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  1. #126
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    Ja ich weiß, du bist aber "nur" sub 50 und nicht wie gefordert sub 49 gelaufen! Aber mach mal, bist ja alt genug und Hauptsache du hast Spaß. Im Buch "Optimales Lauftraining" gibt es schöne Tempo-Tabellen, auch für die Zeiten zwischen dem 49' / 44' Plan, die wären jetzt natürlich für dich eine gute Hilfe!
    Zuletzt überarbeitet von Bewapo (10.05.2020 um 20:13 Uhr)

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    Mutinho (10.05.2020)

  3. #127
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    Läufe abzubrechen macht mir natürlich keinen Spass Bin in Laufklamotten 3.8 km zurück spaziert, fühlte mich zunächst wie ein Versager und konnte die Sonne erst auf den letzten Metern geniessen. Dass dieser Fall eintritt, konnte ich am Anfang der letzten Woche aber noch nicht wissen, denn ich fühlte mich fit und hatte richtig Bock auf das Herantasten an einen schnelleren Trainingsplan. Learning by doing eben.



    Wie dem auch sei... den 44 min Plan begann ich im Bewusstsein, dass es noch nicht reichen könnte und ich evtl. zurückrudern muss. Das ist nun eingetreten, kein Problem. Nun probiere ich eben den für 46:30 auss. (Dafür kaufe ich mir aber kein neues Buch sondern bilde einfach den Mittelwert aus dem 49er und 44er Plan). Wenn auch das zu hoch ins Regal gegriffen ist, werde ich demütig um Vergebung für meinen Grossmut winseln. Falls nicht, äh, finde ich sicher ein passendes Homer-Bild.

  4. #128
    Avatar von Bewapo
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    Zitat Zitat von Mutinho Beitrag anzeigen
    (Dafür kaufe ich mir aber kein neues Buch sondern bilde einfach den Mittelwert aus dem 49er und 44er Plan)
    ...hast ne PN und das von Homer passt eigentlich immer

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    Mutinho (11.05.2020)

  6. #129
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    oh ja, das passt gut.

  7. #130
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    KW 20, Woche 2/6 v. Steffny,s 46:30 f. 10Km Plan, 39.9 Wkm

    Dienstag: Intervalle, 6 x 400 m, 200 m TP

    Nach dem abgebrochenen Sonntags- LaLa ging es meinen Beinen wieder gut. Das Stadion war auch wieder auf, das ist gar supertoll. Zur Feier habe ich ein blütenweisses Laufshirt angezogen.
    Das Soll war 1:47 min pro Stadionrunde, das konnte ich glatt 5mal unterbieten. Eigentlich muss ich sogar noch ein paar Sekunden schneller gewesen sein, weil meine Uhr (FR 35) auf jede Stadionrunde 10 -15 m drauf schlug.

    Allerdings musste ich das den Rest der Woche noch bereuen.

    Rundenzeiten: 1:32, 1:43, 1;45, 1:49, 1:46, 1:35 (Durchschnitts-pace 4:14)

    Danach gab es 30 min Dehnübungen.

    Donnerstag: TDL, 7 km @5:10

    So schnell kann es gehen und es geht wieder nix. Nach 2 km (5:32, 5:53), die immer mehr ausser Reichwerte des Solls gerieten, habe ich abgebrochen, bin eine Weile gegangen bis die Waden weniger schmerzten und dann wenigstens die 7km langsam gejoggt.

    2 km @5:42
    + 2 km Ein- und 7 km Auslaufen

    Samstag: ruhiger DL, 70 min

    Über gepflasterte Strassen ging es aus der Stadt heraus, auf Asphalt durch 2 benachbarte Siedlungen und auf tw. sandigen, schottrigen, wurzeligen Wald- und Wiesenwegen um den Stader Flugplatz herum, auf dem gerade ziemlich Betrieb war: Abwechslung für die Fusssohlen und das Auge. Ein paar Segler waren in der Luft, einer gerade am Landen und viele Menschen zu Fuss unterwegs (Ade, freiwillige Corona-Distanziererei, es war schön mit Dir). Meinen Beinen war der Dienstag noch immer anzumerken, mehr als das Tempo wäre wieder schmerzhaft geworden. Das stellte ich fest, als ich einmal an jemandem dran bleiben wollte, der mich gemächlich überholte. Zum Glück war das aber nicht nötig.

