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  1. #23326
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von vinchris Beitrag anzeigen
    . Ist wohl so ziemlich die einzige mAb-Therapie, die auch bei BA.4/BA.5 hilft und in den USA verfügbar ist. Was es bringt? Mal gucken.
    War das nicht eine Therapie, die man vor Verfügbarkeit der Impfung gemacht hat, bzw. bei Menschen, bei denen die Impfung nicht funktioniert?
    Frage aus Neugier.

  2. #23327
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    War das nicht eine Therapie, die man vor Verfügbarkeit der Impfung gemacht hat, bzw. bei Menschen, bei denen die Impfung nicht funktioniert?
    Frage aus Neugier.
    Soweit ich mich erinnern kann war das eine Form.

    Hier findest Du die Zusammenfassung der KBV.

    https://www.kbv.de/media/sp/PraxisIn...ntikoerper.pdf

    Unterm Strich: keine Risikogruppe, keine Empfehlung. Wird aber trotzdem helfen (keine Ironie). Ist aber aus Risikogescihtspunkten an sich nicht nötig. Anekdotisch weiß ich aber, daß zwei Personen im Umfeld nach Einnahme rasch genesen sind. Ich denke, daß wäre auch ohne Einnahme passiert.

    Bei meiner lertzten Corona Infektion hatte ich nur sehr kurz leichte Symptome. Verschwunden sind sie an dem Tag als ich aus einer blauen Tasse getrunken habe. Das könnte also auch wirken

    Edit: Nur, um sicherzustellen, daß wir uns nicht falsch verstanden haben in Bezug auf die Monoklonaren Antikörper. Diese Therapie wird in den USA seit geraumer Zeit diskutiert und eingesetzt. Falls Du aber auf Trump verweisen solltest, sieht die Welt ein wenig anders aus. Der bekam ein Remdesevir. Das ist ein Antiviral-Medikament mit völlig anderem Wirkmechanismus. Fachlich falsch, aber zur Veranschaulichung: Das ist vergleichbar mit einem Antibiotikum, daß nicht gegen Bakterien, sondern Viren wirkt.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (03.07.2022 um 09:01 Uhr)
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    Steffen42 (03.07.2022)

  4. #23328
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Edit: Nur, um sicherzustellen, daß wir uns nicht falsch verstanden haben in Bezug auf die Monoklonaren Antikörper. Diese Therapie wird in den USA seit geraumer Zeit diskutiert und eingesetzt. Falls Du aber auf Trump verweisen solltest, sieht die Welt ein wenig anders aus. Der bekam ein Remdesevir. Das ist ein Antiviral-Medikament mit völlig anderem Wirkmechanismus. Fachlich falsch, aber zur Veranschaulichung: Das ist vergleichbar mit einem Antibiotikum, daß nicht gegen Bakterien, sondern Viren wirkt.
    Genau den hatte ich im Hinterkopf. Er war ja mit seiner Infektion genau zu der Zeit unterwegs, als es noch keine Impfung gab. Und genau deshalb erinnerte ich mich daran, dass er damals quasi alles, was verfügbar und teuer war, bekommen hatte.
    Und Du verwirrst mich wieder .

    Hab dann mal nachgeschaut und wir haben beide recht. Remdesivir hat er bekommen, aber auch Regeneron, diese monoklonalen Antikörper, die sau teuer und kaum verfügbar waren. War ja damals auch diese Nummer, wo er versprochen hatte, dass diese Behandlung natürlich jedem zur Verfügung stehen würde.

    https://www.science.org/content/arti...d-19-treatment

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    leviathan (03.07.2022)

  6. #23329
    Paul Avatar von c3Rc
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    Für diejenigen, die es interessiert (3x geimpft, jetzt zusätzlich 1x genesen)

