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Thema: Übertraining

  1. #1

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    Standard Übertraining

    Hallo liebe Community, seit Jahren lese ich hier viel, nun muss ich leider etwas schreiben denn ich weiß nicht mehr weiter... und muss auch darüber mit jemanden sprechen...

    Zu mir, 29 Jahre alt, laufe seit 7 Jahren, 5km in 22 min., 10km in 47 Minuten, ca. 50-80 km laufen die Woche (mal Laufband, öfters draußen) wenn’s gut läuft, zusätzlich Rad und Krafttraining. Ziel eigentlich Ironman - aber das rückt anstatt näher immer ferner...

    Alles begann vor ca. 5 Monaten, komplett Born out, Schluss Moment bei einem Lauf, dann wochenlang Ärzte Marathon, zahlreiche Blut Entnahmen bei verschiedenen Ärzten, ekg, Röntgen, einmal sogar Notaufnahme (da ich abends eine riesige Panik Attacke bekommen habe), täglich mehrere Panik Attacken, Herz stolpern bei kleinster Anstrengung oder spazieren gehen, extremer wochenlanger Durchfall, Gewichts Verlust (ca.3kg auf mehrere Wochen).
    Ich konnte kaum noch meinen Alltag bewältigen. Ok, über Training war die Ausschluss Diagnose da ich sonst anscheinend Ja gesund bin/war. Ok, Pause, irgendwann dann wieder Leichtes Krafttraining, nach einem Monat wieder laufen, nach zwei wieder alles normal.

    Und Batsch, kaum wieder neuen Schwung gefasst, Ziele wieder im visier, Training läuft, gehts wieder los: Durchfall, ständig müde, niedriger Puls (immer 42 Ruhepuls), heftige Panik Attacken heute nur bei leichtem Krafttraining trotz drei Tage nun Pause! Mann ich kann einfach nicht mehr, fühle mich schon wieder so als würde mein Herz gleich einfach stehen bleiben, bin Dauer müde und kann meiner Leidenschaft dem Sport nicht mehr nachgehen.

    Nun eben meine Frage an euch, weiß irgendjemand da draußen wie ich da wieder rauskomme - für immer am besten und was ich nun machen soll? Hat jemand Erfahrungen mit über Training?

    Ab morgen beginnt mein Ärzte Marathon wieder. Ich kann einfach nicht mehr, ich möchte wieder Sport machen ohne Einschränkung, ich liebe das doch so.
    Ich bin so genervt. Ich bin extrem ehrgeizig und darf nicht.... die Seele will fliegen der Köper nicht? Ist dann Sport nichts für mich? Ich bin am verzweifeln...

    Danke für jeden Kommentar, oder Rat. Und auch die bösen Kommentare verzeihe ich gern denn ich weiß im Grunde, dass ich wohl irgendwas falsch mache. Mein Partner (selbst Sportler) sagt es mir ständig, dass ich mehr Pausen benötige, doch ich bin so im Sport Fieber seit ich ihn entdeckt mit habe, dass ich seit Jahren kaum zu bremsen bin...

    🙁

    Kann irgendwann etwas schlimmeres passieren wenn ich sobald ich kann wieder Vollgas mache? Könnte mein Herz Schäden bekommen?

    Liebe Grüße
    Anne

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Wenn ich die Stichworte "Ziel Ironman, 80 Laufkilometer plus Kraft- und Radtraining, Burn out, Panikattacken, Notaufnahme usw., bin im Sportfieber, extrem ehrgeizig, seit Jahren kaum zu bremsen...."
    so lese, dürfte ein Herzproblem Deine kleinste Sorge sein. Dein gesamter Körper bremst Dich offensichtlich. Und das kommt von ganz oben - dem Gehirn.

    Deinen Ärztemarathon solltest Du nicht bei einem Kardiologen, sondern bei einem Psychologen beginnen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  3. #3
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Wie sieht denn die außersportliche psychische Belastung aus?

