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Ergebnis 451 bis 475 von 552
  1. #451
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Ich bin hochzufrieden und für 2021 bin ich für die Hallen-DM qualifiziert - in der AK M55.
    Wo steht die Norm?
    Fack ju cencer!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  2. #452
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Wo steht die Norm?
    Lach nicht, bei 11:00min!
    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
    800m in 2:08,91min (Sprinter)
    1500m in 4:43,29min (icke)
    3000m in 9:58min (Rolli)
    5000m in 17:32min (Rolli)
    10000m in 37:17min (Rolli)
    10km Strasse 36:48min (icke)
    Halbmarathon 1:21:52h (icke)
    Marathon? Keine Ahnung!

  3. #453
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Tja...
    Der körperliche Verfall 54 -> 55 ist schon erheblich.

    Das bestätigen auch die Ergebnislisten immer wieder. M50 findet man noch auf der ersten Seite. M55 dagegen muss man schon lange nach unten scrollen und suchen..
    Fack ju cencer!
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  4. #454
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Tja...
    Der körperliche Verfall 54 -> 55 ist schon erheblich.

    Das bestätigen auch die Ergebnislisten immer wieder. M50 findet man noch auf der ersten Seite. M55 dagegen muss man schon lange nach unten scrollen und suchen..
    Das ist reine Kopfsache, viele ermüden mental, andere werden wieder besser mit Einstieg in die neue Altersklasse, um dann wieder zu ermüden.

    Solange man ohne Verletzung durchtrainieren kann, muss man nicht zwangsläufig deutlich schwächer werden. Die Verletzungsprophylaxe wird aber immer wichtiger.
    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
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  5. #455
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Das ist reine Kopfsache, viele ermüden mental, andere werden wieder besser mit Einstieg in die neue Altersklasse...
    So einen kenne ich nicht.
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  6. #456
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    So einen kenne ich nicht.
    Ich schon! Er läuft mit 57 wieder die Zeiten, die er mit 53 drauf hatte: 3:04min über 1000m, 4:46min über 1500m, 10:22min über 3000m (2019). Ein tolles Comeback. Bei deutschen Meisterschaften ist er häufig auf den Podium. Gestern habe ich ihn wieder getroffen, er ist in bestechender Form. Solche Athleten gehören zu meinen Vorbildern.

    Der Athlet wird dieses Jahr 58. Anzeichen mentaler Ermüdung kann ich noch nicht erkennen und seine Formkurve steigt an. Jeder kann trainieren!
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (17.02.2020 um 09:13 Uhr)
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  7. #457
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Naja... zu den üblichen M50 Leistungen finde ich es nicht überragend. Gut, aber nicht überragend.
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  8. #458
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Tja...
    Der körperliche Verfall 54 -> 55 ist schon erheblich.

    Das bestätigen auch die Ergebnislisten immer wieder. M50 findet man noch auf der ersten Seite. M55 dagegen muss man schon lange nach unten scrollen und suchen..
    Es ist doch aber nicht so, daß die herausragenden Leistungen mit 54 gelaufen werden, sondern im Schnitt eher zu Beginn der neuen AK Periode, also eher mit 50 oder 51. Mal plastisch beschrieben stehst Du als 49jähriger mit 4 Jahre jüngeren Sportlern im Wettbewerb und ein Jahr später mit 4 Jahre älteren. Da macht das eine Jahre eben einen feinen Unterschied. Ich denke, das wollte Maddin aufzeigen.
    nix is fix

