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  1. #1
    Rock´n´Run Avatar von MichaelB
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    Standard Dromos Athanaton 2020

    Moin,

    auf der Seite ist noch nichts zu finden, aber hier gibt es sogar schon das Datum...

    Weiß wer mehr?

    Gruß
    Michael

  2. #2
    Avatar von Mike1783
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    Zitat Zitat von MichaelB Beitrag anzeigen
    [...]Weiß wer mehr?
    Gruß
    Michael[...]
    Moin Michael!

    Da ich diese Daten [genau wie die für den Olympian Race (https://statistik.d-u-v.org/eventdet...?event=55110)] jeweils für meine griechischen Freunde im DUV-Kalender eingetragen habe kann, sollte wohl ich was dazu schreiben… .

    Ich bin ja 2018 und (kurzfristig, zur besseren/schnelleren Verarbeitung meines es ersten DNF - nach über 38 Jahren als Läufer…) auch 2019 beim Dromos Athanaton gestartet. Hierbei erhielt ich/jeder Starter jedes Mal auch bereits einen Fyler mit allen Daten für das darauffolgende Jahr, also 2019 auch bereits für 2020.

    Pavlos Goranitis, der eigentliche Macher des Dromos Athanaton, organisiert (zusammen mit seiner Frau und all ihren gemeinsamen Freunden) inzwischen sooooo unfassbar viele Läufe in Griechenland - komplett Ehrenamtlich - dass es inzwischen eben eine gewisse Zeit dauert, bis sie da auch immer im Netz auf dem neuesten Stand sind.

    Als Griechenlandfan weißt du ja mit: "Siga Siga" (Σιγά σιγά) etwas anzufangen … Das gilt auch und vielleicht sogar in besonderer Weise hier… .

    Also: Alles i.O. ! Du kannst darauf vertrauen, dass der 6. Dromos Athanaton 2020 an dem besagten Wochenende stattfinden wird, so die Welt nicht vorher untergeht.

    Da diese Strecke, wie auch die ganze Veranstaltung, so unfassbar schön ist bin ich eventuell da dann auch ein drittes Mal in Folge wieder dabei (… hängt von einer möglichen anderen Teilnahme ab, bzw. ob ich da Berücksichtigung finde…).

    Auf jeden Fall wird Udo 2020 beim Dromos Athanaton starten und richtet sich auch bereits nach diesen Daten, also ein sehr guter Grund mehr dort dabei zu sein...!

    2019 war Deutschland mit 5 Männern und einer Frau beim Dromos Athanaton vertreten und stellte damit das stärkste ausländische Kontingent aller Zeiten bei diesem Lauf! Kann gerne so weiter gehen!!!

    Die Griechen betrachten gerade auch jeden, jede ausländische(n) StarterIn IMMER und ÜBERALL als besondere Ehre… .

    Dazu nur mal ein Beispiel: Obwohl - Leistungsmäßig - völlig unverdient, habe ich 2019 die # 1 beim Dromos Athanaton von Pavlos bekommen… bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich daran denke… (meine erste # 1, als Sportler…)… Einfach weil ich so ein guter Botschafter für seinen Lauf war/bin (hab - u.a. - auch noch einen französischen und einen britischen Ultra-Freund 2019 zu diesem Lauf gebracht … .

    Falls du noch irgendwelche Fragen zu diesem Lauf hast, gerne jeder Zeit auch per Mail oder Telefon…

    LG, der Mike
    Die Kunst ist es, einmal mehr aufzustehen als man umgeworfen wird.
    Winston Churchill

  3. #3
    Rock´n´Run Avatar von MichaelB
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    Moin Mike,

    erstmal schönen Dank für Deine schnelle und ausführliche Rückmeldung
    Ja siga siga kenn ich natürlich - sollten wir hier in Deutschland auch das eine oder andere Mal versuchen