    1:10:27 h @6;15, 45 Hm, 11.3 km

    Sonntag: langsamer DL, 120 min

    Da mir hier in Stade die neuen Strecken(varianten) ausgehen, bin ich mit dem Rad zum „Hohen Moor“ in der Nähe gefahren. Eigentlich war geplant, dort eine 2h Schleife zu drehen, doch spielten die Beine nicht mit, also habe ich es bei der Hälfte des Pensums belassen, und Gehpausen zum Fotografieren genutzt.
    Vielleicht gilt ja die Anfahrt mit dem Rad (2x16 km) als Ersatz für 1h Laufen?

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    1:00.15 h @6:36, 22 Hm, 9.1 km


    Wochenfazit: Ich könnte sagen: immerhin bei 2 von 4 Einheiten die Vorgabe erfüllt, also weiter, denn: neue Woche, neues Glück! :-p

    Aber daran glaube ich selber nicht. Mich in den verbleibenden 4 Wochen bis Cuxhaven (werde mich noch von HM auf den 10er ummelden) mit zu hohen Trainingsvorgaben pushen zu wollen, führt wahrscheinlich nur zu Frust. Das ist also vermutlich nicht so hellkerzentortig. Daher versuche ich es doch erstmal mit dem 49 min Plan. Grosser Laufgott, ich beuge mein Haupt in Demut.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  8. #131
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    Hey Mutiinho,
    das mit den Waden ist nicht so schön, hoffe es wird bald wieder besser. Mach doch einfach mal eine Woche nur mit lockeren und/oder langsamen Läufen. Dann kannst du ja wieder in den Plan einsteigen! Versuch doch auch mal die Tempotrainings bzw. Intervalle im geplanten Tempo zu laufen und nicht zu überpacen! Denn anders gesagt: Nach ganz fest kommt ganz lose ;-) Siehe auch klick mich
    VG Bernd

    PS: Schönes Foto!

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    Mutinho (18.05.2020)

  10. #132
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    Eine Woche nur langsam/locker. Okay, ich verstehe.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Nein, wirklich, das scheint mir jetzt auch das vernünftigste zu sein, zumal ich mich gestern vertan habe, es sind noch 5 Wochen bis zum 21.06.
    So, rechnen klappt zumindest wieder.
    Danke, auch für den Link.

  11. #133
    Avatar von Mutinho
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    KW 21, Woche 3/6, Plan Steffny 49:00 f. 10 km, 11 Wkm

    Dienstag: Intervalle, 3 x 1 km, 4:54 (400 m TP)

    Meinen Waden ging es wieder gut, also versuchte ich, weiter im Trainingsplan von Steffny zu bleiben. Zwar nicht mehr in den Plänen für 44 oder 46:30 min, sondern vernünftigerweise, nach den „Nahtoderfahrungen“ der vorangegangenen 2 Wochen, nun in dem für 49 min.

    Um zu üben, das richtige Intervalltempo zu treffen, hatte ich mir die Durchgangszeiten für kleinere Abschnitte ausgerechnet, damit ich früh korrigieren kann: wenn ich z.b. 29.4 Sekunden für 100 m verbraten darf, brauche ich das nur noch 10mal hintereinander abzurufen, und der perfekte Trainings-km nach Plan ist vollbracht.

    In der Praxis funktioniert das bei mir so: ich passiere im Stadion die 100, 200, 400 m – Marke und schaue auf die Uhr: bin ich schneller/langsamer als 0:29, 0:59, 1:58? Oh, sie meint, es sind erst 80, 180, 390 m gelaufen? Das nervt und bringt mich aus dem Rhythmus. Ich schaue daher nur am Anfang drauf, ob ich halbwegs richtig bin, versuche das Tempogefühl dann in meinen Beinen zu speichern und abzurufen. Auf die Idee, die Intervalle manuell zu stoppen, bin ich zwar auch gekommen, vergesse aber jedes Mal, die Uhr entsprechend einzurichten. Es hapert also zum einen an den einfachen basics. Und zum anderen habe ich manchmal die Aufmerksamkeitsspanne eines ADHS-Kindes, das überall mit seinen Gedanken ist nur nicht bei den wichtigen Dingen. Im Stadion z.b. sind soviele andere Menschen in Bewegung und das macht unbewusst etwas mit mir. Da ist:

    - eine Gruppe Jugendlicher, die gerade von ihrem Trainer paarweise durch Slalomstangen zum Torschuss- und Vorlagentraining geschickt und dabei lautstark angefeuert wird. Ich habe früher selber leidenschaftlich gekickt, beobachte die Übung und werde dabei automatisch ein Fitzelchen schneller, weil ich abgelenkt bin und mich nicht kontrolliere.

