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  1. #51
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    - das mit der kurzen Langstrecke.

    Neuliche in einer Gaststätte in Rudow (Märkische Schweiz).

    Zum Essen habe ich ein Radler alkoholfrei bestellt.
    Die Bedienung meinte, sie könne nur einen halben Liter servieren.
    Icke: "Na gut, wenn ich es nicht schaffe, dann schütte ich den Rest in den Mühlenbach (fließt direkt vor dem Fenster vorbei)".
    Beim auf den Tisch stellen: "Lassen Sie es sich trotzdem gut schmecken".
    Icke: "Danke und damit das Problem endlich vom Tisch ist: dann ist es eben ein großes Nulldreier".

    Ist auch OT.

    Knippi
    Zuletzt überarbeitet von hardlooper (21.11.2019 um 17:31 Uhr)

  2. #52

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    Lauf heute morgen absolviert, 3 Intervalle à 200 m, eins mit 150 m (nach einer Steigung ging einfach nicht mehr). Am Ende meiner Strecke (km 1,3 bis 5,3), die ich bewusst zügig laufe, musste ich ein paar Meter gehen. Die Anstrengung + kalte Luft führte doch zu etwas Husten.
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    Was mir aufgefallen ist: Das Ein- und Auslaufen (bzw. der Hin- und Rückweg zu "meiner" Strecke) ist 1,3 km lang und obwohl ich weder auf Pace noch auf Herzfrequenz achte sondern nur darauf, dass ich "entspannt" warm werde, ist das Tempo hier verhältnismäßig hoch. Meine dann folgende Strecke ist aber irgend ein organischer / lehmiger Boden mit ein wenig Split oder so (halt ein typischer Wander-/Radweg an einem Park). Heute morgen waren es beim Start 2° und der Boden gefühlt härter.
    Ich vermute, dass der weichere Boden ordentlich Leistung schluckt. Ich habe den Weg aus Jahre altem Halbwissen gewählt, dass weicher Boden besser für die Gelenke ist. Wie haltet ihr das?

  3. #53
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    1 Grund: Ich bin seit 3 Monaten stolzer Papa. Daher rührt einerseits auch meine Motivation, meine Kondition aufzubauen und möglichst noch 10 (bis 15) Jahre mit meinem Sohn mitzuhalten
    Ach herrje … dann wollen wir dir mal von Herzen wünschen, dass dein Herr Sohn sich lebensplanungsgemäß dem Kraftsport verschreibt und nicht plötzlich auf Ballett, Malerei oder Philosophie abfährt.

  4. #54
    Avatar von Durchbeißerin
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    Sieht kompliziert aus. Leistungsschlucker Boden? Solange der Untergrund überschaubar eben ist und du nicht in ein Pfützenloch trittst, würde ich mir 0,0 Gedanken machen. Trainier einfach weiter so gut du gerade kannst, dann hast du auch das bestmögliche Ergebnis.

  5. #55
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Vor den Toren Hannovers wurde mal jemand vom Erdboden verschluckt. Der war aber selber schuld, weil er unehrlich war.

    "Die populärste Erklärung liefert eine Sage. Demnach handelt es sich um die Fußstapfen eines Bauern, der zur Strafe für einen Meineid vom Erdboden verschluckt wurde."

    https://www.hannover.de/Kultur-Freiz...Trappen-Steine
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  6. #56
    Avatar von Durchbeißerin
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    Gefährlich ist das - schon winzige Abweichungen von der tatsächlichen Pace zur vermuteten Pace führen steil abwärts...