    Bislang ist es nur eine fixe Idee und auch gar nicht unmittelbar direkt auf meinem Mist gewachsen, denn eigentlich wollten wir dies Jahr nicht verreisen... und dann kam meine Frau ums Eck ob wir nicht statt wieder nach Kreta ggf. mal im Herbst unsere Freunde auf dem Peloponnes besuchen wollen.
    Da war die Kombination zum Ochi-Tag und dem damit verbundenen Lauf natürlich schnell erstellt.
    Wie gesagt ist da noch nichts fest geplant - aber bezahlbare Flüge ab HH habe ich schon entdeckt und auch die favorisierte Unterkunft in Kakovatos wäre wahrscheinlich in der Zeit zu haben

    Nun wäre das für mich ein Quantensprung was die Distanz / Zeit anginge und ich denke über eine (für mich) passende Vorbereitung nach... leider sind die passenden Ultra um Hamburg herum rar gesät und der Nachtlauf vom letzten Jahr findet grad dies Jahr nicht statt.
    Meine Ideen als Aufbau-WK dazu sind bislang ein Marathon Anfang März, ein 50er Ende März (schon gebucht), ein 50er Ende Juni (schon gebucht) und dann ggf. noch ein 12-Stünder im August um den Hollener See.

    Natürlich hätte ich jede Menge Fragen zum Dromos Athanaton, aber die stelle ich erst wenn es bei mir wirklich aktuell werden sollte

    Schaumermal... und sollte es was werden, würde ich mich natürlich riesig freuen, Dich und Udo mal live zu treffen

    Gruß
    Michael

  4. #4
    Avatar von Mike1783
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    Ja Michael,... sooooo vieles fängt mit eine fixe Idee an und wird dann/kann dann am Ende was ganz Großes/Feines - mindestens für einen selbst - werden....

    Die wichtigste Frage wird sein (die du dir nur selbst beantworten kannst und musst): Bis du, vor allem vom Kopf her, beteit für den nächsten "Quantensprung"...?


    Der 12 h Lauf wird dein wichtigster Vorbereitungslauf werden. Du solltest auch versuchen wenigstens ein Nachtlauf hinzubekommen, es sei denn du bist Schichtarbeiter und bist es von daher gewohnt auch Nachts Leistung erbringen zu müssen... . Dein größtes Problem (was ich auch immer habe....): Die fehlenden, örtlichen Möglichkeiten Hm - am Stück - adäquat zu trainieren....gerade hier muss dann der Kopf helfen. Ideal wäre es, wenn du trotzdem bergan Laufen lieben würdest, so wie ich z.B.
    Dein großer Vorteil schon einmal, gegenüber den Meisten: Du kennst die Strecke, vor allem auch den schaurig schöne Teil hinter Mystras sehr gut... . Wolltes schon immer da mal laufen (ich erinnere mich genau, an unseren ersten Austausch dazu....). Zudem liebst du das Land und seine Menschen.

    Ich nehme an ( auch auf Grund unseres bisherigen Kontakts, auch dazu), dass auch deine Frau und du immer das Gefühl habt in Hellas nach Hause zu kommen (bekommst ggf. wie meine Frau und ich immer eine Gänsehaut, wenn auf arte, 3sat oder ServusTV z.B. dieses Dokumentation "Willkommen in Hellas, willkommen Zuhause!" hoch und runter läuft (übrigens bei einem Teil dieser Dokumentation mit einem großen und tollen Berichtsteil zum Ultralauf "Olympian Race")... .


    Ich finde es immer schwierig jemanden, den man (noch) nicht persönlich kennt, einen - auch derart strapazienreichen - Lauf zu empfehlen- von dem man weiß, dass er noch nie so weit und so lange gelaufen ist. ABER: ALLES beginnt im Kopf, mit dem: "ICH Will DAS!" Dazu: Solltest du so gestrickt sein, wie ich es aus deinen bisherigen Äußerungen (...die ich so mitbekommen habe...) annehmen, denn setzt auch bei dir alleine der Kontakt mit griechischen Boden zusätzliche Motivation und ungeahnte Kräfte frei, die du sonst nirgends findest...(ich z.B. habe in GRE IMMER locker 10 bis 20 extra % im "Köcher", die ich spüre, sobald ich endlich in GRE das Flugzeug verlassen darf....


