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  1. #1
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Standard Kolenhydrate satt. In welchem Rhythmus versorgen? Und ab welchem Zeitpunkt?

    In drei Wochen mache ich, mehr zum Spass, an einem 6h-Lauf mit.

    Als Ziel habe ich für mich ausgegeben so lange zu laufen als möglich, ohne mich orthopädisch kaputt zu machen. Und wenn die Strecke und der Kopf (145m Runde auf der Bahn in der Halle, also auch für den Kopf eine Challenge) mich nicht kaputt machen, dann würde ich schon gerne 60km anpeilen, sprich eine Pace von 5:45+ anschlagen wegen der nötigen Pausen.

    Wie versorge ich mich da jetzt am besten?

    Da ich ja alle ~50 Sek. zum "Boxenstopp" rein kommen kann dachte ich mir am besten Kohlehytratdrinks zu mixen und dann 500ml verteilt auf die Stunde zu trinken. Also alle 20 Min. damit ich nicht zuviel Zeit verliere. Denn leider sind in der Halle selbst keine Getränke erlaubt. Man muss also anhalten.

    Sollte ich damit schon nach 20 Minuten beginnen? Oder nehme ich dadurch zuviel Flüssigkeit auf und lande am Ende "häufig" am Pinkelbecken? Sprich, ist es vielleicht schlauer zunächst "konventionelle" Hydrogels zu nehmen und mit der Flüssigkeit erst später einzusetzen?

    Was meint ihr? Die Halle war letztes Jahr sehr angenehm temperiert, man ist also nicht am austrocknen, Dehydration ist also eher keine Gefahr.

    Hab damit leider keine Erfahrung, da noch nie gemacht und im Training lauf ich auch eher ohne Nachtanken, aber auch nie weiter als 30-35km.

  2. #2
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Standard

    Erstmal: Beim Ultra ist das mit den "Stopps" und dem dortigen Zeitverlust deutlich entspannter als bei Marathon und kürzer, keine Panik, dass Du hier zuviel Zeit verlierst, für einen Schluck ist immer Zeit.

    Meine Taktik beim 7:30h-Lauf, bei dem ich nach ca. 6:10h bei 60km vorbeikam (also durchaus vergleichbar):

    - Alle 2,5km Verpflegung, von Anfang an (ist der bewährte Abstand vom Marathon).
    - Flüssige Verpflegung durch Wasser, Cola, Brühe (lauwarm, gegen Salzverlust) und Iso. Was ich davon konkret nahm, machte ich vom aktuellen Appetit abhängig
    - Dazu feste Verpflegung durch kleine Stücke Kuchen (Bananenbrot), die die Größe hatten, um sie bequem in den Mund zu stopfen und in Ruhe unterwegs zu Kauen und zu schlucken.

    Hat für mich optimal funktioniert, nur in flüssig wäre mir zu wenig gewesen.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


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    JoelH (13.01.2020)

  4. #3
    Möchtegern-Kilometerfresser Avatar von nachtzeche
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    Spannendes Thema, da bin ich auch gerade dran.

    Fakt ist, dass es, je länger der Lauf ist, zunehmend unmöglich wird, die verbrauchte Menge an Energie wieder zuzuführen. Es kann nur darum gehen, nicht ganz abzustürzen.

    Gleichzeitig kann der Magen wohl nur 300 ml pro Stunde wirklich verarbeiten (die Zahlen variieren, je nachdem wen man fragt, aber das kommt wohl ungefähr hin), alles, was darüber hinaus zugeführt wird, ist nur Ballast, der nicht hilft, sondern belastet. Und, aufgemerkt, da zählt sowohl flüssige wie feste Nahrung dazu!

    Ich spiele daher tatsächlich mit dem Gedanken, meinen 24 h Lauf dieses Jahr ausschließlich mit einem Kohlenhydratgetränk zu bestreiten, 200 ml pro halbe Stunde. Ich vermute, und Studien scheinen das zu belegen, dass die Sehnsucht nach festem Essen vor allem Kopfsache ist.