    - ein Junge sitzt abseits von den anderen am Rand, hält sich den Fuss und schaut traurig den anderen zu. Ich überlege, was ich aufmunterndes sagen könnte und ob es auch so ankommen würde. Und schaue nicht auf die Uhr.

    - auf der anderen Seite des Sportplatzes werfen Basketballerinnen Körbe, lachen, hören Musik, und u.a. ihre Zöpfe hüpfen in der Sonne auf und ab. Ich nehme das wahr, sage mir Zeug wie: oh, schöne Zöpfe. Und: glotz da nicht hin, für die bist Du ein Greis. Auf die Uhr schaue ich nicht, weil das so wie-lang-dauert-dieser-scheiss-noch?- mässig aussehen würde.

    - ein anderer einzelner Jogger, mit dicken Kopfhörern, im Baumwollshirt und knielangen Bermudashorts kommt und läuft direkt in meinem Intervalltempo los, ohne Warmmachen. Ich muss daran denken, wie ich in seinem Alter über Typen wie mich, mit Wampe, aber in Sportklamotten gedacht habe. Nun achte ich anstatt auf die Uhr aus dem Augenwinkel darauf, dass der Abstand zu ihm gleich bleibt und er mich nicht überholt.

    - ein Päärchen in meinem Alter, das demonstrativ im sport-modus die Bühne betritt, sich dabei schon warm-springt und mit den Armen rudert. Auf der äussersten Bahn errichten sie ihr Lager aus Yoga-Matten und legen bei schnellen, lauten Elektro-Beats aus ihrer Bluetooth Box in einem Affenzahn mit Burpees, Liegestützen, Hampelmännern, Kniebeugen los. Nicht so wie ich, wenn ich das zu Hause mache: mit Pausen. Sondern hintereinander weg geturnt. Zwischen ihren Übungen laufen sie einzelne, schnelle 400m Runden. Ist die Runde vorbei – zack: wieder Burpees, Liegestütze, Hampelmann. Deswegen sehen sie in ihren engen tights auch so sportlich und sexy aus, während mein Läuferschatten auf der Tartanbahn vorne mittig diese vorgewölbte Unwucht zu haben scheint. Ich denke mir: scheisse, wenn das erst deren Aufwärmprogramm ist, werde ich hier auf der Bahn gleich so richtig massakriert und frage mich, ob es wie Flucht aussehen würde, wenn ich genau dann meine Einheit beende, wenn sie loslegen. Alles wichtiger als die Uhr.

    - dann, ich bin schon beim Auslaufen, werden von einem anderen Trainer 3 seiner Fussballjungs zum Laufen geschickt, 3 Runden müssen sie. Sie sind etwas dicklich und müssen anscheinend Sonderschichten schieben. Zuerst überholen sie mich noch demonstrativ lässig. Recht bald lassen sie aber nach und ich sammele sie wieder ein. Dabei fühle ich sie so, mit ihren hängenden Schultern und wie Ertrinkende nach oben, nach Luft japsenden Köpfen. Laufen ohne Ball war früher für mich auch Höchststrafe. Einen höre ich von hinten schnaufend kämpfen, wieder näher kommen. Lasse ich das Kind siegen, gönne ich ihm den kleinen Triumph? Ratet.

    Mit anderen Worten: es agiert nicht der Atomuhr-gesteuerte Roboter in mir, sondern irgendsoein innerer Held vom Erdbeerfeld, der alles um sich herum aufsaugt, überall Konkurrenz wittert, und zumindest nicht schlechter sein will als all die anderen. Der nichtmal einem Kind den kleinen Lauflolli gönnt. Das geschieht unmerklich. Ob ich zu schnell für meine Waden bin, fühle ich jdf. in dem Moment nicht, auch nicht danach. Es fühlt sich gut und richtig an, nach forderndem Sport eben in einer sportlichen Atmosphäre. Ob ich zu schnell war, merke ich erst 2 Tage später, wenn es an die nächste Trainingseinheit geht.

    Es war zumindest langsam genug, um zu erfassen, was in meinem Kopf beim Laufen so vor sich geht. Nun habe ich es wenigstens mal aufgeschrieben und für mich reflektiert, kann es anders machen.

    3 x 1 km @4:42, 4:48, 4:45
    2 km Ein– und 4.3 km Auslaufen.

