Hallo in die Runde und gleich mal eine Frage.
Ich bin 46 Jahre alt, BMI 18, prinzipiell gesund.
Ich war früher als junge Erwachsene insgesamt ziemlich fit (Klettern und Bergsteigen), und bin dann mal spasseshalber nach gefühlt dreimal hin und her Rennen einen Halbmarathon gelaufen. Bis Kilometer 18 super unterwegs und dann vollkommen eingebrochen, irgendwie ins Ziel geschleppt, am Ende warens dann 1:55 (also doch zu wenig trainiert).
So. Jetzt waren fast 15 Jahre mit sehr hoher Arbeitsbelastung, dann noch Kind, krank gewesen, usw. Also seither sehr wenig getan.
Voriges Jahr mal ein paar Monate ca. 2 mal pro Woche gelaufen und einen 4.1 km Lauf mit Arbeitskollegen in einem haargenau 6:00 Pace absolviert, also das ist sowas wie mein "Grundlevel".
Jetzt habe ich endlich angefangen, annähernd so zu trainieren, wie es einen weiterbringen kann. 3x/Woche, manchmal geht sich zeitlich sogar 4x aus, langer Lauf, Intervalle, was man halt so macht. Eigentlich sollte ich zufrieden sein, denn es tut sich eindeutig was. Konnte ich zu Beginn kaum 45 Minuten durchgehend laufen, kann ich jetzt gemütlich in 90 min 14 km laufen, in der Woche ca. 30-35 km. Ausbaufähig, aber immerhin. ABER in meinem Kopf spukt noch irrationalerweise das Damals herum, und ich werde zunehmend unzufrieden. Denn einen 5:00 Pace zu laufen scheint immer noch total anstrengend und ist über 1000 m kaum durchhaltbar - und das wird wohl kaum nur die Hitze sein. Ist das das Alter?
Jedenfalls merk ich, dass ich in den letzten Wochen wohl zu viel schnell gelaufen bin. Ich bin laufunlustig und werde langsamer anstatt schneller.
Von früher kenn ich sowas bei keinem Sport.....
jetzt habe ich das Programm mal reduziert diese Woche, und bin nur 15 km und das langsam gelaufen. Das fühlt sich aber auch blöd an. Das "Auspowern" fehlt mir.
Bin ich überempfindlich? Ist das eine Alterserscheinung?
Wie geht es Euch damit?
Sorry für den langen Sermon
Liebe Grüsse