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  1. #126

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    Glückwunsch euch allen!
    PBs
    5KM: 17:34 (11/2019)
    10KM: 36:41 (09/2019)
    HM: 1:25:27 (06/2019)
    M: 2:59:35 (10/2019)



  2. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von striveforanewlevel:

    divy2 (28.10.2019), triduma (29.10.2019)

  3. #127

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    Ich kann auch Erfolg vermelden. Bin erschöpft aber glücklich in der Festhalle eingelaufen und die 4 Stunden Marke wurde im Debüt geknackt.

    Ausführlicher später.

  4. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Run4Cake:

    d'Oma joggt (28.10.2019), divy2 (28.10.2019), heikchen007 (28.10.2019), klnonni (28.10.2019)

  5. #128

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    Es war wieder ein schöner Marathon gewesen, bin ins Ziel gekommen und gehe jetzt auch mal in den Jubiläums Marathon Club hinein, bin ja fast 20 Mal den M in F über die Jahrzehnte mitgelaufen. Mir geht es nur um die Werbe Bons für Kaffee und Kuchen, darf man anonym ja mal sagen
    Heute Abend war ich im Bombay in der Kaiserstraße, indisches Buffet, schöne Atmosphäre und gutes Essen, kann man empfehlen, gestern war ich äthiopisch essen im Lalibela, war leider nicht so mein Ding
    die Woche war wieder alles schlimm, im Taunus hat mir eine Frau die Vorfahrt genommen und mein Auto zu Schrott gefahren, mit Prellungen ins Unfallkrankenhaus Friedberger Landstraße gekommen, wenigstens keine offene Wunden, das KH macht einen guten Eindruck, eine ganz junge, blonde Ärztin mit einem netten Lächeln hat mich betreut, was will man mehr und bin heute ins Ziel gekommen

  6. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Bio:

    Bonno (29.10.2019), divy2 (28.10.2019), Dreamscape (28.10.2019)

  7. #129
    Avatar von todmirror
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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    die Woche war wieder alles schlimm, im Taunus hat mir eine Frau die Vorfahrt genommen und mein Auto zu Schrott gefahren, mit Prellungen ins Unfallkrankenhaus Friedberger Landstraße gekommen, wenigstens keine offene Wunden, das KH macht einen guten Eindruck, eine ganz junge, blonde Ärztin mit einem netten Lächeln hat mich betreut, was will man mehr und bin heute ins Ziel gekommen

    Gute Besserung, Bio! Gut, dass offenbar nichts Schlimmeres passiert ist!

  8. #130

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    Gratulation an alle Finisher.
    Scheinen ja viele gute Ergebnisse erzielt zu haben.

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von SEhr:

    divy2 (28.10.2019)

  10. #131

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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Es war wieder ein schöner Marathon gewesen, bin ins Ziel gekommen und gehe jetzt auch mal in den Jubiläums Marathon Club hinein, bin ja fast 20 Mal den M in F über die Jahrzehnte mitgelaufen. Mir geht es nur um die Werbe Bons für Kaffee und Kuchen, darf man anonym ja mal sagen
    Heute Abend war ich im Bombay in der Kaiserstraße, indisches Buffet, schöne Atmosphäre und gutes Essen, kann man empfehlen, gestern war ich äthiopisch essen im Lalibela, war leider nicht so mein Ding
    die Woche war wieder alles schlimm, im Taunus hat mir eine Frau die Vorfahrt genommen und mein Auto zu Schrott gefahren, mit Prellungen ins Unfallkrankenhaus Friedberger Landstraße gekommen, wenigstens keine offene Wunden, das KH macht einen guten Eindruck, eine ganz junge, blonde Ärztin mit einem netten Lächeln hat mich betreut, was will man mehr und bin heute ins Ziel gekommen
    Alles GUTE weiterhin !

  11. #132

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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Ich kann auch Erfolg vermelden. Bin erschöpft aber glücklich in der Festhalle eingelaufen und die 4 Stunden Marke wurde im Debüt geknackt.

    Ausführlicher später.
    GLÜCKWUNSCH !
    Musst Du Deinem Namen jetzt in RunSUB4... ändern ?

  12. #133
    Avatar von jewo
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    Ich hatte auch einen perfekten Lauf, PB aufgestellt mit 3:20:31std und zum ersten mal einen M mit negativ Split gelaufen.

    Glückwunsch an alle finisher.

  13. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von jewo:

    divy2 (28.10.2019), JoelH (28.10.2019), klnonni (28.10.2019), triduma (29.10.2019)

  14. #134
    Avatar von Catch-22
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    Auch von mir Glückwunsch an alle Finisher. Für eine gute Zeit hat von den Außenbedingung wirklich fast alles gepasst. Die sub4 wurde es bei mir trotzdem nicht. bei 4:05:44 kam ich ins Ziel. Die Zeit ist jedoch vollkommen in Ordnung, da es mir zu Anfang gar nicht gut ging. Später rollte es jedoch ganz gut. Ich bin mit dem Lauf ganz zufrieden, trotz verpasste Zielzeit

  15. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    anna_r (30.10.2019), Bernd79 (28.10.2019), Katz (28.10.2019), klnonni (28.10.2019), movingdet65 (28.10.2019), todmirror (28.10.2019)

  16. #135

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    Bei mir wurde es gestern eine 3:16:06

    Grundsätzlich ist für mich die Zeit PB und auf jeden Fall zufriedenstellend, allerdings wäre mehr drin gewesen, hätte ich nicht den klassischen Anfängerfehler gemacht und am Anfang überpaced - das Pulver hat mir am Ende natürlich gefehlt.

