine schmerzhaft verdickte Sehne am rechten Fuß. Verordnet wurden 10x Physio, was auch ziemlich erfolgreich war. Weg waren die Verdickung und Schmerzen jedoch nie.
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    Jörg
    Wurde schon ein MRT gemacht?
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    71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

    PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

  7. #6
    Avatar von Malu68
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    Zitat Zitat von Wieselbursche Beitrag anzeigen
    Wurde schon ein MRT gemacht?
    Was soll man auf nem MRT der AS denn sehen ? Die Bedeutung eines MRTs wird oft überschätzt.
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
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    K.P. (24.06.2019)

  9. #7
    Avatar von K.P.
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    Also bei mir lag das Problem auch nicht in der Wadenmuskulatur, sondern im Gesäßmuskel. Seitdem ich komplett die hintere Bein- samt Gesäßmuskulatur dehne, ist meine Tendinitis fast weg.
    Wie langsam du auch läufst, du schlägst alle die zu Hause bleiben!


  10. #8

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    Hi,
    Leide seit 6 Monaten auch darunter. Habe einiges herumprobiert, auch wochenlang ruhig gestellt, aber nach den ersten paar hundert Laufmetern, immer das gleiche: ein Stich und dann geht gar nichts mehr.

    Aber was ich fragen wollte: Hat sich von euch schon mal einer mit Eigenblut (PRP) behandeln lassen? Ich wurde neulich von der Ärztin meiner Freundin darauf aufmerksam gemacht. Meine Freundin hat sich mit PRP im Gesicht behandeln lassen, und ich hatte sie begleitet. Die Ärztin, eine gewisse Dr. Eva Maria Strobl in München, kam mit mir auf meine Achillessehne zu sprechen und meinte, ich solle mit meinem Orthopäden mal über PRP als Möglichkeit reden. Daneben hat sie mir ein Buch empfohlen, nämlich das hier: https://www.amazon.de/Book-PRP-Engli...gateway&sr=8-3
    Und darin schreibt der Autor, ein amerikanischer Orthopäde, dass er mit Eigenblut sehr erfolgreich Achillessehnen behandelt habe und Laufen nach 4 Wochen wieder möglich gewesen wäre.

    Ich habe mit meinem Arzt noch nicht gesprochen, aber weil ich zufällig diesen Thread hier gesehen habe, dachte ich, ich frag Euch mal nach Euren Erfahrungen, falls vorhanden.

    Gruß,
    Harald

    PS: Billig ist der Spass offenbar nicht, meine freundin hat alleine nur fürs Gesicht schon fast 400 Euro bezahlt

  11. #9
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Und Zack, dem Tim gemeldet


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  12. #10

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    Bin kein Spammer. Was mich interessiert ist, ob jemand sowas hier bestätigen kann (aus dem oben verlinkten Buch). Letzten Satz mal lesen, der Mann schreibt damit sei nach 4-6 Wochen alles wieder gut!

    „Tenotomy induces an acute inflammatory response. Then, platelet-rich plasma, obtained from a sample of the patient's whole blood is injected into the area where tenotomy has been performed. Platelets are cells that contain multiple healing and growth factors. These include the following: • Fibrinogen: helps with clotting and framework making • Adhesion molecules: helps cells to bind to each other • Platelets: initiates clotting and inflammation • IL-1: promotes migration of macrophages • Platelet derived growth factor: helps with healing; stimulates growth of blood vessels; attracts macrophages • Transforming growth factor B: stimulates formation of collagen • Epidermal growth factor: stimulates connective tissue growth • Vascular endothelial growth factor: stimulates formation of new blood vessels; promotes healing The result? Normal good quality fascial tissue is stimulated to grow with natural healing of the tendon. With severe tendonitis, a patient may need to wear a boot for 2 weeks following the procedure. While most people respond to one course of treatment, about 10-20 percent of patients will require a second procedure.
    Whether a second procedure is needed is usually determined at 4-6 weeks following the initial procedure. Diagnostic ultrasound using Doppler to assess the amount of residual inflammation is useful. I underwent this very procedure in 2009. I was apprehensive, but it didn’t hurt, and I can run again“.

  13. #11
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von harald-muc Beitrag anzeigen
    Bin kein Spammer.
    Für mich schon, meldest dich hier an und im ersten Post gleich zwei Links zu "Therapien", die viel Geld kosten, gesetzt.


