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  1. #1

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    Standard Trainiere ich richtig?

    Bin 13 Jahre alt und mein Ziel ist es, 5km unter 20min zu laufen. Mache in der Woche 4-5 Einheiten und 30-50km:

    2x ruhiger DL 6-10km, 5:20-5:40/km
    1x langer Lauf (12-15km), 5:40-6:00km
    1x Tempotraining, z.B. 5x1000m in 4:00 mit 400m TP oder 6-8x 800m in 3:10-3:15 mit 200m TP
    Nur so jede 2. Woche:
    Entweder: sehr langsamer DL, 5-8km in 6:00-6:20/km, oder Tempodauerlauf, auch 5-8km in 4:20-4:40/km

    So trainiere ich schon seit ca. einem Monat. Davor habe ich alleine einen 5km testlauf in 20:48 gemacht. Würde gerne ende September unter 20 kommen. Könnte ich es schaffen, wenn ich so weitermache, oder sollte ich was ändern?

  2. #2
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Dervondaoben Beitrag anzeigen
    Bin 13 Jahre alt und mein Ziel ist es, 5km unter 20min zu laufen.
    Du trainierst falsch.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. #3

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    Was mache ich denn falsch und wie könnte ich es besser machen 🤔?

  4. #4
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Ein 13 Jährige soll nicht auf 5km trainieren.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  5. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    bones (04.08.2019), Kerkermeister (05.08.2019)

  6. #5

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    Macht mir aber am meisten Spaß, da man schon schnell rennt, man aber auch viel die Ausdauer trainieren muss. Auf kürzeren Distanzen bin ich zwar nicht schlecht (1km im 3:26), jedoch mag ich die hohe Geschwindigkeit nocht.

  7. #6

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ein 13 Jährige soll nicht auf 5km trainieren.
    Warum denn nicht? Ich finde so verkehrt sieht das Training gar nicht mal aus, wobei ich längst nicht so viel Ahnung von vernünftigem Training habe wie du Rolli.

    Für einen 13 Jährigen, also noch mitten im Wachstum, ist zu viel Training wohl nicht empfehlenswert, aber so 3 bis 4 mal sollte doch noch im Rahmen sein. Zumal er ja fast nur im langsamen Bereich läuft. Da würde ich dann aber schon sagen dass du statt einem der ruhigen Läufe ein mal die Woche so 5-8 km in mindestens 5:00 laufen solltest und die 1000 m Intervalle ein wenig schneller. Ich weiß nicht wie du vorher trainiert hast, aber 20:48 ist doch schon eine sehr gute Grundlage und mit regelmäßigem Training sollten die Sub 20 in einem WK problemlos möglich sein.

  8. #7
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Gibt es für 13 jährige schon 5KM Wettkämpfe?
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  9. #8
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von Dervondaoben Beitrag anzeigen
    Macht mir aber am meisten Spaß, da man schon schnell rennt, man aber auch viel die Ausdauer trainieren muss. Auf kürzeren Distanzen bin ich zwar nicht schlecht (1km im 3:26), jedoch mag ich die hohe Geschwindigkeit nocht.


    Lauftraining ab 13 Jahren

    Dies ist das Alter, in dem Kinder am schnellsten wachsen. Aber weiterhin gilt: Die Knochen sind nicht fest genug und die Muskeln noch nicht in der Lage, extreme Belastungen aufzufangen. Daher ist weiterhin Vorsicht bei den Laufumfängen und -intensitäten geboten, die Gefahr eines Ermüdungsbruchs ist relativ groß.

    Quelle: https://www.runnersworld.de/lauftrai...d-jugendliche/
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  10. #9
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Gibt es für 13 jährige schon 5KM Wettkämpfe?

    Ich kenne einen 7-jährigen, der bei einem Volkslauf 5k lief. Aber gemütlich, in seiner Geschwindigkeit, und ohne Tempo- und Ausdauertraining in den Wochen zuvor.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  11. #10
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Warum denn nicht?
    Er kann ein 5km Wettkampf mitlaufen aber nicht für 5km-Strecke trainieren.

    Der wichtigste Argument ist, dass in diesem Alter mit Ausdauertraining körperliche Weiterentwicklung bremst, Fehlentwicklung provoziert und für Verletzungen anfällig ist. Die Jungs bleiben klein, schmächtig und im Geschlechtsreifeprozes gestört.

