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  1. #1
    Avatar von Gasolina
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    Frage An alle mit weniger Meniskus

    Hallo Leidensgenossen

    Mich würde interessieren, wer von euch eine Arthroskopie hatte und wie lange ihr mit Radfahren und Laufen pausiert habt.

    Läuft jemand von euch (wieder) Marathon?

    Ich hoffe auch viele Rückmeldungen obwohl ich natürlich auch hoffe, dass es nicht viele von euch gibt, die das machen mussten.
    DANKE

  2. #2

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    Lächeln

    Hi Gasolina,

    kann ich dir ziemlich genau sagen.

    Januar 14
    Meniskusriss mediales Hinterhorn wurde festgestellt. OP-Termin, Teilentfernung, nach 6 Wochen. Bis dahin war, nach Absprache mit dem Facharzt und Operateur in Personalunion, lockeres Spinning möglich, RR/Tria-Rad ging wegen Schnee eh nicht. Hohe Satteleinstellung, wenig Widerstand, höhere Trittfrequenz, kein Fahren im Stand, nur flaches Gelände.
    Schwimmen war auch möglich, kein Brustbeinschlag, ca. 30% mit Poolbuoy zur Entlastung. Laufen gar nicht.

    Februar 14
    Nach dem Fädenziehen und langsamer Belastung von einbeinig zu zweibeinig über 5 Tage, Wiedereinstieg auf dem RR (Schnee war weg) wie davor auf dem Spinning-Bike. Schwimmen zeitgleich wieder gestartet, langsame Steigerung des Beinschlages, der bei mir von jeher nicht sehr ausgeprägt ist Brustbeinschlag noch immer verboten.

    Laufbeginn 8 Wochen später.

    Marathontraining wäre lt. Arzt möglich gewesen, dieses Thema hatte ich, nach über 10 Jahren und 21 Marathons, für mich bereits abgeschlossen.

    Komplett sportfrei waren also nur die 14 Tage zwischen OP und Fädenziehen, bin direkt zum Schwimmen gefahren. Als nur Läufer wären es knapp 14 Wochen geworden.

    Grüße
    IR

  3. #3
    Avatar von Ralle7
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    Standard

    Bei mir war neben der Meniskus OP auch eine Kreuzband OP.
    Wobei die Genesung der Kreuzband OP schneller verläuft, als eine Meniskus OP, wenn dieser genäht wird (wie bei mir).

    Bei einer Teilentfernung, Glättung etc. geht alles viel viel schneller. Wenn der Meniskus genäht wird, dauert es ewig.

    3 Wochen gar nicht bis dann nur 15 kg belasten – dazu nur 15 grad höchstens abwinkeln, danach
    3 Wochen bis zu 30 kg belasten – dazu nur 30 grad höchstens abwinkeln, danach
    Langsam ans Gehen ohne Hilfe gewöhnen.
    Normal gehen ging erst wieder nach zirka 10 Wochen. An Laufen war da nicht zu denken.
    Vorsichtige Belastung am Ergometer ging gerade so.
    Laufen dann nach zirka 4 bis 5 Monaten.

    So war das, ich glaube 2009 oder so, ich weiß es nicht mehr.
    Aktuell ist mein Knie perfekt, ich kann alles machen ohne Probleme und auch ohne Schmerzen.
    In der Bewegung bin ich minimalst eingeschränkt, aber das merke ich gar nicht.

    Es kann also auch deutlich länger dauern. Lag aber an der Behandlungsvariante, dass der Meniskus genäht wurde.
    Schöne Grüße aus der grünen Mark Österreichs

  4. #4
    Avatar von rennmaus4444
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    Hallo Gasolina,

    1. Meniskus-OP (rechts) März 2008 (davor noch Skifahren, Tria-Trainingscamp mit RR und Kraulschwimmen). Nach dem Fäden ziehen gleich abends auf die Rolle und am nächsten Tag ins Wasser (nur Kraulen). Wegen zusätzlich gebrochener Fußzehe verzögerter Laufbeginn nach gut 4 Wochen. Im Juli 2008 den Ironman in Frankfurt in Bestzeit gefinisht.