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    RunningPotatoe (25.06.2019)

  15. #12

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    Zu Therapien, die laut medizinischen Befunden und Literatur helfen, von denen mir aber weder mein Arzt was gesagt hat und zu denen im Web für die Ferse auch nichts zu finden ist. Google doch mal selber, du findest im deutschen Web Beiträge zu allem möglichen, aber nicht zum Thema Tendinitis. Und wäre ich nicht auf diesen Thread in diesem Forum gestern Abend gestoßen, ich hätte mich auch nicht hier angemeldet.

  16. #13
    Avatar von Wieselbursche
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    mein Operateur hatte mir auch von der PCA-Therapie erzählt. Dabei soll es 6 Spritzen (jeweils 150 €) geben, dazu eine Ruihgstellung des betroffenen Fußes für 6 Wochen. Die Erfolge sollen ganz gut sein. (S)eine Studie hat sich allerdings auf akut betroffene Achillessehnenpatienten bezogen. bei mir war die Sache schon längs chronisch, deswegen kam es dann zur OP.
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  17. #14
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    Zitat Zitat von harald-muc Beitrag anzeigen
    Google doch mal selber, du findest im deutschen Web Beiträge zu allem möglichen, aber nicht zum Thema Tendinitis.
    Das ist auch kein Wunder, da das korrekte Suchwort ja nicht "Tendinitis" (Sehnenentzündung) wäre, sondern "Tendinopathie" (degenerative Veränderung). Entzündlich ist die Sache i.d.R. nur in der Anfangsphase, wo sie mit Schonung und verringerter Trainingslast meist noch leicht in den Griff zu kriegen ist.

    Der den älteren Forengewächsen hier gut bekannte und geschätzte Dr. Karsten Knobloch schreibt zum Thema PRP (S.463 rechts unten):

    Zitat Zitat von Dr. Knobloch
    Platelet-rich plasma (PRP) – die Eigenbluttherapie wirkt nicht besser als Plazebo

  18. #15

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    Interessant, danke. Diese Ärztin in München (die übrigens KEINE Orthopädin ist und garantiert keine Sportverletzungen behandelt, falls das jemand missverstanden haben sollte) meinte sinngemäß zu mir, ich solle mir PRP wie „Kortison ohne die negativen Folgen von Kortison“ vorstellen. Heißt, gegen akute Entzündungen wirkt es wohl sehr gut, aber gegen die eigentlichen Probleme wie Fehlstellungen oder muskuläre Ungleichgewichte tut‘s natürlich nix. Weshalb natürlich die Preisfrage ins Spiel kommt, weil 500-1000 Euro aus der eigenen Tasche verballern, damit du nur mal wieder zurück an die Startlinie kommst, wo dann die eigentliche Arbeit noch vor Dir liegt, das ist natürlich heftig.

  19. #16

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    @RunningPotatoe Das ist genau meine Befürchtung, dass ich für viel Geld nicht mehr raus bekomme, als wenn ich mich 4-5 Wochen länger geschont hätte. Danke für den Hinweis auf diesen Dr. Knobloch, da lese ich jetzt mal weiter.

  20. #17
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von harald-muc Beitrag anzeigen
    Interessant, danke. Diese Ärztin in München (die übrigens KEINE Orthopädin ist und garantiert keine Sportverletzungen behandelt, falls das jemand missverstanden haben sollte) meinte sinngemäß zu mir, ich solle mir PRP wie „Kortison ohne die negativen Folgen von Kortison“ vorstellen. Heißt, gegen akute Entzündungen wirkt es wohl sehr gut, aber gegen die eigentlichen Probleme wie Fehlstellungen oder muskuläre Ungleichgewichte tut‘s natürlich nix.
    Von den Ursachen will ich gar nicht erst reden. Aber allein schon im Verlauf der Achilleserkrankung ist klar zu unterscheiden, ob es sich um die i.d.R. akut entzündliche Phase der ersten 2 bis 3 Wochen handelt, oder ob die Sache bereits chronisch-degenerativ geworden ist.

    Wenn es stimmt, was du oben sagst:
    Zitat Zitat von harald-muc Beitrag anzeigen
    Leide seit 6 Monaten auch darunter.
    dann ist die Sache nicht mehr akut, sondern längst chronisch geworden. Nach der von dir überlieferten Aussage der Ärztin gehörst du demnach nicht mehr zu ihrer Zielgruppe.

