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  1. #26
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Für mich wäre der Weg über Sprintintervalle schon mal nicht schlecht um schnell laufen zu lernen.
    Meinst du damit so etwas wie 30-30-30? Ich bin da immer etwas zwiegespalten. Die sind auf jeden Fall gut und für Anfänger auch scheinbar leichter als 6x3min (obwohl der Q-Anteil in etwa gleich ist), aber dann müssen es auch wirklich mindestens 30 Intervalle sein. Wenn er bei 25 aufhört, hat er nur 50% des Trainingseffekts.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  2. #27

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    Zitat Zitat von butterkeks Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Die "hängt" bei zw. 5:45 und 6:00 min/km
    Läufst du bei einem Lauftreff? Das ist eher Grundlagentempo und Lauftreffgezockele mit Schwätzchen für Fortgeschrittene.

    Zitat Zitat von butterkeks Beitrag anzeigen
    bei meinem optimalen Laufpuls von 145.
    Ich weiss ja nicht, wo Dein Maximalpuls ist. Aber wenn der jetzt nicht bei 200 liegt, dann kommt mir das für das gemütliche Tempo eher hoch vor (bei deinem Umfang und der Lauferfahrung müsste 5:45 wirklich nur gemütliches Joggen sein).

    Zitat Zitat von butterkeks Beitrag anzeigen
    Maximal- und Ruhepuls hat sich auch nicht geändert. Ich mache regelmäßig zum Lauftraining auch Kraftsport und funktionales Training - an dem kann es eigentlich auch nicht liegen.
    Laufstil ist eigentlich auch sauber, laufe Vor/Mittelfuß mit Kadenz von ~170-180.

    Bin ich einfach "am Ende der Fahnenstange" angekommen oder einfach ungeduldig?

    Zu mir: 41J, 185cm, 80kg.

    Hat vielleicht jemand Tipps?

    (Ach so, Wettkämpfe laufe ich keine, gibt mir nichts. Aber eine gewisse Verbesserung wär halt schon schön.)
    Am Ende der Fahnenstange bist du noch lange nicht. Da geht in Deinem Alter noch viel mehr.

    Ich habe da einen Verdacht: Du läufst nie schnell und deshalb läufst du nicht schnell. Dazu kommt, dass Aussenwahrnehmung und Selbstwahrnehmung in Sachen Lauftechnik auseinander klaffen könnten. Ich glaube du steckst in der Autodidaktiker-Falle.

    Deshalb: Du brauchst neue Reize (weisst du, wie es sich anfühlt wenn die Lunge brennt und das Gehirn nur den einen Gedanken formt "Wann hört das auf?"), jemanden der sagt, wie du zu diesen Reizen kommst und dich wenn nötig bremst oder dir in den Arsch tritt (das kann man selbst nur schwer) und dieser Jemand sollte Ahnung vom Laufen haben. Wie wäre es mit einem Laufseminar, einem Marathonprojekt oder einem Verein?

  3. #28
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Meinst du damit so etwas wie 30-30-30? Ich bin da immer etwas zwiegespalten. Die sind auf jeden Fall gut und für Anfänger auch scheinbar leichter als 6x3min (obwohl der Q-Anteil in etwa gleich ist), aber dann müssen es auch wirklich mindestens 30 Intervalle sein. Wenn er bei 25 aufhört, hat er nur 50% des Trainingseffekts.
    Nein. Ich weiß nicht was TE unter Sprintintervale sich vorstellt... aber Du bist schon bei VO2max-Billats viel zu weit. Und das noch 30x (30x wird schon den ambitionierten Läufern vorgeschlagen)
    Es geht eigentlich um das erlernen des schnellen Laufschrittes mit kurzen Steigerungsläufen (Für TE sind das Sprints, für uns Steigerungs- oder Abläufe) Da sind schon 6x manchmal sehr viel.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  4. #29
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Angstbremser Beitrag anzeigen
    Am Ende der Fahnenstange bist du noch lange nicht. Da geht in Deinem Alter noch viel mehr.

    Ich habe da einen Verdacht: Du läufst nie schnell und deshalb läufst du nicht schnell. Dazu kommt, dass Aussenwahrnehmung und Selbstwahrnehmung in Sachen Lauftechnik auseinander klaffen könnten. Ich glaube du steckst in der Autodidaktiker-Falle.

