+ Antworten
Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
    Im Forum dabei seit
    29.11.2007
    Ort
    Diespeck
    Beiträge
    3.607
    'Gefällt mir' gegeben
    86
    'Gefällt mir' erhalten
    475

    Standard Carbo-Loading vor dem Marathon

    Hallo,

    am Sonntag ist der große Tag, mein Jahreshöhepunkt steht an. Ein Marathon. Und weil einem beim Tapering ja langweilig ist, kommt man auf allerlei blöde Ideen, was man noch optimieren könnte.

    Wenn ich Ultras laufe, achte ich einfach darauf, die Woche vorher vollwertig und reichlich zu essen und vor allem zu trinken. Jetzt habe ich irgendwo gelesen, dass beim Marathon die ganze Sache mit dem "volltanken" noch wichtiger ist als bei langen Ultras.

    Und ich habe, ich glaube es war hier irgendwo, ganz abstruse Sachen gelesen (2 Tage vor dem M 1 Liter Fruchtsaft zum Frühstück, über den Tag 3 l Cola und 2 Päckchen Gummibärchen, 1 Tag vorher die Hälfte davon... ) - aber ich finde es nicht mehr.

    Könnt ihr Tipps für optimales, risikoarmes Carboloading geben und mir noch mal erklären, warum das bei einem flotten Marathon wichtiger ist als beim langen Ultra?

    Danke und liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    JoelH (07.10.2019)

  3. #2
    This is finish but not the end Avatar von ruca
    Im Forum dabei seit
    14.08.2015
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    9.011
    'Gefällt mir' gegeben
    1.730
    'Gefällt mir' erhalten
    2.599

    Standard

    Erstmal zum "warum":

    Beim langsamen Ultra verbrauchst Du die Kohlehydrate etwa in dem Tempo, in dem Du durch die Verpflegung währenddessen "nachlegen" kannst, der "Füllstand" Deines "Akkus" ist hier also zweitrangig.

    Beim schnellen Marathon legt man es hingegen darauf an, im Ziel mit einem minmalen Reststand an Kohleyhdraten anzukommen und während des Laufs nur recht wenig "nachzutanken". Hier ist ein voller "Akku" also ziemlich hilfreich.

    Mein "wie" ist ganz simpel: Verzicht auf Fett. Kartoffeln mit Magerquark sind z.B. ganz hilfreich und gut verträglich.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  4. #3
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
    Im Forum dabei seit
    29.11.2007
    Ort
    Diespeck
    Beiträge
    3.607
    'Gefällt mir' gegeben
    86
    'Gefällt mir' erhalten
    475

    Standard

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen

    Beim langsamen Ultra verbrauchst Du die Kohlehydrate etwa in dem Tempo, in dem Du durch die Verpflegung währenddessen "nachlegen" kannst, der "Füllstand" Deines "Akkus" ist hier also zweitrangig.
    Wirklich? Ich bin bei solch theoretischen Sachen schwach, aber meine Erfahrung sagt da was anderes.

    Bei beiden 100 Meilen Rennen habe ich krass abgenommen - einmal 8 Kilo (!), einmal 4. Klar, auch Wasser, aber bei weitem nicht nur. Meine Erfahrung ist, dass es nicht möglich ist, die Kalorienmenge, die man verbraucht, wieder zu sich zu nehmen während des Rennens. Ob das dann bei den Kohlenhydraten besser aussieht? Ich kann bei solangen dingen irgendwann auch noch kaum was zu mir nehmen.
    Das alles würde doch dafür sprechen, auch vor Ultras die Speicher zum Bersten aufzufüllen, oder?

    Gruß,
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  5. #4

    Im Forum dabei seit
    24.09.2018
    Beiträge
    356
    'Gefällt mir' gegeben
    116
    'Gefällt mir' erhalten
    220

    Standard

    Also da würde ich ja gerne mal eine Quelle zu sehen, wer denkt sich denn so was aus? Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die Ostafrikaner etwa 2 Tage vor dem Marathon mit Cola und Gummibärchen vollstopfen. Ich denke auch generell dass das mit dem Carboloading gerade von Hobbyläufern oftmals übertrieben wird (Pastapartys). Da zähle ich mich natürlich auch dazu, aber ich beschränke mich am Abend vor dem Marathon auf eine kleine bis mittelgroße Portion Nudeln, damit der Magen am nächsten Tag auch nicht zu voll ist.

    Und beim langen Ultra ist es wohl weniger wichtig auf möglichst viele KH zu achten da man ja deutlich langsamer unterwegs ist und es dem Körper so leichter fällt größere Anteile der benötigten Energie aus den Fettreserven zu gewinnen.