    Donnerstag: TDL 6km @5:25, Abbruch

    Die Dosis vom Dienstag war zu hoch. Beim langsamen Einlaufen bekam ich wieder Schmerzen in der rechten Wade, obwohl zwischendurch seit Dienstag beim Gehen zu Fuss als auch beim Radfahren noch alles okay zu sein schien. Ich bin dann 2 Runden gegangen, habe die Wade gedehnt, nochmal zu Lauf ABC und leichten Steigerungsläufen angesetzt und dann beim Abtasten der Wade Druckschmerz seitlich entlang der Achillessehne gespürt, von der Ferse hoch bis zum Ansatz der Wade.

    Frühes Wochenfazit: Nachdem ich von Euch ja bereits mehrfach gewarnt wurde, lege ich jetzt meine Laufpause ein, bis das wieder völlig okay ist. Am Mittwoch kam ohnehin die Mail vom Veranstalter, dass der Cuxhavener Lauf nun doch vom Juni in der Herbst verlegt wird, also besteht kein Grund mehr, solche Risiken einzugehen.

    VG allen Lesern und schöne Feiertage heute und zu Pfingsten

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Mutinho:

    Catch-22 (21.05.2020)

  13. #134
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    Interessante Schilderung.
    Positiv: du hast eine offene Bahn. Hier bei uns kann man davon nur träumen.
    Negativ: die Wade. Das liest sich tatsächlich alles andere als gut. Wenn nun dein Lauf verschoben ist, dann 1. Priorität auskurieren, die Wade und was sonst noch schmerzt.

    Neutral: alle deine Wahrnehmungen vom drum rum. Das ist sehr Typ abhängig. Mein Mann saugt auch so ziemlich alles auf und jede Wahrnehmung löst Gedanke aus. Mein Kopf ist grundsätzlich leer, da ist kein Gedanke über die anderen. Wenn wir gemeinsam laufen, muss er auch noch jeden Gedanken mit mir teilen. Für mich manchmal sehr anstrengend. Aber so sind nun mal unterschiedliche Menschen. Mit der Zeit wirst du das drum rum sicher lockerer nehmen. Wichtig ist, dass du trotzdem raus gehst und dein Ding durchziehst, egal wie die anderen auf dich wirken

    Das mit der Wade wird sicher auch wieder, das mit dem tempo sicher auch. Falls du nachmittags laufen solltest, dann bedenke auch immer, dass die warmen Temperaturen Körner kosten. Da kann man nicht immer laufen was der Plan fordert bzw. wenn man es macht, überfordert man sich schnell. Also wie bei starkem Wind auch bei wärme/Hitze Pace anpassen.

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Mutinho (22.05.2020)

  15. #135
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    Kleines Update: nach einer mehrwöchigen Laufpause, in der ich es wohl einige Male zu früh wieder versucht hatte, sind meine Wehwechen mittlerweile auskuriert und meine Wohlfühl-Neustart-pace gefunden: zwischen 6:30 und 7min/km geht es mir hinterher gut, so dass ich wieder bei 3mal Joggen/Woche angelangt bin. Am Wochenende hielt ein Mopedfahrer neben mir an und wollte mich einen Hügel mit hoch nehmen. Es sieht also wohl noch mehr nach Todeskampf als nach genussvollem Laufen aus. Aber die Hauptsache ist, dass ich schmerzfrei unterwegs bin und davon träumen kann, Häufigkeit und Pensum auszubauen.

  16. #136
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    Ich habe nun in 2020 die 1.000 km Marke und auch eine neue Bewusstseinsebene des Laufens erreicht, denn Gehpausen werden nicht mehr heraus gestoppt.
    Damit sieht zwar meine VOmax nicht mehr so schön aus, aber ich muss dafür den HM laut runalyze auch nicht mehr in 1:40 schaffen.
    Nun fühle ich mich wie ein im Fluss der ersten Zen-Geheimnisse des Laufens Getaufter:

    1. gelaufen wird bei jedem Wetter, ausser wenn Aua
    2. iss + trink, aber keinen gelben Schnee
    3. immer von vorne nach hinten wischen
    4. bescheiss dich nicht selbst

    Fehlt noch was, oder kann ich bereits die Prüfung zum ersten Lauf-Dan ablegen?

  17. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Mutinho:

    Jogging-Rookie (04.08.2020), RunningPotatoe (04.08.2020)

  18. #137
    Avatar von heikchen007
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    5. Besser laufen, als kaputt gehen

    5 km - 24:12 (08.09.2019 - Tierparklauf)
    10 km - 49:39 (06.10.2019 - Charity Walk & Run)
    HM - 1:52:24 (29.03.2021 - Die Laufpartner e.V. Osterlauf - vermessen/virtuell)

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von heikchen007:

    Mutinho (04.08.2020)

  20. #138
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    6. Und geht's dir noch so beschissen, lächeln nicht vergessen.

