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  1. #4251
    Jeder hat nur einen Joker! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Rolli hat schon Recht.
    Womit genau hat Rolli recht? Damit?

    Natürlich ist Corona nicht die Grippe. Trotzdem haben wir, Sportler, immer noch deutlich mehr Todesfälle durch grippalen Infekt als durch Covid-19 zu beklagen. Dabei spiel das keine Rolle, wie viele und wie leicht sich ein Sportler anstecken kann. Viel mehr sollte man die Anzahl der Todesfolgen oder Folgeerkrankungen mit schweren Verlauf vergleichen.


    Drosten berichtet in seinem Podcast von einer Studie (könnte ich jetzt raussuchen, aber der Professor hält es ja auch nicht für nötig, irgendeinen wissenschaftlichen Beleg für seine Behauptungen anzuführen)
    In der aktuellen Diskussion lässt man wissenschaftliche Beweise gerne mal unter den Tisch fallen, so mein Eindruck.
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (17.06.2020 um 14:17 Uhr)
    https://projekte.sueddeutsche.de/art...autologin=true

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/j.../25861740.html

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    Wenn man nicht unglücklich ist, vergisst man, dass man nicht glücklich ist!

    https://forum.runnersworld.de/forum/...96#post2635796

  2. #4252
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Womit genau hat Rolli recht? Damit?

    In der aktuellen Diskussion lässt man wissenschaftliche Beweise gerne mal unter den Tisch fallen, so mein Eindruck.
    Mir scheint, dass Du weiter Dein Gehirn ausschaltest, wenn Du meine Beiträge liest. Macht nichts... ich komme schon damit klar, Du irgendwie nicht.

    Nein, antworte lieber nicht und vertiefe Deine Lektur der einschlägigen Seiten, die Du so magst. Welche Seiten? Ich kann sie hier zitieren, wenn Du es willst.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  3. #4253
    Jeder hat nur einen Joker! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Mir scheint, dass Du weiter Dein Gehirn ausschaltest, wenn Du meine Beiträge liest. Macht nichts... ich komme schon damit klar, Du irgendwie nicht.

    Nein, antworte lieber nicht und vertiefe Deine Lektur der einschlägigen Seiten, die Du so magst. Welche Seiten? Ich kann sie hier zitieren, wenn Du es willst.
    Ich kritisiere nicht Dich persönlich!

    Meine Informationsqellen sind "Die Zeit", der "Tagesspiegel", gelegentlich die "Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin" und andere seriöse Informationsquellen. Was beanstandest Du daran?

    Mir ist allerdings bewusst, dass gewisse Kreise diese Medien als systemkonforme Medien oder Mainstreammedien verunglimpfen.
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  4. #4254

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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Ich habe darüber nochmal nachgedacht, auch angeregt durch die heute von Rolli und SEhr verlinkten Artikel. Das hat mir die Augen geöffnet. Ja, ich war im Unrecht.

    Drosten wurde und wird überschätzt und man hätte schon viel früher den Schmu aufdecken müssen. Aber wir haben auf die richtigen Wissenschaftler nicht gehört, stattdessen uns von Scharlatanen blenden lassen. Panikmache durch die Massenmedien hat das alles noch verstärkt. Kein Wunder stehen wir weltweit da wo wir stehen.

    Tut mir leid.
    Ironie bemerkt. In dem Team Wodarg und Freunde möchte ich aber nicht starten. Nur falls Unwissende denken, ich hätte dir vorgeworfen, du würdest Drosten auf ein Podest stellen, oder Ähnliches. Was Covid-19 angeht, bin ich schon eher selbst Team Drosten, das heisst aber halt nicht, dass ich jedem, der Kritik an Drosten äußert, die denkbar schlechtesten Motive unterstellen möchte. Ansonsten bin ich in diesem Thread jetzt aber auch erstmal Team Knippi.

  5. #4255

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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    ...
    Ich bin weder Virologe, auch keine Epidemiologe oder sonst ein Wissenschaftler.
    Ich bin einfach nur ein Ingenieur, daher kann ich hier immer nur mit Halbwissen glänzen.