    2009 u.a. ein Ultra (50 km), 2 Marathons, Rennsteig-Supermarathon, K78 in Davos....
    2010 wieder Ironman.

    2. Meniskus-OP (rechts) März 2011 (davor wieder Skifahren), postoperativ wie oben, Laufbeginn nach 4 Wochen - Marathon Anfang Juni 2011.

    2011 bis 2019 weiter diverse Marathons (im Schnitt 2 pro Jahr) ....

    3. Meniskus-OP (links) März 2019 (davor wieder Skifahren), postoperativ wie oben, Laufbeginn nach 4 Wochen, dieses Mal fiel alles etwas schwerer (bin ja auch ein paar Tage älter geworden als bei der ersten OP), im Mai 2019 zwei 10er-Wettkämpfe, fahre viel Rad MTB/RR, gehe wieder regelmäßig schwimmen (nur Kraul), 10er-Wettkampf im September, jetzt steht der 15. Frankfurt-Marathon vor der Tür (weiß aber nicht, ob ich starte, da jetzt eine andere Baustelle Probleme macht).

    Also - möglich ist vieles, aber jeder Jeck ist leider auch anders - da kann man keine pauschalen Tipps geben.

    Toi, toi, toi.

    CiaoCiao rennmaus4444
    Ziele 2019:
    Leider nach Meniskus-OP erstmal alles auf Eis gelegt bis Mai.
    Nieder-Erlenbacher Volkslauf (10 km) - 1. Platz AK
    Kreisstadtlauf Hofheim - Höchst (10 km) - 4. Platz AK
    Rodheimer Volkslauf (10 km) - 4. Platz AK
    Frankfurt Marathon - DNF
    Silvesterlauf Frankfurt
    Ziel 2020: IM FRANKFURT - GEMELDET
    Wer immer das tut was er kennt, wird immer bleiben was er ist.

  5. #5
    Avatar von zimbo68
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    Zitat Zitat von rennmaus4444 Beitrag anzeigen
    Hallo Gasolina,

    1. Meniskus-OP (rechts) März 2008 (davor noch Skifahren, Tria-Trainingscamp mit RR und Kraulschwimmen). Nach dem Fäden ziehen gleich abends auf die Rolle und am nächsten Tag ins Wasser (nur Kraulen). Wegen zusätzlich gebrochener Fußzehe verzögerter Laufbeginn nach gut 4 Wochen. Im Juli 2008 den Ironman in Frankfurt in Bestzeit gefinisht.

    2009 u.a. ein Ultra (50 km), 2 Marathons, Rennsteig-Supermarathon, K78 in Davos....
    2010 wieder Ironman.

    2. Meniskus-OP (rechts) März 2011 (davor wieder Skifahren), postoperativ wie oben, Laufbeginn nach 4 Wochen - Marathon Anfang Juni 2011.

    2011 bis 2019 weiter diverse Marathons (im Schnitt 2 pro Jahr) ....

    3. Meniskus-OP (links) März 2019 (davor wieder Skifahren), postoperativ wie oben, Laufbeginn nach 4 Wochen, dieses Mal fiel alles etwas schwerer (bin ja auch ein paar Tage älter geworden als bei der ersten OP), im Mai 2019 zwei 10er-Wettkämpfe, fahre viel Rad MTB/RR, gehe wieder regelmäßig schwimmen (nur Kraul), 10er-Wettkampf im September, jetzt steht der 15. Frankfurt-Marathon vor der Tür (weiß aber nicht, ob ich starte, da jetzt eine andere Baustelle Probleme macht).

    Also - möglich ist vieles, aber jeder Jeck ist leider auch anders - da kann man keine pauschalen Tipps geben.

    Toi, toi, toi.

    CiaoCiao rennmaus4444
    Hallo rennmaus,

    erlaube mir eine Frage, wurde der Meniskus bei deinen OP's jedes Mal genäht oder wurde eine Teilresektion durchgeführt ?

    Viele Grüße
    zimbo

  6. #6

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    Im April gehabt, immer noch Probleme weil ich noch nen Knorpeldefekt 3.gradig habe. Laufe seit Januar nicht mehr

  7. #7
    Avatar von Gasolina
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    Weisst Du, wie dieser Knorpelschaden entstanden ist? Evtl. durch den Meniskusriss?

