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  1. #26
    Analogue native Avatar von geebee
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    Ich sehe drei Lösungsmöglichkeiten für diese Problemstellung:

    1) Einstweilige Verfügung

    2) Attest

    3) Minimaltraining zur Standortbestimmung und zur Einübung eines Tempos, das die 6 verhindert. Beispiel:

    Beispiel:
    > Training 1: 5*800 m auf der Bahn mit jeweils 200 m Gehpause zwischen den Laufabschnitten, die 800 m erst einmal ganz streng mit Pace 6:00 min/km (kann Mutti stoppen, super Mutter-/Tochter-Event)
    > Noch ein Trainingstag vor der Prüfung möglich ?
    >> Training 1 lief gut ?
    >>> Training 2: 3*1600 m auf der Bahn mit 200 m Gehpause dazwischen, die 1600 m mit Pace 5:50 min/km.
    >> Training 1 lief nicht so dolle ?
    >>> Training 1 wiederholen.

    Nur mal so als Arbeitshypothese, vielleicht hat jemand noch eine bessere Idee, wie man so ein Minimaltraining so effektiv wie möglich gestalten kann.

    Gee

  2. #27
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Warum soll ein bisschen Kotzen eigentlich so ungewöhnlich sein? Ist mir in den zwei Jahren zweimal im Training passiert - na und? War halt etwas zu heftig für meinen Trainingsstand. Bei Marathonübertragungen sieht man sowas regelmäßig. Der Körper erleichtert sich halt, wenn man ihn an und über die Grenze treibt. Dieses Forum einmal nach "Kotzgrenze" durchsucht: 500+ Treffer.

    Bevor man da etwas Psychisches oder sadistische Überforderungen hineindeutet, sollte man auch einfach mal hinterfragen, wann was vorher gegessen wurde. Die heutigen Kids essen manchmal Dinge, die mir auch ohne Sport umgehend aus dem Gesicht fallen würden.

  3. #28

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    Es ist mir sehr schwer verständlich, dass eine Tennis-Leistungsportlerin mit einem mäßig zügigen Dauerlauf solche Probleme haben sollte. (Selbst wenn man die Gerüchte über Steffi Grafs angebliche Weltklasse-800m-Fähigkeit und Borgs 8 min 3000m ins Reich der Legenden verweisen mag.)
    Wie gesagt, Dauerlauf testet die Grundfitness für nahezu jede Sportart
    Das kann man aber jedenfalls relativ leicht trainieren und es hilft auch für "Stehsportarten" wie Rückschlagspiele.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  4. #29
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Wie gesagt ist sie Leistungssportlerin und die sind eben selten mit lediglich guten Leistungen zufrieden.
    Ausdauerlauf - und wie ich den gehasst habe!!! - war schon vor 30 Jahren in meiner Schulzeit fundamentaler Bestandteil der Leistungsüberprüfung. Nicht erst in der 11. Klasse. Mit dem Anspruch auf beste Leistungen als Leistungssportlerin sollte man das Wissen. Hier (scheinbare) gesundheitliche Probleme in den Vordergrund zu stellen finde ich unpassend und bringt eine angehende Sportlerin nicht weiter. Da schon eher die Wettkampftaktik so abstimmen, das ein totaler Einbruch am Ende vermieden wird, die eine schlechte Zensur akzeptieren und die Defizite durch gezieltes Training beseitigen. Eine bessere Ausdauer wird auch bei den Lieblingssportarten nicht schaden.
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  5. #30
    Das Ziel meines Weges: ॐ om̐ Avatar von mintgruen
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    Zitat Zitat von Lilalotte Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich reagiere ich auch wegen der Besonderheit dieser Kotzanfälle etwas besorgter - es ist tatsächlich so, dass sie hier gar nichts Extremes machen muss und es dann dazu kommt. Daher kann ich ihren "Horror" auch sehr gut nachvollziehen, denn wer kotzt schon gerne?! Wie gesagt wissen selbst Mediziner nicht, wie es dazu kommt und ich wir hoffen immer noch, dass wir bald schlauer sind, was es damit auf sich hat und vor allem was sie dagegen tun kann.
    Macht deine Tochter gerade einen Wachstumsschub?
    "Besser geschlurft, als gar nicht gelaufen."

