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  1. #1
    Avatar von Wasti-81
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    Lächeln Auf geht's zum nächsten Marathon im Frühjahr 2020!

    Hallo zusammen,

    Als ich mich 2018 auf meinen Halbmarathon in Verona vorbereitet habe, habe ich meine Erlebnisse und Gedanken in einer Art Sammel-Thread niedergeschrieben, und was soll ich sagen, es hat geholfen und motiviert! Immerhin ist es mein bisher bestes Wettkampfergebnis geworden. Hier der Thread.

    Leider konnte ich 2019 an diese Leistung nicht anknüpfen. Ich hatte keine richtigen Ziele und hatte mit Verletzungen und Motivationsproblemen zu kämpfen. 2020 soll wieder besser werden und deshalb versuche ich mich mal wieder an einem Marathon im Frühjahr!

    Ich lade alle herzlich ein, hier mitzudiskutieren, ihre Erlebnisse, Tipps und Fragen aufzuschreiben oder sich einfach nur auszutauschen auf Ihrem Weg zum Frühjahrs-Marathon 2020. Egal ob Freiburg, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Leipzig, Mannheim, Mainz, Vivawest-Marathon oder auch international, die Auswahl ist ziemlich groß.

    Was habe ich vor:
    Ich habe mich für den Marathon in Hannover entschieden und möchte dort meinen 2. Marathon laufen. Mein Debüt hatte ich 2016 in Salzburg und habe dort die klassischen Anfängerfehler gemacht und am Ende ziemlich leiden müssen. Die Zeit war mit 3:24h trotzdem noch ganz ok. Aber diese Zeit gilt es jetzt natürlich zu schlagen. Ich bereite mich nach H.Steffny vor und bin gerade dabei mich in eine ordentliche Ausgangslage für die letzten 10 Wochen zu bringen.
    Zurzeit trainiere ich 4 x die Woche, einen Tempolauf, einen langen Lauf und der Rest normal. Mit Stabi- und Dehnübungen sieht es bei mir sehr schlecht aus, auch wenn ich weiß, dass sie wichtig wären, tue ich mich leider sehr schwer mich dafür zu motivieren. Mitte Februar steige ich dann in den Steffny-Plan ein mit 5 Einheiten. Es soll eine Mischung aus dem 3:15er und dem 3:00er Plan werden. Minimalziel ist eine Bestzeit, aber gerne würde ich die 3:15h oder besser noch die 3:10h knacken. Soweit die Theorie, aber ob das alles so klappt steht noch in den Sternen. Wie bei vielen anderen auch, ist mein größtes Problem der Faktor Zeit und alles unter einen Hut zu bekommen. Neben dem Job wollen auch Freizeit und Zeit mit den Kindern (4 Kinder im Alter von 11, 9, 5, 2) und natürlich auch die Frau nicht zu kurz kommen :-). Hier muss jede Einheit gut geplant sein und mit der Familie und Beruf abgestimmt sein, nicht immer einfach, aber ich will nicht schon jetzt nach Ausreden suchen :-)

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich hier auch andere beteiligen würden und hier ein reger Austausch auf dem Weg zum Marathon im Frühjahr 2020 entsteht.

    Liebe Grüße
    Sebastian
    5km: 19:24 (2015)
    10km: 38:33 (2016)
    21,1km: 1:25:45 (2018)
    42,2km: 3:24:49 (2016)

    https://runalyze.com/athlete/Rost81

  2. #2
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Next Destination Stockholm-Marathon.
    Allerdings liegt der Schwerpunkt in der Vorbereitung darauf meine Frau gut auf ihren ersten Marathon vorzubereiten. Die eigenen Ambitionen werde ich deshalb in der Vorbereitung immer dann zurück stellen wenn sich die Pläne nicht unter einen Hut bekommen lassen.

