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  1. #76
    Avatar von kappel1719
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    Glaube es ging eher darum, dass es genau das falscheste ist, sich im Ziel direkt hinzusetzen oder hinzulegen. Glaube es wird empfohlen erst mal locker ein paar Meter zu gehen und dann stehen zu bleiben, bevor man sich auf den Boden wirft.

    Viel Spaß beim langen.

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von kappel1719:

    Kerkermeister (26.08.2019)

  3. #77
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Jo, davon mal abgesehen, dass es durchaus ratsam ist, nicht sofort aus dem Laufen auf Null herunter zu fahren (geht aber manchmal gar nicht anders, wenn es komplett dicht ist im Ziel) ist es auch nicht so schön, direkt nach dem Ziel umzukippen. Wenn ich mich erinnere, ist es in München sehr gut möglich, gleich weiter ein paar Schritte zu machen.

    Gruss Tommi

  4. #78
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Oh Mann und ich wollte einen Panthersprung hinlegen 😇

    Üblicherweise bin ich zu schnell als ob ich dann sofort zu Boden sinken würde. Ich torkle schon noch ein wenig aus, hole meine Medaille, was zu futtern und zu trinken, ehe ich mich hin lege. Kein Problem, Ehe ich noch ins KH komme. Immerhin muss ich noch Cheerleadern für die HMs die ja später starten.

    Das hier immer alles auf die Goldwaage gelegt wird. 🙄

    Wie ihr seht, der 30er ist durch, Bericht folgt, auf dem Handy ist das ein Gewürge viel tippen. Soviel vorweg, die letzten 5 waren in der prallen Sonne 😰😰😰😰🌡️☀️🔥da ging's HF mäßig gleich hoch. Hitze ist echt nicht mein Ding 🤮

  5. #79
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das hier immer alles auf die Goldwaage gelegt wird. 🙄
    Ich hab das ja als überspitzt und lustig gedeutet

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  6. #80
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Wie ihr seht, der 30er ist durch, Bericht folgt, auf dem Handy ist das ein Gewürge viel tippen. Soviel vorweg, die letzten 5 waren in der prallen Sonne 😰😰😰😰🌡️☀️🔥da ging's HF mäßig gleich hoch. Hitze ist echt nicht mein Ding 🤮
    Sehen wir leider nicht, da dein Runalyze Profil seit einer Weile nicht mehr öffentlich ist.

    Freu dich, dass du es hinter dir hast Wir laufen erst morgen den Langen

    Edit: der Link ist wohl falsch in deiner Sig. https://runalyze.com/athlete/JoelH ist er korrigiert. Bei dir ist er mit shared statt athlete drin

  7. #81
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Sehen wir leider nicht, da dein Runalyze Profil seit einer Weile nicht mehr öffentlich ist.

    Freu dich, dass du es hinter dir hast Wir laufen erst morgen den Langen

    Edit: der Link ist wohl falsch in deiner Sig. https://runalyze.com/athlete/JoelH ist er korrigiert. Bei dir ist er mit shared statt athlete drin
    😲😲
    Danke für den Hinweis, ich habe da schon ewig nichts mehr geändert🤔🤔

  8. #82
    Avatar von Catch-22
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    Wenn ich mich richtig erinnere, war da früher auch eine Weiterleitung bei Runalyze, das ist mir auch gerade eben eingefallen und ich hab es mal mit ahlete versucht als mit dem Link aus deiner Sig, daher der Edit

  9. #83
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Standard Tag 19 + 20

    Tag 19 - https://runalyze.com/shared/64hj4

    Tag 19 sah einen langen Lauf über 30km vor. Eine Distanz die ich zuvor nur ein einziges Mal überschritten hatte. Dementsprechend war ich etwas nervös. Leider musste ein Mitläufer verletzt absagen, so dass ich die ersten 20km alleine unterwegs war.