  6. #31

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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Eigentlich nur, wenn vorher gek.... wird. Das Mädel übergibt sich aber nach der Anstrengung. Das würde ich jetzt nicht sehr problematisieren. Kommt schon mal vor, dass man alles gibt und sich nach dem Zielsprint übergibt; insbesondere wenn die Ernährung vor dem Wettkampf unangemessen war.
    Nein, weder vorher noch nachher.. quasi während der Anstrengung, wenn die zu hoch wird. Sie muss dann noch nicht einmal l lange unterwegs sein oder am Ende ihrer Kräfte. Als Beispiel: Wenn sie (übrigens völlig aus eigenem Antrieb ohne die überehrgeizige Mutter im Rücken ) mit dem Fahrrad zur Schule fährt und es ganz zu Beginn des Schulwegs eine Weile stärker bergauf geht. Irgendwann (und auch nicht immer) bekommt sie diesen kuriosen Würgereiz, ihr ist dabei NICHT übel. Sie hat weder Schweißausbrüche, noch ist ihr schwindelig und sie fängt auch nicht an zu frieren wie das bei Unterzuckerung wohl der Fall ist. Wenn sie das Symptom zu spät registriert muss sie so würgen, dass sie erbricht (meistens bleibt es aber wohl beim unangenehmen Würgen) und wenn sie dann eine Weile die Belastung reduziert wird das auch wieder besser. Ihr ist auch nicht übel, es gibt nur diesen kuriosen Würgereiz. Außerdem sagt sie, dass das in Situationen auftritt, in denen sie noch nicht an ihrer Leistungsgrenze sei. Bzgl. des Essens hatten wir auch schon überlegt. Im beschriebenen Fall mit dem Fahrrad hatte sie gefrühstückt, nicht fettig, nicht sauer, nicht zuviel, nicht zuwenig.. so meine Einschätzung. Diese Geschichte ist aber eigentlich eine ganz andere Baustelle, mit der ich lediglich erklären wollte, warum sie - für mich nachvollziehbarerweise - so eine Aversion hat gegen den langen Lauf.

    Ich wundere mich übrigens auch selber, dass sie bei ihren vielen Trainings die Strecke nicht locker durchläuft - aber so ist es nun mal. Sie war jetzt in den Ferien in den Rockies - dort sind sie bis auf 4.000 Meter aufgestiegen. Es sei megaanstrengend gewesen, aber das hat sie wohl gut hingekriegt ganz ohne zu würgen. Sie ist also "eigentlich" wirklich gut trainiert. Dass hier Tennis als Stehsportart bezeichnet wurde sag ich ihr mal lieber nicht...

    Egal.. ich danke euch (zumindesten den meisten ) für eure erwachsenen, ernsthaften und differenzierten Überlegungen und Meinungen. Mal schauen, wie es wird. Ich denke, sie wird sich der Herausforderung stellen, sich irgendwie durchbeißen und hoffen, dass ihre Zeit nicht allzu schlecht wird. Ich werde ihr jedenfalls raten, dass - sollte sie brechen müssen - sie aufhört. Dann gibt es eben die 6.
    PS: Das mit dem Stöckchen hab ich nicht verstanden..

  7. #32

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    Berichte wie es gelaufen ist.

    5min/km bei semipfofessionellem Tennis/Volleyball sollte über 5000m eigentlich locker drin sein

  8. #33

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    Vielleicht hat der Lehrer das etwas komisch rübergebracht. Oder ist selbst Läufer und hat vergessen wie schwer der Einstieg ist.