    Attacke heisst's dann erst im Herbst, momentan plane ich mit dem Baden-Marathon, da wieder auf eigene Rechnung.
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  3. #3
    Avatar von Wasti-81
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    Hallo.

    wow Stockholm hört sich nach nem schönen Ziel an! Den hatte ich auch in der engeren Auswahl, allerdings war mir da der Kosten- und Reiseaufwand am Ende zu groß. Dann bist du quasi der Personal Trainer für deine Frau. Find ich ne gute Sache, meine Frau schüttelt meistens den Kopf wenn ich abends nachdem die Kinder ins Bett gebracht wurden noch meine Laufrunden drehe . Immerhin akzeptiert sie es und sie weiß wenn ich meine Laufrunden nicht drehe, ich unausgeglichen und noch schwerer ertragbar bin . Aber wenn die Frau das Hobby sogar teilt, ist das natürlich ne super Sache.

    Aber ich hab gesehen du stehst ja schon voll im Training und machst schon lange Dinger jenseits der 30km und Umfänge von denen ich nur träumen kann. Hut ab! Da bin ich noch weit davon entfernt. Ich hab mich kurz vor Weihnachten im Fußballtraining leicht verletzt und musste zuletzt 2,3 Wochen kürzer treten. Bin aber mittlerweile wieder beschwerdefrei und kann wieder normal trainieren. Letzte Woche kam ich so auf 58km und am Wochenende war wieder mal ein etwas längerer Lauf mit 24km, da ist also noch reichlich Luft nach oben.
    5km: 19:24 (2015)
    10km: 38:33 (2016)
    21,1km: 1:25:45 (2018)
    42,2km: 3:24:49 (2016)

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  4. #4
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Wasti-81 Beitrag anzeigen
    Hallo.

    wow Stockholm hört sich nach nem schönen Ziel an! Den hatte ich auch in der engeren Auswahl, allerdings war mir da der Kosten- und Reiseaufwand am Ende zu groß.
    Wir machen drumherum 3 Wochen Urlaub. Fahren eh gerne in den Norden, da hat sich das auch vom Datum perfekt angeboten.
    Zitat Zitat von Wasti-81 Beitrag anzeigen
    Aber wenn die Frau das Hobby sogar teilt, ist das natürlich ne super Sache.
    Jupp. Ist schon ideal wenn man zusammen 2 Std. durch den Wald tigern kann am WE.
    Zitat Zitat von Wasti-81 Beitrag anzeigen
    Aber ich hab gesehen du stehst ja schon voll im Training und machst schon lange Dinger jenseits der 30km und Umfänge von denen ich nur träumen kann.
    Ich will in 2 Wochen bei einem 6h-Lauf die 60km knacken. Ist kein Muss, aber wäre nice to have, deshalb habe ich sporadisch einige 30er eingestreut.
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  5. #5
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von Wasti-81 Beitrag anzeigen
    […]
    Ich bereite mich nach H.Steffny vor und bin gerade dabei mich in eine ordentliche Ausgangslage für die letzten 10 Wochen zu bringen.
    Zurzeit trainiere ich 4 x die Woche, einen Tempolauf, einen langen Lauf und der Rest normal. Mit Stabi- und Dehnübungen sieht es bei mir sehr schlecht aus, auch wenn ich weiß, dass sie wichtig wären, tue ich mich leider sehr schwer mich dafür zu motivieren. Mitte Februar steige ich dann in den Steffny-Plan ein mit 5 Einheiten. Es soll eine Mischung aus dem 3:15er und dem 3:00er Plan werden. Minimalziel ist eine Bestzeit, aber gerne würde ich die 3:15h oder besser noch die 3:10h knacken. […]
    Meinen letzten Herbstmarathon habe ich ebenso vorbereitet wie Du es jetzt planst - also in Anlehnung an die Steffny Pläne (2:59/3:15). Das hat bei mir ganz gut funktioniert... Ich würde Dir empfehlen noch eine Standortbestimmung z.B. einen 10km WK zu absolvieren, bevor Du in den 10 Wochen Plan einsteigst und zudem bis Mitte Februar die LaLa's auf bis 30km auszubauen...

