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  1. #26

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    Zitat Zitat von listrahtes Beitrag anzeigen
    Da widerspreche ich. Alles eine Frage der Intensität und simples kalorien in/out. Bez. Intensität bist du denke ich bei den 100kg recht zügig am Limit bez. Umfang. Da würde ich mir wirklich die Frage stellen ob ein notgedrungen ausuferndes Marathon Lauftraining bei dem Gewicht UND schon einem Fersensporn dich nicht eher abschiesst.

    Ich fand ja schon meine 86kg (gleiche Größe) deutlich zu viel für Marathontraining und bin durchs Laufen nun (ungeplant) auf 80kg runter was mir persönlich für den Bindegewebeapparat immer noch zu viel ist für ein derart umfangreiches Training und dann auch den Marathon selbst. Halte ich für absolut keine gute Idee.

    Würde eher schauen 2020 über Laufen / Ernährung etc deutlich Gewicht abzubauen und kürzere WKs angehen. Alleine die Zusatzbelastung für deine Knie bei dem Gewicht und einem 42km Lauf ist enorm.

    Hallo!

    Da mache ich mir eher weniger Sorgen. Ich treibe schon sehr lange Sport, dazu begleitend lange Zeit Kraftsport. Meine Gräten sind gut mit Muskeln umgeben, geschützt und gestützt. Ansonsten könnte ich mit diesem Gewicht wohl auch nicht so flott sein.
    Den Fersensporn hatte ich schon früher, nur ist er jetzt wieder mal in Erscheinung getreten.

  2. #27

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    @Nitram76
    Ich hab mir schon gedacht das du sehr fit bist bei den Zeiten. Meine 86kg sind auch nicht mit Übergewicht da ich vom Kraft/Kampfsport komme. Ging mir auch nicht um deine muskuläre Situation. Die Stauchungsbelastung für deine Knie/Hüfte kannst du nicht reduzieren über Muskulatur nur die saubere Übertragung gewährleisten.

    Ich bin immer wieder mit Sportmedizinern im Austausch und habe selbst ab und zu Patienten nach Marathon. Fazit ist dabei immer: diese Distanz ist etwas Extremes für den Körper auch wenn es heute oft Volksfestcharakter hat. Man spricht da ja bewusst vom Marathon Paradoxon da sich sonst positive Effekte durch Laufen hier ins negative verkehren können siehe Todesfallinzidenz /strukturelle Schäden. Pro Knie hast du bei deinem Gewicht konservativ geschätzt 8000 Tonnen Gewichtsbelastung die bei einem Marathon einwirken. Das führt regelmäßig zu permanenten irreversiblen Knorpelschäden und hier ist dein Gewicht ein großes Problem. Die Geschwindigkeit an sich kostet ja nicht viel Kraft beim Rennen. Nur ganz zu Beginn. Der Energieaufwand ist die vertikale Abstoßbewegung was die Intensität der Stauchung denke ich recht gut unterstreicht.

    Bis HM bin ich ganz bei dir das packt der Körper und Gelenke erholen sich in der Regel.

    Aber ja das muss jeder selbst wissen. Das du die Belastung von Muskel/Kreislauf her packst das steht außer Frage. Sicher deutlich schneller als so einige andere Teilnehmer.

  3. #28
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von listrahtes Beitrag anzeigen
    Das führt regelmäßig zu permanenten irreversiblen Knorpelschäden...
    Du meinst also, die meisten Marathonläufer zerstören sich die Gelenke beim Marathon? Rolli würde jetzt schreiben: Kannst du das belegen?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  4. #29
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von listrahtes Beitrag anzeigen
    Fazit ist dabei immer: diese Distanz ist etwas Extremes für den Körper auch wenn es heute oft Volksfestcharakter hat. Man spricht da ja bewusst vom Marathon Paradoxon da sich sonst positive Effekte durch Laufen hier ins negative verkehren können siehe Todesfallinzidenz /strukturelle Schäden.
    [...]
    Bis HM bin ich ganz bei dir das packt der Körper und Gelenke erholen sich in der Regel.
    Gerade aktuell:

    https://www.nrz.de/staedte/duesseldo...227024899.html


    und zu den Ursachen:

    https://www.germanjournalsportsmedic...04/106-107.pdf

    Gesunde Sportler haben kein relevant erhöhtes Herztodrisiko. Plötzliche Herztodesfälle bei anscheinend Gesunden haben meist eine krankhafte Ursache.
    Bei augenscheinlich gesunden Älteren wird ein Risiko von 1:15 000 (Jogger) bis 1:50 000 (Marathonläufer) pro Jahr ange-nommen.
    Also haben Marathonläufer ein geringeres Risiko als Jogger... (klar, wer einen Marathon läuft, war vorher irgendwann nach dieser Definition "Jogger", er ist also schon durch das erste "Sieb" durch).

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  5. #30
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Gesunde Sportler haben kein relevant erhöhtes Herztodrisiko. Plötzliche Herztodesfälle bei anscheinend Gesunden haben meist eine krankhafte Ursache.
    Also kann man allgemein sagen, dass nicht der Marathon an sich die Todesursache, sondern eher begünstigend war. Kann mich erinnern, dass bei vielen Todesfällen anschließend von Vorerkrankungen (Infekt beispielsweise) berichtet wurde. Daraus nun zu schlussfolgern, dass Marathon eher ungesund sei, ist dann doch eher übertrieben.