  6. #5
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
    Im Forum dabei seit
    16.06.2017
    Ort
    Pfälzerwald
    Beiträge
    5.490
    'Gefällt mir' gegeben
    1.898
    'Gefällt mir' erhalten
    1.129

    Standard

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Und ich habe, ich glaube es war hier irgendwo, ganz abstruse Sachen gelesen (2 Tage vor dem M 1 Liter Fruchtsaft zum Frühstück, über den Tag 3 l Cola und 2 Päckchen Gummibärchen, 1 Tag vorher die Hälfte davon... ) - aber ich finde es nicht mehr.
    Meinst du den Post?

    https://forum.runnersworld.de/forum/...la#post2602319

  7. #6
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.565
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.424

    Standard

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    Könnt ihr Tipps für optimales, risikoarmes Carboloading geben?
    1. Nichts versuchen, was du so nicht schon möglichst 1:1 getestet hast (idealerweise vor einem Wettkampf).
    2. Die beiden Tage vor dem Wettkampf eher ballaststoffarm ernähren und wenn möglich in Richtung 10 g Kohlenhydrate / kg Körpergewicht / Tag gehen (zumindest am Tag direkt vor dem Marathon).
    3. Dabei eher fettarm ernähren (und auch beim Eiweiss nicht übertreiben), da man sowieso schon eher mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht, da man ja fast nicht mehr laufen "darf".

    Ich hatte mir das vor meinem Frühjahrsmarathon mal ungefähr ausgerechnet, wie es aussehen könnte: https://1drv.ms/b/s!AsFySgkkbpiThIFQCqrrP6Z5oktGzA


    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen
    und mir noch mal erklären, warum das bei einem flotten Marathon wichtiger ist als beim langen Ultra
    Prinzipiell dürfte eine ausreichende Energiezufuhr (insb. in Form von Kohlenhydraten) vor und während eines Ultras eigentlich genauso wichtig sein wie bei einem Marathon. Es sei denn, man ist aus welchen Gründen auch immer mit einer vergleichsweise so niedrigen Intensität unterwegs, dass das kein Problem darstellt bzw. die limitierenden Faktoren woanders liegen. Ich vermute, dass dies bei den meisten Hobbyläufern der Fall ist – und zwar sowohl beim Marathon als auch (noch ausgeprägter) beim Ultra. Beim Ultra hängt es natürlich aber auch nochmal stark davon ab, wie lang dieser ist und in welchem Gelände er stattfindet.

    Hier ist der aktuelle wissenschaftliche Stand zur Ernährung vor und während Wettkämpfen (bis Marathon bzw. 50 km Gehen) gut zusammengefasst: https://journals.humankinetics.com/v...17.xml?tab=pdf und hier für Ultras: https://journals.humankinetics.com/v...30.xml?tab=pdf.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    JoelH (07.10.2019)

  9. #7
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
    Im Forum dabei seit
    06.09.2007
    Ort
    Neuss
    Beiträge
    1.678
    'Gefällt mir' gegeben
    4
    'Gefällt mir' erhalten
    60
    Ich gebe immer 100 %, außer beim Blutspenden

  10. #8
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
    Im Forum dabei seit
    16.06.2017
    Ort
    Pfälzerwald
    Beiträge
    5.490
    'Gefällt mir' gegeben
    1.898
    'Gefällt mir' erhalten
    1.129

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    1. Nichts versuchen, was du so nicht schon möglichst 1:1 getestet hast (idealerweise vor einem Wettkampf).
    2. Die beiden Tage vor dem Wettkampf eher ballaststoffarm ernähren und wenn möglich in Richtung 10 g Kohlenhydrate / kg Körpergewicht / Tag gehen (zumindest am Tag direkt vor dem Marathon).
    3. Dabei eher fettarm ernähren (und auch beim Eiweiss nicht übertreiben), da man sowieso schon eher mehr Kalorien zu sich nimmt als man verbraucht, da man ja fast nicht mehr laufen "darf".

    Ich hatte mir das vor meinem Frühjahrsmarathon mal ungefähr ausgerechnet, wie es aussehen könnte: https://1drv.ms/b/s!AsFySgkkbpiThIFQCqrrP6Z5oktGzA
    Sehr interessant. Wobei mich die Menge schon irgendwie abschreckt. Ich bin ja "leider" einen Tacken schwerer als du, da hab ich ganz schön viel Zucker zu schlucken

    Aber von den letzten drei Tage ab, was nimmst du in der Woche vorher zu dir? Ganz normal?

