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  1. #7626
    Positvdenker 2002.55.0021 Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen


    Glaubst Du wirklich alle Lehrer hätten 12 Wochen Urlaub?

    Wenn Du keine Ahnung über den Beruf der Lehrer hast, solltest Du schweigen.
    Dann komme doch mal mit Fakten. Wie verbringt denn das Gros der Lehrer die 12 Wochen Ferienzeit? Selbst wenn in manchen Tarifverträgen für Angestellte Lehrer 30 Tage Urlaub festgelegt sind?

    Streitest Du ab, dass Lehrer gewisse Privilegien im Vergleich zu einfachen Angestellten aus der Privatwirtschaft haben? Ich meine den Vergleich zu einfachen Angestellten, Topmanager sind die Wenigsten.

    Mich interessiert Dein Standpunkt. Gerne per persönlicher Nachricht. Ich selbst komme aus einer Lehrerfamilie.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich wertschätze den Beruf des Lehrers, ich bekomme nur einen Hals, wenn ich von jammernden und klagenden Lehrern lesen muss (siehe Artikel). Vielen Arbeitnehmern und Selbstständigen geht es wirtschaftlich deutlich schlechter als den meisten Lehrern, besonders in Pandemiezeiten.

    https://www.spiegel.de/lebenundlerne...-a-979023.html
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (24.11.2020 um 08:41 Uhr)
    https://www.zeitschrift-sportmedizin.../?action=print

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/j.../25861740.html

    https://andrea-vonhorn.de/sportler-m...hrungsbericht/

    „Na, Alter, warum slamdancest du denn gar so beschwingt des Weges?“
    „Ach, die Sonne scheint, ich habe die SUICIDAL TENDENCIES auf den Ohren und ich begegne dieser Welt mit euphorischem Trotz.“

    Neues Spiel, neues Glück!

  2. #7627
    Weck' den Kenianer in dir! Avatar von Yin
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    Zitat Zitat von Klonni
    Was die Kinder aus sozial benachteiligten Familien angeht, so wurde an den Schulen eine anonyme Umfrage gemacht, wieviele Eltern technische und finanzielle Unterstützung bei der Ausstattung ihrer Kinder mit digitalen Medien und eines Internetanschlusses brauchen.
    Wenn das Kind die einzige Person im Haushalt ist, die wenigstens gebrochen deutsch sprechen kann, ist es im Homeschooling verloren.
    Homeschooling bedeutete bei uns im Lockdown nicht, dass man per Zoom Meeting Präsenzunterricht simuliert, sondern dass der Lehre pro Woche einfach Aufgaben per E-Mail verteilte und es kaum Feedback oder Hilfe gab. Es war schlicht zum kotzen. Aber was willste machen wenn die Lehrkräfte alle kurz vor der Rente stehen.

  3. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Yin:

    DerC (24.11.2020), klnonni (24.11.2020), M.Skywalker (24.11.2020)

  4. #7628
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Vor einigen Wochen haben die Schwurbler ja noch (ohne Beweis) durch die Gegend geplärrt, dass Kinder durch das Tragen eines MNS sterben. Sind denn durch die erweiterten MNS-Pflichten noch mehr Kinder gestorben oder war das alles wieder nur gelogen?
    zumindest ist mir für Münster - Kamen - Dortmund mindestens Null Fälle bekannt
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  5. #7629

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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    zumindest ist mir für Münster - Kamen - Dortmund mindestens Null Fälle bekannt
    Wird wahrscheinlich vom Staatsfunk unter den Teppich gekehrt.

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von NME:

    d'Oma joggt (24.11.2020)

  7. #7630

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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Fazit:
    Das Nadelöhr am "Homeschooling" waren nicht die Kinder und nur selten fehlende technische Vorraussetzungen, dass Nadelöhr waren unvorbereitete Lehrer.
    Das geht so weit an der Realität vorbei. Fehlende Hardware und Internetanschluss sind weit verbreitet, wenn man sich in entsprechenden Quartieren umguckt. Das Maximum an Hardware ist oft das Smartphone, das gleichzeitig den einzigen (begrenzten) Internetanschluss hat. Eine pauschale Schließung der Schulen würde die Spaltung der Gesellschaft weiter verschärfen - und gerade langfristig sehr große Probleme schaffen.

