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  1. #1

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    Standard Laufeinstieg nach langer Verletzungspause

    Hallo zusammen,
    Ich hatte im April eine MeniskusOP, dann ab Juli noch ein Knochenödem im Knie, zusätzlich ne Bakerzyste und seitdem nicht mehr gelaufen. Da mein Knie noch muckt und suf Belastung mit Zyste reagiert und das KÖ noch vorhanden ist , will ich erst ab Januar mit dem Laufeinstieg beginnen.
    Hat jmd ähnliches durch und ist wieder zum Laufen gekommen? Meine Grundlage ist Ultratraildistanzen bis 100 Meilen, zig Ironman und seit 25 Jahren das erste mal so lange verletzt.
    Wenn ich derzeit paar Meter im Trippelschritt laufen versuche merke ich , dss ich eben noch humple, da meine Beinstreckung noch nicht voll da ist. Zur Zeit nur Rad, Krafttraining um fit zu bleiben.
    Wie würdet ihr den Einstieg planen?
    Meine Idee war, erst Walken bis 60min und wenn die gut gehen, die 60‘ in Taktungen 1:2 gehen:laufen auszubauen.

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von AxelGrip Beitrag anzeigen
    Meine Idee war, erst Walken bis 60min und wenn die gut gehen, die 60‘ in Taktungen 1:2 gehen:laufen auszubauen.
    Ist ein guter Plan Dir ist bewusst, dass deine Ultra-Vergangenheit für den Neuanfang nichts bedeutet, dazu bist du zu lange raus. Allerdings darfst du nicht auf die Idee kommen, die nächsten Monate deine läuferischen Leistungen mit denen in deiner Vergangenheit zu vergleichen. Das kann schon deprimieren und noch dazu die Ungeduld zu groß werden lassen. Ich weiß, ist nicht einfach.

    Ich hatte letztes Jahr meinen Neueinstieg nach Zehen-OP (Hallux). 15 Wochen nach der OP lief ich das erste mal: 1,94 km in denen etwa ein Kilometer Gehpause enthalten war. Zwei Tage später 2,3 km mit wieder einem Kilometer Gehpause. Ganz gemütlich hab ich die Distanzen gesteigert, jedes Mal 200 bis 300 Meter weiter. Erst vier Wochen später bin ich das erste mal 3,2 Kilometer komplett durchgerannt. Das funktionierte bestens. Vor 11 Wochen hatte ich die OP am anderen Fuß und ich werde den Laufeinstieg ganz genau so machen. Natürlich genau in den Zeh reinhorchen, wie er das verträgt.

    Ich wünsch dir alles Gute und einen prima Neuanfang

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #3

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    Standard Passt

    Ja klar- ist mir schon bewusst, das ich da bei fast null anfangen muss. Mir gings nur darum klar zu machen, das ich schon weiß was Training und Selbstmotivation bedeutet und generell Ausdauer besitze. Ich starte ja was meine Ausdauer z.B angeht nicht bei NULL da ich ja durchgängig Rad fahre . Bei mir sehe ich das Risiko, einfach weil die Ausdauer schnell bei mir wieder top ist, dass ich zu schnell zu viel mache und dann erneut in eine Verletzung reinlaufe. Dein Tipp mit der Steigerung im 100er Meter Bereich ist gut. Bist du eher Wald gelaufen oder Asphalt. Bei Knie sollte man ja eher weicher laufen

  4. #4
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von AxelGrip Beitrag anzeigen
    Bist du eher Wald gelaufen oder Asphalt. Bei Knie sollte man ja eher weicher laufen
    Ettliche Wochen nur Bürgersteig und immer schön ne Runde ums Heim, da ich sofort abbrechen wollte, wenn sich im Zeh Unbefindlichkeiten einstellen sollten. War dann ja schon kühl und ich wollte dann nicht lange frieren. Mir war wichtig, den operierten Zeh möglichst gleichmäßig zu belasten und nicht etwa falsch auf ne Wurzel zu treten. Das erste Mal etwas Waldboden hatte ich nach 5 Wochen. Und richtig unebenen, teilweise trailhaften Boden hatte ich nach guten 8 Wochen. Das war herrlich! Ich laufe an sich sehr gerne im Grunewald, das war schon nicht leicht, so lange auf ihn zu verzichten.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  5. #5
    mit einem riesen Grinsen
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    Zitat Zitat von AxelGrip Beitrag anzeigen
    Ja klar- ist mir schon bewusst, das ich da bei fast null anfangen muss. Mir gings nur darum klar zu machen, das ich schon weiß was Training und Selbstmotivation bedeutet und generell Ausdauer besitze. Ich starte ja was meine Ausdauer z.B angeht nicht bei NULL da ich ja durchgängig Rad fahre . Bei mir sehe ich das Risiko, einfach weil die Ausdauer schnell bei mir wieder top ist, dass ich zu schnell zu viel mache und dann erneut in eine Verletzung reinlaufe. Dein Tipp mit der Steigerung im 100er Meter Bereich ist gut. Bist du eher Wald gelaufen oder Asphalt. Bei Knie sollte man ja eher weicher laufen

    Deine Ausdauer startet zwar nicht bei null, deine Sehnen und Gelenke aber schon. Du musst starten wie ein Anfänger, das heißt ich würde mir einen Anfängerplan nehmen und wirklich bei null anfangen, so als ob du das erste Mal laufen gehst. Ansonsten läufst du eventuell sehr schnell in die nächste Pause. Ja, es wird bei dir vermutlich schneller gehen als bei einem blutigen Anfänger, aber mach nicht den Fehler, gleich alles zu wollen. Das geht schief ... glaub mir, ich kenne das nur zu gut (Kreuzbandriß, Schienbeinkopf angebrochen, Vastus lateralis knienah angerissen, insgesamt fast 18 Monate komplette Laufpause).
    Lieben Gruß
    Sabine


    **** Ich soll mit ein Ziel setzen, habe ich gehört ... also gut: ich will endlich den A... hochbekommen und wieder mit Spaß laufen können. Und nicht nach 5km völlig fertig sein. Also runter vom Sofa und raus geht's ... ****

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