    Stichwort Ärztemarathon. Warst du schon bei einem richtigen Sportarzt? Sportpsychloge? Normaler Seelenklemptner? Ich meine, wenn die physischen Werte alle im Lot sind, dann kann es doch eigentlich nur der Kopf sein. 50 bis 80 Wochenkilometer, dazu Krafttraining und Radeln. Das klingt so viel nicht. Da läufst du bei deinem Alter doch nicht ins Übertraining

    Toi toi toi

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    D-Bus (29.01.2020)

  5. #4
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hallo Anne,

    willkommen hier und ... nun komm' erstmal runter. Ich nehme mal an, das du Sport zwecks des Vergnügen betreibst und nicht deine Brötchen damit verdienen musst. Richtig? Na also.

    Zwei Ansatzpunkte:

    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Herz stolpern bei kleinster Anstrengung oder spazieren gehen
    Was sagt denn dein Kardiologe dazu? Die Palette möglicher Herzrhythmusstörungen ist breit gefächert, von total harmlos bis lebensgefährlich. Das gehört kardiologisch abgeklärt und dabei ausgesprochene Warnungen auch ernstgenommen.

    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Mein Partner (selbst Sportler) sagt es mir ständig, dass ich mehr Pausen benötige, doch ich bin so im Sport Fieber seit ich ihn entdeckt mit habe, dass ich seit Jahren kaum zu bremsen bin...
    Überlege mal, wie weit dein Partner recht haben könnte. Er ist selbst Sportler, kann also die Dinge bis zu einem gewissen Grade einordnen. Er steht dir und deiner Sportleidenschaft grundsätzlich positiv gegenüber, hat aber im Gegensatz zu dir einen größeren Abstand zu den Dingen und sieht deshalb womöglich manches klarer als du.

    Dein Partner und dein Körper wollen dir sagen, dass du es übertreibst. Was, wenn sie damit Recht haben? Ich finde, das sind zwei kompetente Berater, denen du wenigstens probeweise mehr Gehör schenken solltest. Einfach mal eine Saison einlegen, in der du dich etwas einbremst. Offene Gespräche führen mit deinem Partner, um herauszufinden warum du dich in den Sport dermaßen reinknüppelst, dass du Gesundheit und Spaß daran verlierst.

    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Kann irgendwann etwas schlimmeres passieren wenn ich sobald ich kann wieder Vollgas mache? Könnte mein Herz Schäden bekommen?
    Ja, wenn deine Rhythmusstörungen vom Kardiologen als (potenziell) gefährlich eingestuft werden. Und ja, auch mental, wenn du dich so extrem reinknüppelst, dass es dich immer mehr runterzieht. Wo bleibt da der Spaß? Wieviel Kraft kannst du deinem Umfeld (Partner, Freunde) überhaupt noch geben? Ist es das alles wert?

  6. #5
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Scheinst ja eine richtige kleine Drama-Queen zu sein …

    Für den Anfang tut es sicher auch mal eine ehrliche Bestandsaufnahme zusammen mit dem Partner. Wenn du es schaffst, dich um X Prozent einzubremsen, hast du die Dinge noch im Griff. Erst wenn das wiederholt scheitert, wäre psychologische Beratung in Sachen Sportsucht o.ä. angeraten. Aber auch das hätte dann mit "Irrenhaus" nichts, aber auch gar nichts zu tun.

    P.S.: Hmmmpf, Sauerei - da antworte ich auf deinen jüngsten Beitrag und dann ziehst du den klammheimlich zurück. Wie stehe ich jetzt da ?

  7. #6
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Huch da fehlt aber beim letzten Post der Kartoffel der Zusammenhang Dazwischen schnell nen Post gelöscht?

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  8. #7
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    Sag ich doch, im P.S. zu meinem vorigen Beitrag.

    Ich könnte das Zitat sogar noch nachliefern, aus der Benachrichtigungs-Email zu dem gelöschten Post.

    Mach ich aber nicht - bin ja manchmal etwas gehässig, aber selten richtig fies.