    Wir hatten uns eine flache Strecke zurecht gelegt, die viel Asphalt beinhaltet. Ich war mit den Schuhen unterwegs, die meine aktuellen Favoriten sind, also die Salming Race 6. Sehr direkt, wenig Federung. Die Strecke ging zunächst 5 km durch ein Industriegebiet, nicht unbedingt schön, dafür zum Großteil im Schatten. Denn um 10 Uhr hatte die Sonne schon etwas Kraft. Danach folgen 5 km auf der 10k-WK-Strecke den mein Verein ausrichtet. Dort war es auch sehr schattig und angenehm zu laufen. Des Weiterem war es gut mit einem Tempo 1:30 Min. langsamer unterwegs zu sein als im Rennen vor gut 4 Wochen. Das ist dann alles gleich viel angenehmer Nach dem größten Hindernis des Tages, der Autobahnbrücke, ging es einige Kilometer einem Splittweg entlang. Etwas Entlastung für die Füße, und unter ständiger Videobeobachtung durch die Allieriternstreitkräfte, folgte ich dem Zaun der Airbase. Leider war kein Flugzeug zu sehen, denn das ist schon imposant wenn diese Riesen direkt über einem hinweg donnern. Als der entfernteste Wegepunkt meiner Strecke hinte mir lag und ich mich wieder von der Base entfernte landete doch noch ein großer Pott, aber ich war schon wieder etwas entfernt. Schade eigentlich.

    Dafür ging es auf den Rückweg, ich fühlte mich noch sehr frisch, hatte noch keinen Schluck zu mir genommen, trotz der steigenden Hitze, und nur ein Hydroenergiegel genommen, das genügte. Bei Km20 nahm ich dann das zweite und traf auf meine Begleitung, die die letzten 10 Kilometer für Unterhaltung sorgen sollte. Diese 10 km folgten nun der Herlaufstrecke und waren mir wohlbekannt. Ein Fehler wie ich denke, denn es zog sich ab jetzt irgendwie wie Kaugummi. Was 2 Std. zuvor noch im Schatten lag war nun pralle Sonnenglut. Zum Glück hatte ich mir mein Wasser aufgespart, nun war es nötig. Wohlbehalten erreichten wir dann das Ziel mit einer Pace von 5:33 also voll im Soll.

    Nach dem Lauf taten mir die Füße etwas weh, aber nichts dramatisches. Ich denke wenn die Schuhe sich auch noch bei den nächsten Langen gut anstellen, dann werden das meine Rennschuhe. Von den Beinen her war es auch kein Problem auch sonst alles im grünen Bereich. Einzig das Wetter war hart und die letzten 10km. Ich finde so Wendepunktstrecken einfach nicht gut, wenn man genau weiß was noch alles kommt und wie weit es ist, dann ist das psychologisch nicht so toll. Das werde ich das nächste Mal berücksichtigen, da gibts wieder Point to Point. Alles in Allem Daumen hoch, es läuft.


    Tag 20 - Ruhetag, heute wird gechilled

    Aber ich spüre eine gewissen Unruhe, die habe ich immer wenn ich nicht laufen gehe(n kann/darf).


    PS: Die Tage gab es in einem anderen Thread eine Diskussion bezüglich Salzverlust, da kam mir gestern auch eine Frage. Diese stelle ich allerdings separat hier => https://forum.runnersworld.de/forum/...26#post2596726


    PPS: Signatur habe ich korrigiert. Danke nochmal für den Hinweis

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    RunSim (26.08.2019)

  11. #84
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Okay, irgendwie scheine ich in der Tageszählung verrutscht zu sein. Irgendwo ist einer verloren gegangen, denn drei Wochen sind rum, das macht 21 Tage.

    Zeit für eine kurze Bilanz.

    Zurückgelegt habe ich in dieser Zeit 242,17 km, dafür benötigte ich eine Gesamtzeit von 21:57:41 Std. , was einem Schnitt über alles von 5:26 Min/km entspricht. Erscheint auf den ersten Blick viel, aber das ist noch nicht einmal die Distanz des der Spartathlon Ultralaufs und ich habe dafür 3 Wochen benötigt Also mein Respekt vor solchen Ultras und vor allem ihrer Absolventen steigt immer weiter, obwohl er schon bei fast unermesslich ist

    Aber ich muss ja nur Marathon und ich denke mittlerweile ich könnte es von der Distanz her schaffen. Beim Tempo bin ich mir noch nicht so sicher. Zwar ging der erste 30er in ~5:30 recht locker über die Bühne und zeigte auch keine Nachwirkungen, aber 40-50 Sek. pro km schneller ? Bin ich mir noch nicht sicher wie das gehen soll. Da wird das Wettkampfadrenalin gefragt sein.

    Ausblick:
    Diese Woche gibts insgesamt ~81km und wird mit einem 32er abgeschlossen. Momentan bin ich da noch bei der Routenplanung. Start- und Zielpunkt stehen, aber wie ich da genau von A nach B komme ist noch voll im Fluss, denn der direkteste Weg hat nur gut 20 km, es gilt also Umwege zu finden

    Schauen wir mal.