    Ich meine bei Beck(?) steht das was Santander verlinkt hat so ähnlich im Buch. Also mit dem letzten langen Lauf quasi alles leeren und dann zunächst mit Eiweiß arbeiten und erst direkt vor dem Wettkampf Carboloading betreiben.

  11. #9
    Avatar von alcano
    Im Forum dabei seit
    06.05.2014
    Ort
    OWL
    Beiträge
    4.565
    'Gefällt mir' gegeben
    430
    'Gefällt mir' erhalten
    1.424

    Standard

    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Sehr interessant. Wobei mich die Menge schon irgendwie abschreckt. Ich bin ja "leider" einen Tacken schwerer als du, da hab ich ganz schön viel Zucker zu schlucken
    Du kannst ja auch "einfach" mehr über Gummibärchen oder Getränke zu dir nehmen. Dadurch steigt natürlich der Fructose-Anteil, was vermutlich nicht unbedingt gesünder ist. Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht ganz sicher, ob durch den in den Tagen direkt vor dem Marathon geringen Energieverbrauch die Fructose nicht zum Teil einfach in Fett umgewandelt würde, was natürlich nicht so ganz im Sinne des Erfinders wäre.

    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Aber von den letzten drei Tage ab, was nimmst du in der Woche vorher zu dir? Ganz normal?
    Ja. Beziehungsweise etwas weniger als normal, weil ich auch etwas weniger laufe.

    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Ich meine bei Beck(?) steht das was Santander verlinkt hat so ähnlich im Buch. Also mit dem letzten langen Lauf quasi alles leeren und dann zunächst mit Eiweiß arbeiten und erst direkt vor dem Wettkampf Carboloading betreiben.
    Es wurde mittlerweile gezeigt, dass das nicht nötig ist, um die Speicher zu füllen.
    "The idea that the harder you work, the better you're going to be is just garbage. The greatest improvement is made by the man or woman who works most intelligently." Bill Bowerman

    "It is remarkable how much long-term advantage people like us have gotten by trying to be consistently not stupid, instead of trying to be very intelligent." Charlie Munger

    "Don’t go there until you need to go there." Steve Magness

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von alcano:

    JoelH (07.10.2019)

  13. #10
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
    Im Forum dabei seit
    16.06.2017
    Ort
    Pfälzerwald
    Beiträge
    5.490
    'Gefällt mir' gegeben
    1.898
    'Gefällt mir' erhalten
    1.129

    Standard

    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Du kannst ja auch "einfach" mehr über Gummibärchen oder Getränke zu dir nehmen. Dadurch steigt natürlich der Fructose-Anteil, was vermutlich nicht unbedingt gesünder ist. Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht ganz sicher, ob durch den in den Tagen direkt vor dem Marathon geringen Energieverbrauch die Fructose nicht zum Teil einfach in Fett umgewandelt würde, was natürlich nicht so ganz im Sinne des Erfinders wäre.
    Nee, lass mal, ich will gar nicht so viel mit fast reinem Zucker arbeiten.

    Bin Haferflocken-Fan, aber gleich ein ganzes Kilo davon? Das geht nun wirklich kaum.

    Aber morgens Müsli, Mittags Reis und abends Nudeln hört sich ja doch ganz vernünftig zu bewältigen an. Eben von allem etwas mehr als sonst. Und zweimal warm am Tag ist auch mehr als üblich.

    Ich bin diese Fresserei ja gar nicht mehr gewohnt.

  14. #11
    Avatar von Antracis
    Im Forum dabei seit
    26.06.2011
    Ort
    Bärlin
    Beiträge
    3.163
    'Gefällt mir' gegeben
    1.980
    'Gefällt mir' erhalten
    3.409

    Standard

    Da sich ja die abstrusen (danke!) und quellenlosen Praktiken letztlich auf ein Post von mir beziehen: Es ging um eine Alternative zur Saltin-Diät ohne deren mögliche Komplikationen (Im Wesentlichen ja immunologische Risiken und mögliche passagere Leistungseinbußen mit vor allem psychischen Folgen in der Marathonwoche).
    Letztlich ist eine radikale Entleerung der Glykogenspeicher, wie Alcano schon schrieb, keine Voraussetzung für eine Überfüllung, sondern nur ein Überangebot von ca. 10g/kg Körpergewicht.