    Von daher sollte das bei dir gar kein Problem sein. Setz dir grobe Zeitrahmen, wann du dein Getränk konsumieren möchtest (mir wären 3x/Stunde zu oft) und dann sollte es auch nicht zu viel Pinkelei geben. Aber wie so oft: Versuch macht kluch und jeder Jeck is anners...
    "Die auf den Herrn harren kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden!" (Die Bibel, Jesaja 40,31)

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    JoelH (13.01.2020)

  6. #4

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    Ernährung bei Ultras ist individuell und muss über Versuch und Irrtum ausprobiert werden. Bei richtig langen Läufen vertrage ich persönlich keine feste Nahrung. Bei Läufen von 6 Stunden (zB Lala zur Vorbereitung des Mauerweglaufes) hatte ich Gels. Trinken würde ich ehrlich gesagt je nach Durst und bei größerer Hitze schneller und mehr. Ich fange so ab 1 Stunde an zu trinken. Bei Wettkämpfen ca alle 1,5 Stunden 0,5 Liter flüssige Kohlenhydrate und Wasser je nach Durst. Bei Trainingslalas von 60 km will ich den Fettstoffwechsel trainieren, da trinke ich Wasser, habe aber 2 Gels dabei als "Lebensversicherung", dass ich nach Hause komme. Meist nahm ich 1 davon. Mehr wie 2 Gels pro Lauf vertrage ich nicht, schon gar nicht bei längeren Läufen.

    Beim Mauerweglauf wurde bei km 80 mein Drop Bag nicht gefunden wo weitere Kohlenhydratpulverbeutel gewesen wären. Die restlichen 80 Kilometer hangelte ich mich da mit Limonade durch. Ging auch, jedoch hatte ich die letzten 20 Kilometer wohl einen Kohlenhydratmangel, die musste ich größtenteils wandern.
    So sind meine Erfahrungen, ich rate dir dringend im Training auszuprobieren, für den Fall, dass du etwas nicht verträgst...

    Viel Erfolg
    Grüße
    Cornelius
    Bestzeiten: 17.08.2019 Mauerweglauf 100 Meilen 19.36.35 Stunden. 08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30. 16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45. Marathon 3:22.10. HM 1:34:32. 10 KM 43:37
    Laufberichte: www.corneliusrennt.de

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    JoelH (13.01.2020)

  8. #5
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    @ Joel
    Alle 30min ein Hydrogel und einen halben Becher Wasser sollte ausreichen .... gut ist.
    Wobei ich 1-1,5h nichts trinke und auch erst nach mind. 2h mit Hydrogels anfange.

    Bin eher der flüssige Typ und kann feste Nahrung nur bis ca. 5-6h nach dem Start verarbeiten, weil ich sonst höllische Magenkrämpfe bekommen.


    Würde mir bei der 6Std.-Kreiselei und der kurzen Rund viel mehr Gedanken um meine unteren Extremitäten machen, wenn dort kein Richtungswechsel vorgesehen ist.

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    JoelH (13.01.2020)

  10. #6
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    hehe, ich hatte es befürchtet. Vier Postings, vier Ansätze.

    Bin auch eher der "flüssige" Typ, glaube ich.

    Bin froh wenn mich mein Magen in Ruhe lässt, darum versuche auch ihn so gut wie möglich in Ruhe zu lassen

    Fürs ausprobieren ist's zu spät, wird ein Livetest. Der Punkt ist halt wie schnell ich mir den Stecker ziehe wenn ich zu lange nichts zu mir nehme. Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht unnötig viel aufnehmen, was dann nicht verarbeitet werden kann. Alles nicht so einfach. Ich werd es wohl auf mich zukommen lassen.

