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  1. #1

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    Standard Vorbereitung auf Marathon - Zielzeit anhand Hochrechnung bestimmen

    Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und würde ein paar erfahrene Läufer gerne um ihre Einschätzung/Meinung bitten.

    Ich plane zur Zeit in 4,5 Wochen in Frankfurt zum Marathon anzutreten.

    Gelaufen bin ich bisher immer nur HM Distanzen im Wettkampf + einen Marathon.
    Laufen ansich tue ich seit ca. 2-3 Jahren mehr oder weniger regelmäßig und habe letztes Jahr im September einen Halbmarathon in 1:43 gefinished.
    Der wöchentliche Trainingsumfang lag damals bei ca. 40 km. In der Euphorie habe ich daraufhin anhand der "Hochrechner" hier meine prognostizierte Marathonzeit errechnet und nach ca sechs Wochen intensiverem Training im Okt. 18 in Frankfurt zum Marathon angetreten.
    Meine Finisherzeit mit 3:36 lag tatsächlich exakt so wie vorher "errechnet".

    Eine ähnliche Situation habe ich dieses Jahr wieder, wobei mir die platte Hochrechnung diesmal schwer fällt.
    Ich habe kein Marathon-spezifisches Training absolviert sondern HM Trainingspläne gemacht, Wochenumfang ca. 50 km und habe vor zwei Wochen einen HM mit 1:29 absolviert.
    Mit der gleichen Euphorie ausgestattet wie letztes Jahr, würde ich gerne wieder in Frankfurt antreten - allerdings erscheint mir eine hochgerechnete Zeit von 3:08 als weit weg von dem was ich mir überhaupt zutrauen würde.
    Meinen Trainingsumfang habe ich die letzten zwei Wochen auf 5 Einheiten mit 80-90 km hochgesetzt und vertrage die Mehrbelastung relativ gut.

    Wie sind denn generell solche Hochrechnungen realistisch einzustufen? Dass mir der Rechner sagt ich müsste 3:08 im Marathon erreichen ist das eine; im Endeffekt 42,2 km eine Pace von unter 4:30 zu halten für mich irgendwie unvorstellbar.

  2. #2
    It`s a heartache... Avatar von -Auftrags-Griller-
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    Standard

    Wenn du, wie du schreibst, kein Marathon spezifisches Training gemacht und somit keine LaLa's zwischen 30 und 35km Distanz gemacht hast, werden diese 3h08min mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit Utopie sein. Du darfst davon ausgehen, dass du nach 2,5 Stunden derart platt bist, dass du dich nur mehr ins Ziel schleppen kannst. Somit darfst du auf die "errechnete" Zielzeit ruhig noch 10 Minuten drauf packen.
    "Sie laufen aber sehr ordentlich!" 03.10.17, Regen, 9:00 Uhr Mesz

    5k: 3/16 16:52
    10,5k: 4/18 37:23
    HM: 4/15 1:25:08 09/15 1:21:31 03/17 1:18:08
    M: 4/16 2:57:44 04/17 2:50:44

  3. #3
    Avatar von heikchen007
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    Zitat Zitat von Win308 Beitrag anzeigen
    Wie sind denn generell solche Hochrechnungen realistisch einzustufen?
    Solche Hochrechnungen sind nur dann als realistische/mögliche Zielzeiten zu sehen, wenn man sich auch adäquat auf das Ziel (bei dir also der Marathon) vorbereitet hat. Du schreibst selber, dass du nur nach HM-Plänen und nicht spezifisch für einen Marathon trainiert hast. Vermutlich hast du dann zu wenige richtig lange Läufe gemacht? Es ist daher eher unwahrscheinlich, dass du die hochgerechnete Zeit erreichen kannst.
    5 km - 24:12 (08.09.2019 - Tierparklauf)
    10 km - 49:39 (06.10.2019 - Charity Walk & Run)
    HM - 1:55:10 (10.11.2019 - Teltowkanal Halbmarathon)

  4. #4

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    Standard

    Naja, die Frage ist, wie viele lange Läufe man in der direkten Vorbereitung für den Marathon machen müsste?
    Ein mal die Woche habe ich auch vorher 21 km abgespult, der Umfang ist die letzten zwei Wochen bei den wöchentlichen langen Läufen auf 25 bzw. letzte Woche auf 28 gesteigert worden. Am Sonntag würde ich die 30 km abspulen und auch die nächsten drei Wochen mindestens einen Lauf jenseits der 30 km absolvieren.