  12. #85
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Aber ich muss ja nur Marathon und ich denke mittlerweile ich könnte es von der Distanz her schaffen. Beim Tempo bin ich mir noch nicht so sicher. Zwar ging der erste 30er in ~5:30 recht locker über die Bühne und zeigte auch keine Nachwirkungen, aber 40-50 Sek. pro km schneller ? Bin ich mir noch nicht sicher wie das gehen soll. Da wird das Wettkampfadrenalin gefragt sein.
    Schön, dass sich da deine Zuversicht, was die Strecke angeht, langsam erhöht! Training wirkt!

    Ich weiß, ich bin in dem Bezug gerade selber von die Mimimi-mose, aber wollte dir nur mitgeben, dass ich diese Gedanken total kenne: Wie soll ich DIESES Tempo bitte auf DIESE Distanz laufen können. UN-VOR-STELLBAR! Auch noch einige Tage vor dem Wettkampf. Und dann geht es doch. Erstaunlich. Ja, Wettkampfadrenalin. Ja, Tapering. Aber vor allem merkt man, da, dass die Herren wie Steffny, Greif und wie sie alle heißen, wirklich sinnvolle Dinge tun, wenn sie Trainingspläne schreiben und nicht nur wahllos ein paar Einheiten aneinander klatschen, wie einige hier meinen. Nein, das macht echt fit. Immer wieder faszinierend.
    Also, locker bleiben, weiter machen, staunen...

    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    JoelH (26.08.2019), Kerkermeister (26.08.2019)

  14. #86
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Aber ich muss ja nur Marathon und ich denke mittlerweile ich könnte es von der Distanz her schaffen. Beim Tempo bin ich mir noch nicht so sicher. Zwar ging der erste 30er in ~5:30 recht locker über die Bühne und zeigte auch keine Nachwirkungen, aber 40-50 Sek. pro km schneller ? Bin ich mir noch nicht sicher wie das gehen soll. Da wird das Wettkampfadrenalin gefragt sein.
    Naaaaa, nicht nur das Adrenalin. Dein Training bis dahin wird der entscheidende Faktor sein, das Adrenalin ist dann nur das I-Tüpfelchen.

    Davon mal abgesehen, würdest du bereits jetzt das Tempo über die Marathondistanz schaffen, warum dann noch trainieren?

    Also ran an den Speck, ackern was das Zeug hält und im Olympiastadion wirst du dich belohnen

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Kerkermeister (26.08.2019), klnonni (26.08.2019)

  16. #87
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    Standard Tag 22

    Auf dem Plan standen 75 Min. 5:40 Tempo, es wurden 85 Min. in 5:25 Tempo.

    Hat mehr geschlaucht als gedacht. 28°C ist einfach nicht meine Welt, zumal es auch noch recht feuchte Luft war. Dann haben mich die Jungs auch noch über einige Buckel gescheucht, das hab ich dann doch gemerkt. Die Frische fehlt etwas, aber nach vier 80km-Wochen am Stück ist das wohl eher normal.

    https://runalyze.com/shared/65g6l

  17. #88
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Standard Tag 23

    https://runalyze.com/shared/65tpq

    Heute gab es 70 Min. in 6:00 Pace. Eine Herausforderung alleine. Und ich hab es natürlich wieder verzockt. Der erste Kilometer war noch genau in 6:00, aber der geht auch den Berg hoch. Kaum gings flacher dahin wurde ich schneller. 6:00 ist einfach nicht mein Tempo, da sinke ich zusammen und schlappe rum, weil es einfach zu langsam ist. Dafür setzte mir die Hitze etwas zu, 30°C sind nicht meins, es war noch wärmer als gestern. Aber alles in allem durchgelaufen. Dennoch hegen mich erste Zweifel ob ich das noch mal machen werde. Ich bin einfach nicht der Planmensch, was das Laufen angeht. Ich verstehe den Sinn hinter den Plänen, aber dadurch geht mir der Spass flöten. Warum langsam rumschlappen wenn man auch über die Bahn brettern kann bis zur völligen Erschöpfung? Und dann hat man bei den langen Einheiten auch noch Zeit sich darüber ausführlich Gedanken zu machen. Dann leidet noch der übliche Mitläufer, weil er mit meinen Einheiten nicht immer was anfangen kann oder keine Zeit hat wenn eine für ihn dabei ist. Alles so Problemchen die auftauchen, denn Zeit frisst das ganze ja auch noch horrend. Auch wenn es nur ein paar Stunden mehr sind als sonst, aber wenn das die einzigen waren die man noch für was anderes hatte wirds halt doof.