    In Bayern scheint ein 5er Schnitt über 3000 Meter schon für 15 Punkte zu reichen.

    siehe
    https://www.isb.bayern.de/download/1...-2009-01-3.pdf

    Dann gibt es halt keine 15 Punkte . Schnitt 6:30 dann immerhin noch für 4 Punkte. Und wenn wirklich etwas gesundheitliches dagegen spricht: Attest vom Arzt und gut ist es. Wenn es später kein Sportabi sein soll doch wirklich egal.
    5 km: 20:54 | Aug 19 --- 7,33 km (Alsterrunde): 32:31 | Jul 17 --- 10 km: 43:19 | Sep 19 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  9. #34
    Avatar von klnonni
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    Ich würde erstmal klären, ob der Schuljahreseingangstest nicht lediglich erstmal zur Standortbestimmung des Sportlehrers dient.

    Uns fehlt glaube ich noch immer die Angabe über welches Bundesland wir überhaupt sprechen.
    Bildungspolitik ist Länder Sache, von daher kann ich nur vom Land Brandenburg spechen.

    Meine Tochter ist letztes Jahr auf Gymnasium gekommen und dort wurde auch gleich zu Beginn des Schuljahres ein Coopertest gemacht.
    Mit den Ergebnissen des Cooper-Test wurde den Kindern erklärt wo ihre Schwächen liegen und gesagt, wer sich in den höheren Klassen für Sport als Leistungsfach entscheiden will sollte bereits jetzt anfangen ordentlich beim Laufsporttraining mit zu machen, für alle anderen wird es zwar auch in jedem Schuljahr Noten im Laufen geben, aber diese wären bloß ein Teil der Gesamtnote.

    Dementsprechen trainiert die Klasse meiner Tochter regelmäßig das Laufen.
    Grundsätzlich beginnt jede Sportstunde mit einer viertelstunde Laufen - egal was sonst als Thema in der Stunde ran kommt.

    Sicherlich gibts talentierte Kinder und untalentierte Kinder aber jedes Kind weiß, wenn 2x im Jahr der Lauftest ansteht,
    sind es immer nur Teilnoten und diese können durch andere Noten - zum Beispiel im Turnen ausgeglichen werden.

    Vermute mal so ähnlich wird es wohl an jeder Schule sein.


    Zum Erbrechen bei sportlicher Belastung, vermute ich mal die Kinder die sich erbrechen laufen zu unkontrolliert.
    Da ist es natürlich Aufgabe des Lehrers den Kindern entsprechend anzuleiten.

    Was die 25 Minuten/5km für die Note 1 an geht, so halte ich diese für durch aus erreichbar.

    Meine Tochter ist letztes Jahr im Alter von 12 Jahren einen 5km WK ohne Vorbereitung gelaufen.
    Sie ist keine Leistungssportlerin, spielt nur als Hobby Fußball im Verein und ansonsten nur alltagsüblich zu Fuß und Rad unterwegs.
    Sie ist bei diesem 5 km Wohltätigkeitslauf mit 28:21min ins Ziel gekommen.

    Wenn eine 12-jährige mal locker eine 28:21 auf 5 km läuft, dann erwarte ich eigentlich von einer 15-jährigen "Leistungssportlerin" eine ähnliche Leistung.

    Wenn jetzt viele anmerken, auch hier im Forum würde einige viele Frauen keine 25 min auf 5 km laufen, so sei doch angemerkt, dass Kinder und jugendliche oftmals ein größeres Leistunspotenzial auf den kurzen Langstrecken haben als Erwachsene.
    Nach der Pubertät sieht es dann oftmals wieder anders aus....