    Ich lese aber aufmerksam Arbeiten von Herrn Drosten oder Streeck und höre mir aber auch interessiert Herrn Wodarg und andere Wissenschaftler an, weil das Thema recht interessant und vielseitig ist. Und wie so oft im Leben gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern ziemlich viele grautöne und daher bin ich der festen Meinung, dass weder die eine Seite noch die andere Seite Recht hat.
    Die Wahrheit wird in der Mitte liegen. Letztlich sind beide Seiten ja auch nur "Theoretiker", denn keiner kann für sich das richtige/echte Wissen beanspruchen.

    Insgesamt finde ich es allerdings recht schwach von Leuten wie z. B. Herrn Lautenbacher ständig auf Bergamo oder New York zu zeigen, denn es gibt vermutlich viel mehr Orte auf dieser Welt, an denen das Virus viel weniger Schaden angerichtet hat, obwohl es da war. Oder das ein Herr Söder öffentlich kommuniziert, das Corona ein absolut tödliches Virus sei. Klar, u. U. kann das Virus tödlich sein, aber in der Regel ist es nicht der Fall, von daher würde ich eher solche Aussagen als Verschwörungstheorie abtun.

    Letztendlich ist ein Herr Drosten schon sehr pessimistisch und ein Herr Wodarg eher optimistisch. Keinen von beiden würde ich aber aufgrund des vorhandenen Fachwissen als Spinner (o. ä.) oder als Verschwörungstheoretiker abtun. Denn zur Demokratie gehört nun einmal beiden Seiten zu zu hören und zu Wort kommen zu lassen. Und aufgrund Ihrer Qualifikation haben beide sicherlich auch Anspruch darauf.

    Und mit "Rolli hat schon Recht" meinte ich, dass es hier im Forum oft so wirkt, als sei Herr Drosten der einzige der mit seinen Thesen die Wahrheit für sich beansprucht. Vielleicht irre ich ja.
    Zuletzt überarbeitet von SEhr (17.06.2020 um 16:01 Uhr)

  6. #4256
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Letztendlich ist ein Herr Drosten schon sehr pessimistisch und ein Herr Wodarg eher optimistisch.
    Zunächst mal ist Drosten Wissenschaftler mit dem Schwerpunkt Virologie und Wodarg Arzt mit dem Schwerpunkt Psychologie. Drosten sagt und empfiehlt das, was er wissenschaftlich belegen kann, während andere wie der Autor des Artikels einfach mal ihre durch nichts belegbare Meinung in den Raum werfen. Von Drosten würdest du nie eine Aussage der Qualität "SARS-CoV-2 ist die Mutation eines Erkältungsvirus" wie in dem Artikel hören. Von daher fehlt es den meisten "Optimisten" in dieser Pandemie an wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit.

    Ich bin weder ein besonderer Fan von Drosten oder anderen Wissenschaftlern noch halte ich sie für allwissende Propheten. Jeder dieser Wissenschaftler hat auch immer wieder betont, dass sie die Pandemie ausschließlich aus der Brille des Wissenschaftlers, Epidemiologen, Virologen betrachten. Da kann die Empfehlung nur lauten, die Menschen zu isolieren, um die Ausbreitung zu stoppen. Das wird hier im Forum genau wie von Wodarg gern als Panikmache bezeichnet. Es ist aber eine Pandemie und insbesondere am Anfang gab es kaum wissenschaftliche Belege dafür, wie gefährlich diese Pandemie ist. Auch jetzt sind viele Aspekte noch völlig unklar. Daher war die Arbeitshypothese erstmal ein Worst-Case-Szenario (zumindest in Asien und Europa) und man musste erstmal ein Gefühl dafür bekommen, wie gefährlich die Situation wirklich (= wissenschaftlich belegbar) ist.
    Von Seiten der Wirtschaftswissenschaftler wird die Empfehlung logischerweise völlig anders lauten. Aufgabe der Politiker ist es, unter Berücksichtigung aller Empfehlungen die richtige Entscheidung zu treffen, denn sie sind letztlich für die Folgen ihrer Entscheidungen verantwortlich, nicht Drosten oder andere Virologen und auch nicht irgendwelche Wirtschaftswissenschaftler.