  9. #459
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Es ist doch aber nicht so, daß die herausragenden Leistungen mit 54 gelaufen werden, sondern im Schnitt eher zu Beginn der neuen AK Periode, also eher mit 50 oder 51. Mal plastisch beschrieben stehst Du als 49jähriger mit 4 Jahre jüngeren Sportlern im Wettbewerb und ein Jahr später mit 4 Jahre älteren. Da macht das eine Jahre eben einen feinen Unterschied. Ich denke, das wollte Maddin aufzeigen.
    Schon klar.
    Ich wollte ihm einfach aufzeigen, dass es nächstes Jahr nicht einfacher wird. Genau so gut oder nur schlechter! Besser wird es sehr selten... bis gar nicht.
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  10. #460
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Naja... zu den üblichen M50 Leistungen finde ich es nicht überragend. Gut, aber nicht überragend.
    Er ist fast 58 und braucht sich nicht mit 50jährigen zu vergleichen. Wir beide reden immer wieder aneinander vorbei. Die genannten Zeiten sind für einen 58jährigen für deutsche Verhältnisse absolut top. Ich muss mich korrigieren: der Athlet lief im Alter von 57 Jahren eine 4:43min über 1500m. Natürlich kommt es immer auf den Maßstab an, den man anlegt. Der Brite Guy Bracken lief 2019 eine 4:19min, der WR in der AK M 55 liegt bei 4:12min. Wir sollten aber mal auf dem Teppich bleiben. Das sind Ausnahmekönner!

    Mir geht es nicht um absolute Zeiten, sondern um die Leidenschaft für den Sport. Das Alter und die Zeiten spielen keine Rolle, denn wir sind Athleten, wir quälen uns regelmäßig im Training und versuchen, das Beste aus uns rauszuholen. Jeder so gut, wie er kann! In der inneren Einstellung unterscheidet sich der Altersklassensportler nicht vom Athleten, der die 10km in 30min läuft, jeder gibt sein bestes.

    Deswegen habe ich dieses Thema eröffnet. Schneller, höher, weiter ist hier von untergeordneter Bedeutung. Jeder, dem es um schneller, höher, weiter geht, der soll woanders seinen Senf dazugeben.

    Nun erwarte ich nicht, dass Du meinen Standpunkt verstehst, Rolli.
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  11. #461
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Er ist fast 58 und braucht sich nicht mit 50jährigen zu vergleichen. Wir beide reden immer wieder aneinander vorbei.
    Ich verstehe Dein Standpunkt sehr wohl. Ich will nur Dich darauf hinweisen, dass:
    andere werden wieder besser mit Einstieg in die neue Altersklasse,
    ... so einfach nicht stimmt.

    Also nach vorne schauen und das Beste aus dem Gammelfleisch rausholen. Besser wird's nicht mehr...
    Fack ju cencer!
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  12. #462
    Avatar von D.edoC
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Er ist fast 58 und braucht sich nicht mit 50jährigen zu vergleichen. Wir beide reden immer wieder aneinander vorbei. Die genannten Zeiten sind für einen 58jährigen für deutsche Verhältnisse absolut top. Ich muss mich korrigieren: der Athlet lief im Alter von 57 Jahren eine 4:43min über 1500m. Natürlich kommt es immer auf den Maßstab an, den man anlegt. Der Brite Guy Bracken lief 2019 eine 4:19min, der WR in der AK M 55 liegt bei 4:12min. Wir sollten aber mal auf dem Teppich bleiben. Das sind Ausnahmekönner!

    Mir geht es nicht um absolute Zeiten, sondern um die Leidenschaft für den Sport. Das Alter und die Zeiten spielen keine Rolle, denn wir sind Athleten, wir quälen uns regelmäßig im Training und versuchen, das Beste aus uns rauszuholen. Jeder so gut, wie er kann! In der inneren Einstellung unterscheidet sich der Altersklassensportler nicht vom Athleten, der die 10km in 30min läuft, jeder gibt sein bestes.

    Deswegen habe ich dieses Thema eröffnet. Schneller, höher, weiter ist hier von untergeordneter Bedeutung. Jeder, dem es um schneller, höher, weiter geht, der soll woanders seinen Senf dazugeben.

    Nun erwarte ich nicht, dass Du meinen Standpunkt verstehst, Rolli.
    Ich lese da mimimi heraus
    10km Season's Best:
    2011: 34:45 | 2015: 33:13 | 2019: 31:48
    2012: 33:57 | 2016: 32:16 |
    2013: 33:39 | 2017: 31:50 |
    2014: 33:23 | 2018: 31:22 |

  13. #463
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Er ist fast 58 und braucht sich nicht mit 50jährigen zu vergleichen. Wir beide reden immer wieder aneinander vorbei.
    Wenn man vergessen würde, daß Du Dich immer wieder daran aufgeilst, wenn Du ein paar jüngere Läufer hinter Dir gelassen hast, könnte man Dir das glatt abkaufen. Unglücklicherweise haben wir das nicht vergessen

    In der inneren Einstellung unterscheidet sich der Altersklassensportler nicht vom Athleten, der die 10km in 30min läuft, jeder gibt sein bestes.
    Das glaube ich nicht. Die Wahrscheinlichkeit, daß der 30min Läufer einfach deutlich mehr investiert und damit verbunden deutlich mehr Opportunitäten aufgibt, ist einfach extrem hoch.

