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  1. #26
    Avatar von siebenstein77
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    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Ich gehe davon aus, dass die Person, die den Artikel verfasst hat, eine größere Zahl von Barfußlauf-Anfänger/innen bei ihrer Aktivität beobachtet hat und somit ziemlich gute Gründe hat, genau das zu schreiben.
    Wobei mir die Angebe sogar tendenziell zu konservativ ist, da ich ausreichend Neueinsteiger/innen auch über 7 - 10 km begleitet habe. Begrenzend sind ohnehin eher die zarten Fußsohlen, als Sehnen und Muskeln.
    Ich lass mich da gern eines besseren belehren, vielleicht bin ich da zu sehr Empfindchen
    VG.
    Mein Blog .. run2bhappy

  2. #27
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ich denke, es kommt darauf an - wie immer im Leben. Wenn ein junger Hüpfer auch mit Schuhen schon überwiegend im Vorfußlauf unterwegs ist, dann tut er sich womöglich leicht mit einem ambitionierten Einstiegsprogramm. Wenn aber ein alter Sack wie ich erst nach dem 65. Lebensjahr - Fersenläufer, sitzgeschädigt und achillesgeplagt - mit dem Barfußlaufen beginnt, dann bewährt es sich für ihn, deutlich langsamer einzusteigen.

    Die Empfehlung in dem Artikel ist aber trotzdem im Detail zweifelhaft. Es heißt, jeder, der mindestens einmal die Woche läuft, könne auch 3 - 5 km barfuß laufen. Also soll einer, der genau einmal die Woche 5 km überhaupt läuft, auch gerne abrupt von 100% beschuht auf 100% barfuß umsteigen können. Öhm … das kann gutgehen, muss aber nicht. Etwas mehr Augenmaß und ein konkreter Umstiegsplan, wie ein Gelegenheitsjogger sich sanft und gesichert problemlos in das Barfußlaufen einschleichen könnte, wären hilfreicher gewesen als plakative Statements. Just my two Cents …

  3. #28
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Barfußlaufen hat ein berechtigtes Nischen Dasein. Nicht mehr und nicht weniger. Vor allem führt es ja dazu, dass man weniger läuft / laufen kann. Das dann einige orthopädische Probleme ausbleiben, kann man genauso gut auch erreichen, indem man einfach mit Schuhen weniger läuft. Schuhe machen das Laufen nicht nur bequemer, sondern auch weit weniger gefährlich. Ich laufen im Wald auf Trails und nicht selten im Dunkeln ohne Schuhe könnte ich das gleich sein lassen oder würde von einer in die nächste verletzungsbedingte Pause stolpern.

    Ungeübt mal 5 km laufen sollte gehen, hab ich schon gemacht und werde es wieder tun... wenn das Urlaubshotel am Strand liegt. Es ist halt mal was anderes und am Strand hält sich die Verletzungsgefahr für die Füße in Grenzen. Den orthopädischen Nutzen halte ich für zweifelhaft. Die Belastung auf Knie, Gelenke... waren gefühlt deutlich höher und ein Pausentag war da beim Strandurlaub Pflicht. Sich aus diesen Gründen aktiv mit dem Laufstil zu beschäftigen ist sicher gut, doch kann und sollte man dies auch dann tun, wenn man mit Schuhen unterwegs ist.
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  4. #29
    Avatar von klnonni
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    Ich verstehe die ganze Disskusion nicht.

    Mir ist es völlig egal ob jemand Barfuss, mit Laufschuhen oder in Militärstiefel läuft.
    Im Sommer bin ich an der Ostsee zweimal um die 5 km Barfuss am Strand gelaufen.
    Ergebniss:
    Der Lauf war ähnlich anstrengend wie meine Läufe mit Trailschuhe durch den tiefen Sand der märkischen Reitwege.
    Ich hatte hinterher keine Fuß-, Achillessehnen-, Knie- oder Hüftbeschwerden auch keine Muskelbeschwerden.
    Auch spitze Muschelschalen,Muschelsplitter, Steine und anderes Strandgut führten zu keinerlei Verletzungen aber zu schönere und Hornhaut ärmere Füße.
    Barfuss ein Strandlauf war einfach bloß anders.

    Nun bin ich nicht unbedingt repräsantiv, aber ich vermute vieles ist eine Glaubenssache ähnlich wie die verschiedenen Ernährungsratschläge manchmal schon fast religiösen Charakter haben.

