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  1. #1

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    Standard Bürostuhlakrobatin versucht sich am Laufen

    Moin,

    Ich möchte hier, wie wahrscheinlich ziemlich alle in dieser Kategorie, meinen Werdegang im Laufen festzuhalten. Mal schauen ob es eher eine Kurzgeschichte wird, oder eine mehrteilige Romanreihe mit anschließender Verfilmung.
    Hier kurz die Fakten:
    31 Jahre, 1,70 Meter, ca 60 KG, 4 Hexenschüsse, 0,00 Sport (früher Mal schwimmen)

    Vor ungefähr 6 Wochen hab ich mir gedacht, dass ich doch Mal langsam " was tun sollte" und bin einfach in meinen Converse Chucks ( meine einzign Turnschuhe)losgelaufen. Gaaaaaaanz schlechte Idee. Schon nach ein paar hundert Metern konnten meine Beine nicht mehr und ich musste gehen. Hab das ganze dann vielleicht 20 Minuten gemacht ( laufen bis ich nicht mehr kann und dann gehen, wenn's wieder geht).
    Am nächsten Tag konnte ich vor Muskelkater fast nicht mehr gehen. ABER ich habe beim Laufen an nichts gedacht ( ausser an die Schmerzen und wieso sich Leute sowas freiwillig antun, aber an keine Probleme).

    Daraufhin hab ich mir das Große Laufbuch von Steffny gekauft und hab mich in einem reinen Laufschuh Geschäft zu Schuhen beraten lassen. Dort wurden mir Asics GT 4000 empfohlen und die fühlten sich auch richtig an, allerdings fing ich dann an Knieschmerzen an der Innenseite meines linken Knies zu bekommen.
    Am Anfang dachte ich noch an Überbelastung ( trotz des Trainingsplan) und hab dann erstmal Pause gemacht bis die Schmerzen weg waren um dann nochmal mit den Schuhen anzufangen. Diesmal kamen die gleichen Schmerzen schon ziemlich schnell, also wusste ich das es die falschen Schuhe für mich sind.

    Jetzt laufe ich seit einer Woche mit den Brooks Adrenaline und siehe da, es geht auch komplett ohne Schmerzen ( Muskelkater ausgenommen).

    Meine erste Woche vom Trainingsplan (2 min laufen, 1 min gehen) sah so aus:
    Training 02.09
    3,62 KM, 27:26, 7:35 pace

    Training 04.09
    4,19 KM, 32:17, 7:42 pace

    Training 06.09
    4,30 KM, 31:10, 7:15 pace

    Einziger Wettkampf in weiter Ferne wäre der Firmenlauf irgendwann im Juni und das wären auch "nur " 3KM, aber wäre schon schön den Kollegen davonzurennen 😉

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Tina_mit_K:

    Mutinho (17.10.2019)

  3. #2
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    Hallo Tina,

    herzlich willkommen hier. Glückwunsch zu deinem Entschluss, es mit dem tollen Laufsport zu versuchen. Doch, du wirst Spaß dran haben, auch wenn der Anfang mit etwas Mühsal beladen war.

    Deine Erfahrungen beim Schuhkauf sind einigermaßen typisch. Als erstes verpasst man der Anfängerin einen "technologisch hochwertigen" Schuh, der ihren Abrollvorgang unnatürlich beeinflusst, die Knie nach außen (in die O-Bein-Position) schleudert und sie dann am nunmehr verengten Gelenkspalts innen schmerzen lässt. Der Brooks Adrenaline hat eine etwas reduzierte Stützung und prompt geht's besser. Ich wage mal zu behaupten, dass ein schlichter Neutralschuh für dich - bei deinem Fliegengewicht - richtig gewesen wäre. Selbst wenn dein Fahrgestell aktuell tatsächlich Defizite in Form von leichter Überpronation aufweisen sollte - du bist noch jung und solltest lieber deine Fußmuskulatur aktiv trainieren, damit sie die Pronation im gesunden (und absolut erwünschten) Rahmen hält, als dass du deinen Füßen schon jetzt ein Korsett verpasst, welches deren Muskulatur verkümmern lässt und dann gestützte Schuhe immer notwendiger werden lässt. Du kommst ja auch nicht auf die Idee, mit Rollator zu laufen, nur weil dir auf dem letzten Kilometer derzeit die Beine noch etwas schwer werden. Sagt einer, der 30 Jahre lang mit unnötig gestützten Schuhen lief und seine Knieprobleme erst los wurde, als ihm von fachkundiger Seite aufgezeigt wurde, wie schädlich die für seinen Laufstil waren und er auf Neutralschuhe wechselte.