  6. #6
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Meinen letzten Herbstmarathon habe ich ebenso vorbereitet wie Du es jetzt planst - also in Anlehnung an die Steffny Pläne (2:59/3:15). Das hat bei mir ganz gut funktioniert... Ich würde Dir empfehlen noch eine Standortbestimmung z.B. einen 10km WK zu absolvieren, bevor Du in den 10 Wochen Plan einsteigst und zudem bis Mitte Februar die LaLa's auf bis 30km auszubauen...
    +1, den 3:15 Plan hab ich auch durchgezogen.

    Ausführlich nachzulesen => https://forum.runnersworld.de/forum/...rt-ist-schnell

    hat gut vorbereitet.
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  7. #7
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Ich bleibe ganz langweilig in HH.

    Das Ziel ist Sub 3:30, damit "nur" eine PB-Verbesserung um knapp 1s/km. Vorbereitung wird wieder nach Steffnys 3:30er Plan sein, diesmal allerdings mit von Anfang an gelöster Handbremse, womit ich gute Erfahrungen gemacht habe. Die "Schlurfeinheiten" werde ich nicht krampfhaft langsam laufen sondern so, dass es sich einfach sehr locker anfühlt.

    Da mein letzter Wettkampf vor 4 Wochen ein 7:30-h-Ultra war, habe ich in letzter Zeit das Tempotraining ein wenig vernachlässigt und ich kann mir sehr schwer vorstellen, eine Pace unter 5 min/km länger zu laufen, vor 10km Sub45 hätte ich aktuell richtig Respekt.
    Die ersten vorsichtigen Tempoversuche (3x1000@4:30, 10k TDL@5:11, 2,6km@4:45) waren aber recht vielversprechend.

    Aktuelles Ziel ist wieder Konstanz in das Training zu bringen und regelmäßig Tempoeinheiten einzustreuen, dabei aber auch nicht die LaLas zu vergessen, so dass ich am 10.2. aus einem guten Stand in die letzten 10 Wochen einsteigen kann...).

    Runalyze "verspricht" mir aktuell eine Marathonzeit von 3:22. Das wäre schon ein Traum, 1h schneller als mein Debut. Aber ich glaube nicht, dass das dieses Jahr schon klappt.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  8. #8
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Runalyze "verspricht" mir aktuell eine Marathonzeit von 3:22. Das wäre schon ein Traum, 1h schneller als mein Debut. Aber ich glaube nicht, dass das dieses Jahr schon klappt.
    Bei mir vermeldet Runalyze, dass Weihnachten auf Ostern fällt.

    42.20 km von 3:29:13 bis 2:56:28 (4:11/km)

    schön wäre es.
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  9. #9
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Bei mir lag Runalyze immer ziemlich gut (auch wenn ich es vorher das eine oder andere Mal nicht wahrhaben wollte).

    Hier mal meine Prognosekurven. Bis auf die beiden Ausreißer bei den HMs, für die Runalyze nix kann, weil ich die absichtlich sehr langsam gelaufen bin, finde ich das verdammt beeindruckend:

    Marathon

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Name:	prognose Marathon.PNG 
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    HM:

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Name:	Prognose HM.PNG 
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ID:	73427

    10k:

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Prognose10k.PNG 
Hits:	24 
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ID:	73428

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (20.01.2020)

  11. #10
    Avatar von Catch-22
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    Wobei die Diagramme auch etwas täuschen können. Ohne die Skala Links kann man gar nicht einschätzen, wie genau die Vorhersage war. Über mehrer Jahre ist auch doof, da die Skala dann auch größer ist, was dann u.U, zu einem geringeren Abstand von Kurve und Ergebnis führt, aber genauer betrachtet der geringe Abstand viele Minuten bedeutet (hoffe konnte es erklären). Beim Marathon kommt hinzu, dass die Kurve mit Marathonform am Marathon Tag durch den Marathon selbst verfälscht wird (sofern die Marathonform nicht bei 100% war)

    @Wasti-81
    Ich laufe auch in Hannover. Schiele so auf um die 3:45h. Trainiere nicht nach Steffny, hab eigentlich gar keinen festen Plan nur eine etwas Marschroute, die ständig angepasst wird.
    Dir viel Erfolg in der Vorbereitung und dann natürlich auch in Hannover!