  7. #57

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    Zitat Zitat von Durchbeißerin Beitrag anzeigen
    Sieht kompliziert aus. Leistungsschlucker Boden? Solange der Untergrund überschaubar eben ist und du nicht in ein Pfützenloch trittst, würde ich mir 0,0 Gedanken machen. Trainier einfach weiter so gut du gerade kannst, dann hast du auch das bestmögliche Ergebnis.
    Naja, werden nicht auch Schuhe mit starker Dämpfung auf kurzen Distanzen gemieden? Ob der Boden oder der Schuh dämpft, ist ja erstmal egal

    Mir ist es eben nur aufgefallen. Es gibt auch ein paar Stellen (Brücken etc.), die betoniert sind. Auf meinem Niveau laufe ich ja nach keinem Maßstab "konstant", höchstens eben nach gefühlter Anstrengung. Und auf eben solchen Stellen sehe ich dann aber auch, dass ich direkt schneller laufe. Die Frage ist ja eher, wenn ich auch mal andere Strecken laufe: Würdet ihr Waldboden etc. bevorzugen, obwohl ihr ggfs. einen Wettkampf auf Asphalt austragt? Oder schränke ich mich sinnlos ein?
    Ich sehe ja auch keine Gefahr sondern habe nur eine Beobachtung eingestellt

  8. #58
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Mir ist es eben nur aufgefallen. Es gibt auch ein paar Stellen (Brücken etc.), die betoniert sind. Auf meinem Niveau laufe ich ja nach keinem Maßstab "konstant", höchstens eben nach gefühlter Anstrengung. Und auf eben solchen Stellen sehe ich dann aber auch, dass ich direkt schneller laufe. Die Frage ist ja eher, wenn ich auch mal andere Strecken laufe: Würdet ihr Waldboden etc. bevorzugen, obwohl ihr ggfs. einen Wettkampf auf Asphalt austragt? Oder schränke ich mich sinnlos ein?
    Es lebe die Vielfalt! Mal federnder Waldboden, mal Asphalt, mal Schotter - ich würde mich nicht auf einen Untergrund festlegen, schon gar wegen eines einzigen lächerlichen 5k-Wettkampfs.

    Und ja, verschiedene Untergründe fühlen sich verschieden an, erfordern mehr oder weniger Energieeinsatz. Ich laufe überwiegend auf Asphalt oder festgefahrenem Schotter, weil der natürliche Untergrund bei uns hier Lehm ist. Mein absoluter Horror ist Beton. Einer meiner Asphaltwege hat ein 500m langes Betonstück, warum auch immer. Absolut ekelhaft! Und trotzdem ist das halt mein Weg und gehört dazu.

    Wovor du dich ernsthaft hüten solltest, wären Wege, die ein seitliches Gefälle in immer dieselbe Richtung haben. Asphaltstraßen sind gerne so gebaut, damit der Regen abfließt. Geschotterte Waldwege apern gerne so aus, dass sie zur Spurmitte hin seitlich abfallen. Da ist dann Abwechselung gefragt - wenn die ganze Asphaltstraße nach rechts hängt, irgendwann wenden und dieselbe Strecke zurück laufen, dann hängt's nach links und gleicht sich aus. Beim Schotterweg öfter mal die Spur wechseln.

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Hypernia (24.11.2019)

  10. #59

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    Weichen Böden (Sand, Schotter, Waldboden) dämpfen und das kostet Energie und Geschwindigkeit, aber im Training kommt es ja nicht darauf an möglichst schnell zu laufen, sondern die richtigen Trainingsreize zu setzen. Neben der Dämpfung gibt es auch noch den Effekt, dass man sich nicht so gut abstoßen kann, sondern immer ein Stück zurück rutscht.

    Auf meiner Hausrunde gibt es ein kurzes Stück, da kann man entweder am Strand durch weichen Sand oder nebendran auf dem gepflasterten Weg laufen. Meistens laufe ich durch den Sand, man erkennt die Stelle in der Paceaufzeichnung sofort. Ich hätte keine große Lust 10 km durch weichen Sand zu laufen (barfuss am Meer schon, aber das ist wieder was anderes), aber ich mag wechselnde Untergründe und ich denke es kräftigt die Sprunggelenke. Irgendwie scheine ich da aber die Ausnahme zu sein, fast alle anderen laufen auf dem Weg.