    Ich kann natürlich nicht entscheiden (mangels Ausbildung nicht und aus der Entfernung schon gleich gar nicht), ob du wirklich keine gestützten Schuhe brauchst. Und sicher ist dir jetzt die Lust vergangen, noch einen dritten Schuhkauf zu wagen. Aber beim nächsten Mal solltest du unbedingt ganz genau hinterfragen, ob dein Maß an Pronation wirklich behandlungsbedürftig ist oder ob es nicht vielmehr das vollkommen gesunde Maß dessen ist, was zur natürlichen Dämpfung dazu gehört. Im Zweifel dann lieber mal einen Neutralschuh probieren, als wieder einen gestützten, mit noch viel teurerer Pillepalle-Technologie.

    P.S.: Meine Behauptungen über die beiden Schuhe sind (fast) pure Spekulation, da ich die RW Schuhdatenbank nach dem großartigen Redesign der Forensoftware nicht mehr wiederfinde.

  4. #3

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    Hi Christoph,

    ich muss hier den Asics Schuhverkäufer etwas "in Schutz nehmen". Ich trage nämlich in meinen normalen Schuhen "orthopädische" Einlagen ( im Sinne von: vom Allgemeinmediziner zum Schuhmacher geschickt werden und dort in zwei Schaumstoffkisten zu steigen) seit glaube ich 2 Jahren. Die hat er natürlich gleich erblickt beim Schuhe ausziehen und hat mir daher auch Laufschuhe mit Stütze empfohlen, damit ich Diese in den Schuhen nicht brauche. Bei der Videoanalyse habe ich dann natürlich auch nur auf die Füße geguckt und gesehen das dort alles schöne gerade ist. Auf ein Stockwerk höher zu achten, habe ich gar nicht dran gedacht. Nun ja wieder was gelernt fürs nächste Mal. Wenn der Geldbaum wieder genug Blüten trägt und ich mehr weiß was ich für Schuhe haben möchte,kommt vielleicht noch ein zweites Paar zum Wechseln dazu.

    2. Trainingswoche (3min laufen,1 min gehen)
    09.09.2019 4,36 KM, 32:15 min, 7,24 pace
    Joar also schlechter hätten die Bedingungen fast nicht sein können. Seit Samstag quäl ich mich mit bissl Schnupfen und Ohrenschmerzen auf dem rechten Ohr rum. Dann regnete es auch noch den ganzen Tag. Ich also meine leichte Laufjacke angezogen, weil ich auf keinen Fall wollte das aus dem Schnupfen noch was Größeres wird. Schlüssel und Handy in die Tasche, in ears anstatt Kopfhörer und los geht's.
    Nach 200 Metern musste ich mich schon umsortieren, weil mich das Geklirre der Schlüssel wahnsinnig macht. Natürlich ne Hose ohne Taschen an, also ab damit in den BH. Ging erstaunlich gut da. Zwischendurch hatte ich auch etwas mit der Kabelage zu kämpfen, die sich immer in meinen Mund verirrt hat ( vielleicht ist mein Ansaugdruck zu hoch beim Einatmen). Bei der letzten Pause habe ich dann einmal beschmut und mir 10 Sekunden länger gegeben, weil's nicht mehr ging.

  5. #4

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    Houston wir haben Husten aka Kniezwicken. Mein rechtes Knie, welches eine höhere Einlage hat als mein linkes merke ich. Es sind noch nicht Schmerzen, aber ich merk das da was ist. Jetzt passen die Brooks also meinem linken Knie, aber das rechte meckert. Mit den Asics wars ja anders rum.....
    Kann doch nicht sein,dass ich nur 1,5 Wochen laufen kann und dann wieder irgendwelche Probleme bekommen.

    Am Mittwoch steht der nächste Lauf an und da werde ich die Brooks Sohle aus dem rechten Schuh nehmen und meine eigene Einlage reinmachen. Von der Höhe sind die sogar ziemlich gleich, aber meine sind um einiges fester.
    Vielleicht ist das ja die Lösung...... Ich werde berichten.