  10. #35
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von Lilalotte Beitrag anzeigen
    Und ja, ich habe tatsächlich auch etwas falsch wiedergegeben. Niemand MUSS zwingend die Strecke in 25 Minuten (die Jungs übrigens in 21 Minuten) absolvieren, da er sonst enthauptet wird. Dies ist die Zeit, um eine sehr gute Leistung bescheinigt zu bekommen. Entschuldigt bitte.
    Ich würde vielleicht vorab nochmal klären, ob deine Tochter das wirklich richtig verstanden. Diese Leistungen sind die Leistungen, die Abiturienten im LK Sport in der Abiturprüfung erbringen müssen, um 15 Punkte zu erreichen (Stand 2019 in NRW). Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schüler, die fast 2 Jahre jünger sind, genauso beurteilt werden sollen.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von *Frank*:

    Rauchzeichen (16.09.2019)

  12. #36
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Das arme Mädchen. Danke lieber Gott, das ich selber normal aufwachsen durfte.
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Santander:

    Rolli (16.09.2019)

  14. #37

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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Es ist mir sehr schwer verständlich, dass eine Tennis-Leistungsportlerin mit einem mäßig zügigen Dauerlauf solche Probleme haben sollte. (Selbst wenn man die Gerüchte über Steffi Grafs angebliche Weltklasse-800m-Fähigkeit und Borgs 8 min 3000m ins Reich der Legenden verweisen mag.)
    Wie gesagt, Dauerlauf testet die Grundfitness für nahezu jede Sportart
    Das kann man aber jedenfalls relativ leicht trainieren und es hilft auch für "Stehsportarten" wie Rückschlagspiele.
    Ich denke man kann in dem Alter bei grundsätzlich fitten Jugendlichen sehr viel mit ein paar gezielten Einheiten rausholen. Kein 8-Wochen Trainingsplan, einfach mal ein paar mal einen richtigen DL laufen und dann ein paar Intervalle die einem das Wettkampftempo zeigen. Die einzigen richtig guten bei uns waren die Hockey-Spieler, die einmal die Woche gezieltes Lauftraining hatten, gerade für 5000 hilfreiche Einheiten wie 12x400. Aber z. B. ein Mädel die DM 800/1500m Freistil geschwommen ist, kam dann nicht unter 27 Minuten. An der Grundlagenausdauer lag das bei der bestimmt nicht.
    Für sowas bräuchte es aber natürlich erstmal anständigen Sportunterricht...

  15. #38

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    Das größte Problem, das ich hier sehe ist doch, dass eine 15jährige Leistungen erbringen soll/will/muss, die in ihrem Jahrgang meist 16-17jährige bringen müssen. Leistungen, die aber eigentlich gar nicht in der 11. Klasse gefordert werden, sondern in der 12.. Heißt eigentlich müssen 17-18jährige diese erbringen.
    Will sagen: Das Mädchen ist zwei Jahre zu jung.
    Wenn man eine Klasse überspringt muss man das eben einkalkulieren, dass körperliche und geistige Reife dann eben ein Jahr früher "da" sein müssen.

    Ich würde die Note, wie schon oft geschrieben, einfach ignorieren. Es ist NUR Sport! Kein Grund zu kotzen und auch kein Grund sich für eine schlechte Note in Sport extra in einem Forum anzumelden.
    Man kann mit dem Lehrer sprechen, ob er die Anforderungen nicht altersgerecht stellen will/kann. Wenn nicht: Damit leben.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  16. #39
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Will sagen: Das Mädchen ist zwei Jahre zu jung.
    Wenn man eine Klasse überspringt muss man das eben einkalkulieren, dass körperliche und geistige Reife dann eben ein Jahr früher "da" sein müssen.
    In der Regel wird ja das Alter berücksichtigt.
    Vermutlich hatte der Sportlehrer lediglich die eine Zeit genannt, die für das Alter der Jahrgangsstufe der 11. Klasse üblich ist um eine Note 1 zu bekommen.
    Wenn in der Klasse aber jüngere Jahrgänge sind, dann sind bei dem Kind natürlich die Zeiten seiner Altersklasse zu berücksichtigen.
    Einfach mal beim Sportlehrer(in) nachfragen welche Zeit denn die jüngeren Kinder in der Klasse laufen müssen.