    Ich bin im 2.Block (BMW) gestartet und ca. 5 Minuten vor dem Start rein. War eigentlich problemlos möglich, es war jedoch extrem eng im Block und auch nach dem Start erst mal schwer anzulaufen weil man permanent aufpassen muss, dass man nicht in jemanden reinläuft oder selbst von jemandem gerempelt wird.
    Extrem nervig fand ich dabei Läufer die offensichtlich nichts in diesem (oder dem 1.Block) verloren hatten und die wie eine Verkehrsinsel von allen Läufern umlaufen werden mussten weil sie doch deutlich unter dem Allgemeintempo unterwegs waren.
    Das Lauffeld hatte sich auch erst gegen km 6-7 so aufgelockert dass man hindernisfrei sein eigenes Tempo laufen konnte - und genau das wurde mir leider auch zum Verhängnis.
    Da ich nur die letzten Wochen speziell auf die Volldistanz trainiert hatte und nur 4-5 Läufe über der 25 km Marke gemacht habe, hatte ich mir meine Halbmarathonzeit hochgerechnet und wollte den Marathon mit einer Zielzeit von 3:15 angehen.
    Meine Archillessehne hat super mitgemacht, nichts hat weh getan oder gezwickt sodass ich nach besagten 6-7 km beschlossen habe, das vielleicht doch eine Zeit unterhalb der 3:10 drin ist. (ganz tolle Idee........)
    Also bin ich das Tempo angezogen und bin die weiteren km mit 4:25-4:30 pace gelaufen, was sich grundsätzlich auch ganz gut angefühlt hatte.
    Es lief also bis km 26 wirklich gut, die HM Marke hatte ich mit 1:34 überquert aber ab dem Streckenwendepunkt bei km 26 setzte dann der Regen ein und die Straße wurde nass. Nasser Teer ist für mich (vielleicht sollte ich über spezielles Schuhwerk für diesen Untergrund nachdenken) extrem schwer zu laufen, ich hab gefühlt bei jedem Schritt 30% meiner Energie durch vermeintliches Wegrutschen verloren.
    Der Punkt des schwereren Laufens und dem plötzlichen Gefühl dass die Kraft definitiv nicht für die restliche Distanz reichen werden, hat für mich dann den LAuf ab km 31 schwer gemacht. Am Ende der Mainzer Landstr. war dann die Power komplett weg und musste tatsächlich kurzzeitig auf "gehen" wechseln. Nach 20-30 Sekunden bin ich wieder angelaufen, das hielt dann für knapp nen km und wieder gehen... So hab ich mich im Prinzip ist Ziel gequält wobei der letzte km durch die Zuschauer und Adrenalin dann doch noch in 4:30 ging. Zieleinlauf ist natürlich sehr sehr cool und so bin ich mit 3:16 über die Ziellinie mit dem Wissen dass durch eine bessere Renn/Krafteinteilung ein bisschen mehr drin gewesen wäre.
    Da ich den Sommer über nur HM Training abgespult hatte und weniger marathonspezifisches Training, bin ich dennoch mit meiner Zeit zufrieden und freue mich jetzt erst mal auf eine Woche nichts tun und Beine hochlegen, bevor ich einen neuen Trainingsplan raussuche für einen HM Sub 1:25...

  17. Folgenden 8 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Win308:

    Bernd79 (28.10.2019), Catch-22 (02.11.2019), heikchen007 (28.10.2019), JoelH (28.10.2019), Katz (28.10.2019), klnonni (28.10.2019), Stebbins (28.10.2019), todmirror (28.10.2019)

  18. #136

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    Zitat Zitat von MiGu_15 Beitrag anzeigen
    Musst Du Deinem Namen jetzt in RunSUB4... ändern ?
    Nein, der Name passt so, da wird nichts geändert, aber neue Ziele muss ich mir suchen.

  19. #137
    Avatar von rennmaus4444
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    Standard

    Leider hatte ich gestern einen "gebrauchten" Tag.

    Es fing schon damit an, dass mein Magen irgendwie komisch war und die Verdauung entsprechend durcheinander.
    Dann auf dem Weg zur Messe an der falschen Haltestelle ausgestiegen (und das nach 14 x Marathon und 3 x Staffel in Frankfurt)!!!!
    In der Festhalle war ich dann eigentlich ganz frohen Mutes und entspannt, auch noch am Start.
    Aber dann leider wie befürchtet vom ersten Schritt an Probleme/Schmerzen im rechten Bein - nicht wirklich schön.
    Habe mir dann an der ersten Verpflegung Zeit genommen, anlaufen ging wieder ganz gut - aber die Probleme wurden zunehmend deutlicher. Dazu noch Schweißausbrüche (war eigentlich etwas zu warm für die anfänglichen Temperaturen angezogen, aber für eventuelle spätere Gehpassagen wollte ich nicht ganz dünn bekleidet sein).....
    Die Verpflegung bei km 10 auch wieder mitgenommen - da war im Kopf schon die Entscheidung gefallen, dass ich an der Konstabler Wache aussteige....
    Bis dort noch gute 2 km gebissen - und in Anbetracht des nahenden "Ausstiegs" kamen alle Emotionen hoch - da ging dann gaaaaaar nix mehr, kurz vor dem Hyperventilieren habe ich noch vor ehemaligen Arabella-Hotel mit dem Gehen begonnen und bin am Hotel raus - mit Tränen in den Augen.
    Zur Konsti gegangen, auf die Stufen gesetzt, weiter mit mir gekämpft, Aufhören oder doch wieder Antraben oder 30 km Wandern??? Mit nassgeschwitzten Klamotten, schmerzenden Gräten und drohendem Regen nicht wirklich rosige Aussichten....
    Also dann doch per Handy den Daheimgebliebenen meinen "Ausstieg" kundgetan.....
    In die U-Bahn gestiegen, eine Station gefahren, ausgestiegen - gezweifelt: Doch wieder zurückfahren und weitermachen? Völliger Schwachsinn.
    Dann mit der nächsten U-Bahn zur Messe gefahren, dort noch die Einläufe der ersten Männer und Frauen gesehen (nicht wirklich, war eigentlich nur mit meinem "Weltschmerz" beschäftigt).
    Anschließend ab nach Hause und in die heiße Wanne.
    Heute hänge ich immer noch ziemlich tief in meinem mentalen Loch, die Gräten schmerzen wie nach einem vollen Marathon (dabei waren es nur 12,9 km).
    So fühlt sich also nach 20 Jahren Lauferei und 40 Marathons das erste DNF an - braucht kein Mensch.

