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  1. #1
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Standard Tempotraining auf dem Laufband?

    In Zeiten eingeschränkter Bewegungsfreiheit wollte ich mal in die Runde fragen ob jemand von euch gezielt Tempotraining auf dem Laufband macht?

    Ist ja eigentlich gar keine so blöde Idee, wenn man keine flache Strecke zur Verfügung hat z.B. und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass die Pace vorgegeben wird und man dann schon merkt wenn man hinten runter fällt

    Macht das jemand?
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  2. #2

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Macht das jemand?
    Gerade nicht, da Fitnessstudio zu hat, aber sonst: ja. Gibt glaube ich keine Tempoeinheit draußen, die ich nicht auch mal auf dem Laufband gemacht hätte (Intervalle, Fahrtspiele, Hügel, TDL, Crescendo). Was ist die Frage?

    Ein Tipp: am Ende von Intervallen die Geschwindigkeit manuell mit "111 Enter" eingeben. Also 5:24min/km, davon kann man dann weiter runterregeln mit Pfeiltaste. Das schafft man ohne große Konzentration und ist langsam genug.

    Und noch ein Tipp: Excelsheet mit km/h<->min/km anlegen.

  3. #3
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Was ist die Frage?
    Bin ja ein Bahnboy, darum ist ein Laufband nicht wirklich nötig. Aber ich hab mich gerade spontan gefragt ob Leute explizit ihre Tempoeinheiten auf dem Laufband machen obwohl sie sonst auf der Straße oder dem Wald unterwegs sind.
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  4. #4

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    Ist glaube das ist sehr individuell. Ich laufe ja auch ohne Corona Zeiten öfters auf dem Laufband.
    Meistens Dauerläufe 5:40-6:00 und dabei Fernsehen.

    Ganz gut geht es auch im 5er Schnitt, z.B. 5km @5:40 - 5km @5:00 - 5k @5:40.
    Habe auch Crescendoläufe gemacht 6:00 - 4:00 und dann alle 500 oder 1000 Meter das Tempo um 30 Sekunden verschärfen.

    Oder auch mal 400er Intervalle im 5er Renntempo oder einen Ticken schneller. Mache ich aber nicht so gerne.
    Wenn tatsächlich noch die Corona Ausgangssperre kommt wird aber das Training komplett auf das Laufband und Crosstrainer verlagert.
    Bin da ganz gut aufgestellt ;)

    Kenne andere Läufer die genau das schnelle Laufen auf dem Band lieben. Also Tempo üben welches man nicht noch "nicht ganz draufhat".
    Man wird beim Laufband ja "gezwungen" das Tempo mitzugehen.
    5000m: 19:54 | Mai 20 --- 7,33 km (Alsterrunde): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von emel:

    JoelH (18.03.2020)

  6. #5
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Ich habe leider keine Möglichkeit mehr, aber ich finde die Idee grundsätzlich gut, wenn man so etwas wie 30s-VO2max-Intervalle macht. Auf der Bahn sind die meist schon vorbei, bevor man die richtige Pace getroffen hat, aber auf dem Laufband sollte das gut funktionieren, wenn man in der 30s-Pause abspringt.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  7. #6

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Bin ja ein Bahnboy, darum ist ein Laufband nicht wirklich nötig. Aber ich hab mich gerade spontan gefragt ob Leute explizit ihre Tempoeinheiten auf dem Laufband machen obwohl sie sonst auf der Straße oder dem Wald unterwegs sind.
    Wenn "sonst" sich auf Corona bezieht, da kann ich nichts zu sagen.

    Ich hab Tempotraining auf dem Laufband aus vier Gründen gemacht:

    1) Wetter
    2) Lichtverhältnisse
    3) private Umstände -> Frau geht ins Fitnessstudio und ich komme mit und mache dann halt mein Lauftraining gleichzeitig.
    4) gezielte Einheiten, zum Beispiel Hügelintervalle, die ich draußen nicht so gut hinbekomme

  8. #7
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Wenn "sonst" sich auf Corona bezieht, da kann ich nichts zu sagen.
    Nein, es bezog sich auf die weiteren Trainingsarten wie Regenerations-, Dauer-, Trail- oder Waldlauf.