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von coffeerun:

    DerC (24.11.2020)

  9. #7631
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Homeschooling bedeutete bei uns im Lockdown nicht, dass man per Zoom Meeting Präsenzunterricht simuliert, sondern dass der Lehre pro Woche einfach Aufgaben per E-Mail verteilte und es kaum Feedback oder Hilfe gab. Es war schlicht zum kotzen. Aber was willste machen wenn die Lehrkräfte alle kurz vor der Rente stehen.
    Ich war diesbezüglich mit der Lernkurve ganz zufrieden. Zu Beginn war das sehr chaotisch, wurde aber immer besser organisiert. Am Ende fand ich den "Unterricht" zu Hause eigentlich besser. Die Kinder waren deutlich schneller mit dem Stoff durch und hatten entsprechend mehr Freizeit. Da fällt auch auf, wie stark Rückfragen aufhalten. Mit so etwas geht deutlich mehr als 50% der Zeit drauf. Und das ist unterm Strich verlorene Lebenszeit. Der Nachteil ist natürlich sozialer Natur. Da geht viel verloren.

    Bzgl. Lehrer ist das halt wie in allen Berufsgruppen. Es gibt solche und solche. Leicht war die Situation schon vor Corona nicht. Lehrer haben immens an Reputation in der Gesellschaft verloren. Ihnen wird auch noch deutlich mehr abverlangt. Erstens geben viele Eltern einen ordentlichen Batzen der Verantwortung für die Erziehung an die Lehrer ab, haben dann aber immer noch etwas zu kritteln. Wir leben in Teilen eine schon fast religiös anmutende Individualität. Das bekommen die Lehrer natürlich zu spüren. Und auch wenn sie es selbst nicht so wahrnehmen, gehören sie zu einer privilegierten Berufsgruppen, die ein ordentliches Einkommen mit hoher Sicherheit verbindet. Das ist heute eine Menge wert. Du wirst ganz sicher nicht reich. Du kannst Dir aber davon ein gutes Leben finanzieren. In einer Phase, in der viele von massiven Existenzängsten getrieben sind, verstehen viele die Einwürfe als Jammern auf extrem hohen Niveau. Da haben sich kfr. die Bewertungsmaßstäbe verschoben. Wer nicht weiß, ob er nächsten Monat noch einen Job hat oder endlich aus der Kurzarbeit kommt, hat wenig Verständnis für Forderungen, die auf der Bedürfnispyramide für ihn gerade unerreichbar sind.
    nix is fix

  10. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    DerC (24.11.2020), klnonni (24.11.2020)

  11. #7632
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Dann komme doch mal mit Fakten. Wie verbringt denn das Gros der Lehrer die 12 Wochen Ferienzeit? Selbst wenn in manchen Tarifverträgen für Angestellte Lehrer 30 Tage Urlaub festgelegt sind?
    Die Lehrer sind verpflichtet in den Ferien, soweit sie nicht selbst Urlaub haben, zu arbeiten.
    Unter anderem werden die Sommerferien genutzt um in den Schulen Inventur zu machen, sich mit dem neuen Lehrrahmplan vertraut zu machen und auch um die Überstunden die sich im laufe des Schuljahres aufgebaut haben abzubauen.
    Ausserdem gilt es sich weiterzubilden.
    Zum Beispiel was die Nutzung von digitalen Medien im Unterricht an geht:
    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Was hat das Land Brandenburg gemacht?
    Die Lehrer hatten über die Sommerferien einen Schnellkurs in Onlineunterricht, es wurde eine Schul-Cloud eingerichtet, es wurden mit Schulbuchverlage absprachen gemacht, dass die Schüler online auf Lehrmaterialien zugreiifen können.
    Je nach Schulstufe und je nach dem Menschen sieht die Sache natürlich unterschiedlich aus.
    Es gibt Unterrichtsfächer, da benötigt es wenig Fortbildung und es gibt Unterrichtsfächer da braucht es ein hohen Fortbildungsbedarf.
    Eine Musiklehrerin an der Grundschule hat es bestimmt einfacher als ein Lehrer für Naturwissenschaft auf einem Gymnasium.

    Auf der Grundschule meines Sohnes, würde ich auch sofort glauben, dass die Lehrer dort 12 Wochen Urlaub bestreiten.
    Allerdings ist diese Grundschule auch in vielen sehr speziell.
    So unterrichtet dort eine Lehrerin in Deutsch und Mathe die nicht schreiben und rechnen kann und sich darüber aufregt,
    wenn die Eltern, die von ihr korrigierten Arbeiten ein zweitesmal korrigieren und vom Kind darüber ebenfalls eine Berichtigung verlangen.

