Forum - RUNNER'S WORLD

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  1. #76
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Hinsichtlich Marathon ist sie schmaler geworden; ansonsten doch signifikant breiter:

    https://web.archive.org/web/20121110...ID=21666&VID=0
    Man nehme das aktuelle Dokument und sieht, der Peak ist überschritten, sowohl bei den Veranstaltungen als auch den Teilnehmern

    https://www.leichtathletik.de/filead...1964-2018_.pdf

    https://www.leichtathletik.de/filead...1964-2018_.pdf

    Und was mountaineer schon weiter vorne verlinkt hatte aus einem anderen Thread

    Zitat Zitat von RennFuchs Beitrag anzeigen

    Wir sehen deutlich, dass die Zahl der ernsthaften Marathonläufer, die das wettkampfmäßig betreiben, zurückgeht – gemessen an der Benchmark von drei Stunden. Da hatten wir in den Achtzigerjahren bei 15.000 Teilnehmern 2000 unter drei Stunden, während wir jetzt bei fast drei Mal so viel Teilnehmern gerade mal 1400 unter die Drei-Stunden-Marke bringen.
    Berlin-Marathon 2013: Mehr Teilnehmer, weniger ernsthafte Läufer | Berlin-Marathon*- Berliner Zeitung
    Die Überschrift des Artikels trifft wohl auch auf den Laufsport im allgemeinen zu.

    Scheint eh ein ähnlicher Thread zu sein https://forum.runnersworld.de/forum/...ist-der-Beweis!

    auch schön, aus dem letzten Posting des anderen Threads.

    https://laufszene-thueringen.de/wasl...marathonzeiten

    Ich find das Fazit witzig.
    Zuletzt überarbeitet von JoelH (14.08.2019 um 15:07 Uhr)

  2. #77
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Hinsichtlich Marathon ist sie schmaler geworden; ansonsten doch signifikant breiter:

    https://web.archive.org/web/20121110...ID=21666&VID=0
    Die Liste ist von 2010.

    Vor 1,5 Jahren diskutierte der Verband andere Trends.

    "Viele Veranstalter, auch hier in der Region, haben es längst zu spüren bekommen: die Teilnehmerzahlen stagnieren oder sind sogar rückläufig. Was die breite Masse der Läufer heutzutage und künftig wohl noch mehr sucht: Erlebnisse statt Ergebnisse. Nicht mehr der Leistungsgedanke allein, sondern der Spaß steht vermehrt im Vordergrund."

    https://laufen57.de/neuer-trend-laeu...liche-momente/
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    Kerkermeister (14.08.2019)

  4. #78
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    jubel... Star... Held... 3500 Follower... Halbgott.
    So muß das in der heutigen Zeit.
    Ergebnisse sind nicht mehr wichtig, nur die Präsentation zählt!
    Jeden Tag nette Laufbilder, heile Welt, viele Ausreden, einige Wehwechen, um die Follower zu bannen und schon winken dir Werbegeschenke über Werbegeschenke, Freistarts bei Großevents, 2-4 Einladungs-Woe z.B. Asics Frontrunner....

    Mensch Rolli, nicht nur Fotos im Anzug posten


    Ich bin echt so satt von dem Insta etc. Schei*

  5. #79
    Avatar von Catch-22
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    Nun verstehe ich das Problem: ich bin weder auf Facebook, Instagram noch auf Twitter.
    In der realen Welt gibt es zwar den einen oder anderen, der schlecht vorbereitet was gelaufen ist, die haben aber alle ihre Lektion gelernt. Entweder trainieren sie fleißiger oder haben beschlossen, das Lauf nicht ihr Ding ist. Stolz ist da kaum einer.

    Mit stellt sich da aber ehr die Frage, warum guckt ihr euch das an?

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    jenshb (17.08.2019)

  7. #80
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Mit stellt sich da aber ehr die Frage, warum guckt ihr euch das an?
    Eigentlich ist Insta auch nur ein Forum mit Bildern. also warum bin ich hier im Forum? Weils Spass macht. Nicht jeder Thread und nicht jeder User, aber man muss ja auch nicht alles lesen.

  8. #81

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Mit stellt sich da aber ehr die Frage, warum guckt ihr euch das an?
    +1.