    Also im Prinzip bewusste Nutzung des Laufbands anstatt der Bahn.
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  9. #8
    Avatar von arnejo
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    Ich finde das Laufband-'laufen' erheblich anstrengender als das richtige laufen draussen. Meine normalen Intervalle von der Bahn könnte ich vom Tempo her nie und nimmer auf dem Laufband durchziehen.
    Ich nutze es manchmal bei arg schlechtem Wetter, nach einer Verletzung oder für Bergläufe.

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von arnejo:

    JoelH (18.03.2020)

  11. #9

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Also im Prinzip bewusste Nutzung des Laufbands anstatt der Bahn.
    Für mich sind es halt die praktischen Vorteile wie oben beschrieben.

    Rein vom Training her mag ich es, wenn das Tempo vorgegeben ist. Gerade bei so Sachen wie Crescendo oder sehr schnellen Intervallen finde ich das motivierend, noch mal das Letzte zu geben. Was arnejo auch schreibt ist sicher ein Faktor, nicht besonders gut zu bemessen, aber ich finde Einheiten auf dem Laufband auch anstrengender. Wieviel das in Trainingseffekt ausmacht? Keine Ahnung.

    Ob die Tartanbahn gegenüber einem Laufband gesundheitlich Vor- oder Nachteile hat, kann ich nicht sagen. Desweiteren ist die Belastung der Beine auf der Bahn unterschiedlich, das ist auch nicht so günstig, wenn man die Laufrichtung nicht ab und an dreht. Ein Faktor ist die Wetterunabhängigkeit bei sehr kaltem Wetter. Ich hab mir bei sowas mal eine üble Zerrung im Oberschenkel eingelaufen. Das passiert natürlich bei 25 Grad im Fitnessstudio eher nicht so.

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von NME:

    arnejo (18.03.2020), JoelH (18.03.2020)

  13. #10
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Dafür haben wir "Knippi's Ball Losing Lane"* auf Märkische Allee, 1000 m, maßbandvermessen, mit 50-m-Markierungen. Zu Beginn "immer" 300 m Tempotreffen, danach zum Start zurücktraben und dann wird es "ernst" .

    *Diese Bezeichnung natürlich nur in Abwesenheit von Sportkameradinnen - obwohl, sorry, der C. kann es oft nicht lassen .

    Knippi
    Zuletzt überarbeitet von hardlooper (18.03.2020 um 13:40 Uhr)

  14. #11

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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Ich habe leider keine Möglichkeit mehr, aber ich finde die Idee grundsätzlich gut, wenn man so etwas wie 30s-VO2max-Intervalle macht.
    Ist 30 Sekunden nicht zu kurz für VO2max Intervalle?
    Ich dacht man braucht schon 2 Minuten um in den VO2Max Bereich zu kommen.

    Bei 30 Sek. bräuchte man dann sehr viele Wiederholungen und kurze Pausen.
    5000m: 19:54 | Mai 20 --- 7,33 km (Alsterrunde): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  15. #12
    Avatar von SunGun
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    Aus diesem Grund werden 30 Wdh, mit 30 s Anstrengung und 30 s Pause gemacht.
    Am Anfang leicht, zum Ende hin schwer.
    Dazu kommt, wenn du 15 - 20 Wdh gemacht hast, hast du trainingstechnisch noch lange nicht die Hälfte geschafft.
    Durch die kurze Pause befindest du dich in den späteren Wdh fast durchgehend in deinem Vo2 Bereich

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von SunGun:

    JoelH (19.03.2020)

  17. #13
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Bin ja ein Bahnboy, darum ist ein Laufband nicht wirklich nötig. Aber ich hab mich gerade spontan gefragt ob Leute explizit ihre Tempoeinheiten auf dem Laufband machen obwohl sie sonst auf der Straße oder dem Wald unterwegs sind.
    Ich musste das eine ganze Zeit nutzen als ich in London und Singapore gearbeitet hatte. Das ist zwar todlangweilig, hat aber auch viele Vorteile.

    Gerade beim Tempotraining hast Du ein sehr hilfreiches Feedback, welcher Laufstil welche Anstrengung erfordert. Da das Tempo ja vorgegeben ist, erlebt man da so manche Überraschung. Man kann da schön variieren und so sein Laufrepertoire deutlich erweitern.