    Gratuliere allen Finishern - insbesondere denen, die sich richtig durchgekämpft haben!!!!

    CiaoCiao rennmaus4444

    PS: Hätte da noch ein Finisher-Shirt (Women M) von gestern im Angebot - natürlich ungetragen!!! Bei Interesse bitte PN an mich.
    Ziele 2019:
    Leider nach Meniskus-OP erstmal alles auf Eis gelegt bis Mai.
    Nieder-Erlenbacher Volkslauf (10 km) - 1. Platz AK
    Kreisstadtlauf Hofheim - Höchst (10 km) - 4. Platz AK
    Rodheimer Volkslauf (10 km) - 4. Platz AK
    Frankfurt Marathon - DNF
    Silvesterlauf Frankfurt
    Ziel 2020: IM FRANKFURT - GEMELDET
    Wer immer das tut was er kennt, wird immer bleiben was er ist.

  20. #138
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Zitat Zitat von rennmaus4444 Beitrag anzeigen
    Leider hatte ich gestern einen "gebrauchten" Tag.


    Hört sich nach evtl. Ausbruch einer körperlichen Erkrankung an, z.B. Grippaler Infekt
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  21. #139
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Och Mönsch Rennmaus, das war ja übel :(. Wie schade, dass du aussteigen musstest. Das tut immer weh, das erste Mal besonders. Aber der nächste Marathon wird dafür umso schöner. Kann ich dir zwar nicht versprechen aber dir feste die Daumen drücken.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  22. #140
    Avatar von rennmaus4444
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    Noch ein Nachtrag:
    Um dem Ganzen dann doch noch irgendwie einen Sinn zu geben, habe ich auf dem Heimweg beschlossen, für jeden gelaufenen Kilometer (ich habe mal großzügig auf 13 km aufgerundet) 10 Euro an den Hospizdienst Bad Homburg (bin dort als Ehrenamtliche tätig) zu spenden.
    Nach 20 Jahren hat mein sturer Kopf erstmals nicht gesiegt (sondern die Vernunft - ach wieeee langweilig.....)

    CiaoCiao rennmaus4444
    Ziele 2019:
    Leider nach Meniskus-OP erstmal alles auf Eis gelegt bis Mai.
    Nieder-Erlenbacher Volkslauf (10 km) - 1. Platz AK
    Kreisstadtlauf Hofheim - Höchst (10 km) - 4. Platz AK
    Rodheimer Volkslauf (10 km) - 4. Platz AK
    Frankfurt Marathon - DNF
    Silvesterlauf Frankfurt
    Ziel 2020: IM FRANKFURT - GEMELDET
    Wer immer das tut was er kennt, wird immer bleiben was er ist.

  23. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von rennmaus4444:

    Catch-22 (02.11.2019), Dreamscape (28.10.2019), movingdet65 (28.10.2019), Stebbins (28.10.2019), todmirror (28.10.2019)

  24. #141
    Avatar von Dreamscape
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    Zitat Zitat von todmirror Beitrag anzeigen
    Du läufst für das Team „Bio“ und hoffst auf Rockmusik? Wenn das Bio hört, springt er im Dreieck.

    SCNR
    Dem ist eh nicht zu helfen. Aber irgendwer wird ihn sicherlich wieder heimgegeigt haben.

    Für mich war es der 10. Marathon Finish. (2x bin ich in Frankfurt ausgestiegen, immer wenn es bei Gabius top lief )
    Gestern musste ich richtig beißen. Erst bei den warmen Temperaturen durchgeschwitzt, dann Wind von vorne, der im Schritt sehr unangenehm war. Später noch der Temperatursturz mit Regen.
    In der Vorbereitung hatte ich schon Regenläufe, aber die Pfützen in den unzähligen Bodenabsenkungen auf Frankfurts Straßen sorgten dann für nasse Füsse. Irgendwann hat dann die rechte Wade dicht gemacht. Aber mental war ich auf 10. Finish gepolt - come hell or high water.
    Zuletzt überarbeitet von Dreamscape (28.10.2019 um 13:07 Uhr)

  25. #142
    Avatar von Isse
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    Allen Finishern meinen herzlichsten Glückwunsch und noch mehr jenen, die tatsächlich PB liefen oder ihre Zielzeiten erfüllen konnten.

    Denjenigen die abbrechen mussten, der nächste M wird wieder besser. Ist manchmal einfach so.