    Wenn ich mir Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern der Welt anschaue, haben wir einerseits Glück gehabt (wenn ich uns mit Italien oder Spanien vergleiche), andererseits auch vieles richtig gemacht (wenn ich uns mit USA, Brasilien oder Russland usw. vergleiche), in mancher Beziehung auch zu spät reagiert. Im Detail hätte man manches anders und besser gestalten können, vielleicht waren einige der Maßnahmen auch nicht nötig, auf der anderen Seite hätten andere Maßnahmen vielleicht auch mehr gebracht. Und mir ist auch klar, dass jeder in seinem ganz persönlichen Umfeld Beispiele dafür findet, wo die Maßnahmen wie Willkür, Unsinn oder Realsatire erscheinen. Aber ich möchte nicht mit den Politikern tauschen.

    Als Gegenbeispiel wird hier häufiger Schweden angeführt, die versucht haben, die Risikogruppen zu schützen, aber ansonsten das öffentliche Leben möglichst wenig einzuschränken. Das Resultat ist aktuell eine deutlich höhere Sterberate (was sich bis zum Ende der Pandemie noch ändern kann) und die wirtschaftliche Situation ist dort nicht besser als hier, weil sich die Leute am Ende freiwillig auf das beschränkt haben, was in anderen Ländern auch funktioniert hat. Es ist ihnen nicht mal gelungen, die Risikogruppen wirksam zu schützen.

    Ich persönlich glaube, dass die größte wirtschaftliche Bedrohung nicht von der Pandemie selbst ausgeht, sondern von der katastrophalen Situation in der größten Wirtschaft der Welt. Die USA werden den Rest der Welt wirtschaftlich in den Keller ziehen und daran werden wir in Europa kaum etwas ändern können, egal wie ob wir schneller oder langsamer lockern.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  7. #4257

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Wieder so ein Fachmann für Verschwörungstheoretiker und Provokateure. Der publiziert gerne auf "achgut", wo viel Schwachsinn erscheint.

    "In der Öffentlichkeit bekannt wurde er als Diskussionsteilnehmer und insbesondere mit seinen bissigen Kolumnen, in denen er meist zu medizinischen sowie gesundheits- und gesellschaftspolitischen Themen – etwa Alternativmedizin (contra), Gentechnik (pro) und Impfung (contra Kritik) – Stellung bezieht. "

    https://de.wikipedia.org/wiki/Beda_M._Stadler
    Anders als die zum Doping sind die drei genannten Positionen aber doch absoluter Mainstream und dürften von der (überwältigenden jedenfalls bei 1 und 3) Mehrheit der Professoren oder anderen Forscher in Medizin/Biochemie/Biologie etc geteilt werden. Nichts deutet darauf hin, dass Stadler "irgendwie alternativ" oder Verschwörungstheoretiker wäre. Aber das gilt ja für die meisten anderen auch. Die sind komischerweise passend zum Coronaausbruch irgendwie zu alternativen Spinnern oder Verschwörern mutiert, während sie vorher Jahrzehnte lang sehr erfolgreiche Mainstreamkarrieren in exakt demselben System, das die "Regierungsexperten" hervorgebracht hat, hatten.
    Gab es eigentlich schon einen Ausbruch nach den BLM-Demos ohne Abstand? Oder müssen wir da noch ein paar Tage warten, um sicher zu sein?
    Mein Schulweg war zu kurz...

  8. #4258
    Jeder hat nur einen Joker! Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Letztendlich ist ein Herr Drosten schon sehr pessimistisch und ein Herr Wodarg eher optimistisch.
    Findest Du es nicht gewagt, Dich ausgerechnet auf Dr. Wodarg zu berufen, der sich gerne in Medien wie Rubikon, Ken FM, Geolotico, die mit Verschwörungstheorien und antisemitischen Vorurteilen arbeiten, äußert und sich damit selbst ins Abseits stellt?

    Wenn man von ihm liest, dass Impfkonzerne den Menschen wegen Covid-19 gentechnisch verändern wollten, natürlich ohne Beweise zu liefern, wirkt das nicht gerade seriös und wissenschaftlich auch nicht, es liest sich wie eine Verschwörungstheorie.