    Was Cola angeht, ich bin komplett runter von Kohlensäure, von daher ist das auch nicht gerade ideal, da will die Luft immer gleich wieder oben raus

    Was die Laufrichtung angeht, da habe ich die geringste Sorge. Es geht immer in eine Richtung, aber die Runde ist lang genug um keinen Drehwurm zu bekommen. Das geht schon, die Fliehkräfte sind bei dem Tempo nicht zu groß.

    Das Problem ist m.E. eher der Kopf selbst. Ich will 414 Runden laufen. Das ist eine Zahl die man ziemlich oft zerlegen muss um sie in greifbare Happen zu bekommen.

    Erfahrungsgemäß, letztes Jahr waren es nur 4 Std., sind die ersten beiden Stunden relativ unkritisch, da die Bahn recht voll ist und man voll dabei sein muss damit man das überrunden hin bekommt. Aber dann dünnte das Feld aus und die noch schnelleren Läufer besuchen dich immer häufiger von hinten kommend. Das frustriert, wenn man gefühlt alle 3 Runden überrundet wird. Davor habe ich eigentlich die meiste "Angst", dass mir das moralisch das Genick bricht.

    Alles andere habe ich ja weitgehend in der eigenen Hand, aber aufgeben weil ich nicht damit klar komme zu oft überrundet zu werden macht mir irgendwie am meisten zu schaffen im Moment. Weil ich das nicht beeinflussen kann (außer viel zu schnell zu laufen und den "Heldentod" zu sterben).

  11. #7
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Hm, ob überrundet werden oder nicht, dein Ziel sollte sein 10km/h * 6

    Es wird immer einen Schnelleren geben und wenn DU nicht überdrehst und gegen Ende dann die "Heldentoten" zurück rundest, setzt das ungeahnte Kräfte frei.

    Ich drücke dir die Daumen und einen harten Betonschädel.

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    JoelH (13.01.2020)

  13. #8
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    dein Ziel sollte sein 10km/h * 6
    Tolle Simplifizierung. So mag ich das.

    Ich rechne für mich Marathon in 4 Std. sollte kein Ding sein und dann sind es nur noch 18 km.

    Alles keine Dinge die ich noch nicht geschafft hätte.
    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    Es wird immer einen Schnelleren geben und wenn DU nicht überdrehst und gegen Ende dann die "Heldentoten" zurück rundest, setzt das ungeahnte Kräfte frei.

    Ich drücke dir die Daumen und einen harten Betonschädel.
    Dankeschön.

    Da liefen das letzte mal schon richtige Cracks mit, da bin ich Kreisliga. Das "Problem" ist ja im Prinzip die ganze Zeit gegeben, nur wenn die Bahn leerer wird, dann bemerkst du das eher als wenn du selbst auch die ganze Zeit am überholen bist. Das kompensiert, macht es unübersichtlicher. Aber wenn du dann "alleine" bist dann fängt das Denken an. Zeit dafür hat man ja genug. Aber wem erzähl ich das, ihr kennt das sicher besser als ich.

    Überhaupt, was mach ich hier überhaupt, JoelH und Ultra, zwei Welten treffen aufeinander.

  14. #9
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Überhaupt, was mach ich hier überhaupt, JoelH und Ultra, zwei Welten treffen aufeinander.
    Hab ich dir das nicht vor Monaten versprochen? Bin leider nicht so gut im Suchen, wie Bones

    Was die Zufuhr betrifft, sehe ich das so, wie die meisten hier. Wenn du nichts festes "brauchst", dann lass es. Was die Menge und Zusammensetzung betrifft, das ist dann schon wieder etwas individuell. Bei meinem besten 6h-er hab ich auch erst nach so 4 Stunden ein Stück Banane gegessen, später noch ein Stückchen Kuchen. Und nicht wegen der Energie sondern mein Magen war so leeer und gluckerte etwas Ansonsten hab ich mich ausschließlich von Cola "ernährt" Kohlensäure und Beuerchen macht mir beim Laufen nicht so viel aus. Kann man aber auch so lange schütteln in der Vorbereitung, dass kaum noch was drin ist.