  6. #5
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Einlagen sind oft nicht die Lösung, sondern das Problem.

    https://www.matthias-marquardt.com/s...agen/einlagen/
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  7. #6

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Einlagen sind oft nicht die Lösung, sondern das Problem.

    https://www.matthias-marquardt.com/s...agen/einlagen/
    Was würdest du mir denn in meinem Fall raten? Ich würde auf längere Sicht gerne auf Einlagen oder Stützen verzichten, aber ich denke nicht das meine Muskeln,Bänder und Gelenke das im Moment mitmachen würden.
    Ich habe deswegen mit Übungen angefangen, die die Fußmuskulatur stärken und gegen Fehlstellungen helfen sollen.

  8. #7
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Erstmal willkommen Tina

    Was die Einlagen betrifft, bin ich bei Bones. Am Besten wäre es ohne... Aber

    Nun kommt das Aber. Von Null auf gleich alles ändern bringt am Ende auch nur wieder Probleme. Da es bei dir doch etwas verkorkst zu sein scheint (nein ich sage nicht, dass bei deinen Kilometerumfängen doch eigentlich noch gar keine slchen Probleme auftauchen dürften. Mein Körper hat mich da dieses Jahr eines Besseren belehrt), rate ich dir, eine medizinische Gang- und Laufanalyse machen zu lassen. Das bieten sportmedizimische Institute aber auch gute orthopädische Fachläden an. Dort wird barfuß und in allen Schuhen, die du mitbringst, dein Laufverhalten bis hinauf zur Hüfte genau analysiert. Du bekommst Empfehlungen für Schuhe und Einlagen oder keine Einlagen und auch Übungen zur Kräftigung der Füße/Beine wird man dir zeigen.

    Toi toi toi Das wird schon

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  9. #8

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    Hi Tommi, ja es scheint wirklich der Wurm drin zu sein bei mir was das Laufen angeht. Ich hab jetzt Mal nach der Analyse gegoogelt und hier scheinen das 2 Orte anzubieten. Einmal ein orthopädischer Schuhladen ( da wo ich die Einlagen her hab) und einmal ein Arzt der auch Laktattests und Laufkurse (?) anbietet. Ich tendiere eher zum Arzt, weil der Schuhladen doch wohl eher dazu tendieren wird mir irgendwelche "neuen Sporteinlagen" zu verpassen.

    Vielleicht sollte ich mich auch Mal bei einem Anfänger Laufkurs anmelden, auch wenn ich Menschen nicht mag und lieber alleine mit Musik laufe.

    Das wir gerade ein Haus bauen, macht das Ganze natürlich nicht unstressiger...

  10. #9
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    Es gab mal eine pfiffige Werbeserie für das Branchentelefonbuch Gelbe Seiten: "Vielleicht hätte er jemanden fragen sollen, der sich mit sowas auskennt." Dass einen der Allgemeinmediziner direkt zum Schumacher schickt, habe ich noch nie gehört. Normalerweise ist so etwas Sache eines Orthopäden, auch wenn die meisten aus dieser Zunft das genauso lustlos handhaben - ein kurzer Blick auf die Füße (wenn überhaupt) und schon folgt der entschlossene der Griff zum Verordnungsblock.

    Ich würde dringend davon abraten, in Eigenregie an den Symptomen rumzudoktern (einseitig Einlagen rausnehmen etc.) Bei dir scheint der Wurm im gesamten System zu stecken. Und ich frage mich zudem, welche Rolle deine 4 Bandscheibenvorfälle dabei spielen. Ursache oder Folge der Probleme im Fahrgestell? Ich würde mich in die Obhut eines guten - unbedingt sportmedizinisch geschulten, idealerweise selbst laufenden - Orthopäden begeben. Der ist zwar schwieriger zu finden als die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen, kann aber, wenn gefunden, nützlicher sein als letztere. Eine Anfrage beim Lauftrainer des örtlichen Sportvereins oder Lauftreffs könnte hilfreich sein.

    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Ich würde auf längere Sicht gerne auf Einlagen oder Stützen verzichten, aber ich denke nicht das meine Muskeln,Bänder und Gelenke das im Moment mitmachen würden.
    Ich habe deswegen mit Übungen angefangen, die die Fußmuskulatur stärken und gegen Fehlstellungen helfen sollen.
    Sehr gute Entscheidung, das ist auf jeden Fall hilfreich, egal ob du auf Stützen bzw. Einlagen gleich welcher Art sofort verzichten könntest oder noch nicht. Ein nützliches Trainingsgerät dafür ist z.B. ein Wackelbrett (Balance Board), das bringt deine Fußmuskulatur ganz schön ins Schwitzen. Gelegentliches Barfußlaufen auf unebenem Untergrund hilft ebenfalls, aber sicher auch die vielen Übungen, die du sonst noch im WWW gefunden hast.

