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  1. #1
    Avatar von Vögelchen
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    Standard Vorfuss-Schmerz- Metatarsalgie?

    Hallo, ich suche nach ein paar Ideen oder Tips vom versammelten Physio- und Läuferwissen hier! Gestern nach einem 16 km-Lauf bekam ich auf den letzten paar hundert Metern ein dumpfen Schmerz im Vorfuß beim Abrollen etwa zwischen 2.-3. Zehe. Das blieb dann am Tag, nicht stark, aber so dass es beim Gehen gestört hat. Am anderen Fuß ist ein ähnliches Gefühl, aber nicht schmerzhaft. Heute im Laufe das Tags ist es so gut wie weg gegangen, aber ich habe natürlich Sorge, ob es beim Laufen wieder kommt und was ich vorbeugend tun kann.
    Es scheint mir, ich sollte das Quergewölbe stärken. Ich laufe ziemlich weit Vorfuß und rolle (zu) stark über die Außenkante ab. Außerdem habe ich ziemlich knochige Füße, so dass die Mittelfußköpfchen ziemlich auf den Boden kommen. Neue Schuhe sind auch fällig.
    Hat jemand Übungen oder Erfahrungen mit sowas, und wie man dem entgegenwirken kann?

  2. #2

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    Standard

    Metatarsalgie kenne ich auch, bei mir tritt das nach ca. 6-8 km am 3. und 4. Zeh vom linken Fuß auf, wenn ich ohne Einlagen laufe, weil dann das Quergewölbe durchgetreten ist. Ich würde den Schmerz nicht als dumpf beschreiben, eher als stechend. Barfuss auf Gras ist es besser und mit Einlagen bin ich mittlerweile schmerzfrei, hat aber lange gedauert, bis ich die richtigen Einlagen gefunden habe:

    - Spreizfußpelotte, hat Besserung gebracht, mehr als Halbmarathon hätte ich allein damit aber nicht laufen können;
    - Weichpolsterung hat keine Verbesserung gebracht, vielleicht saß sie aber auch nicht ganz an der richtigen Stelle;
    - Fuß an der Außenseite etwas unterstützen um das Gewicht mehr auf den großen Zeh zu verlagern hat am besten geholfen, das würde auch zu deiner Beobachtung passen, dass du zu stark über die Außenkante abrollst.

    Als Sofortmaßnahme, wenn der Schmerz beim Laufen auftritt, hilft Schuhe ausziehen und das Quergewölbe aufrichten, dazu Fußsohle von unten massieren und Fuß von der Seite her zusammendrücken, das knackt in den Gelenken und fühlt sich an als würden die Knochen wieder in die richtige Position rutschen. Danach kann ich wieder ein paar Kilometer laufen.

    Den Effekt, dass das am Tag bleibt, kenne ich höchstens, wenn ich das Laufen übertrieben habe und sich eine Entzündung gebildet hat. Ansonsten hat Schuhe aus und massieren immer geholfen und natürlich kann man auch mit einem Ball die Fußsohle massieren, diverse Gymnastikübungen machen und viel barfuss laufen.

  3. #3
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    Danke Dir!

    Es war ja erst einmal und ich hoffe, durch Übungen und neue Schuhe das in den Griff zubekommen. Und es trat auf den letzten paar 100 metern auf. Von Einlagen halte ich nicht besonders viel im Allgemeinen.
    Übungen werde ich machen!

  4. #4
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Vögelchen,

    davon bin ich gottlob nicht selbst betroffen, habe aber ein noch einigermaßen frisch operiertes Metartarsalgie-Opfer als Ehepartnerin.