    Deshalb: Du brauchst neue Reize (weisst du, wie es sich anfühlt wenn die Lunge brennt und das Gehirn nur den einen Gedanken formt "Wann hört das auf?"), jemanden der sagt, wie du zu diesen Reizen kommst und dich wenn nötig bremst oder dir in den Arsch tritt (das kann man selbst nur schwer) und dieser Jemand sollte Ahnung vom Laufen haben. Wie wäre es mit einem Laufseminar, einem Marathonprojekt oder einem Verein?
    +1
    So ist das.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  5. #30
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von butterkeks Beitrag anzeigen
    Wie kann ich schneller werden?
    Ich laufe seit etwa 5 Jahren, Wochenumfang ca. 30-40km. Mache 1x die Woche Sprint-Intervalle, manchmal Tempotraining und einen langen Lauf mit ca. 15km. Seit 2 Jahren merke ich eigentlich keine Verbesserung mehr meiner Laufleistung.
    Typische Anfängerfrage mit den üblichen Kommentaren. Am Ende gab es dann doch ein paar hilfreiche Hinweise.

    Manchmal hilft es, sich erst einmal ein gutes Buch über die Grundlagen der Trainingslehre zur Hand zu nehmen. Im nächsten Schritt könntest Du Dich fragen: Wieviel Zeit möchte ich investieren, um welches Ziel zu erreichen? Nachdem Du Dein erstes Ziel formuliert hast, zum Beispiel 10km in 40 Minuten, solltest Du Dich an jemanden wenden, der sich mit so was auskennt und unter Anleitung das Laufen lernen, jemand sprach bereits die Autodidaktikerfalle an. Nach 10 Jahren könntest Du dann vielleicht bei einer Zeit von 36min über 10km stehen (hättest einen anderen, austrainierten Körper) und Dich fragen: was könnte ich verändern, um mich noch einmal um 5sek zu verbessern? Dann wirst Du auch über Dein derzeitiges Grundlagentempo von 5:45/km lachen.

    Bist Du bereit, Dich auch mal im Training zu quälen? Attacke!
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (06.12.2019 um 07:43 Uhr)
    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
    800m in 2:08,91min (Sprinter)
    1500m in 4:43,29min (icke)
    3000m in 9:58min (Rolli)
    5000m in 17:32min (Rolli)
    10000m in 37:17min (Rolli)
    10km Strasse 36:48min (icke)
    Halbmarathon 1:21:52h (icke)
    Marathon? Keine Ahnung!

  6. #31

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    Schau doch Mal in den https://forum.runnersworld.de/forum/...b-45-Sub-47-30 Faden. Da kannst du lesen wie andere trainieren um sub45 zu laufen.

    Gruß emel
    5 km: 20:54 | Aug 19 --- 7,33 km (Alsterrunde): 32:07 | Jan 20 --- 10 km: 43:19 | Sep 19 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  7. #32
    Avatar von Bewapo
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    ....und noch ein paar Tipps: https://www.youtube.com/watch?v=JVG5yQLzfxY
    Den Channel finde ich insgesamt sehr interessant, ziemlich unterhaltsam und mit vielen wertvollen Tipps!
    Zuletzt überarbeitet von Bewapo (06.12.2019 um 12:31 Uhr)

  8. #33

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    Zitat Zitat von Bewapo Beitrag anzeigen
    ....und noch ein paar Tipps: https://www.youtube.com/watch?v=JVG5yQLzfxY
    Den Channel finde ich insgesamt sehr interessant, ziemlich unterhaltsam und mit vielen wertvollen Tipps!
    Vorsicht, das Video wendet sich an fortgeschrittene Triathleten. Die Trainingsgestaltung sieht nach Mittel- und Langdistanz aus. Das sind Leute, die in der Regel auf den kurzen Distanzen richtig schnell sind/waren (Ligawettkämpfe) und jetzt versuchen auf den langen Distanzen das Tempo mitzunehmen. Der Lange Lauf ist z.B. etwas unter Langdistanz-Renntempo. Da ist auch normalerweise auch noch 2-3x Schwimmen, 3x Radfahren (davon 1x richtig lang) und 1-2x Pumpen auf dem Plan. Das ist definitiv nichts für Freizeitläufer. Mit einem Körnchen Salz kann der TE natürlich schon was mitnehmen aber 1 zu 1 wird das nicht funktionieren.