    Ist das selbe Gejammer wie über das "mittlerweile kaum zu ertragende Fernsehen" was man nicht mehr schaut aber trotzdem jeden Unterschichtenschrott von RTL2 kennt.

  9. #82

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Die Liste ist von 2010.

    Vor 1,5 Jahren diskutierte der Verband andere Trends.

    "Viele Veranstalter, auch hier in der Region, haben es längst zu spüren bekommen: die Teilnehmerzahlen stagnieren oder sind sogar rückläufig. Was die breite Masse der Läufer heutzutage und künftig wohl noch mehr sucht: Erlebnisse statt Ergebnisse. Nicht mehr der Leistungsgedanke allein, sondern der Spaß steht vermehrt im Vordergrund."

    https://laufen57.de/neuer-trend-laeu...liche-momente/
    Ja, die Liste ist von 2010. Ursprünglich ging es ja auch um den Vergleich der Teilnehmerzahlen von vor 30 Jahren und heute. Diesbezüglich ist die Liste, wenn man sich die Zahlen von 1990 anschaut, durchaus aussagekräftig.

  10. #83
    Stockente Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    So ist das. Da geb ich Rolli ziemlich uneingeschränkt recht. Des Weiteren, es gibt hier im Forum einige aktive User die um die 36 Minuten laufen, einfach mal fragen ob die sich als Leistungssportler sehen. Ich denke die wenigsten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungssport

    "Unter
    Leistungssport versteht man das intensive Ausüben eines Sports mit dem Ziel, im Wettkampf eine hohe Leistung zu erreichen. Der Leistungssport unterscheidet sich vom Breitensport insbesondere durch den wesentlich höheren Zeitaufwand (in der Regel tägliches Training) sowie die Fokussierung auf den sportlichen Erfolg."

    Ich persönlich sehe mich als leistungsorientiert trainierenden Leichtathleten. Wie man das Kind nun nennt: ambitionierter Breitensport oder Leistungssport ist mir persönlich egal Entscheidend ist die Einstellung und dass man bereit ist, sich für ein Ziel im Bereich der persönlichen Leistungsgrenze mit täglichem Training zu quälen. Ich persönlich tue das - jeden Tag. Bin ich deshalb Leistungssportler? Einige würden diese Frage vielleicht mit ja beantworten. Leistungssport ist auch eine Frage der Lebenseinstellung. Mit 52 Jahren lief ich eine 37:08min über 10km Straße. In der Top 10 ist man mit dieser Zeit nicht, aber es ist ein überschaubarer Kreis an Athleten in Deutschland, die das schaffen, vielleicht 50 oder 100 in meiner Altersklasse? Keine Ahnung! Vielleicht hat mal jemand die Muße, die Bestenlisten der Leichtathletik-Landesverbände zu durchforsten. Ich persönlich habe alles aus mir rausgeholt, um die drittschnellste jemals von mir gelaufene Zeit über 10km (amtlich vermessen) mit 52 jahren zu schaffen - im Wettkampf und besonders auch im täglichen Training. Ich war im Kraftraum und habe mich mit Trainingseinheiten unterschiedlicher Intensität, zum Beispiel mit Tempowechselläufen, 16x200m-Bergaufsprints und Intervalltraining gequält. Manchmal blieb der Spaß auf der Strecke, aber ich hatte ein übergeordnetes Ziel: das beste aus mir raus zu holen..

    Diese Bereitschaft, sich zu quälen, vermisse ich bei vielen Hobbysportlern, besonders auch bei den Jüngeren, was ich durchaus erschreckend finde. Der Autor des Artikels im "Tagesspiegel" sieht es offenbar genauso. Wenn bei deutschen Meisterschaften über 10km vor wenigen Jahren die zweitplatzierte M50-Mannschaft schneller als die drittplatzierte M35-Mannschaft, dann spricht das Bände!


    https://www.tagesspiegel.de/sport/le.../24893966.html
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (14.08.2019 um 16:04 Uhr)
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:25,01min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

    https://www.yumpu.com/de/document/vi...iel-wienbreier

  11. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Maddin85:

    JoelH (14.08.2019), movingdet65 (14.08.2019)

  12. #84

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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen

    Diese Bereitschaft, sich zu quälen, vermisse ich bei vielen Hobbysportlern, besonders auch bei den Jüngeren, was ich durchaus erschreckend finde.
    Zwei Fragen dazu:

    1) Was kümmern Dich die anderen Hobbysportler und deren Einstellung? Fehlen Dir dann adäquate Sparringspartner oder was ist genau Dein Problem?