    Ich weiß noch, dass es anfing wie bei dir. Vermutlich klagte sie mir gegenüber mit einiger Verzögerung - Frauen fangen später an zu jammern als Männer. Zunächst waren die Beschwerden nur "störend". Da sie nicht wusste, was sich da zusammenbraut, versuchte sie durch Schuhwechsel, Eigenmassagen, Hoffen und Ignorieren das Problem auszusitzen - bzw. rauszulaufen. Als es soweit war, dass die letzten von regelmäßig gelaufenen vielleicht acht Kilometern wirklich wehtaten, schickte ich sie zu unserem Sport-Doc. Zweifelnde Patienten muss jemand in möglichst barschem Ton auffordern endlich was zu unternehmen ... Das hätte ich früher getan, wenn ich kapiert hätte, wie weh es ihr tatsächlich tut. Zu diesem Zeitpunkt (Ende 2018) war es aber schon zu spät. Unser Doc diagnostizierte das Morton-Neurom zweifelsfrei und versuchte das Problem nur kurzzeitig mit seinen begrenzten Mitteln (an die ich mich aber nicht mehr erinnere) zu lösen. Rasch schickte er sie weiter zum Orthopäden, später suchte sie einen Neuro-Chirurgen auf, ließ sich akkupunktieren, konsultierte eine Heilpraktikerin, einen fußorthopädisch geschulten Masseur ... kurzum: Das komplette Jahr 2019, indem sie nicht laufen konnte (letzter Lauf an Silvester 2018, nächster: steht noch aus), verbrachte sie mit Arzt- und Heilerbesuchen. Sie zog wirklich alle Register, auch mit erheblichem frinanziellem Aufwand. Der Neurochirurg versuchte es auch mit einer Spritzentherapie, mit einem Mix verschiedener Präparate. Ein Bestandteil waren Schmerzmittel. Schlussendlich half .. NICHTS. Es blieb konstant schmerzhaft. Die bereits zu Anfang "angedrohte" OP als Ultima Ratio förderte einen gewaltig verdickten Nervenknoten zutage. Die OP war Anfang Dezember. Derzeit wartet sie noch mit dem Laufeinstieg. Unser Sportarzt hat ihr geraten erst nach 12 Wochen sehr vorsichtig wieder mit dem Laufen zu beginnen. Zwei Wochen vorher darf sie auf den Crosstrainer.

    Ich schreibe dir das, um dich zu erschrecken. Offensichtlich ist mit dieser Krankheit nicht zu spaßen. Du solltest alles - was immer das auch ist - daran setzen, um die Beschwerden wieder loszuwerden. Sofort! Nicht warten!

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    K.P. (04.02.2020)

  6. #5
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    Danke Udo,
    trotz der schlechten Nachricht.

    Ein Mortin-Neurinom vermute ich nicht, das ist nicht so ein Nervenschmerz und kein lokalisierter Schmerz bei drauf drücken oder verdickt.
    Beim normalen Gehen heute am Tag war es weg.
    Trotzdem wirklich Mist, habe versucht 3 km gelaufen- naja tut wieder weh. Ich bin sowas von verzweifelt, weil ich so richtig im Training für "meinen" Halbmarathon bin. Warum kommt da immer was dazwischen?

    Es kam auch so plötzlich- auf den letzten paar hundert Metern vom langen Lauf, bei dem ich nichts anders gemacht habe als sonst. Warum? Was soll das?

    Ich werde wohl oder übel paar Tage Pause machen, Fußübungen und Kollegen von den Orthopäden fragen.

    Man ich bin sauer. Was soll das?

  7. #6

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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Von Einlagen halte ich nicht besonders viel im Allgemeinen.
    Ich im Allgemeinen auch nicht, aber manchmal helfen sie trotzdem.

    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Ich schreibe dir das, um dich zu erschrecken.
    Hoffentlich nicht zu sehr. Solche Schmerzen können ja recht unterschiedliche Ursachen haben, nicht nur Morton Neurom.

    Ich hatte damals meinen Orthopäden auch gefragt, ob das bei mir ein Morton Neurom sein könnte. Er hat das verneint ohne mich richtig darauf zu untersuchen einfach mit der Aussage "dann müssten Sie ganz andere Schmerzen haben." Mich hat das damals nicht überzeugt. Ich fühlte mich nicht ernst genommen mit meinem Problem und bin da nicht mehr hingegangen. Ein Einlagenrezept kann schließlich auch der Hausarzt ausstellen. Heute denke ich, dass er vermutlich Recht hatte. Wahrscheinlich gibt es kein Morton Neurom und falls doch, dann so klein, dass eine Operation sicher nicht nötig ist.

  8. #7

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    Hallo Vögelchen,

    seit Kurzem habe ich solche Beschwerden auch ab und zu mal im Bereich ab 1 Stunde Laufen. Ich bin bei der YouTube-Recherche auf ein etwas ungewöhnliches Hilfsmittel gestoßen:
    Ein handelsüblicher Schaumstoff-Ohrenstöpsel 😆 zwischen die Zehengrundgelenke gesteckt, der verhindern soll, dass die Zehen zu sehr aneinandergequetscht werden soll. Bei mir funktioniert es bisher, auch wenn es ein bisschen wie Voodoo klingt.
    Hier ist auch noch eine Website mit Erfahrungsberichten (nicht von mir):
    http://darum-laufe-ich.de/gesundheit...m-bei-laeufer/

    Vielleicht bringt es ja auch was bei dir.