    Die Laufergebnisse täuschen. Die Kraft-Leistung-Verhältnis ist ganz anders als bei Erwachsenen und deswegen können sie sofort relativ locker und schnell laufen. Sie entwickeln sich aber kaum weiter, wie man das von den Erwachsenen-Läuferentwicklung kennt.

    Mit 13 sollte man Sprinten, Springen, Werfen trainieren und wenn es spezifisch sein sollte dann Strecken bis 2000, besser 800m.

    Ach... wie viele 13-jährigen Ausdauertalente habe ich schon gesehen... mit 15 nicht mehr. Noch schlimmer ist das im Rad und Tria-Sport. Danke (überehrgeizige) Papis.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Kerkermeister (05.08.2019), klnonni (05.08.2019)

  13. #11
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Gibt es für 13 jährige schon 5KM Wettkämpfe?
    Früher war ja alles besser, da durfte man noch machen was man wollte, heute gibt es ja bei allem Alterbeschränkungen. Bin meinen ersten 10er ungefähr in dem Alter (Ich glaub ich war erst 12, müsste mal die Urkunde rauskramen) gelaufen, 48 Min. irgendwas. Dafür bin ich einmal die Woche 10km gelaufen, das reichte völlig. Aber ich war auch in der Schule der einzige der sich gefreut hat wenn es im Sportunterricht mal zu mehr als einer Runde auf die Laufbahn ging.

  14. #12
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Früher war ja alles besser, da durfte man noch machen was man wollte, heute gibt es ja bei allem Alterbeschränkungen.
    Ob es besser war, sei dahingestellt.

    Früher gab es im Auto keine Gurte. Oder Kinder unter 12 Jahren zählten als halbe Personen. So konnte man in einem 5-Sitzer auf der Rückbank sechs, statt drei, Kinder (ganz ohne Kindersitz, oder Gurtsicherung) mitnehmen. Bei einem Unfall wurden diese dann zu Wurfgeschoßen.
    War das besser?

    Oder, wie Rolli schreibt, werden zu junge Läufer in der Entwicklung gebremst.
    Du bist einmal die Woche 10 km gelaufen. Bei dem, von dort oben, geht schon eine von vier Einheiten über 12k bis 15 k. Und eine zweite ebenfalls bis 10k. Jede zweite Woche scheint er eine fünfte Trainingseinheit einzuschieben. Das ist der Unterschied.
    Zuletzt überarbeitet von mintgruen (05.08.2019 um 08:29 Uhr)
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  15. #13
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Früher gab es im Auto keine Gurte. Oder Kinder unter 12 Jahren zählten als halbe Personen. So konnte man in einem 5-Sitzer sechs, statt drei, Kinder (ganz ohne Kindersitz, oder Gurtsicherung) mitnehmen. Bei einem Unfall wurden diese dann zu Wurfgeschoßen.
    War das besser?
    Es war immer lustig wenn wir mit der gesamten Fussballmannschaft im Kadett unseres Trainers unterwegs waren.

    Was das Training des TE angeht, ich würde ihn in die Hände eines Jugendtrainers geben, das bringt ihn weiter. Von Ferndiagnose rate ich im allgemeinen ab, und Kinder sind da noch eine Spur individueller als Erwachsene.

  16. #14
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Es war immer lustig wenn wir mit der gesamten Fussballmannschaft im Kadett unseres Trainers unterwegs waren.
    Gruppenkuscheln
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  17. #15

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    Natürlich sind Kinder Individuen, aber DAS Training ist für KEIN Kind geeignet, das ist sehr einfach zu bewerten.
    Rolli hat die Gründe genannt. Man sollte davon Abstand nehmen in dem Alter sobzu trainieren.
    5er WKs nehmen die Kids aus unserem Verein auch mit aber ohne spezifisches Training.