    Tag -2: Ruhepuls 40, alles ok, starke Müdigkeit am Nachmittag
    Tag -1: Ruhepuls 44, alles ok, starke Müdigkeit am Nachmittag
    Tag 0: Ruhepuls 67, 39° Fieber, Halsschmerzen, Gelenkschmerzen, Lichtempfindlichkeit, ausgeprägte Appetitlosigkeit - in Kurzform: wirklich schlecht. Test fällt positiv aus (CT-Wert 38)
    Tag 1: Ruhepuls 65, genauso wie Tag 0
    Tag 2: Ruhepuls 59, kein Fieber mehr, aber starker Schnupfen
    Tag 3: Ruhepuls 53, keine Beschwerden mit Ausnahme Schnupfen
    Tag 4: Ruhepuls 47, Schnupfen auch schon fast weg
    Tag 5: Ruhepuls 43, mir geht es relativ gut, aber der Test fällt positiv aus (CT-Wert 21)
    Tag 6: Ruhepuls 41
    Tag 7: Ruhepuls 40
    Tag 8: Ruhepuls 38
    Tag 9: Ruhepuls 39, Test fällt negativ aus (CT-Wert >40)
    ...
    Tag 15: Immer noch relativ müde, aber es wird jeden Tag etwas besser. Husten plagt mich etwas. Beim Laufen und Radfahren halte ich mich sehr zurück, bin irgendwo im Bereich 85% der Pace die ich vor der Infektion hatte.

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    tram-love (04.07.2022)

  8. #23330
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    Naja, anekdotisch kann ich auch die andere Seite einbringen. 3x geimpft und 2x infiziert. Richtig aus der Bahn hat mich die 3. Impfung gebracht. Die Erkrankungen (1x sehr wahrscheinlich Delta und 1x sehr wahrscheinlich Omikron) waren deutlich weniger belastend als die typische Erkältung im Oktober. Bei den Infektionen konnte ich gut weiter trainieren. Klar habe ich Qualität rausgenommen. Nach Impfung 3 war ich länger nicht ordentlich einsatzfähig. Auch nach Impfung 1 und 2 musste ich mindestens einen Tag aussetzen. Ich hätte beim Booster schon fast das Wort long Impfung geprägt.

    Edit: was mir an dem Punkt ebenfalls aufgefallen ist. Ich bin ja wirklich gegen jeden Schei... geimpft. Aber keine dieser Impfungen hatte jemals irgendwie Nebenwirkungen, die auch nur annähernd in Richtung der Covid Impfung ging. Nicht falsch verstehen. Ich war danach nicht wirklich krank. Aber ich war ziemlich angeschossen. Und das kannte ich von keiner anderen Impfung zuvor.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (03.07.2022 um 13:10 Uhr)
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    Steffen42 (03.07.2022)

  10. #23331
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Edit: was mir an dem Punkt ebenfalls aufgefallen ist. Ich bin ja wirklich gegen jeden Schei... geimpft. Aber keine dieser Impfungen hatte jemals irgendwie Nebenwirkungen, die auch nur annähernd in Richtung der Covid Impfung ging. Nicht falsch verstehen. Ich war danach nicht wirklich krank. Aber ich war ziemlich angeschossen. Und das kannte ich von keiner anderen Impfung zuvor.
    Vielleicht ist das schlicht und ergreifend ein Nocebo-Effekt bei Dir gewesen. Gab es ja nicht wenige von und ist absolut nicht als Angriff auf Glaubhaftigkeit oder so gemeint.

    So rund zwei Jahre vor Corona hab ich auch mal mein Impfbüchlein wieder komplettiert und mich in sehr kurzer Zeit (2-3 Monate) mal komplett durchimpfen lassen. Sportausfall jeweils maximal einen Tag, wenn überhaupt, weil nur Empfehlung des Arztes um nichts zu riskieren. Um Nebenwirkungen oder Einschränkungen meiner Leistungen habe ich mir schlicht keinen Kopf gemacht. Und ich glaube, wären da Einschränkungen gewesen, ich wäre im Leben nicht drauf gekommen, das den Impfungen zuzuschreiben. Bei Corona war das natürlich eine ganz andere Gemengelage. Kann mich ja noch gut an Gespräche/Geschreibsel erinnern, wo die erste Vermutung war, dass man Kochsalzlösung bekommen habe, wenn man nicht die typischen Impfreaktionen gezeigt hat. So verrückt war das alles.