    Ob viel Dämpfung besser für die Gelenke ist, da könnte man lange drüber diskutieren. Hersteller von stark gedämpften Schuhen würden das sicher so sagen, andererseits kann man auch barfuss auf Asphalt laufen. Letzlich kommt es auf das Zusammenwirken zwischen Schuh, Untergrund, Laufstil, Ermüdungsgrad usw. an.

    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Auf meinem Niveau laufe ich ja nach keinem Maßstab "konstant", höchstens eben nach gefühlter Anstrengung.
    Gefühlte Anstrengung ist auch ein Maßstab und ganz sicher nicht der schlechteste. Mach weiter so, nach Gefühl und auf wechselnden Untergründen.

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Run4Cake:

    Hypernia (24.11.2019)

  12. #60

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    Nach Puls trainieren oder barfuß.
    Wenn man sich dran gewöhnt hat, beides gleichzeitig.

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    Hypernia (24.11.2019)

  14. #61
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Dann aber den Fußpuls nicht vergessen


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  15. #62

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    Nach dem letzten Lauf habe ich etwas meine Fußmuskulatur gemerkt. Mein Zeitfenster für Sport in den nächsten Tagen war heute morgen um 6. Da ich sowohl in den Füßen (vom Laufen), als auch im Beinbeuger (vom Krafttraining) nicht 100 % erholt war, habe ich auf Intervalle verzichtet und versucht, einfach ein konstantes Tempo zu laufen. Heute ging es recht leicht von der Hand, ich war anfangs eher zu schnell und musste mich etwas einbremsen, um auch den Rückweg zu schaffen. Die ersten 1,3 km ab der Haustür sind Hinweg und irgendwann drehe ich immer um. Auf der ersten Hälfte meiner eigentlichen Strecke sind 1,4 % Gefälle. Die merke ich abwärts gefühlt nicht, nach dem Umdrehen bin ich aber langsamer und/oder angestrengter. Hat vermutlich zumindest zum Teil auch damit zu tun. Nach meiner "eigentlichen" Strecke ging es mir besser als die letzten Male an diesem Punkt, es gab keinen Ich-glaub-ich-muss-kotzen-Moment und ich konnte "zügig auslaufen" . Nur unmittelbar nach der Strecke gehe ich weiterhin die ersten ca. 150 m, da hier 5 % Gefälle direkt nach der maximalen Belastung für mich zu sehr nach Überlastungsrisiko bei zu wenig Mehrwert klingen.

    Ich versuche auch (schon), auf eine vernünftige Technik zu achten. Schultern zurück, Kopf gerade, hohe Schrittfrequenz, Arme (fast) parallel zur Laufrichtung schwingen. Für mich gibt es aber auch ein "natürliches" Minimaltempo - wenn ich in der Vergangenheit mal langsamer laufen musste, wird es irgendwie sehr anstrengend und hölzern vom Bewegungsablauf. Umgedreht glaube ich, dass das Abdrücken mit den Füßen und das Schwingen der Beine etc. erst mit höherem Tempo kommt bzw. wenn ich zügiger laufe, laufe ich auch anders als bei einem gemütlichen Tempo. Teilt ihr diese Einschätzung?

    Was mir auffällt: Da ich meistens entweder konstant zügig laufe oder ein paar Intervalle einbaue (also hohe Intensität habe), ist die Gesamtdistanz bei mir momentan relativ fix / kurz. Vorher wurde mir ja auch mal empfohlen, auch darüber Varianz rein zu bringen. Evtl. werde ich mal dann, wenn die Voraussetzungen gerade nicht gut sind, Tempo raus nehmen und weitere Distanzen laufen?

    Mein heutiger Lauf:
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  16. #63
    Avatar von Laval
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    Was wird aus 5 km in <25 eigentlich so eine Wissenschaft gemacht.
    Wenn du einmal die Woche läufst, solltest du das irgendwann locker schaffen.(Egal wie.)

    Du machst dir über Zahlen Gedanken, an die Leute, die schon ewig laufen nicht mal denken.
    Ich koche mir auch kein Kaffee und kontrolliere dann meinen Puls, ob der nun 10 Schläge zu hoch ist weil der Kaffee zu stark war.