  9. #8

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    Danke Schön für die schnellen Antworten, dieses Forum ist einfach toll 🙃
    Ja grundsätzlich ging es mir nun vorrangig darum ob jemand Erfahrungen hat das in den Griff zu bekommen und ich denke eine längere Pause wäre sinnvoll. Psychisch vermute ich tatsächlich, dass eine Sport Sucht nicht auszuschließen ist aber dann sehe ich wieder alle anderen, die ultra Läufer und die, die täglich im Fitnessstudio Vollgas geben, die Iron Mans, die Lg teils und spitzen Läufer (sind viele davon in meiner kleinen Stadt)
    Und warum also sollte gerade ich dann zu viel machen. Wobei sucht wieder nicht mit dem Maß Sonden mit der Psyche zu tun hat - das muss ich erstmal verstehen 🤔
    Uff alles Zuviel gerade und heute sowieso... werd erstmal drüber schlafen und morgen gibts mal wieder ein Laufzeit ekg drum gehängt 🥴
    Danke und bis bald, ich melde mich wieder.

    Lg

  10. #9

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    Das mit dem löschen ist blöd, sorry. Das macht man einfach nicht. Aber ich bin tatsächlich zum ersten Mal selbst aktiv in einem Forum, wenn’s einen selber betrifft wird man schnell emotional 😬

  11. #10
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Dieses Forum ist voll von Leuten, die es krass ungerecht finden, was andere alles aus dem Stehgreif können, wovon man selber auch bei härtestem Training nicht mal träumen kann. Diese anderen (besse: deren Leistungen) sind schlechte Ratgeber. Jeder muss seine Maßstäbe selbst finden. Ich selbst kann z.B. deine bisherigen Laufleistungen bei weitem nicht mehr erbringen (könnte allerdings auch locker dein Opa sein). Soll ich mich deshalb aufhängen? Zu allem Überfluss hat mir der Kardiologe vor zwei Wochen eine Diagnose verpasst, gemäß der das wenige, was ich bisher noch geschafft habe, auch schon zu viel ist. Soll ich deshalb auf dem Sofa vermodern und mich vor lauter Frust mit Chips vollstopfen?

    Nö, ich muss einfach herausfinden, wie ich meine Maßstäbe neu justieren kann, um trotzdem ein Maximum an Spaß und Erfüllung aus der ganzen Sache zu ziehen. Ich bin sicher, dass das auch für dich gilt, auch wenn unsere beiden Fälle schon wegen des Altersunterschieds im Detail kaum vergleichbar sind.

    Nicht auszuschließen … ähm … eigentlich ganz sicher ist ja auch, dass du über einen etwas moderateren Zugang zum Sport mittelfristig ein höheres Niveau erreichst als mit deiner Brachialmethode. Das ist doch eigentlich das Grundproblem allen sportlichen Trainings - sich ordentlich fordern, aber eben nicht überfordern. Wer nur das erste beherrscht, kommt auf den ersten Schritten schneller voran als der Besonnene. Aber nur wer beides beherrscht, kommt auch langfristig voran.

    Sagt einer, der nun auch noch zum x-ten Male an der Achillessehne herumlaboriert.

  12. #11
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Das mit dem löschen ist blöd, sorry. Das macht man einfach nicht. Aber ich bin tatsächlich zum ersten Mal selbst aktiv in einem Forum, wenn’s einen selber betrifft wird man schnell emotional 😬
    Sagen wir's so: ich war halt zu schnell mit meiner Antwort.

    Die Forensoftware hier ist tatsächlich so eingestellt, dass man innerhalb von einer Stunde nach dem ersten Abschicken einen Beitrag noch ändern oder eben ganz löschen kann. Wer innerhalb dieser Frist antwortet, läuft halt immer Gefahr, dass seine Antwort im Vakuum verhungert.

  13. #12
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Zu mir, 29 Jahre alt, laufe seit 7 Jahren, 5km in 22 min., 10km in 47 Minuten, ca. 50-80 km laufen die Woche (mal Laufband, öfters draußen) wenn’s gut läuft, zusätzlich Rad und Krafttraining.

    Das hört sich weder nach viel an, noch bist du besonders schnell. Spricht soweit gegen Übertraining.

