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  1. #26

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    @Run4Cake:
    Ja, eben. Grundlagen jetzt. Weil jetzt sonst nichts, aber auch garnichts zu erreichen ist. Also nichts zum Hausieren gehen. Wenn ich als alleiniges Ziel hätte, "HM finishen" würde ich aufhören mich anzustrengen. Wie gesagt, ich bin komisch.
    Die Challenge die ich mir jetzt überlegt habe ist: wie trainiere ich so, dass ich den Körper so gesund wie möglich halte, so wenig Abnützungserscheinungen wie möglich produziere, und trotzdem eine Basis lege für noch mögliche echte Leistungen, wenn ich Training später noch mal in den Vordergrund würde stellen wollen und es mir echt geben?
    Ich habe übrigens von einer Frau gehört (war allerdings um zwei Ecken, also weiss ich nicht ob das so stimmt), die in den Leistungssport wohl tatschlich mit 65 eingestiegen ist (andere Sportart) und dann sehr erfolgreich.
    Aber selbst wenn das dann eh überhaupt nichts wird - ich werds wohl kaum bereut haben, meinen Hintern von Sofa hochbekommen zu haben
    Liebe Grüsse!

  2. #27
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von Kaffeekamel Beitrag anzeigen
    Ich bin 46 Jahre alt, BMI 18, prinzipiell gesund....
    Und hoffe, das was ich jetzt frage kling nicht allzu eigenartig.
    Jedenfalls (wenn wer mag), Frage: hat jemand von Euch Erfahrungen mit sowas wie "langatmigem Ehrgeiz", also so Leistungsziele für sehr viel später?
    ....mit M75 noch HM laufen..
    Du hast in jungen Jahren nach 15 Jahren Laufpause stark an Form verloren und planst jetzt 30 Jahre im voraus?
    Das halte ich für unrealistisch.
    Da sind zu viele unplanbare und unbeeinflussbare Faktoren drin.

    5- 10 Jahre planen ist realistisch.
    Was danach ist, kannst Du jetzt nicht abschätzen.

    Ziele sollten planbar, realistisch und so konkret wie möglich sein.

    - "In 1 jahr HM unter zwei Stunden" wäre solch ein Ziel.
    - "In der W 75 HM noch laufen können" sicher nicht, weil unplanbar, unrealistisch unkonkret.
    Zuletzt überarbeitet von 19Markus66 (30.12.2019 um 21:37 Uhr)

  3. #28
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von Mugi0303 Beitrag anzeigen
    Hallo und schön, dass du was zurück meldest. Mir geht es ähnlich ch wie dir. Mein primäres Ziel ist eigentlich so lange wie möglich gesund und fit zu bleiben, lange laufen zu können...
    Bis hierhin ganz vernünftig..

    und in der W80 dann abzuräumen.
    Ab hier wird es Kaffeesatzlesen.
    Kuck Dir doch einfach mal die W80 Listen eines beliebigen Laufes an, da sind, wenn es hoch kommt 5 Leute drin.
    Die meisten 80jährigen können gar nicht mehr rennen.
    Woher weisst Du, dass ausgerechnet Du mit 80 fitter als die meisten Gleichaltrigen bist?
    Glaubst Du, nur die anderen altern und Du nicht, weil Du läufst?

    ....aber mit über 90 noch fit genug zu sein um die alltäglichen Besorgungen erledigen zu können und ein selbstbestimmtes Leben zu führen, das ist ein wichtiges Ziel. Ich beobachte gerade bei meinem Vater (85) wie das immer schwieriger wird und wie ätzend das sein kann. Das motiviert mich ziemlich.
    Entschuldige die Frage, aber woher weisst Du, dass Du die 90 überhaupt erreichst?
    Wieviel % aller Frauen werden 90 Jahre alt?
    Und wie viele von denen sind noch selbständig?

    Natürlich wünsche ich Dir, wie uns allen ein gesundes und hohes Alter.
    Dies aber als festes Ziel zu planen ist schlichtweg unrealistisch.
    Da kannst Du gleich die Glaskugel bemühen.
    Zuletzt überarbeitet von 19Markus66 (30.12.2019 um 21:46 Uhr)

  4. #29
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Nu lass sie doch träumen. Mein Vater wollte auch 100 werden. Hatte dann zwei Schlaganfälle, obwohl er kerngesund und sportlich sehr aktiv war und starb leider mit 85 mit heftiger Demenz.