    Einzelfälle sind jedoch nicht beweisend für die Faulheit und Unfähigkeit von Lehrern im allgemeinen!

    Und genau das stört mich an Deiner Aussage.
    Du schreibst nicht polemisch werden zu wollen, um mit voller Polemik zu behaupten Lehrer hätten 12 Wochen Urlaub...

    Lehrer sind auch nur Menschen und genauso wie es überall fleißige und pflichtbewuste Arbeiter und Angestellte gibt, so gibt es auch bei den Lehrern Vorbilder und abschreckende Beispiele.

    Am Gymnasium meiner Tochter werden von vielen Lehrern Nachmittagssprechzeiten angeboten, wo Schüler sich mit ihren Lehrern austauschen können und sich auch nochmals im Einzelunterricht Aufgaben erklären lassen können.
    Diese Überstunden und die Überstunden die aufgrund von korrekturen von Test- und Klassenarbeiten anfallen, werden mit den Ferientagen verrechnet.

    Auch auf der deutsch-amerikanischen Schule wo ich mehrer Jahre gearbeitet habe (nicht als Lehrer) war der Umgang der Lehrkräfte mit den Schülern sehr eng und mit entsprechender Überstundenansammlung verbunden.
    Damals fiell mir aber auch ein Mentalitätsunterschied auf zwischen deutschen Lehrern und amerikanischen Lehrern auf.
    Wärend deutsche Lehrer meist, vor allem den Schüler in der Verantwortung sahen zu lernen,
    haben die amerikanischen Lehrer sich die Verantwortung gegeben, wenn ein Schüler trotz Bemühungen das Leistungsziel nicht erreichte.
    (Das ist aber ein anderes Thema)


    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Streitest Du ab, dass Lehrer gewisse Privilegien im Vergleich zu einfachen Angestellten aus der Privatwirtschaft haben? Ich meine den Vergleich zu einfachen Angestellten, Topmanager sind die Wenigsten.
    Da werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen.
    Ja natürlich haben Arbeiter, Angestellte und Beamte im öffentlichen Dienst Vorteile gegenüber vergleichbare Berufe in der Privatwirtschaft.
    Aber der öffentliche Dienst hat auch seine Nachteile.
    Letztendlich kann sich aber jeder für einen Job im öffentlichen Dienst bewerben.
    Merkwürdigerweise gibt es in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes weniger Bewerber als offene Stellen.
    Scheint also nicht so attraktiv zu sein im öffentlichen Dienst zu arbeiten.

    Wenn Du also als Beweis für die Faulheit der Lehrer Deine Eltern anführst,
    die beide Lehrer waren, so kann ich Dich beruhigen, Kinder haften nicht für ihre Eltern.

    Ich kann aber verstehen, dass es eine traumatische Kindheit gewesen sein musste, wenn beide Eltern ausgerechnet Lehrer waren.


    Zitat Zitat von coffeerun Beitrag anzeigen
    Das geht so weit an der Realität vorbei. Fehlende Hardware und Internetanschluss sind weit verbreitet, wenn man sich in entsprechenden Quartieren umguckt.
    Bildung ist Ländersache, ich kann nur die Erfahrungen meiner Kinder und mir aus dem Land Brandenburg wieder geben.
    Wenn Du in einer sozial abgehangenen Gegend wohnst, müssen politisch sicherlich noch viele Hausaufgaben erledigt werden,
    dass glaube ich gerne.
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (24.11.2020 um 10:01 Uhr)

  12. #7633
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Das waren noch mal welche Schulen in welcher Stadt?
    Ich habe für die Klassen meiner beiden Kinder genau so ein Schreiben bekommen. Es ging um die Anschaffung und die Umlegung auf die Kinder/Eltern. Diese Diskussionen werden auch in anderen Schulen geführt. Ich weiß nun nicht, ob es dort schon konkrete Anschreiben gab. Man hat ja jetzt weniger Kontakte und Austausch. Wir sind ja alle vorsichtig
    Unser Schreiben hat mir meine Frau letzte Woche gezeigt.
    nix is fix

  13. #7634
    Weck' den Kenianer in dir! Avatar von Yin
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    Zitat Zitat von leviathan
    Die Kinder waren deutlich schneller mit dem Stoff durch und hatten entsprechend mehr Freizeit. Da fällt auch auf, wie stark Rückfragen aufhalten. Mit so etwas geht deutlich mehr als 50% der Zeit drauf.
    Kannst du das mal bitte näher erklären? Warum genau enstehen jetzt bei online Kursen weniger Rückfragen? Und ist das nicht eher ein Alarmzeichen?

