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  1. #1
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Standard Läufer Woodstock in Dettenhausen, 24 h Lauf 2019

    Mein 97. Marathon/Ultra, der 24 h - Lauf Dettenhausen war schön, verlangte mir aber auch einiges ab - es lief schon besser bei mir. Aber der Reihe nach.

    Die 4.Teilnahme seit 2015, nachdem letztes Jahr mein Kanada-Urlaub mit dem Termin kollidierte. Immer wieder schön, dort die Atmosphäre diese 24-h Ultraveranstaltung. Viele Zelte, Wohnmobile und eine ganz spezielle lockere, gelöste Stimmung rund um das Stadiongelände am Wald. Der Veranstalter vergleicht dies gerne mit dem Woodstock-Feeling, denn es geht hier nicht kommerziell zu und jedes Jahr strömen die Massen. Der ganze Ort steht hinter der Veranstaltung, die in der nun 15 .Auflage stattfindet. Die Anwohner am Ortsrand lassen es sich nicht nehmen, die Läufer, die auf der Strecke ihre Gärten passieren, aufzumuntern, Bis in die frühen Morgenstunden ist das Vereinsheim des VfL und das am Waldrand gelegene Schützenhaus geöffnet um die Läufer und Begleiter zu versorgen. Nachmittags spielt der Musikverein im Stadion auf. Seit je her, und auch dieses Jahr, ist der Lauf Dank örtlichen Firmensponsorings kostenlos. Dafür gibt es für die Teilnehmer eine elektronische Rundenzählung, eine digitale ründlich aktualisierte Ergebnistafel und VP im Start/Ziel Bereich, Wasserverpflegung. In Form eines personalisierten Plastikbechers der per Zapfschlauch über die gesamte Wettkampfdauer unermüdlich von netten Vereinsmitgliedern nachgefüllt werden kann. Es gibt eine Wertung für Teams und Einzelläufer. Bis in die späten Abendstunden sind zahlreiche Kinder auf der 1,654 km langen, nachts zusätzlich beleuchteten, Laufrunde unterwegs. Auch Walker (teils mit Stöcken). Allein 275 Teilnehmer waren bei den Einzelläufern vorangemeldet, es gab aber noch zahlreiche Nachmeldungen. Insgesamt ergaben sich 667 Teilnehmer.

    Der offizielle Start war zwar um 10:00 Uhr, es konnte aber individuell zu jeder Zeit nachgemeldet und gestartet werden. So startete eine Laufbekanntschaft von mir um 22:00 Uhr. Eigentlich eine weise Entscheidung, da dann die Temperaturen auf ein erträgliches Maß zurückgegangen waren. Die Tageshöchstwerte zwischen 17:00 und 18:00 Uhr lagen an die 35°. Bei feuchtwarmer schwüler Luft, war trotz sporadischer Windböen das Klima alles andere als Bestzeitentauglich für max. Kilometerleistung. Zumindest für mich, der, wenn er die Wahl hat, lieber im Dauerregen läuft als in brütender Sommerhitze.Obwohl mir als Brillenträger dann der klare Duchblick oft schwer fällt.

    Am Start erst mal viele bekannte Gesichter begrüßt und nette Gespräche, über Wettkampfveranstaltungen die ich unbedingt mal machen sollte, wurden beim Ziehen der ersten Runden geführt. Leider habe ich damit nicht genügend auf "mein" Tempo achten können. Ich spürte, obwohl jetzt eine Woche komplett pausiert, noch immer verspannte Waden durch die letzte "Großtat" in Kandel und nach wenigen Kilometern seit langem mal wieder schmerzende Fersenenden.Das Tempo, anfangs mit 6:20/6:30, pendelte sich dadurch auf Richtung 6:50 er Pace ein. Bei km 68 wechselte ich mal das Schuhwerk und hoffte auf Besserung. Nach denn HOKA Clifton kamen nun die deutlich weniger gedämpften NIKE Lunaglide zum Einsatz. Die brachten keine merkliche Verbesserung und so beschloß ich nach ca. 22 km, auf Adidas Ultra Boost umzuschwenken. Das war nun eher kontraproduktiv und es ging zurück auf die HOKAS. Plötzlich waren dieses Tief überstanden, die Fersen gaben von da ab Ruhe.Ob es die Schuhe oder eine Psychologische Hilfe war. Keine Ahnung. Hauptsache es hilft.