    Gruss Tommi


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  6. #31
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  7. #32
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    Zitat Zitat von Nitram76 Beitrag anzeigen
    Da mache ich mir eher weniger Sorgen. Ich treibe schon sehr lange Sport, dazu begleitend lange Zeit Kraftsport. Meine Gräten sind gut mit Muskeln umgeben, geschützt und gestützt.
    Das mag auf Gelenke (Knorpel, Menisken etc.) zutreffen, aber auch das "bestgeschützte" Gelenk kann durch eine schlechte Lauftechnik oder falsches Material oder allgemein durch Überlastung geschädigt werden. Darüber hinaus vergisst du einen wichtigen Bestandteil des Bewegungsapparates: Die Sehnen. Auch die kann man durch kräftige Muskulatur nur bedingt schützen, die neigen nahezu IMMER dazu, sich bei Überlastung zu beschweren. Und das größte Problem dabei ist, treten die Probleme auf, dann ist es zu spät und das Kinde bereits im Brunnen. Also von sich zu behaupten: Ich hab keine Beschwerden, also hab ich bisher alles richtig gemacht, ist ein fataler Trugschluss, dem auch schon sehr erfahrene Läufer verfallen sind.

    Gruss Tommi


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  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Rich-Ffm17 (11.09.2019)

  9. #33
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  10. #34
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    "Da die Studie auf freiwilligen Angaben von aktiven Läufern beruht, kann natürlich ein Selektions- und Survivalbias nicht ausgeschlossen werden: Wer aufgrund einer Arthrose nicht mehr laufen konnte, wurde nicht berücksichtigt.

    Umgekehrt ist auch nicht zu erwarten, dass sich unter den aktiven Marathonläufern viele mit einer ausgeprägten Arthrose befinden. Die Studienresultate sind also mit einer gewissen Vorsicht zu interpretieren."


    Es drängt sich der Verdacht auf, dass ehemalige Läufer, die aufgrund von Arthrose keinen Marathon mehr laufen, hier nicht betrachtet wurden ...

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    binoho (11.09.2019)

  12. #35
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    Zitat Zitat von 3fach Beitrag anzeigen
    Es drängt sich der Verdacht auf, dass ehemalige Läufer, die aufgrund von Arthrose keinen Marathon mehr laufen, hier nicht betrachtet wurden ...
    Wodurch es sicher sehr schwierig werden könnte, das halbwegs sicher heraus zu bekommen. Entweder Ärzte oder Krankenkassen müssten dann ne Statistik führen, die auch Angaben über das individuelle Laufverhalten enthalten. Es hält sich also weiterhin das weder bestätigte noch widerlegte Gerücht, dass "durch vieles Laufen" die Gelenke geschädigt werden. Muss ich mir immer mal wieder von Nichtsportlern anhören oder werde danach gefragt, ob das denn nicht schädlich sei.

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  13. #36

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    Ich wollte nicht vermitteln das Marathon krank macht. Dann kam das falsch rüber. Gibt ja auch 80jährige die mehrere / Jahr laufen und sich pudelwohl fühlen

    Eher das bestehende Beschwerden (welche man noch nicht als Problem wahrnimmt) massiv verstärkt werden und ins pathologische abgleiten können (Arthrose..etc). Dazu gehören leider auch Herz Kreislauf Erkrankungen über die wir als Betroffene eben nicht immer Bescheid wissen da symptomlos. Das kann alle Altersgruppen betreffen.

    Personen mit hohem Gewicht gehen ein (TS mit 100kg) unabhängig von Fitnesszustand verhältnismäßig hohes Risiko in der Belastung ihrer Gelenke / Bandapparates ein.

    Bei wenig Trainierten kehrt sich beim Marathon die ansonsten positive Laufwirkung doch dtl. erhöht in eine körperschädigende Belastung um. Was nun "zu wenig" ist, ist natürlich individuell verschieden aber da muss man nur mal einen der großen Läufe beobachten um genug zu finden die als Patienten enden. Ich halte einfach generell einen gesunden Respekt vor der Distanz für sinnvoll, die man sich nach und nach erarbeitet.

    Persönlich würde ich einen Marathon nur mit einer WKM Zahl 90+ angehen da ich bei mir z.B. insb. den Bandapparat lange vorbereiten muss (wiege eben auch 80kg) , aber gibt selbstverständl. auch viele Läufer die das gesund mit weniger absolvieren.

  14. #37
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wodurch es sicher sehr schwierig werden könnte, das halbwegs sicher heraus zu bekommen. Entweder Ärzte oder Krankenkassen müssten dann ne Statistik führen, die auch Angaben über das individuelle Laufverhalten enthalten. Es hält sich also weiterhin das weder bestätigte noch widerlegte Gerücht, dass "durch vieles Laufen" die Gelenke geschädigt werden. Muss ich mir immer mal wieder von Nichtsportlern anhören oder werde danach gefragt, ob das denn nicht schädlich sei.

    Gruss Tommi
    Und selbst wenn: Es ist ja so, dass der Nachweis, dass die Arthrose aufgrund des laufens entstanden ist, auch dann nicht zweifelsfrei erbracht werden kann. I.d.R. kommen andere Fakten noch hinzu, wie z.B. Fehlstellungen.

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  15. #38
    Avatar von EnnZeh
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    Die Uni Ulm hatte doch den Transeuropalauf mit dem MRT begleitet. Das Fazit war, dass das extreme Laufen nicht zu dauerhaften Schäden führten.
    https://www.bvou.net/ultramarathon-n...tremsportlern/
    Forschungsseite: https://www.neurologie-und-psychiatrie.de/f10.html

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