    @Bio: Schön, dass du nach dem VU, den Aufregungen ums Auto und eigenen Prellungen dennoch angetreten bist und durchgezogen hast. Gute Besserung.
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Isse:

    Catch-22 (02.11.2019)

  27. #143
    Avatar von Spiridon08
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    Glückwunsch allen Finishern. Ich hingegen hatte gestern auch mein erstes DNF meiner Läufer-Karriere (immerhin 25 Jahre). Ich war ja vorgewarnt, ging mit leichter Oberschenkelverletzung an den Start, die mich zudem um die letzten 3 Wochen richtiges Training brachten. Bis km8 lief es erstaunlich gut und schmerzfrei, obwohl meine erste Flasche schon am falschen Tisch stand (km5 anstatt km10). In den folgenen km machte das lädierte Bein aber zunehmend Probleme. Ich glaube, dass ich unbewusst eine Schonhaltung eingenommen habe, die den Oberschenkel völlig verhärteten. Quasi zeitgleich merkte ich auch, wie ich die Pace nicht mehr halten konnte. Bei km15 war die Entscheidung bereits gefallen, ich nahm die HM-Marke noch mit, die in 1:30 bereits aber bereits später als vorgesehen überquert wurde. Bei km23 dann der Ausstieg. Auf Anraten der beiden netten Herren vom Rückholbus trabte ich in Folie eingepackt noch weiter bis km25, um dort in die Straßenbahn zu steigen und zur Messe zurückzufahren, was wesentlich schneller ging. Frankfurt ist aber ein toller Marathon, ich werde sicher zurückkehren.
    Zuletzt überarbeitet von Spiridon08 (28.10.2019 um 14:44 Uhr)

  28. #144
    Avatar von harriersand
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    Glückwunsch den Finishern, da sind ja sagenhafte Ergebnisse dabei! Ich habe auch Muskelkater, vom Beutelschleppen und Beutel hindekorieren den Startnummern nach. Soll ja beim Abholen fix gehen, man merkte schon, dass manchen Läufern ziemlich kalt war.
    Zum Zieleinlauf hatte ich Zeit, in die Festhalle runter zu gehen, das war ja irre, wie die ersten kamen, nur 2 sec. Abstand! Als dann der erste mit 6000er Startnummer eintraf, bin ich langsam wieder rauf. Komisch, die ersten ganz Schnellen waren fast alles Italiener, was haben die denn für eine Abteilung geschickt??
    Oder war's reiner Zufall...

    Hat wieder Spaß gemacht, die Beutelei!

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von harriersand:

    Catch-22 (02.11.2019)

  30. #145
    Avatar von Albatros
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    Standard Gelungener Lauf in Mainhatten

    Die gestrige Teilnahme war bereits mein vierter Start in Frankfurt. Nachdem ich in 2014 noch relativ unvorbereitet und unerfahren mein Debut gab waren die Jahre 2017 und 2018 deutlich strukturierter mit Plänen nach lauftipps.ch vorbereitet. In diesem Jahr erfolgte meine Vorbereitung in Anlehnung an die Pläne von Herbert Steffny.

    Die Vorbereitung inkl. der Testwettkämpfe verlief für mich vielversprechend. So konnte ich meine HM Zeit nochmals verbessern und ich rechnete mir aus deutlich unter meiner bisherigen Bestzeit zu bleiben.

    Die Anreise erfolgte am Wettkampftag mit dem PKW. Per Busshuttle gings vom Parkhaus in Richtung Messe wo ich mir ohne nennenswerte Wartezeit die Startunterlagen abholte und ich mich für den Lauf umzog (T-Shirt, kurze Hose).

    Das Wetter zum Start um 10 Uhr war für mich nahezu ideal – ca. 13°C, bedeckter Himmel und nur mäßiger Wind. Erst im Verlauf das Rennens gab es etwas Nieselregen (der später auch stärker wurde), was ich aber als nicht weiter störend empfunden habe.

    Auf ein Warmup verzichtete ich. Ich startete aus Block 2.Da ich etwas spät dran war herrschte bereits ein ziemliches Gedränge und ich sortierte mich in die hinteren Reihen ein, was aber ganz ok war – so kam ich nicht in die Gelegenheit am Anfang zu überpacen…

    Nach ein Paar Kilometern im Zickzackkurs durch die Innenstadt sortierte sich das Feld und man überquert im weiteren Verlauf bei Kilometer 13 und bester Sicht auf die Skyline zum ersten Mal den Main.
    Was folgt ist ein recht öder Abschnitt durch Niederrad und Schwanheim bis zu HM-Marke. Die erste Hälfte verlief unspektakulär und ich spulte die Kilometer runter.

    Einzig nennenswerte Steigung im weiteren Verlauf ist die Schwanheimer Brücke bei Kilometer 24, bei der man den Main das zweite Mal überquert.Durch die Stadtteile Nied und Höchst gelangt man ab Kilometer 30 auf die Mainzer Landstraße und tritt den Rückweg in Richtung Messe an.

    Ab Kilometer 30 wurde es dann wie erwartet etwas zäher - ich konnte meine Pacevorgabe nur noch mit Mühe halten. Die Kilometer 33 bis 39 finde ich persönlich am schwierigsten zu Laufen – hier gilt es möglichst nicht zu viel Zeit liegen zu lassen aber auch nicht sein ganzes Pulver zu verschießen, was mir diesmal einigermaßen gut gelungen ist.

    Bei Kilometer 36 und bereits recht müden Beinen läuft man an der Messe vorbei - das Ziel ist quasi in Sichtweite - jedoch muss man noch weitere 6 Kilometer wiederholt durch die Innenstadt cruisen…

    Ab Kilometer 40 (Freßgass) konnte ich die Pace nochmal steigern, so dass ich letztendlich mit neuer PB in 3:09 in die Festhalle einlief…😊


    Fazit: Für mich pers. ist Frankfurt ein gutes Pflaster.Die Organisation finde ich sehr gut, die Stimmung ist teilweise gut, teilweiseso lala. Es wird wahrscheinlich nicht meine letzte Teilnahme hier gewesen sein…

  31. Folgenden 8 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Albatros:

    Catch-22 (02.11.2019), Dioz (29.10.2019), Dreamscape (29.10.2019), klnonni (28.10.2019), movingdet65 (28.10.2019), Stebbins (28.10.2019), todmirror (28.10.2019), Win308 (29.10.2019)

  32. #146

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    Hier noch der versprochene ausführliche Bericht, etwas länger als geplant, viel Spaß beim Lesen:

    Anreise schon am Freitag Abend. Ich konnte bei meinem Vater im S-Bahn Einzugsgebiet übernachten und brauchte kein Hotel.