    Ein 13 Jähriger hat ich 2018 mal fast auf nem 5er überholt, ist 18:0x gelaufen. Danach zuneinem größeren Verein gewechselt und in der darauffolgenden Saison entsprechend altersgerecht 60m/300m und max. 800m gelaufen.
    Da läuft er leider ferner liegen.
    Diese Entwicklung war leider absehbar, traurig für das Kind, was sicherlich sehr motiviert ist/war... :-(

  18. #16
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Dervondaoben Beitrag anzeigen
    Könnte ich es schaffen, wenn ich so weitermache, oder sollte ich was ändern?
    Du solltest Menschen bitten, die die Verantwortung für Dich tragen, mit Dir zusammen einen Trainer zu besuchen, der Jugendarbeit macht.
    Den Qualm in der Hütte hättest Du riechen sollen, wenn mein Sohn wie Du "irgendwo" herumgemacht hätte .

    Knippi

  19. #17

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Früher war ja alles besser, da durfte man noch machen was man wollte, heute gibt es ja bei allem Alterbeschränkungen.
    Jau, früher war alles besser....
    Früher gab es wahrscheinlich weniger gehirnamputierte Eltern, die ihre 12-14 Jährigen Wettkämpfe länger als 5km laufen ließen.
    Die aktuellen Altersbeschränkungen dienen dem Schutz der Kinder dieser Eltern.

    Dass du selber als 12 Jähriger einen 10er laufen wolltest und auch gemacht hast, ist ja schön, aber Kinder machen bekanntlich nicht immer das, was für sie gesund / bzw förderlich ist.
    Klar, jetzt kann das Argument folgen "hat mich doch nicht umgebracht" - es ist richtig du lebst noch und du hast keine bleibenden Schäden davon getragen.
    Leider haben die Kinder der o.g. Eltern nicht den Gripps und die Weitsicht und meinen dann, das Kind müsste beim nächsten 10er ja eine neue Bestzeit aufstellen und dann könnte es ja auch direkt nen HM laufen. Ach Marathon wäre doch auch mal was. Bleibt nur noch der Ultra mit 13...
    In meinem kurzen Läuferleben habe ich leider jetzt schon dieses eine mahnende Beispiel des 13 Jährigen aus dem Nachbarverein mitbekommen (müssen). Laut Aussagen von anderen lässt dieser Verein die Kids im Training auch schon sehr früh, d.h. mit 13 Jahren mehrere 1000er Intervalle hintereinander auf der Bahn knallen.
    Es ist dort wohl eher Unwissen als Überehrgeiz. Das macht das Ganze aber auch nicht besser.

  20. #18
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    gehirnamputierte Eltern
    Vorsicht was Beleidigungen angeht!

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (05.08.2019)

  22. #19
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    Was ist eigentlich aus Jule Aßmann geworden? Dem Mädchen mit dem selten, genialen Laufstil, das mit 13 Jahren schon in Wien den Marathon lief?

    Die ist jetzt bestimmt eine Weltklasseläuferin, gell.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mintgruen:

    RunSim (05.08.2019)

  24. #20
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Was ist eigentlich aus Jule Aßmann geworden? Dem Mädchen mit dem selten, genialen Laufstil, das mit 13 Jahren schon in Wien den Marathon lief?

    Die ist jetzt bestimmt eine Weltklasseläuferin, gell.
    Das ist doch ein ganz anderes Thema. Es geht hier nicht darum was die Eltern wollen, sondern was das Kind will. Und das es da zu Interessensverschiebungen kommt doch eher die Regel als die Ausnahme.

    Da kannst du mich auch mit aufnehmen. Mit 15 oder 16 wurde als dem Läufer ein Tänzer, dann ein Footballspieler, dann ein Couchtomato, danach Darter und vor zwei Jahren schloss sich, nach 30 Jahren, ein Kreis und der Läufer kam wieder raus.

    Edith sagt, für einige Jahre hab ich auch Volleyball gespielt, sogar mit Mannschaftskämpfen, aber frag mich nicht wann das war, wohl nach dem Footballer aber vor dem Potato. Und Fussball war auch immer mal wieder mit drin.

  25. #21
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Es geht hier nicht darum was die Eltern wollen, sondern was das Kind will.
    Naja, so als Mutter und Großmutter, kann ich dir bestätigen, dass Kinder viel wollen. Bei meinem 5-jährigen Enkelkind geht es gerade den ganzen Tag über mit: Ich will!

    Wie Knippi schon schrieb, müssen Eltern (mit Qualm in der Hütte) das "Ich will aber! *mit dem Fuß aufstampfe*" bremsen, wenn dadurch dem Kind Schaden erwachsen könnte.