  11. #10
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Unabhängig von der Schuhfrage fällt mir eines auf: Du bist ziemlich flott unterwegs. 7:15er Pace bei 1/3 der Zeit gehen bedeutet, dass Du ganz grob den Laufabschnitt mit 5er Pace unterwegs sein müsstest.

    Das ist für den Einstieg schon eine Hausnummer und eine entsprechende Belastung, die sich aufaddiert, wenn Du jeden 2. Tag laufen gehst... Wenn die Orthopädie nicht 100% in Schuss ist, kann das zuviel sein.

    Daher halte ich die Schuhe nicht für den einzigen Schuldigen, evtl. würdest Du bei einem vorsichtigeren Aufbau (sprich Laufpace nicht schneller als 6min/km) gar nicht in Deine Probleme kommen.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  12. #11
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Hi Tommi, ja es scheint wirklich der Wurm drin zu sein bei mir was das Laufen angeht.
    In Anbetracht der Komplexität deiner Situation bin ich unbedingt bei Tommi und seinem Vorschlag, eine professionelle orthopädische Laufanalyse machen zu lassen. Da wirst du von einer orthopädisch geschulten Fachkraft auf ein Laufband gestellt und von mehreren Seiten gleichzeitig gefilmt. Dazu werden vorher Markierungen an deinen Beinen aufgemalt, anhand derer nachher die verschiedenen Achsen und Winkel vermessen werden können, also wirklich nochmal ein Stück objektiver als das "einfach nur mal Draufgucken" im Sportgeschäft. Als Ergebnis wird man dir den richtigen Laufschuhtyp (gestützt, neutral) empfehlen sowie etwaige muskuläre Dysbalancen aufzeigen und geeignete Übungen dagegen empfehlen.

    Leider kostet sowas in etwa den Preis eines ordentlichen Paares Laufschuhe, wovon die Kasse normalerweise nichts übernimmt. Aber ehe du auf gut Glück noch X Fehlkäufe tätigst, ist das unbedingt eine gute Investition. Mich selbst hat eine solche Laufanalyse erst darauf gebracht, dass ich jahrzehntelang die falschen Schuhe trug. Für diese Untersuchung gibt es verschiedene (leider auch kostenmäßige) Varianten. Nimm die teure, die auch Knie, Hüfte und Rücken mit einschließt.

    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Ich tendiere eher zum Arzt, weil der Schuhladen doch wohl eher dazu tendieren wird mir irgendwelche "neuen Sporteinlagen" zu verpassen.
    Der Verdacht liegt natürlich nahe, das muss aber nicht so sein. Ich habe meine Laufanalyse in genau so einem orthopädischen Fachgeschäft machen lassen und keinerlei "Kaufzwang" verspürt. Im Gegenteil, als ich der auswertenden Ergotherapeutin nebenbei schilderte, dass mir sämtliche Orthopäden verschieden lange Beine attestiert und Einlagen dagegen verschrieben hätten, lachte sie nur: "Das kenne ich. Meist sind daran aber nur unterschiedlich bewegliche Hüftgelenke schuld, lassen Sie mal nach Hüftgelengsblockierungen schauen." Also nix Einlage. Und ich habe hier im Forum schon öfter gehört, dass allgemein ähnlich seriös zwischen Analyse und Verkauf unterschieden wird.

    Eine gute Wahl wären auch die sportmedizinischen Abteilungen von Unikliniken. Ich weiß, dass Tübingen einen exzellenten Ruf hat, aber vielleicht findest du auch was in Hamburg oder Berlin.