    Trotzdem war mir bald klar, 100 Meilen (oder gar 100 Runden = 164,5 km ), dass wäre heute nur mit Gewalt gegangen. Damit wäre heute zwar ein 2.Platz drin gewesen. Aber wichtiger war mir ohne größere Blessuren in die 100 Meilen Berlin in knapp 4 Wochen zu gehen. Blieben also die 100 km als Mindestziel, die waren nach gut 14 h erreicht. Da war es zwischenzeitlich Nacht und endlich angenehmer zu laufen. Leider kamen noch mehrere kleine Gewitter ab 3:00 Uhr morgens. Beim ersten unerhofften Guß hieß das schnellstens Runde beenden, die Regenjacke am eigenen VP, bestehend aus einem Campingtisch und Stuhl, zu erreichen um sich und all die dort deponierten Leckereien ins Trockene zu bringen.

    Jetzt wäre ich am liebsten Heim. Aber im Dunkeln, bei starken Regen abbauen. Nee, da hatte ich keinen Bock drauf. Das hies abwarten bis es hell wird und weiter laufen. Wobei ich zwischenzeitlich die beiden Steigungen der Runde wandern musste, also ca. die Hälfte der Strecke. Durch die Bewölkung war es schon 5:30 bis die Morgendämmerung dem Tageslicht vollständig wich. Laut Garmin waren es nun 80 Runden und ca.900 hm in 19:32 Stunden, und offziell gemessen 132.32 km als ich mich durchnäßt aufmachte meine Sachen wieder zusammen zu packen. Hatte ich tagsüber noch die Gartendusche zur Erfrischung dankend benutzt, freute ich mich nun auf die warme wohlige Dusche.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon

  2. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von schauläufer:

    Alcx (22.07.2019), movingdet65 (21.07.2019), Rennschnecke 156 (26.07.2019), todmirror (21.07.2019)

  3. #2

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    Hallo Klaus
    Danke für den Bericht - wow bist du relaxed dabei...
    Man sieht sich in Berlin...
    Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
    Laufberichte: www.corneliusrennt.de

  4. #3
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    In ein paar Jahren bist du du auch Ultra-tiefenentspannt Cornelius
    Wie du in meinem Blog lesen kannst (wie ich vor 10 Jahren drauf war) war das nicht immer so. Und wenn ich mir mal wieder neue höhere Ziele setze wirds bei mir auch wieder mehr in der Magengegend kribbeln. Jetzt überwiegt bei Berlin erst mal die Vorfreude auf das Treffen bekannter und noch unbekannter Teilnehmer, die Emotionen die bei der Veranstaltung frei werden und die schöne Gegend rund um Berlin (vor allem die Meierei am Jungfernsee https://www.meierei-potsdam.de/). Da freu ich mich ganz besonders auf den VP und ein frisch gezapftes Bier.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg
    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von schauläufer:

    Hauptmieter (22.07.2019)

  6. #4
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Hallo schauläufer,
    schön, daß wir uns wieder einmal gesehen haben und du mich ein paar Meter beim Walken begleitet hast.
    Ich war so nass, ich hätte mich nicht mal mehr in mein Zelt legen können, ohne das komplett zu fluten. Im Laufe der letzten 30 km bin ich mehrmals total durchnäßt worden und habe mich dann, um es mit einem Lauffreund der Schaichtalrunners auszudrücken, wieder "trocken gelaufen"