    Außerdem sind Kinder sehr schnell dazu verleitet, es den Eltern recht zu machen. Das steht auch so in dem Artikel von runnersworld, den ich oben verlinkt habe.
    Wenn Eltern und Kinder gemeinsam einen Volkslauf bestreiten, wird das Kind sich am begleitenden Elternteil orientieren. Es wird das Tempo des Vaters oder der Mutter halten, und nicht auf die eigenen körperlichen Zeichen achten. Das Kind sollte deshalb immer entkoppelt von den Eltern laufen.
    Beim Wolfgangseelauf, voriges Jahr, waren auch Eltern-Kind-Gespanne unterwegs. An sich nichts Schlechtes. Solange das Kind vorne läuft, und die Mutter oder der Vater sich dem Kind anpasst.

    Ich habe keine Ahnung, ob du damals nur für dich gelaufen bist. Hatten deine Eltern läuferische Erfahrung, oder war das für sie eine komplett fremde Welt?
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mintgruen:

    RunSim (05.08.2019)

  27. #22

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Vorsicht was Beleidigungen angeht!
    Eben genau diese überehrgeizigen aber leider komplett beratungsresistenten Eltern verderben ihren Kindern den Spaß am Sport.
    Die Kinder entwickeln sihc im Sport nicht weiter und hören dann auf, is ganz einfach und in der Form schon sehr oft passiert.
    Und wenn Eltern das einfach nicht verstehen wollen, dann sind sie halt dumm, was soll man da verschönigen. Kannst ja gerne aus meinem gehirnamputiert ein dumm+beratungsresistent machen.



    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das ist doch ein ganz anderes Thema. Es geht hier nicht darum was die Eltern wollen, sondern was das Kind will. Und das es da zu Interessensverschiebungen kommt doch eher die Regel als die Ausnahme.
    Das hat sehr viel damit zu tun. Jule Aßmann ist viel zu früh auf sehr lange Strecken gegangen, hat sich dann nicht mehr verbessert und hat dann nach meinem Kenntnisstand die Lust am ambitionierten Laufen verloren.
    Bei besagtem Kind (18 Minuten auf 5km) aus meiner Nähe ist dies zum Glück noch nicht passiert. Jedoch gibt es ein ganz großes Risiko:
    Natürlich vergleicht man sich mit Gleichaltrigen und das ist auch voll okay. Und wenn dann in der Ergebnisliste der nächste Gleichaltrige mit einer 22:xx steht, dann kommen alle Leute zu dem Kind und sagen: hey, du bist schon jetzt 4 Minuten schneller als alle anderen. Jetzt musst du genau so weiter trainieren (und vielleichtt noch härter, damit du noch schneller wirst).
    Und genau dieser Impuls ist komplett falsch. Das verstehen halt viele Eltern nicht bzw. wollen es nicht verstehen. Das sind die Eltern, die alles besser wissen als die Trainer. Leider tun sie ihrem kind damit keinen Gefallen, was die sportliche Leistungsentwicklung angeht.
    Und leider haben das einige Nachwuchstrainer auch immer noch nicht verstanden und dann als Extremfall kommt dann das heraus, was bei Jule Aßmann passiert ist.
    (bei meinem Beispiel aus meiner Nähe weiß ich übrigens nicht, wie die Eltern sich verhalten haben. prinzipiell haben sie wahrschienlich das Richtige gemacht: Kind zu einem größeren LA-Verein geschickt und der Trainer dort hat ab dieser Saison dann altersgerechtes Training gemacht.


    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Da kannst du mich auch mit aufnehmen. Mit 15 oder 16 wurde als dem Läufer ein Tänzer, dann ein Footballspieler, dann ein Couchtomato, danach Darter und vor zwei Jahren schloss sich, nach 30 Jahren, ein Kreis und der Läufer kam wieder raus.

    Edith sagt, für einige Jahre hab ich auch Volleyball gespielt, sogar mit Mannschaftskämpfen, aber frag mich nicht wann das war, wohl nach dem Footballer aber vor dem Potato. Und Fussball war auch immer mal wieder mit drin.
    Ich verstehe nicht, was das jetzt mit dem Thema zu tun hat. Du warst ein typischer Sport-Hopper als Kind+Jugendlicher. Gibt es oft und ist auch absolut nicht schlimm. Was hat das mit einem 13 Jährigen zu tun, der gerne für sein Alter auf viel zu lange Wettkämpfe trainieren will?