    VG,
    Ralf

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ralle67:

    K.P. (06.02.2020)

  10. #8
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    Zitat Zitat von ralle67 Beitrag anzeigen
    Ein handelsüblicher Schaumstoff-Ohrenstöpsel 😆 zwischen die Zehengrundgelenke gesteckt, der verhindern soll, dass die Zehen zu sehr aneinandergequetscht werden soll. Bei mir funktioniert es bisher, auch wenn es ein bisschen wie Voodoo klingt.
    Hallo,

    mit Voodoo hat das nichts zu tun. Ursache des Morton-Neuroms (Morton-Neuralgie, Morton-Metatarsalgie, Morton-Syndrom, alles dasselbe ) ist der Druck den die Köpfchen der Mittelfußknochen auf den dazwischen liegenden Nerv ausüben. Vermutlich vermindert der Schaumstoff zwischen den Zehen diesen Druck. Man kann das auch über spezielle Einlagen versuchen. Solche Einlagen (sogar zwei verschiedene) hat sich meine Frau anfertigen lassen. Bei ihr half das aber nicht mehr, weil der Schmerz das den Nerv umgebende Gewebe bereits stark hatte anschwellen lassen. Damit war keine Entlastung mehr möglich. Ob eine Druckentlastung auf Dauer hilft? Wer weiß? Wichtig ist auf jeden Fall gerade diese Beschwerden nicht lange zu ignorieren.

    Deshalb setze ich weiter auf Erschrecken aller von solchen Beschwerden Betroffenen, damit sie nicht untätig bleiben. Irgendwann - und niemand kennt den Zeitpunkt bei sich - kann es zu spät sein.

    Gruß Udo
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  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    K.P. (07.02.2020)

  12. #9

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    Ich habe das jahrelang mal mehr oder weniger intensiv. Mit dem Abrollen auf kleinen Massagebällen habe ich das so halbwegs in den Griff bekommen, Einlagen eines Sportorthopäden sollten auch mehr Druck auf die außeren Fußbereiche bekommen und damit die inneren Fußballen entlasten. Aber vor einem halben Jahr in der Vorbereitung auf Ffm ist es intensiver geworden, habe die Vorbereitung abgebrochen. Normalerweise wurde es nach ein paar Wochen Pause besser, diesmal nicht. Mal ist es da, mal weg. Bei den letzten langen Läufen keine Beschwerden, ich dachte schon, ich bin es los. Doch neulich bin ich 6 km sehr intensiv gelaufen, sollten ein Test sein, was auf 10km derzeit möglich ist. Ohne jede Vorankündigung kam plötzlich ein stechender Schmerz im Bereich des 2.-3. Zehs. Es war kein Schritt mehr möglich. Meine beiden Physios wissen auch nicht mehr weiter, in der Praxis lässt sich dieser intensive Schmerz nicht durch Druck herstellen. Eine von beiden meint, dass es ein ein wenig atypisches Morton Neurom sein könnte, obwohl der klassische Test dafür negativ ist. Eine vollständige Klärung bringt nur eine Kernspintutersuchung, nun warte ich auf den Termin. Ich hoffe fast, dass es ein Neurom ist, dann wüsste ich, was es ist, der Eingriff wäre wohl recht komplikationslos und nach ein paar Wochen soll man wieder laufen können. Scheint wohl doch etwas länger zu dauern, nach Udos Bericht.

  13. #10
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    Nun eine Rückmeldung von mir:

    Ich hatte mit Glück kurzfristig ein MRT bekommen, weil ich sehr Angst hatte, es könnte ein Ermüdugsbruch sein, ich passe ins Risikoprofil.

    Nein, nichts gebrochen, kein Knochenödem, auch kein Neurinom, völlig unauffällig- das war ich sehr erleichtert!

    Dann neue Schuhe gekauft, auch etwas mehr gedämpfte als mir sonst gefallen, Adidas Boston.

    Gestern war ich dann bei einem Physiotherapeuten, der aufs Laufen spezialisiert ist, er fand auch keine dramatischen Fehlstellungen, auch in der Laufbandanalyse nicht. Ich hab ein flaches Quergewölbe und komme sehr auf dem Vorfuß und der Außenkante auf- genau da wo eine Überlastung stattgefunden hat.

    Nun werde ich fleißig Fußgewölbe-Übungen machen und auch für die Außenrotatoren und Abduktoren. Ich versuche mich an der Übung "kurzer Fuß nach Janda"- nicht so einfach, kennt das jemand?

    Heute konnte ich 9 km laufen in neuen Schuhen, ich habe die Stelle zwat etwas gespürt, aber kein wirklicher Schmerz, auch danach beim gehen nur minimal noch spürbar, und jetzt am abend wieder völlig weg.

    Nun brauche ich nur die Geduld, nicht direkt wieder zu viel Pensum zu machen (Halbmarathon Trainingsplan war wohl nichts mehr
    und fleißg an der Stabilität zu arbeiten, dann bin ich recht zuversichtlich.

