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  1. #1
    Avatar von Fiambu
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    Standard Lange oder kurze Bergintervalle?

    Hallo zusammen,

    zur Zeit trainiere ich nach dem Laufcampus TP Zwischensaison. Hier sind kurze Bergintervalle als 1xwöchentliche Einheit drin. Kurz heißt: 3 x 100m, dann 5x30m, 5x60m und 5x90m.
    Das habe ich jetzt schon 2x gemacht und hatte zum ersten Mal Muskelkater nach einem Training. Es scheint für mich also sehr gut zu sein, um die Laufmuskulatur weiter zu stärken.

    Mir machen diese Art der Intervalle mehr Spaß als auf dem Sportplatz.

    Nun möchte ich auf lange Sicht hin ja gerne viel mehr im Trailrunnig machen und auch deswegen diese Bergläufe machen. Ich frage mich nun, welchen Effekt diese kurzen Intervalle haben im Gegensatz zu längeren, z.B. 1km Intervallen bergauf, haben.

    Wird bei den kurz die Laufmuskulatur durch die Sprints, die man machen soll, mehr trainiert und bei den langen mehr die allgemeine Kraft und Gewöhnung an Bergauf Laufen?

    Ich könnte mir auch vorstellen, lange und kurze jeweils im wöchentlichen Wechsel zu machen.

    Fakt ist: ich muss/will schneller werden (da fühlen sich die kurzen IV geeigneter an), ich will mich aber eben auch ans bergigen Laufen gewöhnen...dadurch sollte doch auch ein Trainingseffekt sein, oder?

    VG


    20.04.2019 Osterlauf Paderborn HM - 2:31:17
    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
    25.05.2019 Vilsalp-See-Lauf 10 km 1:04:39 (110Hm)
    02.06.2019 Salzkottenmarathon HM - DNS ( 30° war mir zu heiß)
    25.08.2019 Lake Run Möhnesee 8 km
    13.10.2019 Lübeck Marathon HM 2:25:27


  2. #2
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Alles hängt davon ab was Du damit erreichen möchtest.

    Sehr kurze Intervalle am steilen Berg bringen Dir wahrscheinlich sehr wenig und sind nur dann sinnvoll, wenn Du solche Abschnitte für bestimmten Wettkampf trainieren musst. Es bestehe die Gefahr, dass Du dabei Dein Schritt verkürzst, was sich negativ auf Dein Laufstil auswirkt. Zwar wird dabei etwas die Kraftausdauer angesprochen, aber viel fürs Laufen bringt Dir das nicht, weil die Laufökonomie darunter leidet.

    Wir trainieren zwar auch sehr kurze 30m Anläufe, aber in Form von Bergan-flach-Bergab Sprints. Es ist eher eine Trainingsform für Spezialisten.

    Dir würde ich Standard-Berganläufe von 30 bis 240s empfehlen. Bitte den Anstieg dabei nicht zu steil wählen. 3-4% sehe ich als optimal an.

    Übrigens, Bergabläufe auch nicht vernachlässigen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. #3

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    Ich habe mal den Gockel gefragt. Suchbegriff Trainingsplan Berglauf.
    Da gibt es einiges Lesenswertes!
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
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    Baden(halb)marathon 20.09.2020
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  4. #4
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Standard

    Hier ist ein Vergleich verschiedene Intervalle am Berg:
    https://www.researchgate.net/publica...nd_Performance
    Einfach auf pdf drücken.

    Viel Spaß am Berg.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Tvaellen (01.11.2019)

  6. #5
    Avatar von Tvaellen
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    die STudie klingt ja interessant, aber vielleicht bin ich zu doof und/oder mein Englisch zu schlecht: wo stehen die unterschiedlichen Ergebnisse der verschiedenen Trainingsformen?
    Zwischen 30 sec Sprints im anaeroben Bereich und 20 min Schwellenläufen und weiteren 3 Zwischenstufen sind ja doch deutliche Unterschiede. Das finde ich aber nicht in der Auswertung, wobei man natürlich sagen muss, dass die Anzahl der Probanden gruppenübergreifend schon "überschaubar" ist.
    Falls ich es nur überlesen habe bitte ich um einen kurzen Hinweise.

  7. #6
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Ich habe die Begründungen nicht mehr genau in Erinnerung, vergleiche aber einfach die Diagramme, und schon kann man die Unterschiede erkennen. Deutlich erkennen auch wenn das im Abstrakt die Ergebnisse relativiert werden.

    Übrigens Anzahl der Teilnehmer wird gern als Begründung genommen, wenn man keine andere Argumente gegen die Studie findet. Es ist einfach die Problematik, passende Probanden zu finden. Oder kennst Du auf Anhieb mehr als 20 Freiwilligen, die 16:30/5km laufen können und an so eine Studie teilnehmen wollen?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. #7

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    https://www.datasport.com/de/wissens...glauftraining/
    Schau mal hier. Da hat man ein paar gute Anhaltspunkte.
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

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  9. #8
    Avatar von Fiambu
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    Danke schon mal für eure Antworten. Ich muss dieses WE noch arbeiten und schaue mir die Sachen in Rihe an morgen und melde mich dann wieder. :-)

    Vg


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    12.05.2019 Bibertallauf Rüthen 10 km 1:04:54 (148Hm)
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  10. #9

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    Vorneweg sei gesagt, dass ich weder Trainer noch Bergläufer bin. Meine logische Überlegung: du solltest ja möglichst gezielt auf deinen Lauf trainieren. Macht es da nicht Sinn, die Wegbeschreibung zu analysieren? Wie lang und steil sind die Steigungen? Dann kannst du diese Abschnitte gezielt in Angriff nehmen.
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

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  11. #10
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    Hallo zusammen,

    jetzt hatte ich Zeit, mir mal alles in Ruhe durchzulesen hier und da sind sehr gute Tipps und Links dabei Die helfen mir schon sehr weiter und da werde ich die Strecke auf jeden Fall länger wählen.

    @Katz: ich möchte verschiedene Bergläufe aber nächstes Jahr auch gerne 1 flachen Marathon laufen und diese Bergintervalle als Alternative zu den Tempo-Intervallen, die ich sonst immer gemacht habe. Die Bergläufe gehen von Hermanslauf bis zu Traildays (30 km , 1500Hm) und evtl die 4Trails (27 km, bis zu 1900 Hm). Also Berg werde ich auf jeden Fall üben müssen, aber jetzt steht ja auch schneller werden im Winter für mich auf dem Programm und wenn ich das mit Bergintervallen machen kann, dann gerne. Die machen mir auf jeden Fall mehr Spaß als auf der Bahn.

    Vielen Dank für eure Hilfe, da werden ich meinen Plan nun ein wenig anpassen.


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