    Über die Lauftechnik brauchst du dir erstmal sowieso keine Gedanken machen.
    Ändert sich sowieso mit dem Tempo. (Hast du selber ja auch schon festgestellt)
    Haltung passt doch, wie du bestätigst.

    Mache übrigens auch 3 mal die Woche Krafttraining. (Lauf-bezogen, ob nun so oder allgemein, Jacke wie Hose)
    Dazu dann noch 4-5 Laufeinheiten. Geht also auch.

    Weniger Theorie. Lauf einfach.
    Du sagtest zwar, dass du nur einmal laufen willst, aber du könntest auch eine weitere Einheit an das Krafttraining hängen.
    Also lockere lange Einheit an das Krafttraining und den einen festen Lauftag variieren.

    Wenn du von Anfang an jeden kleinsten Kram durchdenkst und alles überprüfst, dann verlierst du irgendwann den Spaß.
    Und im Endeffekt ist doch das der Grund, warum die meisten Laufen.
    5 km - 16:54 | 10 km - 34:11

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Laval:

    Durchbeißerin (28.11.2019)

  18. #64
    Avatar von TerraP
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    Zitat Zitat von Laval Beitrag anzeigen
    Wenn du von Anfang an jeden kleinsten Kram durchdenkst und alles überprüfst, dann verlierst du irgendwann den Spaß.
    Und im Endeffekt ist doch das der Grund, warum die meisten Laufen.
    Nicht von sich auf andere schließen. TE wirkt als denke er gern über solche Dinge nach. Auch wenn das keinen Fortschritt in Sachen Leistung bringt - warum sollte es ihm den Spaß rauben?

    Bei mir selbst ist die geistige Beschäftigung mit einem Hobby zum Beispiel auch immer der halbe Spaß. Sonst würde ich mich auf meinem Leistungsniveau auch nicht ständig in nem Laufforum rumtreiben, um dort Threads zu lesen, wo irgendwann mal jemand sub 3:20 mit 3 bis 4 mal Training pro Woche laufen wollte und jetzt völlig andere Menschen 7 mal pro Woche für sub 2:30 laufen.

    Wer weiß, wohin sich dieses Thema hier noch entwickelt.

  19. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von TerraP:

    Hypernia (03.12.2019), RunningPotatoe (30.11.2019)

  20. #65
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von TerraP Beitrag anzeigen

    Wer weiß, wohin sich dieses Thema hier noch entwickelt.
    Das hängt davon ab, wieviele hier an den Weihnachtsmann glauben.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  21. #66
    Avatar von Laval
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    Nicht von sich auf andere schließen. TE wirkt als denke er gern über solche Dinge nach. Auch wenn das keinen Fortschritt in Sachen Leistung bringt - warum sollte es ihm den Spaß rauben?
    Okay vielleicht hätte ich schreiben sollen: ...vielleicht/eventuell verlierst du dann irgendwann den Spaß.

    Wer weiß, wohin sich dieses Thema hier noch entwickelt.
    Ich hab gehört es soll ganz gut sein einfach mal loszulaufen und irgendwann unterwegs dann auf einer Bank oder im Wald pausieren und für ein Stündchen ein Buch lesen. Danach dann wieder zurück.
    Ich weiß aber nicht ob man das so machen kann oder ob die Muskeln einem dann Probleme bereiten.

    Das hängt davon ab, wieviele hier an den Weihnachtsmann glauben.
    5 km - 16:54 | 10 km - 34:11

  22. #67

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    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich (32 Jahre, 185 cm, 91 kg) habe mir zum Ziel gesetzt, 5 km in 25 Minuten zu laufen. Dieses Ziel möchte ich spätestens im Juli 2020 erreichen.
    Das schaffst du locker.