    Ich habe in Berlin schon Leute getroffen die, dass ganze Jahr über selbst im tiefsten Winter, vollständig auf Schuhwerk verzichten.
    Na und, sollen sie doch.

    Schuhe sind gewiss keine böse Erfindung der Industrie und Barfuss laufen ist bestimmt nicht immer die angenehmste und gesündeste Form der Fortbewegung.
    Und wer glaubt unsere Urahnen seien Barfuss durch halb Europa gewandert der siehe hier:
    https://www.stern.de/panorama/wissen...e-3338544.html

    Vermutlich ist es wie mit der Ernährung, von allem ein bißchen und manchmal darf auch mal über die Strenge geschlagen werden.
    Die Dosis macht den Unterschied.

  5. #30
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die ganze Disskusion nicht.

    Mir ist es völlig egal ob jemand Barfuss, mit Laufschuhen oder in Militärstiefel läuft.
    Weil Du hier zu kurz bist. Keiner hier hat Probleme mit Läufern ohne Schuhe. Leider die Barfußläufer haben Probleme mit Schuhträgern... Und noch ein Paar Stunden, dann werden wir alle von Barfuß-Gurus als Idioten ausgeschimpft.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

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    klnonni (02.09.2019)

  7. #31
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Vor allem führt es ja dazu, dass man weniger läuft / laufen kann. Das dann einige orthopädische Probleme ausbleiben, kann man genauso gut auch erreichen, indem man einfach mit Schuhen weniger läuft.
    Nein, warum? Es gibt einige Spitzenathleten, die barfuß gelaufen sind und mit Sicherheit mehr trainiert haben als jeder von uns. Neben Abebe Bikila ist da vor Zola Budd zu nennen, die alle Rennen barfuß bestritten hat und barfuß einen Weltrekord über 5000m gelaufen ist. Sämtliche afrikanischen Läufer laufen in ihrer Jugend Tausende von Kilometern barfuß und verletzungsfrei.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Mir ist es völlig egal ob jemand Barfuss, mit Laufschuhen oder in Militärstiefel läuft.
    Da bin ich deiner Meinung. Jeder kann tun und lassen, was er will. Ich selbst laufe auch die meisten Kilometer in Schuhen und laufe nur hin und wieder barfuß oder mit Barfußschuhen, weil ich keine große Lust auf Lauf-ABC habe. Ich würde auch nie einen Wettkampf oder in der Woche vor einem Wettkampf barfuß laufen. Aber folgenden Aussagen würde ich widersprechen:

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Schuhe sind gewiss keine böse Erfindung der Industrie
    Leider doch oder zumindest sind sie überflüssig, wenn es darum geht, Verletzungen zu vermeiden. Und Laufschuhe sind ein Millionen-, wenn nicht weltweit sogar Milliardengeschäft, das Nike & Co für sich entdeckt haben. Es gibt auf der andere Seite keine einzige Studie, die belegt, dass gedämpfte High-Tech-Laufschuhe vor Verletzungen schützen oder sie reduzieren würden. Im Gegenteil, Nike-Schuhentwickler sagen selbst, dass der einzige Nike-Schuh, der ein geringeres Verletzungsrisiko als der gesamte Rest der Schuhpalette hat, der Nike Free ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=F90D418SFZI (ab ca. 8:15, insbesondere ab 9:30)

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Barfuss laufen ist bestimmt nicht immer die angenehmste und gesündeste Form der Fortbewegung.
    Das Tragen von Schuhen schon im frühen Kindesalter führt leider zu all den Fußproblemen, mit denen viele von uns später kämpfen: Knick-, Senk- und Spreizfüße. Regelmäßiges Barfußgehen und -laufen würde uns davor schützen. Später kommen dann Hammerzehen und andere Fußprobleme hinzu. Barfuß ist fast immer gesünder als Schuhe. Wenn schon Schuhe, dann 2 oder 3 Nummern größer oder Schuhe mit breiter Zehenbox.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  8. #32
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Nein, warum? Es gibt einige Spitzenathleten, die barfuß gelaufen sind und mit Sicherheit mehr trainiert haben als jeder von uns. Neben Abebe Bikila ist da vor Zola Budd zu nennen, die alle Rennen barfuß bestritten hat und barfuß einen Weltrekord über 5000m gelaufen ist. Sämtliche afrikanischen Läufer laufen in ihrer Jugend Tausende von Kilometern barfuß und verletzungsfrei.
    Unsinn!!! Die Ausnahmen kannst Du doch hierzulande vergessen. Bereits für Babies gibt es Schuhe und entsprechend ist dies jeder normale Mensch gewöhnt und kann nicht eben mal nach wenigen Monaten genauso viel barfuß laufen. Dazu bräuchte es Jahre und den Alltag werden die wenigsten barfuß bestreiten (können - auch in Bezug auf soziale Normen).