    Gruss Tommi

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Mutinho (04.08.2020)

  22. #139
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Mutinho (11.10.2020)

  24. #140
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    Hallo Tagebuch,

    In den Wochen seit meiner Laufpause im Mai/Juni (wegen einer Überlastungsreaktion im rechten Unterschenkel/Knöchel) lag mein Fokus beim Joggen darauf, den Trainingsumfang langsam wieder hin in Richtung 40 WKm bei 4 TE/Woche zu steigern, ohne pace-Ambitionen.

    Das habe ich zunächst frei Schnauze bei 1-2 mal wöchentlich angefangen, und, als schmerzfrei 3/mal pro Woche wieder ging, mit den Steffny-Plänen "Vom Jogging zum Fitnesslaufen" (die letzten 5 Wochen davon) und "Jedermannslauf, Ziel: Ankommen" (komplett) weiter verfolgt und bin aktuell bei ~35 Wkm und 3-4 TE/Woche angelangt.

    Heute schloss der 4-wöchige Jedermannslauf-Steffny-Plan mit einem TDL ab, und das auf eine erfreuliche Weise.

    Meine Erwartungen waren vorher eigentlich gedämpft, da es in den letzten Wochen kaum Tempotraining gab, und wenn es mal kurz (bei Fahrtspielen z.b.) in Richtung 5:30, 5:00 oder schneller ging, ich gefühlt schnell im roten Bereich und Knöchel/unteres Schienbein am Meckern waren.

    Laut meinem aktuell runalyze-ierten VO2max-Wert (~36) konnte ich immerhin mit einer Zeit von 27 min auf 5km rechnen, wollte also im Schnitt eine 5:24er pace laufen, progressiv. Nix dolles, ich weiss, für mich nach wochenlangem Rumgezuckel aber das Schalten vom 1. in den 5. Gang.

    Es lief auf meiner Wendestrecke dann besser als gedacht. Der 1. km war schneller (5:11), daher nahm ich zunächst etwas raus (2. km 5:16). In diesem Tempo wäre ich auch weiter gelaufen, da sich das bereits körperlich sehr ungewohnt abstrengend anfühlte. Doch mit Blick auf die Pulsanzeige (80 %) wurde mir bewusst, dass das noch nicht als Tempolauf durchgehen kann. Also habe ich meinem Kadaver auf km 4 (4:46) und 5 (4:29) noch Kräfte entlocken können, und bin in unter 25 min ins imaginierte Ziel ge-flo-gen, ohne bis jetzt Fuß-Aua zu haben, was ich so vorher noch nicht für möglich gehalten hätte.

    Nun bin ich zuversichtlich, bis 31.12. wenigstens noch eins der zwei Anfang des Jahres gesteckten läuferischen Jahresziele für 2020 erreichen zu können: 10 km in 47:29.
    Dafür müsste ich nach der Formel im Grossen Laufbuch die 5km in 22:47 schaffen, was in Reichweite scheint und nun mein nächstes Zwischenziel ist.

    Statt Steffny wird bis Jahresende nun wieder lauftipps.ch mein Begleiter sein, zum einen weil es bis dahin noch 12 Wochen sind und ein 10km-Flex-Plan zufällig genau so lang ist und mich bis zum letzt-möglichen Termin im.Jahr (Silvesterlauf) noch in Form bringt.
    Und zum anderen wegen der in den lauftipps-Plänen eingebauten Entlastungswoche alle 4 Wochen. Ich habe die in mein bisheriges Training zuletzt auch schon eingebaut, und das Gefühl, meinem leicht triezbaren Knöchel damit etwas Gutes zu tun.

    (Was auch immer genau das Problem im Bein war, es ist besser geworden, aber ich muss aufpassen, nicht zu schnell zu viel zu wollen, denn ganz ausgeheilt ist es nicht. Sollte es wieder akut werden, suche ich mir auch einen Arzt dafür)

    Laut Plan ist in 5 Wochen der nächste Test-5er.

    Bis dann & allen Lesern viel Spass beim Laufen/gute Besserung bei Verletzungen & noch einen schönen Sonntag!

