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  1. #26
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen

    Ach ja, die Pacer, die ich erlebt habe, auch der, ders vermasselt hatte, liefen nach Galloway-Methode.
    Ich musste erstmal googeln was die "Galloway-Methode" ist.
    Bisher kannte ich bloß die Galloway-Rinder.

    Vermutlich hätte ich mich gewundert wenn der Pacer plötzlich aufgehört hätte zu laufen und angefangen hätte zu gehen...,
    vielleicht hätte ich sogar gefragt ob alles in Ordnung ist


    Danke Tommi, wieder was gelernt

  2. #27
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Man muss aber erwähnen, dass die Comrades ein Ultra-Lauf sind und im Ultra-Bereich ist die Galloway-Methode ab Rennbeginn bei langsamen Läufern sehr häufig.

    Dass gerade die langsamsten Pacer hier auch so unterwegs sind, überrascht daher auf den zweiten Blick nicht so sehr wie auf den ersten. Nur sollte man bei Cut-Offs sehr genau wissen, was man tut.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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    klnonni (10.12.2019)

  4. #28
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Die denkbar schlimmste Pacer-Fehlleistung hab ich beim Comrades (Uphill) erlebt. Der hat seine Schützlinge zu langsam und ins Verderben laufen lassen und alle mussten beim Cut-Off aus dem Rennen aussteigen.

    Gruss Tommi
    Hallo Tommi, ich habe dieses Jahr beim Comrades ein ähnliches Erlebnis mit einem Pacer beobachtet. Dessen Strategie war so hanebüchen, dass mir die dicke Traube seiner Klienten von Herzen leid tat. Hab's in meinem Laufbericht ausführlich beschrieben.

    Gruß Udo
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  5. #29
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Hanebüchen trifft es gut. Pacertraube vor mir, ich lief einen Tick schneller und suchte schon einen Weg außenrum, also neben der Straße, da es richtig voll war. Wir liefen Bergab!!! Und genau im Abwärtslaufen stoppten die zur Gehpause! Bin fast in die letzten rein gelaufen.

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen


    War da nicht irgendwas mit "gleichmäßig"?
    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Man muss aber erwähnen, dass die Comrades ein Ultra-Lauf sind und im Ultra-Bereich ist die Galloway-Methode ab Rennbeginn bei langsamen Läufern sehr häufig.

    Dass gerade die langsamsten Pacer hier auch so unterwegs sind, überrascht daher auf den zweiten Blick nicht so sehr wie auf den ersten. Nur sollte man bei Cut-Offs sehr genau wissen, was man tut.
    Genau, gleichmäßige Durchschnittspace im Auge behalten. Ich hatte ja auch meine Gehpausen, aber nur an den Anstiegen und beim Verpflegen. Grundsätzlich halte ich persönlich nichts von Gehpausen "vor der Zeit" und hab es auch bei den längsten Ultras so lange wie möglich vermieden.

    Gruss Tommi

  6. #30
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Zumindest wäre eine Entschädigung kulant.
    Hallo klnonni, auch wenn man sich an Pacern orientiert, läuft man doch auf eigenes Risiko. Eine Entschädigung wäre schon aus diesem Blickwinkel heraus kaum durchzusetzen. Und ganz ehrlich: Wer sich ohne ein Mindestmaß an Selbstkontrolle einem Pacer voll "ausliefert" ist selber Schuld.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Ich habe mich noch nie für die Pacer interessiert, aber ganz ehrlich merkt man es den nicht, wenn man so langsam läuft, dass man an die Cut-Off-Zeit kommt?

    Ein Pacer ersetzt doch nicht das selbstständige Denken!?
    Du wirst kaum glauben wie oft ich unterwegs schon nach der Zeit oder den Kilometern gefragt worden bin. Von Leuten, die im Grundsatz einfach nur laufen wollen und das dann ohne Uhr tun. Für mich ist das auch okay. Vor allem wenn man sich so flott unterwegs weiß, dass die Überschreitung von Zeitlimits ausgeschlossen ist. Beim Comrades liegen die Verhältnisse etwas anders, als bei "normalen" Ultras oder Marathons. Man muss wissen, dass mehr als 95% der 20.000 (!) Starter Südafrikaner sind. Muss darüber hinaus wissen, dass ein Finish beim Comrades innerhalb der 12 Stunden Limit in Südafrika einen gesellschaftlichen Stellenwert* besitzt, für den mir in Deutschland zum Beispiel nichts Vergleichbares einfällt. Bei 20.000 Startern für eine Distanz von ca. 90 km dürfte klar sein, dass mindestens ein Drittel davon mit dem Zeitlimit ringen wird. Weil die Leute schlicht nicht ausreichend trainiert sind. Deshalb schafft etwa ein Viertel bis ein Fünftel der Starter das Finish nicht. Diese Läufer "merken" natürlich schon, wenn sie den Zwischen-Cut-Offs ziemlich nahe kommen - sofern sie auf die Uhr schauen. Wenn du aber ohnehin mit dir ringst/kämpfst, dann hast du womöglich gar nicht mehr die Energie dich gegen das Unausweichliche zu wehren. Verlässt dich auch blind auf den Mann an der Spitze.