    Mir ist da zuviel unklar, um auf die Probleme einzugehen.
    Z.B.:
    - Um wieviel Stunden Sport pro Woche geht es insgesamt, zu Spitzenzeiten und davor und danach?
    - Wie sieht's aus mit Regenerationswochen und Saisonpausen?
    - Wieviel km pro Jahr bist du gelaufen, von Jahr zu Jahr?
    - Wieviel schläfst du?
    - Was machst du sonst noch (körperliche Arbeit/Bürojob, Hausarbeit, kleine Kinder, ...)?
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  14. #13

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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen

    Das hört sich weder nach viel an, noch bist du besonders schnell. Spricht soweit gegen Übertraining.

    Mir ist da zuviel unklar, um auf die Probleme einzugehen.
    Z.B.:
    - Um wieviel Stunden Sport pro Woche geht es insgesamt, zu Spitzenzeiten und davor und danach?
    - Wie sieht's aus mit Regenerationswochen und Saisonpausen?
    - Wieviel km pro Jahr bist du gelaufen, von Jahr zu Jahr?
    - Wieviel schläfst du?
    - Was machst du sonst noch (körperliche Arbeit/Bürojob, Hausarbeit, kleine Kinder, ...)?
    Ich finde für die erbrachten Leistungen über 5 und 10 km hören sich bis zu 80 km pro Woche schon nach sehr viel an. Will sagen für diesen Trainingsaufwand sind die gelaufenen Zeiten recht schwach.

    Aber mich verwundert eher

    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    ständig müde, niedriger Puls (immer 42 Ruhepuls), heftige Panik Attacken heute nur bei leichtem Krafttraining trotz drei Tage nun Pause!
    Wie war dein Ruhepuls denn sonst so? Übertraining geht wenn dann eher mit erhöhtem Ruhepuls einher. Nach den sonstigen Schilderungen liegt da wohl was anderes im Argen.

  15. #14
    Avatar von Vögelchen
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    Bis auf den niedrigen Ruhepuls sind das alles Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion.

  16. #15
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Ich bin extrem ehrgeizig und darf nicht.... die Seele will fliegen der Köper nicht?
    Hallo Anne,

    ich zitiere mal den für mich entscheidenden Satz deines Jammers. Lass mich noch vorausschicken: Ich gehe davon aus, dass dir körperlich wirklich nichts fehlt, dass alle medizinischen Disziplinen die nötigen Untersuchungen durchgeführt haben. Ich bin zwar kein Hypochonder, der davon überzeugt wäre, dass es nur zwei Arten von Menschen gibt: Solche die krank sind und die anderen, bei denen die bestehende Krankheit noch nicht diagnostiziert wurde. Aber man weiß ja nie, vielleicht wäre es trotz allem sinnvoll eine dritte, vierte Meinung einzuholen.

    Lange Vorrede, weil ich mich zur Vorsicht und Zurückhaltung in medizinisch motivierten Fragen verpflichtet fühle. Zum Zitat: Du vermittelst den Eindruck in einer absolut überziehenden Geisteshaltung zu leben, zu verharren, was Sport bzw. körperliche Leistung angeht. Überehrgeizig sein führt zu Training in ungesundem Maß und damit alsbald in eine körperliche wie auch seelische Sackgasse. Offensichtlich kennst du kein verträgliches Maß und weißt auch die Steigerungsrate deiner Trainingsaktivitäten nicht richtig zu setzen. Weil da immer die Frau mit der Peitsche hinter dir steht. Du willst fliegen. Warum willst du fliegen? Keiner von uns will fliegen. Nicht in dem Sinne, dass ausschließlich dieser Zustand unser Ziel wäre. Wir wollen Spaß haben beim Laufen und wenn dann - hie und da - tatsächlich für Minuten die Bodenhaftung verloren geht, nehmen wir es als zusätzlichen Glücksmoment an. Warum willst du fliegen? Wieso versteifst du dich auf das "Spitzenerlebnis von Glück" als eine Art Dauerzustand? Was ist da in dir am Arbeiten? - Von uns wird das niemand rausfinden. Womöglich wirst du es selbst nicht ergründen, weil du blockiert bist. Augenblicklich vom Elend. Und wenn das nachlässt wieder vom Ehrgeiz.