  28. #23
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Ahnung, ob du damals nur für dich gelaufen bist. Hatten deine Eltern läuferische Erfahrung, oder war das für sie eine komplett fremde Welt?
    Mein Dad war im Verein in der Laufgruppe und auch recht gut. Und wenn ich Lust hatte dann bin ich bei ihren Trainingsläufen einmal die Woche mit. Die flachen 10 km sind noch heute eine meiner Hausstrecken. Den lockeren Teil hab ich mitgemacht, wenn die dann weiter sind zu den langen Läufen bin ich heim. Weiter als 10 km bin ich also im Prinzip nie gelaufen. Und häufiger als einmal die Woche meiner Erinnerung nach auch nie. Aber das liegt so lange zurück, es kann auch mehrmals die Woche gewesen sein, da würde ich jetzt meine Hand nicht ins Feuer meiner eigenen Erinnerung legen.
    Hat einfach Spass gemacht und zu der Zeit hatte ich auf Fussball gerade keinen Bock weil ich den Trainer nicht ab konnte. Gewonnen hab ich einen Lauf in meiner Alterklasse, bei anderen hab ich Urkunden für 3. Plätze, ich war also auch nicht der Einzige in dem Alter der da rumgelaufen ist.

  29. #24
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Joel... anscheinend verstehst Du nicht wovon wir hier schreiben. Locker 10km laufen mit Papa alle 2-4 Wochen ist was anderes als auf lange Strecken zu trainieren. Und das will der TE.

    Und das was Kinder wollen sollte man nur dann zustimmen, wenn es dem Kind hilft sich weiter zu entwickel und nicht dem Kind schaden.

    Leider kommen ab und zu Eltern mit den Kindern zu uns und wundern sich, dass ich gar nicht wissen will, was sie so beim Volkslauf am letzten Samstag gelaufen sind. Und wenn sie damit nicht einverstanden sind, dass sie zuerst 200-600 trainieren sollten, dann gehen sie halt wieder. So was nennt man VERANTWORTUNG ÜBERNEHEMEN!!! und nicht in einem Forum: "lass das Kind doch machen was es will" schreiben.

    Leider sind 3 von 4 auch schnell wieder weg, weil die so tolle und schnelle Kinder, die doch 22'/5km gelaufen sind. Das ich doch um 5' schneller als der Papa!!! Ein Wunderkind!!!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  30. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    hbef (06.08.2019), Kerkermeister (05.08.2019), RunSim (05.08.2019)

  31. #25
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Jau, früher war alles besser....
    Früher gab es wahrscheinlich weniger gehirnamputierte Eltern, die ihre 12-14 Jährigen Wettkämpfe länger als 5km laufen ließen.
    Die aktuellen Altersbeschränkungen dienen dem Schutz der Kinder dieser Eltern.
    Vorsicht mit pauschale Beleidigungen von Eltern.
    Es gibt zwar kein Grund der rechtfertigen würde jemanden zu beleidigen, aber ich verstehe wenn man sich über zu ergeizige Eltern aufregt.
    Aber nicht alle Eltern die ihren Kindern gestatten Läufe länger als 5 km zu laufen, sind besondes ergeizig oder gar gehirnamputiert.

    Meine Tochter läuft am Donnerstag auch einen WK über 5,6 km.
    Das sind auch über 5 km, aber sie hat nicht spezifisch darauf trainiert sondern läuft diesen aus Spass an der Freude.
    Sie läuft gelegentlich mit mir ihre 3-5 km und ansonsten hat sie ihr Fußballtraining und fährt viel Rad.
    Ich glaube kaum, dass ich unverantwortlich bin, ihr gelegentlich solche WK zu erlauben.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Er kann ein 5km Wettkampf mitlaufen aber nicht für 5km-Strecke trainieren.
    +1

    So sehe ich das auch!

    Es ist nicht schlimm wenn Kinder gelegentlich längere Distanzen Laufen, die ihrer Kondition entspricht.
    Aber in dem Alter sollte sich die Kinder vielseitig bewegen und noch nicht spezialisieren.

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