  14. #7635
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Warum genau enstehen jetzt bei online Kursen weniger Rückfragen? Und ist das nicht eher ein Alarmzeichen?
    Bei unseren Kindern war es genauso wie leviathan schreibt.

    In einer Klasse mit 20 Kindern gibt es immer Kinder die etwas nicht verstanden haben und Nachfragen.
    Und wenn die anderen 19 Kinder das verstanden hatten, dann langweilten sich diese Kinder gegebenenfalls, wenn der Lehrer den Sachverhalt zum 3.mal erklärte.

    Auch gab es beim Homeschooling keine störenden Unterbrechungen durch Schülerstreiche oder anderweitiger Unterrichtsablenkungen.
    Für lernwillige Kinder ist Homeschooling nichts schlechtes - bis auf den sozialen Kontakt,
    den hatte die Klasse aber durch WhatsApp und anderen sozialen Medien versucht zu kompensieren.

  15. #7636
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Kannst du das mal bitte näher erklären? Warum genau enstehen jetzt bei online Kursen weniger Rückfragen? Und ist das nicht eher ein Alarmzeichen?
    Das ist relativ einfach. Auch hier hat Pareto immer Recht. Die meisten Rückfragen kommen von sehr wenigen Schülern. Die meisten interessiert das nicht oder sie haben es verstanden. Und wenn es mal eine Frage gibt, können sie ja immer noch zu ihren Eltern. Das ist dann schnell abgefrühstückt. Mein Eindruck ist, daß insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern der Stoff in 1/3 der Zeit durcherxerziert werden kann. Im sprachlichen Bereich ist das schwieriger. Wenn Du nicht Englisch oder was auch immer mit Deinen Kindern sprichst, ist das nicht einfach. Und irgendwie konnten wir bis hierher nicht durchringen beim Abendessen der deutschen Sprache abtrünnig zu werden. Da geht dann andersweitig viel verloren. Ich habe schon überlegt, ob ich Zocken und YouTube nur noch in englischer Sprache erlaube. Das ist die am besten wirkende Motivation
    nix is fix

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    klnonni (24.11.2020)

  17. #7637
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Wenn man 25 Kinder f-t-f oder online in der Gruppe unterrichtet, langweilen sich die Kids mit schnelleren Lernfortschritten, während die Lehrkraft denen, die es brauchen, zusätzliche Erklärungen gibt. Und die langsamer lernenden oder weniger interessierten Kinder schalten ab, wenn die fitten und supermotivierten Kids weiterführende Fragen stellen, die man nur interessant findet, wenn man den Stoff grundsätzlich verstanden hat. Wenn die Kinder den Stoff fürs Selbststudium angeboten bekommen, sind die Fitten halt schnell durch, auch dank weniger Ablenkung

    Ideal wäre natürlich ein leistungsdifferenziertes Selbstlernangebot mit individueller Unterstützung durch die Lehrkräfte. Aber das ist schwierig und braucht viel Zeit.

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von kobold:

    klnonni (24.11.2020)

  19. #7638
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Dann komme doch mal mit Fakten. Wie verbringt denn das Gros der Lehrer die 12 Wochen Ferienzeit? Selbst wenn in manchen Tarifverträgen für Angestellte Lehrer 30 Tage Urlaub festgelegt sind?

    Streitest Du ab, dass Lehrer gewisse Privilegien im Vergleich zu einfachen Angestellten aus der Privatwirtschaft haben? Ich meine den Vergleich zu einfachen Angestellten, Topmanager sind die Wenigsten.
    Beamte haben Priviliegen, aber auch größere verpflichtungen. Die angestellten Lehrkräfte haben 90% der Verpflichtungen der Beamten, aber keine Beamtenpriviligien. Das ist nicht der beste Deal ... imo ist der Job so anstrengend, dass sich der Deal nur lohnen kann, wenn du die Verbamtung willst und kriegst.