    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte ich mich auch Mal bei einem Anfänger Laufkurs anmelden, auch wenn ich Menschen nicht mag und lieber alleine mit Musik laufe.
    Gute Idee. Ein guter Lauftrainer könnte auch mal deine Lauftechnik (aka "Laufstil", was ich weniger treffend finde) unter die Lupe nehmen. Gestützte Laufschuhe haben nämlich nur dann eine Wirkung, wenn man recht stark auf der Ferse landet. Nur dann hat der Fuß Veranlassung, (zu) stark nach innen wegzuknicken. Bei reiner Vorfußlandung spielt die hintere Hälfte des Schuhs naturgemäß eher keine Rolle. Aber jetzt bitte nicht mit Gewalt auf den gehypeten Vorfußlauf umstellen, das geht dann auch wieder schief Stichwort Achillessehne). Mir hat es geholfen, dass ein laufkundiger Physio meine Lauftechnik begutachtet hat und mir Tipps gab, wie ich erfolgreich auf Mittelfußlandung umstellen konnte. Da ist die Pronationsneigung mal - naiv gesagt - halbiert und das sollte auch eine schwache Fußmuskulatur ausgleichen können. Allerdings geht es auch da nicht darum, isoliert nur die Landung des Fußes zu therapieren, sondern das hat Einfluss auf die gesamte Körperhaltung bis rauf zu Brust, Schultern, Kopf und Armarbeit. Das kann man unmöglich in Eigenregie glattziehen, Beobachtung durch einen erfahrenen Lauftrainer ist praktisch ein Muss.

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Unabhängig von der Schuhfrage fällt mir eines auf: Du bist ziemlich flott unterwegs. 7:15er Pace bei 1/3 der Zeit gehen bedeutet, dass Du ganz grob den Laufabschnitt mit 5er Pace unterwegs sein müsstest.

    Das ist für den Einstieg schon eine Hausnummer und eine entsprechende Belastung, die sich aufaddiert, wenn Du jeden 2. Tag laufen gehst... Wenn die Orthopädie nicht 100% in Schuss ist, kann das zuviel sein.

    Daher halte ich die Schuhe nicht für den einzigen Schuldigen, evtl. würdest Du bei einem vorsichtigeren Aufbau (sprich Laufpace nicht schneller als 6min/km) gar nicht in Deine Probleme kommen.
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  13. #12

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    9 x in MeckPom: www . medicare . de/de/sport/lauflabor

    Evtl. können die Dir für 42 EUR schon weiterhelfen.
    Zuletzt überarbeitet von Tim (11.09.2019 um 13:29 Uhr) Grund: Direktverlinkung wegen Spamverdachts entfernt

  14. #13
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    wie wäre mit einem Mediziner, der einen höherklassigen (Fuß) -Ballverein betreut?
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  15. #14
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    Sag doch gleich Hansa Rostock....
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    d'Oma joggt (10.09.2019)

  17. #15

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Sag doch gleich Hansa Rostock....
    Das wäre dann in der Tat der Arzt mit den Laufkursen 😉

    Erstmal vielen Dank für eure Antworten.
    Noch kurz zu den 4 Hexenschüssen ( zum Glück noch kein Bandscheibenvorfall)
    Seit ich 17 bin sitze ich in schlechter Haltung ungefähr 8 Stunden am Schreibtisch ohne vorher viel Sport oder irgendwas für meinen Rücken getan zu haben. Das rächt sich irgendwann, wenn auch sonst nur Coachpotato ist. Mittlerweile mache ich aber Rückenübungen und merke auch wann es zu viel wird für den Rücken, oder ich zu wenig getan habe.

    Von euren Tipps nehme ich mit:
    - auf jeden Fall ne Laufanalyse ( wo genau muss ich mir noch überlegen)
    - langsamer laufen ( hätte ich nicht gedacht, das ich zu schnell unterwegs sein könnte)
    - nicht an den Schuhen rumwerkeln ( grundsätzlich nicht und erst Recht nicht wenn man noch was anderes am Lauftraining ändert. Mit 2 Variablen wird's schwierig zu sagen,was es besser gemacht hat)
    - Anfänger Laufkurs suchen ( macht das denn jetzt auch schon Sinn? Also ich bin ja immer noch am gehen und kann kein längeres Stück laufen)
    - weiterhin Fußmuskulatur aufbauen ( mein Schwager hat so nen halben Gymnastikball, wo eine Seite flach ist und die andere der Ball und den werd ich mir Mal ausleihen)

    Meint ihr es macht Sinn den Trainingsumfang auch noch zu senken?Im Plan stehen ja dreimal die Woche (ich Lauf Montag, Mittwoch und Freitag)
    Meint ihr zweimal die Woche wäre besser und dann nach dreimal dem gleichen Training die Steigerung zur nächsten Trainingswoche im Plan?