    Am Samstagmorgen fand ich witzig, wie ihr Forums-Urgesteine eure Klapptische in einer Reihe aufgebaut habt, -schauläufer - Phenix - Udo -, und plötzlich wart ihr miteinander bekannt, auch wenn ihr dazu die Hilfe einer Rennschnecke gebraucht habt.
    Inzwischen habe ich ja von allen mitgekriegt, daß ihr wieder gut zuhause angekommen seid. Mein Mutterherz mach sich immer Sorgen, wenn die Jungs nach enem anstrengenden Tag und einer durchwachten Nacht auf den Heimweg machen. Ich muß schon kämpfen, daß ich bei der 20-Minuten-Heimfahrt nicht einnicke.

    Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal nach Dettenhausen keinen Muskelkater oder beleidigte Zehen, sondern unter beiden Füßen angeschwollene Ballen, ich konnte 2 Tage nicht richtig auftreten. Das hatte ich im Leben noch nie, das brennt richtig, ich habe am Sonntag mit Coolpacks in den Socken die Beine hochgelegt. Aber ich bin ja auch mit Muskelkater und schweren Beinen in die 24 Stunden gestartet, selbst Schuld, wenn man die Tage vorher so exotische Sportarten wie Rückwärtslaufen und Walken betreibt.

    Dann wieder bis nächstes Jahr
    Gruß RS

  7. #5
    Avatar von bolk
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    Hallo Klaus,

    schöner Bericht! Am Morgen nach dem Unwetter musste ich an dich denken. War mal wieder schön ne Runde mit dir zu quatschen :-).

    Machs gut und viel Spaß bei deiner nächsten Großtat in Berlin!
    Liebe Grüße,
    Volker

  8. #6
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Zitat Zitat von Rennschnecke 156 Beitrag anzeigen
    Hallo schauläufer,
    schön, daß wir uns wieder einmal gesehen haben und du mich ein paar Meter beim Walken begleitet hast.
    Ich war so nass, ich hätte mich nicht mal mehr in mein Zelt legen können, ohne das komplett zu fluten. Im Laufe der letzten 30 km bin ich mehrmals total durchnäßt worden und habe mich dann, um es mit einem Lauffreund der Schaichtalrunners auszudrücken, wieder "trocken gelaufen"

    Am Samstagmorgen fand ich witzig, wie ihr Forums-Urgesteine eure Klapptische in einer Reihe aufgebaut habt, -schauläufer - Phenix - Udo -, und plötzlich wart ihr miteinander bekannt, auch wenn ihr dazu die Hilfe einer Rennschnecke gebraucht habt.
    Inzwischen habe ich ja von allen mitgekriegt, daß ihr wieder gut zuhause angekommen seid. Mein Mutterherz mach sich immer Sorgen, wenn die Jungs nach enem anstrengenden Tag und einer durchwachten Nacht auf den Heimweg machen. Ich muß schon kämpfen, daß ich bei der 20-Minuten-Heimfahrt nicht einnicke.

    Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal nach Dettenhausen keinen Muskelkater oder beleidigte Zehen, sondern unter beiden Füßen angeschwollene Ballen, ich konnte 2 Tage nicht richtig auftreten. Das hatte ich im Leben noch nie, das brennt richtig, ich habe am Sonntag mit Coolpacks in den Socken die Beine hochgelegt. Aber ich bin ja auch mit Muskelkater und schweren Beinen in die 24 Stunden gestartet, selbst Schuld, wenn man die Tage vorher so exotische Sportarten wie Rückwärtslaufen und Walken betreibt.