    Sachlich: 142k mit ca. 3000 Hm in maximal 24h sind natürlich schon auch eine hammerharte Ansage ... ! ABER ..
    : JEDES JAHR schaffen es hier auch bis dahin REINE Marathonläufer, die z.T. deutlich über 4h für den Marathon benötigen, diese Prüfung zu überstehen! Viel hängt vom unbedingten Willen ab, es schaffen zu WOLLEN - beim Ultralauf - egal wie lange es am Ende dauert, wie sehr man leidet/zeitweise gelitten hat.... ("Zeit" relativiert sich HIER wirklich positiv dramatisch....). Das ist es auch, was mich an solch langen nonstop Landschaftsultraläufer so fasziniert und immer wieder zu persönlichen, ungeahnten, Höchstleistungen inspiriert und führt. Diese Form von Befriedigung dabei und auch noch Ewigkeiten hinterher kann mir keine PB, auf welcher Strecke auch immer, auch nur ansatzweise geben... . Oder anders: Du kannst bei so langen, herausfordernden Läufen noch so gut trainieren sein, wenn dein Kopf in Krisensituationen "zu macht" (....und ungeahnte Krisensituation kommen hier immer, gaaaanz sicher, oftmals auch von jetzt auf gleich...) dann bis du entweder einfach nicht hard genug dafür, oder aber du ruhst nicht genug "in dir"... . Ich jedenfalls bereue es zutiefst, dass ich erst mit Mitte 40 und nach über 25 Jahren als reiner Zeitenjäger auf ALLEN Leichtathletikstrecken bis Marathon zum Ultralauf (... nicht Ultramarathon...) gefunden habe, denn seither bin ich insgesamt ein anderer, viel ausgeglichenerer Mensch, mit mehr zutrauen zu sich selbst.... meistens.... Anbei noch der Flyer für 2020.

    Nur mal so.... das neustes Projekt von Pavlos und seinem Team..... an dem ich zu gerne teilnehmen würde ...
    https://statistik.d-u-v.org/eventdetail.php?event=59833
    ....leider kriege ich das nun wohl urlaubstechnisch nicht mehr geregelt/umgeplant, für 2020 ....andererseits freue ich mich auch bereits auf meinen dritten Start beim Olympian Race....wie sagt meine Frau immer so schön: "Alles ist für irgendwas gut!" .....dann eben 2021 der "Leonidas to Leonidas run", für mich ... so die - griechischen - Götter mit dann noch gewogen sind.... .

    Die HP zu diesem Lauf (...Link im Link...) soll wohl - lt. Pavlos - bis Ende des Monats funzen....wie schon weiter oben geschrieben....eben alles "Siga Siga" .....

    Also, melde dich einfach, wenn es Ernst wird...

    LG, der Mike...
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
    Zuletzt überarbeitet von Mike1783 (14.01.2020 um 00:35 Uhr)
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    Winston Churchill

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Mike1783:

    Kerkermeister (16.01.2020)

  6. #5
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Michael,

    der Mike hat sein Plädoyer pro Dromos Athanton da oben schon gehalten. Ich sag dir: Wenn der Mike Staatsanwalt wäre, ich würde mich in seinem Bezirk nicht mal mehr falsch parken trauen

    Aber ganz im Ernst: Nur du allein weißt, was du mindestens an Vorbereitung für so einen Lauf brauchst. Wenn du das erbringen kannst, dann spielt es keine Rolle, ob das ein Quantensprung ist oder nicht. Irgendwann wagten wir alle diesen oder jenen Quantensprung. Ob ein Ultraziel, noch dazu so ein anspruchsvolles, zum erfolgreichen und beglückenden Finish wird, ist eine Frage des Kopfes. Schnelle, physisch leistungsstarke Leute scheitern auf solchen Wegen, wenn sie nicht die erforderliche Willenskraft und Leidensfähigkeit besitzen. Aber das weißt du alles. Der Kopf kann auch das ein oder andere Manko in der Vorbereitung ausgleichen. Nicht alles natürlich, aber manches. Wäre es nicht so, ich hätte den Olympian Race nicht in der Zeit finishen können. Und beim Mauerweglauf wäre ich zumindest im letzten Jahr auch nicht ins Ziel gekommen.