    Hier ist eine Gegendarstellung zu Dr. Wolfgang Wodargs Thesen:

    https://correctiv.org/faktencheck/hi...t-zu-tun-haben

    https://pflege-professionell.at/der-...im-faktencheck
    Zuletzt überarbeitet von Maddin85 (17.06.2020 um 17:48 Uhr)
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  9. #4259
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Die sind komischerweise passend zum Coronaausbruch irgendwie zu alternativen Spinnern oder Verschwörern mutiert, während sie vorher Jahrzehnte lang sehr erfolgreiche Mainstreamkarrieren in exakt demselben System, das die "Regierungsexperten" hervorgebracht hat, hatten.
    Über Drosten, Streek und die anderen Virologen würde man folgendes eher nicht lesen:

    "Stadler ist jemand mit der Witterung für Tabus, ein grosser Stilist und ein gnadenloser Polemiker, kurz: ein Spassguerillero."

    Dem würde ich keinen verantwortungsvollen Posten geben wollen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  10. #4260
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    So, eben in die PK zum Thema Großveranstaltungen geschaut. Was bis Ende Oktober nicht stattfindet, sind Großveranstaltungen ohne Nachverfolgbarkeit, wo man also nicht genau weiß, wer am Ende da war.

    Meine Interpretation: Für Marathons usw. wäre das für die Läufer zu gewährleisten, theoretisch wäre also eine Genehmigung denkbar. Ganz großes Problem sind aber die Zuschauer bei Stadtläufen. Konkret kann ich mir sehr gut vorstellen, dass in HH der Köhlbrandbrückenlauf stattfindet - dort ist es eh immer defacto zuschauerfrei, weil man da schlichtweg nicht hinkommt. Aber dafür, wie man das bei eine Stadtlauf gewährleisten will, fehlt mir jegliche Phantasie.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  11. #4261

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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Findest Du es nicht gewagt, Dich ausgerechnet auf Dr. Wodarg zu berufen, der sich gerne in Medien wie Rubikon, Ken FM, Geolotico, die mit Verschwörungstheorien und antisemitischen Vorurteilen arbeiten, äußert und sich damit selbst ins Abseits stellt?

    Wenn man von ihm liest, dass Impfkonzerne den Menschen wegen Covid-19 gentechnisch verändern wollten, natürlich ohne Beweise zu liefern, wirkt das nicht gerade seriös und wissenschaftlich auch nicht, es liest sich wie eine Verschwörungstheorie.

    Hier ist eine Gegendarstellung zu Dr. Wolfgang Wodargs Thesen:

    https://correctiv.org/faktencheck/hi...t-zu-tun-haben

    https://pflege-professionell.at/der-...im-faktencheck
    Nein, das war Absicht, um das schwarz/weiß Bild zu verstärken. Das heißt ja nicht automatisch, dass ich seiner Meinung bin.

  12. #4262

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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Absatz 1
    Ist das tatsächlich so? Herr Drosten hat doch auch relativ viele Vermutungen angestellt, die mindestens am Anfang nicht zu belegen waren. Und ob die anderen Ihre Meinung nicht auch belegen könnten, lässt sich ohne tatsächliche Angaben nicht beurteilen. Es muss ja nicht jeder geschriebene Text gleich eine wissenschaftliche Abhandlung sein.
    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Absatz 2
    Anfangs war das sicherlich keine Panikmache, wobei Herr Drosten und das RKI schon ziemlich viele Tote hervorgesehen hatten. Aber es wusste keiner was kommt, von daher sind die anfänglichen Maßnahmen vertretbar. Auf der anderen Seite hielt Herr Wodarg alles für Unsinn, was ja auch nicht der Fall ist. Wie schon geschrieben, ist die Mitte halt der richtige Weg. Aber weder Herr Drosten, noch Herr Wodarg sind doch deswegen VT, oder beide sind halt welche.
    Und die Politiker sind ja nicht wirklich für Ihr handeln verantwortlich. Denn sollte sich Ende diesen Jahres oder im nächsten Jahr herausstellen, das alles für die Katz war, ist das Geld dennoch verbrannt.

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Absatz 3
    Dem Absatz kann ich zustimmen.

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Absatz 4
    Der schwedische Weg wird oft als Gegenbeispiel angeführt und die Schweden haben ja auch Fehler gemacht und diese sogar öffentlich zugegeben. Wäre schön, wenn unsere Politiker oder Virologen das auch tun würden.