    Da ich nur einen Marathon als eigene Referenz habe, ist mein Problem dass ich mich sehr stark daran orientiere und mit deutlich schlechterer Voraussetzung die 3:36 laufen konnte, ohne den Lauf als Nahtoterfahrung in Erinnerung zu haben. (nicht falsch verstehen, natürlich waren die letzten km anstrengend)
    Dennoch hatte es für einen 2 km Endspurt gereicht um erhobenen Hauptes ins Ziel zu laufen. ;-)

    Ich versuche nur eine für mich passende Pace zu finden, mit der ich möglichst meine Fähigkeiten voll ausschöpfe, allerdings nicht vom Mann mit dem Hammer bei km 35 umgelegt werde.

  5. #5
    It`s a heartache... Avatar von -Auftrags-Griller-
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    Standard

    OK, das liest sich schon wieder etwas anders. Unter diesen Voraussetzungen könnte ich mir zwar die 3h08min auch nicht unbedingt vorstellen, aber HM-Zeit x 2 gerechnet +15min Aufschlag sollten drin sein...
    "Sie laufen aber sehr ordentlich!" 03.10.17, Regen, 9:00 Uhr Mesz

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    HM: 4/15 1:25:08 09/15 1:21:31 03/17 1:18:08
    M: 4/16 2:57:44 04/17 2:50:44

  6. #6

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    Standard

    Was für ein Hochrechnung-Rechner war das den du benutzt hast?
    Garmin?
    Garmin ist bei mir z.B. völlig utopisch:
    10: unter 40min
    HM: unter 1:30
    M: Unter 3:10

    Meine Bestzeiten zum Vergleich stehen unten. Je länger die Distanz, desto verrückter die Prognosen.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  7. #7

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    Standard

    Ich habe den hier von runnersworld benutzt
    https://www.runnersworld.de/tools/we...fzeit-rechner/

    Wobei ich das Verhältnis von 10km/40 min und HM / 1:30 realistisch finde. Beide Distanzen schaffe ich in diesen Zeiten und schöpfe in beiden Fällen meine Möglichkeiten aus.
    Die Prognose auf den Marathon hochzurechnen fällt mir wie gesagt mangels Erfahrung dann schwer.

  8. #8
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Standard

    Das ganze steht und fällt ja mit der konkreten Vorbereitung. Je länger der Lauf, desto höher die körperliche Beanspruchung, desto mehr kann auch schief gehen. Des Weiteren ist zu bedenken, dass man beim Marathon, im Gegensatz zu den Unterdistanzen, in einen Bereich kommt wo der benötigte Energiebedarf nicht mehr durch die körpereigenen KH-Reserven gedeckt werden können.

    Auf der anderen Seite, du hast wenigstens eine Zeit stehen, was soll ich sagen? Ich stocher völlig im Nebel.

  9. #9
    Avatar von marco1983
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    Schau mal hier:
    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....t=hinzuf%FCgen

    Es gibt verschiedene Prognose-Tools und -Ansätze, von daher kann dir niemand sagen welcher Rechner für dich am besten passt. Du könntest dich ggf. mal mit Runalyze beschäftigen, da gibt es zusätzlich zu bekannten Prognosen noch eine Marathon-Form, die deine Wochenkilometer und LLs mit in die Prognose einfließen lassen. Ist allerdings kein einfaches Formular, in das du ein paar Daten eintippst.

    Aus Erfahrung finde ich aber, dass ein 1:29 HM und eine 40 auf 10 km zusammen mit deinem Training im Idealfall schon irgendwo in der Richtung 3:10 landen kann.
    10 km: 38:00 | HM: 1:26:16 | M: 3:02:41
    Runalyze Powered Athlete | Instagram

  10. #10
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  11. #11
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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  12. #12

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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Garmin?
    Garmin ist bei mir z.B. völlig utopisch
    Das ist bei mir genauso. Da werden einem Zeiten vorgegaukelt, die jenseits von gut und böse sind. Meine Prognose für den Marathon ist 2:56:32 - ich bin hochzufrieden, wenn ich in Frankfurt unter 3:25 ins Ziel komme.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:48 (Remstal 2019) Marathon 3:26:50 (Frankfurt 2019)

  13. #13

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    Die utopischen Werte von Garmin kann ich nur bestätigen - geht mir ähnlich.