    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Bislang bin ich ca. 3 mal pro Woche im Fitnessstudio - und möchte dies auch beibehalten. Das Laufen ist bei mir sportlich gesehen nur Prio 2 und soll sich nach Möglichkeit dem unterordnen.
    Selbst wenn Laufen prio 1 werden würde, würde ich nicht viel daran ändern (die gaaaaanz-alllllllllllermeisten Hobby-Läufer machen da zu wenig. Da wird ein wenig Alibi-Stabi gemacht und das wars). Zu überdenken wäre eher dann eher das Ziel des Krafttrainings und die Ernährung.

    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Wenn man sich in die Theorie einliest, findet man viel bezüglich viel Zeit in GA1, wenig Zeit verbringen in GA2 und später oder zum schneller werden verschiedene Formen von Intervalltraining.
    Das ist schon korrekt. Aber was diesen Theorien immer fehlt ist die Feststellung, dass hohe Ausdauerleistung eine hohe Leistungsfähigkeit in mehreren Dimensionen bedeutet: Grundlagenausdauer, maximale Sauerstoffaufnahme, Maximalkraft, Kraftausdauer, Koordination, Schnelligkeit usw.
    Wenn du nur Grundlagenausdauer trainierst, dann wird das nix, weil der Rest fehlt. Was richtig ist, ist dass man zunächst an den Grundlagen arbeiten sollte. Aber da gehören auch die Dimensionen Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Kraftausdauer dazu. Was dir diese Theorie eigentlich nur sagen will ist, dass es am Anfang wenig Sinn macht an der Vo2Max gezielt zu arbeiten. An spezifischer Kraft, Kraftausdauer, Schnelligkeit und Koordination kannst und musst du trotzdem von Anfang an arbeiten. Das fällt nicht vom Himmel.
    Wenn du also dein Krafttraining beibehältst, dann machst du schon sehr, sehr viel richtig. Achte ab jetzt einfach noch einen Zacken mehr auf deine Oberschenkelrückseite, Adduktoren, Waden und Sprunggelenke. Dazu kannst du durchaus schon jetzt an deiner Lauftechnik arbeiten (kleine Steigerungsläufe usw.). Es ist auch keine schlechte Idee das von Anfang an mit Trainer zu machen. (Was aber natürlich richtig ist: Du musst/sollst/darfst jetzt am Anfang noch nicht hart trainieren. Es geht am Anfang darum, den Körper an das Tempo zu gewöhnen). Ansonsten hast du ja schon Input bekommen. Einfach 1x die Woche länger (60-90min) und gemütlich (langsam) Joggen und einmal an der Lauftechnik arbeiten (mit ein und auslaufen 45min. Zunächst nur Technik und Koordination, später auch Sprints) . Das sollte schon reichen. In Richtung Frühjahr kommt dann noch eine 3. Einheit hinzu, da kannst du dann zusätzliche Schwerpunkte setzten: Intervalle, Fahrtenspiele, Tempoläufe, Berganläufe oder oder... Im Juli siehst du dann wo du stehst und planst neu.

    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    In der Praxis habe ich während 1:00-1:15 im Fitnessstudio laut Uhr (Garmin Forerunner 35) ca. 50 Minuten lang einen Puls im GA1-Bereich (inklusive einiger, kurzer "Intervalle" unter Belastung). Ich verspreche mir hiervon also einen trainierten Fettstoffwechsel.

    Mein erster Gedanke war nun, dass das Training im Fitnessstudio langsame Läufe bezüglich Fettstoffwechsel ersetzen kann und ich einmal wöchentlich oder alle 5 Tage "intensiv" laufen gehe und immer mehr und längere Intervalle einbaue.
    Vergiss das ganz schnell wieder. Mach das Krafttraining so, wie man Krafttraining macht. Das ist kein Cardiotraining. Mit der Grundlagenausdauer ist was ganz anderes gemeint. Da geht es darum, dass du bei Grundlagenbelastung sehr lange (über viele Stunden) durchhältst ohne einzubrechen. Je besser du trainiert bist, desto höher ist dabei das was für dich "Grundlagenbelastung" ist. Um was es geht kannst du körperlich selbst erfahren, wenn du dich aufs Rad setzt und einfach mal 5-6h fährst (Das Fahrrad eignet sich ganz gut als Werkzeug, um das herauszuarbeiten).