    P.S.: Welche Maßnahmen hast du denn bisher probiert?

  21. #18
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    So langsam komme ich mir selbst wie ein Spammer vor, wenn ich bei diesem leidigen Thema jedesmal reflexartig auf den von mir selbst mal initiierten Faden verweise:


    P.S.: Meine eigenen, mehrfach über etliche Monate aufgetretenen (also chronischen) Achillesbeschwerden habe ich mit folgenden
    Maßnahmen in den Griff gekriegt:
    • fleißiges exzentrisches Training, auch wenn's irgendwann zum war
    • Eisbehandlung
    • Eigenmassage (Stichwort: Crossfriktion)
    • deutlich gedrosselte, nach der Akutphase aber trotz leichter Anfangsschmerzen durchgehende Laufbelastung
    • Geduld
    • Geduld
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  22. #19

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    Was habe ich gemacht? Na das, was „man halt so“ macht, soll heißen eine Zeit lang ruhig stellen und vielleicht auch ein paar Aspirin schlucken. Und dazu vorsichtiges exzentrisches Training im Fitnesstudio. Und dann habe ich vor ein paar Monaten mal meinen Laufschuh nachmessen lassen, weil ich dachte, dass es da vielleicht nicht mehr passt. Tut es aber.

    Das Ding ist: ist ja nicht so, dass ich das früher in jüngeren Jahren nicht auch schon mal gehabt hätte. Aber da war das halt nach 2-3 Wochen Pausieren wieder weg. Jetzt bin ich über 50 und merke, das dauert alles viel länger.

  23. #20

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    Das Problem ist mein Spezialgebiet auch wenn ich bereits operiert bin und zumindest wieder laufen kann aber nicht ohne Probleme.

    - Kräftigung der Wadenmuskulatur bzw. am besten komplette Rückseite. (u.a. Treppenübung).
    - dazu hin weiter gezielt Dehnen und mit der Blackroll bearbeiten.

    Weiterhin ein MRT erstellen lassen und schauen inwieweit z.b. Knochenstücke z.g. die Achiliessehne entzünden können. War bei mir der Fall, wurde dann entfernt. Hilfteich ist dazu sicherlich Stosswellentherapie die kostet allerdings. Röntgenbestrahlung hilft auch vielen und zahlt die Krankenkasse. Weiterhin kann man eine Eigenbluttherapie machen lassen, da habe ich aber keine Erfahrung.

    Das ist eine ganz zähe Sache und man muss unterscheiden wie lange man es schon hat. Aber bei dir sieht das ganze chronisch aus und dann kommen eher die unteren Methoden in Frage. Übrigens kann man sich Kortison Spritzen lassen, das hilft wie ich finde sehr gut. Da kommt es aber auf den Zustand der Sehne an und ein MRT ist nötig, damit das ganze auch gezielt durchgeführt werden kann weil das Sehnengewebe wird durch das Kortison schlechter durchblutet und die Reptur Gefahr steigt an die ersten Wochen.

    ...ein guter Arzt ist Gold wert...wie immer...

  24. #21
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von harald-muc Beitrag anzeigen
    Was habe ich gemacht? Na das, was „man halt so“ macht, soll heißen eine Zeit lang ruhig stellen und vielleicht auch ein paar Aspirin schlucken. Und dazu vorsichtiges exzentrisches Training im Fitnesstudio.
    Hmmm, dann müsstest du 7 Tage die Woche mindestens morgens und abends im Studio rumgeturnt sein ... bist du aber nicht wirklich, oder ? Die Krux mit dem exzentrischen Training auf der Treppe ist aber leider, dass man es für mindestens 12 Wochen akribisch 2x täglich durchziehen muss. (Weil ich als Rentner die Zeit dazu habe, machte ich es sogar 3x täglich). Und "vorsichtig" kann eben auch zu vorsichtig sein. Es darf bei der Treppenübung ruhig auch mal in der Sehne ziehen (auf einer Schmerzskala von 1 bis 10 bis etwa 5). Und wenn der Schmerz auf der Treppe weg ist, soll man die Belastung sogar noch mit einem beschwerten Rucksack steigern. (Ich hab's bis 15 kg geschafft, bis mir permanent der Schulterbereich verspannte.)