    Ich habe mich für Frankfurt einfach angemeldet und optimistisch den 3:15er Startblock als Ziel genommen.

    @Rich-Ffm17: Welche Zeit peilst du für Frankfurt an? Wenn Düsseldorf dieses Jahr mit 3:28 geklappt hat, ist FfM mit unter 3:25 eigentlich vergleichbar, oder?

  14. #14
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    hehe, aus Interesse hab ich jetzt mal auf meinen Running Index von Polar geschaut. Krass, es fehlt nur noch eine Minute und ich crashe die 3 Stunden Marke.


  15. #15

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    Und welcher ist tatsächlich annähernd am Besten? Ernstgemeinte Frage, zwischen Garmin und dem Rechner der Berlin-Marathon-App liegen bei mir fast 30 min
    Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht. (Walter Bagehot)

    "Ist der Marathon für Frauen etwa auch 42,2 km lang?" (Überraschter Kollege im Büro)

  16. #16

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    Zitat Zitat von Win308 Beitrag anzeigen
    Ich habe den hier von runnersworld benutzt
    https://www.runnersworld.de/tools/we...fzeit-rechner/

    Wobei ich das Verhältnis von 10km/40 min und HM / 1:30 realistisch finde. Beide Distanzen schaffe ich in diesen Zeiten und schöpfe in beiden Fällen meine Möglichkeiten aus.
    Die Prognose auf den Marathon hochzurechnen fällt mir wie gesagt mangels Erfahrung dann schwer.
    Wenn du die Zeiten drauf hast, kannst du in Richtung 3:10h Laufen. Es sei denn du hast nicht genügend WKM und lange Läufe.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  17. #17

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    Zitat Zitat von Win308 Beitrag anzeigen
    @Rich-Ffm17: Welche Zeit peilst du für Frankfurt an? Wenn Düsseldorf dieses Jahr mit 3:28 geklappt hat, ist FfM mit unter 3:25 eigentlich vergleichbar, oder?
    Ich gebe zu, ich bin sehr vorsichtig bei der Zielsetzung. Von den Trainingsergebnissen müsste ich eigentlich eine 3:20 anpeilen. Aber ich traue dem Braten noch nicht so ganz. Mal sehen, was der Testhalbmarathon am Wochenende für Erkenntnisse bringt. Ich hatte bisher immer das Problem, dass ich bei meinen Marathons am Ende eingebrochen bin. In Düsseldorf in diesem Jahr zwar nicht mehr so extrem wie in Berlin 2018 und Frankfurt 2017, aber doch so, dass ich mein Anfangstempo nicht halten konnte. Daher werde ich wohl mit einer Pace von 3:51/3:50 beginnen und dann mal schauen, wie ich mich fühle. Außerdem muss ich ja auch schauen, wie die Wetterbedingungen sind. Vielleicht wird es ja wieder eine Windveranstaltung.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:48 (Remstal 2019) Marathon 3:26:50 (Frankfurt 2019)

  18. #18
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Bei solchen Hochrechnungen muss man auch etwaige Formsteigerungen berücksichtigen.
    So hast du dich in 12 Monaten im HM von 1:43 auf 1:29 gesteigert (-14 Minuten).
    Warum solltest du dich nicht in fast denselben 12 Monaten im M von 3:36 auf 3:08 (-28 Minuten) steigern?
    Deine Umfangssteigerung kommt noch dazu:

    September 2018: 40 Wkm - HM in 1:43
    Oktober 2018: "nach ca sechs Wochen intensiverem Training" - M in 3:36

    September 2019: 50 Wkm - HM in 1:29
    Oktober 2019: nach 6 Wochen mit 80 - 90 Wkm - M in ????