  9. #34
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von butterkeks Beitrag anzeigen
    Ich laufe seit etwa 5 Jahren, Wochenumfang ca. 30-40km. Mache 1x die Woche Sprint-Intervalle, manchmal Tempotraining und einen langen Lauf mit ca. 15km. Seit 2 Jahren merke ich eigentlich keine Verbesserung mehr meiner Laufleistung. Die "hängt" bei zw. 5:45 und 6:00 min/km
    Hallo butterkeks,

    es kommt nicht so sehr darauf an was man trainiert, sondern wie. Ob man beim Training auch den Prinzipien für erfolgreiches Ausdauertraining entsprechend handelt. Vermutlich machst du seit Jahr und Tag, Woche für Woche dasselbe. Wie denn auch nicht, wenn du kein konkretes Ziel hast bzw. definierst. "Schneller werden" ist nicht konkret. Auch wenn du keine Wettkämpfe bestreitest, solltest du dich darauf festlegen für eine bestimmte Zielstrecke schneller zu werden. Vielleicht 5 km oder 10 km, ggf. auch Halbmarathon. Wenn du dich festgelegt hast, dann probierst du aus, in welcher besten persönlichen Zeit du derzeit diese Strecke laufen kannst. Beispiel: 10 km in 60 min. Dann setzt du dir ein Ziel. Fortsetzung des Beispiels: Etwa das Ziel diese 10 km in 3 Monaten in 50 min laufen zu können. Nimmst dir einen Trainingsplan für diese Strecke, trainierst danach und am Ende wirst du schneller sein.

    Einen Trainingsplan deshalb, weil er die Prinzipien erfolgreichen Ausdauertrainings berücksichtigt. Etwas, das du nicht selbst leisten kannst, wenn du dich nicht auskennst. Zum Beispiel die Grundregel der "ansteigenden Belastung" zu beachten oder diejenige des "optimalen Verhältnisses zwischen Belastung und Erholung". Sollte dir nicht geläufig sein, was mit Trainingsprinzipien überhaupt gemeint ist, dann findest du Rat auf unserer Internetseite. Unter "Themen für alle Läufer", "Trainingsprinzipien" steht alles Wissenswerte. Auch Trainingspläne gibt es da.

    Noch ein Hinweis: Jetzt, also in der beginnenden kalten Jahreszeit mit oft unzureichenden Trainingsbedingungen, sind die Voraussetzungen für dein Vorhaben denkbar ungünstig. Es wird häufiger vorkommen, dass alleine schon das Wetter (neben anderen Unwägbarkeiten des Alltags) deine Trainingsvorhaben durchkreuzt. Sinnvoller wäre so ein Trainingsvorhaben, das sich notgedrungen über etliche Wochen hinzieht, im Frühjahr umzusetzen.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  10. #35

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    Zitat Zitat von butterkeks Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Die "hängt" bei zw. 5:45 und 6:00 min/km bei meinem optimalen Laufpuls von 145. Maximal- und Ruhepuls hat sich auch nicht geändert.
    Laufstil ist eigentlich auch sauber, laufe Vor/Mittelfuß mit Kadenz von ~170-180.

    Bin ich einfach "am Ende der Fahnenstange" angekommen oder einfach ungeduldig?

    Zu mir: 41J, 185cm, 80kg.
    Meine Meinung bei dem Verhältnis Zeit zu Laufkadenz: zu kleine Schritte. Dabei zeigt auch der Laufpuls, daß der Körper mehr könnte. Beliebig schnell können aber die Beine nicht.
    Probier mal, längere Schritte zu machen. Die Umstellung wird vermutlich eher unangenehm sein, du würdest wahrscheinlich automatisch mehr Mittelfuß laufen, drum würde ich am Anfang die Kilometer pro Lauf verkürzen, weil sich der Bewegungsapparat erst umstellen muß.
    Zuletzt überarbeitet von spacy (14.12.2019 um 15:44 Uhr)

  11. #36
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von spacy Beitrag anzeigen
    Probier mal, längere Schritte zu machen. Die Umstellung wird vermutlich eher unangenehm sein, du würdest wahrscheinlich automatisch mehr Mittelfuß laufen, drum würde ich am Anfang die Kilometer pro Lauf verkürzen, weil sich der Bewegungsapparat erst umstellen muß.
    Du meinst, er soll einfach nur etwas weiter vor dem Körperschwerpunkt mit dem Fuß landen?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (14.12.2019)

  13. #37
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ja, dazu müsste er das vordere Bein dann richtig schön strecken, bevor er dessen Hacken ungespitzt in den Boden rammt. Und die Orthopädentermine werden noch knapper...

    Ich halte nix von solcher Rumdokterei isoliert an einzelnen Details und noch dazu im Selbstversuch. Wenn es Grund gibt, die Lauftechnik zu verändern, dann sollte jemand draufschauen, der sich auskennt und das Gesamtsystem versteht.