    Am Samstag Nachmittag dann in die Stadt gefahren um die Startunterlagen zu holen und über die Messe zu schauen. Für Vormittags waren noch Störungen im S-Bahn Verkehr angekündigt, die sollten bis Nachmittags nach meinem Verständnis behoben sein, war aber nicht so, die Bahn fuhr nur bis Griesheim und verendete dort. Man hätte mit Schienenersatzverkehr (Bus) weiterfahren können. Eine Frau sprach mich an und meinte, es wäre besser schon in Nied auszusteigen und die Straßenbahn zu nehmen, ich sollte ihr einfach folgen. Ich vertraute ihr und der Straßenbahnanschluss klappte prima. Auf diese Weise konnte ich schon einmal einen Blick auf die Strecke entlang der Mainzer Landstraße werfen, auch nicht schlecht. Ausgestiegen bin ich dann eine Station vor Hauptbahnhof, so dass ich sogar noch etwas Fußweg gespart habe.

    Das Abholen der Startunterlagen klappte reibungslos, alles war gut organisiert, nur nach der Nudelausgabestelle musste ich etwas suchen. Auf der Messe habe ich dann noch die Lauffreunde vom Parkrun getroffen. Wir waren 5 Einzelstarter, zwei Staffeln und ein paar Begleitpersonen, eine größere Gruppe, als ich eigentlich dachte, gut so. Ich wäre gerne noch abends mit zum Essen gegangen, aber ich hatte meinem Vater versprochen zu kochen und außerdem erschien mir die Location (Steakhouse) etwas ungeeignet für Carboloading. Eingekauft habe ich auch: die Kinvara gab es in meiner Größe und zu einem günstigen Preis, ein Paar Kompressionsstümpfe und das vorbestellte Langarmshirt.

    Meine besten Läufe hatte ich meistens, wenn ich ein gleichmäßiges Tempo gelaufen bin. Ich hatte allerdings nicht wirklich auf Marathon trainiert, zwar viel im MRT und viele Wettkämpfe, aber sehr wenig lange Läufe, der längste war 27,5 km und nur 40-50 Wochenkilometer, daher war mir klar, dass eine gleichmäßige Pace hier nicht klappen konnte. Für Halbmarathon habe ich ausreichend Erfahrung um meine Leistung einschätzen zu können. Unter optimalen Bedingungen wie hier in Frankfurt traute ich mir eine Zeit unter 1:50 zu, eher noch ein paar Minuten schneller, aber so durfte ich es natürlich nicht angehen. Meine Überlegung war, die Halbmarathonmarke in einer Zeit zwischen 1:54 und 1:56 zu erreichen, nicht langsamer, aber auch nicht schneller, dann zu versuchen die Pace möglichst lange zu halten. Das würde mir erlauben einen kleinen Zeitbonus aufzubauen, von dem ich auf den letzten Kilometern zehren konnte. Die letzten Kilometer konnte ich eigentlich gar nicht einschätzen, ich hoffte zumindest noch eine Pace von 6:00 oder 6:10 laufen zu können, was normalerweise auch unter ungünstigen Bedingungen noch geht und so in den anvisierten 4 Stunden das Ziel zu erreichen.

    Bei der Wahl der Schuhe war ich selbst etwas überrascht. Für drei der letzten vier Halbmarathons hatte ich die Levitate 2 gewählt, aber inzwischen war die Sohle an der Ferse schon ziemlich abgelaufen und eigentlich finde ich sie auch ziemlich schwer. Die DS Trainer hatte ich bei meiner Halbmarathon PB an, aber für Marathon waren sie mir zu wenig gedämpft und bei den letzten Läufen haben mir etwas die Füße darin geschmerzt. Die Kinvara waren gerade erst gekauft und noch nicht eingelaufen. Die Wahl fiel auf die Adidas Supernova Glide, meine ältesten Schuhe, die noch regelmäßig zum Einsatz kommen, aber auch nach über 1200 km noch gut in Schuss sind, mit einer Sohle, die auch auf nassem Asphalt und Kopfsteinpflaster nicht rutscht und ausreichend Dämpfung. Ich glaube ich habe diese Schuhe noch nie im Wettkampf eingesetzt, eigentlich merkwürdig. Der Rest war klar, die kurze Hose mit Innentasche, wo zwei Gels rein passen und ein kurzes, rotes Laufshirt.

    Um 5:50h hat der Wecker geklingelt, Frühstück Haferflocken mit Banane, vergeblich nach Toastbrot mit Honig gesucht und durch Brot mit dick Marmelade ersetzt, bei 7°C und leichtem Regen aus dem Haus gegangen, eigentlich war Regen erst für später angekündigt, und die S-Bahn um 7:41h genommen, eine später hätte notfalls auch noch gereicht, aber ich wollte etwas Reserve haben. In der Bahn waren schon zahlreiche Läufer, einer gleich in kurzer Hose, brrr. Den Weg vom Hauptbahnhof zur Messe bin ich zu Fuß gegangen, die Stadtreinigung ging nochmal über die Strecke. War das Guido Baumann, der da entgegen kam? Außer mir schien ihn aber niemand bemerkt zu haben. Abgabe der Kleiderbeutel klappte problemlos, so dass genug Zeit war dreimal die Toilette aufzusuchen. Von den Lauffreunden war nichts zu sehen. Da ich kein Whatsapp nutze, hatte ich von dem verabredeten Treffpunkt nichts mitbekommen.