  18. #16
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    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Meint ihr es macht Sinn den Trainingsumfang auch noch zu senken?Im Plan stehen ja dreimal die Woche (ich Lauf Montag, Mittwoch und Freitag)
    Meint ihr zweimal die Woche wäre besser und dann nach dreimal dem gleichen Training die Steigerung zur nächsten Trainingswoche im Plan?
    Ich würde im Moment den Plan an Deiner Stelle ignorieren bzw. nur als "Höchstgrenze" ansehen. Wenn was zwickt gibt es halt noch einen Pausentag...

    Schau Dir mal meinen Laufeinstieg 2015 an (Bei meinem ersten Laufversuch im April hatte ich mich so richtig abgeschossen -Details am Anfang meines Lauftagebuchs - und dann genau nach dem oben erwähnten Motto weitergemacht. Wenn die Pausen etwas länger waren, dann zwickte meist irgendwas etwas....)

    https://runalyze.com/athlete/andreas...end=1451606399

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  19. #17
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    Zitat Zitat von senob Beitrag anzeigen
    9 x in MeckPom: https://www.medicare.de/de/sport/lauflabor

    Evtl. können die Dir für 42 EUR schon weiterhelfen.
    Boah, ist das günstig, ich habe damals (2016) ein Mehrfaches davon gezahlt. Die Frage ist, wie lange eine wirklich qualifizierte Fachkraft nebst Raumkosten + Equipment sich einem Fall widmen kann, bevor's ein Zuschussgeschäft wird.

    Die Frage ist aber auch, ob da wirklich der gesamte Körper bis zum Rumpf betrachtet wird oder nur Fuß und Unterschenkel. Das fängt anderswo leicht mal bei 100€ an und geht pro zusätzlicher Gelenkebene in 50€-Schritten aufwärts.

    Aber das lässt sich ja alles vorher erfragen. Auch kann man mehr rausholen, wenn man sich vorher richtig schlau macht und dann der Person Löcher in den Bauch fragt, statt sie ihr Standardprogramm abspulen zu lassen. Auf die Weise hatte ich fast 3 h Untersuchungs- und Beratungsdauer rausgeschunden.

  20. #18
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    Bei dem Bibelfritzen kann man auch viel Geld ausgeben. Ist die Frage, ob man es wirklich braucht und will.

    https://www.matthias-marquardt.com/s...d-laufanalyse/
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  21. #19
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    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Das wäre dann in der Tat der Arzt mit den Laufkursen 😉
    Wenn du da in diesem Leben noch einen Termin kriegst und als womöglich Kassenpatientin auch noch mehr als 90s Aufmerksamkeit - warum nicht? Versuch macht klug, sagt der Norddeutsche.

    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Noch kurz zu den 4 Hexenschüssen ( zum Glück noch kein Bandscheibenvorfall)
    Seit ich 17 bin sitze ich in schlechter Haltung ungefähr 8 Stunden am Schreibtisch ohne vorher viel Sport oder irgendwas für meinen Rücken getan zu haben. Das rächt sich irgendwann, wenn auch sonst nur Coachpotato ist. Mittlerweile mache ich aber Rückenübungen und merke auch wann es zu viel wird für den Rücken, oder ich zu wenig getan habe.
    OK, da hab ich nicht richtig gelesen und BSV reininterpretiert. Der Tipp mit den Rückenübungen wäre hier auch noch gekommen, das hätte sich dann aber eher Ganzkörper-Krafttraining oder Rumpfstabi-Training geschimpft. Also unbedingt weitermachen und irgendwann noch um ein paar laufspezifische Übungen ergänzen.

    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Anfänger Laufkurs suchen (macht das denn jetzt auch schon Sinn? Also ich bin ja immer noch am gehen und kann kein längeres Stück laufen)
    Ich meine, es macht Sinn, mal mit dem Trainer vorab zu reden und ihn bei der Probestunde, die es eigentlich fast immer gibt, mal die eigene Lauftechnik anschauen lassen. Vielleicht gibt es etwas, was du mit seiner Hilfe ganz schnell verbessern kannst

    Zitat Zitat von Tina_mit_K Beitrag anzeigen
    Meint ihr es macht Sinn den Trainingsumfang auch noch zu senken?Im Plan stehen ja dreimal die Woche (ich Lauf Montag, Mittwoch und Freitag)
    Meint ihr zweimal die Woche wäre besser und dann nach dreimal dem gleichen Training die Steigerung zur nächsten Trainingswoche im Plan?
    Ich würde es bei 3x die Woche belassen und bei Bedarf lieber die Gehpausen etwas ausdehnen. Und ganz locker, ohne Ehrgeiz laufen, wie ruca angeregt hat. Vielleicht kriegst du damit wenigstens den Teil der Probleme, der auf anfänglicher Überlastung beruht, eliminiert.

