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  1. #1
    Avatar von harriersand
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    Standard "Die Alten sind schneller als die Jungen"

    mehr dazu

    Artikel im heutigen Berliner "Tagesspiegel"

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von harriersand:

    JoelH (13.08.2019)

  3. #2
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    anschließend haben ihre Augen geleuchtet - genau darum geht es
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von d'Oma joggt:

    leviathan (13.08.2019)

  5. #3

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    Naja, da wird ziemlich viel zusammengemixt. Leichtathletik leidet als Breitensportart und sicher auch im leistungsportlichen Nachwuchsbereich unter der Konkurrenz anderer Sportarten, nach wie vor natürlich den Mannschaftsportarten, dann "Funsportarten" oder solche, die im Leistungsportbereich wesentlich schnellere Erfolge versprechen, weil sie eben Nischen besetzen. Noch vor 30 Jahren und noch mehr vor 50 Jahren gab es auf dem Lande oft nur Fußball, Handball, Leichtathletik, wenn man als Kind Sport treiben wollte. Leichtathletik kann außerdem, gerade in der Kindheit/Jugend, eine sehr frustierende Sportart sein, da je nach Einsetzen der Pubertät/Wachsstumschübe oft sehr ungleiche gleichaltrige gegeneinander laufen, springen und werfen. Und in einer Individualsportart, in der die physischen Voraussetzungen zentral sind, kann man das oft kaum ausgleichen. (Andererseits muss man auch sagen, dass zumindest auf Nachwuchs/Breitenniveau die technischen Disziplinen und Kurzsprints nicht besonders "qualvolles" Training verlangen verglichen mit anderen Sportarten.)

    Das Hochsprungbeispiel ist ein bißchen unfair. Der gegenwärtig beste Deutsche, Przbylko, ist amtierende Europameister und seine BL von 2,35 liegt nur 1-2 cm unter Mögenburg/Thränhardt (die allerdings höhere Hallenleistungen hatten).

    Laufen in der Form von Volkslauf/Straßenlauf hat sich in diesen 30 Jahren immer mehr von der LA "emanzipiert", steht teils Triathlon und anderen extremen Ausdauersportarten näher. Oder dient eben nur zum Erhalt der Fitness. Damit ergab sich auch eine Verschiebung vom möglichst schnell laufen zum Durchlaufen einer möglichst langen (oder zusätzlich schwierigen Strecke). Dazu kommen die unterschiedlichen "Sportbiographien" der Hobbyläufer. Früher meist von einer Kindheit in der LA oder einer laufintensiven Mannschaftssportart wie Fußball geprägt und ohne längere Sportpausen zwischen Jugend und Straßenläufen. Heute häufiger ohne sportliche Vorerfahrung oder jedenfalls ohne Wettkampfsport in der Kindheit, langen Pausen bis dann zur Gewichtreduktion oder für mehr Fitness gelaufen wird. Dann eben Halbmarathon irgendwie durchlaufen als erste Ziel statt einen 5 oder 10km Lauf einigermaßen zügig usw.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  6. #4
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Das haben wir hier schon vor Jahren diskutiert

    https://forum.runnersworld.de/forum/...ist-der-Beweis!
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  7. #5
    Avatar von klnonni
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    Interessanter Artikel mit richtigem Fazit: Anschließend haben ihre Augen geleuchtet - genau darum geht es.

    Früher haben an Laufveranstaltung fast ausschliesslich Leichtahtleten teilgenommen.
    Inzwischen sind die großen Strassenläufe oft zu Veranstaltungen mit Volksfestcharakter geworden.
    Das muss man aber nicht unbedingt negativ sehen.

    Viele die mit Joggen anfangen trauen sich doch bloß an solchen Volksläufen teilzunehmen, weil das Leistungsniveau der meisten Teilnehmer ebend nicht dem eines austrainierten und leitungsorientierten Sportlers entspricht.
    Und wie viele bleiben aufgrund ihrer Teilnahme an diesen Volksläufen beim Sport - meist nicht ernstlich leistungsorientiert - aber doch für ihrer Gesundheit dienlich und letztlich , mit Spass an der Bewegung ?

    Auch finde ich die Vergleiche mit Läufern vor 20 - 30 Jahren nur auf ihre Trainingsgewohnheiten nicht zielführend.