  12. #11
    Avatar von Biene77
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    ich werde hoffentlich am 19.04. in Hamburg am Start stehen und nach Frankfurt 2018 meinen 2. Marathon finishen.

    Bei meinem 1. Marathon habe ich versucht nach Steffny (4:20) zu laufen. Mit dem Training war ich zufrieden aber dann beim M ein, vtl. waren es aus mehrerere, gravierende Fehler gemacht. Ins Ziel bin ich dann mit 4:33.
    Was die Zielzeit anbelangt bin ich mir noch nicht ganz so sicher. Ich dachte erst so an die 4:15. Nachdem ich am 6.01. einen 10er in 53:07 (Brutto) gelaufen bin, bin ich etwas unsicher.
    Bestzeit sollte es aber def. geben
    Auf dem Weg dorthin möchte ich noch am 08.03. in Kandel einen HM laufen und evtl. 13 Tage später noch einen 10er. Da ist aber noch nix in Stein gemeißelt.

    Ah ja zu dem normalen Lauftraining versuche ich noch 2x ins Studio zu gehen und etwas Kraft/Athletiktraining zu machen.

    PS: Runalyze ist wirklich witzig oder ich zu blöd: auf 10 km zeigt es mir 55:23 an und auf M: 4:13,22
    Viele Grüße Biene




  13. #12
    Avatar von Wasti-81
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    Hallo zusammen,

    ich habe bisher auch sehr gute Erfahrungen mit den Prognosen von runalyze gemacht. Wobei man ja unterscheiden muss zwischen der "normalen Prognose" und der "Prognose mit Marathonform". Bei der 10km-Prognose liegen beide Kurven meist aufeinander, bei HM kann diese schon mal ein wenig auseinander gehen und beim Marathon sind bei zumindest aktuell Welten dazwischen. Bisher passt die Kurve "Prognose mit Marathonform" besser zu den erzielten Ergebnissen. Wenn ich jetzt wieder vermehrt auf lange Läufe setze werden sich die Kurven wieder annähern, so zumindest die Hoffnung

    Meine aktuellen Prognose:
    Prognose: 03:15:15h
    Prognose mit Marathonform: 04:10:14h
    5km: 19:24 (2015)
    10km: 38:33 (2016)
    21,1km: 1:25:45 (2018)
    42,2km: 3:24:49 (2016)

    https://runalyze.com/athlete/Rost81

  14. #13
    Avatar von Wasti-81
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Meinen letzten Herbstmarathon habe ich ebenso vorbereitet wie Du es jetzt planst - also in Anlehnung an die Steffny Pläne (2:59/3:15). Das hat bei mir ganz gut funktioniert... Ich würde Dir empfehlen noch eine Standortbestimmung z.B. einen 10km WK zu absolvieren, bevor Du in den 10 Wochen Plan einsteigst und zudem bis Mitte Februar die LaLa's auf bis 30km auszubauen...
    Zumindest bei dir hat es ja dann auch super geklappt mit sub 3:10h
    Das mit den langen Läufen habe ich genauso geplant. Der wird jetzt von Woche zu Woche gesteigert bis ich eine Woche vor Start des 10-Wochenplans bei 30km bin. Das mit der Standortbestimmung wird eher schwierig, da finde ich keinen Wettkampf in vertretbarer Nähe. Aber das finde ich gar nicht so schlimm. In Woche 3, 5 und 7 sind noch genug Vorbereitungswettkämpfe zu absolvieren, das reicht mir!

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich bleibe ganz langweilig in HH.

    Das Ziel ist Sub 3:30, damit "nur" eine PB-Verbesserung um knapp 1s/km. Vorbereitung wird wieder nach Steffnys 3:30er Plan sein, diesmal allerdings mit von Anfang an gelöster Handbremse, womit ich gute Erfahrungen gemacht habe. Die "Schlurfeinheiten" werde ich nicht krampfhaft langsam laufen sondern so, dass es sich einfach sehr locker anfühlt.