  22. #20

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    Heute war das nächste Training und das Ziel war ja paradoxerweise langsamer zu laufen. Damit mir das leichter fällt, gab es heute einen Podcast auf die Ohren und nicht wie so sonst Musik. Vielleicht hätte ich mir auch Enya anhören können, aber das ist nicht so mein Stil.


    Ich bin also losgelaufen und hab erstmal versucht ein langsames Tempo zu finden, was sich aber trotzdem noch rund anfühlt. Das war dann so bei circa 6:30 während des Laufens. Musste mich zwischendurch auch wieder bremsen,weil ich schneller wurde. Bin dann auf dem direktesten Weg in den Park und hab dort festgestellt das die pace Anzeige dort ( wegen der Bäume ??) nicht zu gebrauchen ist. Hab trotzdem versucht ein recht lockeres gleichmäßiges Tempo zu laufen.


    Es wurden 4,32 KM, in 32:37, pace 7:33.
    Ach und gleichmäßig ist auch was anderes:
    6:55/7:39/8:06/7:25






    Es ist auch total bescheuert das ich mich selbst so unter Druck setzte. Ich hab doch keinen Lauf gebucht oder muss nen Einstellungstest machen. Ich könnte doch alles locker flockig angehen, aber meine eigene Ungeduld steht mir da im Weg. Wenn ich was probiere muss das immer sofort klappen und dann bitte auch genauso gut wie bei jemanden der das schon viel länger macht. Schrecklich.


    @ruca ich hab mir Mal dein Lauftagebuch angeschaut und dein Anfang hätte auch exakt genauso bei mir aussehen können. Es wäre auch fast dazu gekommen, weil beim Firmenlauf ( Staffel wo jeder 3 KM läuft) dieses Jahr auch Leute krank geworden sind und dann auch Händeringend nach Läufern gesucht wurde. Ich hab immer konsequent nein gesagt und mich nicht überreden lassen (hatte ja nicht Mal irgendwelche Sportschuhe). Und jetzt läufst du teilweise 24 Stunden Läufe und über 100 KM. Wahnsinn.

  23. #21
    langsam aber sicher Avatar von Gueng
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Gelegentliches Barfußlaufen auf unebenem Untergrund hilft ebenfalls, aber sicher auch die vielen Übungen, die du sonst noch im WWW gefunden hast.
    Und noch besser hilft es wahrscheinlich, wenn es mit häufigem Barfußlaufen auf ebenem Untergrund kombiniert wird (http://barfusslaufen.org).

    Gruß und viel Erfolg,
    Martin
    Die Laufschule Marburg

    Video-Anleitung zur Selbsthilfe bei Überpronationsproblemen

    "Barfuß - das ist ehrlich!" (Zuschauer eines Straßenlaufs in Marburg, während ihn eine Barfußläuferin passiert)

    Persönliche Bestzeiten

    5.000 m (Bahn) in 21:39 (barfuß) - Bahnlauf des ASC Breidenbach, 6.9.2013
    10.000 m (Bahn) in 45:14 (barfuß) - Kreismeisterschaften in Eschenburg-Eibelshausen, 09.10.2015
    10 km (Straße) in 46:16 (barfuß) - 31. Marburger Ahrens-Stadtlauf, 29.9.2013
    HM in 1:41:53 (barfuß) - 16. Schottener Stauseelauf, 5.10.2013


  24. #22
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    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Und noch besser hilft es wahrscheinlich, wenn es mit häufigem Barfußlaufen auf ebenem Untergrund kombiniert wird (http://barfusslaufen.org).

    Gruß und viel Erfolg,
    Martin
    Hindernisse können wie unüberwindliche Mauern erscheinen, aber anstatt sie einzureißen, sollten wir sie erklimmen und nach vorne schauen.

  25. #23
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    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Und noch besser hilft es wahrscheinlich, wenn es mit häufigem Barfußlaufen auf ebenem Untergrund kombiniert wird (http://barfusslaufen.org).

    Gruß und viel Erfolg,
    Martin


    Irgendwie putzig!
    Hindernisse können wie unüberwindliche Mauern erscheinen, aber anstatt sie einzureißen, sollten wir sie erklimmen und nach vorne schauen.