    Gesetzt den Fall es gibt wirklich keine körperliche Erklärung: Dann bist du - verzeih mir die harte Formulierung - nicht gesund im Geiste. Wir anderen sind doch auch ehrgeizig - mehr oder weniger. Verletzen uns sogar dann und wann, weil wir überziehen. Aber wir lernen (hoffentlich) daraus und machen denselben Fehler nicht noch einmal. Das scheint dir nicht möglich zu sein. Es reißt dich wieder mit, sobald der Körper es dir gestattet.

    Mein Rat: Such dir Unterstützung für dein in meinen Augen offensichtliches mentales Problem. Finde mit Unterstützung heraus, warum du so versessen auf das "Fliegen" bist. Vielleicht liegt das Problem ja ganz woanders. Vielleicht fehlt etwas, das du durch "Fliegen" ersetzen willst.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    Rennschnecke1 (30.01.2020)

  18. #16

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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Bis auf den niedrigen Ruhepuls sind das alles Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion.
    Eher das Gegenteil. Mit einer Unterfunktion fühlt man sich wie ausgeko**t. Mit einer Überfunktion läufst du erst wie das Duracell-Häschen und dann kommt der Absturz.

    Wurde die HPA-Achse schon mal beim Endokrinologen gecheckt (acth-test?)

    Richtiger Burnout fängt ja mit der Nebenniere an, die kann gar nicht soviel Cortisol und sonstige Adrenalhormone produzieren wie der Körper braucht und irgendwann dann versiegt. Wenn dann noch ständig ein Kaloriendefizit dazu kommt, meinetwegen noch Low Carb ohne dass der Körper daran gewöhnt ist und Sport. Bamm. Rennst du gegen die Mauer und der Körper zieht den Stecker. Vorher bleibt noch die Regel aus usw usf.

    Ein Endokrinologe kann testen, ob die Hypothalamus-Nebennieren-Achse noch funktioniert, also die Nebenniere auf die Befehle der Hirnanhangsdrüse noch reagiert. Aber er kann nicht sagen, ob sie vielleicht nur ein bisschen schlechter funktioniert, d.h. Nebennierenschwäche wird in der Regel nicht diagnostiziert.
    helfen können da aber Kräuter wie Gingseng oder Ashwaghanda. Und genügend Schlaf.
    Ein guter Heilpraktiker, der mehr als Kügelchen verschreibt, kann da helfen.
    Zuletzt überarbeitet von butterkeks (30.01.2020 um 13:19 Uhr)

  19. #17

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    Erstmal vielen Dank für die rege Teilnahme an meiner Person, die vielen Kommentare bei denen sich echt Gedanken gemacht wurden und die Ratschläge etc, das ist der Wahnsinn hier, damit hab ich nicht gerechnet. Danke!