    Im vergleich zu einfachen Angestellten aus der Privatwirtschaft - du meinst Angestellte, die mindestens einen Master-Abschluss haben? Ansonsten wäre das ja ein eher unüblicher Vergleich ...aber selbst ohne Master gibt es druchaus welche, die insbesondere relativ zu ihrer Ausbildung einen besseren Deal haben in Banken z. B. Wenn du mal einen passenden Vergleich willst, dann wäre es der z. B. mit wissenschaftlichen Mitarbeitern an der Uni. Die sind ähnlcih gut ausgebildet, und es wäre fairer, wenn es da mehr Beamtentstellen gebe. Aber der tägliche Stress ist häufig deutlich geringer, wird aber eben irgendwann häufig prekär wegen Wissenschaftszeitgesetz.

    Lehrer-Bashing ist ja leider ein beliebter Sport. Die Jammerer gibt es in jedem Beruf, auch in noch deutlich besser bezahlten. Den Lehrkräften nimmt man das Jammern stärker übel, da die verbeamteten Lehrkräfte gut bezahlt werden und ihnen eben 60 Tage Urlaub unterstellt werden. Im Vergleich zu den meisten Bankern sind Lehrkräfte aber z. B. im Schnitt klar unterbezahlt, aber das haben sie natürlich mit vielen anderen Berufsgruppen gemeinsam wie Erzieher*innen und Pflegepersonal bzw werden die noch stärker unterbezahlt.

    Ich habe auch Lehrer in der Familie, und habe selbst schon als Lehrer gearbeitet. Wie auch verschiedene Untersuchungen bestätigt haben, arbeiten die Lehrkräfte im Schnittt außerhalb der Ferien klar mehr als 40h. Die Ferien sind dann Urlaub und Überstunden abfeiern und natürlich muss an einigen Tagen in den Ferien gearbeitet werden. Und wieviel Überstunden willst du für eine Woche Klassenfahrt ansetzen? Klar gibt es die legendär faulen Lehrkärfte, aber das sind Ausnahmen - mir wäre es auch lieber, das wären noch weniger, nach meiner Erfahrung sind da aber ähnlich viele Nullen drin wie in anderen akademischen Berufen. Die Ferein sind auch ein zweischeindiges Schwert - außerhalb der Ferien ist es kaum möglich Urlaub zu bekommen, was z. B Reisen in bestimmten günstigen Zeiten unmöglich macht.

    Die Spannbreite ist groß. Du kannst Sport Mittelstufe unterrichten (keine Klausuren) oder aber Deutsch oder Englisch Oberstufe, wo du dann 3 Wochen der 12 Wochen Ferien am Korrigieren bist. Was vielleicht am meisten unterschätzt wird,ist die nervige Verwaltungsarbeit und solche Sachen wie Noten-oder Klassenkonferenzen.
    Wenn du an einer kleinen Schule nicht Chef, aber in der Schulleitung bist, gleicht das Stunden-Deputat nie die Mehrarbeit aus und du bekommst dasselbe wie eine Lehrkraft ohne die Sonderaufgaben. Wenn du dazu deinen Job ernst nimmst, kannst du leicht in Überstundenregionen kommen, die du niemals abfeiern wirst. Das ist nur das Buckeln in der Hoffnung, dass man irgendwann Direktor wirst, da wird dann die Arbeit nicht weniger und die Verantwortung noch größer, aber die Bezahlung etwas besser. Aberim Großen und ganzen ist das ein Job ohne nenneswerte Aufstiegschancen, das sollte man auch berücksichtigen. Mehr als Status kannst du ncht holen, das Plus an Sold wiegt die Verantwortung und den Stress kaum auf. Da gibt es in der Privatwirtschaft ganz andere Möglichkeiten. Du steigst kleiner ein, kannst aber einen längeren Aufstieg machen.

    Ich habe Lehrkräfte gesehen, die waren vor den Osterferien grau im Gesicht. Nach den Osterferien sahen die dann wieder normal aus, bis zu den Sommerferien wieder grau, kurz vorm Burn-out. DerJob ist brutal anstrengend, auch gerade für die, die nicht zu den besten Lehrkäften gehören. Die besten sind nicht die, die den meisten Stress und die meiste Arbeit haben. Die gehen auch nicht in die Leitung, weil die wollen ihre Stunden machen und gerne Lehrer sein. Die Gefährdesten sind die, die gerne besser sein möchten, als sie unter den Umständen mit ihren Fähigkeiten sein können.