    2) Warum findest Du das besonders bei jüngeren Sportlern erschreckend?


    Meine Beobachtung zu 2) ist, dass die "Jüngeren" sportlich nicht unbedingt weniger machen als die "Älteren". Sie setzen aber aus diversen Gründen eher den Schwerpunkt auf Muskelaufbau und Kraft und in zweiter Linie auf Ausdauer. Da kann man lange drüber streiten, aber im Grunde ist so ein Mix deutlich besser als rein sich auf eine Sportart zu konzentrieren.

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von NME:

    jenshb (17.08.2019)

  14. #85
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Zwei Fragen dazu:

    1) Was kümmern Dich die anderen Hobbysportler und deren Einstellung? Fehlen Dir dann adäquate Sparringspartner oder was ist genau Dein Problem?

    2) Warum findest Du das besonders bei jüngeren Sportlern erschreckend?


    Meine Beobachtung zu 2) ist, dass die "Jüngeren" sportlich nicht unbedingt weniger machen als die "Älteren". Sie setzen aber aus diversen Gründen eher den Schwerpunkt auf Muskelaufbau und Kraft und in zweiter Linie auf Ausdauer. Da kann man lange drüber streiten, aber im Grunde ist so ein Mix deutlich besser als rein sich auf eine Sportart zu konzentrieren.
    Wer hat von Problemen geschrieben? Es ist eben eine Meinung. Problematisch finde ich nur, dass Leistung allgemein verpönt und schlechte Leistung hochgelobt wird.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    JoelH (14.08.2019), listrahtes (15.08.2019)

  16. #86
    Stockente Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Zwei Fragen dazu:

    1) Was kümmern Dich die anderen Hobbysportler und deren Einstellung? Fehlen Dir dann adäquate Sparringspartner oder was ist genau Dein Problem?

    2) Warum findest Du das besonders bei jüngeren Sportlern erschreckend?
    Wo genau ist jetzt Dein Problem?
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (14.08.2019 um 16:40 Uhr)
    persönliche Bestzeiten:

    200m: 33sek, Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 400m: 68sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2019), 800m: 2:24,16 (2019), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:25,01min (2019), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

    https://www.yumpu.com/de/document/vi...iel-wienbreier

  17. #87

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Problematisch finde ich nur, dass Leistung allgemein verpönt und schlechte Leistung hochgelobt wird.
    Unterschreibe ich nicht und entspricht nicht meiner Wahrnehmung.

    Überspitzt formuliert: ja, mag sein, dass die Jugendlichen es ziemlich albern finden, wenn der schwindsüchtige 52-jährige Opi (sorry, Maddin ) sich da einen abkämpft, um beim Lauf um die Pommesbude seine PB um 30 Sekunden zu verbessern.

    Dafür strengen sich die Jugendlichen aber in anderen Bereichen an, die dem Opi vielleicht nie wichtig waren oder sind. Ich war letztens auf einer Zeugnisverleihung zum Abitur. Denke ich an meine Jugend, da waren es die Freaks die ein 1er Abi hatten. Paar Überflieger oder scheiß Streber. So haben wir die genannt. Heute dagegen: strahlende Gesichter, wenn man auf der Bühne ausgezeichnet wird mit seinem super Abi. Und gleichzeitig auch noch festzustellen: die sahen größtenteils auch gut trainiert aus. Also von wegen chipsfressende Fettsäcke die den ganzen Tag Netflix schauen.

    Wie gesagt: überspitzt.

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von NME:

    jenshb (17.08.2019)

  19. #88

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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Wo genau ist jetzt Dein Problem? Möchtest Du mich provozieren? Ich habe keine Lust, mich provozieren zu lassen, denn gleich um 20:40 Uhr habe ich einen Wettkampf und morgen muss ich wieder arbeiten, nachdem ich um 6:00 Uhr trainiert habe.