    Ich kann nicht alles beantworten aber kurz zu mir: erst mittlere Reife, dann Ausbildung, ab 20 selbständig gemacht und damit erfolgreich bis heute. Arbeit und Sport sind mein Leben, das Geschäft mache ich mit meinem Partner zusammen, wir arbeiten und Sportlern sozusagen zusammen. Wir wohnen seit Anfang 2019 zusammen (davor alleine gelebt), kochen sehr viel, Alkohol seit ich meinen Partner (Wein Liebhaber) kenne, vor allem Wein teils zu viel (Zeiten in denen jeder eine Flasche Weißwein abends zu essen und Film ca. 3-4 mal die Woche trinkt, in Urlauben häufiger und die sind oft, ca. 4-5 mal im Jahr 7-11 Tage) Problem mit Alkohol gefühlt aber eher nicht, da dann wieder ohne Probleme eine Woche Pause ist (zum Beispiel jetzt gerade). Finanziell alles gut (durch meine Eltern zusätzlich abgesichert falls was wäre) Kinder keine, habe mich lange mit dem Thema auseinander Gesetz aber wollen wir dann anscheinend beide aktuell nicht, er sowieso nicht, das war von beginn an klar (ein Pärchen seit 2012) ich wollte das mal, das ist aber nun auch schon über 3 Jahre her.
    Was gibt’s noch, ah ja Arbeit täglich 9-17 Uhr ab und zu später wenn noch Termine, Samstag auch, sonntags nur selten.
    Freunde eher wenig, wenn’s die Mittagspause zulässt mal ein Treffen, abends (17:30-19 Uhr) immer Sport (jetzt gerade mal wieder nicht 😕)
    Ernährung ganz normal, abends viel Nudeln, viel selbst gemachte Pizza, Fleisch, aber mittags auch oft Gemüse und gesund. Süßes auch mal.
    Jedoch manchmal etwas kleine Portionen da ich 177 cm groß bin und 60 wiege und diese Figur gut finde sowie auch schlank bleiben möchte, auch um schneller z.B. 10km zu werden (45 min).
    Zu meinem Sport Pensum welches ich oben beschrieben habe: ich finde das absolut ok für mich?! Wer wirklich meint ich mache zu wenig und bin zu langsam, naja... ich hab bis vor 7 Jahren noch nie Sport gemacht also von da aus - für mich ist es viel. Hatte als Jugendliche ein bisschen Gewichts Probleme aber das waren maximal 5 kg an den Beinen zu viel.
    Viel Information finde ich, das bin ich aber nun auch schuldig hier.
    Das mit der Niere werde ich prüfen lassen (ich hatte in meinem bisherigen Leben extrem viele sehr heftige Blasen Entzündungen) denn Blutwerte und Herz sind (soweit kann ich schon mal wieder sagen) Ja völlig ok. Schilddrüse sagte mein Arzt eben vor Monaten da wäre alles bestens.
    Der akute Durchfall ist nun wieder nach Tagen fast weg, mir kommt es vor als wäre mein Stoffwechsel seit Mitte 2019 einfach explodiert, davor eher der leichte Verstopfung Typ.
    Anmerken kann ich noch, dass es im Kopf oben eigentlich ständig ein seltsames Gefühl ist wie wenn der Schädel aufgespalten ist, ohne Schmerz aber da oben ist kribbeln ganz leicht, ich kann es nicht beschreiben... tut nicht weh aber ist da und zwar genau seitdem diese „Probleme“ begonnen haben.
    Puh. Ich vermute durch meine Sport und ja auch Alkohol Pause geht das alles nun wieder weg bzw. wird gut. Eventuell lag alles an der Kombination viel Sport, Wein, eventuell zu wenig essen?!
    Jetzt ist mein Leben also im Internet 🙃
    Nicht böse gemeint, ich bin hier wirklich dankbar und fühle mich gut aufgehoben...!
    Eventuell benötige ich auch dieses gefühlt auf den Deckel zu bekommen hier und die Härte, denn sonst gehen mit mir alle sehr zimperlich um 🙂
    ......

  20. #18

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    Das mit dem Ruhepuls weiß ich erst seit einer Woche da ich mit jetzt erst eine Sport Uhr gekauft habe 🙃
    Aber Ärzte meinten auch vorher schon dass ich „typische sportlerwerte“ habe also, mein Partner meinte nur dass 41/42 viel zu niedrig wäre und er das in seinem Spitzenzeiten (Rennrad bayerischer Meister) hatte 🤷🏼*♀️

  21. #19

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    Und u.d.o ich hoffe ich schreib das gerade richtig, das ist der Wahnsinn was du schreibst, also positiv (für dich) gemeint. Da könnte was dran sein... ich war zwischen 5 bis 18 Jahre extremes! Mobbing Opfer an allen Schulen etc, also extrem (möchte nicht ins Detail gehen) und bin seitdem ich eher Anerkennung bekomme absolut auf Ehrgeiz getrimmt in allen Lebenslagen. Ich war plötzlich ab 19 immer hübscher etc, dann kamen andere Erfolge, dann langsam noch der Sport... und überall Bewunderung. naja, so kann’s laufen. Ich vermute auch dass ich im Geiste nicht richtig bin. Traurig, aber war. Doch die guten Jahre nehme ich mit, und die waren echt gut und haben manches wieder ausgeglichen...