    Dann kommt jetzt die Covid-19 Angst und die Umstände hinzu, und das bringt für viele das Fass zum überlaufen. Ich halte das für verständlich, obwohl ich keine Angst vor Covid-19 habe. Allerdings wird es an der wirtschaftlichen Absicherung nichts ändern, die ist für die Beamten sehr gut, aber das ist eben nicht alles im Leben und längst nicht alle sind verbeamtet.
    Zuletzt überarbeitet von DerC (24.11.2020 um 10:31 Uhr)

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  20. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von DerC:

    Albatros (24.11.2020), d'Oma joggt (24.11.2020), Kerkermeister (24.11.2020), klnonni (24.11.2020), leviathan (24.11.2020), Maddin85 (24.11.2020)

  21. #7639

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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Für lernwillige Kinder ist Homeschooling nichts schlechtes - bis auf den sozialen Kontakt,
    den hatte die Klasse aber durch WhatsApp und anderen sozialen Medien versucht zu kompensieren.
    Ich finde das ganz schön arrogant von dir. Lernwille wird manchmal eben durch die Ausstattung oder auch das familiäre Umfeld "beschränkt". Statt dich nur an dem Gymnasium deiner Kinder umzugucken, solltest du evtl. auch mal an die Haupt-/Realschulen gucken, wo Kinder mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung unterrichtet werden. Wenn es zu Hause keine getrennten Zimmer für Geschwister gibt, kein Internet, kein Laptop o.ä., dann wird es schwer nur durch "Lernwille" voranzukommen.

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von coffeerun:

    DerC (24.11.2020)

  23. #7640
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Dann kommt jetzt die Covid-19 Angst und die Umstände hinzu, und das bringt für viele das Fass zum überlaufen. Ich halte das für verständlich, obwohl ich keine Angst vor Covid-19 habe. Allerdings wird es an der wirtschaftlichen Absicherung nichts ändern, die ist für die Beamten sehr gut, aber das ist eben nicht alles im Leben und längst nicht alle sind verbeamtet.
    Ich würde fast alles vom Geschriebenen unterschreiben. Nur eine kleine Ergänzung. Sicher ist die Absicherung nicht alles. Aber diese Absicherung sehen gerade viele andere in der Gesellschaft den Bach runtergehen. Und dann hast Du mit dem Lehrer auf einmal eine relativ priveligierte Person. Und dieser Typ will hat nun nicht mal Bock, sich an die Situation anzupassen? Weil ein wenig Freiraum und Muse wichtiger sind. Ich beschreibe das bewußt polemisch. Aus Sicht derjenigen, die gerade Angst vor der Existenz haben, erscheint häufig genau das unter der Lupe. Die bieten sich als Projektionsfäche für negative Gedanken regelrecht auf. Das geht aber vorbei. Mal sind es die Banker, dann die Lokführer, mal die Piloten, jetzt die Lehrer. Mal schauen, wer als nächstes dran ist. Daß es es jemanden geben wird, steht fest. Da ist auf die Menschheit Verlaß
    nix is fix

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    DerC (24.11.2020)

  25. #7641
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ich war diesbezüglich mit der Lernkurve ganz zufrieden. Zu Beginn war das sehr chaotisch, wurde aber immer besser organisiert. Am Ende fand ich den "Unterricht" zu Hause eigentlich besser. Die Kinder waren deutlich schneller mit dem Stoff durch und hatten entsprechend mehr Freizeit. Da fällt auch auf, wie stark Rückfragen aufhalten. Mit so etwas geht deutlich mehr als 50% der Zeit drauf. Und das ist unterm Strich verlorene Lebenszeit. Der Nachteil ist natürlich sozialer Natur. Da geht viel verloren.
    Das mag für deine Kinder so sein, dass der Nachteil nur sozialer Natur ist. Auch mein Neffe in der ersten Klasse würde sicher auch zu hause sehr viel lernen, teilweise auch schneller als in der Schule. Allerdings beschwert der sich, dass er Corona-bedingt weniger in die Schule gehen darf, denn er sehr gern.

    Aber es gibt andere Kinder, und die haben ein anderes Elternhaus mit weit weniger kulturellem Kapital, und die werden zu einem großen Teil ohne Präsenzunterricht und trotz improvisiertem Fernersatz mehr Probleme haben als vorher, die kommen zu den sozialen Nachteilen dazu. Die ganze Schulpflicht kann man zu einem nicht geringen Teil dadurch rechtfertigen, dass wir sonst mehr Probleme mit Kinderarbeit und noch mehr Ungleichheit hätten. Und es kann hier nicht im Interesse der Gesellschaft sein, dass unser Schulsystem mehr Abgänger "produziert", die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sein werden.