    Aber mitgehangen, mitgefangen, jetzt wird es durchgezogen. Kneifen gilt nicht und vielleicht hat mir auch nur die Sonne das Hirn ausgebrannt. Morgen geht es weiter mit 12km in 4:50, das ist schon eher mein Ding. Ich werde die Kiste wohl auf der Bahn laufen. 30 Runden, ein Kinderspiel das (mir) Spass macht.

  18. #89
    Avatar von Albatros77
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    Ich hoffe auch, dass sich das Thema Hitze ab nächster Woche für dieses Jahr erledigt hat - die langen Läufe in Verbindung mit Hitze sind so gar nicht mein Ding…
    Ansonsten einfach durchziehen Joel - nach dem Marathon weißt du wofür das ganze gut war…

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Albatros77:

    JoelH (28.08.2019)

  20. #90
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Kann dich schon verstehen, 6:00 ist echt langsam. Das war mein Tempo der langen Läufe im Training im 100 Meilen Training und ich habe das so gut wie nie getroffen. Nächstes Jahr soll es noch ein Stück weiter gehen, da werde ich dann auf zwei lange Läufe pro Woche umsteigen und einen der beiden sogr bei 6:30min/km laufen. Bin mir noch nicht ganz im klaren wie das gehen soll...

    Zwei Fragen sind mir bei deinem letzten Beitrag gekommen:

    1) Warum traininerst du nach Steffny, der ja wirklich recht viele lockere Kilometer dabei hat und vom Tempo der einzelnen Einheiten her gesehen einen eher langsamen Ansatz fährt und nicht z.B. Greif oder andere, die eher für härtere, schnellere Pläne bekannt sind? Das hätte dir vielleicht mehr Freude gemacht?

    2) Beinhaltet dein "normales" Training keine ruhigen Dauerläufe? Ich habe es nur am Rande mitbekommen, aber du bist dieses Jahr doch an der sub 40 gescheitert, oder? Recht knapp sogar? Könnte es sein, dass dir vor lauter Liebe zum Ballern die Grundlagenausdauer fehlt?
    Oder überinterpretiere ich da, weil ansonsten eben das Ballern im Vordergrund steht und der eine ruhgiere Lauf nicht so ins Gewicht fällt (gerade ist es ja eher anders herum...)

    Liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    JoelH (28.08.2019)

  22. #91
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Kann dich schon verstehen, 6:00 ist echt langsam. Das war mein Tempo der langen Läufe im Training im 100 Meilen Training und ich habe das so gut wie nie getroffen. Nächstes Jahr soll es noch ein Stück weiter gehen, da werde ich dann auf zwei lange Läufe pro Woche umsteigen und einen der beiden sogr bei 6:30min/km laufen. Bin mir noch nicht ganz im klaren wie das gehen soll...
    Die langen Läufe sind ja schneller, 5:30 finde ich durchaus angenehm zu laufen. Die 6er sind ja wirklich nur Füllkilometer zur (aktiven) Erholung. Gestern ging mir aber vor allem das Wetter auf den Sack, muss ich gestehen. Wenn man schon beim Stehen schwitzt ist das nicht mein Ding. Vielleicht schlagen da meine nordischen Gene durch.

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Zwei Fragen sind mir bei deinem letzten Beitrag gekommen:

    1) Warum trainierst du nach Steffny, der ja wirklich recht viele lockere Kilometer dabei hat und vom Tempo der einzelnen Einheiten her gesehen einen eher langsamen Ansatz fährt und nicht z.B. Greif oder andere, die eher für härtere, schnellere Pläne bekannt sind? Das hätte dir vielleicht mehr Freude gemacht?

    2) Beinhaltet dein "normales" Training keine ruhigen Dauerläufe? Ich habe es nur am Rande mitbekommen, aber du bist dieses Jahr doch an der sub 40 gescheitert, oder? Recht knapp sogar? Könnte es sein, dass dir vor lauter Liebe zum Ballern die Grundlagenausdauer fehlt?
    Oder überinterpretiere ich da, weil ansonsten eben das Ballern im Vordergrund steht und der eine ruhigere Lauf nicht so ins Gewicht fällt (gerade ist es ja eher anders herum...)