    Am Start habe ich mich etwa in der Mitte zwischen den 3:44 und 3:59 Pacern eingeordnet. Das entsprach meiner geplanten Startpace und ich wollte mich möglichst aus dem Gedränge raushalten und mein eigenes Tempo laufen. Optimales Laufwetter, so könnte es bleiben und wenn später etwas Regen einsetzt, wäre mir das recht. Die ersten Kilometer durch die Stadt fehlte irgendwie völlig die Orientierung, an einer Stelle kam die Elite entgegegen. Bei km 3 habe ich Catch getroffen, eigentlich merkwürdig, dass ich sie im Gewühl erkannt habe, denn ich ich kannte ja nur das Profilbild sowie Namen mit Startnummer. Damit jemanden beim Überholen zu erkennen, ist eigentlich fast unmöglich, aber irgendwie dachte ich mir, das könnte sie sein und riskierte einen Blick auf die Startnummer. Wir liefen ein kurzes Stück zusammen und wechselten ein paar Worte, aber dann war meine Pace doch schneller. Nett, dich mal kurz kennengelernt zu haben.

    Die Bremer Straße hoch und wieder Richtung Zentrum, jetzt lief es ziemlich gut, zwar hat sich kurz die Plantarfaszie gemeldet, aber das war bald wieder vorbei, der 13. Kilometer war mit 5:15 mein schnellster und dann kam auch schon die alte Mainbrücke. Inzwischen hatte sich das Feld etwas entzerrt und jeder hatte sein Tempo gefunden. Die Überholungen wurden weniger und man hatte mehr oder weniger die gleichen Leute um sich herum.

    Bei km 19 eine Lauffreundin überholt. Sie konnte früher richtig schnelle Zeiten laufen und sogar Damenwertungen gewinnen, heute läuft sie etwa mein Tempo und ihre Tochter ist für die schnellen Zeiten zuständig, sie stand in Frankfurt aber nur an der Strecke.

    Die Zeit an der Halbmarathonmarke war 1:54:35, also genau im Plan und ich fühlte mich gut genug, um die Pace noch ein paar Kilometer zu halten und den Zeitbonus noch ein wenig auszubauen.

    Dann kam auch schon die Schwanheimer Brücke. Der leichte Anstieg ging locker und ein Blick auf den Puls zeigte, dass ich nicht zu schnell war. Auf der anderen Seite bergab konnte man wieder laufen lassen. Die maximale Ahead time war mit 6:19 bei km 25 kurz hinter der Brücke erreicht und blieb dann noch eine ganze Weile bei 6 Minuten. Peter's Race Pacer half, das im Auge zu behalten.

    In Hoechst spiele eine Musikgruppe einen schnelleren Rhythmus und ich passte für einen kurzen Moment meine Schrittfrequenz daran an, manchmal tut das ganz gut etwas zu variieren. Am Ende der Schleife durch Hoechst habe ich ein zweites Mal Catch erblickt, sie kam mir entgegen, war also inzwischen gut einen Kilometer hinter mir, aber wenn ich am Ende langsamer würde, hätte sie vielleicht noch die Chance das wieder aufzuholen.

    Das mit den Gels war auch neu für mich, bei Halbmarathons habe ich bisher darauf verzichtet. Meine Idee war, dafür die kleinen Verpflegungsstationen zu nutzen, an denen es nur Wasser gab, so konnte ich an den großen Iso nehmen. Gels wurden also jeweils kurz nach km 12, 22 und 32 km genommen. Zwei Stück hatte ich dabei und mit meiner Schwester hatte ich vereinbart, dass sie mir je eines bei km 20 und km 32 reicht. So hatte ich noch eines in Reserve und musste nicht so viel mitschleppen. Das hat wunderbar geklappt und mein Neffe hat Fotos gemacht. Ich glaube ich habe alle Verpflegungsstationen bis km 35 genutzt und bin dabei jeweils ein paar Meter gegangen. Das Greifen der Becher klappt auch im Laufen gut, aber beim Trinken verschlucke ich mich leicht oder verschütte die Hälfte. Frisch gestärkt holt man die paar Sekunden meist wieder auf. Einmal (ich glaube es war bei km 25) musste ich kurz stehenbleiben, weil die Helfer mit dem Ausschenken des Iso nicht nachkamen. Die letzten Verpflegunsstationen nach km 35 habe ich ausgelassen, da ich nicht mehr das Gefühl hatte, dass das noch was bringt und dass der Wechsel zwischen Laufen und Gehen eher schlecht für die Beine ist.

    Am Wasserstand kurz vor dem dritten Staffelwechsel überholte mich einer unserer Staffelläufer. Er gab nochmal ordentlich Gas, warf mir aber trotzdem ein paar aufmunternde Worte zu. Bei km 35 standen dann die Parkrun Freunde mit großem gelben Schild "Achtung Läufer" und feuerten kräftig an, ein paar Meter weiter noch ein zweites Grüppchen.