    *) Mir hat das Comrades-Finish ein empfindliches Bußgeld erspart, als wir nach dem Wettkampf im Urlaub auf der Autobahn in Südafrika unterwegs waren und ich (irrtümlich) 114 km/h fuhr, wo nur 80 erlaubt waren. Als beim Aufnehmen meiner Personalien das Datum der Einreise abgefragt wurde, fiel mir das nicht ein. Also sagte ich, dass ich es nicht genau weiß, aber "since Comrades Marathon" im Land bin. Daraufhin wendete sich mein Schicksal, mit folgendem Dialog:

    Polizist: "You finished Comrades?"
    Ich: "Yes I did!"
    Polizist (hoch beeindruckt): "Are you shure?"

    ein paar belangslose Sätze später legte er seine Kladde weg, in die bereits einige meiner Daten eingetragen waren (unter einer Vielzahl anderer Sünder übrigens) und entließ mich mit dem Satz: "I forgive you for this time."

    Ich erzähle das nur, um zu verdeutlichen, was Südafrikaner bereits sind in ein Comrades-Finish zu investieren und wie stolz sie danach ihr Finisher-Shirt tragen. Und dass aus diesem Grund sehr viele am Rand ihrer Möglichkeiten über die nicht gerade einfache Strecke joggen.

    Gruß Udo
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  7. #31
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Hallo klnonni, auch wenn man sich an Pacern orientiert, läuft man doch auf eigenes Risiko. Eine Entschädigung wäre schon aus diesem Blickwinkel heraus kaum durchzusetzen.
    Ich hatte ja auch geschrieben "wäre eine Entschädigung kulant"
    Weil einen Rechtsanspruch sehe ich ja auch nicht.

    Laut Wiki:
    Unter Kulanz (lateinisch ex gratia, „aus Gnade“) versteht man das freiwillige Entgegenkommen zwischen Vertragspartnern im Geschäftsverkehr, ohne dass hierzu eine besondere Rechtspflicht besteht.


    Wenn es offizielle Pacer gibt, sollte man diesen vertrauen dürfen, so lange diese nicht aus gesundheitlichen Gründen ihre Pacer-Funktion abbrechen müssen.

    Aber ich sehe es ja genauso wie Du, deswegen hatte ja auch geschrieben
    Zitat:
    ".. aber ganz ehrlich merkt man es den nicht, wenn man so langsam läuft, dass man an die Cut-Off-Zeit kommt?
    Ein Pacer ersetzt doch nicht das selbstständige Denken!"


  8. #32
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Na ja, nicht so hart ins Gericht gehen mit den Läufern. Auch was das schauen auf die Uhr angeht. Je nachdem wie weit es noch ist und wie das Streckenprofil ist kann man sehr wohl, sehr lange auf der richtigen Spur sein. Und jeder der an seinem Limit unterwegs ist, der weiss wie schwierig es ist auszurechnen, wie lange er denn noch für die nächsten 13,2 km braucht, wenn er mit einer Pace von 6:23 unterwegs ist, und noch 1:21 Std. Zeit bis zum Cutoff hat.

    Reicht das, oder muss ich beschleunigen? Rechnet mal ohne Hilfsmittel

    Klar, wenn es dann nur noch 3 Min. für 1km ist, dann ists einfach, aber auch leider zu spät.

    Ich meine mir ging es ja in München ähnlich. Ziemlich genau am 40 km Schild überholte mich der 3:30er Pacer. Ich war dort bei 3:18:12 Std.

    Meine Gedanken begannen zu rasen, war ich zu langsam? Oder zu blöd die Uhr zu lesen? 12 Minuten für gut 2 km, das sind 6 Min. Pace. Aber warum brettert der dann an mir vorbei? Zwar fast alleine, aber es waren noch 2-3 Läufer an ihm dran. Ich war verwirrt und unsicher. Obwohl mir die ganze Zeit klar war, dass ich die 3:30 unterbiete.

    Fieberhaft habe ich gerechnet.