    Ansonsten drücke ich dir für die restliche Vorbereitung die Daumen.

    Ein 6h-er innem Stadion (400 m) wäre für mich schon der Horror, aber inner Halle!

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    JoelH (14.01.2020)

  16. #10

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    Finde Dein Vorhaben sehr gut. Habe mit sowas auch schon geliebäugelt.
    Kann inhaltlich zum Essen fassen nichts beitragen, da ich das ja auch noch nie gemacht habe.
    Habe mir aber auch vorgenommen bei Zeiten mal in die Ultraszene zu schnuppern, von daher werde ich hier dabei bleiben, wenn du berichtest.

    Der Vorteil vom Ultra in der Halle, sehe ich für den Anfang ganz klar, dass man sich nicht auch noch auf das Wetter einstellen muss. Das kann einem ja ggf. gehörig in die Quere kommen.

    Ich meine mich aber zu erinnern, dass Du mal schriebst, dass Marathon und längere Strecken nichts für dich sind, oder irre ich?
    Dafür ging es mit dem Marathon dann doch ziemlich schnell und jetzt sogar noch längere Distanzen.

    Drück Dir auf jeden Fall die Daumen für die 60km.

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von SEhr:

    JoelH (14.01.2020)

  18. #11
    Avatar von lazydaisy
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    Wenn du im Training 30-35km ohne Nachtankem laufen kannst, solltest du die Nahrungsaufnahme beim Rennen nicht übertreiben. 2 Gels pro Stunde können für den Magen so richtig Stress werden dieser großen Zeitspanne. Ich würde schauen dass die Speicher gut gefüllt sind, nochmal nachfüllen zwei Stunden vor dem Lauf ohne zu vollen. Dann im Stundentakt das was du verträgst. Ab und an dem Magen eine kleine Aufgabe geben, z. Bsp. einen Minihappen Riegel essen, kann verhindern dass die Magenfalten zusammenkleben und ein Übelkeitsgefühl entsteht.
    Aber ja, letztendlich ist alles individuell verschieden.
    Ich wünsche dir einen guten Lauf.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von lazydaisy:

    JoelH (14.01.2020)

  20. #12
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Ich werde es ausprobieren. Bin da aber ganz gelassen, offenbar führen viele Wege zum Ziel, allerdings sind alle individuell. Ich werd' mir also besser keinen zu großen Kopf drum machen.

    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Dafür ging es mit dem Marathon dann doch ziemlich schnell und jetzt sogar noch längere Distanzen.
    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Hab ich dir das nicht vor Monaten versprochen? Bin leider nicht so gut im Suchen, wie Bones
    na ja, im Grunde spukte das schon immer eher in meinem Kopf rum, als ein Marathon. Das ist also nicht vom Himmel gefallen oder steht im Zusammenhang mit dem Marathon. Ich schrieb bereits im September 2017, im Ausgangsposting zu meinem Thread Marathon - kein Ziel für mich - Motivationsfrage, folgendes
    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Deutlich inspirierender und das würde ich gerne mal machen, ist so ein 6 Std.-Lauf.
    Das ist nach wie vor so. Das hat mich schon immer mehr gereizt, ist aber natürlich noch mal eine ganz andere Hausnummer. Auf der anderen Seite habe ich mich bei weitem nicht so explizit darauf vorbereitet. Einfach weil ich eh nicht weiss was kommen wird. Ich lass es einfach auf mich zukommen, sehe vor allem psychischen Druck, aber wenn ich keine Lust mehr habe, dann geh ich zur Zeitnahme, lass mir meine Urkunde ausdrucken und fahr heim.

    Der Weg ist das Ziel. Und das find ich so spannend an dieser Wettkampfform.