  26. #24

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    Es ist immer noch der Wurm drin...
    War heute nach fast einer Woche Pause wieder laufen und die Knie mögen es nicht ein klitzekleines bisschen. Während des Laufens ist noch alles tutti, nur auf dem Rückweg "merk" ich sie. Es ist bei weitem kein Schmerz, sondern irgendwie ein Unwohlsein in Kniegegend. Ala Magengrummeln nach dem Mexikaner. Man weiß es dauert nicht mehr lang und es knallt.
    Hatte mich trotz dem noch sehr starken Wind und den 12 Grad mit langer Hose und Langarmshirt zum Laufen entschieden, aber langsam hab ich das Gefühl es wird nüscht mit uns beiden.


    Training 18.9.19 (3min laufen,1 min gehen) fast so wie beim letzten Lauf
    4,33 KM, 32:19, 7:28 Pace


    Vielleicht sollte ich erstmal meine Muskeln trainieren ( also vor allem die am Fuß, ums Knie und Oberschenkel) und dann nochmal neu anfangen.
    Der Laufarzt kann es anscheinend riechen, dass ich nur Kassenpatient bin, weil er einfach nicht ans Telefon geht. Egal wann man anruft. Hat Hansa Rostock gerade viele Verletzte?
    Tendiere im Moment dazu die Laufanalyse beim Schuhmacher zu machen, weil mein Freund auch immer nur positives berichtet wenn er sich da Schuhe machen lässt ( unverschuldeter Motorradunfall).

  27. #25

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    Bei diesem wundervollen Wetter bin ich heute auch (wie anscheinend Einige) joggen gewesen. 19 Grad, Sonne und kein Wind. Also genau das Gegenteil vom letzten Lauf. Es lief bis auf zwei Kleinigkeiten ganz gut. Irgendwann merkte ich sowas wie ein Steinchen im Schuh, also direkt unter dem Fußbett. Erst versucht das durch schütteln in eine nicht störende Position zu bekommen, aber hab dann doch an der Ampel den Schuh ausgezogen und versucht den Stein rauszubekommen. War aber nichts im Schuh. Ich wieder angezogen und weiter gelaufen, aber da war immer noch irgendwas nerviges im Schuh. Zuhause angekommen, war das so ein kleines Plastik-T was neu gekaufte Socken paarweise zusammenhält, was noch in meiner Socke war.

    Das zweite Problem war, das mir ab Hälfte der Strecke übel wurde. Kann entweder sein, dass das Mittagessen schon zu lange her war und auch eher leicht ausfiel (Hähnchen Wrap), oder an den Peperoni Chips die ich direkt vor dem Laufen gegessen hab. Saß halt auf der Couch und hab ne Serie bei Netflix zu Ende geschaut und danach wusste ich nichts mit mir anzufangen also bin ich Laufen gegangen. Wegen der Übelkeit bin ich diesmal auch keine halbe Stunde gelaufen,sondern ein ganz klein bisschen kürzer.

    Training 21.09.2019 (3 min laufen, 1 min gehen)
    3,78 KM, 27:15. 7:13 Pace
    Ein bisschen zu schnell. Nächste Woche habe ich Urlaub und werd versuchen mich auf 4 min laufen zu steigern.

    Ach und die Knieschmerzen? Am Mittwoch hatte ich son ganz merkwürdiges Gefühl in den Knien, nach dem Laufen. So als ob die Gelenke irgendwie dicht machen würden. Wie bei nem Mechanismus der Mal wieder geölt werden muss, oder zumindest irgendwie WD 40 als Zwischenlösung braucht. Daraufhin hab ich schon unter der Dusche wie Eine Blöde angefangen mich zu dehnen. Und auch danach hab ich mich den ganzen Abend nur gedehnt und bin auch etwas mit der Blackroll zugange gewesen. Das hat offensichtlich was gebracht, denn richtige Schmerzen habe ich überhaupt nicht bekommen, sondern höchstens ein Zwacken wenn ich das Knie gedreht hab. Ich hätte auch gestern schon wieder laufen gehen können, aber wollte es nicht übertreiben.

    Vielleicht war also einfach wirklich nur die Überbelastung durch das zu hohe Tempo, zu viele Trainingseinheiten in der Woche und zu wenig dehnen der Grund für diese blöden Schmerzen.

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