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Absatz 5
    Als Exportweltmeister ist der wirtschaftliche Zusammenbruch die logische Konsequenz. Ob man mit anderen Maßnahmen hier wesentlich besser dagestanden hätte, glaube ich nicht. Aber auch ein anderer Weg in den USA hätte daran vermutlich nicht viel geändert, wenn die Welt herunterfährt.

  13. #4263

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Für Marathons usw. wäre das für die Läufer zu gewährleisten, theoretisch wäre also eine Genehmigung denkbar. Ganz großes Problem sind aber die Zuschauer bei Stadtläufen. Konkret kann ich mir sehr gut vorstellen, dass in HH der Köhlbrandbrückenlauf stattfindet - dort ist es eh immer defacto zuschauerfrei, weil man da schlichtweg nicht hinkommt. Aber dafür, wie man das bei eine Stadtlauf gewährleisten will, fehlt mir jegliche Phantasie.
    Sehe ich auch so. Theoretisch machbar, aber in der Praxis unrealistisch. Leider! Wenn nur ein Teilnehmer eines grossen Stadtlaufs danach positiv getestet wird, müssten alle anderen 30.000 zum Test.

  14. #4264
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Nicht ganz... mit getrennten Startwellen und über die Zeiterfassung bei den Chips kann man recht gut nachvollziehen, wer in Betracht kommt und wer nicht, dann wären es „nur“ 3.000 -solange es dann nicht in der Zielversorgung eng wird...

  15. #4265

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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Als Exportweltmeister ist der wirtschaftliche Zusammenbruch die logische Konsequenz. Ob man mit anderen Maßnahmen hier wesentlich besser dagestanden hätte, glaube ich nicht. Aber auch ein anderer Weg in den USA hätte daran vermutlich nicht viel geändert, wenn die Welt herunterfährt.
    Das ist ja schön, dass du was nicht glaubst. Für den Rest des Forums wäre es besser, wenn du dir beim Begründen etwas mehr Mühe geben würdest, gerade wenn du auf einen gut durchdachten Beitrag antwortest. Das fängt schon mit Exportweltmeister an. Siehe hier:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37013/umfrage/ranking-der-top-20-exportlaender-weltweit/
    Dass ein möglicher anderer Weg in den USA nicht viel geändert hätte, mag ja sein. Was du aber brauchst für dein Argument -wenn ich das mal als solches bezeichnen will-, ist, dass ein anderer Weg in den USA nichts ändern würde. Die Gefahren sind ja, dass es in den USA nicht zu einem Abflachen der Kurve kommt und/ oder es im Herbst deutlich mehr Fälle geben wird als z.B. in der EU oder Japan/Korea/China. Dazu kommen noch die anstehenden US-Wahlen mit der Gefahr einer Verstärkung nationalistisch begründeter Handelsbeschränkungen bei einem Trump-Sieg oder politische Unruhen. Daher kann man mit guten Gründen die Ansicht vertreten, dass gerade die Handlungsweise der USA eine besondere Gefahr darstellen. Daneben könnte Frank- das ist mir zugegeben auch nicht ganz einsichtig, auch noch die Ansicht vertreten, dass die Struktur der amerikanischen Wirtschaft in den USA per se eher zu einer länger anhaltenden und/ oder tieferen Wirtschaftskrise kommt. Das sieht z.B. Paul Krugman nicht. Siehe seine Tweets von gestern.

  16. #4266

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Nicht ganz... mit getrennten Startwellen und über die Zeiterfassung bei den Chips kann man recht gut nachvollziehen, wer in Betracht kommt und wer nicht, dann wären es „nur“ 3.000 -solange es dann nicht in der Zielversorgung eng wird...
    Startblöcke halte ich für problematisch wg. Abstandsregel, Maskenpflicht bis zur Startlinie und dann wieder im Ziel? Wäre ein Fragestellung an die Virologen.

  17. #4267

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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Maskenpflicht bis zur Startlinie und dann wieder im Ziel? Wäre ein Fragestellung an die Virologen.
    Genau das macht ja z.B. der Bunert Solo Run (vor kurzem in Essen, demnächst in Mülheim). Die haben inzwischen auch die 10-km-Distanz dabei. Schwierig ist vor allem das Publikum, denke ich - und bei solchen "nichtmarathonischen" Läufen kommt ja ganz gut ohne klar.