    Dann wieder bis nächstes Jahr
    Gruß RS
    Auweh, gute Besserung, ich hoffe mal das legt sich schnell.
    Die ca. 45 minütige Heimfahrt war kein Problem, ich bin jetzt ja schon viele Nächte durchgelaufen und die Anspannung nach einem Rennen läßt mich nicht sofort müde werden. Sowohl im März, nach den 24 h von Heilbronn, wie auch letztes Jahr nach den 24 h von Reichenbach als ich länger mit dem Auto unterwegs war merkte ich jeweils nach so ca. 1 Stunde Autofahrt das die Müdigkeit zunimmt und die Konzentration ab. Ich bin dann rechts ran und hab mich hinten in meinem Kombi so 20 min. langgelegt. Das hat gereicht um danach wieder fit zu sein fürs Steuer. Eine Dose Notfall Red Bull hab ich auch noch im Kofferraum, die liegt da aber schon länger rum.

    Dettenhausen hab ich ja letztes Jahr geschwänzt, aber aus alter Liebe habe ich mir rechtzeitig wieder mein Lieblingsplätzle unter den schattigen Bäumen reserviert. Und was "prominente" Nachbar angeht. Wo warst du dieses Mal? Übrigens, direkt neben mir war die Betty. Die kannte ich vorher auch nicht, wir kamen aber ins Gespräch. Die ist ein ganz starke Rennen gelaufen
    und auf Platz 2 der Frauenwertung gelandet mit über 150 km.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
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  9. #7
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    Zitat Zitat von bolk Beitrag anzeigen
    ..... War mal wieder schön ne Runde mit dir zu quatschen :-).
    Hi Volker

    ging mir genauso, dafür hab ich gern a bissle gemütlicher gemacht die halbe Runde.
    Ist immer wieder schön Leute zu treffen mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat (ich stalk ja immer die Teilnehmerlisten, aber Nachmelder bieten halt immer wieder Überraschungen, so ging es mir auch mit Birgit die eine kurze Nachtschicht in Detenhausen eingelegt hat.)

    Ich wünsch dir auch alles gute auf deinem wieder entdeckten "Laufweg". Möge er lange anhalten und dich mit der Zeit auch wieder zu längeren Abenteuern führen. So wäre auch die Chance größer sich mal wieder öfter zu sehen. Dettenhausen ist ja noch fast ein Jahr, aber denk mal über das Bottwartal nach. Da ist es auch recht schön zu laufen im Oktober.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58

    100.) 20.10. Bottwartalmarathon
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  10. #8
    Avatar von Jolly Jumper
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    Schöner Bericht und starke Leistung! Das klingt wirklich verlockend und nach einer Veranstaltung, die man im Hinterkopf behalten sollte.
    Viel Erfolg in Berlin!

  11. #9
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    ---, aber aus alter Liebe habe ich mir rechtzeitig wieder mein Lieblingsplätzle unter den schattigen Bäumen reserviert. Und was "prominente" Nachbar angeht. Wo warst du dieses Mal?
    Ich habe mir jetzt ein neues Lieblingsplätzle ausgesucht. Letztes Jahr war unser altes Areal wegen des Eichenprozessionsspinners komplett abgesperrt, ich musste mir einen neuen Standort suchen und bin jetzt auf der Rasenfläche entlang der Straße hoch Richtung Wald gelandet, wo es nach dem Zieldurchlauf rechts rum geht.
    So wie's aussieht, bin ich die Einzige hier, die bis zum nächsten Morgen anwesend war. Zwar nicht 24 Stunden, aber fast.
    Nachdem es fast die ganze Nacht geregnet hat, hatte ich gegen Morgen keine Lust mehr und keinen Kopf mehr zum hochrechnen, ob es denn noch 3-stellig werden könnte. Hab dann irgendwann meinem Mann geschrieben, er braucht mit der Abholung nicht bis um 10 warten, er kann kommen, sobald er aufgestanden ist und gefrühstückt hat. Das war ein Fehler, ich hätte eine Uhrzeit schreiben sollen, denn wir hatten ja Besuch an diesem Wochenende und die haben den Morgen gemütlich angehen lassen und sind gaaaanz gemütlich beim Frühstück gesessen.
    In der Zeit bin ich ja dann immer noch weiter unterwegs gewesen und als er dann kam, war ich doch Ende der 90 km und dann habe ich ihn alleine packen lassen und habe die 100 noch vollgemacht, das konnte ich dann doch nicht, mit 97/98 km aufhören - aber sobald ich 100,8 km hatte, habe ich gestoppt. Ich hätte bis 10 Uhr noch für 3 Walkingrunden Zeit gehabt, aber keine Lust mehr, und dann wurde es schon wieder so warm, ich empfand die Sonne als richtig stechend.
    Meine Ballen sind inzwischen abgeschwollen, aber ich spüre sie noch. Bin mal gespannt, ob ich das in den nächsten Jahren wieder mal kriege, das ist richtig unangenehm. Allerdings weiß ich nicht, ob das in den nächsten Jahren immer noch mehr als 100 km werden, wenn mein Mann am Sonntagmorgen früher gekommen wäre, hätte ich mich auch mit weniger km begnügt.