    Neben den paar Ausnahmen gibt es unzählige Läufer und Spitzenläufe, die mit Schuhen verletzungsfrei unterwegs sind. Die Umgebung ist eben auch so gestaltet, dass Sie immer weniger für barfuß laufen geeignet ist. Willst Du dies bestreiten???

    Nicht vergessen sollte man die Tatsache, dass orthopädische Probleme wohl eher eine ganz andere Ursache haben. Wenn Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden, ist dies etwas ganz anderes, als wenn die Kinder jeden Tag mehr als 10 km hin- und zurück laufen müssen. Wäre dieses Ausmaß an Bewegung noch der Standard, gäbe es sicher nur einen Bruchteil der orthopädischen Probleme was ganz und gar nicht mit den Schuhen zu tun hat.
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  9. #33
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Ich wohne in einer Kleinstadt und laufe früh morgens, wenn noch wenig Verkehr ist, dann geht das. Außerdem passiert das eher selten, vielleicht die letzten 2 oder 3 Kilometer nach Hause. Meist laufe ich von zu Hause aus direkt auf Feldwegen und wenig befahrenen Landstraßen, da ich am Ortsrand wohne.
    Ah ja, das erklärts

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  10. #34
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Nun bin ich nicht unbedingt repräsantiv, aber ich vermute vieles ist eine Glaubenssache ähnlich wie die verschiedenen Ernährungsratschläge manchmal schon fast religiösen Charakter haben.
    Ebens Wo sind die barfüßigen Marathonläufer die regelmäßig mit sub3 laufen? Wo die ambitionierten Läufer mit regelmäßig 100 Wochenkilometern? Wenn es diese in ausreichender Anzahl verletzungsfrei gibt, glaube ich das Märchen, dass Barfußlaufen verletzungsärmer ist. Bis jetzt sind das für mich Behauptungen von Läufern mit verzerrter Wahrnehmung.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  11. #35
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Nein, warum? Es gibt einige Spitzenathleten, die barfuß gelaufen sind und mit Sicherheit mehr trainiert haben als jeder von uns. Neben Abebe Bikila ist da vor Zola Budd zu nennen, die alle Rennen barfuß bestritten hat und barfuß einen Weltrekord über 5000m gelaufen ist.
    Ja und? Was ist das für ein Beweis? Es gibt auch Läufer, die gesund den Sparthathlon finishen. Könnte man ja auch gleich behaupten, alle Läufer können dies tun.

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Sämtliche afrikanischen Läufer laufen in ihrer Jugend Tausende von Kilometern barfuß und verletzungsfrei.
    Woher weißt du das?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  12. #36
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Soll doch jeder glücklich werden wie er will, was ist denn dabei? Solange man keine Religion draus macht ist's doch okay. Und da religöse Themen hier verboten sind, laufen wir ja keine Gefahr.

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (02.09.2019)

  14. #37
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Leider doch oder zumindest sind sie überflüssig, wenn es darum geht, Verletzungen zu vermeiden. Und Laufschuhe sind ein Millionen-, wenn nicht weltweit sogar Milliardengeschäft, das Nike & Co für sich entdeckt haben...
    Nun, Laufschuhe würde ich mal eher der Sportindustrie zuordnen und im Sport ist der größte Teil des Angebotes streng genommen Luxus.

    Schuhe ansich gibt es schon seit Jahrtausenden, schon lange vor der Industrialisierung

    https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/bergsteigen-oetzis-schuhe-waren-besser-als-trekkingschuhe-3338544.html

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    ...Barfuß ist fast immer gesünder als Schuhe. Wenn schon Schuhe, dann 2 oder 3 Nummern größer oder Schuhe mit breiter Zehenbox.
    Sobald der Mensch nicht nur über Sand und Wiese schritt, nicht nur "wenige" Kilometer um sein Lager auf Jagd ging,
    sondern große Entfernungen auch über unwegsames Gelände schritt bastelte er sich seinen Fußschutz zum Beispiel aus Tierhäuten.