    Ab km 33 und noch mehr ab km 38 wurden die Beine schwer und ich musste richtig beißen. War das der berühmte Mann mit dem Hammer? Gingen mir die Kohlenhydrate aus? Ich hatte das Gefühl es war einfach nur ganz normale Erschöpfung, was auch nach der Strecke und dem Training kein Wunder war. Das Gel, das ich noch in Reserve hatte, habe ich deshalb auch nicht mehr genommen. Ich konnte mir jetzt ausrechnen, dass der angesparte Zeitbonus bis ins Ziel reichen würde und eine Zeit unter 4 Stunden drin wäre, wenn keine Krämpfe oder sonstige Malaissen kämen und ich ohne Gehpausen durchlaufen konnte. Das wollte ich mir nicht mehr nehmen lassen, also weiter beißen, weiter laufen. Gefühlt habe ich jetzt alle 50 m auf die Uhr geschaut, nur um festzustellen, dass die angezeigte Pace sowieso nicht stimmt und dass die letzten Kilometertafeln deutlich später kamen als sie laut Uhr kommen sollten.

    Einmal hätte es fast noch einen Unfall gegeben als eine Rentnergruppe meinte die Strecke queren zu müssen. Ich konnte nur mit Mühe abrupt abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden und musste einen Ausfallschritt zur Seite machen, um das Gleichgewicht zu halten. Bei den Zuschauern merkte ich, wie die die Luft anhielten und erleichtert aufatmeten, weil zum Glück nichts passiert ist. Ein Aufprall von einem 88 kg Läufer hätte die Oma sicher zu Fall gebracht. Ich kann ja verstehen, dass sich solche Leute nicht ausmalen können, was das einen Läufer an Kraft kostet, aber wenigstens an die eigene Gesundheit sollten sie doch denken.

    Auf dem letzten Kilometer habe ich nochmal versucht Gas zu geben, gefühlt eine Pace von 5:00, tatsächlich 5:26 und der Puls ging dabei nochmal 15 Schläge rauf, er war die ganze Zeit ziemlich konstant geblieben, aber jetzt durfte er das. Kurz vor der Festhalle wurde ich noch von einer Staffel ausgebremst, die in Viererkette einlief (finde ich eigentlich eine schöne Sitte, aber wenn andere nicht vorbei kommen auch wieder blöd), erst in der Festhalle kam ich vorbei und dann war ich auch schon im Ziel.

    Plötzlich merkt man wie fertig man eigentlich ist. Die Schritte die Treppe runter fielen schwer, aber helfen lassen wollte ich mir nicht, das musste so gehen, kann ja wohl nicht sein, dass man Marathon läuft und dann an ein paar Treppenstufen scheitert. Beim Auseinanderfalten des Regenponchos hat mir dann ein anderer Läufer geholfen. Dann gab es die Medaillen. Schnell einen Becher Tee getrunken und dann brauchte ich erstmal eine Toilette, unterwegs hatte ich die ganze Zeit nichts gemerkt, mich sogar noch über die Leute amüsiert, die bei km 40 noch das Dixi-Klo aufsuchten, aber jetzt hatte ich unheimlich Druck auf dem Schließmuskel, als hätte der Körper plötzlich vom Laufmodus in den Verdauungsmodus umgeschaltet. Ganz am Ende des Verpflegungsbereichs gabe es 4 Dixis. Auf dem ganz linken öffnete sich die Tür im normalen Rhythmus, die anderen blieben verschlossen. Saßen da Läufer, die sich hingesetzt hatten und nicht mehr hoch kamen? Die Brille war so dreckig, da wollte ich mich nicht drauf setzten, es gab auch nur eine halbe Rolle Klopapier, damit zu verschwenderisch umzugehen, wäre unfair gegenüber den Nachfolgenden gewesen, also musste ich mein Geschäft erledigen ohne mich zu setzen, eine letzte Anstrengung für die Oberschenkel.

    Dann nochmal zurück, etwas Kuchen, Eiweißriegel und ein Bier geschnappt, mehr Hunger hatte ich in dem Moment nicht. Kleiderbeutel abholen, die offizielle Zeit auf dem Smartphone checken. Sogar noch ganz knapp unter 3:57, yeah! Und die Lauffreunde waren auch alle ins Ziel gekommen. Gerne hätte ich geduscht, aber in die ewig lange Schlange nackter Männer wollte ich mich nicht einreihen, das musste warten bis zu Hause.

    Noch schnell hoch in die zweite Etage zur Chipabgabe, dafür musste man ja wirklich nochmal bis in die hinterste Ecke, dann die Medaille gravieren lassen. Dort noch zwei Lauffreunde getroffen und ein bisschen gequatscht, bevor es wieder heimwärts ging. Jetzt die U-Bahn zum Hauptbahnhof genommen, dort lange auf eine S-Bahn gewartet, die dann außerplanmäßig nur einen Teil der Strecke fuhr und wieder gewartet. Nirgends gab es vernünftige Informationen. Der RMV hat sich dieses Wochenende wirklich nicht mir Ruhm bekleckert.

    Während der S-Bahn-Fahrt und abends im Bett hatte ich noch Schmerzen seitlich am linken Knie gespürt, Knieschmerzen habe ich sonst nie, und außerdem hatte ich damit gerechnet, dass sich ein tierischer Muskelkater entwickeln würde. Heute ist von den Knieschmerzen nichts mehr zu spüren, der Muskelkater hält sich in Grenzen, hauptsächlich unterhalb der Kniekehlen und auch die sonstigen Schwachstellen sind unauffällig. Erstmal ein paar Tage Laufpause und dann mal weiter planen, ein schneller 10er fehlt mir dieses Jahr noch und die Winterlaufserie beginnt auch bald.