    Fitte Eltern könnten ihre Kinder zuhause sogar ohne die Hilfe einer Schule deutlich schneller fit machen. Abitur mit 15, 16 wäre machbar ohne Einbußen an fachlichem Können. Aber eben nur für einen relativ kleinen Kreis, dazu kommen die Einbußen beim sozialen Lernen wie die Extremismusgefahr. Und was soll das bringen: Mit 16 Abitur und bis 70 arbeiten?

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DerC:

    leviathan (24.11.2020)

  27. #7642
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Ideal wäre natürlich ein leistungsdifferenziertes Selbstlernangebot mit individueller Unterstützung durch die Lehrkräfte. Aber das ist schwierig und braucht viel Zeit.
    Das sind dann aber Konzepte, die man nicht vom Lehrer erwarten kann. Diese Konzepte müssten den Lehrern als Baukasten zur Verfügung gestellt werden. Das sind auch keine neuen Forderungen. Nur sind diese immer unter den Tisch gekehrt worden. Was soll ein Lehrer nun tun, wenn er seitens der Eltern mit solchen Forderungen konfrontiert wird. Viele geben sich große Mühe und finden interessante Lösungen. Dann hat man wieder das Problem, daß Lehrer A für sich eine andere Lösung als Lehrer B gefunden hat. Und schon steht der nächste Ärger vor der Tür. Man sollte den Jungs und Mädels T-Shirts mit der Aufschrift "Don't shoot the messenger!" als Arbeitskleidung zur Verfügung stellen.
    nix is fix

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    klnonni (24.11.2020)

  29. #7643
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von coffeerun Beitrag anzeigen
    Ich finde das ganz schön arrogant von dir. Lernwille wird manchmal eben durch die Ausstattung oder auch das familiäre Umfeld "beschränkt". Statt dich nur an dem Gymnasium deiner Kinder umzugucken, solltest du evtl. auch mal an die Haupt-/Realschulen gucken, wo Kinder mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung unterrichtet werden. Wenn es zu Hause keine getrennten Zimmer für Geschwister gibt, kein Internet, kein Laptop o.ä., dann wird es schwer nur durch "Lernwille" voranzukommen.
    siehe:
    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Bildung ist Ländersache, ich kann nur die Erfahrungen meiner Kinder und mir aus dem Land Brandenburg wieder geben.
    Wenn Du in einer sozial abgehangenen Gegend wohnst, müssen politisch sicherlich noch viele Hausaufgaben erledigt werden,
    dass glaube ich gerne.
    Das hat nichts mit arrogant zu tun, sondern spiegelt bloß mein eigenes Erleben wieder.
    Ich selbst bin in Berlin-Wedding aufgewachsen. 70% Ausländeranteil, deutsch war an den meisten Schulen die erste Fremdsprache.
    Gewalt und Rassismus gegen die deutsche Minderheit gehörte zum Alltag an vielen Schulen in Berlin (Wedding).

    Aber und das muss man auch so deutlich sagen, die Mehrheit der Bevölkerung finden die Umstände an den Schulen in sozialen Brennpunkten gut und richtig.
    Wer also in einem sozialen Brennpunkt wohnt, hat meistens auch entsprechende Nachbarn die, die verantwortliche Politik durch ihre Wahl unterstützt.

    Es hatte schon seine Gründe warum ich vor Familiengründung aus Berlin ausgewandert bin

    Ich bin persönlich dafür, dass Bildung in die Angelegenheit des Bundes gehört und einheitliche Strukturen, Lehrpläne und Ausstattung in ganz Deutschland für eine annähernde Chancengleicheit aller Schüler führen sollte.