    Vor 30 Jahren, wurde sich im Alltag noch mehr bewegt. Die Menschen hatten weniger Übergewicht. Es gab weniger psychische Erkrankungen in der Gesellschaft. Es gab weniger Trendsportarten. Kinder hatten häufiger Geschwister und waren früher selbständig
    Sprich es war eine völlig andere Gesellschaft.

    Wenn man sich fragt, warum junge Leute früher eher bereit waren sich mehr zu quälen, dann darf man ebend nicht das sich wandelnde gesellschaftliche Umfeld ausser acht lassen.

    Ich glaube nicht, dass die heutige Generation besser oder schlechter ist als früher, sondern sie wird nur anders von ihrer Umwelt geprägt.

    Wenn ich mit meinen Kindern auf dem Spielplatz war, habe ich häufig erlebt, dass viele Kinder von ihren Eltern verhätschelt wurden.
    Viele Kinder durften nicht alleine aufs hohe Klettergerüst, sie könnten ja fallen und sich weh tun.
    Viele Kinder wurden von ihren besorgten Eltern ermahnt, doch beim spielen eine Pause zu machen - die Kinder könnten sich ja überlasten.

    Meiner Meinung nach werden die Kinder heute zu sehr vor sich selbst geschützt.
    Die Kinder dürfen sich nicht weh tun. Sie dürfen sich nicht mehr "überlasten".
    Auch dürfen sich die Kinder nicht verausgaben - schwitzende Kinder könnten sich ja verkühlen!
    Übervorsichtige Eltern laden ihr Kind direkt aus dem Auto vor dem Kita- und Schultor ab, nur um sicher zu sein, dass das Kind sicher ankommt.

    Meine Kinder sind bereits im Alter von 3-Jahren bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Kita und später zur Schule gefahren, so wie ich es auch vor 30 Jahren machen musste. Welch Wunder beide Kinder gehören zu den Kindern ihrer Klasse die am seltensten aus gesundheitlichen Gründen fehlen.

    Wenn man in einer solch bewegungsarmen und überängstlichen Gesellschaft aufwächst, wie soll man da lernen sich zu quälen um eventuell später die Früchte seiner Qualen ernten zu können?

    Da kommt doch eine Industrie gerade recht, die vermeintlich mit technischen Know how hilft das Training zu vereinfachen und die Leistung zu stärken.
    Der Mensch glaubt, was er glauben möchte!

  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    DoktorAlbern (14.08.2019), ickehier (13.08.2019)

  9. #6
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Der Mann hat in meinen Gedanken gelesen. Genau so ist das.

    Typisches Beispiel, wie es hier tagtäglich aufschlägt

    https://forum.runnersworld.de/forum/...ren-und-laufen

    Pulsmän.

  10. #7
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Ey!!!!
    Hat er von mir abgeschrieben?

    100%-ige Zustimmung!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  11. #8
    Avatar von leviathan
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    Cool

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ey!!!!
    Hat er von mir abgeschrieben?

    100%-ige Zustimmung!
    Ich war beim Lesen hin- und hergerissen. Eigentlich finde ich es toll, daß es viele Freizeitsportler gibt, die an irgendwelchen Laufevents teilnehmen. Und sei es, daß es eine Motivation ist, um überhaupt zu trainieren. Auch die vielen Walker bzw. Nordic Walker sind meines Erachtens ein sehr erfreulicher Trend. Lassen wir mal die Fehde wegen der Wegeblockade außen vor

    So bleibt Bewegung doch zumindest noch ein Bestandteil des Lebens. Ich war gerade am Gardasee. Vor ein paar Jahren waren dort sehr viele Biker unterwegs und haben sich am Berg abgearbeitet. Dann waren sie irgendwann oben und haben zufrieden und stolz den Ausblick genossen. An einer Wasserstelle habe ich dieses Jahr zu meinem Großen gesagt: "Schau es Dir an... fünf ehrliche Biker. Ein wirklich seltener Anblick." Du siehst dort mittlerweile weit mehr E-Bikes als normale Velos. 5 normale Bikes auf einen Haufen war da mal ein echtes Highlight. Und dann schau Dir mal die Straßen hier in Deutschland an. An jeder Ecke stehen ein paar E-Roller. Unsere Grenzen verschieben sich immer weiter. Bewegung wird gerade zum Auslaufmodell. Da finde ich die Breite der Laufbewegung als schöne Gegenbewegung.

    Daß die Spitze ziemlich schmal ist, ist doch letztlich auch darauf zurückzuführen, daß Bewegung nicht mehr zum normalen Alltag gehört. Wer läuft denn heute noch zum Bäcker oder holt den schnellen Einkauf mit dem Fahrrad? Das sind wenige. Und so setzt sich das fort. Klar ist es schade, daß die Quälbereitschaft und der Ehrgeiz gegen das Smartphone abstinken. Die etwas langsameren Läufer sind dafür aber nicht verantwortlich.
    nix is fix

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    kappel1719 (14.08.2019), movingdet65 (13.08.2019)

  13. #9
    Avatar von Catch-22
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    Finde nur ich es seltsam, wenn ein "Breitensportwart" gegen die Breitensportler schießt?
    Definition vom Breitensport laut Wiki:
    Der Begriff Breitensport (auch Freizeitsport) bezeichnet sportliche Aktivitäten, die hauptsächlich der körperlichen Fitness, dem Ausgleich von Bewegungsmangel sowie dem Spaß am Sport dienen. Damit grenzt sich der Breitensport vom wettkampforientierten und trainingsintensiven Leistungssport ab. Breitensport wird häufig in der Freizeit betrieben, umfasst aber auch Schulsport und Betriebssport. ...
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Breitensport

  14. #10
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Finde nur ich es seltsam, wenn ein "Breitensportwart" gegen die Breitensportler schießt?
    Tut er ja nicht. Er sagt nur, dass früher die Leistungsbereitschaft höher war und heute die Messlatte für das was man alles Sport nennt nur noch sehr niedrig ist.

    Und jetzt komm du mal rüber mit Zahlen die das widerlegen. Das ist also kein Schießen, sondern wenn überhaupt ein Finger in die Wunde legen.


    Aber das Problem ist ja allgegenwärtig. Im Fussball hatte hier in der Umgebung früher jedes Dorf eine eigene Jugendmannschaft und das in jeder Altersklasse. Heute haben alle zusammen nur noch eine gemeinsame MAnnschaft und es ist nicht gewiss ob das in jeder Altersklasse klappt.

    Klar dass dann die Dichte flöten geht.

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    Kerkermeister (14.08.2019)

  16. #11
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    ... die Messlatte für das was man alles Sport nennt nur noch sehr niedrig ist.
    ...
    Das ist doch aber per Definition der Breitensport, also das wofür er zuständig ist, und eben nicht Leistungssport.
    Mir geht es gar nicht um richtig oder falsch seiner Aussagen sondern mehr darum, dass wenn er ein Problem mit Breitensportlern hat (also Sportlern, deren primär Ziel nicht Leistung ist) er dann wohl den falschen Posten inne hat.

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Dude_CL (14.08.2019)

  18. #12
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Das ist doch aber per Definition der Breitensport, also das wofür er zuständig ist, und eben nicht Leistungssport.
    Mir geht es gar nicht um richtig oder falsch seiner Aussagen sondern mehr darum, dass wenn er ein Problem mit Breitensportlern hat (also Sportlern, deren primär Ziel nicht Leistung ist) er dann wohl den falschen Posten inne hat.
    Du verstehst es glaub ich wirklich nicht. Das was du für dich als Leistungssport definierst ist für ihn der Breitensport wie er vom Leistungsniveau früher war. Das hat mit echtem Leistungssport gar nichts zu tun. Aber früher sind die "mittelmäßigen" jungen im Saft stehenden Breitensportler eine 36 auf 10k gelaufen. Wie viele schaffen das heute noch?

    Und 36 Min/10k haben mit Leistungssport wirklich nichts zu tun. Aber gar nichts.

  19. #13
    Avatar von Catch-22
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    Ist nicht meine eigene Definition.
    Der Deutsche Sportbund definierte 1975: Unter Breitensport verstehe man „jegliche sportliche Tätigkeit, die nicht „wettkampfmäßig“ betrieben wird“
    siehe Wiki Link weiter oben.