  18. #4268

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    Zitat Zitat von Werderaner Beitrag anzeigen
    Das ist ja schön, dass du was nicht glaubst. Für den Rest des Forums wäre es besser, wenn du dir beim Begründen etwas mehr Mühe geben würdest, gerade wenn du auf einen gut durchdachten Beitrag antwortest. Das fängt schon mit Exportweltmeister an. Siehe hier:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37013/umfrage/ranking-der-top-20-exportlaender-weltweit/
    Dass ein möglicher anderer Weg in den USA nicht viel geändert hätte, mag ja sein. Was du aber brauchst für dein Argument -wenn ich das mal als solches bezeichnen will-, ist, dass ein anderer Weg in den USA nichts ändern würde. Die Gefahren sind ja, dass es in den USA nicht zu einem Abflachen der Kurve kommt und/ oder es im Herbst deutlich mehr Fälle geben wird als z.B. in der EU oder Japan/Korea/China. Dazu kommen noch die anstehenden US-Wahlen mit der Gefahr einer Verstärkung nationalistisch begründeter Handelsbeschränkungen bei einem Trump-Sieg oder politische Unruhen. Daher kann man mit guten Gründen die Ansicht vertreten, dass gerade die Handlungsweise der USA eine besondere Gefahr darstellen. Daneben könnte Frank- das ist mir zugegeben auch nicht ganz einsichtig, auch noch die Ansicht vertreten, dass die Struktur der amerikanischen Wirtschaft in den USA per se eher zu einer länger anhaltenden und/ oder tieferen Wirtschaftskrise kommt. Das sieht z.B. Paul Krugman nicht. Siehe seine Tweets von gestern.
    Hast Recht, meinte nicht den Exportweltmeister, sondern das Land mit dem größten Exportüberschuss.
    Und wenn man nahezu Exportweltmeister ist und alle anderen Länder herunterfahren, sinkt die eigene Wirtschaft stärker, als woanders. Hier hätte eine andere Coronapolitik bei uns unsere Wirtschaft nicht wesentlich besser stellen können.
    Und wenn Trump von Anfang an striktere Maßnahmen verordnet hätte, wäre das Ergebnis für unsere Wirtschaft das gleiche gewesen. Womöglich nicht für die Todeszahlen in den USA.

  19. #4269
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Ist das tatsächlich so? Herr Drosten hat doch auch relativ viele Vermutungen angestellt,
    Natürlich musste auch Drosten am Anfang mit Annahmen arbeiten, nur basierten die auf Erfahrungen mit anderen Epidemien und Pandemien. Zudem war er als international anerkannter Virologe wohl relativ nah am Geschehen in China, jedenfalls näher als all jene, die jetzt behaupten, schlauer als er zu sein.
    Außerdem war relativ schnell klar, dass das Virus sehr leicht übertragbar ist (wie ein Erkältungsvirus) und daraus wurden die Schutzmaßnahmen abgeleitet (die haben ja auch die Grippe- und Erkältungswelle sehr schnell beendet). Außerdem hat er seine Positionen immer wieder korrigiert, sobald neue Erkenntnisse vorlagen, wie z.B. bei den Schulen.
    Fast alle europäischen Länder sind mit einer sehr ähnlichen Stragie der Pandemie entgegen getreten und alle waren damit erfolgreich bei der Eindämmung der Pandemie. Der Erfolg gibt ihnen am Ende recht. Die Länder, die etwas anderes versucht haben, wie z.B. UK, sind damit wesentlich schlechter gefahren.

    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Anfangs war das sicherlich keine Panikmache, wobei Herr Drosten und das RKI schon ziemlich viele Tote hervorgesehen hatten.
    Die wir auch bekommen hätten, wenn wir nichts gemacht hätten, wie man an den Beispielen USA, Brasilien und Russland sieht.

    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Wäre schön, wenn unsere Politiker oder Virologen das auch tun würden.
    Machen sie doch (siehe Beispiel oben), nur manchmal auch in eine Richtung, die du und ein paar andere hier im Forum nicht so gerne sehen wollen.