  14. #11
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ohhhhh das klingt fein! Und ich drücke dir feste die Daumen, dass du die nötige Geduld aufbringst.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  15. #12

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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Nun werde ich fleißig Fußgewölbe-Übungen machen und auch für die Außenrotatoren und Abduktoren. Ich versuche mich an der Übung "kurzer Fuß nach Janda"- nicht so einfach, kennt das jemand?
    Ja, ich kann damit nichts anfangen, die Übung nach Janda ist einfach zu langweilig, bin mir aber auch nicht ganz sicher, ob ich das richtig gemacht habe, da ich keinen Physio hatte der mir das gezeigt hatte, nur YouTube.

    So Sachen wie Spiraldynamik oder Übungen auf dem Balancepad gefallen mir besser.

  16. #13
    Avatar von Vögelchen
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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Ja, ich kann damit nichts anfangen, die Übung nach Janda ist einfach zu langweilig, bin mir aber auch nicht ganz sicher, ob ich das richtig gemacht habe, da ich keinen Physio hatte der mir das gezeigt hatte, nur YouTube.

    So Sachen wie Spiraldynamik oder Übungen auf dem Balancepad gefallen mir besser.
    Tut mir leid, ich glaube dann hast du es nicht richtig gemacht.

    Das sollte ein komplexes Anspannungsmuster aller Fußmuskeln zueinander geben, so dass sich die drei Belastungspunkte zueinander hin ziehen.
    Äußerlich ist da eben kaum eine Bewegung sichtbar, daher ist so schwierig zu merken, ob man es richtig macht.

    Ich glaube ich werde mal einen Physio Kollegen darauf schauen lassen. Denn WENN man es gut macht, scheint mir das die effektivste Übung.

    Was machst du denn so an Übungen?

  17. #14
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Nun brauche ich nur die Geduld, nicht direkt wieder zu viel Pensum zu machen (Halbmarathon Trainingsplan war wohl nichts mehr und fleißg an der Stabilität zu arbeiten, dann bin ich recht zuversichtlich.
    Drücke dir die Daumen, dass du die Geduld aufbringst

    Gruß Udo
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    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  18. #15

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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, ich glaube dann hast du es nicht richtig gemacht.
    Kann gut sein, ich weiß aber auch nicht, ob es so wichtig ist dieses "komplexe Anspannungsmuster"genau zu treffen oder ob es nicht auch ausreicht die beteiligten Muskeln irgendwie anzusprechen. Ich trainiere lieber Bewegungen als einzelne Muskeln.

    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Was machst du denn so an Übungen?
    Zum Beispiel sowas
    https://www.youtube.com/watch?v=rSxxFffO63g

    oder sowas
    https://www.youtube.com/watch?v=RNoittkhD7E

    oder andere Gleichgewichtsübungen auf einem Bein.

    Und dann natürlich möglicht viel barfuss gehen und barfuss laufen und die Fußsohle mit einem Golfball o.ä. ausrollen.

    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Halbmarathon Trainingsplan war wohl nichts mehr
    Plattes Fußgewölbe ist ja jetzt nichts ungewöhnliches, das haben viele und laufen trotzdem. Manche haben dadurch Schmerzen, andere nicht. Du musst halt ausprobieren was schmerzfrei möglich ist.

  19. #16
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    Danke!

    Mit dem Halbmarathon meinte ich den aktuellen Plan für Freiburg am 29.3, bei dem ich nun wohl hoffentlich mitlaufen kann, aber wohl keine super tolle Zeit, wie ich es vorhatte, weil ich nun nur so halbwegs trainieren kann.

    Später wieder richtig zu trainieren habe ich schon vor, das hinzukriegen, eigentlich hatte ich auch vor, den ersten marathon im Herbst anzugehen, aber das muss man noch mal sehen was die Füße aushalten

  20. #17
    läuft und läuft und läuft ... Avatar von GeorgSchoenegger
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    Ich hatte auch mit sowas zu kämpfen; ging damals mit Laufpause, Einlagen (nur beim Gehen, nicht beim Laufen) und Verwendung breiterer Schuhe ohne Eingriff und Medikamente weg; die Beschwerden kommen allerdings in Zeiten hoher umfangmäßiger Belastungen und vor allem bei Verwendung engerer Schuhe wieder zum Vorschein (z.B. so wie letztes Wochenende, als ich beim "langen" dicke Wintersocken anhatte). In so einem Fall verwende ich wieder ein paar Stunden die Einlagen bzw. achte drauf dass ich wieder locker im Schuh sitze beim Laufen, also nur die größten verwenden bzw. keine dicken Socken.
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