    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Über weiteren Input wurde mir geraten, für dieses mickrige Ziel "einfach so" mein Tempo mit der Zeit anzuheben und immer konstant zu laufen.
    Äh, ja das ist richtig. Wir (eine kleine Gruppe) laufen etwa 2km zum Aufwärmen vor dem Krafttraining (oly). Das Durchschnittstempo liegt dabei so zwischen 4:50 und 5min/km. Und ja, wir halten uns zurück - ist ja "aufwärmen". D.h. du als junger Hüpfer müsstest dein Ziel von 25min eigentlich schon nur durchs Aufwärmtraining vorm Pumpen erreichen können ... .
    Wenn du gezielt trainierst, wirst du sicher bis zum Sommer deutlich unter 25 min kommen. Aber es ist auch völlig ok, dass du dir für das erste Jahr noch keine zu hohen Ziele setzt. (Aus eigener und leider nicht ganz verletzungsfreier Erfahrung: die großen Muskeln und eine geile Vo2Max sind schnell aufgebaut. Die Verbesserung der Belastbarkeit von Sehnen und Bändern dauert deutlich länger ...)

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Angstbremser:

    Hypernia (03.12.2019)

  24. #68

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    Meinen für Samstag geplanten Lauf musste ich schon wieder vorziehen, da ich den ganzen Tag auf einem Umzug geholfen habe.

    Gefühlt hat sich die höhere Belastung bemerkt gemacht. Donnerstag habe ich im Fitnessstudio noch 20 Minuten Ausdauer angehängt. Am Freitag haben sich meine Knie nicht perfekt angefühlt. Also Tempo gedrosselt und 6 km in 39 Minuten.


    Zitat Zitat von Angstbremser Beitrag anzeigen
    Das schaffst du locker.
    Danke


    Zitat Zitat von Angstbremser Beitrag anzeigen
    Das ist schon korrekt. Aber was diesen Theorien immer fehlt ist die Feststellung, dass hohe Ausdauerleistung eine hohe Leistungsfähigkeit in mehreren Dimensionen bedeutet: Grundlagenausdauer, maximale Sauerstoffaufnahme, Maximalkraft, Kraftausdauer, Koordination, Schnelligkeit usw.
    Wenn du nur Grundlagenausdauer trainierst, dann wird das nix, weil der Rest fehlt. Was richtig ist, ist dass man zunächst an den Grundlagen arbeiten sollte. Aber da gehören auch die Dimensionen Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Kraftausdauer dazu. Was dir diese Theorie eigentlich nur sagen will ist, dass es am Anfang wenig Sinn macht an der Vo2Max gezielt zu arbeiten. An spezifischer Kraft, Kraftausdauer, Schnelligkeit und Koordination kannst und musst du trotzdem von Anfang an arbeiten. Das fällt nicht vom Himmel.
    Wenn du also dein Krafttraining beibehältst, dann machst du schon sehr, sehr viel richtig. Achte ab jetzt einfach noch einen Zacken mehr auf deine Oberschenkelrückseite, Adduktoren, Waden und Sprunggelenke. Dazu kannst du durchaus schon jetzt an deiner Lauftechnik arbeiten (kleine Steigerungsläufe usw.). Es ist auch keine schlechte Idee das von Anfang an mit Trainer zu machen. (Was aber natürlich richtig ist: Du musst/sollst/darfst jetzt am Anfang noch nicht hart trainieren. Es geht am Anfang darum, den Körper an das Tempo zu gewöhnen). Ansonsten hast du ja schon Input bekommen. Einfach 1x die Woche länger (60-90min) und gemütlich (langsam) Joggen und einmal an der Lauftechnik arbeiten (mit ein und auslaufen 45min. Zunächst nur Technik und Koordination, später auch Sprints) . Das sollte schon reichen. In Richtung Frühjahr kommt dann noch eine 3. Einheit hinzu, da kannst du dann zusätzliche Schwerpunkte setzten: Intervalle, Fahrtenspiele, Tempoläufe, Berganläufe oder oder... Im Juli siehst du dann wo du stehst und planst neu.
    Würdest du folglich Dinge wie Lauf-ABC einbauen?