    Liebe Grüße
    nachtzeche
    1) Dafür gibt es einige Gründe. Lange war der Plan von Beck mein Favorit. Aber dann bin ich letztlich doch wieder zu Steffny zurück.
    • Mit seinem HM-Plan habe ich gute Erfahrungen gemacht habe.
    • Die Struktur passt mit Umstellungen, ohne den Gesamtcharakter des Plans zu zerstören, relativ gut in meine Woche.
    • Weil ich berücksichtigen muss, dass ich nicht mehr der Jüngste bin. Ich gehe mit gefühlt riesen Schritten auf die 50 zu. Und m.E. kommt es letztlich doch vor allem auf die langen Kanten an. Wichtig ist es den Körper für die Distanz bereit zu machen und auch mental auf die 3-4 Stunden "Stress" einzustellen. Dabei ist ein Tempo MRT+50 Sek. ein Maß welches bei vielen Absolventen gut funktioniert hat. Also warum sollte das bei mir anders sein? Und wie gesagt, ich bin nicht mehr der Jüngste, mehr als 80 Wochen-KM sind meinem Körper auf dauer nicht zuträglich, zumindest nicht bei meinem "üblichen" höheren Tempo. Aktuell habe ich die letzten 4 Wochen sehr gut vertragen, anfangs waren die Oberschenkel und Adduktoren am maulen, aktuell hat sich das in die obere Wadengegend verlagert ohne ernsthaft zu sein. Leichte Muskelschmerzen halt. Deshalb erschien mir der Steffny die logische Wahl, gerade weil er kein großes Tempo drin hat, denn das brauche ich nicht für den Marathon. Ich brauche Kilometer in einer Form die meinen Körper nicht überreizt.


    2) Natürlich laufe ich auch mal langsam. Aber selten 6+ Minuten und selten länger als HM-Distanz. Denn das macht mir keinen Spass. Und da ich für den Spass laufe tue ich mir nur an auf was ich gerade Lust habe. Ich befolge im Prinzip nur die natürlichen Grundregeln der Variation aber wenn ich Bock habe Di+Mi auf der Bahn harte IVs zu machen, dann mache ich das einfach. Aber natürlich sind es auch viele Grundlagenkilometer, eben eher etwas schneller, dafür nicht ganz so lange Einheiten, von der Distanz her.

    Mein Winterfahrplan 18/19 => https://runalyze.com/athlete/JoelH?s...end=1548979199

    Sub40 ging schief, wahrscheinlich wollte ich es zu verkrampft und hatte dann leider bei den besten Versuchen massiv Pech mit dem Wetter. Beim ersten Mal war massiver Gegenwind auf einer langen Geraden die mir den Zahn zog, das andere mal war ausgerechnet der erste heiße Tag des Jahres. Die anderen Versuche waren dann auch eher nur noch halbherzig, da hatte ich dann einfach auch die Form nicht mehr und mein Fokus war bereits auf den HM ausgerichtet. Das hat dann ja auch super geklappt. Und auch mit meiner einzigen 3000m Zeit bin ich letztlich zufrieden, da konnte ich aus dem Training heraus noch mal 9 Sekunden rausholen. Von daher,das Thema sub40 habe ich auf nächstes Jahr ausgelagert. Im Winter werde ich dann wieder ähnliche Strukturen fahren wie in diesem und dann so früh als möglich einige 10er raussuchen, solange es noch Temperaturen sub10 hat. Das ist mir nämlich am allerliebsten.

    Und über den Sommer mag ich dann eher auf 3000m fokusieren, das macht mir richtig Spass. Aber zunächst gilt es diesen Sommer rum zu bekommen. Das ist insgeheim das was mir eigentlich am meisten fehlt, die Einheit in der Woche wo richtig aufs Tempo gedrückt wird. Wo man sich hemmungslos verausgaben kann. Das kommt in einem Marathonplan halt nicht wirklich vor, macht ja auch keinen Sinn.


    What ever, der Titel des Thread ist wohl gewählt, gejammert ist schnell. Auch wenn es jammern auf hohem Niveau ist, zugegeben, es sind schon sowas wie läuferische Luxusprobleme die mich plagen. Ich weiss.

  23. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (28.08.2019), nachtzeche (28.08.2019)

  24. #92
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Standard Tag 24

    Es war heiß, Baby - https://runalyze.com/shared/66fad
    Und noch mal eine Schippe drauf bei der Temperatur. 32-33°C ist genau das was man beim laufen nicht braucht. Zudem noch eine Luftfeuchte dass einem schon beim Schuhe binden der Schweiß den Rücken runterströmt. Aber aussuchen kann man es sich leider nicht. Also Augen zu und durch!