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (14.01.2020)

  22. #13

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    Noch meine 2 Cents...ich habe noch keine 2 Ultras gelaufen, die ernährungs- und trinktechnisch auch nur den Hauch ähnlich waren. Klar, ich hab ne Art von Strategie, aber während dem Lauf kann so viel passieren, dass ich am Ende eher auf meinen Körper höre als krampfhaft an meiner Vorgabe festzuhalten oder noch schlimmer: versuchen, gute Ratschläge von anderen Läufern zu übernehmen (und bitte das jetzt nicht abwertend in Richtung der anderen Beiträge auffassen).
    Genieß den Lauf und lerne :-)

  23. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von fiveten:

    JoelH (14.01.2020), schauläufer (04.02.2020)

  24. #14
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von fiveten Beitrag anzeigen
    versuchen, gute Ratschläge von anderen Läufern zu übernehmen (und bitte das jetzt nicht abwertend in Richtung der anderen Beiträge auffassen).
    Kein Thema, ich sehe solche Fragen sowieso eher als Aufruf zum Brainstorming, nicht zur Dogmadiskussion.

    Ich hatte dieses Essensthema ja auch zum Marathon, da habe ich mir unfassbar viele Gedanken im Vorfeld gemacht und am Ende habe ich dann doch spontan gehandelt.

    Letztlich ist es halt so, laienhaft ausgedrück, so wie ich das verstehe:

    Ich habe einen KH-Vorrat X
    Dieser wird garantiert nicht aussreichen die 6 Stunden zu bestreiten.


    Ergo muss ich auffüllen. Macht es nun Sinn direkt mit dem Refill zu beginnen oder warte ich lieber etwas ab um damit meinen Magen nicht unnötig zu überfordern. Bzw. die Blase.

    Die einen sagen so, die anderen sagen so.

    Ich kann mich momentan mit dem was Lazydaisy geschrieben am meisten anfreunden.

    Der Punkt ist ja das mit dem Hammermann, wie stark kommt der wenn ich sowieso nur in einem mäßigen Tempo unterwegs bin? Das es ohne KHs hart wird ist klar, aber wie stark ist der Effekt bei relativ niederem Tempo?

    Bei meinem Marathon war ich nie langsamer unterwegs als das Maximaltempo welches ich hier ansetze. Sprich, selbst als mein Akku beim Marathon leer war konnte ich die Pace noch machen, auch wenn das eine extreme Herausforderung für den Kopf war dem Körper mitzuteilen dass er gefälligst so schnell als möglich weiterzulaufen hat.

    Diesen Punkt will ich soweit als möglich nach hinten verschieben, allerdings flößt er mir nur halb soviel Respekt ein wie ein durchgedrehter Magen. Denn der bedeutet m.E. den direkten KO.

    Von daher bin ich der Meinung lieber etwas an mangelnden KH-Speicher leiden, als an Durchfall, Magenkrämpfen etc.

    Das ich das alles selbst erleben werde und erst dann meine Schlüsse ziehen kann ist klar. Aber ich mag zumindest vorbereitet sein auf das was an Szenarien möglich ist.

    Des Weiteren, um wieder beim Beginn zu landen, ich käme nicht auf die Idee mir Cola in Mengen ein zu flößen. Interessant dass das Leute machen. Auch das mit der Brühe war mit neu. Ist aber wohl eher auch für Freiluftveranstaltungen gemünzt. In der Halle werde ich das nicht benötigen.

    Aber gut es mal gehört zu haben. Auch das mit den Riegelbrocken, damit der Magen im Takt bleibt. Alles Hinweise die dankbar aufgenommen werden, auch wenn sie eventuell keine Verwendung finden.

  25. #15
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Viel Spaß dabei, auf so einem Riegelbrocken rumzukauen
    Wie oft habe ich so einen Klumpen schon in die Walachei gespuckt, da kaust du und kaust und kaust, wirst da Ding einfach nicht wieder los....