  17. #40
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Jo, sachichja, einfach mal das Gespräch mit dem Lehrer suchen.

    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Das arme Mädchen. Danke lieber Gott, das ich selber normal aufwachsen durfte.
    Versteh ich nicht, was ist normal und was stört dich am Aufwachsen des "armen Mädchens"?

    Gruss Tommi

  18. #41

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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Ich denke man kann in dem Alter bei grundsätzlich fitten Jugendlichen sehr viel mit ein paar gezielten Einheiten rausholen. Kein 8-Wochen Trainingsplan, einfach mal ein paar mal einen richtigen DL laufen und dann ein paar Intervalle die einem das Wettkampftempo zeigen. Die einzigen richtig guten bei uns waren die Hockey-Spieler, die einmal die Woche gezieltes Lauftraining hatten, gerade für 5000 hilfreiche Einheiten wie 12x400. Aber z. B. ein Mädel die DM 800/1500m Freistil geschwommen ist, kam dann nicht unter 27 Minuten. An der Grundlagenausdauer lag das bei der bestimmt nicht.
    Für sowas bräuchte es aber natürlich erstmal anständigen Sportunterricht...
    Klar, bei 27 min. aus der kalten Hose wären 25 bei wenigen Wochen Training normalerweise möglich. Je nach Grundschnelligkeit ist 5 min pace für einen mittleren/lockeren Dauerlauf schon recht zügig, aber eben auch nicht unerreichbar, wie dein Beispiel zeigt, wenn die Schwimmerin mit wenig Lauferfahrung sofort 5:30 pace schafft.
    Und beim Dauerlauf ist, anders als bei Kugelstoßen oder Hochsprung, auch fast egal, ob jemand 15 oder schon 17 ist. Ich bin mit 13 nach einem Jahr Leichtathletik/Mittelstrecken-Training 5km in 22 min. gelaufen und wäre 25 min vermutlich auch auf der Basis von Sportunterricht und dazu einmal die Woche irgendeinem Sport, bei dem man läuft (also keine Rückschlagspiele ;)), gelaufen.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  19. #42
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht, was ist normal und was stört dich am Aufwachsen des "armen Mädchens"?
    Gruss Tommi
    Ich bin in den 70gern zur Schule gegangen. Damals wäre das obige Thema familienintern beim Abendessen etwa so besprochen worden:
    Elternteil: Na, wie war es heute in der Schule?
    Kind: Es ging so.
    ET: Wieso, was war denn?
    K: Wir hatten heute einen Sporttest.
    ET: Hast du ja vorher garnichts von erzählt.
    K: Nö, war nicht so wichtig.
    ET: Und, wie ist es gelaufen?
    K: Die anderen waren auch nicht so gut.
    ET: Die anderen, die anderen. Wie warst du denn?
    K: Der Sportlehrer macht aber auch immer so komische Tests.
    ET: Der Lehrer wird schon wissen, was richtig ist. Schließlich hat er studiert.
    K: Wir mussten 5.000 m laufen und ich habe für meine Zeit eine 4 bekommen.
    ET: Dann musst du dich beim nächsten Mal mehr anstrengen. Dann gibt es auch eine bessere Note.

    Thema durch, Ende aus.
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  20. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Santander:

    kalue (17.09.2019), siebenstein77 (19.09.2019)

  21. #43
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Faszinierend... wir haben im Sport-LK Ende der 90er nicht einmal 3.000m gemacht. 1.500m war das höchste der Gefühle. Im Abi war soweit ich mich erinnern kann auch 1.000m für die Ausdauer wählbar. Zumindest bin ich 1.000m gelaufen. Ich meine 3.000m, 5.000m und 10.000m waren mögliche Alternativen im Abi.