    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Aber auch ein anderer Weg in den USA hätte daran vermutlich nicht viel geändert, wenn die Welt herunterfährt.
    Die Welt fährt ja gar nicht herunter. In Asien, insbesondere in China laufen viele Produktionsstätten schon seit 2 Monaten wieder. In manchen Ländern dort waren sie nie heruntergefahren. Auch in Europa wird fast überall wieder produziert, nicht 100%, aber auf dem Weg dahin. Bei richtigem Management der Pandemie wären die Amerikaner in einer ähnlichen Situation wie wir, so dass die Weltwirtschaft in wenigen Monaten über den Berg gewesen wäre. So wird das vermutlich Jahre dauern.
    Und dann kommen noch ihre hausgemachten Rassismusprobleme hinzu, die Trump zum großen Teil mitverursacht. Damit schadet er zwar wie geplant dem Rest der Welt, allerdings ohne Amerika "great again" zu machen.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  20. #4270
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Und dann kommen noch ihre hausgemachten Rassismusprobleme hinzu, die Trump zum großen Teil mitverursacht. Damit schadet er zwar wie geplant dem Rest der Welt, allerdings ohne Amerika "great again" zu machen.
    Danke für die Mühe, hier alles nochmals aufzudröseln und zu differenzieren. An dem hier zitierten letzten Punkt Deines Posts würde ich dennoch eine kleine Anmerkung hinzufügen.

    Natürlich hast Du Recht, daß wir hier eine lose-lose Situation haben. Da sollte man aber mal genauer reinschauen und dann könnte man auch so einen Sinn erkennen. Natürlich schadet er dem Rest der Welt und macht Amerika als Land nicht "great again". Auch die USA stehen deutlich schlechter da. Aber schauen wir mal auf seine Hauptwählergruppe. Diese rekrutiert sich aus der überwiegend weißen Bevölkerung in den Standorten der Old Economy. Das sind die, die es in der Krise wahrscheinlich sogar absolut am härtesten trifft. Aber sie dürfen sich gut fühlen. Trump sorgt mit seinem Tun oder besser Nichttun dafür, daß diese Menschen sich wertiger fühlen. Dieser relative Effekt wird bei sehr vielen den absoluten Effekt der wirtschaftlichen Einschläge überstrahlen. Dazu kommt noch, daß man nun konkrete Schuldige findet, die für den Untergang todgeweihter Wirtschaftszweige verantwortlich sind. Die USA waren schon vorher in vielen Bereichen nicht mehr kompetitiv. Jetzt sind aber die Chinesen schuld. Und das man sich besser fühlen kann als die Schwarzen ist doch toll. Da geht man doch gleich mit einem anderen Gefühl in den Tag. Wenn Trump diese Klaviatur in dieser Perfektion weiterspielt, könnte er der erste Präsident werden, der in einer Rezession wiedergewählt wird. Der Typ ist schon phänomenal. Gefährlich, egozentrisch, zerstörerisch... aber eben auch phänomenal in der Umsetzung. Ich habe ihn immer für einen Vollidioten gehalten. Das nun wieder macht mich selbst zu einem solchen. Wer dieses Drehbuch geschrieben hat, sollte den Oscar bekommen. Nur leider ist das ganze gar kein Film. Das findet wirklich statt und man kann sich nur immer wieder die Augen reiben.
    nix is fix

  21. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    DoktorAlbern (18.06.2020), klnonni (18.06.2020)

  22. #4271

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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Außerdem war relativ schnell klar, dass das Virus sehr leicht übertragbar ist (wie ein Erkältungsvirus) und daraus wurden die Schutzmaßnahmen abgeleitet (die haben ja auch die Grippe- und Erkältungswelle sehr schnell beendet).
    Eine der wichtigsten Schutzmassnahmen, nämlich die Maskenpflicht, wurde sehr spät eingeführt. Lange Zeit wurde gesagt, die Maske biete keinen Schutz, später dann man schütze damit nur andere. Das RKI argumentiert heute noch ähnlich. Klar: Die Maske bietet keinen 100% Schutz, aber seit ihrer Trageverpflichtung im April sind die Fallzahlen gesunken, besonders deutlich sichtbar in Jena, die die Verpflichtung schon zwei Wochen vorher eingeführt haben. Man hätte dies bundesweit schon im März einführen müssen, was aber für die Politik schwierig ist, wenn das RKI solche Einschätzungen abgibt.