    Ich habe absolute Hochachtung vor jedem - wirklich jedem - Sportler. Und ich bin fest davon überzeugt, daß 5min walken deutlich besser sind als nix. Es fällt aber schwer eine Argumentation nachzuvollziehen, die häufig die Leistung in den Vordergrund stellt. Und wenn es dann mal nicht so gut läuft, wird alles relativiert. Wenn die Maßstäbe kongruent wären, könnten wir das vielleicht besser nachvollziehen.
    nix is fix

  14. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Albatros (17.02.2020), D.edoC (17.02.2020), RunSim (17.02.2020)

  15. #464
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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Ich lese da mimimi heraus
    Was Du da herausliest, ist mir persönlich egal.
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  16. #465
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ich verstehe Dein Standpunkt sehr wohl. Ich will nur Dich darauf hinweisen, dass:
    andere werden wieder besser mit Einstieg in die neue Altersklasse,
    ... so einfach nicht stimmt.
    Also nach vorne schauen und das Beste aus dem Gammelfleisch rausholen. Besser wird's nicht mehr...
    Rolli, ich habe unpräzise argumentiert, in dem Punkt gebe ich Dir recht. Ich meinte ein konkretes Beispiel und ich habe bei einigen Athleten beim Einstieg in die neue Altersklasse beobachtet, dass sie wieder vermehrt Gas gegeben haben und teilweise wieder bessere Leistungen gezeigt haben als im Jahr zuvor. Verallgemeinern lassen sich meine Beobachtungen natürlich nicht.

    Was ich damit sagen wollte: Wenn man den Arsch hoch bekommt und trainiert, müssen die Leistungen nicht zwangsläufig deutlich schlechter werden, es muss halt immer mehr investiert werden, um das Niveau zu halten und es dürfen keine Verletzungen dazwischen kommen. Der Sportler Jg 62 war im letzten Jahr zum Beispiel deutlich besser als 2018. Vielleicht war er 2018 verletzt oder konnte nicht so viel trainieren.

    Altern ist auch Kopfsache! Auch Gammelfleisch kann man trainieren!
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (17.02.2020 um 12:59 Uhr)
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  17. #466
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen wollte: Wenn man den Arsch hoch bekommt und trainiert, müssen die Leistungen nicht zwangsläufig deutlich schlechter werden, es muss halt immer mehr investiert werden, um das Niveau zu halten und es dürfen keine Verletzungen dazwischen kommen.
    Vielleicht muss man gar nicht mal mehr investieren. Es wäre wohl wichtiger in den Bereichen zu arbeiten, die am meisten betroffen sind. Die drei Komponenten, die wohl am schnellsten verloren gehen, sind (das ist eine persönliche Meinung):

    - Schnelligkeit
    - Maximalkraft
    - Beweglichkeit

    Die Ausdauer ist wohl am wenigsten betroffen. Aber wenn die obigen Komponenten schmelzen, sind auch die Überschneidungen betroffen:

    - Geringere Schnelligkeit zieht auch die Tempohärte nach unten, weil ein höherer Anteil der Maximalgeschwindigkeit genutzt werden muss.
    - Geringere Maximalkraft zieht die die Kraftausdauer nach unten.
    - Ob die abnehmende Beweglichkeit einen so großen Effekt hat, weiß ich nicht genau, würde es aber vermuten.