    Ohne dich überreden zu wollen: Es wäre schön dich im Oktober in Griechenland zu treffen! Vielleicht klappt es ja

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  7. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    Kerkermeister (16.01.2020), Mike1783 (16.01.2020)

  8. #6
    Rock´n´Run Avatar von MichaelB
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    Moin Udo,

    auch Dir Danke für Dein Feedback.

    Ganz ehrlich?
    Ich habe seit einer Woche ein solches Gedankenkarussell... und bin hin und her gerissen
    Ein Teil in mir ist zuversichtlich
    Denn auch wenn ich mich als TP-ungeeignet erwiesen und hier im Forum auch schon ge-outet habe, ist es so, dass ich meine langen WK - wobei ich alles ab Marathon als wirklich langen Lauf ansehe, dabei allerdings der WK-Gedanke schon seit einiger Zeit weit in den Hintergrund gerückt ist und der Fokus eher auf den Lauf / das Laufen an sich gerichtet ist - primär mit dem Kopf laufe, bzw. mangels "g´scheiter" Vorbereitung laufen muss
    Bislang hat es "gereicht" und auch wenn ich Krisen und Hammer-Männchen kennengelernt habe, durfte ich bis dato jeden Lauf auch beenden.
    Von daher bin ich die Strecke jetzt x-mal im Kopf gelaufen soweit ich das kann und denke, dass 11 Stunden bis Sparti und weitere 11 Stunden bis Kalamata möglich sein sollten.
    Die Straße selber kenne ich ab Sparti recht gut und weiß, dass das die wirkliche Prüfung beim Dromos Athanaton ist, nicht zuletzt wenn man schon 80 im Dunkeln gelaufene Kilometer in den Beinen (und im Kopf) hat.

    Ein anderer Teil in mir sagt mir klipp und klar: Du bist irre Mann
    Wie es sich wirklich anfühlt, solch Distanz gelaufen zu sein um dann die endgültige Prüfung des Laufs anzugehen... kannst du bislang nicht beurteilen.
    Steigere dich in maßvollen Schritten und versuche vorher mal einen 100er zu schaffen, einen 12- oder 24-Stünder zu laufen bevor es auf solch eine Strecke geht.

    Ein weiteres Problem, zumindest aber schwieriger Punkt würde sein, dass ich im Gegensatz zu Euch beiden nicht ansatzweise auf diesen unglaublich wertvollen (so stelle ich es mir zuminnigens vor) und wahrscheinlich unerlässlichen Support hoffen darf.
    Mein Hobby ist zwar akzeptiert aber meine Frau "lebt" das nicht annähernd in den Maßen, die ich aus Euren Berichten herausgelesen habe.
    Mittags nach Tripoli fahren ja; tags drauf mich in Kalamata einsammeln / zusammenfegen auch - den Rest dürfte / müsste ich allein hinbekommen.

    Nun bleibt abzuwarten,ob wir a) wirklich zum Ochi-Tag die Freunde besuchen - unsere Urlaubspläne sind für dies Jahr umständehalber nicht so fix wie sonst.
    Und ob ich mich b) so gut vorbereiten kann, dass ich es mir guten Gewissens zutrauen darf, auf der Straße der Unsterblichen zu starten - bin vielleicht ein wenig irre, aber kein Hasardeur

    Insgesamt aber eine auf mich unglaublich attraktiv wirkende Veranstaltung und last not least würde ich mich natürlich auch freuen, Dich / Euch dort zu treffen

    Gruß
    Michael

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    Kerkermeister (16.01.2020)