    Wenn heute Barfusslaufen empfohlen wird, dann aber doch mit Recht auch mit den Hinweis Wunddesinfektion dabei zu haben.
    Heute könnten wir uns den Luxus erlauben gelegentlich beim Barfusslaufen kleinere Verletzungen einzufangen, unsere Urahnen sind nicht selten frühzeitig an Wundinfektionen gestorben. Für sie war der Fußschutz zum Teil überlebenswichtig.

    http://www.h-age.net/aktuelles/100-m...en-schuhe.html

    Wenn wir heute also auf Naturvölker oder ähnliche spartanisch lebende Kulturen blicken, dann sollten wir nicht schlussfolgern, diese würden keine Schuhe tragen, weil Schuhe überflüssig sind.
    Eher sollten wir überlegen ob diese Völker Schuhe für ihren Lebensraum brauchen.
    Selbst in ärmlichen aber steinigen unwegsamen Gegenden laufen die Menschen in Schuhe oder Fußschutz umher und das obwohl ihnen oft das Nötigste zum Leben fehlt.

    Das heute der Schuh immer mehr eher ästhetische Ansprüchen als ihrem eigentlichen Nutzen gerecht werden muss und sie ihre Existenz immer häufiger der Werbeindustrie zu verdanken haben steht doch auf einen ganz anderem Blatt.

    Im übrigen heißt es auch im Fachhandel, dass Schuhe eine Nummer größer zu kaufen sind und in Sportfachgeschäften wird einem empfohlen 2 Nummern größer zu kaufen.

    Wenn die Konsumenten ihre Schuhe zu klein kaufen, Eltern aus Sparsamkeit ihren Kindern immer erst neue Schuhe kaufen wenn die alten durchgetreten sind oder die Zehen im Schuh gequetscht werden, dann sind daraus resultierende Erkrankungen doch nicht dem Schuh als solches anzurechnen.
    Ein passender Schuh allein läßt keine Füße erkranken.
    Und eine Nutzung des Schuhes mit Verstand schützt die Füße auch vor orthopädische Fehlentwicklungen.
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (02.09.2019 um 07:41 Uhr)

  15. #38
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Unsinn!!! Die Ausnahmen kannst Du doch hierzulande vergessen. Bereits für Babies gibt es Schuhe und entsprechend ist dies jeder normale Mensch gewöhnt und kann nicht eben mal nach wenigen Monaten genauso viel barfuß laufen. Dazu bräuchte es Jahre und den Alltag werden die wenigsten barfuß bestreiten (können - auch in Bezug auf soziale Normen).
    Es kommt darauf an, wie diese Babyschuhe aussehen.
    Zum Glück gibt es auch heute noch genug Eltern, die ihre Kinder zuhause ausschließlich in diesen ABS-Socken herumwuseln lassen, und für die Straße keine "harten" Schuhe wählen.
    Bis zwei, drei Jahren sitzen die Kinder sowieso oft noch im Buggy. Da braucht es kein festes Schuhwerk für die Straße. Und für die kurzen Wege vom Buggy zum Auto, Haustüre,etc., oder für den Spielplatz, reichen weiche Lederschuhe vollkommen aus.

    Meine fünfjährige Enkeltochter trägt inzwischen vivobarefoot.
    So beschuht, macht es für den Fuß keinen Unterschied, ob er einen Schuh, oder keinen, anhat. Da braucht es nicht eine Stunde der Umgewöhnung.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Wenn die Konsumenten ihre Schuhe zu klein kaufen, Eltern aus Sparsamkeit ihren Kindern immer erst neue Schuhe kaufen wenn die alten durchgetreten sind oder die Zehen im Schuh gequetscht werden, dann sind daraus resultierende Erkrankungen doch nicht dem Schuh als solches anzurechnen.
    Ein passender Schuh allein läßt keine Füße erkranken.
    Und eine Nutzung des Schuhes mit Verstand schützt die Füße auch vor orthopädische Fehlentwicklungen.
    Genau das.