    Und bis zu 6h entleert sich dein Magen nicht, denke du ißt (Frühstück) wie immer vor dem Lauf, oder?

    Die KH werden dich nicht so stark ausbremsen wie gedacht, die Laufdauer ab 4h wird dich viel mehr fordern.

    Du hast ja einen sehr erfahrenen Fori dabei
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  26. #16
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    Viel Spaß dabei, auf so einem Riegelbrocken rumzukauen
    Wie oft habe ich so einen Klumpen schon in die Walachei gespuckt, da kaust du und kaust und kaust, wirst da Ding einfach nicht wieder los....

    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    Und bis zu 6h entleert sich dein Magen nicht, denke du ißt (Frühstück) wie immer vor dem Lauf, oder?

    Die KH werden dich nicht so stark ausbremsen wie gedacht, die Laufdauer ab 4h wird dich viel mehr fordern.
    Joo, Frühstück wie immer vor einem langen Lauf.

    Ich denke auch, dass die Zeit ein Faktor werden wird. Habe schon überlegt ob ich Blindschach gegen mich selbst spielen kann. Ist sicher eine Herausforderung und bringt mich vielleicht in eine Trance.

    Respekt ist da vor der Dauer und der Distanz, aber wenn man es auf 6*10 oder 42 + 18 runter bricht, dann ist es eigentlich gar nicht mehr soviel. Man muss es sich nur selbst richtig verkaufen.

    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
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    Mike?

  27. #17
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Mike?
    Gibt nur einen Mike auf der Starterliste

    Den Rest kannst du dir als Fori zusammenreimen
    mit den Stichworten Berlin, Leonidas und Udo

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    JoelH (14.01.2020)

  29. #18
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Von daher bin ich der Meinung lieber etwas an mangelnden KH-Speicher leiden, als an Durchfall, Magenkrämpfen etc.

    Das ich das alles selbst erleben werde und erst dann meine Schlüsse ziehen kann ist klar. Aber ich mag zumindest vorbereitet sein auf das was an Szenarien möglich ist.
    Nach meiner Erfahrung belasten häufige kleine Mengen den Magen weniger als große seltene. Daher würde ich Dir empfehlen, die einmalige Chance auf (fast) beliebig häufige Verpflegung zu (fast) jedem Zeitpunkt auch zu nutzen. Zeitverlust ist das nicht wirklich.

    Das Schöne daran ist auch: Wenn man merkt, der Magen verträgt X im Moment nicht so gut, kann man vor der großen Katastrophe evtl. noch auf "Y" umschwenken oder ihm wirklich eine Pause gönnen.
    Und wenn der Magen alles verträgt, kann man nach Appetit gehen, der Körper meldet ja ganz gut an, was er gerade benötigt...

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    JoelH (14.01.2020)

  31. #19
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitieren am Tablet ist doof...

    Ja ich kann mich (jetzt wieder) erinnern, dass dich eher die 6 Stunden interessieren als Marathon. Kann ich auch gut verstehen, warum dir das mehr liegt, also eventuell liegen wird. Bin ein paar Sechser gelaufen und hatte viel Freude dabei. Hammermännern bin ich dabei allerdings nie begegnet obwohl ich auch da immer relativ wenig Energie zugeführt hatte. Das mit der Cola weiter oben nicht überbewerten. Das war vielleicht ein Viertel Liter je Stunde. Und immer mit Wasser nachgespült. Ich bin mir sicher, dass auch du dem Hammermann nicht begegnen wirst.

