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  1. #1
    Avatar von Falkinator
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    Standard Vom "Roller" zurück zum Läufer

    Ich grüße euch herzliche ihr Tüchtigen,

    lange ist es her, dass ich hier war. Umso mehr freue ich mich gerade den Weg zurück gefunden zu haben! Ich war vor einigen Jahren sehr aktiv, obwohl ich nie die Veranlagung zum Laufen hatte, zu stämmig hat Gott es da mit mir gemeint. Nichts desto trotz tat es mir sehr gut, körperlich, mental... ach wem erzähle ich hier eigentlich wie gut das Laufen ist!

    Nun, viel ist passiert. Ich habe beruflich viele Veränderungen durchlebt, eine schwere Depression überwunden und wie das mit solchen Umständen halt so ist, bleibt etwas auf der Strecke. Das war zunächst das Laufen, dann der Sport allgemein (war sehr aktiv und semi-professionell im Tischtennis unterwegs) und einhergehend das Gewicht. Das konnte ich durch Rauchen und Co. zwar noch eindämmen aber seitdem ich nicht mehr Rauche merke ich, wie ich wörtlich aufquille. Ich möchte dringend wieder dagegen arbeiten, weiß aber dass mein sportlicher Ehrgeiz nicht zu meinem neuen Gewicht passt. Ich bin knapp 15 Kilo schwerer als vorher und bringe etwas weniger als 100 Kilo auf die Wage. Nach wie vor ist einiges an Muskeln dabei aber der Speck nervt und soll weg. Gleichzeitig brauche ich auch wieder einen Ausgleich zum stressigen Berufsleben.

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich möchte wieder Laufen und an alte Zeiten anknöpfen. Kurz bevor ich aufgehört habe, konnte ich meinen ersten Halbmarathon absolvieren und war mit 1:56:20 sogar schneller als die angestrebten 2:06:00. Gerne würde ich dort wieder hin, habe aber Angst der Frustration zu unterliegen, wenn ich getrieben von falschem Stolz, versuche zu laufen wie vor 4 Jahren und das mit meinem "neuen" Körper nicht klappt. Ich möchte nicht mehr durch die Gegend "Rollen" sondern wieder Laufen können.

    Was ich mir nun von euch erhoffe? Gebt mir bitte Tipps und Empfehlungen. Ich weiß nicht, welchen Fokus ich legen soll. Punkte 1 ist natürlich rausgehen und laufen. Das tue ich! Nur eher Grundlagenausdauer und lange laufen in geringem Tempo? Direkt mit Trainingsplan auf ein Ziel hinarbeiten? Bei der Schuhwahl etwas beachten wg. des Gewichts? Wie oft laufen? Generelle Ernährungs- und Diättipps? Dachte an Teilfasten, aber das ist mit meiner Arbeit sehr schwer, weil ich dort den ganzen Tag Energie brauche. Als Randinformation ich arbeite sehr viel und auch körperlich. Von Haustür zu Haustür brauche ich gut und gerne mal 11-14 Stunden. Ich hoffe meine allgemeine Verwirrung und Unstrukturiertheit kommt ein bisschen raus. Vllt könnt ihr mir helfen mich ein wenig zu ordnen und mein schönes Hobby wieder zu finden. Denke wenn das klappt, kommt der Rest wie früher von alleine.

    Ich danke euch vielmals im Voraus, wenn euch Informationen fehlen, dann fragt gerne. Ich freue mich auf jeden Fall über einen regen Austausch und hoffe, dass ich bald soweit bin auch wieder etwas zurück zu geben.

    Danke und liebe Grüße,

    Falk
    Zuletzt überarbeitet von Falkinator (05.03.2020 um 12:47 Uhr)
    5 Km - 27:00 (04.10.2015, Köln)
    10 Km - 54:26 (04.10.2015, Köln)
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  2. #2

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    Hallo Falk,

    Willkommen zurück im Läuferleben.

    Tipps können hier andere besser geben.

    Daher wünsche ich dir einfach mal einen guten Wiedereinstieg.

    Viele Grüße,

    Chrissy

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ChrissyHH:

    Falkinator (05.03.2020)

  4. #3
    Avatar von Falkinator
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    Edit: Der Erste Laufe hat sich dahin gequält. Wie erwartet hat mein "neuer" Körper nicht das Leistungsvermögen von damals. Ich habe mit mühe 25 Minuten zusammen gekratzt und dabei 3.5 KM absolviert. Nun gut, dass es nicht wie vor knapp 4 Jahren sein kann, war klar. Jetzt ist die Frage, wie komme ich wieder auf die Beine! Freue mich über eure Tipps!
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  5. #4

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    Vielleicht ein bisschen langsamer starten und wenn nötig eben mit Gehpausen, eben nach Gefühl.


    Es gibt doch allerhand Trainingspläne.
    30 Minuten durchlaufen
    5 Km Pläne
    Usw.

    Ich denke mit einem konkreten Ziel ist es leichter.

  6. #5
    Avatar von Falkinator
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    Danke Chrissy,

    ist es denn sinnvoll direkt mit Trainingsplan dran zu gehen? Wenn ja, was sollte das primäre Ziel sein? Erstmal eine gewisse Zeit durchlaufen? oder eine gewisse KM Anzahl in einer bestimmten Zeit? Bin leider voll raus aus der Marterie (und vor 4 Jahren hab ich abends vorm einschlafen noch die Laufformel gelesen) :-D
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  7. #6
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Falkinator Beitrag anzeigen
    Jetzt ist die Frage, wie komme ich wieder auf die Beine!
    So wie damals auch. Hat sich ja nichts groß verändert.

  8. #7
    Avatar von Falkinator
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    Ja! Daran, dass man läuft hat sich nichts geändert! Mir geht es eher darum welche Ziele mit dem Mehrgewicht Sinn machen, damals bin ich auf einem ganz anderen Level eingestiegen. Es fühlt sich einfach krampfig und unkoordiniert an, so unbestimmt! Aber vllt. erwarte ich auch zu viel!
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  9. #8

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    Ich würde als Basis immer erstmal 30 Minuten durchlaufen wollen und von dort aus kannst du dann ja weiter gucken.

    Die Motivation in eine bestimmte Richtung kommt dann oft von allein.

  10. #9
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Falkinator Beitrag anzeigen
    Aber vllt. erwarte ich auch zu viel!
    Was erwartest du? Das es klick macht, die Kilos abtropfen und du wieder da bist wo du damals warst?

    So funktioniert es nicht. Einfach durchbeißen, das wird schon.
    Über mich
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  11. #10
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    Nein, einen Plan und etwas Struktur. Damit ich etwas hab an dem ich mich lang hangele. Schritte die ich auf dem Weg abhaken kann wie eine To-Do-Liste. Schwierig, dass zu erklären! Hoffe trotzdem, dass man es nachvollziehen kann. Dass es Zeit braucht, weiß ich wohl. Mag es einfach, wenn ich weiß worauf ich hinarbeite, auch in kleinen Etappen! Finde das motivierender als das große (unerreichbar wirkende) Ziel! ;-)
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  12. #11
    Avatar von Bewapo
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    Die Tipps könnten vielleicht passen - Klick mich

  13. #12
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Falkinator Beitrag anzeigen
    Edit: Der Erste Laufe hat sich dahin gequält. Wie erwartet hat mein "neuer" Körper nicht das Leistungsvermögen von damals. Ich habe mit mühe 25 Minuten zusammen gekratzt und dabei 3.5 KM absolviert. Nun gut, dass es nicht wie vor knapp 4 Jahren sein kann, war klar. Jetzt ist die Frage, wie komme ich wieder auf die Beine! Freue mich über eure Tipps!
    Willkommen zurück

    Ich bin früher weiter gelaufen als du, viel weiter, kwasie Ultraläufer gewesen. Letztes Jahr hatte ich meine zweite Fuß-OP. Danach 4 Monate komplette Laufpause. Mein Laufeinstieg sah aus folgt:

    10.11. 1,23 km, mit Gehpausen insgesamt gelaufen: 0,83 km
    11.11. 1,87 km, gelaufen: 1,34 km
    15.11. 2,79 km, gelaufen: 1,77 km
    17.11. 2,74 km, gelaufen: 1,91 km
    20.11. 3,25 km, gelaufen: 2,42 km
    .
    .
    .
    30.11. 4,02 km, gelaufen: 3,00 km

    Kannst sehen, dass mein Laufeinstieg doch etwas anders aussah, als deiner.

    Dabei war mir das Tempo völlig egal, ich lief frei Schnauze, eher langsamer als zu schnell. Die Gehpausen waren hauptsächlich desrum, damit ich nicht nach zu kurzer Zeit schon wieder nach Hause musste. So war ich länger auf der Straße, was nach 4 Monaten einfach nur geil war.

    Und ich hab auch einige Kilo zugelegt, durch die zu wenige Bewegung, das Laufen war schon schwerer als vorher.

    Was ich dir sagen will, du hast alle Zeit der Welt, nichts treibt dich, mache zu Beginn eher weniger als dich gleich zu schnell zu steigern. Der Kopf und vor allem der Körper wird es dir danken.

    Gruss Tommi




    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  14. #13
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    Zitat Zitat von Falkinator Beitrag anzeigen
    Nein, einen Plan und etwas Struktur. Damit ich etwas hab an dem ich mich lang hangele. Schritte die ich auf dem Weg abhaken kann wie eine To-Do-Liste. Schwierig, dass zu erklären! Hoffe trotzdem, dass man es nachvollziehen kann. Dass es Zeit braucht, weiß ich wohl. Mag es einfach, wenn ich weiß worauf ich hinarbeite, auch in kleinen Etappen! Finde das motivierender als das große (unerreichbar wirkende) Ziel! ;-)
    Ich würde erst mal 3x/ Woche joggen gehen.
    Ganz locker, 20- 30min.

    Dann immer länger joggen.
    Wenn Du 3x/ Woche 60min joggen schaffst, kannst Du an Struktur denken.
    Vorher nicht.

  15. #14
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    Das klingt doch mal nach einem Plan

    Ich habe ja noch die Hoffnung, dass der Körper sich daran erinnert, was er mal konnte und ich zeitnah mehr Luft erlange. Werde mich zwischendurch melden und weiter fragen!

    Danke für die Antwort!
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  16. #15
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Falkinator Beitrag anzeigen
    Nein, einen Plan und etwas Struktur.
    https://forum.runnersworld.de/forum/...e-Halbmarathon

    Da steht ganz viel. Und auch wenn es einige Jahre alt ist, viel geändert hat sich seit dieser Zeit nicht an den allgemeinen Trainingsmethoden.
    Über mich
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  17. #16
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Willkommen zurück

    Ich bin früher weiter gelaufen als du, viel weiter, kwasie Ultraläufer gewesen. Letztes Jahr hatte ich meine zweite Fuß-OP. Danach 4 Monate komplette Laufpause. Mein Laufeinstieg sah aus folgt:

    10.11. 1,23 km, mit Gehpausen insgesamt gelaufen: 0,83 km
    11.11. 1,87 km, gelaufen: 1,34 km
    15.11. 2,79 km, gelaufen: 1,77 km
    17.11. 2,74 km, gelaufen: 1,91 km
    20.11. 3,25 km, gelaufen: 2,42 km
    .
    .
    .
    30.11. 4,02 km, gelaufen: 3,00 km
    Wow! Beachtlich, dass du dich mit der "Vorarbeit" so zurückschrauben konntest/musstest! Hat es dich denn nicht gestört? Mich kratzt es innerlich - ob wohl ich es besser weiß - ungemein, dass so vieles nicht klappt. Rhytmus und Tempo halten, Atmung, generell Dauer bis zur Erschöpfung.

    Nun erstmal bin ich heute seit 4 Wochen rauchfrei, ich merke den gestrigen Lauf angenehm, habe nicht zu viel Hunger auf Süßkram - ein guter Start ins Wochenende. Den Wünsche ich euch natürlich auch.

    PS: Was haltet ihr eigentlich von Laufvereinen mit strukturiertem Training bzgl. Technik - gemeinsames Laufen. Was sollte man mindestens mitbringen um ein Training mitzumachen? Dort können ja nicht nur Eliteläufer erlaubt sein, dann gäbe es ja kaum Mitglieder für solche Vereine! Ich vermisse meinen Vereinssport mit dem Tischtennis sehr, aber es gibt in der Umgebung nichts adäquates, dass auch schnell erreichbar ist. Dachte daher, mir das Vereinswesen in einem Laufverein mal anzuschauen.

    Lieben Gruß

    Falk
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  18. #17

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    Das kommt auf Dich als Typ an...ich laufe am liebsten alleine. Die Lauferei, gern mit Kopfhörer und Musik oder auf langen Läufen Hörbüchern ist Zeit für mich, in der ich mich unterhalten "muss" und einfach mit mir und meinen Gedanken alleine bin.

    Bezüglich dem Gewicht...ich habe 2017 in 5 Monaten >20kg abgenommen, indem ich auf Süßigkeiten aller Art (inkl. Kuchen etc, eben kein Zucker außer Obst), auf Alkohol und auf Kohlenhydrate mittags verzichtet hab. Nebenher die Lauferei angefangen und die Distanzen wie hier schon erwähnt peu á peu gesteigert.

  19. #18

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    4 Wochen rauchfrei ist schonmal sehr gut weiter so.

    Dir auch ein schönes Wochenende

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ChrissyHH:

    Falkinator (06.03.2020)

  21. #19
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Falkinator Beitrag anzeigen
    Wow! Beachtlich, dass du dich mit der "Vorarbeit" so zurückschrauben konntest/musstest! Hat es dich denn nicht gestört? Mich kratzt es innerlich - ob wohl ich es besser weiß - ungemein, dass so vieles nicht klappt. Rhytmus und Tempo halten, Atmung, generell Dauer bis zur Erschöpfung.
    Alles reine Kopfsache. Wenn man sich selbst überzeugt hat, nicht sich eingeredet, dass die Alternative Verletzung bedeutet, schlimmstenfalls war die Operation fürn Arsch, dann geht das problemlos. Der wichtigste Muskel des Läufers ist immer noch im Kopf!

    Gruss Tommi

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Falkinator (06.03.2020)

  23. #20
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    Hallo Falk,

    was soll dir ein anderer Läufer im Hinblick auf das nötige Abschmelzen des Gewichts raten? - Wir sind keine Ernährungsexperten. Diäten sind ein zweischneidiges Schwert, weil sie Heißhunger erzeugen und damit ins Gegenteil ausschlagen können. Es wird darauf ankommen, dass du es schaffst mit der Zeit die Kalorienbilanz so zu steuern, dass du mehr verbrauchst als zuführst. Muss nicht heißen viel weniger essen, aber vielleicht anders essen. Das wird dir umso leichter fallen, je mehr Spaß du an deinem Neuanfang "Laufen" haben wirst. Hier sehe ich eindeutig den Schwerpunkt. Und zu Beginn solltest du versuchen dich als Läufer neu zu erfahren. Spüren wie es ist in diesem Körper zu laufen. Der ist schwerer als damals, hat noch kaum Ausdauer, wird dir also Widerstände entgegensetzen. Laufen kannst du trotzdem. 25 min sind immerhin möglich, zugleich aber ein Hinweis darauf, dass anspruchsvolle Trainingspläne, wie du sie vorzeiten abarbeiten konntest, zunächst nicht infrage kommen. Versuche dich von Woche zu Woche zu steigern. Moderat!

    - Laufe dreimal pro Woche, mit immer mindestens einem Ruhetag dazwischen
    - Beginne mit 3 x 25 min in der ersten Woche = 75 min
    - Steigere dann mit jeder Woche deine Gesamtlaufdauer um 5 min, Woche 2 also: 25/25/30 min = 80 min
    - Auf diese Weise versuchst du auf 45 bis 60 min zu kommen.
    - dabei wirst du mit der Zeit automatisch etwas schneller werden. Darüber hinaus keine Tempoexperimente

    So kommst du als Läufer zurück. Und wenn 45 bis 60 min Tageslaufdauer erreicht sind, kannst du in einen Lauf pro Woche Tempo einbauen. Auf diesem Weg, der sicher zwei, drei Monate dauern wird, solltest du Gewicht verlieren. Verlass dich nicht darauf, dass das alleine durchs Laufen passiert. Wie soll das gehen? Mit 80 min Laufen verbrennst du allenfalls 1.000 kcal pro Woche. Und 7.000 kcal etwa muss man mehr verbrauchen als aufnehmen, um nur ein Kilo Körpermasse abzuspecken. Laufen wird helfen, doch abnehmen wirst du nur, wenn du auch deine Ernährung umstellst. Weniger und anders essen.

    Was deine Schuhe angeht, so läufst du wahrscheinlich derzeit in den Schlappen, die du bereits im Schuhschrank stehen hattest. Ich rate dir dazu, dir neue Schuhe zu kaufen. Am besten anlässlich einer Beratung im Laufladen. Erkundige dich, wo du fachlich gut beraten werden kannst (bei Lauffreunden oder auch Laufvereinen in deiner Nähe). Es geht mir dabei weniger um dein Gewicht als solches. Das Kunststoffmaterial der Schuhe altert auch durch rumstehen. Gerade weil du mehr Pfunde auf die Waage bringst, solltest du das in neuen Schuhen tun. Außerdem sind neue Schuhe ein zusätzlicher Motivator!

    Alles Gute für deinen Anfang

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  24. #21
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    Danke Udo für deine ausführliche Antwort und die Zeit, die du dir genommen hast!

    Bzgl. deiner Tipps:

    Mir ist klar, dass Ernährung sehr wichtig ist und es ist ein ständiges Thema. Zugenommen habe ich mein Gewicht tatsächlich ausschließlich in der Zeit in der ich Antidepressiva genommen habe und das dafür unnormal schnell und viel. Seitdem ich diese - mit ärztlicher Begleitung - absetzen durfte, habe ich auch nicht weiter zugenommen. Eher marginal abgenommen und stagnire seither. Deswegen bin ich mir sicher, dass der fehlende Sport mir sehr helfen wird. Nichtsdestotrotz ist es gut, daran erinnert zu werden, auch an der Ernährung weiter zu arbeiten.

    Das ist für mich auch primär das frustrierende an der ganzen Sache, da ich nie Gewichtsprobleme hatte, es war bisher eher selbstverständlich sportlich und gut in Form zu sein. Quasi ein Selbstläufer.

    Deine Tipps mit dem sukzessiven steigern gefällt mir sehr gut. Ich hoffe, bald berichten zu können, dass es anschlägt. Morgen steht der nächste Versuch auf dem Plan. Vorher werde ich mir aber ein paar neue Schuhe holen. Zunächst ein Paar günstige -sofern die Qualität es hergibt - und die Teureren gönne ich mir als Belohnung für die ersten Erfolgserlebnisse!

    Danke nochmals für deine Zeit und die ausführliche Antwort!



    @ Dicke Wade: Das geht ja schon fast als philosophischer Aphorismus durch:

    "Der stärkste Muskel des Läufers ist der Kopf!"

    Den schreib ich mir hinter die Löffel!
    5 Km - 27:00 (04.10.2015, Köln)
    10 Km - 54:26 (04.10.2015, Köln)
    21,1 Km - 1:56:20 (04.10.2015, Köln)

    Ziele:

    Stand März 2020:

    Wieder 10 KM durchlaufen können!

  25. #22
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Falkinator Beitrag anzeigen
    Das ist für mich auch primär das frustrierende an der ganzen Sache, da ich nie Gewichtsprobleme hatte, es war bisher eher selbstverständlich sportlich und gut in Form zu sein. Quasi ein Selbstläufer.
    Hallo Falk, das wird schon wieder. Man darf nur keine Wunder erwarten und nicht dem irrigen Glauben anhängen Laufen alleine wird's schon richten mit dem Gewicht.

    Ich hatte mal eine Zeit lang eine monatlich erscheinende, nicht völlig unbekannte Laufzeitschrift abonniert (bis ich nach etwa zwei Jahren merkte, dass die das Rad ständig neu erfinden, auf dem ich rolle ...). In die Zeit meines Abos fiel eine Serie, die allmonatlich einen Läufer vorstellte, der mit immensem Übergewicht zu laufen begonnen hat und zum Zeitpunkt des Artikels mit jeweils asketischem Körper zu imponieren wusste. Auf dem Cover der Zeitschrift wurde gleichfalls allmonatlich auf diesen Artikel hingewiesen. Und stets dem Tenor nach mit: "Schlank durch Laufen". Wenn man dann den Artikel mit dem Werdegang - besser: Werdelauf - des Betreffenden las, stellte sich wiederum allmonatlich und ausnahmslos heraus, dass die Schlankgewordenen zugleich ihre Ernährung umgestellt hatten. Davon war auf dem Cover nie die Rede. Die Absicht war natürlich klar: Übergewichtige, dem Laufen nicht Abgeneigte, sollten durch die Schlagzeile zum Kauf des Heftes animiert werden. Ich ärgerte mich über diese Irreführung sehr. Sie war neben dem oben aufgeführten, der zweite wichtige Grund die Zeitschrift nicht mehr in die Hand zu nehmen ...

    Und noch eine Story: Wenn du so lange wie ich in diesem Forum Beiträge gelesen haben wirst, dann wirst auch du zahllose Hilfesuchende erlebt haben, die so gar nicht begreifen können, dass sie nicht abnehmen, obwohl sie doch nun schon ein, zwei, drei Monate laufen ... Dass es anfangs zu einer geringen Gewichtsreduktion kam, die dann aber stagniert. Oder - dann schwingt jeweils Panik mit im Posting -, dass der oder die Betroffene im Gegenteil sogar zugenommen hat. All diese Menschen verbindet, dass sie dem Irrglauben anhängen - entweder Kraft eigenen Nichtwissens oder, weil es ihnen irgendeine Dumpfbacke weismachte - man brauche nur ein bisschen zu joggen und schon purzeln die Pfunde.

    Mir geht es im Hinblick auf dich auch um Folgendes: Es ist nicht gut sich mehrere anspruchsvolle Ziele gleichzeitig zu setzen. Ein Wiedereinstieg als Läufer ist schon Herausforderung genug. Sich zugleich auch noch Druck mit Abnehmenmüssen zu erzeugen könnte aufkeimende Freude am Laufen neutralisieren. Wenn du erst mal wieder drin bist, deinen Rhythmus gefunden hast, Laufen die frühere Selbstverständlichkeit in deinem Leben wiedererlangt hat, dann wird es dir viel leichter fallen mit einer gewissen Radikalität auch deine Ernährung umzukrempeln.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  26. #23
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Der wichtigste Muskel des Läufers ist immer noch im Kopf!
    Bei vielen ist aber gerade der extrem verkümmert
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  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von U_d_o:

    dicke_Wade (07.03.2020)

  28. #24
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Bei vielen ist aber gerade der extrem verkümmert
    Selbst meiner leidet hin und wieder unter Muskelkater oder Zuckermangel Ist ja nicht so, das ich mich immer selbst an all die Ratschläge halte, die ich andern gebe

    Gruss Tommi




    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  29. #25
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    Wäre ja auch langweilig, wenn!

    Gestern Abend habe ich dann den zweiten Lauf hingelegt. Bin dieses Mal langsamer gestart und konnte immer schneller werden.

    Waren wieder knapp 30 Minuten.

    1.KM = 8:20 Min
    2.KM = 7:40 Min
    3.KM = 7:15 Min

    letzten 400 Meter = 6:35 Min

    Hab heute auch weniger "Wehwehchen" als nach dem ersten Lauf. Merke nur, dass einige Körperpartien anders reagieren als früher. Kann mich nicht erinnern im oder neben dem Schienbeinknochen "Muskelkater" zu spüren. Ist das eine Begleiterscheinung vom Mehrgewicht? Ansonsten fühle ich mich gut. Allein, dass ich mich beim Laufen gestern weiter von der Haustür weggetraut habe und nicht nur die 500 Meter Runde im Kreis gedreht bin ist für mich schön. Würde am liebsten heute wieder gehen, aber ich bleibe bei dem Rat immer einen Tag Pause zu lassen.

    @Udo

    Danke nochmals für die ausführliche Antowrt. Ich bin natürlich auch dabei, auf die Ernährung zu achten. Ich versuche mich am kleinsten Intervall des Teilfastens, sprich 10/14, das passt ganz gut mit meiner Arbeit überein. In ein paar Monaten wissen wir also mehr!

    "Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jot jejange"

    In diesem Sinne einen schönen Sonntag euch allen!
    5 Km - 27:00 (04.10.2015, Köln)
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