    Da mein letzter Wettkampf vor 4 Wochen ein 7:30-h-Ultra war, habe ich in letzter Zeit das Tempotraining ein wenig vernachlässigt und ich kann mir sehr schwer vorstellen, eine Pace unter 5 min/km länger zu laufen, vor 10km Sub45 hätte ich aktuell richtig Respekt.
    Die ersten vorsichtigen Tempoversuche (3x1000@4:30, 10k TDL@5:11, 2,6km@4:45) waren aber recht vielversprechend.

    Aktuelles Ziel ist wieder Konstanz in das Training zu bringen und regelmäßig Tempoeinheiten einzustreuen, dabei aber auch nicht die LaLas zu vergessen, so dass ich am 10.2. aus einem guten Stand in die letzten 10 Wochen einsteigen kann...).

    Runalyze "verspricht" mir aktuell eine Marathonzeit von 3:22. Das wäre schon ein Traum, 1h schneller als mein Debut. Aber ich glaube nicht, dass das dieses Jahr schon klappt.
    Hamburg ist doch nicht langweilig!

    Die "Schlurfeinheiten" laufe ich auch immer nach Gefühl, so dass es sich locker anfühlt, und das ist auch immer schneller als Steffny's Vorgabe, aktuell laufe ich die so in 5:00 bis 5:15 min/km. Lauter Ultras unterwegs hier. Ich komme eher von der anderen Seite und mache lieber die schnellen und kürzeren Sachen und tue mich eher bei den langen schwer.
    5km: 19:24 (2015)
    10km: 38:33 (2016)
    21,1km: 1:25:45 (2018)
    42,2km: 3:24:49 (2016)

    https://runalyze.com/athlete/Rost81

  15. #14
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    Zitat Zitat von Wasti-81 Beitrag anzeigen
    Das mit der Standortbestimmung wird eher schwierig, da finde ich keinen Wettkampf in vertretbarer Nähe. Aber das finde ich gar nicht so schlimm. In Woche 3, 5 und 7 sind noch genug Vorbereitungswettkämpfe zu absolvieren, das reicht mir!
    Die Standortbestimmung dient der Auswahl des Trainingsplans. Nach welchem Kriterium wählst Du denn den Plan aus?
    Ohne in etwa deine Leistungsfähigkeit zu kennen kann es Dir passieren, dass Du Dich dann drei Wochen mit dem falschen TP rumschlägst. Es muss ja nicht unbedingt ein Wettkampf sein - mach halt einen TDL so schnell es Dir möglich ist...

  16. #15
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Die Standortbestimmung dient der Auswahl des Trainingsplans. Nach welchem Kriterium wählst Du denn den Plan aus?
    Nach den Vorleistungen? Wir reden hier ja von Unterschieden von 15 Min. pro Plan. Wenn man da nicht gerade knapp hinter dem einen ist, dann ist der nächste die logische Wahl.

    Nimm mich, sub 3:30 hab ich, sub 3 werde ich nicht bekommen. Was anderes als 3:15 würde also Sinn ergeben?

    Natürlich ist die Sache bei Wasti nicht ganz so eindeutig, aber wahrscheinlich liegt sein Ziel irgendwo zwischen 2:59 und 3:15. Ich würde also die Tempoeinheiten irgendwo zwischen diesen beiden Plänen reinnehmen. Und ob ich dann einen MRT Lauf in 4:30 oder 4:32 laufe, ich weiss nicht ob es darauf wirklich ankommt. Letztlich kommt es ja doch nur darauf ein sich soweit selbst einschätzen zu können ob man die Pace für 42km gehen kann oder nicht. Alles andere ist doch recht variabel, gerade bei Steffny. Solange man sich nicht abschießt oder in totale Frühform ballert.
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  17. #16
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Nach den Vorleistungen? Wir reden hier ja von Unterschieden von 15 Min. pro Plan. Wenn man da nicht gerade knapp hinter dem einen ist, dann ist der nächste die logische Wahl.

    Nimm mich, sub 3:30 hab ich, sub 3 werde ich nicht bekommen. Was anderes als 3:15 würde also Sinn ergeben?