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    Bewapo (11.10.2020)

  26. #141
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    Idee

    Kleines update vor meinem „Saisonhöhepunkt 10km Sylvesterlauf“:

    mein Training (nach lauftipps-Flex-Plan für die Zielzeit 47:29) lief die ersten 5 Wochen ganz okay: bei den Tempoeinheiten habe ich die Vorgaben (im Durchschnitt, noch nicht gleichmässig) geschafft, war bei den langsamen/langen Läufen noch ca. 20 s/km langsamer, aber gefühlt auf dem aufsteigenden Ast und guter Dinge, in den verbleibenden 6 Wochen noch in die nötige Form zu kommen.

    Nun gab es einen Dämpfer: zunächst hatte ich mich beim Bearbeiten meiner verkürzten Beinrückseiten überdehnt, und seitdem ein leichtes Ziehen in der Region oberer femoris/ gluteus. Weil beim Warmmachen und Einlaufen mit Steigerungsläufen keine Bewegungseinschränkungen spürbar waren, bin ich dienstags damit ins Intervalltraining gegangen. Im 2. Intervall gab es in der gereizten Region ein kurzes Stechen und daraufhin machte der Muskel zu, es ging nur noch Hoppeln. Zu Hause habe ich vorsichtig gedehnt, gerollt, gekühlt, warm gebadet, eine Schmerztablette eingeworfen.

    Bis Donnerstag wurde es etwas besser, also bin ich erneut laufen gewesen (langsamer DL statt TDL), um wenigstens auf die Wochenkilometer zu kommen. Das hätte ich mal lieber lassen sollen, denn ab Freitag morgen humpele ich schon beim normalen Gehen. Diagnose dr. google: Muskelfaserriss.

    Da baut man wochenlang seit Juni vorsichtigst von 1-2 die Woche und 10.20 Wkm wieder die Umfänge auf, legt lieber eine Entlastungswoche mehr als zu wenig ein, bringt sich mit der Mentalität einer Wanderdüne in eine Verfassung, in der das Laufen langsam wieder anfängt, Spass zu machen, glaubt, man hätte den schwarzen Gürtel in Geduld erlangt, um sich dann doch wieder durch Übermut/Blödheit selber einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen und einsehen zu müssen, dass man gerade die Seepferdchenprüfung macht. Ihr dürft mich gerne auslachen.

    Der Silvesterlauf wurde inzwischen abgesagt, insofern habe ich nur den Druck, den ich mir selber wegen des Erreichen des Jahresziels mache. Das habe ich noch nicht abgeschrieben, mal sehen, wie lange ich pausieren muss.

    Positiv ist, dass sich seit langem wieder etwas an der Gewichtsfront tat (-4kg in 2 Wochen), vielleicht kann ich die erneute Zwangspause ja durch Abwurf von Ballast kompensieren.

    Und gelaufen wird weiterhin, wenn auch nur virtuell:

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    Allen Lesern gute Läufe und ein schönes Wochenende.

  27. #142
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Oh Scheibenkleister, da wünsche ich mal gute Besserung! Schon Termin beim Onkel Doktor gesichert?

    Zitat Zitat von Mutinho Beitrag anzeigen
    Positiv ist, dass sich seit langem wieder etwas an der Gewichtsfront tat (-4kg in 2 Wochen), vielleicht kann ich die erneute Zwangspause ja durch Abwurf von Ballast kompensieren.
    Hoppla, davor muss ich eindringlich warnen. Damit wirst du zwar ganz easy jede Menge Gewicht verlieren - aber vor allem Muskeln, denn Fett ist treuer als Muskeln! Ich habe genau das probiert während einer Zwangspause in der ersten Jahreshälfte und es ging jämmerlich schief. Ich weiß nicht welches Training du derzeit machen kannst, aber aufs Abnehmen drängen würde ich nur, wenn du durch regelmäßiges Training die tägliche Frage deines Körpers "Ist das Fett oder kann das weg?" mit einem klaren "Ja, weg damit, aber nur wenn's keine Muskeln sind" beantworten kannst.

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    Mutinho (23.11.2020)

  29. #143
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Oh Scheibenkleister, da wünsche ich mal gute Besserung! Schon Termin beim Onkel Doktor gesichert?
    Dankeschön!

    Nein, ich kuriere das nebenbei aus und möchte derzeit nicht durch Arztpraxen tingeln.
    Gestern war z.b. wieder Spazieren möglich. Es sticht aber noch, wenn ich über Hindernisse steige, und Anstiege gehen nur seitlich.
    Vielleicht ist es in ein paar Tagen wieder erledigt.