    Bei uns war damals das Geld auch knapp. Aber bei den Kinderschuhen habe ich nie gespart. Die Kinder bekamen immer nagelneue Schuhe, und keine, die schon ein, zwei, drei Kinder vorher getragen hatten.
    Und, wenn der Fuß einmal große Schübe machte, auch schon nach zwei, drei Monaten die nächste Größe.
    Wir haben alle gesunde Füße. Mein Mann, die Kinder, die auch schon Ende Zwanzig bis Anfang Dreißig sind, und ich.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mintgruen:

    klnonni (02.09.2019)

  17. #39

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ebens Wo sind die barfüßigen Marathonläufer die regelmäßig mit sub3 laufen? Wo die ambitionierten Läufer mit regelmäßig 100 Wochenkilometern? Wenn es diese in ausreichender Anzahl verletzungsfrei gibt, glaube ich das Märchen, dass Barfußlaufen verletzungsärmer ist. Bis jetzt sind das für mich Behauptungen von Läufern mit verzerrter Wahrnehmung.
    +1

    Wäre tatsächlich ein Vorteil damit verbunden, würde das Nike Oregon Project den Läufern sofort die Schuhe entreißen und denen stattdessen den Swoosh auf die Füße tätowieren.

  18. #40
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    +1

    Wäre tatsächlich ein Vorteil damit verbunden, würde das Nike Oregon Project den Läufern sofort die Schuhe entreißen und denen stattdessen den Swoosh auf die Füße tätowieren.
    Oder eher noch die "Barfuß-Variante" des Vaporfly auf dem Markt bringen. Wäre doch ein Traum. Schick designete Ballettschläppchen mit Materialaufwand ganz dicht an Null für 300€.
    Klappt im Bereich der "normalen" Barfußschuhe ja auch, wenn man mal schaut, was für Preise da aufgerufen werden.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  19. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    klnonni (02.09.2019), NME (02.09.2019)

  20. #41
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ballettschläppchen mit Materialaufwand ganz dicht an Null für 300€.
    Klappt im Bereich der "normalen" Barfußschuhe ja auch, wenn man mal schaut, was für Preise da aufgerufen werden.
    Die höheren Preise bei Barfußschuhen sehe ich darin, dass sie nicht in großer Serie vom Band laufen. Die Nachfrage ist einfach noch nicht groß genug, dass man günstiger produzieren kann. Die Personal- und Betriebskosten werden auf weniger Produkte umgelagert. Dadurch hebt sich natürlich der Preis für das einzelne Stück.

    Ich bin mir sicher, dass der Preis für diese Art der Schuhe schnell herunterginge, wenn 90% der Menschen in solchen Schuhen gehen würden.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  21. #42

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    Ich glaube, dass Du den Faktor Stückzahl bei Bekleidung/Schuhen stark überschätzt und den Faktor Marketing stark unterschätzt.

  22. #43
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Die höheren Preise bei Barfußschuhen sehe ich darin, dass sie nicht in großer Serie vom Band laufen. Die Nachfrage ist einfach noch nicht groß genug, dass man günstiger produzieren kann. Die Personal- und Betriebskosten werden auf weniger Produkte umgelagert. Dadurch hebt sich natürlich der Preis für das einzelne Stück.

    Ich bin mir sicher, dass der Preis für diese Art der Schuhe schnell herunterginge, wenn 90% der Menschen in solchen Schuhen gehen würden.
    Einen Rekordumsatz von 200 Millionen Euro feierte man im Jahr 2011. 40 Prozent dieses Umsatzes erzielte man dabei mit der ersten Eigenmarke, den Vibram Five Fingers.
    Q: https://outdoor-welten.de/de/artikel...arantiert.html

    Das ist jetzt nicht gerade ein so geringer Umsatz, als dass da nur eine Handvoll Schuhe über die Theke gehen.

    Bei leguano steuert sie das Zeit- und Qualitätsmanagement der Nähproduktion sowie die Personalplanung der 23 Mitarbeiter.
    Q: https://www.leguano.eu/barfuss-blog/...-der-leguanos/

    23 Mitarbeiter ist in der Tat deutlich kleiner als es bei Vibram sein muss. Aber die wollen auch bezahlt werden, also vermute ich hier auch etwas mehr Umsatz als in einer Garagenwerkstatt.