  23. #4272
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Der Typ ist schon phänomenal. Gefährlich, egozentrisch, zerstörerisch... aber eben auch phänomenal in der Umsetzung.
    Ich habe ihn immer für einen Vollidioten gehalten. Das nun wieder macht mich selbst zu einem solchen.
    Wer dieses Drehbuch geschrieben hat, sollte den Oscar bekommen. Nur leider ist das ganze gar kein Film.
    Das findet wirklich statt und man kann sich nur immer wieder die Augen reiben.
    +1

    Das ist kurz und knapp zusammengefasst


    Wir Deutschen vergleichen die Wahlen in den USA immer mit unseren Vorstellungen von Wahlen.
    In USA wird aber nicht der Präsident, der die meisten absoluten Stimmen bekommt, sondern der, der es schafft die meisten Wahlmänner für sich zu gewinnen...

    Dieses Wahlsystem aus Zeiten der Postkutschen ist es, welches es ermöglicht in den USA gegen der Bevölkerungsmehrheit Präsident zu werden/zu bleiben.

    Von daher halte ich es auch für möglich, dass Herr Trump wirklich noch eine Wiederwahl schafft.

  24. #4273
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Klar: Die Maske bietet keinen 100% Schutz, aber seit ihrer Trageverpflichtung im April sind die Fallzahlen gesunken, besonders deutlich sichtbar in Jena, die die Verpflichtung schon zwei Wochen vorher eingeführt haben. Man hätte dies bundesweit schon im März einführen müssen, was aber für die Politik schwierig ist, wenn das RKI solche Einschätzungen abgibt.
    Bei dieser Einschätzung wäre ich vorsichtig. Jena ist zu klein, um hier wirklich etwas ableiten zu können. Sicher gibt es eine Korrelation. Ob es eine Kausalität gibt, ist nicht klar. Viele Virologen sehen hier sogar eher negative Effekte. Einen echten Vorteil hat die Maske allerdings. Man wird im Einkaufen immer wieder visuell darauf hingewiesen, daß es eine Abstandsregel gibt. Und dann verhält man sich entsprechend. Ich vermute hier den größten Nutzen beim Einkaufen. Im ÖPNV, wenn man sich wirklich gelegentlich auf die Pelle rücken muss, könnte ich mir tatsächlich einen Effekt vorstellen. Das sind aber reine Spekulationen von meiner Seite.
    nix is fix

  25. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    bones (18.06.2020), klnonni (18.06.2020)

  26. #4274
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Bonno Beitrag anzeigen
    Eine der wichtigsten Schutzmassnahmen, nämlich die Maskenpflicht, wurde sehr spät eingeführt. Lange Zeit wurde gesagt, die Maske biete keinen Schutz, später dann man schütze damit nur andere. Das RKI argumentiert heute noch ähnlich. Klar: Die Maske bietet keinen 100% Schutz, aber seit ihrer Trageverpflichtung im April sind die Fallzahlen gesunken, besonders deutlich sichtbar in Jena, die die Verpflichtung schon zwei Wochen vorher eingeführt haben. Man hätte dies bundesweit schon im März einführen müssen, was aber für die Politik schwierig ist, wenn das RKI solche Einschätzungen abgibt.
    Leider kam der Vorschlag aus China und nicht von RKI oder aus Charite... also besser zuerst dagegen sein.

    Zusätzlich wird schnell vergessen, dass die Zahlen schon vor (!!!!) den eingeführten Maßnahmen deutlich runter gingen. Also mehr "Glück" als "richtig reagiert".
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  27. #4275
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Zusätzlich wird schnell vergessen, dass die Zahlen schon vor (!!!!) den eingeführten Maßnahmen deutlich runter gingen. Also mehr "Glück" als "richtig reagiert".
    Zusätzlich wird schnell vergessen, dass das Verhalten sich schon vor (!!!) den offiziellen Maßnahmen änderte. Die Kinos und Theater waren schon vorher leer, Arbeitnehmer wurden ins Homeoffice geschickt usw...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


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