    Caroline Rauscher, die ernährungsmäßig tatsächlich meines Wissens keine Ostafrikaner betreut, sondern nur nordeuropäische Wintersportler und Triathleten (darunter aber immerhin viele Olympiasieger und Weltmeister), hat für Langzeitausdauerbelastungen insofern vorgeschlagen, 10g/Kg KG 2 Tage vor dem WK zu sich zu nehmen und 5g/Kg Körpergewicht direkt am Vortag. Hintergrund ist, die Belastung des Verdauungstraktes möglichst gering zu halten und da in der Regel am Vortag des WK kaum trainiert wird, reicht so wettkampfnah auch eine geringere Menge.

    Umso ballaststoffärmer, desto verträglicher. Da muss man nicht zur Cola greifen, Kartoffeln sind beispielsweise besser als Vollkornnudeln. Als großer schwerer Athlet können dann aber immer noch 700 oder 850g zusammen kommen und dann hat sie auch durchaus in einer Diskussion zugestimmt, dass man das dann auch aus "Ungesunden" Quellen IE in der Regel ballaststoffarm und gut verdaulich, zuführen kann. Und da ist Cola oder Traubensaft durchaus hilfreich. Aber es ging wie gesagt nur um ein Addon. Und wenn man sich aber in den Tagen und Wochen vor dem Marathon vollwertig ernährt, ist man sicher nicht auf Mineralstoffe und Spurenelemente aus den letzten 2 Tagen angewiesen.

    Wer seiner Verdauung 800g KH aus Vollkornprodukten zumuten will, kann das gerne tun. Auf dem Klo hat man in der Regel ja dann auch genug Zeit, nach Alternativen fürs nächste Mal zu googeln.

    Die Vermutung von Alcano mit der Fructose lässt sich zumindest nach meiner Kenntnis nicht auflösen. Die schädliche Wirkung von überhöhter Fructose-Zufuhr ist ziemlich gut belegt, die kurzfristigen Mechanismen hingegen kaum verstanden (jetzt im Quantitativen Sinne und bei der Glykogenspeicherüberfüllung). Für mich ist ausreichend, dass es sich auf Elite-Niveau als best-practice offenbar bewährt hat.

    Ansonsten viel Spaß weiter beim Amüsieren und Spekulieren.
    Zuletzt überarbeitet von Antracis (07.10.2019 um 16:53 Uhr)

  15. #12
    Avatar von strongfighter
    Im Forum dabei seit
    11.10.2018
    Ort
    Thüringen
    Beiträge
    246
    'Gefällt mir' gegeben
    7
    'Gefällt mir' erhalten
    90

    Standard

    So schwer fand ich die 10g KH pro kg Körpergewicht gar nicht und ich habe es bei 8-9 g belassen.

    Es kommt darauf an, möglichst alles wegzulassen, was lange bei der Verdauung braucht. Sprich Ballaststoffe, Fette und Eiweiße.

    Hier meine Diät der letzten drei Tage vor Wettkampf vom vergangenen Jahr:

    g KH kcal Summe g KH
    Donnerstag 2 Brötchen mit Butter und Honig 80 778
    Kaffee mit 2 EL Maltodextrin 20 41
    200g Spaghetti Aglio Olio 93 740
    100g Kuchen 59 391
    2 Brötchen mit Käse/Wurst 80,7 600
    1l Apfelsaft + 0,5l Bier 133 620
    6 EL Maltodextrin in Getränken 60 394 525,7
    Freitag 2 Brötchen mit Butter und Honig 80 778
    Kaffee mit 2 EL Maltodextrin 20 41
    Griesbrei mit Zucker und Apfelmus 125 808
    100g Kuchen 59 391
    2 Brötchen mit Käse/Wurst 80,7 600
    1l Apfelsaft + Bier 133 620
    6 EL Maltodextrin in Getränken 60 394 557,7
    Sonnabend 3 Brötchen mit Butter und Honig 121 778
    Kaffee mit 2 EL Maltodextrin 20 41
    150g Reis mit Dill und Hähnchen 113 641
    100g Kuchen 59 391
    1 Brötchen 40 518
    1l Apfelsaft 106 490
    8 EL Maltodextrin in Getränken 80 394 539

    Wie man sieht, habe ich mit Maltodextrin in Getränken etwas nachgeholfen. Das ist besser als Kristallzucker & Co., weil man das Zeug sonst nicht herunterkriegt - weil zu süß.

    Das fiel mir deutlich leichter als die Saltin-Diät in den Tagen davor. Das mache ich NIE WIEDER!
    Spätestens nach dem 2. Tag war ich ständig pappesatt und konnte kaum noch etwas essen.