    Zitat Zitat von harald-muc Beitrag anzeigen
    Das Ding ist: ist ja nicht so, dass ich das früher in jüngeren Jahren nicht auch schon mal gehabt hätte. Aber da war das halt nach 2-3 Wochen Pausieren wieder weg. Jetzt bin ich über 50 und merke, das dauert alles viel länger.
    Das waren damals wohl akute Phasen, die man wie gesagt schnell in den Griff kriegt. Da sind auch entzündungshemmende Schmerzmittel erlaubt bzw. geboten - nicht aber in der chronischen Phase.


    Und ja, im Alter werden wir alle älter … isso.

  25. #22

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    @Runningpotatoe Habe mir deinen verlinkten Bericht mal durchgelesen. Klingt echt krass. Mein Fall nimmt sich dagegen wie pillepalle aus. Respekt, dass du damit trotzdem weitergemacht hast. Ich hatte sowas in meiner Jugend, wo ich ein nicht unbegabter Amateurtennisspieler war, mit der Schulter (Rotationsmanschette). Hab danach nie wieder einen Schläger angefasst.

  26. #23

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    Darf ich dich noch was anderes fragen, @runningpotatoe? Mit jetzt dann wohl 69 Jahren, was läufst du da eigentlich für Schuhe? Noch immer Standardmodelle oder irgendwelche Spezialanfertigungen oder oprthopädische Einlagen?

  27. #24
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ich lief mein Leben lang immer gestützte Schuhe, weil bei einem der ersten Schuhkäufe im Laden (damals standen Laufschuhe eher noch in der Schmuddelecke) eine Laufband"analyse" ergab, dass ich pronieren würde.

    Nach 9jähriger Laufpause und meinem Wiedereinstieg vor 5 Jahren stellte ich diese "uralte Tradition" mal infrage und stieg - nach neuerlicher Beratung in einem Sportgeschäft - probeweise auf Neutralschuhe um, was mir eine orthopädische Laufanalyse dann als goldrichtig bestätigte. Gleichzeitig stellte ich meinen Laufstil vorsichtig in Richtung Mittelfuß um, was wohl lediglich bedeutet, dass meine früher harten Fersenlandungen wenigstens etwas entschärft wurden, indem der Vorfuß nun auch ein wenig Gewicht abfängt. Aber je müder, desto Fersen …

    Und nein, orthopädische Hilfsmittel nutze ich keine, nie ernsthaft probiert. Im Gegenteil - obwohl ja gern auch eine erhöhte Sprengung als hilfreich bei Achilles gehandelt wird (ist sie auch, aber nur in der akuten Phase!), habe ich immer einen diebischen Spaß daran gehabt, einfach auch mal das krasse Gegenteil auszuprobieren. So habe ich die Sprengung meiner sämtlichen Laufschuhe mittlerweile von 12 mm auf maximal 8 mm verringert. Am wohlsten fühle ich mich im Saucony Kinvara mit 4 mm Sprengung.

    Insgesamt schwöre ich eher auf den Rückbau der marketinggetriebenen Technologieauswüchse, lieber auf Kräftigung als auf Entlastung setzend. Ist meine persönliche Sicht und Erfahrung, scheint sich für mich aber zu bewähren. Mit regelmäßigem Barfußlaufen und gezieltem Training der Fußmuskulatur wäre sicher noch mehr zu gewinnen, aber irgendwie bin ich dazu dann doch zu faul.

  28. #25
    Avatar von bluemoon2576
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    Hallo Bibberrunner,
    ich habe auch seit rund 6 Wochen eine entzündete Achillessehne. Zunächst konnte ich überhaupt nicht joggen, dann habe ich es trotzdem versucht. Ja die Achilllessehne wurde dann mit der Zeit gut durchblutet und sah auch immer gut rot aus. Klar es tat weh, aber in dem sie gut warm wurde habe ich dann im warmen Zustand gedehnt, Pilates Übungen usw. gemacht. Jetzt kann ich sie wieder vollkommen belasten. Versuche es immer wieder mit kurzen Strecken und gehenden Einheiten. Kaltes Wasser für die Achillessehne war für meine Entzündung super.

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    Von Guido I. im Forum Foren-Archiv
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