    Gruss Tommi

  5. #30

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Entschuldige die Frage, aber woher weisst Du, dass Du die 90 überhaupt erreichst?
    Natürlich weiß ich das nicht, aber das spielt doch auch überhaupt keine Rolle. Ziele sollten ehrgeizig, aber nicht utopisch sein und uns heutiger Sicht ist es das. Wüßte ich vorher, dass ein Ziel mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht wird, so wäre es zu einfach gesetzt. Ich schrieb aber auch, dass man bereit sein muss solche langfristigen Ziele umzudefinieren, falls das Leben sich anders entwickelt. Das ist sehr wichtig.

    Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit ein langfristiges Ziel zu erreichen größer, wenn man beizeiten daraufhin arbeitet, als wenn man es einfach mal so auf sich zukommen läßt.

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Run4Cake:

    Kralle (01.01.2020)

  7. #31

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Ziele sollten planbar, realistisch und so konkret wie möglich sein.
    Ziele im Sinn von Arbeits/Trainingszielen natürlich. Wenn es besser verständlich ist, kann ich "Ziel" auch auf "Vision" umtaufen.
    Sowas wie HM in unter 2 Stunden, das peile ich eh an (Herbst), aber das hält mich nicht allein am Laufen, ist einfach so.
    Natürlich weiss ich nicht was in 30 Jahren ist. Ich weiss aber auch nicht was morgen ist. Realistisch betrachtet, könnte sonstwas passiert sein. Ziegelstein auf den Kopf.
    Ich dank Dir für Deinen vernünftigen Beitrag, jetzt hab ich noch mehr Lust, mir das vorzunehmen! Gerade WEIL es nicht vernünftig ist. Ich mein das ganz ohne Ironie....
    Liebe Grüsse!

  8. #32

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Nu lass sie doch träumen. Mein Vater wollte auch 100 werden. Hatte dann zwei Schlaganfälle, obwohl er kerngesund und sportlich sehr aktiv war und starb leider mit 85 mit heftiger Demenz.

    Gruss Tommi
    Danke, Tommi!
    Das mit Deinem Vater tut mir sehr leid, Demenz ist eine fürchterliche Erkrankung.
    Ich finde Träume wichtig. Und ich finde es wichtig nicht mit dem Träumen aufzuhören, nur weil sich einige Träume schon erfüllt haben, andere auch nicht, und das Leben schon gewisse Vorgaben gemacht hat.
    Dir auch ganz leibe Grüsse!

  9. #33
    Avatar von 19Markus66
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    Soviel vorweg: ich gönne Euch Eure Träume und wünsche Euch von Herzen, dass sie in Erfüllung gehen.

    Wenn es aber um Ziele, z.B. im Sport geht, sollten schon einige Voraussetzungen wie Planbarkeit, Konkretheit und Realismus erfüllt sein, andernfalls bleiben es Träume.

    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    ... Ziele sollten ehrgeizig, aber nicht utopisch sein und uns heutiger Sicht ist es das.
    Dein Ziel erinnert mich an einen Abiturienten der das Ziel: "In 30 Jahren bin ich Bundeskanzler!" formuliert.

    Alle schmunzeln, keiner will den jungen Menschen entmutigen, Ehrgeiz ist ja was Tolles.
    Zudem liegt das Ziel so weit in der Zukunft, dass die Überprüfung erst mal nicht in absehbarer Zeit ansteht.

    Würde er formulieren: "Ich schließe den Bachelor mit Bestnoten ab" wäre das heikel:
    Ehrgeizig, nicht ganz unrealistisch und in absehbarer Zeit nachprüfbar!
    Dann doch lieber Bundeskanzler in 2050!

    Ich setze mir im Sport nachprüfbare, realistische Ziele: 5km sub 25min. 10km sub 55min. in 2020.

    Ob ich mit 85 noch rennen kann oder gar 90 Jahre alt werde ist kein ehrgeiziges Ziel, sondern reine Spekulation.
    Nicht wirklich beeinflussbar, nichtmal halbwegs realistisch und heute noch völlig ausser Reichweite.

  10. #34
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Nu lass sie doch träumen. Mein Vater wollte auch 100 werden. Hatte dann zwei Schlaganfälle, obwohl er kerngesund und sportlich sehr aktiv war und starb leider mit 85 mit heftiger Demenz. Gruss Tommi
    Die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer liegt zurzeit bei ca 82 Jahren, bei Frauen etwas höher.
    Was nicht bedeutet, dass die Mehrzahl der Menschen in diesem Alter noch halbwegs gesund sind.
    Die meisten müssen mit mehr oder weniger belastenden Alters- Krankheiten leben.

    Ich glaube, dass man im Alter das Leben mit einer gewissen Gelassenheit betrachten und das Unvermeidliche hinnehmen kann.
    Wer seinen Humor nicht verliert, Ausgeglichenheit und Lebensfreude anstrebt, dessen Leben bleibt auch im hohen Alter trotz Gebrechlichkeit lebenswert.

    Ich hoffe, dass ich im Alter mein Leben so wie es ist zumindest akzeptieren kann.
    Schön wäre auch, wenn mir so viel Lebensfreude wie möglich erhalten bliebe.

    Ich glaube, das wäre mir im hohen Alter wichtiger, als einen Halmarathon zu laufen.

  11. #35
    Avatar von Durchbeißerin
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    Anders ausgedrückt - das Ziel muss ja erst einmal attraktiv genug sein, dass die/derjenige in Bewegung bleibt und der Prozess dorthin sollte eine Entwicklung darstellen, die es wert ist

    wie genau das Ziel lautet, ist doch vollkommen egal - Hauptsache ist, ich werde/bleibe ein beweglicher und zufriedenerer Mensch

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Durchbeißerin:

    Run4Cake (31.12.2019), RunningPotatoe (31.12.2019)

  13. #36
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ist das nicht ein wenig Wortklauberei? Was der eine Ziele nennt, sind für den anderen Träume und umgekehrt. Der eine muss seine Ziele zeitnah erfüllen. Der andere braucht sie (nur) für die tägliche Motivation. Als ich noch frisch am Laufen war, 10 Kilometer noch nicht schaffbar, hatte ich mein Ziel, meinen Traum oder auch Mantra "ich will doch mal einen Marathon laufen". Wie unklar, wischiewaschie und damals völlig irreal es auch war - mir half es, die Motivation aufrecht zu halten. Und ich lief dann ja auch, nicht nur einen, Marathon.

    Warum soll man sich denn nicht vornehmen 90 Jahre alt zu werden und dann noch zu laufen? Wenn dieser Gedanke dabei hilft, aktiv was dafür zu tun (nicht rauchen, saufen oder Müll zu essen, stattdessen Sport zu treiben und gesund zu leben), dann ist es aller Ehren Wert. Scheiß auf den Ziegelstein!

    Gruss Tommi

  14. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    19Markus66 (31.12.2019), Durchbeißerin (31.12.2019), jazzpaula (31.12.2019), RunningPotatoe (31.12.2019)

  15. #37
    Analogue native Avatar von geebee
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    Hi Kaffekamel,

    wie wäre es denn mit einem Tagebuch hier im Forum, in dem Du über die nächsten 50 Jahre vom Hinarbeiten auf Dein Ziel berichten wirst? Es reicht ja ein Beitrag pro Jahr .

    Aber einen ernst gemeinten Tipp hätte ich dann doch noch: Unbedingt mit vernünftigen Training JETZT (wo es noch leicht von der Hand geht) beginnen. Je mehr Du jetzt aufbauen kannst, desto mehr kannst Du später dem unweigerlichen Verfall preisgeben.

    Gee

  16. #38

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Soviel vorweg: ich gönne Euch Eure Träume und wünsche Euch von Herzen, dass sie in Erfüllung gehen.

    Wenn es aber um Ziele, z.B. im Sport geht, sollten schon einige Voraussetzungen wie Planbarkeit, Konkretheit und Realismus erfüllt sein, andernfalls bleiben es Träume.