    Hier wird über einen Artikel aus dem Tagesspiegel diskutiert, nicht mehr und nicht weniger.

    Wenn es Dir gerade nicht so gut geht, dann lass es bitte nicht an mir aus.

    Und jetzt begraben wir das Kriegsbeil wieder!

    Hast Du sie noch alle bzw. kannst Du lesen?
    Was für ein Kriegsbeil meinst Du denn wahrgenommen zu haben.

  20. #89
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Unterschreibe ich nicht und entspricht nicht meiner Wahrnehmung.

    Überspitzt formuliert: ja, mag sein, dass die Jugendlichen es ziemlich albern finden, wenn der schwindsüchtige 52-jährige Opi (sorry, Maddin ) sich da einen abkämpft, um beim Lauf um die Pommesbude seine PB um 30 Sekunden zu verbessern.

    Dafür strengen sich die Jugendlichen aber in anderen Bereichen an, die dem Opi vielleicht nie wichtig waren oder sind. Ich war letztens auf einer Zeugnisverleihung zum Abitur. Denke ich an meine Jugend, da waren es die Freaks die ein 1er Abi hatten. Paar Überflieger oder scheiß Streber. So haben wir die genannt. Heute dagegen: strahlende Gesichter, wenn man auf der Bühne ausgezeichnet wird mit seinem super Abi. Und gleichzeitig auch noch festzustellen: die sahen größtenteils auch gut trainiert aus. Also von wegen chipsfressende Fettsäcke die den ganzen Tag Netflix schauen.

    Wie gesagt: überspitzt.
    Naja, wahrscheinlich hast Du nicht viel mitbekommen: dass fast alle Abitur mit eine 1 bestehen und Mehrheit der Kinder Übergewichtig ist... wahrscheinlich auch nicht.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  21. #90
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Bei der Einschulungsuntersuchung letztes Jahr hielten sich die unter- und übergewichtigen Kinder hier vor Ort mit jeweils 4,x Prozent die Waage.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  22. #91

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Ich finde z.B. die Analogie von Leviathan sehr gut getroffen, ist doch toll dass er Klavier spielt, solange er es nicht so raushängen lässt als würde er bald in irgendeinem großen Konzerthaus auftreten können ist doch alles im grünen Bereich.
    Ich finde die Analogie auch deswegen gut, weil meine Großtante (Cellistin) immer darüber jammert, dass die Leute heute nur noch Sport oder Job im Kopf haben und sich keiner mehr für klassische Musik begeistert.

    Das Problem ist halt, das in manchen Teilen der Gesellschaft der Schein immer mehr das Sein verdrängt. Irgendwie passend diese Werbung Mein Haus, mein Auto, meine Frau mein Boot , mein Flugzeug ......
    Du glaubst gar nicht, was meine Großeltern für einen Aufwand betrieben haben um im Dorf den "Schein zu wahren" was alles Mögliche an Themen anging...das Phänomen ist so neu wie das Geschimpfe auf die Jugend.
    _____________

    Ganz lustig, was bei solchen Themen immer alles an Emotionen hochkocht, wenn Jedes nerviges Alltagserlebnis dabei abgeladen wird Grundtenor immer: Alle werden fetter, fauler, weniger leistungsbereit und alles wird schlimmer. Wenn man etwas mehr "erkenntnisbereit" satt leistungsbereit wäre, würde man natürlich zwangsläufig darauf gestoßen, dass die Meinung bei solchen Themen meist sehr eng mit dem Alter der die Meinung gebenden Person korreliert.