    Natürlich ist die Sache bei Wasti nicht ganz so eindeutig, aber wahrscheinlich liegt sein Ziel irgendwo zwischen 2:59 und 3:15. Ich würde also die Tempoeinheiten irgendwo zwischen diesen beiden Plänen reinnehmen. Und ob ich dann einen MRT Lauf in 4:30 oder 4:32 laufe, ich weiss nicht ob es darauf wirklich ankommt. Letztlich kommt es ja doch nur darauf ein sich soweit selbst einschätzen zu können ob man die Pace für 42km gehen kann oder nicht. Alles andere ist doch recht variabel, gerade bei Steffny. Solange man sich nicht abschießt oder in totale Frühform ballert.
    Welche Vorleistungen meinst Du? Wasti's PB's deuten auf eine mögliche Zielzeit von deutlich unter 3:10 hin - die sind aber schon ein paar Tage her, aktuell war er zunächst außer gefecht und im Moment macht er einen Formaufbau... Daher finde ich es schon wichtig zu wissen wo genau er steht wenn er den TP beginnt... Dass er dann zwischen den Plänen interpolieren muss ist wahrscheinlich.
    Wenn die aktuelle Form aber auf eine Zielzeit von "nur" 3:15 schließen lässt, warum sollte er dann nach einem 2:59er Plan trainieren?

    Und in Deinem Fall ist die Sache relativ einfach - da DU regelmäßig Wettkämpfe bestreitest, weißt Du relativ genau wo Du stehst.
    Deine Unterdistanz-Zeiten deuten auf irgendwas in Richtung 191 Minuten hin - also interpolieren zw. den beiden Plänen und nicht wie Du meinst "nur" der 3:15er... Musst halt dann auch den Arsch in der Hose haben und entsprechend angehen... Obs dann klappt steht auf nem anderen Blatt...

  18. #17
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    Hallo,
    ich weiß gar nicht genau was Steffny als Vorleistung für die jeweiligen Pläne fordert, aber mittlerweile habe ich doch einige Jahre an Lauferfahrung und kann meine Leistungsfähigkeit ganz gut einschätzen, denke ich zumindest
    Aktuell, würde ich sagen, schaffe ich die 10km in ca. 41/42 Minuten. Damit komme ich wahrscheinlich eher auf 3:15 und langsamer als schneller. Aber wenn ich mir den Plan von Steffny anschaue, läuft er im 3:15er Plan die Tempoläufe in 4:50min/km. Ich hatte gestern meinen Tempolauf: 8km in 4:19min/km, es war natürlich fordernd, aber nicht so das auf der letzten Rille ins Ziel gestolpert bin Und auch die Intervalle würden mich nicht wirklich fordern, deshalb habe ich da ein bißchen nach oben korrigiert, auch wenn Steffny sagt, das soll man nicht machen. Aber ich fühle mich äußerst unzufrieden, wenn ich nach dem Intervalltrainng (z.B. 4x1000m in 4:10min/km) keine schweren Beine habe oder mich nicht wirklich ausgepowert habe. Und gerade das sind eigentlich die Einheiten die mir Spaß machen, und da es nur ein Hobby ist, steht für mich der Spaß im Vordergrund und bei den Zeiten über die wir hier reden kommt es eh nicht auf ein paar Sekunden an.
    Ich finde es außerdem extrem schwierig einen 10km-Wettkampf zu simulieren, da würde ich nicht an meine Leistungsgrenze kommen, und dann stelle ich mir wieder die Frage, wäre da im Wettkampf noch mehr gegangen? Sicherlich aber wie viel? Wie interpretiere ich dann so eine Zeit als Steuerzeit?

    VG
    Sebastian
    5km: 19:24 (2015)
    10km: 38:33 (2016)
    21,1km: 1:25:45 (2018)
    42,2km: 3:24:49 (2016)

    https://runalyze.com/athlete/Rost81

  19. #18
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    https://forum.runnersworld.de/forum/...rt-ist-schnell