    Dein Ziel erinnert mich an einen Abiturienten der das Ziel: "In 30 Jahren bin ich Bundeskanzler!" formuliert.
    Je langfristiger die Ziele, desto weniger konkret kann man dabei werden. In 30 Jahren Bundeskanzler ist für den langen Zeitraum viel zu konkret, wenn ich aber sage, dass ich mit 90 noch ein selbstbestimmtes Leben führen möchte, das läßt eine Menge Möglichkeiten offen, wie das konkret aussehen wird.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Ich setze mir im Sport nachprüfbare, realistische Ziele: 5km sub 25min. 10km sub 55min. in 2020.
    Das sind kurzfristige Ziele, danach war hier nicht gefragt und die kann und soll man natürlich trotzdem haben. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Man kann die kurzfristigen Ziele aber auch als Etappen auf dem Weg zu dem langfristigen Ziel betrachten.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Ob ich mit 85 noch rennen kann
    Das habe ich nicht geschrieben und erscheint mir auch zu unwahrscheinlich.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    oder gar 90 Jahre alt werde ist kein ehrgeiziges Ziel, sondern reine Spekulation.
    Nicht wirklich beeinflussbar, nichtmal halbwegs realistisch und heute noch völlig ausser Reichweite.
    90 Jahre alt zu werden ist heutzutage nicht mehr so ungewöhnlich und man kann eine Menge dafür tun das Ziel zu erreichen. Die Hauptrisikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel sind ja bekannt und lassen sich leicht vermeiden.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass man im Alter das Leben mit einer gewissen Gelassenheit betrachten und das Unvermeidliche hinnehmen kann.
    Etwas anderes bleibt einem ja auch nicht übrig, das haben Unvermeidlichkeiten so an sich. Trotzdem ist es nicht schön beim Arztbesuch mit der Auskunft "Das ist normal in ihrem Alter, damit müssen sie leben, da können wir nichts machen." abgefertigt zu werden. Die Frage ist dann im Rückblick halt ob jedes Gebrechen wirklich unvermeidlich ist. Dann sagen zu können, "ich habe den körperlichen Verfall so lange wie möglich herausgezögert", erscheint mir jedenfalls befriedigender, als sagen zu müssen, "hätte ich doch mehr für meine Gesundheit getan".

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Wer seinen Humor nicht verliert, Ausgeglichenheit und Lebensfreude anstrebt, dessen Leben bleibt auch im hohen Alter trotz Gebrechlichkeit lebenswert.

    Ich hoffe, dass ich im Alter mein Leben so wie es ist zumindest akzeptieren kann.
    Schön wäre auch, wenn mir so viel Lebensfreude wie möglich erhalten bliebe.
    Ich glaube so weit liegen wir da gar nicht auseinander, denn auch das sind Ziele, aber auch nicht konkreter, planbarer oder beeinflussbarer, als wenn ich schreibe mit 90 noch ein selbstbestimmtes Leben führen zu wollen. Mit der Zeit wirst du sicher auch noch konkretisieren, was Lebensfreude für dich dann bedeutet.

  17. #39
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von Kaffeekamel Beitrag anzeigen
    ..Ich habe als Ziel für mich gefunden: in der W75 noch zumindest HM laufen können. Wer weiss, vielleicht dann sogar mit kompetitiven Zeiten....?!
    Zitat Zitat von Mugi0303 Beitrag anzeigen
    Hallo und schön, dass du was zurück meldest. Mir geht es ähnlich ch wie dir. Mein primäres Ziel ist eigentlich so lange wie möglich gesund und fit zu bleiben, lange laufen zu können und in der W80 dann abzuräumen...
    Habe mir mal die Ergebnisse des Siversterlaufes der Stadt Herne (Immerhin 200 000 Einwohner) angesehen:

    10km W75 keine
    5km W75 keine

    5km > M 60 Keine
    10km M75 2 Personen (einer unter 60min)
    10km M80 1 Person 1:10

  18. #40

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    Beim Nürnberger Silvesterlauf sieht es über 10 km so aus:

    M70: 3, Best: 48:18
    M75: 6, Best: 1:01:15

    W70: 1, 1:03:04
    W75: 1, 1:06:24

    Beim 5 km Lauf gibt es keine Altersklassewertung, aber Jahrgänge sind angegeben. Ich habe 5 Teilnehmer mit Geburtsjahrgängen 1946-49 gefunden, alle weiblich, die Schnellste 30:35.

  19. #41

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    Zitat Zitat von geebee Beitrag anzeigen

    wie wäre es denn mit einem Tagebuch hier im Forum, in dem Du über die nächsten 50 Jahre vom Hinarbeiten auf Dein Ziel berichten wirst? Es reicht ja ein Beitrag pro Jahr .
    Hallo Gee,
    hab ich jetzt gemacht.
    Ich hab ziemlich hin und her überlegt, und es jetzt gemacht.
    Danke für die Anregung!

  20. #42

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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Habe mir mal die Ergebnisse des Siversterlaufes der Stadt Herne (Immerhin 200 000 Einwohner) angesehen:

    10km W75 keine
    5km W75 keine

    5km > M 60 Keine
    10km M75 2 Personen (einer unter 60min)
    10km M80 1 Person 1:10
    Ja, so eine Recherche hab ich auch betrieben (halt in Österreich) :-) .
    Irgendwie find cih die Idee einfach faszinierend, dass ich dan eine von wenigen wäre, die es überhaupt noch durchhalten.
    Allerdings bin ich ziemlcih überzaugt, dass sich da in den nächsten Jahrzehnten sehr viel tun wird, und die Zahlen ordentlich ansteigen.

  21. #43

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    @all:
    Danke dass Ihr Euch hier so beteiligt, und mir so viele Antworten schreibt!
    Das ist für mich echt wertvoll, und regt mich immer wieder zum Nachdenken an. Ich hab den Verlauf jetzt schon mehrmals in zeitlichen Abständen durchgelesen, es bringt mir echt viel!
    Ganz liebe Grüsse
    von einem motivierten Kaffee schlürfenden Kamel

  22. #44

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    Hallo Kaffeekamel,
    jetzt hast du es geschafft mich aus meinen stillem Mitlesertum heraus zu locken! (>15Jahre)
    Ich laufe bestimmt schon länger als 25Jahre. Seit einigen Jahren treibt mich der Gedanke mit jedem Lebensjahr max. 1Minute
    auf 10Km zu verlieren. Im zarten Alter von 43 Jahren brauchte ich dafür 43Min.
    Heute bin ich Ü50 und habe 3-4Minuten Polster die ich noch aufbrauchen kann.
    In meinem heutigen Alter ist das für mich keine allzu hohe Herausforderung... aber in 10, 15 ... Jahren?
    Die Zeit wird es zeigen.

  23. #45

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    Zitat Zitat von Dibisoma Beitrag anzeigen
    jetzt hast du es geschafft mich aus meinen stillem Mitlesertum heraus zu locken! (>15Jahre)
    DA fühle ich mich jetzt sehr sehr geehrt, gebe ich zu.
    Ich finde das eine sehr interessante Herangehensweise, mit dem Limit für Zeitverlust. Mir ist beim blöd im Internet herumgurken schon des Öfteren aufgefallen, dass die Datenlage zum altersbedingten Leistungsverlust ausbaufähig ist. Ich hab so gut wie nichts gefunden über interindividuelle Unterscheide und deren Prädiktoren, geeignete Strategien zur Trainingsadaptation etc.
    Eigentlich heisst nur so ungefähr: die Zeit der Leistung ist jetzt vorbei, geniessen Sie es. Und achja, mehr Muskelaufbau (bzw. Verhinderung Abbau).
    Läufst Du immer 10 km, weil Du die Distanz magst, hast Du mal überlegt, eher längere Distanzen zu laufen, wenn das Tempo beginnt zu leiden? Hast Du Dein Training verändert? ÄÄÄhm, tut mir leid, ich hör sofort auf mit der Fragerei, musst auch gar keine beantworten, ich bin einfach neugierig.
    43 min find ich eine tolle Zeit übrigens!
    Liebe Grüsse!

  24. #46

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    Hallo Kaffeekamel,
    ja, ich bin ah schon längere Strecken gelaufen (bis Marathon). Aber mir persönlich fällt es mittlerweile eher schwerer den Trainingsumfang zu erhöhen, als die Intensität. Meine Orthopädie mag das irgendwie nicht so richtig.
    Die 10Km Strecke verwende ich als Langzeitvergleich, da längereStrecken auch stärker von
    äußeren Bedingungen wie Wetter oder Profil abhängig sind.
    Ich wäre auf jeden Fall sehr zufrieden sollte ich meine mirselbst gestellte Aufgabe
    (60Jahre – 60min, 65Jahre – 65 min … usw.) erfüllen können)
    Das setzt halt auch voraus, jedes Jahr mindestens 1Wettkampf zu bestreiten!!

  25. #47

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    Zitat Zitat von Dibisoma Beitrag anzeigen
    Ich wäre auf jeden Fall sehr zufrieden sollte ich meine mirselbst gestellte Aufgabe
    (60Jahre – 60min, 65Jahre – 65 min … usw.) erfüllen können)
    Das setzt halt auch voraus, jedes Jahr mindestens 1Wettkampf zu bestreiten!!
    Ich denk da kann man auch zufrieden sein, wenn das klappt. Wobei Du halt auch mit einer sehr guten Zeit ins Unterfangen gestartet bist. Ich bin ja gespannt, ob sich bei mir Alter und 10 km Zeit noch zu einem Zeitpunkt treffen. Oder ob ich das nicht mehr schaff. Und wies dann weitergeht.
    Aber Dir halt ich auf jeden Fall alle Daumen!

  26. #48
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    Zitat Zitat von Kaffeekamel Beitrag anzeigen
    Jedenfalls (wenn wer mag), Frage: hat jemand von Euch Erfahrungen mit sowas wie "langatmigem Ehrgeiz", also so Leistungsziele für sehr viel später? Da oben war schon halbernst gemeint. Also ich kann mein Leben eh derzeit nicht rund um einen Sport planen, aber ich würd gern später noch die Möglichkeit haben, wenn es gehen sollte. Oder ist das eh völliger Schwachsinn?
    Hallo Kaffeekamel,

    warum auch immer - dein Faden ist meiner Aufmerksamkeit bis heute entgangen. Was aber auch wieder gleichgültig ist, wenn man die Langfristigkeit deiner Gedanken ins Auge fasst. Nun ist es so, dass ich mich durchaus berufen fühle zum Thema "ambitioniertes Laufen auch noch in fortgeschrittenem Alter" beizutragen. Weil es das ist, was ich tue und auch weiterhin tun will. Dazu solltest du wissen, dass ich zwar bereits mit etwa 30 Jahren begann zu laufen, anfangs eher sporadisch, dann zunehmend regelmäßig, jedoch nie ehrgeizig. Nie mit Zielen. Außer vielleicht dem den Hund zum Gassi auszuführen, was mich letztlich zum regelmäßigen Läufer werden ließ. Motto: Nass werde ich beim Gassigehen so und so, also kann ich auch laufen ...

    Wie gesagt, alles ehrgeizlos und meist auch auf kurzen Strecken von vielleicht 5, 6 Kilometern. Bei schönem Wetter auch mal deutlich länger. Ich hatte den Gedanken mal einen Marathon zu laufen und es ergab sich dann im zarten Alter von 48 Jahren die Chance diesen Wunsch zu realisieren ... weil mir jemand sagte wie das geht: Buch kaufen, Trainingsplan einhalten, nach 12 Wochen beim Berlin Marathon starten und ankommen. Dieser Erfolg hat mich verändert. Marathon war von da an das Thema, um das mein Sehnen sich ohne Unterlass drehte. Ich war verrückt darauf den nächsten zu laufen, danach den nächsten und nächsten ... Zugleich schlug eine - lass es mich mal so nennen, mir fällt grad nix Besseres ein - Macke von mir durch, die ich an mir schon kannte, auf läuferischem Feld aber nun hemmungslos auszuleben begann. Das ist die Suche nach meinen Grenzen. Ich hatte auch davor schon diverse Unternehmungen hinter mich gebracht, um einfach mal zu testen was geht. Zum Beispiel lief ich als junger Kerl an einem Freitag einfach mal los (von Höhe Augsburg aus) Richtung Allgäu, um zu sehen wie weit ich komme ... Es endete im Allgäu am Samstagnachmittag mit völlig kaputten Füßen, keine Stelle ohne Blasen ...