    Also nach vorne schauen und das Beste aus dem Gammelfleisch rausholen. Besser wird's nicht mehr...
    Use it or lose it. Bei einigen kann es schon noch besser werden. Da ist immer die Frage wie weit man bereits an der individuellen Leistungsgrenze angelangt ist. Und bei den meisten würde ich vermuten, daß dieser Abstand größer ist, als der altersbedingte Verlust von ein oder zwei Jahren.
    nix is fix

  18. #467
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Vielleicht muss man gar nicht mal mehr investieren. Es wäre wohl wichtiger in den Bereichen zu arbeiten, die am meisten betroffen sind. Die drei Komponenten, die wohl am schnellsten verloren gehen, sind (das ist eine persönliche Meinung):

    - Schnelligkeit
    - Maximalkraft
    - Beweglichkeit

    Die Ausdauer ist wohl am wenigsten betroffen. Aber wenn die obigen Komponenten schmelzen, sind auch die Überschneidungen betroffen:
    Levi, ich habe was für Dich gefunden! Lese mal den Text von Leviathan, vielleicht hilft Dir das weiter.
    Fack ju cencer!
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  19. #468
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Standard Mal etwas Anderes!

    Diese Zeiten würde ich sehr gerne schaffen (Daniels VDOT 58).

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

    Über 1500m stand ich 2018 bei 4:43, dieses Jahr möchte ich die 4:43min gerne wieder schaffen. Das entspricht VDOT 58. 10:08min über 3000m wäre ein Traum. Und die anderen Zeiten? In jeder Disziplin, außer über 1500m müsste ich persönliche Bestzeit laufen. Noch ist es nur ein Traum! Aber Träumen ist erlaubt!

    Das alte Gammelfleisch zickt nicht rum, das ist schon einmal eine gute Voraussetzung!
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  20. #469
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Levi, ich habe was für Dich gefunden! Lese mal den Text von Leviathan, vielleicht hilft Dir das weiter.
    Leviathan??? Was is´n das für´n Idiot

    Das habe ich doch letztes Jahr schon so gehandhabt. Deshalb habe ich auch soviel auf die Strides gesetzt. Und bei den Intervalleinheiten hatte mir alcano viele für meine Verhältnisse wirklich schnelle Einheiten reingeschoben. Obwohl ich mich auf den Marathon vorbereitet hatte, war ein beachtlicher Teil der schnellen Einheiten in Richtung 1500m Pace. Das war wirklich gut und war Balsam für die Mechanik.

    TDLs gab es eigentlich nur als Bestandteil der langen Läufe. Ansonsten waren die nicht mal Bestandteil des Programms.
    nix is fix

  21. #470
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Im Ernst... volle Zustimmung. Obwohl ich die Ausdauer nicht aus der Acht lassen würde, was auch im Alter nachlässt. Trotzdem wird sie überdimensional angesprochen, weil die entsprechende Trainigsart viel angenehmer und "leichter" ist. Es dauert natürlich viel länger, was für einen 40+ kaum einen Hürde darstellt.
    Fack ju cencer!
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  22. #471
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Obwohl ich die Ausdauer nicht aus der Acht lassen würde, was auch im Alter nachlässt. Trotzdem wird sie überdimensional angesprochen, weil die entsprechende Trainigsart viel angenehmer und "leichter" ist. Es dauert natürlich viel länger, was für einen 40+ kaum einen Hürde darstellt.
    Ich glaube ja, wenn Du einmal das vaskuläre System ausgebildet hast, daß Du dieses immer wieder sehr schnell reaktivieren kannst. Daher ist Grundlagenausdauer irgendwann auch ausgelutscht. Dann kannst Du diese aber leicht erhalten oder wie geschrieben reaktivieren.
    nix is fix

  23. #472
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Warum gehen Schnelligkeit, Maximalkraft etc. denn schneller zurück, im Vgl zur (Grundlagen)Ausdauer?
    Weil i.d.R. das Leistungsniveau der Grundlagenausdauer deutlich längerfristig und umfangreicher aufgebaut sind als "spezielle" Kraft- und Ausdauerformen.

    Siehe auch, Trainingsprinzip der Anpassungsfestigkeit.

    Reize, welche die Grundlagen festigen, werden normalerweise bei jeder Trainingsform angesprochen, während spezielle Kraft- und Ausdauerformen spezifisch und i.d.R. in insgesamt geringerem Umfang trainiert werden.