  8. #8
    Avatar von rennmaus4444
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    Standard

    Zitat Zitat von zimbo68 Beitrag anzeigen
    Hallo rennmaus,

    erlaube mir eine Frage, wurde der Meniskus bei deinen OP's jedes Mal genäht oder wurde eine Teilresektion durchgeführt ?

    Viele Grüße
    zimbo
    Hi, es wurde jeweils eine Teilresektion durchgeführt - im fortgeschrittenen Alter wird nix mehr genäht

    CiaoCiao rennmaus4444
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  9. #9

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    Standard Knorpedefekt

    Ne, der IM Riss hat sich bei mir im Januar angekündigt, ging dann recht schnell und akut soweit, als das ich nicht mehr gehen konnte. Erst konservativ versucht, Schmerzen in der Nacht und das MRT mit Befund IM Riss ließen dann schnell die Entscheidung zur OP zu.
    Dann im April OP, Subtotalresektion IM und Knorpelglättung. Habe hinter der Kniescheibe eine CM 3.gradig die mir dann nach Sporteinstieg (denke zu früh zu viel) noch ein Knochenödem am Femurkondylus verursachte. War dann im September nochmals 4 Wochen zur Entlastung auf Gehstützen, hat auch schnell Linderung gebracht aber sobald die Vollbelastung wieder war, hatte ich extrem Probleme mit der Streckung und meiner Bakerzyste.
    Nun wirds langsam auch beim Gehen wieder runder.
    Anfangs viel ich doch in ein Loch. Muss sagen das ich von 100- 150km die Woche auf eigentlich 0 gebremst wurde. Habe 30 Jahre Sport auf dem Buckel und in den Beinen. Bin letztes Jahr im Oktober noch in Thailand im Dschungel an der Spitze mitgerannt und nun kann ich keinen Meter mehr rennen.
    Es ist halt mit meinen 50 Jahren ein degenerativer Schaden, der nur durch Resektion gemindert wurde. Der Knorpel ist halt weg. Ich bin jetzt im Aufbau, habe mir bis Januar eine absolute Laufpause verschreiben, werde mein Augenmerk auf die Kräftigung der Oberschenkel legen, fahre derzeit täglich Rad auf der Rolle um den Erguss raus zu radeln und beübe mein Bein in zig Varianten.
    Ich denke ich kann und werde wieder laufen, vermutlich mit einer deutlich niedrigerem Laufumfang und Anspruch , aber in die Berge und auf die Trails will ich schon wieder. So 10 Jahre noch , dann kann ich es auch lassen. Evtl. Kehre ich aber auch zum Triathlon zurück,da habe ich weitaus weniger Laufumfang.
    Bin in meinen Jahren 10 Ironmans, zig Mitteldistanzen, über 100 Marathons und Ultras gelaufen und das Knie war immer stabil. Vielleicht auch wegen meiner guten Muskulatur, die leider jetzt durch die Ruhigstellung gelitten hat. Das wird die Hauptarbeit werden.

  10. #10
    Avatar von Bernd79
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    Ich hatte in meiner Jugend mit 15 Jahren eine Meniskus OP rechts, ich glaube, es war der Innenmeniskus und es wurde glaub ich ein Drittel entfernt, wenn ich mich recht erinnere. Ich habe nach ca. 5 Wochen wieder Sport gemacht denke ich.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  11. #11
    Avatar von zimbo68
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    Unglücklich

    Zitat Zitat von rennmaus4444 Beitrag anzeigen
    Hi, es wurde jeweils eine Teilresektion durchgeführt - im fortgeschrittenen Alter wird nix mehr genäht

    CiaoCiao rennmaus4444
    Drei Teilresktionen? Ist dann noch etwas übrig?

    Zum Thema "fortgeschrittenen Alter", das habe ich auch schon gehört bzw. gelesen, allerdings hat sich eine Bekannte von mir mit Ende 40 den Innenmeniskus nähen lassen...und sie ist hochzufrieden...bis jetzt.

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