    Beim Marathon wollte ich dann wissen, wie schnell ich ihn laufen kann, wenn ich alles aufbiete, was ich zu geben hab. Ich vertiefte mich in Theorie und Praxis, trainierte zunehmend ehrgeiziger und drückte meine Zeit bis auf knapp über 3 Stunden. Die magische Marke, an der ich mehrmals zerschellte. Einmal denkbar knapp mit 3:01:50 Stunden. Jetzt wusste ich wo meine Grenze liegt, zeitlich beim Marathon. Dann wollte ich wissen, wie lange ich laufen kann bis es nicht mehr geht. Trainierte für 100 km und stellte überrascht fest, dass das noch lange nicht das Ende ist. Im Jahr drauf wollte ich wissen, ob ich 24 Stunden lang laufen kann und wie weit. Der Versuch endete mit 219 km und einem Seniorentitel bei den deutschen Meisterschaften im 24h-Lauf. Da war ich aber schon 55 Jahre alt. Und ich wusste zu diesem Zeitpunkt: Man kann ohne Pause (von solchen, um zu essen, trinken, Toilette, ggf. umziehen mal abgesehen) weiter und länger laufen als 24 Stunden ...

    Jetzt bin 66 und habe mir in mehr als 250 Marathon- und Ultraläufen die Welt erlaufen. Nach dem Wechsel auf Ultrastrecken machte ich die beglückende Erfahrung, dass ich nun Marathons und zunehmend auch Ultras als Aufbautraining laufen kann. Letztes Jahr beispielsweise insgesamt 26 mal. In jedem Jahr plane ich einen bestimmten Lauf als Saisonhöhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt möchte ich im Zenit meiner Leistungsfähigkeit stehen. Alle anderen Läufe haben sich in der Funktion Trainingsaufbau diesem Höhepunkt unterzuordnen. Ich bin also nach wie vor ehrgeizig und bescheide mich nicht damit nur anzukommen. Mir ist wichtig zumindest beim Saisonhöhepunkt meine bestmögliche Leistung abzuliefern.

    Aber und hier wird es nun für dich interessant: Als ich begann Mararthon zu laufen und läuferisch Ehrgeiz zu entwickeln, neigte sich die Kurve meiner körperlichen Leistungsfähigkeit im Grunde schon talwärts. Das empfand ich nicht so, weil ich durch das Training meine Ausdauer immer weiter entwickelte. Die befand sich beim ersten Marathon natürlich noch weit unterhalb dessen, was ich zu jenem Zeitpunkt an Potenzial aufzuweisen hatte. Darum ging es immer weiter aufwärts. Da ich ins Ultralager wechselte und dort dann alles mögliche an Streckenlängen und Veranstaltungstypen ausprobierte, kann ich auch nicht sagen, wann sich die Kurve für mich spürbar gegen schlechtere Trainingbarkeit meines Körpers zu neigen begann. Definitiv abzubauen begann ich zwischen 60 und heute und zwar deutlich. Das, obschon ich weiterhin vehement gegen den Leistungsverfall antrainierte und meine Ambitionen nicht aufgab. Dennoch musste ich meine Ziele nach unten korrigieren.

    Was ich dabei erreiche, kann sich auch im Vergleich zu Leistungen weit jüngerer Läufer noch sehen lassen. Vor allem beim Saisonhöhepunkt. Ich schreibe das, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass ich kurz vorm Rollator stünde. Wenn ich jammere (und ich jammere gern), dann immer noch auf ansprechendem Niveau. Stand heute habe ich nicht vor den Leistungsgedanken, den Ehrgeiz, irgendwann freiwillig aufzugeben. Es gibt einen Indikator, der mir jeweils sagen wird, welche Streckenlängen ich noch angehen werde. Beispiel: Ich werde meinen letzten Marathon dann laufen, wenn es mir trotz ambitionierten Trainings nicht mehr gelingt eine einigermaßen flache Strecke komplett durchzulaufen. Wenn es so weit sein wird, ergibt Marathonlauf keinen Sinn mehr für mich. Ich bin Läufer und Läufer laufen.

    Zu dir: Es ist in jedem Alter möglich seinen Körper zu trainieren. Sowohl hinsichtlich der Ausdauer, als auch was andere Konditionsanteile (z.B. Kraft, Kraftausdauer, usw.) angeht. Der Körper bleibt bis zuletzt anpassungsfähig. Allerdings schwindet die Trainierbarkeit. Einerseits weil die für Ausdauer zuständigen Prozesse schwächer werden. Aber auch, weil man sich in höherem Alter keine beinharten Trainingsmethoden mehr zumuten sollte, die das Risiko der Verletzung in sich tragen. Man - ich zum Beispiel - kann immer noch "hart" trainieren, muss dieses Training allerdings anders gestalten als noch vor 5 Jahren. Wenn ich dich richtig lese und verstehe, geht es dir darum derzeit eine Art "Basistraining" aller konditionellen Fähigkeiten zu betreiben, das so lange durchzuhalten bis du zeitlich frei bist und dann deinem Ehrgeiz die Zügel schießen zu lassen.