    Ich weiß schon was Leistungssport ist. Wenn du beides in einer Skala darstellen würdest, wäre Leistungssport das eine Ende, Breitensport (also sein Zuständigkeitsbereich) das andere. 36 Min/10k ist dann irgendwo dazwischen.
    Was er und vermutlich auch du nicht verstehen wollt ist, dass es beim Breitensport nicht unbedingt vorrangig um Leistung geht, d.h. eben auch dass er für alle Leistungsklassen da ist und die Klasse, der nicht messbaren vermutlich die größte darstellt.

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    movingdet65 (13.08.2019)

  21. #14
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ist es wirklich so schlimm, wenn die Leistungsspitze im "Breitensport" abnimmt. Die Anzahl der Sport treibenden steigt doch, oder? Ich finde letzteres eher von Vorteil.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    taphor (16.08.2019)

  23. #15

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    Den Trainer habe ich mal persönlich kurz kennengelernt und meine Schwester hat mal eine Weile bei ihm trainiert. Der gibt sich echt richtig viel Mühe mit dem Training und dem Betreuen seiner Hobbyathleten. Zudem war er wohl selber mal verdammt schnell.

    Ich bin wohl auch eher noch den jüngeren Läufern zuzuordnen, kenne diese früheren Zeiten also nicht wirklich. Aber mit dem Laufen als Eventveranstaltung und dem ganzen "Lifestyle" drumherum kann ich mich auch nicht so anfreunden. Anderseits finde ich es auch ganz nett mit meinen langsamen 34 Minuten über 10 km selbst bei größeren Läufen recht weit vorne zu landen, anstatt irgendwo abgeschlagen im Mittelfeld.

    Und natürlich sehe ich es trotzdem auch positiv dass scheinbar so viele Menschen Freude am Laufen haben, auch wenn es ihnen nicht primär um eine gute Leistung geht.

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von V-Runner:

    movingdet65 (13.08.2019)

  25. #16

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    Volkslauf ist ja per Definition kein Leistungssport, aber eben dennoch ein Wettkampf mit Zeitmessung, Plazierungen und oft Preisen. Ebenso bedeutet Breitensport m.E. entgegen der Definition durchaus Wettkämpfe, egal ob in den untersten Fußballigen, Tennis oder Laufen. Für Männer unter 50 ist 36 min auf 10km Breitensport, aber natürlich ambitionierter, als wenn ein gleichalter Mann dreimal die Wochen 30 min. in 7 min pace joggt.

    Man muss die Veränderungen ja gar nicht bewerten, um sie doch bemerkenswert zu finden. Also etwa anteilmäßig (bzw. sogar absolut) viel weniger sub 3 Läufer bei dreimal so vielen Teilnehmern ingesamt. Wenn auch nicht ganz proportional, so hätte man doch erwartet, dass zumindest die absolute Zahl der sub 3 etwas steigt, wenn man die Gesamtzahl verdreifacht, nicht sogar sinkt.
    https://forum.runnersworld.de/forum/...=1#post1636123
    Wurde in dem verlinkten Thread aber schon ausgiebigt diskutiert.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  26. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von mountaineer:

    JoelH (14.08.2019), Kepler (14.08.2019)

  27. #17
    Avatar von movingdet65
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Du verstehst es glaub ich wirklich nicht. Das was du für dich als Leistungssport definierst ist für ihn der Breitensport wie er vom Leistungsniveau früher war. Das hat mit echtem Leistungssport gar nichts zu tun. Aber früher sind die "mittelmäßigen" jungen im Saft stehenden Breitensportler eine 36 auf 10k gelaufen. Wie viele schaffen das heute noch?