    Ich musste die Woche noch mal umplanen, da ich ab jetzt Mittwochs keine freie Zeit zur Verfügung habe. Das würde vermutlich mit deinen Vorschlägen gut zusammenpassen:
    Montag Kraft
    Dienstag "entspannter" bzw. konstanter Lauf, ggfs. inkl. Lauf-ABC?
    Mittwoch frei
    Donnerstag Kraft + 20 Minuten intensives, angehängtes Cardio im Studio (z. B. Crosstrainer, um Trainingseffekt mit reduzierter Belastung zu haben)
    Freitag frei
    Samstag "intensiver" Lauf, z. B. mit (anfangs wenigen, kurzen und später mehreren, längeren) Intervallen oder Steigerungsläufen
    Sonntag frei
    Was meinst du mit Sprunggelenke trainieren?


    Zitat Zitat von TerraP Beitrag anzeigen
    Nicht von sich auf andere schließen. TE wirkt als denke er gern über solche Dinge nach. Auch wenn das keinen Fortschritt in Sachen Leistung bringt - warum sollte es ihm den Spaß rauben?
    Exakt! Wenn ich heute meine nächsten Wochen und Monate in Excel und Formeln packen könnte, wäre das definitiv kein Verlust für mich

  25. #69

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    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Würdest du folglich Dinge wie Lauf-ABC einbauen?
    ja. Lass dir das aber bitte von jemanden zeigen, der das kann. (Clean and jerk - oder was immer du trainierst - hast du ja hoffentlich auch nicht auf YouTube gelernt).

    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Ich musste die Woche noch mal umplanen, da ich ab jetzt Mittwochs keine freie Zeit zur Verfügung habe. Das würde vermutlich mit deinen Vorschlägen gut zusammenpassen:
    Montag Kraft
    Dienstag "entspannter" bzw. konstanter Lauf, ggfs. inkl. Lauf-ABC?
    Mittwoch frei
    Donnerstag Kraft + 20 Minuten intensives, angehängtes Cardio im Studio (z. B. Crosstrainer, um Trainingseffekt mit reduzierter Belastung zu haben)
    Freitag frei
    Samstag "intensiver" Lauf, z. B. mit (anfangs wenigen, kurzen und später mehreren, längeren) Intervallen oder Steigerungsläufen
    Sonntag frei
    im Prinzip ja. Aber meiner Ansicht nach brauchst du für den Anfang (noch) keine Intensität. Lass es bis Februar ruhig aber dafür technisch sauber angehen - also schon Steigerungsläufe aber nicht bis zum Anschlag sondern Qualität vor Quantität. Eine saubere und effiziente Lauftechnik ist jetzt erst mal wichtiger.



    Zitat Zitat von Hypernia Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit Sprunggelenke trainieren?
    sorry, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich meine "das Übliche": Mobilisieren und kräftigen (das machst du beim Lauf-ABC und beim Dehnen) sowie Propriozeptives Training (da habt ihr sicher irgendwelche Wackelbretter im Studio). Da kannst du mal schauen, was die Fußballer oder Skifahrer machen. Hintergrund: Verletzungsprophylaxe, außerdem kannst du dann dein Renntempo auch auf Kopfsteinpflaster halten.

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Angstbremser:

    Hypernia (03.12.2019)

  27. #70
    Administrator Avatar von Tim
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    Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr die Spammer nicht zitieren würdet... Durfte jetzt 11 Reaktionen auf einen Spam-Beitrag entfernen. Vielen Dank auch. Und nun
    Viele Grüße
    Tim

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    RunningPotatoe (03.12.2019)

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