  11. #23332
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist das schlicht und ergreifend ein Nocebo-Effekt bei Dir gewesen. Gab es ja nicht wenige von und ist absolut nicht als Angriff auf Glaubhaftigkeit oder so gemeint.
    Glaub ich nicht, ich hatte es ja sehr ähnlich (nach Impfung 2). Impfung 1+3 +Infekt hingegen nach jeweils einer Woche problemlos und Leistungen knüpften an die vohgerigen an. Ich kann es auch mit WK-Ergebnissen untermauern. Berliner HM bei guten Bedingungen 5 Wochen nach Impfung 2 mit katastrophalen 1:52 - obwohl voll gelaufen, ohne Impfung wäre es irgendwas um die 1:40-1:42 gewesen.
    HH-HM 7 Wochen nach Infektion ganz entspannt mit gemütlichen Gehpausen und gebremster Pace (aufgrund der Hitze) - 1:48, voll gelaufen wäre irgendwas um 1:42 drin gewesen.

    Erwartungshaltung war komplett anders.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


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    Steffen42 (03.07.2022)

  13. #23333
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Da schaut man immer drauf, wieviele mit Corona ins Krankenhaus müssen. Dabei wird es viel wichtiger im Auge zu behalten, wieviele NICHT mehr ins Krankenhaus kommen.

    https://www.merkur.de/welt/coronavir...-91645179.html
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

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    Steffen42 (03.07.2022)

  15. #23334

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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    War das nicht eine Therapie, die man vor Verfügbarkeit der Impfung gemacht hat, bzw. bei Menschen, bei denen die Impfung nicht funktioniert?
    Frage aus Neugier.
    Dazu hat leviathan ja schon geschrieben. Kleine Ergänzung aus der Perspektive des temporären Amerikaners - dieses Bebtelovimab ist die einzige Behandlung mit monoklonalen Antikörpern, die (zumindest "in vitro") auch gegen die jüngeren Omikron-Varianten hilft. Das Zeug hat in den USA eine Emergency Use Authorization (wie fast alles rund um Covid), ist m.W. in der EU ähnlich zugelassen, aber in DE offenbar nicht zu bekommen.

    Die mAb-Therapie ist kein Ersatz für eine Impfung oder nur für Ungeimpfte. Musste ich's haben? Nach allem, was ich darüber gelesen habe, wohl nicht. Aber vielleicht stehen Krankenhausärzte (es war Samstag, und das war so eine Art Tagesklinik) solchen Therapien "aufgeschlossener" gegenüber. Meiner war noch ziemlich jung, ist aber erst vor Kurzem im Rahmen eines Informationsaustauschprogramms in Deutschland gewesen. Also konnten wir darüber noch ein bisschen schnacken.

    (Edit) Hier ist noch eine schöne grün-rote Übersicht des RKI über die verschiedenen mAb-Therapien ...
    Zuletzt überarbeitet von vinchris (03.07.2022 um 15:59 Uhr)

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    Steffen42 (03.07.2022)

  17. #23335
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Glaub ich nicht, ich hatte es ja sehr ähnlich
    Ich hatte nach allen drei Impfungen überhaupt keine messbaren Leistungseinbrüche. In der Vergangenheit aber immer wieder unerklärliche Formtiefs oder mies gelaufene Wettkämpfe, und das ganz ohne (Covid-)Impfung.

    Wie gesagt, ich bestreite ja nicht, dass das so war und auch nicht, dass das mit der Impfung zusammenhängen könnte. Es könnte aber schlicht auch kein kausaler Zusammenhang bestehen oder eben Nocebo. Bei so einer riesigen Menge an Menschen, die quasi zeitgleich die Impfungen erhalten haben, da gibt es nun mal Häufungen ähnlicher Erfahrungen, und das in jeder denkbaren Ausprägung.