    Hoppla, davor muss ich eindringlich warnen. Damit wirst du zwar ganz easy jede Menge Gewicht verlieren - aber vor allem Muskeln, denn Fett ist treuer als Muskeln! Ich habe genau das probiert während einer Zwangspause in der ersten Jahreshälfte und es ging jämmerlich schief. Ich weiß nicht welches Training du derzeit machen kannst, aber aufs Abnehmen drängen würde ich nur, wenn du durch regelmäßiges Training die tägliche Frage deines Körpers "Ist das Fett oder kann das weg?" mit einem klaren "Ja, weg damit, aber nur wenn's keine Muskeln sind" beantworten kannst.
    Im Gegensatz zu Dir, der mal eben v-o-r dem Wiedereinstieg 22kg abnimmt habe ich es geschafft, von März bis Oktober, parallel zur Joggerei 6kg zuzunehmen (BMI 26). Ja, davon können gerne 8-10 kg weg, leider gerade nicht durch Training. Du hast Recht, dann pausiere ich während der Laufpause mal lieber mit der Abnehmerei. Danke Dir für den Hinweis!

  30. #144
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    Nun bin ich zuversichtlich, bis 31.12. wenigstens noch eins der zwei Anfang des Jahres gesteckten läuferischen Jahresziele für 2020 erreichen zu können: 10 km in 47:29.
    Es hat etwas länger gedauert , doch nun ist sie da: neue 10km PB = 47:16 <-(Runalyze-Link)

    Die sollte eigentlich bereits an Sylvester fallen, doch kamen mir 2 Zerrungen dazwischen. An Sylvester bin ich daher nur 1km auf Zeit gelaufen und nach der 2. Pause im Januar habe ich den Trainingsplan ganz verworfen. Angedacht war dann eigentlich, mich erst wieder an Intervalltraining heranzutasten und dann die letzten 4 Wochen des Trainingsplans zu starten. Doch nun ist es mehr oder weniger einfach so passiert. Vor 2 Wochen rutschte mir bereits ein 8km TDL in der ursprünglich geplanten Zielpace (4:44) raus. Erst hinterher habe ich realisiert, dass die 2km tagesformbedingt auch noch drin gewesen wären. Nun habe ich das nachgeholt, wobei es heute mehr Arbeit war.
    Meine Umsetzung des 12-Wochen-Trainingsplans hat damit nicht 29, sondern nur 25 Wochen gedauert.

    Ausblick: was als Nächstes kommt, muss ich mir noch überlegen. In den 6 Wochen bis Himmelfahrt würde einerseits ein Steffny-HM-Plan reinpassen. Andererseits hätte ich auch Lust, ohne Plan weiter zu machen, allmählich Intervalltraining einzubauen und mir an Himmelfahrt als nächstes Highlight aus dieser Veranstaltung hier Internationaler Läuferzehnkampf 6 Strecken auszusuchen und für mich zu laufen. Bei 100, 200, 800, 1.500, 2.000 und 3.000m habe ich noch nichts stehen und bin die entweder auch noch nie oder zuletzt zu Schulzeiten gelaufen.

    Mal schauen, ob es wieder Monate bis zum nächsten update dauert, ich hoffe nicht.

    Bis dahin, frohe und gesunde Feiertage an alle

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    Bewapo (01.04.2021)

  32. #145
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    WOW - klasse Leistung

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    Mutinho (01.04.2021)

  34. #146
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    Zitat Zitat von Mutinho Beitrag anzeigen
    Andererseits hätte ich auch Lust ... mir an Himmelfahrt als nächstes Highlight aus dieser Veranstaltung hier Internationaler Läuferzehnkampf 6 Strecken auszusuchen und für mich zu laufen.
    Äh. Ja. Genau.

    Geschafft habe ich eine von den angepeilten sechs Disziplinen - am Donnerstag vormittag 1.500m in 5:49min (Runalyze-Link. Das wäre eigentlich ganz okay, hätte ich damit nicht schon mein ganzes Pulver für die 4 Tage verschossen. 400m abends? Gecancelt, weil schon das Einlaufen der reinste Krampf. 3.000 + 800m am Freitag? Hahahihihohohaha. 1000m am Samstag? da konnte ich gerade wieder 5km ohne Pausen langsam joggen. Zum Abschluss 5000m heute? Ich sortiere immernoch meine Knochen neu, freue mich über 10km am Stück und bin froh, dass es in 7er pace nicht mehr überall knirscht und knackt.

    Wenn Mehrkämpfer "Könige der Leichathletik" genannt werden, bin ich offensichtlich der Schah der Träumer

    Ausblick: 1-2 Wochen Laufpause, darüber nachdenken, wie ich nächstes Jahr ZWEI Disziplinen in 4 Tagen schaffe und welches (realistische) Ziel ich in der 2. Jahreshälfte anpeile.