    Und dennoch, ich will einfach nicht zum Psychiater auch wenn jetzt echt jeder denkt ich muss da hin 😕
    Zuletzt überarbeitet von Anne1108 (30.01.2020 um 18:59 Uhr)

  22. #20
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    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Und dennoch, ich will einfach nicht zum Psychiater auch wenn jetzt echt jeder denkt ich muss da hin 😕
    Ich war da schon mal. Das überlebt man problemlos

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    K.P. (31.01.2020)

  24. #21
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    ... Eventuell benötige ich auch dieses gefühlt auf den Deckel zu bekommen hier und die Härte, denn sonst gehen mit mir alle sehr zimperlich um 🙂 ......
    Gerne:


    Ich finde deine Laufzeiten übrigens super!!! Damit läufst du sicher sehr weit vorne bei den meisten Läufen mit. Gut, vielleicht nicht bei den Deutschen Meisterschaften. Und ab einem gewissen Punkt spielt so etwas wie "Talent" eine immer größere Rolle und es wird immer schwerer sich noch weiter zu verbessern, auch wenn das Steigern anfangs ganz leicht war. Lauftalent ist leider sehr ungleich verteilt auf die einzelnen Menschen. Sehr viele Leute kommen nie bis in diese Bereiche vor, wo du jetzt läufst, auch wenn sie mit dem Bundestrainer (oder Rolli) über Jahre intensivst trainieren würden. Ehrgeiz ist wichtig um erfolgreich zu sein. Überzogener Ehrgeiz ist Gift, denn der bringt dich kein Stück weiter und nimmt dir nur den Spaß an der Sache. Da sollte jeder für sich bemüht sein einen ausgewogenen Mittelweg zu finden.

    Und Respekt, dass du hier so offen über dich sprichst.
    2020: G1 Grüngürtellauf, Sektlauf - geplant: Whew, Kölnpfad, Jubiläums-Röntgenlauf

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Fred128:

    RunningPotatoe (31.01.2020)

  26. #22
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    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Und u.d.o ich hoffe ich schreib das gerade richtig, das ist der Wahnsinn was du schreibst, also positiv (für dich) gemeint. Da könnte was dran sein... ich war zwischen 5 bis 18 Jahre extremes! Mobbing Opfer an allen Schulen etc, also extrem (möchte nicht ins Detail gehen) und bin seitdem ich eher Anerkennung bekomme absolut auf Ehrgeiz getrimmt in allen Lebenslagen. Ich war plötzlich ab 19 immer hübscher etc, dann kamen andere Erfolge, dann langsam noch der Sport... und überall Bewunderung. naja, so kann’s laufen. Ich vermute auch dass ich im Geiste nicht richtig bin. Traurig, aber war. Doch die guten Jahre nehme ich mit, und die waren echt gut und haben manches wieder ausgeglichen...

    Und dennoch, ich will einfach nicht zum Psychiater auch wenn jetzt echt jeder denkt ich muss da hin 😕
    Hallo Anne,

    ich werde auf meinen Beitrag nicht noch eins draufsetzen. Schließlich bin ich nicht nur kein Arzt, ich bin auch kein Psychofritze. Ich versuche nur seit 66 Jahren andere Menschen zu verstehen (zum Beispiel meine Frau ). Mache mir Gedanken, weil ich davon ausgehe, dass aus meiner Sicht ungewöhnliche Reaktionen, Entwicklungen, Taten meiner Mitmenschen nur scheinbar unverständlich sind. Alles Tun ist irgendwie, irgendwoher, aus irgendetwas in uns heraus motiviert. Und es ist doch auch so, dass ein Außenstehender, ein Betrachter, der nicht selbst am Problem (mit-) leidet, "Sachverhalte" erkennen kann, die dem Betroffenen hinterm Nebel seines Jammers verborgen bleiben. Dem sind per Cyber-Blick natürlich sehr enge Grenzen gesetzt. Der Ratsuchende beschreibt sein Problem, andere lesen es. Und Sprache ist leider individuell im Ausdruck des "Sachverhaltes" wie auch im Versuch es lesend zu verstehen.