    Ideale Voraussetzungen also um 30 Runden auf der Bahn abzuspulen, am Stück. Doch zunächst 5 Runden "Aufwärmen" und dann noch einen Schluck auf der Pulle nehmen. Es wird der Letzte sein für die nächsten gut 50 Minuten. Geplante Pace ist 4:50. Ich habe mit den Lauf in drei Blöcke aufgeteilt, vor allem um mich nicht zu verzählen. Jeder Block sollte 19:20 Min. dauern. Das hat ganz gut geklappt. Die ersten zehn Runden gehen in 19:10 weg. Dabei schau ich aber noch recht oft auf die Uhr. Das verringere ich im Weiteren immer mehr. Die zweiten Zehn gehen in 19:17 weg, sehr schön! Aber auch deutlich anstrengender als gedacht. Die Hitze setzt mir deutlich mehr zu als mir lieb ist. Ist es im allgemeinen das Beinwerkzeug was limitiert ist es dieses mal der Kreislauf. Mein Puls ist klar über Normal. Im Schnitt gut sechs bis zehn Schläge als es bei diesem Tempo üblich ist. Also sollte es am 13. Oktober in München 30°C haben werde ich meine Ziele nicht erreichen, das wäre dann utopisch. Der letzte Block geht in 18:44 weg, wobei ich natürlich nicht auf die Endbeschleunigung auf den letzten 400m verzichten kann. Bahn verpflichtet. Dafür bin ich deutlich gezeichnet von der Hitze. Hatte ich schon erwähnt, dass es warm war? Nicht? Okay, es war sauwarm. Jetzt erst Mal wieder ein Schluck aus der Pulle. Dann noch zwei Runden auf der Bahn und 2 km Auslaufen in Gueng-Manier auf dem Rasen.

    Fazit, es war heiß. Eigentlich zu heiß für Sport, vor allem Ausdauersport. Dafür ging es dann doch recht gut, aber 42km wären in so einem Tempo utopisch. Nicht bei diesem Wetter, wenn überhaupt. Der Puls war sogar höher als bei der Einheit am Montag vor einer Woche. Nur dass ich da 30 Sek/km schneller unterwegs war. Krass was das Wetter ausmachen kann.

    Dafür hat es wieder Spass gemacht, 37 Runden, nice Des Weiteren bin ich sehr zufrieden mit dem Tempogefühl, das mich sehr Zielgenau geführt hat, es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man weiß was man tut.

    Alles in allem also wieder bessere Laune als am Vortag.

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    RunSim (29.08.2019)

  26. #93
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Ich kann dein Leiden wirklich nachvollziehen. Ich bin letztes Jahr zum ersten Mal einen Herbstmarathon, weil ich die Vorbereitung im heißen Sommer nicht mag. Ich hatte den sogar extra in den November verlegt und bin in Norditalien gelaufen, um den größten Teil der Vorbereitung im Herbst zu machen. Der war leider letztes Jahr dann leider auch noch sehr warm.

    Warum läufst du denn solche Einheiten am späten Nachmittag? Dann ist die Temperatur wahrscheinlich am höchsten. Früh morgens gehen solche Sachen meist noch, wenn es nicht gerade eine tropisch schwüle Nacht war, aber um die Zeit kriege ich maximal ein Regenerationsläufchen hin.

    Außerdem würde ich bei den MRT-Einheiten auf die Straße gehen. Es geht schließlich in erster Linie darum, Tempogefühl zu bekommen. Das ist auf der Bahn anders als auf der Straße.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

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    JoelH (29.08.2019)

  28. #94
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Es war heiß, Baby - https://runalyze.com/shared/66fad
    Und noch mal eine Schippe drauf bei der Temperatur.


    Kann ich voll nachempfinden.
    bei uns war gestern auch 32°C und ein Gewitter nach dem anderen.
    Bin gestern zwischen den Gewittern nur 10km um den Sportplatz gelaufen allerdings mit 3 Trinkpausen.
    Sollte nur ein lockerer Lauf nach dem Wettkampf am letzten Sonntag werden.
    Meine Beine fühlten sich zwar schwer an wollten aber immer zurück zu meinem HM-Renntempo vom Sonntag..
    Wusste nicht was anstrengender war mich zu zügeln oder es schnell laufen zu lassen .

    Ich weiß nicht geht es eigentlich nur mir so, dass nach einem größeren WK in der nächsten TE das Gefühl für die Pace überhaupt nicht da ist?
    Nach einem WK wo ich volle Kanne gelaufen bin, habe ich immer in den nächsten Tagen das Gefühl ich würde langsam laufen,
    dabei scheinen meine Beine den Rhytmus vom vergangenen WK einhalten zu wollen..