    Ich hatte keinen km schlechter als 5:40 und wurde auch gerade wieder schneller. Also alles in Butter. Oder? Oder nicht? Oder doch? usw. usw. usw. Es ist unfassbar was man da für Geister zu sehen beginnt und die einfachsten Rechenaufgaben nicht mehr gelöst bekommt. Bzw. sie löst aber sich selbst nicht mehr glaubt.

    Das ist total crazy.

    Und das war einfach nur ein flacher Marathon, kein Ultra, keine Berge, nix. Also im Prinzip einfach. Und doch war es kompliziert.

    Letztlich ist der 3:30er wohl bei 3:28 oder so ins Ziel gekommen, war also zu schnell, wenn man so will. Aber m.E. auch noch im Rahmen.

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    klnonni (10.12.2019)

  10. #33
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Na ja, nicht so hart ins Gericht gehen mit den Läufern. .
    Nein, ins Gericht gehen will ich weder mit den Läufern noch mit den Pacern.
    Ich glaube "kurze" Läufe bis Marathon sind was völlig anderes als Ultras.

    Wenn ich 90 km Laufen müsste, ich wäre so mit mir selbst beschäftigt, dass ich froh wäre auf den richtigen Weg zu bleiben - die Zeit wäre dann zweitrangig

    Deswege glaube ich auch nicht an irgend welchen Ansprüchen die man hätte, wenn man sich fälschlicherweise auf einen Pacer verlassen hat.
    Genauso wie ich gute sowie schlechte Tage habe, kann ein Pacer einen guten oder schlechten Tag haben.
    Nur wäre ja nett wenn der Pacer sobald er bemerkt er schafft seine Zeit nicht, seinen "Anhängern" es zu sagen - möglichst frühzeitig.
    Vermutlich Bedarf dies aber gerade bei bergigen Strecken viel Erfahrung.

  11. #34
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Es ist unfassbar was man da für Geister zu sehen beginnt und die einfachsten Rechenaufgaben nicht mehr gelöst bekommt. Bzw. sie löst aber sich selbst nicht mehr glaubt.
    Jupp.
    Mein ziemlich in die Hose gegangener Berlin-Marathon ist da auch ein schönes Beispiel. Ich war zwischen KM 28 und 37 so richtig im Eimer, brach auf eine Pace von ca. 6:15 weg (offizielle Zeitmessung, mit Gehpausen), danach fing ich mich wieder und lief die letzten 5km recht konstant mit 5:45er Pace gen Ziel und kam dort nach 3:55:47 an. Bis knapp vorm Ziel (Genauer gesagt Brandenburger Tor, 400m vorm Ziel) hatte ich Angst, nicht mal die Sub4 zu schaffen und rechnete die ganze Zeit sinnlos hin und her.

    Im Nachhinein ist es doch ganz simpel: Ich hätte auf den letzten 5 KM über 4Minuten langsamer sein dürfen, eine 6:15er Pace hätte mir aber nur 2,5min gekostet, die Sub4 war nie in ernster Gefahr, solange ich nicht noch langsamer würde...

    Das ganze umgekehrt gegen ein hartes Zeitlimit - kann ich mir sehr gut vorstellen, wie man da offenen Auges ins Verderben läuft, obwohl die Körner noch gelangt hätten...

    (inzwischen habe ich eine Uhr, die mir die Zeit recht zuverlässig prognostiziert, mit dem Rechnen beim Lauf ist es bei mir hoffnungslos).

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    klnonni (10.12.2019)

  13. #35
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    (inzwischen habe ich eine Uhr, die mir die Zeit recht zuverlässig prognostiziert, mit dem Rechnen beim Lauf ist es bei mir hoffnungslos).
    Der muss man dann aber auch glauben schenken.

    Legendär mein "Verrechner" bei einem meiner Lalas zu München. Plan sagt 5:30 Pace. Also für 5km 22:30 Min.
    ..
    ..
    ..
    na ja, nicht ganz, das ist 4:30 Pace. Meine übliche schnelle Einheit.

    Ich hatte eigentlich 27:30 Min. Zeit. Aber ich Trottel denke doch tatsächlich die Uhr spinnt und laufe noch einen Tick schneller. Bis mir klar wird, dass ich die 22:30 nicht schaffen werde. Die Uhr aber auch nicht spinnt, da ich mir die 5km als Landmarke gemerkt hatte, gerade um sicher zu stellen, dass ich nicht von der Uhr abhängig bin. Konnte ja nicht ahnen, dass ich der Weaklink in der Geschichte bin

    Und da sage noch einer Laufen sein einfach.