    Bei uns lief das immer so ab:
    L: Heute 1.000m Test
    S1: Nee... muss das sein?
    S2: Können wir nicht lieber Fußball spielen?
    S3: Lieber Basketball...
    S4: Ich bin beim Aufwärmen umgeknickt.
    L: Wenn ihr so weitermacht, lauft ihr 2.000m!
    S alle: Ok... 1.000m klingt fair...! Danach aber noch Fußball oder Basketball... ja?

    Ich persönlich finde 5.000m in der 11.Klasse unnötig... 2.000m oder 3.000m reichen vollkommen aus. Lässt sich auch im Unterricht, bei begrenztem Unterricht, besser trainieren.

    Für mich wären 5.000m in der 11. absoluter Horror gewesen... egal in welcher Zeit, nicht weil ich es nicht konnte, sondern weil ich Mittel- und Langstrecke gehasst habe, sobald ich nicht mein eigenes Tempo laufen konnte, sondern auf Zeit gehen musste.
    Ich bin der Meinung, dass, wenn solche Leistungen gefordert werden, auch die passende Anleitung gegeben werden muss... zumindest soweit, dass die Jugendlichen einigermaßen vernünftig auch selbst trainieren können. In anderen Fächern ist das Geschrei ja auch groß, wenn plötzlich was benotet wird, dass noch nicht vermittelt wurde.
    ________________________________________ _____
    Esst mehr Käsetoast!

  22. #44
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Ich bin in den 70gern zur Schule gegangen. Damals wäre das obige Thema familienintern beim Abendessen etwa so besprochen worden:
    Elternteil: Na, wie war es heute in der Schule?
    Kind: Es ging so.
    ET: Wieso, was war denn?
    K: Wir hatten heute einen Sporttest.
    ET: Hast du ja vorher garnichts von erzählt.
    K: Nö, war nicht so wichtig.
    ET: Und, wie ist es gelaufen?
    K: Die anderen waren auch nicht so gut.
    ET: Die anderen, die anderen. Wie warst du denn?
    K: Der Sportlehrer macht aber auch immer so komische Tests.
    ET: Der Lehrer wird schon wissen, was richtig ist. Schließlich hat er studiert.
    K: Wir mussten 5.000 m laufen und ich habe für meine Zeit eine 4 bekommen.
    ET: Dann musst du dich beim nächsten Mal mehr anstrengen. Dann gibt es auch eine bessere Note.

    Thema durch, Ende aus.
    Nun, die einen sagen "Früher war alles besser", die anderen haben sich den Veränderungen, die die Zeit so mit sich bringt, angepasst.

    Gruss Tommi

  23. #45

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    Ist das ein lustiger Thread hier, es erinnert mich an das kotzende Pferd Jaqueline aus dem Film Der Schuh des Manitu

    Und es zeigt ein klassisches Problem unserer Gesellschaft, die sich keiner Herausforderung und keinem Problem mehr stellen möchte.
    Da wird überlegt ob man einen Attest besorgt, es dem Lehrplan entsprechend überhaupt zumutbar ist, sich alle anderen Schüler auch beschweren wollen...
    Das Mädchen ist in einer speziellen Sportklasse gewesen und soll 5km, nicht 50km!!!, laufen und die Zeit wird gemessen. Wo ist das Problem?
    Die Noten werden ja nicht so verteilt, dass jeder 15 Punkte erreichen soll. 15 Punkte gibt es bei außergewöhnlichen Leistungen. Und wenn die 15Pkt aus der ganzen Schule aktuell keiner erreichen kann, dann ist das doch auch okay?!

    Wir sind in Klasse 11 mind. 2x Cooper-Test und in Klassen 12+13 jeweils 2x 5000m gelaufen. Für Jungs unter 20min 15Pkt, danach alle 30sek 1Pkt weniger. Und welcher Junge damals das nicht in 27:30 geschafft hat, ja der hatte sich seine 0Pkt Note 6 auch redlich verdient! Und das war nicht in den 70ern, sondern 2000ern.