  10. #7
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    Hallo Michael,

    ich verstehe natürlich, dass du dir "Rückendeckung" wünscht und dich ohne läuferisch ausgesetzt fühlst. Ich selbst kann das bis zu einem gewissen Grad gut aushalten. Ich würde den Dromos wie jeden anderen Lauf auch ohne Support angehen, so ich es müsste. Aber ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn da jemand wartet und anreicht, zuspricht, Zuversicht verbreitet, lächelt, dem verschwitzten Kerl spitze Bussis gibt ... Beim Dromos werde jedoch auch ich weitgehend ohne meine Ines auskommen müssen. Das liegt einerseits daran, dass sie nachts nie supportet (außer das Ende liegt absehbar in der Nacht) und ein Großteil der Strecke, vor allem der härteste Teil nachts zu absolvieren sein wird. Außerdem wird sich noch jemand (Nichtläuferin) in unserer Begleitung befinden, um den sich Ines auch kümmern muss. Vermutlich werden die beiden vom Start bis zum ihrem Abendessen (irgendwo) supporten, dann zum Schlafen ins Quartier fahren. Und morgens, aber nicht allzu früh, wird mir Ines entgegen fahren. Wie weit bleibt abzuwarten. In der Nacht bin ich eigentlich ganz froh allein zu sein. Ich habe dann immer schlechte Laune, die ich gerne auslebe, weil mir das hilft Beim Olympian Race hatte ich das "Pech", dass sich Mikes Frau auch um mich kümmerte, weil Mike zumindest in der Nacht nicht so weit vor mir lief. Das hat mir natürlich gefallen, dass ja jemand am VP wartete mir meine Drop Bags reichte und jeden Wunsch von den wässrig umflorten Augen ablas. Aber ich konnte meine schlechte Laune nicht ausleben ... Spaß beiseite: Bin gespannt wie du dich entscheidest. Vielleicht läufst du ja auch in Mikes oder meiner Nähe, dann wären dir zumindest ein doppeltes weibliches Lächeln und Ansporn sicher ...

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
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    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  11. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    Kerkermeister (16.01.2020), Mike1783 (16.01.2020)

  12. #8
    Avatar von U_d_o
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    PS: Falls Mike den Dromos läuft, was ja noch nicht feststeht(wovon ich aber insgeheim mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgehe)
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
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    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  13. #9

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    Hallo Michael
    ja ohne Supporter ist es schwieriger, logisch, du musst besser planen, aber das ist möglich. Da meine Frau Lehrerin ist, werde ich den Olympian Race ohne Supporter bestreiten müssen. Ich muss also entscheiden wo ich die Nachtutensilien deponiere und wo die Morgenkleidung. ABER die Griechen bringen ja Dropbags zu jeder Station beim Olympian Race. Ich werde also meine Flüssigkohlenhydrate in 0,5 Liter Flaschen großzügig zu so gut wie jeder Station bringen lassen, aber das ist ja möglich.
    Mike hat ja über den Dromos einen Bericht geschrieben auf seiner Homepage und das klingt schon toll. Für mich ist die Frage ob du dir den Lauf "geben" willst. Damit meine ich bist du bereit, einen Lauf zu bestreiten, wo du a) viel wandern wirst müssen und b) gegen Ende des Rennens dich von Kilometer zu Kilometer hangelst, obwohl du dir nicht vorstellen kannst auch noch nur 5 Kilometer zu laufen. Für mich persönlich ist die Antwort auf diese Frage klar "ja" weil völlig geil. Wenn du ähnlich viele Schrauben locker hast wie ich wirst du es auch machen wollen, wenn nicht dann nicht.
    Gute Entscheidung
    Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
    Laufberichte: www.corneliusrennt.de

  14. #10
    Avatar von Mike1783
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    Das mit dem fehlenden Support, gerade auch beim ersten extra schweren Ultra, ist natürlich so eine Sache. Wirklich schade, wenn sich deine Frau dazu nicht vielleicht doch noch begeistern lässt. Vielleicht kannst du ihr ja mal, bei einem schönen Glas Wein oder so ... , z.B. aus Udos oder auch meinen Berichten, zum SP oder OR (z.B.) dem entsprechende Passagen vorlesen, die verdeutlichen was das auch für die Partnerschaft bedeuten kann und wie viel Spaß und Emotionen auch sie dort erleben könnte.

    Zur Not würde sicher auch meine Frau via Telefon versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten… .