    Gratulation allen anderen Finishern und Kopf hoch denen, bei denen es diesmal nicht geklappt hat, beim nächsten Mal wird es wieder besser.
    Zuletzt überarbeitet von Run4Cake (28.10.2019 um 19:50 Uhr)

  33. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Run4Cake:

    Dioz (29.10.2019), Dreamscape (29.10.2019), JoelH (29.10.2019), Rauchzeichen (29.10.2019), SEhr (28.10.2019), todmirror (28.10.2019)

  34. #147
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    so auch ich bin wieder daheim und habe den Rennbericht fertig.
    werde damit aber jetzt nicht hier den Thread überfluten, wenns wen interessiert findet er ihn in meinem Tagebuch

    abschliessend von mir auch nochmals allen Finishern meinen Glückwunsch, allen DNF ein Kopf hoch
    für mich war es meine 1. Marathon Erfahrung die perfekt abgelaufen ist .. trotzdem brauche ich das (vorallem wegen der Vorbereitung) nicht jedes Jahr 1-2x
    2020 gibt es für mich keinen, 2021 liebäugle ich aber schon mit meinem Heimatmarathon in Wien
    Mein Lauftagebuch: meine lange Reise zum eisernen Mann

    Laufstart 05/2017

    PB: 5km - 22:17 | 10km - 45:12 | HM - 1:39:18 | M - 3:27:57

    WK 2019:
    05/2019 - World Run (Vienna) - 27,1km (130HM) - 2:15:24 (Ø 4:59min/km)
    10/2019 - Frankfurt Marathon - 42,2km (144HM) - 3:27:57 (Ø 4:56min/km)
    11/2019 - Leopoldilauf Wien - 21,1km



  35. #148

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    Ich bin 2021 zum 40 en Jubiläum auf jeden Fall in Frankfurt wieder dabei nächstes Jahr mal gucken und was man so hört Ich kenne halt nach fast 20 Teilnahmen und beruflich die Straßen in 40 Jahren tausendmal gefahren die Strecke wie im Schlaf in und auswendig und Frankfurt ist keine schöne Stadt, nur die gute Orga macht es zu einem schönen Lauf, aber geht teilweise mittlerweile an meinem Bedarf vorbei, zB die Medaillen sind mittlerweile riesig geworden, es wird langsam übertrieben für meinen Geschmack. War jemand schon mal in diesem Rebstockbad ? mit der Start NR soll man da ja sonntags freien Eintritt haben, den Frühstückslauf habe ich leider verpasst, da bei meinem Zug ab Höchst der Schienenersatzverkehr Einzug hielt und die Busse zum HBF lange brauchten
    Hat eine schöne Nische besetzt, die großen Sechs der Majors haben die internationalen Topleute gekauft, das zieht die Leute an, die sich für den Profisport interessieren und dabei sein wollen und dann die vielen Stadtmarathons ohne Topleute; in F reicht es immerhin für die Frauenelite und die 2 . Reihe der Männer
    es bleibt international ein bedeutendes Rennen, klar werden es immer weniger Marathonläufer, aber man kann es gut mit den Staffeln kompensieren und man macht nicht den Fehler wie tausend andere einen HM zu launchen und damit seinen Hauptlauf zu ruinieren,
    ich denke , dass ich wohl wieder auch nächstes Jahr dabei sein werde

  36. #149
    Avatar von triduma
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    Hallo, auch von mir noch eine kurze Rückmeldung.
    Gratulation an die Finisher und Kopf hoch an alle die ein DNF hatten. Ich weis wie hart so ein DNF ist. Hatte ich dieses Jahr nach 30 Jahren Marathon in Hamburg zum ersten mal.
    Nach dem Berlin Marathon vor 4 Wochen in 2:57:23 hatte ich schon das Gefühl das es in Frankfurt eigentlich ein kleines bisschen schneller gehen sollte.
    Beim Frankfurt Marathon war ich dieses Jahr das 24. mal dabei. Nächstes Jahr hab ich Jubiläum.
    Das Wetter war dieses Jahr für mich perfekt und ich konnte ein total gleichmäßiges Tempo durchlaufen.
    Ins Ziel in der Festhalle bin ich dann nach 2:52:19 gelaufen. Ich grinse innerlich jetzt noch.
    Platz 4 in der Ak 55 bei meinem 184. Marathon und das 135. mal unter 3 Std.
    Die Zielverpflegung ist in Frankfurt absolute Spitzenklasse. Da sollte sich Berlin ein Beispiel nehmen.
    Ich wünsche allen eine gute Erholung
    Gruß
    triduma

  37. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von triduma:

    Alcx (29.10.2019), Catch-22 (02.11.2019), movingdet65 (30.10.2019), striveforanewlevel (31.10.2019)

  38. #150

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    In F hätte man als DNF die Alternative des Rebstock Bads gehabt, das wohl bis 20 Uhr geöffnet ist, bei anderen Veranstalter gibt es nichts im Angebot und man kann nach Hause gehen. Was soll an DNF schon hart sein, alles eine Frage der Einstellung und ob man loslassen kann, wenn man das nicht kann, sollte man es lernen.
    90 % der Leute haben beim Marathon ein DNS did not start oder ein DNA did not appear stehen, weil kaum jemand der Gesamtbevölkerung M läuft, es ist ein Hobby und mehr nicht, ich bin in 40 Jahren weit über 600 Marathons gelaufen, können auch fast 700 sein, davon 3/4 über 5 h, daran sieht man schon die Spanne, was es alles für Leute in der Branche gibt und auf so 50 DNF komme ich bestimmt auch, vor allem bei Ultras, so 100 km oder 24 h Läufen, wenn man selbst kaum noch gehen kann, was soll man dann so lange Umfänge anvisieren, das artet dann in Quälerei aus, aber hier bei einigen , die 3 h oder 4h für gewöhnlich laufen, hätte man vielleicht ins Ziel gehen können, aber dann hätte womöglich dort eine 6 h gestanden und dieser Schmack einer solch miserablen Zeit lässt dann viele abbrechen

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