    Übrigens bin beim HM am Sonntag wieder an den 100 min gescheitert - weil ich pinkeln musste
    War mir noch nie bei einem WK passiert.
    1:40:33 h die offizielle Zeit.
    Meine Meine Bewegungszeit war 1:40:06h und wenn ich die Zeit abziehe die ich durch das verlassen der Strecke zum pinkeln verloren habe, hätte ich die 100min Marke geknackt.
    Egal war ein super Lauf mit super Stimmung nur das Wetter war zu Heiss.

    Alles Gute Dir
    Gruß
    Markus

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    JoelH (29.08.2019)

  30. #95
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    @*Frank*
    Das kann ich gut nachvollziehen mit dem Novembermarathon. Ich vermute ich bin vom Typ her auch eher der Frühjahrsmarathoni. Auf jeden Fall bin ich eine "Kältetyp".

    Üblicherweise gehe ich morgens um 6 aus dem Haus. Davor zwei Stunden Sport (incl. Dusche etc.) ist nicht drin. Zumal ich ungerne mit leerem Magen losgehe, dafür aber auch zwei Stunden Abstand benötige ehe ich wieder laufen kann. Da müsste ich schon um 2 Uhr, spätestens um vier aufstehen, wenn ich erst um 8 auf die Arbeit würde. Das ist nicht meins. Ich bewundere die Läufer die schon um 4-5 Uhr ihre Runden drehen, ich kann das nicht. Im Urlaub war ich vor dem Frühstück Brötchen holen, 1,5km. Ich war jedes mal gefühlt platt

    Zumal es um diese Zeit hier bei mir keine beleuchtete flache Strecke gibt.

    Warum laufe ich auf der Bahn? Weil ich es gerne tue.
    Sicher es ist was anderes als auf der Straße, dafür habe ich eine viel genauere Kontrolle über das Tempo. Und dieses soll ja primär mit dieser Einheit geschult werden. Von daher, das passt schon, erst mal im "Labor" schulen und dann ab in die freie Wildbahn. In einigen Wochen stehen nochmal 15km an, die werde ich dann allerdings auf die Straße verlegen, in der Tat. Aber ab und an brauche ich so Bahnetappen, mir macht das (manchmal) einfach mehr Spass als Straße. Klingt vielleicht verrückt, aber isso.

    Problem war primär die Hitze und die hätte ich auf der Straße auch gehabt. Wald hilft auch wenig, weil die Luftfeuchte dort noch besser gehalten wird durch das Grün.

  31. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (29.08.2019)

  32. #96
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht geht es eigentlich nur mir so, dass nach einem größeren WK in der nächsten TE das Gefühl für die Pace überhaupt nicht da ist?
    Eigentlich nicht, aber das liegt wohl auch daran, dass Montags unser Lauftreff ist und da ist man dann doch abgelenkt mit Quatschen und schaut nicht so genau auf die Uhr.

    Allerdings kenne ich das aus dem WK. Beim HM in Mannheim konnte ich dem Tempo des 1:30er Pacers irgendwann nicht mehr folgen, die waren auf 1:29 Kurs. Die sind dann ganz langsam aber sicher weggezogen und ich hatte das Gefühl ich stehe da auf der Straße rum und bewege mich nicht mehr. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass ich eigentlich nur 10-20 Sek/km auf die Gruppe verlor, also immer noch relativ schnell unterwegs war, immerhin reichte es noch für sub 1:31. Aber so kam es mir in dem Moment gar nicht vor.
    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Übrigens bin beim HM am Sonntag wieder an den 100 min gescheitert - weil ich pinkeln musste


    Aber dass schaffst du. Das blöde bei so langen Dingern ist, dass man sie nicht jede Woche machen kann. Aber die paar Sekunden wirst du finden. Sicher! Das nächste mal einfach vor dem Rennen pinkeln gehen.

  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (29.08.2019)

  34. #97
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen



    Aber dass schaffst du. Das blöde bei so langen Dingern ist, dass man sie nicht jede Woche machen kann. Aber die paar Sekunden wirst du finden. Sicher! Das nächste mal einfach vor dem Rennen pinkeln gehen.

    Ich geh immer kurz vorm Start pinkel - desthalb versteh ich nicht wieso ich solch ein Druck bekam..
    Der nächste Versuch ist vermutlich erst der Berliner HM im April. Ich bin mir sicher ich habs drauf.