  30. #7644
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Das mag für deine Kinder so sein, dass der Nachteil nur sozialer Natur ist. Auch mein Neffe in der ersten Klasse würde sicher auch zu hause sehr viel lernen, teilweise auch schneller als in der Schule. Allerdings beschwert der sich, dass er Corona-bedingt weniger in die Schule gehen darf, denn er sehr gern.
    Das war bei uns auch das größte Argument. Der Austausch und das Treffen von Freunden. Der Kleine hat gerade richtig Stress und Angst vor einer erneuten Schulschließung. Das meinte ich oben mit "da geht auf der sozialen Schiene eine Menge verloren."
    Das kann man auch mit Lernstoff nicht ersetzen. Wenn jemand fachlich fit gemacht wird, reicht das eben nicht aus. Und soziale Kompetenz erlernt man im täglichen Umgang miteinander. Wenn man nur noch die Eltern hat, ist das armseelig. Da gilt es aber dennoch in der Zeit wie sie im Frühjahr war und vielleicht kfr. mal wieder kommt, das beste draus zu machen.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Ich bin persönlich dafür, dass Bildung in die Angelegenheit des Bundes gehört und einheitliche Strukturen, Lehrpläne und Ausstattung in ganz Deutschland für eine annähernde Chancengleicheit aller Schüler führen sollte.
    Unbedingt. Lass uns ehrlich sein. Wenn wir die Möglichkeit haben, das System auszuarbitrieren und damit dem eigenen Kind eine bessere Ausgangssituation zu verschaffen, tun wir genau das. Wenn man diese Möglichkeiten nicht hat, geht es eben nicht. Ansonsten gilt natürlich, daß das Hemd näher ist als die Weste. Und ich kenne wenige Eltern, die nicht so denken. Zumindest wenn ich sie daran messe, was sie tun und nicht daran, was sie sagen.
    nix is fix

  31. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    klnonni (24.11.2020)

  32. #7645
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von coffeerun Beitrag anzeigen
    Ich finde das ganz schön arrogant von dir.
    ?

    Schlimm wäre:

    There's a man with a gun over there
    Telling me I got to beware
    Knippi

  33. #7646
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Das sind dann aber Konzepte, die man nicht vom Lehrer erwarten kann. Diese Konzepte müssten den Lehrern als Baukasten zur Verfügung gestellt werden. Das sind auch keine neuen Forderungen. Nur sind diese immer unter den Tisch gekehrt worden. Was soll ein Lehrer nun tun, wenn er seitens der Eltern mit solchen Forderungen konfrontiert wird. Viele geben sich große Mühe und finden interessante Lösungen. Dann hat man wieder das Problem, daß Lehrer A für sich eine andere Lösung als Lehrer B gefunden hat. Und schon steht der nächste Ärger vor der Tür. Man sollte den Jungs und Mädels T-Shirts mit der Aufschrift "Don't shoot the messenger!" als Arbeitskleidung zur Verfügung stellen.
    Eben. Da hat die Lehr-Lern- und Bildungsforschung zu wenig getan bzw. zu wenig Impact entfaltet. Was nicht systematisch in die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte einfließt, kommt in den Schulen nicht an.

    Momentan rächt sich so manches Versäumnis ... siehe didaktische Konzepte, siehe Digitalisierung, ...

  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von kobold:

    klnonni (24.11.2020)

  35. #7647
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Momentan rächt sich so manches Versäumnis ... siehe didaktische Konzepte, siehe Digitalisierung, ...
    Da kann "man" trotz allem "dankbar" sein, dass es Deutschland erst jetzt getroffen hat. Denke bitte zurück an die die Zeit, als Du Schülerin warst - geschweige denn ich.

    Knippi

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    klnonni (24.11.2020)

  37. #7648
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Da kann "man" trotz allem "dankbar" sein, dass es Deutschland erst jetzt getroffen hat. Denke bitte zurück an die die Zeit, als Du Schülerin warst - geschweige denn ich.

    Knippi
    Unterricht per Telefonkette.
    (und das ohne Flatrate).

    Im Ernst: Da hätte man auch Lösungen gefunden - wenn man gewollt hätte.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  38. #7649
    Weck' den Kenianer in dir! Avatar von Yin
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Und ich kenne wenige Eltern, die nicht so denken. Zumindest wenn ich sie daran messe, was sie tun und nicht daran, was sie sagen.
    Ersetzte Eltern noch durch privilegierte Grünen-Wähler, dann passt es perfekt. Aber wir schweifen ab...

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    klnonni (24.11.2020)

  40. #7650
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Ersetzte Eltern noch durch privilegierte Grünen-Wähler, dann passt es perfekt. Aber wir schweifen ab...
    Die meisten Elltern wollen für ihr Kind das beste. Ich wähle ganz sicher nicht grün, bin aber sicher mittlerweile privelegiert. Sogar noch mehr als so ziemlich jeder in Deutschland lebende Mensch. Du solltest nicht vergessen, daß wir alle in der Eierstocklotterie ein tolles Los gezogen haben. Das betrifft den Breiten- und Längengrad unseres Wohnorts, den Zeitpunkt unserer Geburt, etc. Und ja, dafür bin ich wirklich dankbar. Wir jammern hier auf extrem hohen Niveau.
    nix is fix

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    bones (24.11.2020), klnonni (24.11.2020)

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