    Das ist möglich. Allerdings musst du auf dem Weg dahin wirklich so weit irgend möglich an dir arbeiten. Und wenn es so weit ist, dass du umfangreicher wirst trainieren können, dann darfst du nicht den Fehler begehen zu überziehen. Und du solltest dir schon heute darüber im Klaren sein, dass deine Leistungen in dieser noch 20 und mehr Jahre entfernten Zukunft - trotz allen Einsatzes - schlechter sein werden, als das, was du heute mit weit geringerem Aufwand erreichen kannst, vielleich auch jetzt schon erreichst.

    Mit 75 und älter noch Halbmarathon zu laufen ist nicht unwahrscheinlich, wenn man läuferisch "dran bleibt". Wenn keine Erkrankung oder Verletzung dem Treiben ein Ende bereitet, geht das auch noch um einiges später. Um das nachgewiesen zu bekommen, brauchst du nur die einschlägigen Ergebnisse dieser Veranstaltungen anzusehen. Nimm dir einen großen Marathon, Berlin, Frankfurt, usw. mit vielen tausend Teilnehmern und schau dir an wie viele Opas und Omas da noch mitlaufen. Und nicht vergessen: Da stehen abertausende nicht drin, die das genauso könnten, nur keine Lust zum Laufen haben ... Marathon mit 80 ist nicht utopisch - einen gesunden und kontinuierlich trainierten Körper vorausgesetzt.

    Auch Menschen über 60 können noch zu laufen beginnen und Beachtliches erreichen. Diese Feststellung machen Menschen, die nach bösen Krankheiten zum Beispiel in der Reha dazu animiert werden und feststellen, dass Laufen etwas Schönes sein kann. Ich kann mich da nur wiederholen: Die Trainierbarkeit des menschlichen Körpers bleibt bis ins hohe Alter erhalten. Und mit klugem Training kann man auch in diesen Lebensabschnitt zu guten Leistungen vorstoßen.

    Ich wünsche dir Laufspaß, jetzt und "immerdar".

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  27. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    Mutinho (16.01.2020), RunningPotatoe (13.01.2020)

  28. #49
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Nein, das ist Überforderung als Folge von zu wenig Training.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  29. #50
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    Zitat Zitat von jojo385 Beitrag anzeigen
    Könnte es bei mir Übertraining sein:
    ich habe gefühlt dauerhaft Schmerzen in den Beinen - vor allem vorne am Schienbein... Immer wenn ich auftrete, gibt es mir vorne einen leichten Stich. Des weiteren habe ich so starken Muskelkater in den Oberschenkeln, dass er gefühlt gar nicht mehr weg geht.
    Danke für eure Hilfe und über Tipps würde ich mich sehr freuen.
    Grüße, Johannes
    Abgesehen davon, dass deine Anfrage zu wenig genau darstellt, was und wie du trainiert hast, schließe ich mich der Auffassung von bones an.

    Übertraining ist ein krankhafter Zustand, den ein Athlet durch vielfache Überlastung seines Körpers über längere Zeit erleidet. Und er äußert sich weniger in Schmerzen, als in rätselhafter Schwäche und für Infektionen typischen Körperreaktionen. Übertraining ist 1) nicht leicht zu diagnostizieren und 2) wenn eingetreten auch nur über längere Zeit wieder zu beheben.

    Wenn Läufer davon sprechen, dass sie "übertrainiert" sind, dann meinen sie üblicherweise damit den Umstand ein paar Trainingseinheiten lang zu viel von sich verlangt zu haben. Das ist aber nicht weiter dramatisch, wenn man richtig darauf reagiert und sich in den folgenden Tagen zurückhält. In diesem - und nur in diesem - Sinne, hast auch du dich "übertrainiert". Vermutlich ...

    Gruß Udo
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