    Wäre wirklich schade, wenn sie sich DAS entgehen lässt bzw. DU es DESWEGEN nicht versuchst oder - noch schlimmer - deswegen vielleicht weniger Chancen hättest. Denn du weißt ja beim ersten Mal noch gar nicht so recht einzuschätzen wann du was brauchst und wann du was nicht mehr braust bzw., wann du was anderes ggf. wieder brauchst…

    Meine Frau und ich, mehr aber meine Frau, hat nun mehrfach schon miterlebt, wie sich bis dato völlig am Sport ihres Mannes desinteressierte Damen doch noch zum Support, zu mindestens im Urlaub + Ausland durchgerungen haben/überreden ließen und dann plötzlich zu wahrhaften Supporterheldinnen nicht nur für ihren Göttergatten, sondern auch noch - mindesten - für die Männer der - irgendwann - ja immer gleichen Supporterfrauen um sie herum wurden und sehr viel Gefallen daran fanden.

    Die supportenden Frauen und Männer durchleiden ja die lange Zeit auch irgendwann mehr oder weniger zusammen, so wie auch die LäuferInnen auf der Strecke (man trifft hier wie da irgendwann ja auch immer die Gleichen, über Stunden, manchmal auch über Tage an den VP`s und auf der Strecke…). Das schweißt auch beim Support unglaublich schnell zusammen- auch hier natürlich Länderübergreifend! Bei uns sind da inzwischen über die Jahre /etliche gemeinsame Läufe, gerade in GRE, echte Freundschaften entstanden, auch und gerade über die Supporterinnen. Will sagen: Wir sind da jetzt inzwischen tatsächlich Teil einer wahrhaften Ultrafamilie, über Ländergrenzen hinweg und auch das ist soooo Geil, am Ultralauf!

    Nur mal der letzte Lauf ( … eben jener Dromos Athanaton … ), als absolut austauschbares Ultra-Beispiel:

    Für Allison, die Partnerin unseres langjährigen britischen Ultra-Freundes Laurence und Simone, die Partnerin von Kai aus Kaiserslautern, war es die Prämiere als Supporterin. Anfangs noch etwas Schüchtern (… ähnlich wie wir Läufer, beim ersten Marathon/Ultra…) mauserten sich Beide sehr, sehr schnell zum begeisterten - und selber alle Anderen mitreißenden - Teil des GANZEN wahnsinnigen Spektakels und Abenteuers .
    Denn als nix anderes empfinden dann auch solche Frauen immer sehr schnell das Ganze! Viele sind danach genauso süchtig, nach einer möglichst baldigen Wiederholung dieser einzigartigen - soooo unglaublich intensiven - Gefühlswelt, wie wir LäuferInnen.

    Irgendwann hatten Laurence, Kai und ich dann also immer - mindestens - drei hyperaktive, super liebe und daher phantastisch aufbauende Supporterinnen, über Stunden, z.T. auch länger als die Nacht lang…. .

    Fanden wir drei natürlich auch geil und total genial!!!! Aber die Frauen haben sich dann ( … auch wie jedes Mal … ) auch derjenigen LäuferInnen angenommen, die offenbar ohne Support unterwegs waren, zugleich aber irgendwie unglücklich in einen VP rein kamen, dort saßen, oder lagen (alles immer NUR am VP, weil nur dort erlaubt, außer im Notfall…). Will sagen: Die Frauen hatten ihre Aufgaben und ihren Spaß selber bestimmt und gefunden.

    Meine Frau sagt: So ein klitzekleines Lächeln, voller Dankbarkeit in den Augen, kriegen selbst die fertigsten LäuferInnen immer noch hin. Meine Frau z.B. geht inzwischen VÖLLIG in ihrer Supporterrolle auf!!! So ist das Ganze für uns dann auch jedes Mal ein gemeinsamer Erfolg, der unglaublich zusammenschweißt! Ein Lauf ohne meine Frau würde mir extrem schwer fallen, es wäre dabei und am Ende nur der halbe Spaß und ein Erfolg - in GRE - den ich nicht teilen kann wäre für mich auch nur die Hälfte wert.