    Ääääähm, ich fang mal an: 65 km wirst du schaffen *flöööt*

    Nein, nein, will dich nicht unter Druck setzen

    Gruss Tommi

  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    JoelH (14.01.2020)

  33. #20
    Mückentaxi Avatar von Runald
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    ...145m Runde auf der Bahn in der Halle...
    Zitat Zitat von JoelH
    ...Ich will 414 Runden laufen...
    Ich vermute mal es geht um Kaiserslautern?
    Bei der DUV steht es seinen 157m:
    "Wir laufen auf einer vermessenen 157m-Runde auf Teppich in der Halle. Mit Restmetervermessung."

    Sind fast genau 5km Unterschied bei der Rundenzahl.

    Woher hast du die Streckenlänge?

  34. #21
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Runald Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal es geht um Kaiserslautern?
    Bei der DUV steht es seinen 157m:
    "Wir laufen auf einer vermessenen 157m-Runde auf Teppich in der Halle. Mit Restmetervermessung."

    Sind fast genau 5km Unterschied bei der Rundenzahl.

    Woher hast du die Streckenlänge?
    Das ist die Streckenlänge aus dem Vorjahr. Ich vermutete deshalb, die ist in diesem Jahr gleich. Interessant. Vielleicht stecken sie die Kurven irgendwie weiter ab. Solange man es vorher weiss ist es ja egal.

  35. #22
    Mückentaxi Avatar von Runald
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Das ist die Streckenlänge aus dem Vorjahr. Ich vermutete deshalb, die ist in diesem Jahr gleich. Interessant. Vielleicht stecken sie die Kurven irgendwie weiter ab. Solange man es vorher weiss ist es ja egal.
    Das ist richtig.
    Wenn man es nicht weiß, rennt man sich den Herzbändel ab und wundert sich warum man so langsam ist
    Da von Teppich die Rede ist stecken sie die Bahn vielleicht außen ab...
    Oder ist die Bahn selbst auch aus Teppich?

  36. #23
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Das ist eine reguläre Kunststoffbahn, nur eben keine 200m lang, dafür war die Halle zu klein.
    Ausgemessen ist sie wohl mit 142,5 Meter, aber schau dir einfach mal Bilder an, Barbarossahalle googlen. Die Kurven kann man mit Tempo nicht laufen, das sind Ecken. Ich vermute da werden sie etwas weiter abstecken, dann kommen da schon Meter zusammen.

    Und richtig, wenn man es nicht weiss, wundert man sich Recht Fux warum man so schlecht drauf ist 🙈

  37. #24
    Avatar von Mike1783
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    Zitat Zitat von Kerkermeister Beitrag anzeigen
    [...]Häng dich an Mike und du landest sicher bei 60+
    Sorry, aber ich habe mich da schon lange wieder abgemeldet und den Veranstalter schon zweimal freundlich angeschrieben, mich doch auch bitte wieder von der Starterliste zu entfernen.

    Zum Thema würde ich nicht mehr beitragen wollen, als der erste Satz von Cornelius. Eigentlich reichen sogar seine ersten fünf Wörter, aus meiner Sicht/Erfahrung.
    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Ernährung bei Ultras ist individuell und muss über Versuch und Irrtum ausprobiert werden.[…]
    Wünsche dir viel Spaß und Erfolg!
    … und mach dich bloß nicht verrückt!
    Das wird schon, wenn du deinem Körper zuhörst!!!!
    Die Kunst ist es, einmal mehr aufzustehen als man umgeworfen wird.
    Winston Churchill

  38. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Mike1783:

    JoelH (15.01.2020), Kerkermeister (15.01.2020)