    Des Weiteren, nicht die Nachfrage senkt dem Preis, sondern die Konkurrenz. Die Nachfrage steigert nur die Gewinnmarge

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    ruca (02.09.2019)

  24. #44
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass Du den Faktor Stückzahl bei Bekleidung/Schuhen stark überschätzt und den Faktor Marketing stark unterschätzt.
    Mag sein. Wobei ich kaum Werbung für Barfußschuhe mitbekomme. Ich bin ausschließlich über Mundpropaganda zu meinen Schuhmarken gekommen. Man muss außerdem sehen, dass ohne Marketing ein Produkt niemals bekannt wird. Wenn es nach mir ginge, dürften für Barfußschuhe wesentlich mehr Werbemaßnahmen gesetzt werden.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  25. #45
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Mag sein. Wobei ich kaum Werbung für Barfußschuhe mitbekomme. Ich bin ausschließlich über Mundpropaganda zu meinen Schuhmarken gekommen. Man muss außerdem sehen, dass ohne Marketing ein Produkt niemals bekannt wird. Wenn es nach mir ginge, dürften für Barfußschuhe wesentlich mehr Werbemaßnahmen gesetzt werden.
    Du unterschätzt die Mundpropaganda, besonderns von vermeintlichen Gurus Und dann schau mal auf diversen Messen und Veranstaltungen (Yoga, Esotherik, Vegan etc. ), da staunste was es da für ne Masse an Stände gibt. Diese Branche setzt auf anderes Marketing als die klassischen Sportfirmen und es funktioniert. Warum auch nicht, kann jeder mit sienem Geld machen, was er will. Hab mir vor Jahren ja auch nen Vivobarfoot gekäuft und bin lange damit im Alltag rumgelatscht

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  26. #46
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt nicht gerade ein so geringer Umsatz, als dass da nur eine Handvoll Schuhe über die Theke gehen.
    Aber wie viele Menschen begegnen dir so täglich, die Barfußschuhe tragen?

    Ich selber habe auch Fivefingers. Schon seit über 6 Jahren. Für zuhause habe ich die Furoshiki, und bei meinen Lauf-/Straßenschuhen ...
    ... schau selber. Das Foto habe ich vor ca. einem Jahr gemacht, bevor meine "Mintis" den letzten Lauf, den in die Mülltonne, angetreten haben.
    Name:  31059567_10211845481037900_985953133240527885_n (1).jpg
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    Damit bin ich aber hier vor Ort ein großer Exote. Ich falle auf, und ich werde sehr, sehr oft angesprochen, weshalb ich mit "Socken" unterwegs bin. Wenn ich hier den Leuten auf die Schuhe sehe, dann kann ich die Barfußschuhträger an meinen Fingern abzählen. Bei über 6.000 EW.


    Des Weiteren, nicht die Nachfrage senkt dem Preis, sondern die Konkurrenz. Die Nachfrage steigert nur die Gewinnmarge
    Wenn andere Firmen merken, dass die Nachfrage steigt, wird es auch mehr Konkurrenz geben. Schließlich möchte beinahe jeder am Erfolg mitnaschen.
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  27. #47
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Zum Glück gibt es auch heute noch genug Eltern, die ihre Kinder zuhause ausschließlich in diesen ABS-Socken herumwuseln lassen, und für die Straße keine "harten" Schuhe wählen.
    +1
    So ist es, nicht irgendwelche nachbauten von Schuhe für Erwachsenen, weil diese in klein so niedlich aussehen - sondern altersentsprechende Schuhe oder anfangs gar keine.

    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Bis zwei, drei Jahren sitzen die Kinder sowieso oft noch im Buggy.
    Hier sehe ich den Beginn der Fußfehlentwicklung!
    Gerade im Kleinkind und Kindergartenalter müssen die Füße belastet werden.

    Wozu muss ein 3-jähriges Kind in einen Buggy?
    Meine Kinder mussten bereits vor ihrem 3 Geburtstag ihre Füße benutzen.
    Ich war so grausam und habe die Kinder zu Fuß gehen gelassen und welch ein Wunder es störte die Kinder auch nicht wenn es mal 2,3 oder gar 4 km am Stück waren die sie gehen mussten.
    Aber ich habe viele Eltern getroffenen die mich fragten warum ich kein Buggy habe, damit wäre ich doch schneller unterwegs...
    Nein, wenn ich mit meinen Kindern unterwegs war, dann habe ich mich ihren kleinen Schritten angepasst und sie nicht geschoben oder getragen um schneller an der Eisdiele in der Schlange anzustehen.

    Es fängt mit dem Buggy an, geht über das Dreirad, Fahrrad und Mofa bis zum Auto.
    Schnell irgend wohin, auch wenn man sich nur mit Freunden treffen will um zu Quatschen.
    Alles muss schnell gehen, statt 10 Minuten Fußweg lieber 2 Minuten bestenfalls mit dem Rad, auch wenn man anschliessend die Zeit hat 2h nur zu quatschen, die Zeit für die Bewegung hat man nicht.