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    leviathan (03.07.2022)

  19. #23336
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Ich hatte nach allen drei Impfungen überhaupt keine messbaren Leistungseinbrüche. In der Vergangenheit aber immer wieder unerklärliche Formtiefs oder mies gelaufene Wettkämpfe, und das ganz ohne (Covid-)Impfung.

    Wie gesagt, ich bestreite ja nicht, dass das so war und auch nicht, dass das mit der Impfung zusammenhängen könnte. Es könnte aber schlicht auch kein kausaler Zusammenhang bestehen oder eben Nocebo.
    Es ist doch mittlerweile unstrittig, daß die Impfung bei sehr vielen Menschen zu einer kurzzeitigen heftigen Erkältung geführt hat mit sehr unangenehmen Nebenwirkungen wie Schüttelfrost, Kraftlosigkeit, etc. Also die typischen Erkältungssymptome. Genau die gleichen Symptome (natürlich mehr oder weniger ausgeprägt) kommen auch durch die Infektion. Nun wissen wir aber, daß spätestens mit Omikron die Impfung vor Ansteckung nur rudimentär schützt. Und das ist noch sehr charmant ausgedrückt. Als relativ gesunder nicht vorbelastet Mensch nimmt man somit den negativen Effekt der Impfung mit und darf ähnliches dann per Infektion nochmals erleben. Bei vulnerablen Gruppen macht das sicher Sinn. Bei Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und prinzipiell nicht vorbelasteten Menschen bis ca. 50 oder auch 60 sehe ich keinen Grund mehr für eine Impfung.
    nix is fix

  20. #23337
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    2. Impfung am 13.7.

    Wäre schon ein Megazufall...

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  21. #23338

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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Es ist doch mittlerweile unstrittig, daß die Impfung bei sehr vielen Menschen zu einer kurzzeitigen heftigen Erkältung geführt hat mit sehr unangenehmen Nebenwirkungen wie Schüttelfrost, Kraftlosigkeit, etc. Also die typischen Erkältungssymptome. Genau die gleichen Symptome (natürlich mehr oder weniger ausgeprägt) kommen auch durch die Infektion. Nun wissen wir aber, daß spätestens mit Omikron die Impfung vor Ansteckung nur rudimentär schützt. Und das ist noch sehr charmant ausgedrückt. Als relativ gesunder nicht vorbelastet Mensch nimmt man somit den negativen Effekt der Impfung mit und darf ähnliches dann per Infektion nochmals erleben. Bei vulnerablen Gruppen macht das sicher Sinn. Bei Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und prinzipiell nicht vorbelasteten Menschen bis ca. 50 oder auch 60 sehe ich keinen Grund mehr für eine Impfung.
    Omikron ist erst seit wenigen Monaten im Umlauf. Als die Impfung angeboten wurde, war Delta grad in der Pipeline. Was nach Omikron kommt, ist ungewiss. Die Wirksamkeit der Impfung anhand der derzeitig vorherrschenden Variante in ihrer Wirksamkeit zu beurteilen, halte ich für nicht sehr weitsichtig.

    Wo ich mitgehe, ist die Tatsache, dass auch jede Impfdosis ein Risiko darstellt. Das Risiko ist zwar geringer, als bei Infektion, aber wenn nach Omikron nix härteres mehr kommt, muss man sich abseits vulnerabler Gruppen tatsächlich Fragen, ob und wie oft eine Impfung tatsächlich erforderlich ist. Die Kosten/Nutzen Rechnung wird umso schlechter, je jünger und gesünder man ist.

    Ich hatte damals Urtyp oder Alpha. War noch nie annähernd so krank (inkl. LC über Monate hinweg). Bei meiner Freundin ähnlich. Ihr Geschmack normalisiert sich jetzt langsam. Ich habe immer wieder auftauchende Konzentrationsprobleme seit Corona. Ehrlicherweise soll die Impfung aber auch nicht gut gegen Long Covid schützen.

    Ich würde sagen: Seien wir dankbar, dass Omikron vorherrscht und hoffen, dass nix Härteres kommt.

    Mein Puls war damals beim spazieren gehen übrigens 140 (da war noch nicht klar, dass ich Corona hatte). In "Ruhe" 100-120.