    Eigentlich hatte Joel schon alles gesagt:
    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Und jetzt komm du mal rüber mit Zahlen die das widerlegen. Das ist also kein Schießen, sondern wenn überhaupt ein Finger in die Wunde legen.
    Die Zahl der Leichtathleten und der sub3-Finisher bei Marathonveranstaltungen ist rückläufig, dass lässt sich an Zahlen belegen. Das wars dann auch schon mit nackten Informationen, alles andere ist reine Spekulation.
    Denn:

    Zitat Zitat von tt-bazille Beitrag anzeigen
    Oder sind in den Leichtathletik-Vereinen die Mitgliederzahlen in den letzten Jahrzehnten gestiegen? Im Tischtennis (der Sport, den ich früher betrieben habe) sind diese eklatant zurück gegangen...
    Der Trend geht weg vom Verein und das Angebot steigt - etwa durch neuere Sportarten wie Klettern, Mountainbike oder Triathlon. Gerade Letzteres dürfte Unmengen an Ausdauerpotential für Langstrecke binden, da in Deutschland weit mehr Sportler auf einem Niveau unterwegs sind, dass sie davon leben können, als sonst irgendwo in der Welt. Auch dominieren Deutsche seit langem nicht nur das Profi- sondern auch das Altersklassenfeld beim Ironman Hawaii und die Rennen in Frankfurt und Roth sind nach Hawaii die wichtigsten Langdistanzrennen der Welt.

    In Münster gibt es seit ein paar Jahren eine Boulderhalle die zu jeder Tageszeit voll ist und wo viele Leute sind, die man dort jeden Tag beim Training treffen kann. 30 Minuten weiter in Osnabrück ist die Nächste. Gab es vor 35 Jahren halt auch noch nicht.

    Im Breitensport ist der größte Faktor abgesehen vom Individualsport a la "Joggen" wohl das Fitnesstudio, auch eine relativ junge Angelegenheit (jaja ich weiß alle zahlen nur Keiner geht hin und so ).


    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Naja, wahrscheinlich hast Du nicht viel mitbekommen: dass fast alle Abitur mit eine 1 bestehen und Mehrheit der Kinder Übergewichtig ist... wahrscheinlich auch nicht.
    Das hat er deswegen nicht mitbekommen, weil es Schwachsinn ist.

  23. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von AchatSchnecke:

    jenshb (17.08.2019), NME (14.08.2019)

  24. #92
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen


    Das hat er deswegen nicht mitbekommen, weil es Schwachsinn ist.
    Natürlich "Schwachsinn":
    gesucht 6 Sekunden:

    https://www.haz.de/Nachrichten/Wisse...och-etwas-wert
    https://www.kindergesundheit-info.de.../uebergewicht/
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  25. #93

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    Da kann es ja nur noch richtig bergab gehen, wenn die heutige Generation der 40-60 jährigen mal den Löffel abgibt: Leistungsorientiert, hochgradig intelligent und durchtrainiert.

  26. #94
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Platon, Sokrates, Aristoteles.....alle stützen Rollis Meinung.

    https://bildungswissenschaftler.de/5...d-arbeitswelt/
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  27. #95
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Platon, Sokrates, Aristoteles.....alle stützen Rollis Meinung.

    https://bildungswissenschaftler.de/5...d-arbeitswelt/
    Genau!

    Übrigens... wir sprachen nicht nur von der Jugend.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  28. #96

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    Du hast in sechs Sekunden bestätigt, dass ich Recht habe und deine erste Aussage schon mal Schwachsinn war. Jedenfalls, wenn du dir auch ein paar Minütchen genommen hast, um den Artikel zu lesen:

    Alle haben Note Eins:
    Olaf Köller, Professor am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel, hingegen glaubt nicht, dass die Abiturnoten das wesentliche Problem sind. Der Mittelwert in den meisten Ländern läge noch immer nahe bei 2,5 – das sei vollkommen in Ordnung.
    Der Zweite Link liefert keine Zahlen nur die allgemeine Aussage, die Zahl übergewichtiger Kinder habe sich erhöht (Übrigens Kinder und nicht Abiturienten). Da musste ich dann selber nachgoogeln: https://www.deutschlandfunk.de/gesun...icle_id=413140
    Tatsächlich geht es den allermeisten Kindern in Deutschland gesundheitlich gut bis sehr gut.
    Beim Thema Übergewicht, da gingen die Zahlen in den 90ern deutlich nach oben, dieser Trend konnte gestoppt werden, allerdings mit etwa 15 Prozent übergewichtigen oder adipösen Kindern und Jugendlichen auf einem ziemlich hohen Niveau.
    Der Vollständigkeit halber:

    Es gibt aber auch einen negativen Trend zu verzeichnen, das ist das Thema Bewegung. Hier sind es vor allem die Mädchen, die viel zu viel still sitzen.