    Nun woher soll den die nötige Fußstabilität kommen, wenn nicht durch die Nutzung der Füße?
    Da hilft kein Barfuß laufen allein, da muss Bewegung her egal ob mit oder ohne Schuhe.

    Ohne es beweisen zu können behaupte ich, der größte Teil der orthopädischen Probleme entsteht nicht durch die Nutzung von Schuhen,
    sondern durch zuwenig Belastung der Füße durch das Unterlassen ihrer Nutzung.

  28. #48
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Aber wie viele Menschen begegnen dir so täglich, die Barfußschuhe tragen?
    Mehr als man denkt, weil es etliche Modelle gibt, denen man es schlichtweg nicht auf den ersten Blick ansieht.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Es fängt mit dem Buggy an, geht über das Dreirad, Fahrrad und Mofa bis zum Auto.
    Du hast den E-Tretroller für die letzten 200m zwischen Bushaltestelle und Arbeit vergessen.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    klnonni (02.09.2019)

  30. #49
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von mintgruen Beitrag anzeigen
    Aber wie viele Menschen begegnen dir so täglich, die Barfußschuhe tragen?
    Wenn ich bei mir im Wald laufen bin, dann begegne ich eigentlich nie einem anderen Läufer. Bedeutet das, dass es keine anderen Läufer gibt? Oder laufe ich einfach wo anders als die anderen?

    Klar ist der Markt eher eine Nische und wahrscheinlich macht Nike alleine mehr Umsatz als die alle zusammen, aber das bedeutet ja nicht, dass die nicht auch jede Menge Umsatz machen. Wie gesagt, 40% von 200 Mio. sind 80 Mio. € , wenn man sagt ein Schuh kostet 80€, dann sind das 1.000.000 Paar Schuhe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die die Schuhe für diesen Preis verkaufen "müssen". Da ist schon eine gute Marge dabei, die man durchaus verkleinern könnte, wenn man müsste.

  31. #50
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Unsinn!!! Die Ausnahmen kannst Du doch hierzulande vergessen.
    Hierzulande gibt es auch eine gut funktionierende Schuhindustrie und das Barfußlaufen wurde erst vor wenigen Jahren (wieder) entdeckt. Entsprechend klein ist die Anzahl der Barfußläufer. Ich bestreite auch gar nicht, dass Laufschuhe gewisse Vorteile bieten (z.B. Nike Vaporfly) oder es vielen überhaupt erst ermöglichen, auf einem gewissen Niveau zu laufen. Wer aber nicht gelernt hat, barfuß zu laufen und diese Lauftechnik nicht auf das Laufen mit Schuhen überträgt, hat eine deutlich höhere Verletzungsgefahr. Das zeigen auch Studien, wie z.B. Prospective comparison of running injuries between shod and barefoot runners oder Relationships among self-reported shoe type, footstrike pattern, and injury incidence.

    Mein Fazit:
    Gedämpfte Laufschuhe mit hoher Sprengung in der heutigen Form gibt es erst seit Anfang der 70er. Sie waren und sind nicht nötig, um verletzungsfrei zu laufen. Und die meisten wären besser dran, wenn sie sie nicht benutzen würden, sondern zumindest anfangs barfuß oder in Minimalschuhen laufen würden.

    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Neben den paar Ausnahmen gibt es unzählige Läufer und Spitzenläufe, die mit Schuhen verletzungsfrei unterwegs sind.
    Ja, aber nur weil sie eine entsprechende Lauftechnik beherrschen.

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Woher weißt du das?
    Zum Beispiel aus diesem Buch.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Selbst in ärmlichen aber steinigen unwegsamen Gegenden laufen die Menschen in Schuhe oder Fußschutz umher und das obwohl ihnen oft das Nötigste zum Leben fehlt.
    Zum Schutz der Fußsohle tragen auch Naturvölker Sandalen oder anderen Schutz, aber sicher keine gedämpften High-Tech-Monster. Ich empfehle Chris McDougall's Born To Run oder einfach mal ein paar YT-Videos über die Tarahumara. Sicher kann man in den Do-it-yourself-Sandalen nicht sprinten wie Usain Bolt, aber für den Sieg eines 52-jährigen Läufers in Sandalen beim 100-Meilen-Leadville-Lauf hat es gereicht.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

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