Liebe Lauffreunde,

ich starte Anfang Oktober erstmals alsGesamtstarter bei der Tour de Tirol, einem Wettkampf mit 10 km Straßenlauf amFreitagabend (leicht profiliert), Bergmarathon am Samstag (ca. 2.500 HM) und Trailhalbmarathonam Sonntag (ca. 1.700 HM auf und ab) – in den vergangenen Jahren bin ich nur beimTrailhalbmarathon am Start gewesen.

Ich bin nun unsicher, wie ich dieVorbereitung gestalten soll. Am kommenden Wochenende laufe ich den Bergmarathonin Brixen, nach einer Regenerationswoche werde ich die Zeit bis Mitte Augustfür Grundlagentraining nützen – viele lange Läufe, viele Höhenmeter, etwasRadfahren. Dann bin ich für drei Wochen im Urlaub, wo ich zwar hin und wiederlaufen werde, aber keine Möglichkeit für „echtes“ Training habe – d.h. die eigentlicheVorbereitungszeit ist denkbar knapp und beschränkt sich auf 4 Wochen imSeptember. Wie würdet ihr die Trainingsschwerpunkte in diesen Wochen gestalten –weiterhin eher hohe Umfänge, um an der Ausdauer und Regenerationsfähigkeit (beieinem 3-Tages-Wettkampf sicher wichtig) zu feilen? Oder eher auf Basis desGrundlagentrainings von Juli/August vermehrt schnelle Einheiten und Intervalle,dafür geringere Umfänge?

Damit ihr meine Ausgangssituationeinschätzen könnt: Mein „Leistungsniveau“ liegt im Bereich von ca. 38–40 min.auf 10 km, 1:26–1:30 im Halbmarathon, wobei ich seit eineinhalb Jahren vorwiegendbei Trailwettkämpfen (bis Marathondistanz) starte. Zweimal jährlich trainiereich nach Trainingsplan (in der Vorbereitung auf meinen „Hauptwettkampf“ imFrühjahr und im Herbst), da greife ich gerne auf die Pläne von xc-run zurück. DieTrainingsumfänge liegen in der intensiveren Vorbereitungszeit bei rund 80 kmpro Woche (und 2.000-3.000 Höhenmetern), ansonsten etwa ein Drittel niedriger.

Meine Schwachstellen habe ich in der Regelam letzten Drittel der Distanz, sowohl bei Halbmarathons als auch bei längerenLäufen – das hat aber viel mit meiner Unfähigkeit zu tun, das Tempo zudosieren.

Ich würde mich über ein paar Tipps oderEmpfehlungen freuen!
Georg