  39. #25
    Avatar von U_d_o
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    Hallo JoelH,

    du hast schon einiges an Inputs b ekommen, von Leuten, die mit "Ernährung beim Marathon- und Ultralauf" reichlich Erfahrung haben. Nun ist es zwar so, dass die von dir angepeilte Leistung 18 km und etwa 2 Stunden mehr als Marathon bedeuten. Wenn du aber nicht auf Biegen und Brechen läufst, dann ist der Unterschied hinsichtlich der Ernährung gegenüber Marathon nicht soooo gewaltig. An das Thema müsste man organisatorisch und "nahrungstechnisch" ausgeklügelter Herangehen, wenn du alle Register ziehen wollen würdest, um eine PB für deine eigene Ewigkeit zu laufen. Das habe ich bei meinem ersten 6h-Lauf versucht. Natürlich wären mit etwas mehr Erfahrung mehr Kilometer drin gewesen. Danach hat mich diese Wettkampfform nie wieder im Hinblick auf bestmögliche Leistung interessiert, sondern nur, um andere Ultras vorzubereiten. Inzwischen habe ich den Überblick verloren, wie viele 6-Stünder da schon zusammen gekommen sind über die Jahre. Doch wie gesagt: Bei allen weiteren hielt ich mich zurück, war lediglich zu Trainingszwecken unterwegs. Mein Einsatz war also mehr oder weniger entsprechend dem, was du dir vorstellst. Und aus dieser Erfahrung heraus möchte ich dir empfehlen dich "substanziell" genauso zu verpflegen wie bei einem Marathon. Natürlich kannst du die Intervalle verkürzen, weil du ständig an deiner "Brotbüchse" vorbeikommst.

    Die Halle mag gut temperiert sein, du wirst darin trotzdem mehr schwitzen als draußen. Das ist meine Erfahrung aus mehreren Marathons und einem Ultra, die ich in der Halle lief. Du solltest also nicht zu spät mit Trinken und Essen beginnen. Ich selbst bevorzuge Gels + Wasser + sonst garnix. Aber allein zur Frage "was essen und trinken" wirst du von 1.001 Ultraläufern 1.001 verschiedene und mit Erfolgen belegte Antworten bekommen. Es gibt kein zweites Thema beim Ultralauf, das in so hohem Maße von individuellen Gegebenheiten (Verträglichkeit im Magen-Darm-Trakt, Geschmacksfragen, usw.) bestimmt wird wie die Ernährung. Sehr viele Läufer haben damit Probleme. Oft Probleme, für die sie und Fachleute keine Erklärung finden. Es wird so lange experimentiert bis ein verträgliches Ernährungskonzept gefunden ist. Bei mir sind es besagte Gels+Wasser. Nicht weil's mir schmeckt - der Dreck schmeckt scheußlich und spätestens nach dem fünften Beutel widert es mich an. Aber ich vertrage die Kunstpampe 1a, weil der Magen nicht von Masse belastet wird. Ich habe eine Weile experimentiert, um die für mich bestmögliche Ernährung herauszufinden. Anfangs wusste ich nur, dass ich Gel gut vertrage aber nicht mag. Versuche mit gekochten Kartoffeln+Salz als Ergänzung und um die Süße im Mund zu killen, stellte ich wieder ein, weil sich nach mehreren Stunden im Magen ein Klumpen bildete und mir schlecht zu werden drohte. Aus der Not eine Tugend machend lernte ich bei einem 100 km-Lauf, bei dem ich bereits nach 30 km "Flasche leer" hatte, dass mein Magen-Darmtrakt weit mehr Gel pro Zeiteinheit verstoffwechseln kann, als ich dachte. Inzwischen beginne ich mit einem Beutel Gel pro halbe Stunde und steigere das auf 3 Beutel pro Stunde im Verlauf sehr langer Wettkämpfe. Und wenn mir die Kraft ausgeht, schmeiße ich mir auch mehr ein. Letzteres hat mir schon einige Male "den Arsch gerettet".

    Du solltest deinen ersten 6h-Lauf genauso bestreiten, wie du dir das vorstellst. Damit wirst du Erfahrungen sammeln und beim nächsten Mal klüger sein - oder auch nicht, wenn es gut klappt.

    Ich wünsche dir Spaß und Erfolg dabei
    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  40. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    JoelH (15.01.2020), SEhr (16.01.2020), zimbo68 (16.01.2020)

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