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (10.12.2019), ruca (10.12.2019)

  15. #36
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Der muss man dann aber auch glauben schenken.
    Ich hatte mal eine Trainingseinheit bei der es am Ende richtig hart wurde, die aktuelle Pace brach richtig weg, ich konnte dabei richtig zusehen, egal, wie ich mich anstrengte....

    5.20
    5.30
    5.40
    5.50
    5.60 (??????)

    Ach, ich Idiot, das war die Distanz....

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  16. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    IamTheDj (Gestern), JoelH (10.12.2019), klnonni (10.12.2019), Lilly* (10.12.2019)

  17. #37
    Gold wert :-) Avatar von Lilly*
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    Herrlich eure Geschichten!

    Ich denke, jeder findet sich darin sehr gut wieder. Nur Nicht-Läufer können sich vermutlich nicht vorstellen, dass man beim Laufen selbst die einfachsten Rechenaufgaben nicht mehr hinbekommt. Die Tage erst hatte ich in einem anderen Thread erwähnt, dass ich Rechenaufgaben als Trick benutze. Wenn ich unterwegs am kämpfen bin oder keine Lust mehr habe und das Ende herbei sehne, helfen Rechenaufgaben super gut, um die Zeit gut rumzubekommen. Schließlich ist man damit ewig beschäftigt beim Laufen...

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich hatte mal eine Trainingseinheit bei der es am Ende richtig hart wurde, die aktuelle Pace brach richtig weg, ich konnte dabei richtig zusehen, egal, wie ich mich anstrengte....

    5.20
    5.30
    5.40
    5.50
    5.60 (??????)

    Ach, ich Idiot, das war die Distanz....
    Ok, DAS ist mir auch noch nicht passiert!

    Dafür was anderes, am Sonntag erst bei diesem Berglauf - lag aber an meiner neuen Uhr.
    Ich dachte, mir wird die Distanz angezeigt. Mir wurde 7 angezeigt, 7,1, dann 7,2, dann 8, usw....
    Ich dachte noch: "Wow! Wenn man so durch den Wald trailt, gehen die Kilometer ja echt viel schneller rum, als wenn man einfach stur geradeaus irgendwo lang läuft."
    Als ich bei 10 war, kam es mir aber doch sehr sehr seltsam vor, wie schnell 3km vorbei sein sollen...
    Da habe ich dann kapiert, dass mir die km/h angezeigt wurden.

    Hätte mich interessiert, wenn die nächste Steigung bergauf gekommen wäre, bevor ich es gecheckt habe, wie sehr ich mich gewundert hätte, dass die Kilometer plötzlich wieder weniger werden...

  18. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Lilly*:

    JoelH (11.12.2019), klnonni (10.12.2019)

  19. #38
    Avatar von klnonni
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    Ich bin letztes Jahr im Sommer mit Hund durch ein Waldstück gerannt durch den ich schon häufig gerannt bin.
    Als ich auf den Rückweg war, war ich mir sicher links abbiegen zu müssen und ärgerte mich noch über meine Hündin, die unbedingt gerade aus weiter wollte.
    Bis ich gemerkt habe, dass meine Hündin recht hatte, da hatte ich mich schon total verirrt.

    In meiner Verzweifelung schickte ich meine Hündin nach Hause und folgte ihr einfach.
    Über nie gesehene Wege, querfeldein durch die Wildnis, führte mich meine Hündin auf den kürzesten Weg (ca. 3km) zum Havelkanal,
    welcher auch durch unseren Wohnort fließt.
    Offenbar hatte ihre feine Hundenase das Wasser gerochen und wusste vom Kanal aus kennt sie den Weg.
    Seit dem wage ich es nicht mehr dem Hund zu widersprechen, wenn ich dehydriert und müde mit ihr durch mir unbekanntes Gelände laufe.

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    JoelH (11.12.2019)

  21. #39
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    ILaut Wiki:
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    Bin halt sprachlich manchmal überfordert. Das ist im Forum aber nicht schlimm, weil es da meist jemand gibt, der einem auf die Sprünge hilft.

    Gruß Udo
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  22. #40
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Die Tage erst hatte ich in einem anderen Thread erwähnt, dass ich Rechenaufgaben als Trick benutze. Wenn ich unterwegs am kämpfen bin oder keine Lust mehr habe und das Ende herbei sehne, helfen Rechenaufgaben super gut, um die Zeit gut rumzubekommen. Schließlich ist man damit ewig beschäftigt beim Laufen...
    Hallo Lilly,

    irgendwann geht auch das nicht mehr. Ich habe mehrfach erlebt, dass meine Konzentration nicht mehr ausreichte etwas auszurechnen. Dann gehen nur noch Mantras ...

    Gruß Udo
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