    @ruca:

    Sieht natürlich schon auffällig aus, aber ich will mir das nicht so recht vorstellen, dass die Impfung so ne Wirkung haben kann.

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von faceyourtarget:

    Steffen42 (03.07.2022)

  23. #23339
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    2. Impfung am 13.7.

    Wäre schon ein Megazufall...
    3. Impfung am 8.12:

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    War also ein echter Booster

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    faceyourtarget (03.07.2022)

  25. #23340

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    Meine Sauerstoffsättigung ist übrigens dauerhaft bei 98 % Prozent. Bei nem handelsüblichen Pulsoximeter könnte man jetzt sagen, dass die Dinger ungenau sind. Meine untrainierte Freundin hat aber immer 99% Prozent. Ich müsste zwar lügen, wenn ich sage, dass ich davon (abseits des Messwertes) was merke, aber klar ist, dass die Lunge zumindest ne kleine Macke abbekommen hat. Erfreulicherweise ist aber auch da Omikron harmloser, weil es selten die Hirnschranke überwindet (Geruchs- und Geschmacksverlust) und seltener die Lunge massiv befällt.

    Meine Formkurve ging übrigens steil nach oben, als ich nach Corona wieder ins Training eingestiegen bin. Hab mich kurioserweise so fit, wie noch nie gefühlt. Hatte in Quarantäne ab Woche 4 (von ca. 6) 2 x pro Woche 30 Minuten locker auf der Rolle verbracht und nach Quarantäneende wieder mit laufen begonnen. Selbst mit moderaten Umfängen war ich 2 Monate später bei 50 VO2Max. Aber das ist alles anekdotisch und hat keine Evidenz.

    Zur Wirkung nach Impfung müsste ich mal in meine Historie schauen.

    edit: Meine Impfung war im Juni, "Leistungsabfall" um 2 VO2Max Werte hatte ich erst ab August (wenig Umfang für mich). Im September hatte ich deutlich höhere Umfänge und trotzdem 1 Punkt weniger VO2Max. Das jetzt mit Impfung in Verbindung zu bringen, fällt mir schwer. Zumal die Abweichung jetzt nicht so offensichtlich ist.

  26. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von faceyourtarget:

    Steffen42 (03.07.2022), vinchris (03.07.2022)

  27. #23341
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Es ist doch mittlerweile unstrittig, daß die Impfung bei sehr vielen Menschen zu einer kurzzeitigen heftigen Erkältung geführt hat mit sehr unangenehmen Nebenwirkungen wie Schüttelfrost, Kraftlosigkeit, etc. Also die typischen Erkältungssymptome. Genau die gleichen Symptome (natürlich mehr oder weniger ausgeprägt) kommen auch durch die Infektion.
    Das ist nicht meine Wahrnehmung. Ich kenne niemanden, der an Covid erkrankt war, der berichtet hätte, dass die Impfreaktionen heftiger als die Infektion verlaufen wären. Kommt schlicht in meinem Umfeld bisher nicht vor. Auch das, was Du als die typischen Erkältungssymptome bezeichnest, habe ich so noch von niemandem als Impfreaktion geschildert bekommen. Konkret: laufende Nase, langanhaltender Husten, Fieber über 38 Grad, Gliederschmerzen. Klar, was wir kennen: Müdigkeit, erhöhte Temperatur, Kopfschmerzen, Übelkeit. Das kenne ich als Impfreaktionen. Auf entsprechend hoher Flughöhe kann man das natürlich irgendwie vergleichen mit einer Erkältung, aber nun denn. Dann ist alles irgendwie Erkältung.

    Daher nein zu "Genau die gleichen Symptome" - vielleicht eher: manch ähnliche Symptome.

    Und ja klar, "mehr oder weniger ausgeprägt". Ich würde sagen "eher weniger ausgeprägt".