    ich kann deine Gedanken total nachvollziehen. Die Läufe, wenn du sie im Tempo von Steffny machst, sind gähnend langweilig. Die Tempoeinheiten sollen m.E. vor allem dazu dienen das MRT-Tempogefühl zu schulen, denn fordernd sind auch diese nicht wirklich. Für mich habe ich das Fazit gezogen, dass es vor allem auf die langen Latten ankommt, die müssen gut laufen. Der Rest ist vor allem dazu da KM zu sammeln ohne den Körper zu ruinieren. Ob man dann die 3:15 wirklich erreicht steht sowieso auf einem anderen Blatt, denn die Gefühlswelt, die man ab km 30 beim M wirklich hat simuliert kein Plan. Diese Erfahrung kannst du nur dort machen. Zumindest kam es mir so vor.
    Aktuelle Wunschliste: Newton Distance Elite, Enda Iten, Skechers GOrun Razor 3 Hyper

  20. #19
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von Wasti-81 Beitrag anzeigen
    ich weiß gar nicht genau was Steffny als Vorleistung für die jeweiligen Pläne fordert
    In seinem Buch gibt er folgende Vorleistungen an:
    Für den 3:15er Plan - 42:00/10km
    Für den 2:59er Plan - 38:30/10km

    Ich verstehe seine Ansatz so, dass wenn man diese Vorleistungen drauf hat, den entsprechenden Plan umsetzt und zudem vor Beginn des 10 Wochenplans eine gute Grundlagen geschaffen hat, auch eine realistische Chance besteht die Zielzeit zu erreichen.

    Die Trainingspläne an sich sind weniger fordernd als vergleichbare anderer Autoren. Die zu erbringende Vorleistungen und die jeweils geforderten Zeiten in den Vorbereitungswettkämpfen empfinde ich persönlich als anspruchsvoll.

    Natürlich steht es jedem frei, die Intervalle oder TDL auch schneller zu gestalten oder die Umfänge zu erhöhen - nur ist das dann halt ein anderer Plan...

  21. #20
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von Wasti-81 Beitrag anzeigen
    […]Ich hatte gestern meinen Tempolauf: 8km in 4:19min/km, es war natürlich fordernd, aber nicht so das auf der letzten Rille ins Ziel gestolpert bin [...]
    Dann kann Deine Einschätzung mit 41' bis 42' auf 10km schon in etwa hinkommen. An Deiner Stelle würde ich - wenn Du die Steffny Pläne verwenden willst - mit einem Plan der auf 190 Minuten ausgelegt ist "arbeiten"... Also beispielsweise angelehnt an die Umfänge des 2:59er mit angepasster Pace.
    Also im Endeffekt das, was Du auch vor hast...

  22. #21
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Für den 3:15er Plan - 42:00/10km
    Für den 2:59er Plan - 38:30/10km

    Ich verstehe seine Ansatz so, dass wenn man diese Vorleistungen drauf hat, den entsprechenden Plan umsetzt und zudem vor Beginn des 10 Wochenplans eine gute Grundlagen geschaffen hat, auch eine realistische Chance besteht die Zielzeit zu erreichen.
    Wenn man es genau nimmt, dann widerspricht er sich sogar ein wenig. Einerseits soll es die Leistungsfähigkeit zum Einstieg in den Trainingsplan sein, gleichzeitig ist sie im Trainingsplan erst am Ende von Woche 5 gefordert, wo gezielt auf diese Zeit hintrainiert wird und dann ggfs. nochmal angepasst werden soll. Ich weiß nicht, wie Ihr das macht, ich laufe vor dem Einstieg in einen Marathonplan nicht noch einen Zehner, auf den ich dann auch noch hintrainiere... So wird aus einem 10-Wochen-Plan nämlich (inkl. Entlastungswoche) ganz schnell ein 15-Wochen-Plan.