    Einen schönen Sonntag noch allen Lesern.

  35. #147
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    kleines newsfeet-update:

    5 Tage nach dem 1.500m-Lauf (s.o.) waren meine Beine wieder halbwegs imstande für einen weiteren Tempoversuch: 3.000m in 12:50. "Halbwegs" weil noch nicht wieder ganz schmerzfrei und etwas steif. Ich hoffte auf sub12 und bin entsprechend angelaufen (4:06), konnte das Tempo aber nicht halten (4:18, 4:17).

    Unabhängig vom Ergebnis macht mir das schnellere Laufen eindeutig mehr Spass und ich würde das gern weiter forcieren, habe aber das Gefühl, dass meiner Orthopädie ein paar (hunderte? tausende?) Grundlagen-km fehlen, um das auch vertragen zu können. Das linke Knie und beide Sprunggelenke murren seitdem wieder regelmässig. Das mündete letztes Jahr in einer Laufpause. Also kann ich es für den Moment nur sein lassen und festhalten, dass die Kluft zwischen Traum und Realität ziemlich gross ist. Vielleicht ist es auch das falsche hobby. Vielleicht mach ich auch grundlegende Dinge falsch. Doch vielleicht kann ich mich über die nächsten Jahre aber auch noch etwas hochscheitern.

    Zumindest ist mir durch diese Aktion klar geworden, dass mein bisheriges Training - 4x/Woche, immer 1 Tag Pause nach Tempoeinheiten, nie gedoppelt - nicht für mehr ausreicht.

    Danach ging es erstmal weiter mit Abwechslung durch Radfahren, Rudern und nur langsamen bis lockeren Läufen mit Training des Alkoholstoffwechsels. Bei einem langen Lauf über 21km gestern habe ich endlich meinen Jahreskilometer-pacebunny, der bei Runalyze seit Jahresbeginn auf 2021 km eingestellt ist und dem ich seit einer Zerrung im Januar hinterher rannte, eingeholt . Die Jahres-km bleiben mein Primärziel, weil es bedeuten würde, verletzungsfrei zu bleiben.

    In 3 Wochen werde ich 2jähriges Laufjubiläum haben. Meine bisherige Bilanz gefällt mir nicht so richtig, daher werde ich bis dahin noch versuchen, meine 5 und/oder auch 10km Zeit aufzuhübschen. Der Greif-Prognose-Rechner meint anhand meiner letzten Ergebnisse über 1.5 und 3km: 5km 23:00, 10km 50:44. Kann also auch schiefgehen (PBs sind 23:13 und 47:14).

    Allen Lesenden gute Läufe, bis dann

  36. #148
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    Ich giesse feierlich einen symbolischen Fingerhut voll vergossenen Schweisses in den von unserer Rasse bereits über Jahrmillionen rennenderweise gefüllten Schweissozean und trage auf Platz 517.956.876.234 eine neue 5km PB ein: 22:03, gelaufen auf der Bahn, bei zum Glück etwas reduzierten Temperaturen und einsetzendem Sommer-Platzregen ab 3km.

    Teil 1 der Mission 'Läuferlebenslauf aufhübschen' ist damit vorerst erledigt. Das 10km TT wird dagegen evtl. ausfallen. Es soll hier richtig heiss werden & nächste Woche bekomme ich den ersehnten Impfsaft, mal sehen, wie mir die Verchippung bekommt.

    Allen Lesenden ein schönes Wochenende

  37. #149
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Mutinho Beitrag anzeigen
    nächste Woche bekomme ich den ersehnten Impfsaft, mal sehen, wie mir die Verchippung bekommt.
    Welche Sorte - Google oder Bill Gates? Unter Windows 10 oder schon das kommende Win 11?



    Ach ja, alles andere ist natürlich

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    Mutinho (12.06.2021)

  39. #150
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Welche Sorte - Google oder Bill Gates? Unter Windows 10 oder schon das kommende Win 11?


    WindowsBT, mit service pack 2 „Verknüpfung mit Staatstrojanern“ . Ne quark. Ich konnte inzwischen wählen (beides am gleichen Tag): entweder Überraschungsimpfe beim Hautarzt (was gerade da ist) oder BioNTech beim Hausarzt (der verimpft nur das), und werde nun BT bekommen.


    Ach ja, alles andere ist natürlich
    Dankeschön.

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    RunningPotatoe (12.06.2021)

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