  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    vinchris (03.07.2022)

  29. #23342

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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Es ist doch mittlerweile unstrittig, daß die Impfung bei sehr vielen Menschen zu einer kurzzeitigen heftigen Erkältung geführt hat mit sehr unangenehmen Nebenwirkungen wie Schüttelfrost, Kraftlosigkeit, etc. Also die typischen Erkältungssymptome. Genau die gleichen Symptome (natürlich mehr oder weniger ausgeprägt) kommen auch durch die Infektion.
    Das sind definitiv nicht die gleichen Symptome. Klar, wenn wir so täten, als hätte es Covid-19 ausschließlich in der Gestalt von Omikron (am besten BA.1 oder BA.2) gegeben, könnte ich das auch so sehen. Aber da gab es eben auch frühere, fiesere Varianten. Ich bin sicher, dass die meisten von denen, die in der Anfangsphase an Covid-19 gestorben oder sehr schwer erkrankt sind, die Impfung - hätte es sie da schon gegeben - mit Kusshand genommen hätten. Schlicht weil die Folgen der Infektion deutlich gravierender waren als die kurzzeitigen Effekte der Impfungen.

    Heute sieht die Sache anders aus, eben weil Omikron (selbst BA.5) in aller Regel nicht so gravierende Auswirkungen hat. Wer also, warum auch immer, bislang noch nie gegen Covid-19 geimpft wurde, kann vielleicht gut darauf verzichten.

  30. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von vinchris:

    faceyourtarget (03.07.2022), Steffen42 (03.07.2022)

  31. #23343
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von vinchris Beitrag anzeigen
    Heute sieht die Sache anders aus, eben weil Omikron (selbst BA.5) in aller Regel nicht so gravierende Auswirkungen hat. Wer also, warum auch immer, bislang noch nie gegen Covid-19 geimpft wurde, kann vielleicht gut darauf verzichten.
    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und stelle mal die Frage: "vielleicht gibt es die harmlosere Variante Omikron ja nur, weil wir mittlerweile weltweit einigermaßen ordentlich geimpft sind".

  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    faceyourtarget (03.07.2022)

  33. #23344

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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und stelle mal die Frage: "vielleicht gibt es die harmlosere Variante Omikron ja nur, weil wir mittlerweile weltweit einigermaßen ordentlich geimpft sind".
    Da ist sicher was dran: Stichwort Selektionsdruck. Wir züchten auch gerade wieder munter neuere Varianten heran. Warten wir ab, was "auf die Welt kommt".

  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von faceyourtarget:

    Steffen42 (03.07.2022)

  35. #23345
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Aber keine dieser Impfungen hatte jemals irgendwie Nebenwirkungen, die auch nur annähernd in Richtung der Covid Impfung ging.
    meine 2. Covidimpfung brachte mir heftige Schwindelattacken für ungefähr 12 Stunden.
    Aus der Bahn geworfrn hat mich die Herpes Zoster Impfung. Nicht nur heftigste Schmerzen an der Impfstelle, auch absolute Kraftlosigkeit für ca. 2,5 Tage. Wenn dies Arbeitstage gewesen wären - wäre eine AU fällig gewesen
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
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    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
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  36. #23346
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von vinchris Beitrag anzeigen
    Das sind definitiv nicht die gleichen Symptome. Klar, wenn wir so täten, als hätte es Covid-19 ausschließlich in der Gestalt von Omikron (am besten BA.1 oder BA.2) gegeben, könnte ich das auch so sehen. Aber da gab es eben auch frühere, fiesere Varianten. Ich bin sicher, dass die meisten von denen, die in der Anfangsphase an Covid-19 gestorben oder sehr schwer erkrankt sind, die Impfung - hätte es sie da schon gegeben - mit Kusshand genommen hätten. Schlicht weil die Folgen der Infektion deutlich gravierender waren als die kurzzeitigen Effekte der Impfungen.
    Ich habe doch nirgends relevant anders argumentiert. Aber schau Dir mal an, wer auch in der Anfangsphase an Covid-19 gestorben ist. Auch da waren es nicht die Kinder, Jungendlichchen, etc. Es waren die alten und andere vulnerable Gruppen. Und für diese Gruppe kann ich mir sehr gut vorstellen, daß eine Auffrischung der Impfung oder einer ggf. schon durchlaufenen Infektion sinnvoll sein kann.