    Meine Zeltnachbarn haben mir erzählt, daß sie nicht mehr nach Dettenhausen kommen wollen, der Kurs ist ihnen zu anstrengend. Es kommen im Laufe der 24 Stunden je nach Kilometerleistung doch sehr viele Hundert Höhenmeter zusammen - der Schinderbuckel heißt nicht umsonst Schinderbuckel - und sie wollen das nächste Mal irgendwo hin, wo man nur flach läuft. Den Ort haben sie auch erwähnt, habe ich aber vergessen.

    Mal sehen, wie das in den nächsten Jahren bei mir aussieht. Dettenhausen ist halt nur 20 Minuten Autofahrt entfernt, ideal für mich. Ich kenne die Verantwortlichen und unheimlich viele Leute auf der Strecke und an der Strecke, mir wird in den 24 Stunden keine Minute langweilig. Und ich habe keinen Druck, irgendeine km-Zahl erreichen zu wollen.
    Phenix habe ich angesehen, daß es ihm nicht gut geht, Hut ab vor der Entscheidung, aufzuhören. Wenn man von so weit anreist und sich was vorgenommen hat, ist es schon bitter, einsehen zu müssen, heute läuft es nicht und alle Anstrengungen im Vorfeld waren umsonst. Als ich einmal bei ihm vorbeigekommen bin, saß er da auf seinem Klappstuhl und kaute völlig appetitlos an seiner dicken Stulle, das war nur Nahrungsaufnahme zwecks der Kalorienzufuhr, aber kein richtiges Essen.
    Im Sportheim gab es ja wieder keinen Kuchen, dafür belegte Brötchen für 3,90 €. , das sind Preise wie bei Tank&Rast. Ich habe schon rumgemosert "eine Laufveranstaltung ohne Kuchen ist wie eine Formel-1-Veranstaltung ohne Sprit", bis ich mitgekriegt habe, daß im Schützenhaus ein großes Kuchenbuffet aufgebaut war, Eiscafe, Hugo, Aperol Sprizz und andere Erfrischungen zu haben waren. Großes Kompliment an die 2 Leutchen im Schützenhaus, sie haben meinen Besuch und mich gut versorgt.

    Inzwischen habe ich gelesen, daß bolk auch vor Ort war. Wir müssen uns kennen, ich erinnere mich an einen Lauf in Feuerbach vor vielen vielen Jahren, da haben wir uns kurz gesehen. Und KatiS war auch da, wir hätten echt einen Forumstisch machen können.
    Vielleicht muss ich mal einen Wimpel basteln und auf einem Tisch platzieren.
    Irgendwann soll auf der Dettenhausener Homepage noch eine Bildergalerie eingestellt werden, vielleicht finden sich dann noch weitere bekannte Gesichter.

    Dann bis nächstes Jahr
    Gruß RS

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