    Wenn er Sitzendtäter am Schreibtisch ist und deshalb gar keine ordentliche Hüftstreckung mehr zuwege bringt (hinten raus wird die Schrittlänge gemacht, nicht vorne!) dann geht der Schuss mit der Schrittverlängerung voll ins eigene Knie - und zwar wortwörtlich.

  14. #38

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    Ja, jetzt hat er genug Futter bekommen, das muss erst verarbeitet werden. Ob er sich nochmal meldet? Bin mal gespannt.😁

  15. #39

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ja, dazu müsste er das vordere Bein dann richtig schön strecken, bevor er dessen Hacken ungespitzt in den Boden rammt. Und die Orthopädentermine werden noch knapper...

    Ich halte nix von solcher Rumdokterei isoliert an einzelnen Details und noch dazu im Selbstversuch. Wenn es Grund gibt, die Lauftechnik zu verändern, dann sollte jemand draufschauen, der sich auskennt und das Gesamtsystem versteht.

    Wenn er Sitzendtäter am Schreibtisch ist und deshalb gar keine ordentliche Hüftstreckung mehr zuwege bringt (hinten raus wird die Schrittlänge gemacht, nicht vorne!) dann geht der Schuss mit der Schrittverlängerung voll ins eigene Knie - und zwar wortwörtlich.
    Jaja, der Empfänger bestimmt die Nachricht...
    Was ist denn an "etwas längere Schritte" nicht zu verstehen? Drei einfache Worte, die einem normalen Menschen sagen, das er seinen Schritt ein wenig verlängern könnte - nicht verdoppeln, nicht 50 oder 30 Prozent mehr, sondern nur "etwas"...

    Der Hinweis, daß dabei auch Schaden entstehen kann ist sicherlich in Ordnung, nur so pauschal formuliert dann auch leider Unfug. Wenn man sich alte Leute / Läufer und deren Trippelschritte anschaut, dann ist halt klar, warum es nur noch langsam vorwärts geht. Da der TE aber erst 41, eher groß und normalgewichtig ist, sowie seit 5 Jahren läuft, dürfte der Bewegungsapparat halbwegs in Ordnung sein, so daß man mal einen Versuch wagen könnte, ohne vorher hysterisch zum Doktor zu rennen.

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von spacy:

    Rolli (15.12.2019)

  17. #40
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ich halte nix von solcher Rumdokterei isoliert an einzelnen Details und noch dazu im Selbstversuch. Wenn es Grund gibt, die Lauftechnik zu verändern, dann sollte jemand draufschauen, der sich auskennt und das Gesamtsystem versteht.
    +1

    Vielleicht ist der TE auch jemand (sieht man häufiger), der ohne Kniehub läuft. Oder vorgebeugt in Sitzhaltung. Da wird der längere Schritt bestimmt lustig aussehen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  18. #41
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    (hinten raus wird die Schrittlänge gemacht, nicht vorne!)
    Einer der Läufermythen
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  19. #42
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von spacy Beitrag anzeigen
    Jaja, der Empfänger bestimmt die Nachricht...
    Was ist denn an "etwas längere Schritte" nicht zu verstehen? Drei einfache Worte, die einem normalen Menschen sagen, das er seinen Schritt ein wenig verlängern könnte - nicht verdoppeln, nicht 50 oder 30 Prozent mehr, sondern nur "etwas"...

    Der Hinweis, daß dabei auch Schaden entstehen kann ist sicherlich in Ordnung, nur so pauschal formuliert dann auch leider Unfug. Wenn man sich alte Leute / Läufer und deren Trippelschritte anschaut, dann ist halt klar, warum es nur noch langsam vorwärts geht. Da der TE aber erst 41, eher groß und normalgewichtig ist, sowie seit 5 Jahren läuft, dürfte der Bewegungsapparat halbwegs in Ordnung sein, so daß man mal einen Versuch wagen könnte, ohne vorher hysterisch zum Doktor zu rennen.
    Wir wissen zwar nicht, wie seine Lauftechnik aussieht, aber Du hast Recht. Tripel-flache Schritte ist die Lauftechnik der langsamen Läufer. Und kleine Verbesserung der Technik ein enormen Schub erzeugen kann.

    Also wieder mal: schnelles Laufen will gelernt werden.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. #43
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Einer der Läufermythen
    Also doch den Fuß weiter nach vorn bringen? Und wie?