    Natürlich steht es jedem frei, die Intervalle oder TDL auch schneller zu gestalten oder die Umfänge zu erhöhen - nur ist das dann halt ein anderer Plan...
    Jupp. Nie vergessen, es ist ein "Plan von der Stange", wenn man sich kennt und weiß, wie man welche Einheit verkraftet, spricht nicht viel dagegen, ein wenig anzupassen. Ein "realer" Trainer würde nix anderes machen...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


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    JoelH (23.01.2020)

  24. #22
    Avatar von Bewapo
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    ...auf seinen Ratgeber-Seiten (hier 4-Stundenplan) umschreibt Steffny das so:
    "Damit Sie einschätzen können, ob das Ziel "unter 4:00 Stunden" für Sie überhaupt realistisch ist, schauen Sie in die Tabelle 1. Sie sollten durch einen Testlauf über eine genau vermessene 10 Kilometer Strecke (am besten im Wettkampf!) Ihr momentanes Leistungsvermögen rund drei Monate vor dem Marathon kennen."
    Das kann man ja dann natürlich einfach aus dem Training heraus machen oder eben speziell darauf hinarbeiten! In den Jahresplänen von Hubert Beck ist beispielsweise vor jedem Marathonplan (3 Monate) immer ein 10 K-Plan über 6 Wochen als "Allgemeine Vorbereitungsperiode" vorgeschaltet. Sein Ziel: "Grundgeschwindigkeit und Kraft verbessern oder anders: wer im Marathon schneller werden will benötigt auch eine bessere 10 K Zeit! Gegenüber dem Marathontraining werden mehr intensive Einheiten mit geringerem Umfang trainiert!"
    Zuletzt überarbeitet von Bewapo (23.01.2020 um 11:27 Uhr)

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    Albatros (23.01.2020)

  26. #23
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Wenn man es genau nimmt, dann widerspricht er sich sogar ein wenig. Einerseits soll es die Leistungsfähigkeit zum Einstieg in den Trainingsplan sein, gleichzeitig ist sie im Trainingsplan erst am Ende von Woche 5 gefordert, wo gezielt auf diese Zeit hintrainiert wird und dann ggfs. nochmal angepasst werden soll. Ich weiß nicht, wie Ihr das macht, ich laufe vor dem Einstieg in einen Marathonplan nicht noch einen Zehner, auf den ich dann auch noch hintrainiere... So wird aus einem 10-Wochen-Plan nämlich (inkl. Entlastungswoche) ganz schnell ein 15-Wochen-Plan.
    Ich sehe da keinen Widerspruch. Er verlangt zum Einstieg ein Kriterium auf einer Unterdistanz, welches nach einem Zeitraum von - in dem Fall fünf Wochen - bestätigt werden soll. Es wird nicht gezielt auf die Unterdistanz trainiert!

    Im Falle von Wasti kann seine PB auf 10km kein Kriterium darstellen, da sie wohl zu lange zurück liegt... Ein Silvesterlauf von vor drei Wochen wäre da wohl aussagekräftiger...

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Albatros:

    d'Oma joggt (23.01.2020)

  28. #24
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    Zitat Zitat von Bewapo Beitrag anzeigen
    ...auf seinen Ratgeber-Seiten (hier 4-Stundenplan) umschreibt Steffny das so:
    "Damit Sie einschätzen können, ob das Ziel "unter 4:00 Stunden" für Sie überhaupt realistisch ist, schauen Sie in die Tabelle 1. Sie sollten durch einen Testlauf über eine genau vermessene 10 Kilometer Strecke (am besten im Wettkampf!) Ihr momentanes Leistungsvermögen rund drei Monate vor dem Marathon kennen."
    Das kann man ja dann natürlich einfach aus dem Training heraus machen oder eben speziell darauf hinarbeiten! In den Jahresplänen von Hubert Beck ist beispielsweise vor jedem Marathonplan (3 Monate) immer ein 10 K-Plan über 6 Wochen als "Allgemeine Vorbereitungsperiode" vorgeschaltet. Sein Ziel: "Grundgeschwindigkeit und Kraft verbessern oder anders: wer im Marathon schneller werden will benötigt auch eine bessere 10 K Zeit! Gegenüber dem Marathontraining werden mehr intensive Einheiten mit geringerem Umfang trainiert!"
    So sehe ich das auch!

  29. #25
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Jupp. Nie vergessen, es ist ein "Plan von der Stange", wenn man sich kennt und weiß, wie man welche Einheit verkraftet, spricht nicht viel dagegen, ein wenig anzupassen. Ein "realer" Trainer würde nix anderes machen...
    Da bin ich bei Dir!

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