  29. #97
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Olaf Köller, Professor am Leibniz-Institut für die Pädagogik? Natürlich findest Du immer realitätsferne Professoren. Warum nicht, sie wollen auch beklatscht werden.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  30. #98

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Olaf Köller, Professor am Leibniz-Institut für die Pädagogik? Natürlich findest Du immer realitätsferne Professoren. Warum nicht, sie wollen auch beklatscht werden.
    Ich weise dich mal freundlich daraufhin, dass du den gefunden hast, aber danke für den Beleg, dass du deinen verlinkten Text selbst nicht gelesen hast.
    Auch so ein Phänomen, über das wir uns unterhalten könnten...
    Im Übrigen ging es mir natürlich in erster Linie um den - im Artikel auch sonst so dargestellten - Fakt, dass der Abischnitt um die 2,5 liegt. Auch sonst ist der Artikel in der behandelten Frage tatsächlich erstaunlich differenziert.

    Wenn ich mir die deutschen Bestsellerlisten (oder diesen Thread) so durchlese, werden nebenbei gesagt primär die "Warner" beklatscht. Mit irgendeinem zusammengeschusterten Buch über die Bildungsmisere landet man zielsicher relativ weit oben auf der Sachbuchbestsellerliste.

  31. #99
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Der Trend geht weg vom Verein
    Wobei sich das nicht wirklich in den Zahlen äußert: https://cdn.dosb.de/alter_Datenbesta...000bis2015.pdf

    Von 2000 auf 2015 gibt es ein Plus von 415.000 weiblichen und ein Minus von 24.000 männlichen Mitgliedern, insgesamt also einen Zuwachs von 391.000 Mitgliedern.
    Die aktuellsten Zahlen finden sich hier (allerdings deutlich weniger übersichtlich dargestellt und weniger genau analysiert): https://cdn.dosb.de/user_upload/www....-Heft_2018.pdf. Die Mitgliederzahlen sind weiterhin ziemlich konstant.


    Auch der Anteil der Sporttreibenden in Deutschland ist gestiegen, siehe https://www.diw.de/de/diw_01.c.38079...ben_sport.html bzw. das darin verlinkte Paper.
    [...] ist der Anteil der Deutschen, die mindestens einmal pro Woche Sport treiben, in den vergangenen 15 Jahren um 16 % gestiegen.
    Oder aus https://www.researchgate.net/publica...isierten_Sport:
    1. Der Anteil der Sporttreibenden hat sich in den letzten Jahrzehnten erhöht. Dabei bestätigt sich ein Trend, der sich nach Schlagenhauf (1977, S.59 ff.) schon in den 1970er Jahren abzeichnete.
    2. Die höhere Sportaktivität hängt vor allem mit der gesteigerten Partizipation der zuvor unterrepräsentierten Gruppen der Frauen und Älteren zusammen.
    Eine Grafik zur Entwicklung der Sportaktivität in Deutschland seit 1950 findet sich unter https://link.springer.com/content/pd...385-7_17-1.pdf.


    Was das Sporttreiben im Verein angeht kann man also feststellen, dass die Zahlen zwar weiterhin konstant sind, die zusätzlichen Sporttreibenden aber nicht auf Vereinsangebote zurückgreifen sondern sich eher außerhalb von Vereinsstrukturen bewegen.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently."
    Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent."
    Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there."

    Steve Magness

  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    jenshb (17.08.2019)

  33. #100
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Alle haben Note Eins:
    Rolli hat natürlich übertrieben (aber nicht gesagt, dass alle eine 1 haben). Aber der Artikel zeigt deutlich den doppelten Trend auf, den meine Eltern bereits Anfang der 80er beklagt haben: es machen immer mehr Abitur, mit immer besseren Noten.

    Ist ähnlich wie mit dem Übergewicht: der Durchschnitts-BMI in Deutschland steigt seit Jahrzehnten etwa linear um einen halben Punkt pro Dekade, und somit auch der Anteil der Übergewichtigen. Und dieser Trend ist weltweit zu sehen:

    Name:  obesity_world.JPG
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    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

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