    Und 36 Min/10k haben mit Leistungssport wirklich nichts zu tun. Aber gar nichts.
    Also dass ist jetzt eine Behauptung, die man so einfach nicht stehen lassen kann. Natürlich sind 36 Min über 10km Leistungssport, aber ganz sicher ! Wenn man bedenkt, wie oft und hart u. lange man für so eine Zeit trainieren muss (und dass erst recht, wenn man nicht mehr im besten Läuferalter ist und kein Vereinsläufer ist). Es ist nur eben kein Hochleistungssport, wie ihn die Elite betreibt mit 2 bis 3mal Training täglich. Man sollte da schon noch differenzieren.
    Hermannslauf April 2019: 02:18,59 (31,1km Trail, ca. 520 HM)
    PB Marathon: 03:00,52 (Hannover, April 2019)
    PB Halbmarathon: 01:25,57 (März 2018, Paderborner Osterlauf)
    PB 10km: 39,27 (Juli 2017)
    Ziel HM: sub 01:25h; Ziel Marathon: sub 3:00h

    "And we ll` keep on fighting, till the end ..." (Freddie Mercury)

  28. #18

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    Langsame 34 min auf 10km???
    Ok, ich bin dann wohl definitiv Breitensportler und Gelegenheitsläufer... Was soll's...
    :-)

  29. #19
    Avatar von Rauchzeichen
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Langsame 34 min auf 10km???
    Ok, ich bin dann wohl definitiv Breitensportler und Gelegenheitsläufer... Was soll's...
    :-)
    In der Runnersworld tauchen immer mal Pläne auf mit dem Titel „Mit 35 Minuten landen Sie im Mittelfeld eines Volkslaufs“, aber da geht es um 5km

  30. #20
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von movingdet65 Beitrag anzeigen
    Also dass ist jetzt eine Behauptung, die man so einfach nicht stehen lassen kann. Natürlich sind 36 Min über 10km Leistungssport, aber ganz sicher ! Wenn man bedenkt, wie oft und hart u. lange man für so eine Zeit trainieren muss (und dass erst recht, wenn man nicht mehr im besten Läuferalter ist und kein Vereinsläufer ist). Es ist nur eben kein Hochleistungssport, wie ihn die Elite betreibt mit 2 bis 3mal Training täglich. Man sollte da schon noch differenzieren.
    Nach welcher Definition?
    Leider gibt es heute in Gütersloh nur eine Handvoll Läufer, die 36er Zeiten laufen können, aber deswegen würde ich das nie (!!!) als Leistungssport bezeichnen. Das ist ambitionierter Breitensport. Nicht mehr. Es ist nicht so lange her, als man nicht mal mit 33er Zeiten sich als Leistungssportler bezeichnen konnte, weil 4-5 Leute nur in Gütersloh schneller waren. Und bis zu Hochleistung sind ab da noch 6 Meilen.

    Leider wird heute 4x Woche traben durch den Park als Leistung angesehen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  31. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    JoelH (14.08.2019), klnonni (14.08.2019)

  32. #21
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Ist nicht meine eigene Definition.

    siehe Wiki Link weiter oben.

    Ich weiß schon was Leistungssport ist. Wenn du beides in einer Skala darstellen würdest, wäre Leistungssport das eine Ende, Breitensport (also sein Zuständigkeitsbereich) das andere. 36 Min/10k ist dann irgendwo dazwischen.
    Was er und vermutlich auch du nicht verstehen wollt ist, dass es beim Breitensport nicht unbedingt vorrangig um Leistung geht, d.h. eben auch dass er für alle Leistungsklassen da ist und die Klasse, der nicht messbaren vermutlich die größte darstellt.
    Weil in der Definition sich ein Fehler eingeschlichen hat. Nicht BreitenSPORT soll es heißen, sonder Volkslauf oder Breiten-(hihihi)-lauf. Die Definition vom Sport ist immer nur eine: höher, weiter, schneller!
    Nein, nicht "trimm dich", nicht "ohne Schweiß traben", und nicht "von 0 auf irgendwas" wobei :
    nicht unbedingt vorrangig um Leistung geht
    Das Anpassen der Definition an die schlechte/keine Leistung ist für mich keine Lösung, auch wenn sich 5h-Läufer das so gerne wünschen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    JoelH (14.08.2019)

  34. #22
    Avatar von movingdet65
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Nach welcher Definition?
    Leider gibt es heute in Gütersloh nur eine Handvoll Läufer, die 36er Zeiten laufen können, aber deswegen würde ich das nie (!!!) als Leistungssport bezeichnen. Das ist ambitionierter Breitensport. Nicht mehr. Es ist nicht so lange her, als man nicht mal mit 33er Zeiten sich als Leistungssportler bezeichnen konnte, weil 4-5 Leute nur in Gütersloh schneller waren. Und bis zu Hochleistung sind ab da noch 6 Meilen.