    Grundlagenausdauer wird nicht nur angesprochen, weil sie "leichter" zu trainieren ist, sondern auch weil ohne vernünftige Grundlagen spezifisches Training nicht die optimale Wirkung erzielen kann. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass im Alter, sofern die spezifischen Reize nicht mehr so gesetzt werden können, wie in jungen Jahren, die Grundlagenausdauer am meisten vom langfristig aufgebauten Niveau profitiert.

    Gerade im Alter wird die Individualität im Training nochmal um einiges wichtiger. Der eine verträgt hohe Umfänge aber nicht ganz so hohe Intensität besser, den anderen killen die Umfänge, aber er kann kurze höchstintensive Reize besser verarbeiten. Diese Individualität vernachlässigen aber viele Sportler unbewußt.

    Auch wenn man es vielleicht nicht hören will, aber u.U. kann es besser sein, zu versuchen, den altersbedingten Leistungsabbau durch gezieltes Training langfristig zu reduzieren, anstatt nur von Jahr zu Jahr zu denken.

    Was ist besser? mit 50 Jahren 4:45, mit 55 Jahren 4:50, mit 60 Jahren 5:15 / 1.500m oder mit 4:45, 5:05, 5:08?
    Das muss letztlich jeder für sich entscheiden, aber es wird das Training entsprechend beeinflussen.
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  24. #473
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Warum gehen Schnelligkeit, Maximalkraft etc. denn schneller zurück, im Vgl zur (Grundlagen)Ausdauer?
    Weil i.d.R. das Leistungsniveau der Grundlagenausdauer deutlich längerfristig und umfangreicher aufgebaut sind als "spezielle" Kraft- und Ausdauerformen.

    Siehe auch, Trainingsprinzip der Anpassungsfestigkeit.

    Reize, welche die Grundlagen festigen, werden normalerweise bei jeder Trainingsform angesprochen, während spezielle Kraft- und Ausdauerformen spezifisch und i.d.R. in insgesamt geringerem Umfang trainiert werden.

    Grundlagenausdauer wird nicht nur angesprochen, weil sie "leichter" zu trainieren ist, sondern auch weil ohne vernünftige Grundlagen spezifisches Training nicht die optimale Wirkung erzielen kann. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass im Alter, sofern die spezifischen Reize nicht mehr so gesetzt werden können, wie in jungen Jahren, die Grundlagenausdauer am meisten vom langfristig aufgebauten Niveau profitiert.

    Gerade im Alter wird die Individualität im Training nochmal um einiges wichtiger.
    Individualität ist immer wichtig und nicht speziell im Alter.

    Und doch. Ausdauer ist "leichter" zu trainieren, deswegen gehen ältere Sportler lieber jeden Tag 2 Stunden in 6:30/km joggen als 2x/Woche in roten Bereich anzusprechen. Das ist mit "leicht" gemeint.

    Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass im Alter, sofern die spezifischen Reize nicht mehr so gesetzt werden können, wie in jungen Jahren, die Grundlagenausdauer am meisten vom langfristig aufgebauten Niveau profitiert.
    Klar können sie nicht so einfach gesetzt werden, was nicht bedeutet, dass die gleiche Trainingsprinzipien nicht funktionieren sollten. Nur eben auf anderen Niveau und in anderen Perioden. Und wenn man von verlängerten Regenerationsperioden spricht, bedeutet das einen Tag länger und nicht den ganzen Winter.
    die Grundlagenausdauer am meisten vom langfristig aufgebauten Niveau profitiert
    Wie profiliert? Dass die Leute deutlich.... sorry.... deeeeeeutlich langsamer die Wettkämpfe laufen? Nein, da bin ich voll bei Levi, immer das trainieren, was im Alter flöten geht: Kraft, Schnelligkeit und VO2max und keine Angst von roten Bereichen.

    Was ist besser? mit 50 Jahren 4:45, mit 55 Jahren 4:50, mit 60 Jahren 5:15 / 1.500m oder mit 4:45, 5:05, 5:08?
    Was Du damit meinst, habe ich gar nicht.
    Langfristige Planungen mit M55?
    Dann laufe ich lieber 4:40 heute und morgen spiele ich wieder Schach.