    Wer also, warum auch immer, bislang noch nie gegen Covid-19 geimpft wurde, kann vielleicht gut darauf verzichten.
    Das sehe ich bei den nicht vulnerablen Gruppen schon sehr lange so. Bei den vulnerablen Gruppen könnte die Perspektive anders sein. Meinen Eltern würde ich die Impfung nach wie vor ans Herz legen. Meinen Kindern würde ich sie keinesfalls freiwillig geben. Außer die von außen auferlegte Freiheitseinschränkung wäge schwerer. Also wie letztes Jahr. Bei mir ganz genauso.
    nix is fix

  37. #23347
    Brian
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Aber keine dieser Impfungen hatte jemals irgendwie Nebenwirkungen, die auch nur annähernd in Richtung der Covid Impfung ging.
    Bist Du noch gegen Pocken geimpft? Wahrscheinlich nicht mehr, oder? Die Nebenwirkungen der Pockenimpfung (damals mit einem Lebendimpfstoff) konnten dramatisch sein.

    Deine Erfahrungen mit dem Impfstoff gegen Covid kann ich nicht teilen, Nebenwirkungen habe ich kaum wahrgenommen, es gab sie aber. Diesbezüglich hat aber jeder anders reagiert. Die von Dir beschriebenen Nebenwirkungen der Impfung kommen mir nach Deiner Beschreibung vergleichsweise leicht vor, auch wenn Deine Wahrnehmung vielleicht eine andere war.

    In meinem privaten Umfeld (darunter viele Sportler) bin ich niemandem begegnet, der über schwerwiegende Nebenwirkungen geklagt hätte, okay, grippeähnliche Symptome gab es vereinzelt, aber nichts wirklich Schwerwiegendes. Corona haben mittlerweile einige durch, ob geboostert oder nicht. 5 Wochen Trainingspause wegen Corona scheint nichts außergewöhnliches zu sein. Doof für einen Sportler, weil jede Saisonplanung über den Haufen geworfen wird. Ich warte deshalb auf die neue angepasste Impfstoffgeneration.

    Habe ich es richtig verstanden, dass Du trainiert hast, noch während Du corona-positiv warst? Nur aus Interesse!
    Zuletzt überarbeitet von Brian (04.07.2022 um 07:36 Uhr)

  38. #23348
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    BA.2.75 am Horizont, hat anscheinend das Potential BA.5 abzulösen.

    https://www.coronaheadsup.com/scienc...essor-to-ba-5/

    Und - Deutschland ist eines der 5 Länder, in denen es nachgewiesen wurden - trotz der hierzulande sehr niedrigen Zahl an Sequenzierungen, letzte Zahl sind 1,6% der positiven PCRs...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  39. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    Dirk_H (04.07.2022), leviathan (04.07.2022), Steffen42 (04.07.2022), vinchris (04.07.2022)

  40. #23349
    Avatar von Dirk_H
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und stelle mal die Frage: "vielleicht gibt es die harmlosere Variante Omikron ja nur, weil wir mittlerweile weltweit einigermaßen ordentlich geimpft sind".
    Jein. In Bezug auf die Spike Mutationen (Ab Escape) noch eine recht gute Wahrscheinlichkeit. Bei der Tropismusverschiebung, welche vermutlich den milderen Verlauf begründet, wird es dann deutlich schwieriger, dass auf den steigenden Immunstatus zurückzuführen. Der Fitness Vorteil wäre auch in einer naiven Zielpopulation vorhanden.

  41. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dirk_H:

    leviathan (04.07.2022), Steffen42 (04.07.2022)

  42. #23350
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Brian Beitrag anzeigen
    Bist Du noch gegen Pocken geimpft? Wahrscheinlich nicht mehr, oder? Die Nebenwirkungen der Pockenimpfung (damals mit einem Lebendimpfstoff) konnten dramatisch sein.
    In meiner Generation ist in der DDR jeder mit der Pockenimpfung beglückt worden. Es gab Null Ausnahmen.