    10 km: 48:00 (04/2018) | HM: 1:47:59 (05/2018); 09/2018 eigentlich sub 1:45, aber die Strecke war 1,2 km zu lang | M: 3:51:26 (10/2018)

  16. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von strongfighter:

    JoelH (07.10.2019), K.P. (08.10.2019)

  17. #13
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
    Im Forum dabei seit
    29.11.2007
    Ort
    Diespeck
    Beiträge
    3.607
    'Gefällt mir' gegeben
    86
    'Gefällt mir' erhalten
    475

    Standard

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Habe wieder was gelernt!

    Ich will auf keinen Fall irgendwelche Experimente machen, so was wie Saltin-Diät kommt mir nicht ins Haus. Aber ich habe hier gelernt, wie ich die KH-Speicher vielleicht noch etwas mehr füllen kann. Und schon hat sich der Faden gelohnt!

    Zitat Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
    Da sich ja die abstrusen (danke!) und quellenlosen Praktiken letztlich auf ein Post von mir beziehen: Es ging um eine Alternative zur Saltin-Diät ohne deren mögliche Komplikationen (Im Wesentlichen ja immunologische Risiken und mögliche passagere Leistungseinbußen mit vor allem psychischen Folgen in der Marathonwoche).
    Letztlich ist eine radikale Entleerung der Glykogenspeicher, wie Alcano schon schrieb, keine Voraussetzung für eine Überfüllung, sondern nur ein Überangebot von ca. 10g/kg Körpergewicht.
    Oh, wie peinlich. Sorry, Antracis, ich wollte dir da nicht auf den Schlips treten. "Abstrus" war da auch nicht negativ gemeint - ich konnte mir nur nicht vorstellen, dass dieser wunderbare Zustand (Saft, Cola, Gummibärchen) auch noch erlaubt und positiv sein kann. War einfach ein außergewöhnlicher Vorschlag.

    Ich werde die Tage jetzt gut, ausreichend und bewusst essen, morgen Cola, Gummibärchen und Saft konsumieren, achten, Fette und Eiweiß zu reduzieren.

    Aber alles im Rahmen. Denn das entscheidende war mein Training, Und das lief hervorragend, das bringe ich jetzt auf die Straße. Und wenn die Ernährung noch ein paar Prozentpünktchen liefert, umso besser!

    Ganz liebe Grüße
    nachtzeche
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von nachtzeche:

    klnonni (10.10.2019)

  19. #14

    Im Forum dabei seit
    27.02.2017
    Beiträge
    122
    'Gefällt mir' gegeben
    65
    'Gefällt mir' erhalten
    27

  20. #15
    Avatar von Antracis
    Im Forum dabei seit
    26.06.2011
    Ort
    Bärlin
    Beiträge
    3.163
    'Gefällt mir' gegeben
    1.980
    'Gefällt mir' erhalten
    3.409

    Standard

    Zitat Zitat von nachtzeche Beitrag anzeigen


    Oh, wie peinlich. Sorry, Antracis, ich wollte dir da nicht auf den Schlips treten. "Abstrus" war da auch nicht negativ gemeint - ich konnte mir nur nicht vorstellen, dass dieser wunderbare Zustand (Saft, Cola, Gummibärchen) auch noch erlaubt und positiv sein kann. War einfach ein außergewöhnlicher Vorschlag.
    Sorry zurück, ich hab das auch etwas zu tief in den Hals geschluckt, lag vermutlich daran, dass ich zu viel Frustgummibärchen nach meinem Marathon gegessen habe.

    Und genau, letztlich kann man mit einer übertrieben optimierten Ernährung aus meiner Sicht eher schaden als nutzen, also lieber vorsichtig


    Ich drücke Dir die Daumen und wünsche alles Gute. Training sah gut aus, Wetter leider nicht optimal, also´auch da Vorsicht und wird schon werde!

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Carbo Loading vor Jungfrau Marathon 2014
    Von timotennis im Forum Wettkämpfe und Lauf-Veranstaltungen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 07.09.2014, 21:48
  2. Experiment Christstollen-Power-Carbo-Loading
    Von Besenwagen-Bremser im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 06.01.2008, 17:02
  3. Carbo Loading Rezepte
    Von Cologner im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 27.09.2006, 00:28
  4. carbo-loading in der wettkampfvorbereitung
    Von s210 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 10.03.2005, 14:34
  5. Eric`s Carbo-Loading beim Swiss-Jura-Marathon
    Von pandadriver58 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 13.07.2004, 08:51

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •