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  1. #8426
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    So einfach wie falsch. Jeder Kontakt eines infektiösen Menschen ist ein Treiber der Pandemie, und auch nur dann, wenn er dabei mindestens einen anderen Menschen infiziert in dem Sinne, dass dieser danach auch infektiös ist.
    Das Problem ist: in den ersten Tagen der Infektion ist das für den Laien überhaupt nicht feststellbar, da er keine Symptome hat, aber trotzdem ansteckend ist und das macht es auch so schwierig, die Risikogruppen zu schützen. Selbst beim Test fallen manche noch durchs Raster und zwar nicht nur, weil der Test möglicherweise nicht 100% zuverlässig ist. Nur als Beispiel: die infizierte Pflegerin ist vielleicht bei Arbeitsbeginn noch nicht infektiös (Schnelltest negativ - wir gehen mal hypothetisch von 100% Trefferquote des Tests aus), wird aber im Laufe ihrer Schicht infektiös.

    Ansonsten schaue ich da auch immer gern mal in andere Länder:
    - Neuseeland: schnelle Reaktion und harter Lockdown, bis die Infektionen praktisch verschwunden waren
    - Südkorea: intensive Nutzung von Digitalisierung bei der Nachverfolgung und Identifizierung von möglichen Hotspots, großflächige Testung von Risikogruppen

    Fast alle ost- und südostasiatischen Länder sowie Australien und Neuseeland haben zeitnah mit Einreisebeschränkungen und Quarantäneauflagen für Einreisende reagiert und so größtenteils den Import des Virus verhindert.

    Konsequentes und schnelles Handeln hat in diesen Ländern verhindert, was bei uns jetzt nicht mehr verhindert werden kann. Und dabei haben wir noch Glück gehabt, dass wir sowohl in der 1. als auch in der 2. Welle viel Vorlauf hatten und uns anschauen konnten, was bei unseren Nachbarn abgeht. Das muss sich die Politik - und da gebe ich dir recht - auf jeden Fall ankreiden lassen.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  2. #8427
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von Murks Beitrag anzeigen

    Und wie könnte der Schutz von Risikogruppen aussehen?
    Bevor man kopflos versucht die breite Masse, die zumeist sowieso nicht sonderlich bei einer Infektion gefährdet ist, zu schützen sollte man mit Maßnahmen anfangen die wirklich effizient sind.
    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Die größten Probleme haben wir noch immer in den Alten- und Pflegeheimen.
    Vor kurzen wurde geschrieben, dass 2/3 aller Corona-Sterbefälle Patienten aus Altenheimen sind!
    Und das nach 10 Monaten Infektionsgeschehen

    Bei allem Verständnis, aber die Schnelltestversorgung der Heime wurde im August beschlossen!
    Wie kann es sein, dass das größte Risiko an COVID-19 zu erkranken ausgerechnet die Heime sind?
    Ich dachte es wären meist die Alten und Kranken, die von ihren Familien gepflegt und regelmäßig umsorgt werden, die Großfamilien wo der Enkel nach der Schule die Oma besucht...

    Ich verstehe es nicht, da werden Bundeswehrsoldaten in den Gesundheitsämtern zum telefonieren eingesetzt,
    obwohl bekannt ist, dass 75% der Infektionsketten nicht rückverfolgbar sind.
    Aber die Altenheime die 2/3 der Corona-Toden "liefern" bekommen keine personelle Unterstützung
    Wenn 2/3 fast aller Todesopfer der Corona-Infektion aus Alters- und Pflegeheimen stammt, muss man direkt dort ansetzen.

    Aber ist schon klar, sich lieber im Blindenaktionismus verlieren, als das politische Versagen bei den Hotspots der Pandemie - den Pflege- und Altenheimen öffentlich zu machen.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/b.../26715572.html

  3. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    DerC (14.12.2020), leviathan (14.12.2020)

  4. #8428
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    Zitat Zitat von Santander Beitrag anzeigen
    Oma Else darf nicht sterben!
    Neben dem Vertrauen. Beim Lanz saß eine Frau, die das aktuell befürchtet. Die mag gerne das Grundvertrauen behalten: wenn sie sich ins Auto setzt, dass sich die anderen Autofahrerinnen auch an die Regeln halten. Ich würde Grundregeln meinen, aber wie ich "unseren Laden" kenne - na ja - vielleicht ist unserer Grundgesetz und die Verfassungsgerichte der richtige Ort.

    Knippi

  5. #8429
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    1) Es verhindert z.B., dass man mit den Kumpels abends noch "ein paar Bier zischt". Die Feier fällt vielleicht nicht auf (solange man nicht zu laut oder auffällig ist), die Person auf dem Rückweg schon eher.
    Nein, zumindest nicht zwingend. 18-20:30 würde in vielen Fällen reichen, um etwas Spaß zu haben, das Virus zu verbreiten - falls infektöse Menschen dabei sind - und vor Beginn der Sperre um 21.00 wieder zuhause zu sein.

    In erster Linie ist das Symbolpolitik, mit der man eben auch Menschen wie Nachtzeche frustrieren und verärgern kann, die sich "vernünftig" bzw legal verhalten wollen. Nicht alle werden als Reaktion weiter vorsichtig bleiben. Und diejenigen, die unbedingt ihre Biere zischen wollen, erreicht man wohl eher weniger. Als ich 20 war, habe ich in einer 3er WG gewohnt. Da wären dann eben die Gäste über Nacht geblieben und nach 5 Uhr nach Hause. Verringert nicht wirklich die Ansteckungsgefahr. Nach dem die meisten Angebote für Abends (Restaurant, kino, Bars, Clubs, Konzerte) weggefallen sind, fällt es mir schwer, einen meßbaren positiven Effekt zu unterstellen.

    Die Gefahren von nicht-intendierten Nebeneffekten werden häufig unterschätzt. Die vermeintlichen Treiber haben wir mit den Cafes, Bars, Clubs, Sportangeboten seit langem ausgeschaltet - die Infektionszahlen stiegen nach kurzer Atempause weiter. Irgendwo könnte ein Fehler in der Logik sein.

    Die meisten Maßnahmen, die sich auf Menschen im Freien beziehen, sind in ihrer Wirkung eher fragwürdig, mal von knallvollen Stadien und Weihnachtsmärkten abgesehen. Die Ansteckungen finden sehr wahrscheinlich eher drinnen statt - sonst wären sie wohl nicht so gestiegen, als das Wetter schlechter wurde. Das kühle Wetter könnte auch draußen schaden - aber die Menschen sind im Schnitt viel weniger draußen bei schlechtem Wetter. Der naheliegendste Treiber, der sich noch weiter hätte reduzieren lassen, sind die beruflichen Kontexte. Da hat man aber wieder viele Unternehmen verschont.

    "If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
    - Sir Roger Bannister

  6. #8430
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Wenn 2/3 fast aller Todesopfer der Corona-Infektion aus Alters- und Pflegeheimen stammt, muss man direkt dort ansetzen.
    Es wird immer so getan, als würde das nicht schon längst getan. Das Personal wird verdachtsunabhängig getestet, es wird Maske getragen, Abstand gehalten und inzwischen gibt es immer mehr Einrichtungen, in denen ein Antigentests auch bei Besuchern gemacht werden.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  7. #8431

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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Was ich vorschlagen würde? Da ich keiner Partei angehöre und keinem Beratergremium bin ich nicht in der Pflicht. Und wenn ich mitbekomme, wie wenige Bürger überhaupt ihrer demokratischen "Pflicht" nachkommen, sich ein kritisches Urteil zu bilden, müssten meine Fragen und Kritik eigentlich genug sein.
    Nein, du bist nicht in der Pflicht. Es ist aber immer einfach, gegen etwas zu argumentieren ohne Vorschläge zur Verbesserung zu machen. Das ist derselbe Ansatz wie Streeck ihn hat. Der sagt auch nur "müssen geschützt werden". Konkrete Ideen - ausser die Belegung der Intensivbetten statt der
    Infektionszahlen zu nehmen - konnte ich bei ihm bisher nicht finden. Ich bin aber zugegebenermassen auch nicht so viel am Lesen wie du oder andere hier.

    Ich wollte in der jetzigen Diskussion wahrlich kein Entscheider sein, du kannst es gerade nur falsch machen. Und in meinen Augen haben die Politiker auch einiges vergeigt. Aber grundsätzlich - im Vergleich zu vielen anderen Ländern - haben sie in meinen Augen garkeinen so schlechten Job gemacht.

    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Kontakt reduzieren allgemein ist eine armselige Notlösung, und der Lockdown dazu die gefährlichste Strategie mit den potentiell stärksten schädlichen Nebenwirkungen.
    Viell sinnvoller ist es, die Kontakte derer zu reduzieren, die infektiös sind, und die Risikogruppen besser zu schützen. Da hat man viele Chancen verpasst.
    welche denn?

    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Verantwortungsvoll handeln hieße, nicht nur auf die möglichen Covid-19 Opfer der nächsten 4 Wochen oder 3 Monate zu schauen. Sondern z. B. auf die Herztoten, die Krebstoten (etliche Vorsorgeuntersuchungen wurden ausgelassen) und die Psychotherapiepatienten (psychische Belastung und Burnout-Gefahr sind in der Krise massiv gestiegen) der nächsten 10 Jahre. Auf die Opfer häuslicher Gewalt, auf die wirtschaftlichen Folgen, die nicht kompensiert werden. Und und und. Aber die Opfer in der Zukunft hofft man leichter unter den Teppich kehren zu können. Es geht den meisten Entscheidern leider nicht um eine echte Verantwortungsethik, sondern darum, wo jetzt das Spotlight ist. Denken maximal bis zur nächsten Wahl.
    Wieviele Herztote, Krebstote, ... gibt es denn jetzt und in Zukunft wegen den Massnahmen? Das soll kein Angriff sein, an einer Zahl/Link wäre ich jetzt echt interessiert. Ich kann mir beim besten Willen nämlich nicht vorstellen, dass das nur annähernd in die Richtung der jetzigen Covid-Toten geht.

    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Mich stört die falsche Darstellung, dass die Politik in der Coronakrise unpopuläre harte Entscheidungen aufgrund von ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnissen treffen würde.
    das ist richtig, v.a. weil keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse vorhanden sind. Wir können halt nicht einfach eine Studie auflegen zum Thema Shutdown oder nicht und in 2 Jahren dann das Ergebnis auswerten.

    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Das ist kaum der Fall gewesen, es geht immer mindestens genauso stark um macht- und wirtschaftspolitische Erwägungen - leider oft im Sinne einer Klientelpolitik. Also Politik für die wenigen, nicht für die vielen. Eine frühe unpopuläre Entscheidung wäre z. B. gewesen, den Karneval für 2020 schon abzusagen. Hat man versäumt. Harter Lockdown, bevor das Wetter schlecht wird: Versäumt. "In Gefahr und höchster Not, bringt der Mittelweg den Tod." Aber weitergehen, ohne relevante Selbstkritik, einfach weiter so, so kennen und "lieben" wir unsere Kanzlerin.
    Natürlich ist das eine Abwägung zwischen verschiedenen Aspekten. Ich versteh dich hier auch nicht. Einerseits forderst du das, dass man "über den Tellerrand schaut" (da scheinst du den Lockdown zu verteufeln), andererseits redest du hier von versäumten harten Lockdown, als deine genannten Wissenschaftler noch 100% gegen den leichten Lockdown waren. Wie oben geschrieben geshcrieben, man kann es als Entscheider nicht richtig machen:
    November Lockdown => du zitierst Streeck; jetzt: November kein harter Lockdown = Versäumnis

    Zur fehlenden Selbstkritik der Politiker gebe ich die 100% Recht

  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Fjodoro:

    NME (14.12.2020), ruca (14.12.2020)

  9. #8432

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Es wird immer so getan, als würde das nicht schon längst getan. Das Personal wird verdachtsunabhängig getestet, es wird Maske getragen, Abstand gehalten und inzwischen gibt es immer mehr Einrichtungen, in denen ein Antigentests auch bei Besuchern gemacht werden.
    Es reicht halt leider N=1 um so ein Heim komplett zu infizieren. Ich kenne auch Pfleger, die in mehreren Heimen arbeiten bzw. mehrere Wohnungen aufsuchen. Es gibt einfach zu wenige und das kann man nicht einfach in ein paar Monaten beheben (und ganz ehrlich sehe ich da bei den Politikern auch keinen echten Willen)

  10. #8433
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Nein, zumindest nicht zwingend. 18-20:30 würde in vielen Fällen reichen, um etwas Spaß zu haben, das Virus zu verbreiten - falls infektöse Menschen dabei sind - und vor Beginn der Sperre um 21.00 wieder zuhause zu sein.
    Ja. Aber je später es wird, desto höher wird der Alkoholpegel. Und je höher der Pegel, desto weniger wird auf Abstand usw. geachtet.

    21 Uhr ist da ein ganz brauchbarer Kompromiss, man trifft mit der Ausgangssperre ja nicht nur die "Party-People".

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  11. #8434

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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen
    Es gab mindestens drei derartige Aktionen, zwei in D, eine davon mit Beteiligung Streeck, eine internationale Inititiative. Bei dem anderen deutschen Papier waren Menschen dabei wie Prof. Dr. med. Matthias Schrappe und Universität Köln, ehem. Stellv. Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit, Prof. Dr. rer.nat. Gerd Glaeske Universität Bremen, SOCIUM Public Health, ehem. Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit. Sind also Wissenschaftler, die mal als gut genug angesehen wurden, Regierungen zu beraten ... Wenn man so was nicht mitkriegt, dann lebt man schon in einer speziellen Filterblase. Man sollte sich klar machen, dass es Filterblasen nicht nur an den Rändern des politischen Spektrums gibt. Ich poste jetzt bewusst nicht die Links ... denn falls du zu bequem sein solltest, die zu suchen, bringht das hier eh nix.

    Und doch, die Dissenz zwischen Streeck und Drosten z. B. ist substantiell. Wenn du das nicht sehen kannst, solltest du dich vielleicht noch einmal befassen damit. Nicht so krass wie z. B. zwischen Drosten und Tegnall, aber definitiv da und relevant. Jonas Schmidt-Chanasit aus Hamburg ist auch nicht exakt auf Drostens Linie.

    Drostens Studie zum Ansteckungspotential von Kindern z. B. ist in der Wissenschaft alles andere als unumstritten. Die Studie des Mainzer Ökonoms Klaus Wälde zum Maskentragen würde vermutlich von den Experten hier und anderswo stark angegegriffen, wenn das Resultat unerwünscht wäre - allein weil der Leiter der Studie kein Virologe oder Epidemiologe ist. Mal ist es ok, wenn Physiker oder Ökonomen oder andere "fachfremde" was zum Thema beitragen wollen, mal nicht - sieht man auch hier im Thread. Kommt eben darauf an, ob die Resultate passen. Ach so RKI, Lauterbach und Drosten waren z. B. alle mal sehr skeptisch gegenüber den Masken.

    Wäldes Studie wurde 2 Tage hintereinander im ARD-Live-Ticker erwähnt. Die dänische Studie, in der nicht nur mit Daten rumgerechnet wurde, sondern wirklich in 2 Gruppen tausende Menschen Maske bzw keine Maske trugen, wird es vielleicht nie in die großen deutschen Medien schaffen. Filterblasen werden nicht nur auf Facebok und Youtube gefördert.

    Einfach mal auf den Nachdenkseiten lesen (eher linkes Meinungsspektrum, der bereich wo vor 20 oder mehr Jahren mal TAZ und FR zu hause waren) oder z. B. Telepolis (Da ist das Meinungsspektrum zwar liberal geprägt, aber nahezu beispiellos breit in der dt. Medienlandschaft (Soz. Netzwerke, in denen ja nicht ernsthaft redaktionell gearbeitet und kuratiert wird, mal außen vor) - das ist eine Bandbreite, wie sie die öffentlich-rechtlichen eigentlich abdecken müssten, aber dafür sind sie leider zu staatsnah. Hinter Telepolis steckt der Heise-Verlag - ein Unternehmen, dass relativ unverdächtig ist, was radikale Tendenzen angeht. Der Initiator der Nachdenkseiten ist Albrecht Müller - ein alter SPD Mann, der mit Brandt zusammen gearbeitet hat und im wesentlichen die klassischen SPD-Werte vertritt, die diese Partei seit langem verraten hat. Das ist schon interessant: Was in den 70ern und 80ern noch polit Mainstream war, gilt heute bei manchen als radikal und absurd.

    Ohne sogenannte alternative Medien zu konsumieren, gerät man heute in eine Filterblase. Je breiter das Spektrum der Meinungen ist, mit denen du dich befasst, desto eher bleibst du davon verschont. Man sollte natürlich auch ab und an mal die Scheuklappen wegnehmen.
    Was sagen denn diese vielen Wissenschaftler und "alternativen Medien" dazu, wie man das Problem löst?

    Nein, ich habe keine Lust und Zeit mich damit zu befassen, bin dreist genug, dass ich von Dir gerne mal die Zusammenfassung dazu lesen möchte.

  12. #8435
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Es wird immer so getan, als würde das nicht schon längst getan. Das Personal wird verdachtsunabhängig getestet, es wird Maske getragen, Abstand gehalten und inzwischen gibt es immer mehr Einrichtungen, in denen ein Antigentests auch bei Besuchern gemacht werden.
    Klar, hat man im August beschlossen die Pflege mit Corona-Schnelltest auszustatten und dort verstärkt zu versuchen die Infektionsketten zu unterbinden.
    Auch wird man nie in einer Gemeinschaftseintrichtung 100% Schutz bekommen können, zumal die Heime keine Knäste sind und die Bewohner Besuchs- und Ausgehrechte haben.

    Aber offenbar reichen die Bemühungen nicht.
    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Am Wochenende kam ein Bericht im Fernsehen, dass zum Teil die Versorgung der Alten- und Pflegeheimen mit Corona-Schnelltest immer noch problematisch ist.
    Ausserdem würde das Personal fehlen um alle Mitarbeiter, Besucher und Bewohner regelmäßig mit den Schnelltest zu testen.
    Nenn mich naiv, aber statt die Bundeswehr für Corona-Massentest auf Corona-Stützpunkten einzusetzen oder sie in den Gesundheitsämtern zum telefonieren einzusetzen könnte man dieses Personal gezielter als Hilfe in den Heimen einsetzen.

    Ganz sicher sind in der Regel nicht die Beschäftigten der Heime Schuld an den Zuständen dort die zu den Infektionen führen.

    Ich hatte ja einen Link vom Tagesspiegel angefügt, wo die Zustände in manchen Heimen in Berlin genannt werden.
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/b.../26715572.html

    Überforderung durch Personalmangel und Überlastung gab es schon vor der Pandemie - aber jetzt verschärft sich die Lage.
    Das Personal geht in den Einrichtungen an ihre Belastungsgrenzen und da muss angesetzt werden, sonst werden wir die Infektionssterblichkeit nicht in den Griff kriegen.

    https://www.deutschlandfunk.de/coron...ews_id=1204914
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (14.12.2020 um 14:55 Uhr)

  13. #8436
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Also, ich traue unserer Kanzlerin schon ein "diese verdammte Motherfucker-Bande zu", aber als Politikerin muss man halt politisch korrekt sein. Und sie weiß: die offenen Smartphone-Mikrofone lauern allenthalben. Ich erinnere mich immer noch an ihr Gesicht als Gerhard Schröder, nachdem er abgewählt war, im Fernsehen "Turnübungen" gemacht hat, oder auch bei Ihrem Treffen mit Herrn D.T..

    Knippi

  14. #8437
    C Avatar von DerC
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Das Problem ist: in den ersten Tagen der Infektion ist das für den Laien überhaupt nicht feststellbar, da er keine Symptome hat, aber trotzdem ansteckend ist und das macht es auch so schwierig, die Risikogruppen zu schützen.
    Das Problem ist mir bekannt, aber es macht es eben auch erst recht extrem schwierig, alle zu schützen. Und es ändert eben nix daran, dass rucas Aussage so wie getätigt sachlich falsch war.

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Ansonsten schaue ich da auch immer gern mal in andere Länder:
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    - Südkorea: intensive Nutzung von Digitalisierung bei der Nachverfolgung und Identifizierung von möglichen Hotspots, großflächige Testung von Risikogruppen
    Beide mit faktischer Insellage, was die Abschottung in der Praxis erheblich erleichtert. Daher als Vorbild nur bedingt passend. Aber klar, ganz am Anfang hätten stärkere Einreisebeschränkungen zumindest zu noch mehr Zeitgewinn führen können, vermutlich sogar zu einer deutlich kleineren "ersten Welle". Das hat man aber nicht so sehr aus wissenschaftlichen Gründen nicht gemacht, sondern aus politischen.

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Das muss sich die Politik - und da gebe ich dir recht - auf jeden Fall ankreiden lassen.
    Es ist ein beeindruckender Schlingerkurs, der gefahren wurde und wird. Und seit Mai gelten die Ausreden a la "Was für eine Überraschung, da kommt ja ein Virus, das ist ja ansteckend" spätestens nicht mehr. Hindert einen Scholz nicht daran, Covid-19 mit Vulkanausbrüchen oder Erdbeben zu vergleichen. Jeder wie er kann.

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  15. #8438

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    Zitat Zitat von Murks Beitrag anzeigen
    Der erste Teil ist ja revolutionär. Wo liegt der Unterschied zu Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter? Und siehst du kein Problem darin, dass man von der Tatsache, dass man infektiös ist, erst später erfährt?

    Und wie könnte der Schutz von Risikogruppen aussehen? Und wer gehört dazu?

    Ich sehe dich übrigens gar nicht in der Pflicht, konstruktive Lösungen vorzuschlagen. Interessant wäre es aber schon, dazu etwas zu erfahren.
    https://www.helios-health.com/what-w...ovid-20-german

    Geht in die Richtung, die Tübingen einschlägt.

    Vielleicht sollten die Verantwortlichen sich einfach mal sich einen Tag einschließen und frei darüber sinnieren, welche Versäumnisse und widersinnige Entscheidungen auf Ihr Konto geht und wie viele der polit. Entscheidungen sinnvoll waren, sofern sie das überhaupt noch können, anstatt sich häufig zu weigern, über ihren föderalen Grenzzaun zu schauen. Leider muss man einigen Ministerpräsidenten auch unterstellen, sich nicht nur an das Wohl der Bürger, sondern auch an ihre politische Zukunft zu orientieren.
    Sie verloren das Ziel aus den Augen und verdoppelten ihre Geschwindigkeit

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Alfathom:

    DerC (15.12.2020)

  17. #8439
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von DerC Beitrag anzeigen

    Einfach mal auf den Nachdenkseiten lesen (eher linkes Meinungsspektrum, der bereich wo vor 20 oder mehr Jahren mal TAZ und FR zu hause waren) oder z. B. Telepolis (Da ist das Meinungsspektrum zwar liberal geprägt, aber nahezu beispiellos breit in der dt. Medienlandschaft (Soz. Netzwerke, in denen ja nicht ernsthaft redaktionell gearbeitet und kuratiert wird, mal außen vor) - das ist eine Bandbreite, wie sie die öffentlich-rechtlichen eigentlich abdecken müssten, aber dafür sind sie leider zu staatsnah. Hinter Telepolis steckt der Heise-Verlag - ein Unternehmen, dass relativ unverdächtig ist, was radikale Tendenzen angeht. Der Initiator der Nachdenkseiten ist Albrecht Müller - ein alter SPD Mann, der mit Brandt zusammen gearbeitet hat und im wesentlichen die klassischen SPD-Werte vertritt, die diese Partei seit langem verraten hat. Das ist schon interessant: Was in den 70ern und 80ern noch polit Mainstream war, gilt heute bei manchen als radikal und absurd.

    Ohne sogenannte alternative Medien zu konsumieren, gerät man heute in eine Filterblase. Je breiter das Spektrum der Meinungen ist, mit denen du dich befasst, desto eher bleibst du davon verschont. Man sollte natürlich auch ab und an mal die Scheuklappen wegnehmen.
    Also haben wir eher eine Informationskrise als eine Pandemie?
    Wie sähen die Reaktionen auf die Pandemie aus , wenn alle (Bevölkerung und Politik) deinen Informationslevel hätten?

  18. #8440
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Was sagen denn diese vielen Wissenschaftler und "alternativen Medien" dazu, wie man das Problem löst?
    Ist wie mit dem Klimawandel. Kann man der Mehrheit der Wissenschaftler glauben, muß man aber nicht. Gibt genügend abweichende Studien und Meinungen.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  19. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    NME (14.12.2020), ruca (14.12.2020)

  20. #8441

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Ist wie mit dem Klimawandel. Kann man der Mehrheit der Wissenschaftler glauben, muß man aber nicht. Gibt genügend abweichende Studien und Meinungen.
    Ja, jeder kann sich seine festgelegte Meinung aus Bauteilen zusammenbasteln. Fast wie bei IKEA. Und Mainstreamgläubige haben halt nicht sorgfältig genug nach der Wahrheit gesucht.

    @DerC: NachDenkSeiten habe ich früher mal gelesen. Albrecht Müller ist mittlerweile auf einem Niveau von Ken Jebsen und Co angekommen, das zeichnete sich aber schon vor zehn Jahren langsam ab.

  21. #8442
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Ist wie mit dem Klimawandel. Kann man der Mehrheit der Wissenschaftler glauben, muß man aber nicht. Gibt genügend abweichende Studien und Meinungen.
    Nun höre mal auf hier mit Ablenkungen zu hantieren.
    https://forum.runnersworld.de/forum/...lles-L%C3%BCge

    Das gehört garnicht hier her, das ist Sache der Feldjäger.

    Knippi

  22. #8443

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    Zitat Zitat von Alfathom Beitrag anzeigen
    https://www.helios-health.com/what-w...ovid-20-german

    Geht in die Richtung, die Tübingen einschlägt.

    Vielleicht sollten die Verantwortlichen sich einfach mal sich einen Tag einschließen und frei darüber sinnieren, welche Versäumnisse und widersinnige Entscheidungen auf Ihr Konto geht und wie viele der polit. Entscheidungen sinnvoll waren, sofern sie das überhaupt noch können, anstatt sich häufig zu weigern, über ihren föderalen Grenzzaun zu schauen. Leider muss man einigen Ministerpräsidenten auch unterstellen, sich nicht nur an das Wohl der Bürger, sondern auch an ihre politische Zukunft zu orientieren.
    Ich greife den Post mal exemplarisch raus. Ich bin weiß Gott kein Fan von vielen Politikern, aber die aktuelle Situation vornehmlich dort aufzuhängen finde ich etwas armselig. Im Prinzip handelt es sich um ein gesamtgesellschaftliches Versagen auf allen Ebenen. Da gab es auch getern einen netten Artikel in der SZ dazu. Ich bin der Überzeugung, dass gerade diese Erwartung an "DIE POLITK" das "PROBLEM" zu lösen eines der Hauptprobleme ist. Selber mitdenken wäre halt mal gefragt.

    Im Prinzip werden die Entscheidungen ja nur deshalb so widersinning, weil man eben irgendwie versucht so wenig wie möglich einzuschränken bzw. an das Verhältnismäßigkeitsgebot gebunden ist.
    Es ist ja nett wie viele Gedanken sich die Politik macht wer wann wie zusammen Weihnachten feiern darf. Aber ich behaupte in der Praxis ist das relativ irrelevant ob jetzt 10 Menschen oder 5 Menschen plus Kinder + Verwandte in gerader Linie und zwei Kreuzungen. Das ist so wie wenn jemand Nachts zu Fuss an einer einsamen roten Ampel steht. Sieht keiner und merkt keiner. Am Ende steht kein Polizist vor irgendeiner Wohnung und zählt nach und lässt sich die Ausweise zeigen. Insofern ist so ein Verbot am Ende auch nur ein verzweifelter Apell an die Vernunft (ob das in dieser Art richtig ist sei dahingestellt) ohne eine wirklich harte kontrollierbare Ausgangsbeschränkung festzulegen. Damit würde man diese Feste wirklich unterbinden und deswegen darf man bei uns jetzt auch Nachts nicht mehr laufen. Ist zwar widersinning, aber anders ist es nur ein als Verbot hetranter Apell an die Vernunft.

    Das es ein geselleschaftliches Versagen ist sehe ich vor allem an Orten und in Situationen wo man aufeinander Acht geben könnte ohne sich wirklich einschränken zu müssen. Dann wenn beim Bäcker der fünfte Kunde auch noch meint unbedingt im Warmen warten zu müssen, wenn beim Laufen mich jemand fast über den Haufen rennt statt einen kleinen Bogen zu machen, wenn in der Arbeit beim Gespräch auf dem Flur lieber nur 1,20m Abstand gehalten werden statt besser 2,50m. Und natürlich ist in jeder einzelnen dieser Situationen das tatsächliche Infektionsrisiko minimal, aber halt auch nicht Null. Und wenn sich extrem viele Menschen unachtsam verhalten, dann ergibt das in Summe doch wieder einen signifikanten effekt.

    Daneben elebe ich immer wieder die Haltung alles was erlaubt ist wäre auch ungefährlich. Das Thema ÖPNV ist ja schon ein paar Mal angeschnitten worden. Ich verstehe total gut die Überlegung warum da nichts eingeschränkt wird, aber normalerweise sollte jeder Mensch wo immer es geht darauf verzichten. Und jetzt ist die Frage tatsächlich, ob die Politik hier Nutzungsregeln vorgeben muss oder sogar ganz verbieten? Alle 3 Optionen sind am Ende falsch so wie ich es sehe ...

  23. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    *Frank* (14.12.2020), bones (14.12.2020), Fjodoro (14.12.2020), NME (14.12.2020), ruca (14.12.2020), Santander (14.12.2020)

  24. #8444
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Schlimm. Ich auch. Ich höre draußen den Kehrwagen. Will was von dem Fahrer. Also raus, baren Fußes, weil - er hätte ja schon weg sein können. Danach, wieder in der Stube: "Oh Scheiße, ohne Maske und den Schädel beinahe in seinem Gesicht". Gut, er hätte mir ja was auf die Fresse geben können.

    Knippi

  25. #8445
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Ja, jeder kann sich seine festgelegte Meinung aus Bauteilen zusammenbasteln. Fast wie bei IKEA. Und Mainstreamgläubige haben halt nicht sorgfältig genug nach der Wahrheit gesucht.

    @DerC: NachDenkSeiten habe ich früher mal gelesen. Albrecht Müller ist mittlerweile auf einem Niveau von Ken Jebsen und Co angekommen, das zeichnete sich aber schon vor zehn Jahren langsam ab.
    NachDenkSeiten:
    "Der Blog wurde anfangs als wichtiger Bestandteil einer Gegenöffentlichkeit gelobt, sieht sich in den letzten Jahren jedoch vermehrt dem Vorwurf ausgesetzt, Verschwörungstheorien zu verbreiten."

    https://de.wikipedia.org/wiki/NachDenkSeiten

    You don´t stop running, when you get old.
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  26. #8446
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Nun höre mal auf hier mit Ablenkungen zu hantieren.
    https://forum.runnersworld.de/forum/...lles-L%C3%BCge
    Warum wundert es mich nicht, das der genannte thread von dem eröffnet wurde, von dem er eröffnet wurde?

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  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Santander:

    ruca (14.12.2020)

  28. #8447
    Avatar von Steffen42
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    Apple hat das Framework für die COVID-19-Begegnungsmitteilungen doch noch in iOS 12 eingebaut und 12.5 heute veröffentlicht. Damit ist die Corona-Warn-App auch auf iPhone 5S und 6 nutzbar.

  29. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Steffen42:

    klnonni (15.12.2020), leviathan (15.12.2020), ruca (15.12.2020)

  30. #8448
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Nun hat es unseren 30000-Seelen-Ort auch heftig erwischt. In einer Senioreneinrichtung wurden von 200 Personen 98 positiv getestet, davon 60 Bewohner und der Rest Personal und Mitarbeiter. Irgendwie bin ich sprachlos und mag mir im Moment gar nicht vorstellen, wie das jetzt weiter geht.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  31. #8449

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    Maultaschen für alle

    Tübingens Oberbürgermeister behauptet, dass seine Stadt sich in der Pandemie besonders großzügig für ältere Mitbürger einsetzt. Doch stimmt das eigentlich?
    https://www.sueddeutsche.de/politik/...alle-1.5147832

  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von NME:

    klnonni (15.12.2020)

  33. #8450
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Nun hat es unseren 30000-Seelen-Ort auch heftig erwischt. In einer Senioreneinrichtung wurden von 200 Personen 98 positiv getestet, davon 60 Bewohner und der Rest Personal und Mitarbeiter.
    In unserem 20.000-Personen-Stadteil ähnlich.

    Das Krankenhaus "um die Ecke" (318 Betten): 66 Patienten, über 60 Mitarbeiter sind positiv. 5 Stationen + Notaufnahme derzeit gesperrt, keine neuen Patienten werden aufgenommen.

    Ein paar Tage nach dem Einkaufen im kleinen Supermarkt um die Ecke habe ich regelmäßig "Kontakte mit niedrigem Risiko" in der App (andere längere Kontakte kommen bei mir derzeit nicht vor). Derzeit sind es zwei.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


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