    Übrigens: die langfristige Planungen, habe mir schon mehrere hier vorgerechnet... die alle nicht mehr dabei sind. Die Planungen waren, in den meisten Fällen, einfach zu langfristig.
    Fack ju cencer!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  25. #474
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Wenn es darum geht, dass (manche/viele) Ältere eher viel langsame Einheiten trainieren, würde ich aber nicht von "leichter" sondern von "bequemer" zu trainieren sprechen. Ich glaube aber auch, dass ab einem gewissen Alter einfach auch ein natürlicher "Sättigungseffekt" bzgl. der Motivation einsetzt, so dass sich einfach die Prioritäten verschieben.

    Mit "profitieren" (nicht profilieren) meine ich, dass im Alter die Grundlagenausdauer einfach weniger langsam abbaut, bzw. mit weniger Aufwand aufrecht erhalten werden kann, als die spezifischen Einheiten. Wenn man 30-40 Jahre gelaufen ist, egal ob als Hobbyläufer oder ambitionierter Sportler, hat man im Grunde immer in irgendeiner Form die Grundlagenausdauer trainiert.

    Natürlich kann/soll/muss im Alter das angesprochen werden, was primär benötigt wird. Dass sich im Alter der mentale Fokus bei vielen aber zum "langsamen" verschiebt hat nicht unbedingt was mit Bequemlichkeit zu tun, sondern eher mit persönlicher Prioritätensetzung.

    Mit langfristiger Planung meine ich auch bei der Trainingsgestaltung zu berücksichtigen, was man langfristig im Alter erreichen will oder versuche ich auf "Teufel komm raus" kurzfristige Ziele zu erreichen, die vielleicht gar nicht erreichbar sind?

    Beispiel: Sportler X und Sportler Y haben mit 50 ein Niveau von 2:25/800m. Der altersbedingte Abbau sei bei beiden als gleich angenommen.
    Sportler X richtet sein Training kurzfristig aus, erreicht mit 51 2:22, mit 52 2:19 und baut danach ab, so dass er nach und nach mit 60 bei 2:35 angekommen ist.
    Sportler Y plant langfristig und reduziert lediglich den altersbedingten Abbau, bleibt bis 55 bei 2:25 und mit 60 bei 2:27.

    Natürlich hat jeder seine eigenen Zielsetzungen, was ja auch normal ist. Man kann dabei aber auch schauen, wie man selbst auf's Älterwerden reagiert. Das gehört ebenso zur altersspezifischen Trainingsplanung dazu, wie das Training selbst.
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  26. #475
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Warum gehen Schnelligkeit, Maximalkraft etc. denn schneller zurück, im Vgl zur (Grundlagen)Ausdauer?
    Weil i.d.R. das Leistungsniveau der Grundlagenausdauer deutlich längerfristig und umfangreicher aufgebaut sind als "spezielle" Kraft- und Ausdauerformen.
    Ich denke, daß Du den Verlust dieser Fähigkeiten nach einer Verletzung oder sonstigen Pause hier auch auf den Alterungsprozess projizierst. Das ist aber ein Trugschluss. Der altersbezogene Rückgang erfolgt unabhängig davon. Natürlich wirst Du auch mit 50 einen Formverlust in der Verletzungs- oder Saisonpause erleiden. Und Du wirst die Form relativ schnell wieder erlangen. Auf diesen Prozess haben die von Dir beschriebenen Einflüsse eine große Wirkung.

    Dennoch geht die Leistungsfähigkeit in Summe nach unten. Und hier gehen Kraft- und Schnelligkeitskomponenten am schnellsten flöten.

    Du wirst also ab einem bestimmten Alter Deine Leistungskurve schwinden sehen. Aber auch hier hast Du saisonale Effekte. Das kann man gut mit einen Spaziergänger mit Hund vergleichen. Der Spaziergänger bewegt sich tendentiell leicht nach unten. Der Hund rennt mal vor und mal zurück. Unterm Strich bewegt er sich aber wie der Spaziergänger.

    Edit: Überschneidung

    Übrigens glaube ich zwar auch an eine lft. Planung. Aber Dein Beispiel finde ich viel zu optimistisch und theoretisch. Lassen wir mal Bernhard von Moltke zu Wort kommen: "Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt."
    nix is fix

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