    Deine Erfahrungen mit dem Impfstoff gegen Covid kann ich nicht teilen, Nebenwirkungen habe ich kaum wahrgenommen, es gab sie aber. Diesbezüglich hat aber jeder anders reagiert. Die von Dir beschriebenen Nebenwirkungen der Impfung kommen mir nach Deiner Beschreibung vergleichsweise leicht vor, auch wenn Deine Wahrnehmung vielleicht eine andere war.
    Leicht? Ich kann zwei Tag nur aus dem Bett arbeiten und mehrere Tage nicht trainieren. Das ist wie eine ausgewachsene Erkältung. In meinem Team (Arbeit) hatte jeder nach der zweiten Impfung mindestens einen Tag, wo er nicht ganz auf der Höhe war. Das ist nicht nichts. Und damit ist es ein deutlicher Eingriff ins Leben.

    Corona haben mittlerweile einige durch, ob geboostert oder nicht. 5 Wochen Trainingspause wegen Corona scheint nichts außergewöhnliches zu sein. Doof für einen Sportler, weil jede Saisonplanung über den Haufen geworfen wird. Ich warte deshalb auf die neue angepasste Impfstoffgeneration.
    Das ist ungewöhnlich. Und es gibt meines Wissens bei den nicht vulnerablen kaum einen Unterschied im Krankheitsverlauf (geimpft vs. umgeimpft). Und das bedeutet, daß ich zweimal gekniffen bin. Von daher macht die Impfung für mich keinen Sinn (nochmal: für nicht vulnerable Gruppen). Impfung 1 und 2 waren für mich gut nachvollziehbar. Das war Teil der Grundimmunisierung der Bevölkerung. Warum Leute wie ich - zweifach geimpft und genesen - dann noch zu einer Boosterimpfung genötigt worden, verstehe ich immer noch nicht. Nötigung durch Ausschluss. Ich musste mich und die Kinder impfen lassen, um Freiheit einzukaufen.

    Genauso sinnlos fand ich Impfpflicht für medizinische Einrichtungen. Ich bin heilfroh, daß dies nicht durchgegangen ist. Zumal zu dem Zeitpunkt schon klar war, daß die Ansteckungswahrscheinlichkeit kaum beeinflusst wird. Und die vulnerablen dürfen umgeimpft ins Haus. Es gab mal einen schönen Sketch:

    Reporter: "Herr Beckenbauer, was sagen Sie zum Thema Doping im Fußball?"
    Beckenbauer: "So ein Schmarren. Das Zeug gehört in die Spieler und nicht in den Ball."

    Und ähnlich ist es hier auch. Um keine Interpretationsspielräume zu lassen. Ich betrachte hier nicht 2020 und 2021. Da war ich auch nicht mit allem einverstanden. Aber die Impfkampagne erschien mir sinnvoll. Zu dem Zeitpunkt hätte ich auch einer Impfpflicht nicht ablehnend gegenüber gestanden. Aber jetzt Impfungen zu fordern, um sich ggf. gegen eine neue Welle zu schützen, deren Ausprägung wir nicht kennen können, ist völliger Quatsch.

    Nur weil im zweiten Weltkrieg Bomben über Erfurt gefallen sind, schlafe ich heute nicht im Luftschutzkeller.

    Habe ich es richtig verstanden, dass Du trainiert hast, noch während Du corona-positiv warst?
    Ja. Bei Delta musste ich ja zu Hause bleiben und bin auf der Rolle gefahren. Hier muss man aber sagen, daß diese Infektion weit weg war von einer ordentlichen Erkältung. Der Ruhepuls war kaum erhöht und auch sonst hatte ich keine einschränkenden Symptome. Sonst hätte ich anders agiert.
    Bei der Omikron Variante durfte ich ja raus an die Luft. Verlauf war ähnlich zur ersten Infektion. In der Zeit mit leichten Symptomen habe ich auf längere Läufe und höhere Intensitäten verzichtet. Also wie immer bei gesundheitlicher Einschränkung.
    nix is fix

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