    Passt im übrigen beides zur simplen Rechnung: M = 2x HM + 10 min
    Besser (da proportional) dürfte M = 2,1 x HM sein:
    HM in 1:43 => 2,1 x 103 = 216,3 => 3:36
    HM in 1:29 => 2,1 x 89 = 186,9 => 3:07
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  19. #19
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Tigertier Beitrag anzeigen
    Und welcher ist tatsächlich annähernd am Besten? Ernstgemeinte Frage, zwischen Garmin und dem Rechner der Berlin-Marathon-App liegen bei mir fast 30 min
    Das weiß man erst hinterher.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    Tigertier (26.09.2019)

  21. #20
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Das weiß man erst hinterher.
    Von garmin mal abgesehen, ergeben sämtliche von mir ausprobierte Rechner Zeiten zwischen 3:05 (Daniels) und 3:10 (Marquardt). D.h., so riesig sind die Unterschiede gar nicht.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  22. #21

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Das weiß man erst hinterher.
    Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht. (Walter Bagehot)

    "Ist der Marathon für Frauen etwa auch 42,2 km lang?" (Überraschter Kollege im Büro)

  23. #22

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    In der BMW-Berlin-Marathon-App gibt es eine Laufzeitprognose, die etwas komplexer ist. Es müssen folgende Eingaben gemacht werden:

    - Geschlecht
    - Alter
    - Größe
    - Gewicht
    - Raucher ja/nein
    - Trainingserfahrung in Jahren
    - aktuelle 10 km-Zeit
    - aktuelle Halbmarathon-Zeit
    - letzte Marathon-Zeit
    - Trainingsumfang der letzten 3 Monate (km/Woche + Tage/Woche)
    - Anzahl + Pace der langen Läufe in den letzten 3 Monaten
    - längste Strecke + längste Dauer der langen Läufe

    Als Auswertung erhält man die geschätzte Zeit (mit 10 Minuten Aufschlag).


    Die Funktion ist etwas versteckt, deshalb hier die Erklärung, wie man sie aufruft:

    - App starten
    - "Teilnehmer" wählen
    - "#berlin42" wählen
    - "#berlin42 Prognose" wählen

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Stebbins:

    LasseLaufen (26.09.2019)

  25. #23

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    Ein nettes Tool.
    Hab mal etwas damit rumgespielt.
    Sehr interessant, und gut, fand ich den offensichtlichen Zusammenhang, den man zwischen 10km Zeit und HM-Zeit herstellt.
    Ich habe mal die 10km Zeit um 1 Minute reduziert ohne die HM-Zeit anzupassen. Und tatsächlich wurde meine Zielzeit schlechter statt besser. Was ja auch sinnvoll ist, wenn man die 10km Leistung nicht adäquat auf den HM bringt, wird man auf den Marathon eher noch schlechter abschneiden.
    Also Fazit: Gutes Tool.

    Allerdings finde ich die Bandbreite etwas wenig aussagekräftig in meinem Bereich 3:15-3:25 hilft mir zum Beispiel halt nicht wirklich weiter. Andererseits hilft einem eine Scheingenauigkeit auch nicht. Also: alles etwas Stochern im Nebel.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  26. #24

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    Standard

    Ich habe mir die App auch mal angeschaut und alle Angaben gemacht.
    Von der Dateneingabe finde ichs schon mal reltiv gut, da mehr abgefragt wird wie nur die PB auf anderen Distanzen.
    Ich komme bei meinen Werten auf eine prognostizierte Zielzeit in einer Bandbreite zwischen 3:11 und 3:21.

    Momentan bin ich auch der Überzeugung auf eine 3:15 zu laufen. Es sei denn die nächsten vier Wochen ändert sich noch irgendetwas gravierendes.
    Dann wird sich zeigen wie genau die Rechnerei war.

  27. #25
    Wiener Würstchen Avatar von Dioz
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    Standard

    bei mir trifft der Rechner wohl auch recht gut .. ist in Frankfurt mein 1. Marathon .. trainiere auf eine Sub 3:30 und er gibt mit 3:25 - 3:35 an .. 3:25 kann ich mir zwar nicht vorstellen aber eine 3:29 - 3:35 ist wohl realistisch
    Mein Lauftagebuch: meine lange Reise zum eisernen Mann

    Laufstart 05/2017

    PB: 5km - 22:17 | 10km - 45:12 | HM - 1:39:18 | M - 3:27:57

    WK 2019:
    05/2019 - World Run (Vienna) - 27,1km (130HM) - 2:15:24 (Ø 4:59min/km)
    10/2019 - Frankfurt Marathon - 42,2km (144HM) - 3:27:57 (Ø 4:56min/km)
    11/2019 - Leopoldilauf Wien - 21,1km



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