    Gruss Tommi

  21. #44
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Wir wissen zwar nicht, wie seine Lauftechnik aussieht, aber Du hast Recht. Tripel-flache Schritte ist die Lauftechnik der langsamen Läufer. Und kleine Verbesserung der Technik ein enormen Schub erzeugen kann.

    Also wieder mal: schnelles Laufen will gelernt werden.
    Da sind wir uns voll einig - es will gelernt sein in all seinen Aspekten.

    Nur hängt es m.E. von der Konstitution des TE ab (z.B. Mobilität der Hüftgelenke), ob er den sicher gutgemeinten Rat "Längere Schritte machen" tatsächlich automatisch in eine bessere Lauftechnik umsetzt, oder ob in 20 Jahren Bürotätigkeit verkürzte Hüftbeuger ihn daran hindern, den Schritt nach hinten raus zu verlängern und statt dessen Fersenlandungen weiter vor dem Körperschwerpunkt erzwingen.

    Zu flachen Trippelschritten habe ich übrigens niemandem geraten, nur zur fachgerechten Beurteilung des Gesamtsystems.

  22. #45

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    Zitat Zitat von spacy Beitrag anzeigen
    Meine Meinung bei dem Verhältnis Zeit zu Laufkadenz: zu kleine Schritte. Dabei zeigt auch der Laufpuls, daß der Körper mehr könnte.
    Wie kommst du darauf? 170/min ist doch keine zu hohe Kadenz bei 6min/km. Hast du mal Mittelstreckenläuferinnen gesehen, die kleinen schnellen? Dagegen ist 170/min Zeitlupe.
    Ich halte Ferndiagnosen mit der Glaskugel für ziemlich sinnlos. Butterkeks bleibt eigentlich nur das zu tun, was jeder Sportler tun sollte, der auf einem Plateau feststeckt: Den Trainer wechseln.

  23. #46
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von spacy Beitrag anzeigen
    Meine Meinung bei dem Verhältnis Zeit zu Laufkadenz: zu kleine Schritte.
    So allgemein ist das sicher nicht richtig. Wo das Optimum liegt, ist sehr individuell. Wenn man es genau wissen will, hilft nur ein Powermeter. Mit dem kann man herausfinden, bei welcher Kadenz abhängig vom Tempo die niedrigste Leistung erbracht werden muss.
    Bei dem Leistungsniveau des TE ist das natürlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Da gibt es sicher größere Baustellen, aber das ist hier schon alles diskutiert worden.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von *Frank*:

    spacy (20.12.2019)

  25. #47
    It's Showtime! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Einer der Läufermythen
    Wo ist der Beleg?

    Und das hat Prof. Dr. Kuno Hottenrott zum Thema beizutragen:

    https://www.loges.de/de/service/maga...k-beim-laufen/
    M50 Runner's World Weltrekorde, bestenlistenfähige Strecken:
    800m in 2:08,91min (Sprinter)
    1500m in 4:43,29min (icke)
    3000m in 9:58min (Rolli)
    5000m in 17:32min (Rolli)
    10000m in 37:17min (Rolli)
    10km Strasse 36:48min (icke)
    Halbmarathon 1:21:52h (icke)
    Marathon? Keine Ahnung!

  26. #48
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Wo ist der Beleg?

    Und das hat Prof. Dr. Kuno Hottenrott zum Thema beizutragen:

    https://www.loges.de/de/service/maga...k-beim-laufen/
    Zu was ein Beleg? Und was hat Kollege Hottenrott so unseren Thema beigetragen?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  27. #49
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Zu flachen Trippelschritten habe ich übrigens niemandem geraten, nur zur fachgerechten Beurteilung des Gesamtsystems.
    Das habe ich nicht behauptet.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  28. #50
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    So allgemein ist das sicher nicht richtig. Wo das Optimum liegt, ist sehr individuell. Wenn man es genau wissen will, hilft nur ein Powermeter. Mit dem kann man herausfinden, bei welcher Kadenz abhängig vom Tempo die niedrigste Leistung erbracht werden muss.
    Bei dem Leistungsniveau des TE ist das natürlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Da gibt es sicher größere Baustellen, aber das ist hier schon alles diskutiert worden.
    Powermeter zeit aber nur die Momentaufnahme. Mit veränderte Technik verändern sich auch Spitzenkraftfähigkeiten bei unterschiedlichen Gelenkwinkel... also Längere Schritte verändern auch die Kraft-Längen-Verhältnis der Muskulatur.

    Ja, wir theoretisieren hier, was für TE überhaupt keine Bedeutung hat...
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

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