    Leider wird heute 4x Woche traben durch den Park als Leistung angesehen.
    Gut, vielleicht ist es wirklich die Frage, wie und ab wann man Leistung im Sport definiert. Auch das Alter u. mit welchen Vorraussetzungen (z.B. als absoluter Spätstarter u. Autodidakt wie ich einer bin) man den Sport betreibt. Es ist jetzt auch eher mein subjektives Empfinden, dass eine solche Zeit zumindest in meiner Altersklasse (M50) als Leistungssport gelten müsste ... (evtl. sollte man diese Begriffe u. Einteilungen jetzt aber a. nicht so eng sehen)
    Hermannslauf April 2019: 02:18,59 (31,1km Trail, ca. 520 HM)
    PB Marathon: 03:00,52 (Hannover, April 2019)
    PB Halbmarathon: 01:25,57 (März 2018, Paderborner Osterlauf)
    PB 10km: 39,27 (Juli 2017)
    Ziel HM: sub 01:25h; Ziel Marathon: sub 3:00h

    "And we ll` keep on fighting, till the end ..." (Freddie Mercury)

  35. #23
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Du verstehst es glaub ich wirklich nicht. Das was du für dich als Leistungssport definierst ist für ihn der Breitensport wie er vom Leistungsniveau früher war. Das hat mit echtem Leistungssport gar nichts zu tun. Aber früher sind die "mittelmäßigen" jungen im Saft stehenden Breitensportler eine 36 auf 10k gelaufen. Wie viele schaffen das heute noch?

    Und 36 Min/10k haben mit Leistungssport wirklich nichts zu tun. Aber gar nichts.
    So ist das.
    Nur weil ich selbst 33er Zeiten gelaufen bin, würde ich mich nie als Leistungssportler bezeichnen. Dazu gehört das Ausrichten des Lebens auf Leistungssport was ich, als arbeitende Vater und Ehemann mir nie erlauben konnte. Erst aus dieser Gruppe werden Hochleistungssportler ausgesiebt. Sportler auf internationalem Niveau, deren Training noch eine deutlich Aufopferung und Bereitschaft erfordert.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  36. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    JoelH (14.08.2019)

  37. #24
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von movingdet65 Beitrag anzeigen
    Gut, vielleicht ist es wirklich die Frage, wie und ab wann man Leistung im Sport definiert. Auch das Alter u. mit welchen Vorraussetzungen (z.B. als absoluter Spätstarter u. Autodidakt wie ich einer bin) man den Sport betreibt. Es ist jetzt auch eher mein subjektives Empfinden, dass eine solche Zeit zumindest in meiner Altersklasse (M50) als Leistungssport gelten müsste ... (evtl. sollte man diese Begriffe u. Einteilungen jetzt aber a. nicht so eng sehen)
    Leider muss ich Dich enttäuschen. Auch mit M50 ist man mit 36/10km kein Held des Leistungssportes.
    Schaue mal hier auf Platz 16:
    https://www.pzla.pl/file/5167-rezultaty.pdf
    ... er ist noch älter als wir.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

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    JoelH (14.08.2019)

  39. #25
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    So ist das. Da geb ich Rolli ziemlich uneingeschränkt recht. Des Weiteren, es gibt hier im Forum einige aktive User die um die 36 Minuten laufen, einfach mal fragen ob die sich als Leistungssportler sehen. Ich denke die wenigsten.

    Breitensportler ist zudem ja kein Schimpfwort oder sonstwas. Man muss halt seine Zeiten einfach nur einordnen und begreifen, dass es schon noch schneller geht. Die Frage ist halt ob man damit zufrieden ist oder nicht. Und früher waren die Leute wohl nicht ganz so schnell satt wie sie es heute sind. Damals ging es noch um Zeiten, heute geht es vielen die hier aufschlagen ums ankommen. Sorry und dafür konnte ich halt noch nie Verständnis aufbringen. Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Nur Zeitenlisten sind halt recht harte Fakten. Und wenn ich mir die alten Listen von meinem Dad anschaue, holla die Waldfee.

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    kappel1719 (14.08.2019)

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