    Beim 25km- Lauf im letzten Mai, hatte ich eine Durchgangszeit von 1:38:xxh auf der HM-Distanz - und das obwohl ich ab km 19 aufgrund von Knieproblemen das Tempo raus nehmen musste, weshalb ich die 2h -Marke auf den 25km nicht geknackt habe.

    Vielleicht sollte ich meine Abneigung gegenüber Trainingsplänen überdenken...
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (29.08.2019 um 11:28 Uhr)

  35. #98
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen

    Vielleicht sollte ich meine Abneigung gegenüber Trainingsplänen überdenken...
    Gerüchte besagen, dass strukturiertes Training tatsächlich wirkt...


    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    @*Frank*
    Das kann ich gut nachvollziehen mit dem Novembermarathon. Ich vermute ich bin vom Typ her auch eher der Frühjahrsmarathoni. Auf jeden Fall bin ich eine "Kältetyp".
    Ich bin auch eher der Kältetyp (wobei ich mir in den letzten Jahren eine gewisse Hitze-Härte antrainiert habe). Aber gerade darum dekne ich, dass ein Herbstmarathon viel besser zu uns passt.

    Klar, jetzt ist es heiß. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es Mitte/Ende Oktober 30+ Grad hat, ist sehr, sehr gering. Und wenn es dann doch außergewöhnlich warem 22° sind, sind wir das gewohnt.

    Was bringt es dir, wenn du die ganze Zeit im Januar, Februar, März bei um die 10 Grad trainierst, deine Einheiten super duchziehen kannst, und beim Marathon im April sind es erstmalig über 25 Grad und du hast dich noch überhaupt nicht darauf eingestellt und gehst ein wie eine Primel. Wenn Frühjahr, dann richtig früh. So Kandel, Anfang März.

    Ich bin sicher, das Herbstmarathons für die PB besser und sicherer sind!

    Gruß,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  36. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Albatros77 (29.08.2019), JoelH (29.08.2019), klnonni (29.08.2019)

  37. #99
    Avatar von Albatros77
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    […]Ich vermute ich bin vom Typ her auch eher der Frühjahrsmarathoni. Auf jeden Fall bin ich eine "Kältetyp". […]
    Das Problem beim Frühjahrsmarathon ist allerdings, dass man da temperaturtechnisch ziemlich in die Scheisse greifen kann - die komplette Vorbereitung findet bei angenehmen, kühlen Bedingungen statt und am Tag x (Anfang/Mitte April, oder auch noch später) hat es auf einmal einen Temperaturanstieg von 10°C wo man körperlich überhaupt nicht drauf eingestellt ist. Das habe ich letztes Jahr bei einem HM so erfahren dürfen...
    Da ist mir pers. dann der Oktober doch lieber, auch wenn's zur Zeit eine Hitzeschlacht ist...

    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    […]Ich bewundere die Läufer die schon um 4-5 Uhr ihre Runden drehen, ich kann das nicht. […]
    Ich mag das frühe Aufstehen auch nicht und brauche locker ne halbe Stunde um auf touren zu kommen, aber dann läufts... Man gewöhnt sich dran...


    ...jetzt hat sich meine Antwort mit nachtzeche überschnitten und beinhaltet teilweise das gleiche...

  38. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Albatros77:

    JoelH (29.08.2019), klnonni (29.08.2019)

  39. #100
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Zitat Zitat von Albatros77 Beitrag anzeigen
    ...jetzt hat sich meine Antwort mit nachtzeche überschnitten und beinhaltet teilweise das gleiche...
    Doppelt hält besser!

    Zitat Zitat von Albatros77 Beitrag anzeigen
    Ich mag das frühe Aufstehen auch nicht und brauche locker ne halbe Stunde um auf touren zu kommen, aber dann läufts... Man gewöhnt sich dran...
    Ich bin eher Morgenmensch, aber natürlich ist es immer wieder ein Kampf, um 4 Uhr (oder früher, Rekord ist 02:30 Uhr...) aufzustehen und zu einem langen Lauf aufzubrechen. Aber in der Ultra-Vorbereitung der einzige Weg, das halbwegs familienverträglich hinzubekommen!

    Und was schon witzig ist, wenn der Körper nach ca. 3-4 Kilometern mitbekommt, dass er ja gar nicht mehr im Bett liegt sonder läuft und leisten muss. Unbezahlbar!

    Und: die Stimmung am Morgen bei Sonnenaufgang ist der Hammer! Das habe ich zu keiner anderen Tageszeit. Das liebe ich schon!
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  40. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    Albatros77 (29.08.2019), JoelH (29.08.2019), klnonni (29.08.2019)

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