    Man kann sich natürlich auch anpassen an die heutige Gesellschaft, aber irgendwann sind alle so weichgespült, dass es keiner mehr lernt sich irgendwo durchzubeißen. Das betrifft nicht nur Theorieunterricht, sondern auch Praxis. Kein Sport lässt sich leichter lernen als das Laufen für so ein Niveau.
    Sieh es einfach als Hausaufgabe im Sportunterricht machen wenn das Kind Laufen geht. Dadurch lernt sie das Laufen und erreicht eine bessere Note. Wie in jedem anderen Fach auch.

    Btw. will der Sportlehrer mit dem Test einfach wissen in welchem Spannbreite sich die Schüler sportlich bewegen, damit sie eben nicht das ganze Jahr über- oder unterfordert werden.

  24. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Magnus35i:

    klnonni (17.09.2019), LasseLaufen (17.09.2019), Rolli (17.09.2019), stetre76 (17.09.2019)

  25. #46
    Avatar von PinkybadBrain
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    Also ich finde die Leistung die der Sportlehrer hier fordert ist völlig unerheblich. Ob Sie es schafft oder nicht , oder der Rest der Kinder es schafft. Sei alles dahin gestellt. Ich denke das ist okay, kann man machen, muss man aber nicht. Wir haben im Sport LK nur 3000 m gemacht - ist auch niemand gestorben und meine Lieblingsdisziplin war das damals auch nicht.

    Ich würde mir vielmehr Sorgen machen um das Kind das bei entsprechenden Anstrengungen , scheinbar ja auch schon beim radfahren , kotzen muss. Ärtzliches Attest geholt und vom Ausdauersport befreien lassen. Meine erste Idee.

    Die zweite Idee, auch sämtlichen weiteren Sport erstmal einstellen. Wenn sie nicht Fahrrad fahren kann, wie soll Sie denn Leistung beim Tennis bringen? Ich würde das dringend abklären lassen.

    Und die anderen die keine Probleme mit ihrem Magen Darm Trakt haben müssen halt laufen. Muss ja nicht jeder ne 1 bekommen. Und dahin geschwubbelte 30 Minuten sind doch auch okay. Wen interessieren Noten!

  26. #47

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    Zitat Zitat von Magnus35i Beitrag anzeigen
    Wir sind in Klasse 11 mind. 2x Cooper-Test und in Klassen 12+13 jeweils 2x 5000m gelaufen. Für Jungs unter 20min 15Pkt, danach alle 30sek 1Pkt weniger. Und welcher Junge damals das nicht in 27:30 geschafft hat, ja der hatte sich seine 0Pkt Note 6 auch redlich verdient! Und das war nicht in den 70ern, sondern 2000ern.
    Bin ich froh, dass ich nicht in den lahmarschigen 2000ern als man wirklich für alles ne 1 hinterher geworfen bekommen hat, Sport hatte. Bei uns gabs ab 19:45 15 Punkte und dann in 15 Sekunden Schritte einen Punkt runter (in der elften Klasse). Das war 2013, da hatte man zum Glück schon auf die schlappe Generation vorher reagiert und die Kriterien wieder geschärft.

  27. #48
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    In anderen Foren ist die Frage schon lange durch

    https://www.triathlon-szene.de/forum...p/t-17789.html
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  28. #49
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Ich wollte mal nach der FB-Gruppe fragen. Sowas wird ja heute von besorgten Eltern für jeden Lehrer auf gemacht. Die muss hier ja überquillen.

  29. #50
    Avatar von McAwesome
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    Zitat Zitat von Magnus35i Beitrag anzeigen
    Und es zeigt ein klassisches Problem unserer Gesellschaft, die sich keiner Herausforderung und keinem Problem mehr stellen möchte.
    Hier wird ja gleich das ganz große Fass aufgemacht Anhand so eines Falls das klassische Problem unserer Gesellschaft festzumachen – uiuiui

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