    Versuche einfach dir selbst auf die Schliche zu kommen. Bis zu einer gewissen Grenze geht das, wenn man bereit ist das eigene Spiegelbild ehrlich zu sehen. Vielleicht findest du heraus, was dich im Übermaß antreibt.

    Ich wünsche dir das Beste.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  27. #23

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    Danke Udo, du scheinst viel Lebenserfahrung zu haben da deine Worte weise gewählt sind. Heute war ich 11 Kilometer laufen, etwas langsamer als sonst aber ein wunderbares Gefühl nach den vielen Tagen Pause. Ohne Probleme, ohne Herz stolpern oder Panik Attacke. Ich muss anmerken dass ich natürlich die ganze Zeit nun keinen Wein getrunken habe. Da ich sonst (mal wieder) gesund bin, befürchte ich so langsam dass ich depressive Schübe habe, welche nach der Kombination von viel Sport, Arbeit und Wein ausgelöst wird (natürlich über Wochen)
    Da führt kein Weg mehr am Psychiater vorbei
    Das Forum hier scheint mich auf einen neuen, rechten Weg zu lenken. Eventuell Vertrage ich psychisch keinen Alkohol bzw diese oben genannte Kombination (meine Eltern haben ihr Leben lang noch nie „getrunken“, die trinken einfach nie)
    Da meine Eltern nicht belastet sind weder psychisch noch physisch, kann das doch nur an diesem Alkohol liegen. Hier zu schreiben macht vieles klarer für mich.

    Danke und alles Gute für Dich!

    „Wer keinen Feind mehr hat, trifft ihn im Spiegel.“ Heiner Müller

  28. #24
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    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Heute war ich 11 Kilometer laufen, etwas langsamer als sonst aber ein wunderbares Gefühl nach den vielen Tagen Pause. Ohne Probleme, ohne Herz stolpern oder Panik Attacke.
    Darauf lässt sich doch aufbauen.

    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    Ich muss anmerken dass ich natürlich die ganze Zeit nun keinen Wein getrunken habe. Da ich sonst (mal wieder) gesund bin, befürchte ich so langsam dass ich depressive Schübe habe, welche nach der Kombination von viel Sport, Arbeit und Wein ausgelöst wird (natürlich über Wochen)
    Da führt kein Weg mehr am Psychiater vorbei
    Das Forum hier scheint mich auf einen neuen, rechten Weg zu lenken. Eventuell Vertrage ich psychisch keinen Alkohol bzw diese oben genannte Kombination (meine Eltern haben ihr Leben lang noch nie „getrunken“, die trinken einfach nie)
    Da meine Eltern nicht belastet sind weder psychisch noch physisch, kann das doch nur an diesem Alkohol liegen. Hier zu schreiben macht vieles klarer für mich.
    Merkste was?

    Ich würde mal drüber nachdenken, was der Alkohol dir überhaupt bedeutet. Eine Flasche Wein pro Nase aus Gewohnheit am Abend finde ich schon grenzwertig. Und damit du dir bei der Übung nichts vormachen kannst, vereinbare doch gleich mal mit dir, z.B. einen ganzen Monat keinen (Tropfen) Alkohol zu trinken. Schneller macht er dich ja sowieso nicht. Aber wenn du mit dieser harmlosen Abstinenzübung Schwierigkeiten hast, dann hast du definitiv ein A-Problem.

    Zitat Zitat von Anne1108 Beitrag anzeigen
    „Wer keinen Feind mehr hat, trifft ihn im Spiegel.“ Heiner Müller
    Oder auch:
    "Wenn du dich nur von Feinden und Feindlichem umringt siehst, dann mach dir wenigstens den Typen im Spiegel zum Freund." (RunningPotatoe)

  29. #25
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    Sehe ich auch so. Lass einfach mal den Wein weg. Warum nicht für ein paar Monate? Türlich ist das ein lecker Gesöff, aber man kann nicht alles im Leben haben.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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