    Zum besseren Verständnis, was solche Ultraläufe auch aus bis dato völlig am Laufsport uninteressierte PartnerInnen macht, sollte man z.B. zu meiner Frau noch wissen: Bis sie mich kennen gelernte hat war ihr Credo: Nie ein Läufer als Partner! Denn sie hasste es geradezu, wenn sie - als begeisterte Bikerin - in Berlin nirgendwo mehr durchkam, weil es wieder mal hieß: „Berlin-Marathon“, „HM“, o.ä. ….

    Zum Abschluss mal noch, vor allem für dich lieber Michael:

    „Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks“ (Theodor Fontane)

    Der Dichter wird wohl dabei kaum an uns Ultraläufer gedacht haben. Dennoch finde ich das für die Meisten von uns sehr passend.
    Also Michael….. geh DEINEN Weg! Ich bin mir sicher, früher oder später wirst du es "...hier..." versuchen…
    Bei mir hat es 17 Jahre vom Marathon bis zum Ultra gebracht… was für ein Wahnsinn, aus heutiger Sicht! So gesehen hast du noch viiiiel Zeit…



    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    PS: Falls Mike den Dromos läuft, was ja noch nicht feststeht(wovon ich aber insgeheim mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgehe)
    ... jetzt muss man hier also auch noch Agentenschrift lesen können… ... was für ein anspruchsvolles Forum, dabei liebe ich doch am Laufen besonders, dass es so einfach geht/im Prinzip jeder kann…okay, dann also…: (…ein Traum wäre „das Doppel“ …haben auch schon welche geschafft, allerdings viel bessere Läufer, als ich….man wird sehen…immer schön ein Schritt nach dem Anderen und dabei immer schön den Ball flach halten…von meiner Seite aus ist viiiiel Demut angesagt….




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    Zu den Grafiken zählen Smileys, das BB-Code [img] Tag und das HTML <img> Tag. Die Nutzung dieser Elemente kann vom Administrator eingeschränkt werden."[...] ...GEIL... (bitte als Smileys vorstellen ; )) ...hatte ich auch noch nicht ... ; ))))
    Zuletzt überarbeitet von Mike1783 (16.01.2020 um 18:40 Uhr)
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    Biene77 (16.01.2020)

  16. #11
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    Hi Cornelius, ich bin sicher der Michael hat jede Menge Schrauben locker ... die Frage ist halt, ob sie wie bei uns schon bedenklich wackeln und gerade noch von der letzten Windung des Gewindes am Rausfallen gehindert werden. Oder, ob er noch das eine oder andere Jahr weiter dran drehen muss. Doch irgendwann ist er fällig
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    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  17. #12

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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Hi Cornelius, ich bin sicher der Michael hat jede Menge Schrauben locker ... die Frage ist halt, ob sie wie bei uns schon bedenklich wackeln und gerade noch von der letzten Windung des Gewindes am Rausfallen gehindert werden. Oder, ob er noch das eine oder andere Jahr weiter dran drehen muss. Doch irgendwann ist er fällig

    Hallo Udo
    natürlich ist Michael fällig, das liest sich ja zwischen den Zeilen heraus. NUR: Er scheint ja ultramäßig noch nicht soo viel unterwegs gewesen zu sein und dann ist die Frage will er es sich geben quasi von 0 auf 100?
    Rückblickend muss ich sagen es war heftig für mich nach 1 Jahr Verletzungspause mit 6 Monaten Training von Marathon auf 80 Kilometer zu steigern. Steigert er also langsam oder gibt er sichs (hat also ev noch ein paar Schrauben mehr locker als wir....wir waren ja vernünftig und habens laangsam gesteigert)..
    Alles Gute dir, ich vermisse neue Laufberichte deinereits..
    Liebe Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
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  18. #13
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Alles Gute dir, ich vermisse neue Laufberichte deinereits..
    Tja mein Lieber, das liegt wohl daran, dass ich konsequent bleibe und bis zum 1. März keinen offiziellen Lauf mehr bestreite. Und offen gestanden genieße ich es in vollen Zügen gerade keine Laufberichte schreiben zu "müssen".

    Dir weiter eine gute Vorbereitung zum OR und viel Erfolg/Aufschlüsse beim Seminar

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
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