    Man muss nur irgendwie mit der Langeweile klar kommen. Da helfen am besten Musik und immer wieder Abwechslung. Gerade beim Tempotraining hat man aber auch genau das. Man arbeitet sich von Satz zu Satz und dann ist es vorbei. Das finde ich mental viel leichter als Dauerläufe. Diese bin ich auf dem Laufband auch immer mit Veränderung gelaufen. Typisch waren 3km locker, 5km MRT, 2km HMRT, 3km locker. So ging die Zeit auch vorbei.

    Es ist auf jeden Fall lohnenswert, daß man es mal ausprobiert. Dafür ist aber gerade eine schlechte Zeit. Man müsste ja gleich kaufen. Aber wenn der Platz da ist, wäre das eine Überlegung wert.

    Aber dennoch Hand aufs Herz. Laufen auf dem Laufband ist schon öde. Dafür steigt die Vorfreude auf die Einheiten draußen.
    nix is fix

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    JoelH (19.03.2020)

  19. #14
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Dafür ist aber gerade eine schlechte Zeit. Man müsste ja gleich kaufen. Aber wenn der Platz da ist, wäre das eine Überlegung wert.
    Habe heute eine Bestellung auf den Weg gebracht - ich hoffe nur das Teil ist da bevor die Ausgangssperre kommt...
    Schon bekloppt was man alles so macht...🤦

  20. #15
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von emel Beitrag anzeigen
    Bei 30 Sek. bräuchte man dann sehr viele Wiederholungen und kurze Pausen.
    Die Trainingseinheit (30x30s mit 30s Pause) wurde von der französischen Wissenschaftlerin Veronique Billat untersucht und scheint beim VO2max-Training so etwas wie der "Holy Grail" zu sein. Wichtig ist - wie SunGun schon geschrieben hat - auch wirklich die 30 Wiederholungen zu machen (auch keine Pinkelpause o.ä.). Wenn du die Einheit richtig machst. liegst du anschließend auf der Bahn bzw. fällst vom Laufband.

    So etwas geht auf dem Laufband natürlich wesentlich einfacher als auf der Bahn. Man kann stattdessen natürlich auch 6x3min mit 3 min Pause in etwa im selben Tempo an der VO2max machen. Da ist es dann deutlich einfacher, auch auf der Bahn das richtige Tempo zu treffen.

    Ein weiterer Vorteil vom Laufband ist meiner Meinung nach, dass man mit entsprechender Steigung laufen kann. Man läuft langsamer (bei gleicher Leistung), was Gelenke und Sehnen schont, aber gleichzeitig Kraft und Kniehub schult.
    VG Frank

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  21. #16
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von arnejo Beitrag anzeigen
    Ich finde das Laufband-'laufen' erheblich anstrengender als das richtige laufen draussen. Meine normalen Intervalle von der Bahn könnte ich vom Tempo her nie und nimmer auf dem Laufband durchziehen.
    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Was arnejo auch schreibt ist sicher ein Faktor, nicht besonders gut zu bemessen, aber ich finde Einheiten auf dem Laufband auch anstrengender.
    Mag das eventuell daran liegen, dass man dem Tempodiktat des Geräts unterworfen ist. Denn auch wenn man denkt man läuft gleichmäßig, so ist man doch meist leicht schwankend unterwegs, was das Tempo betrifft Da hat man Momente wo man kurz ausschnauft um dann mit einem kleinen Zwischenhoch die verlorene Zeit wieder ein zu holen. Des Weiteren laufen viele zu schnell los und trudeln dann auch mal aus. Das funktioniert ja auf dem Laufband nicht.
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  22. #17

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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Die Trainingseinheit (30x30s mit 30s Pause) wurde von der französischen Wissenschaftlerin Veronique Billat untersucht und scheint beim VO2max-Training so etwas wie der "Holy Grail" zu sein. Wichtig ist - wie SunGun schon geschrieben hat - auch wirklich die 30 Wiederholungen zu machen (auch keine Pinkelpause o.ä.). Wenn du die Einheit richtig machst. liegst du anschließend auf der Bahn bzw. fällst vom Laufband.

    So etwas geht auf dem Laufband natürlich wesentlich einfacher als auf der Bahn. Man kann stattdessen natürlich auch 6x3min mit 3 min Pause in etwa im selben Tempo an der VO2max machen. Da ist es dann deutlich einfacher, auch auf der Bahn das richtige Tempo zu treffen.

    Ein weiterer Vorteil vom Laufband ist meiner Meinung nach, dass man mit entsprechender Steigung laufen kann. Man läuft langsamer (bei gleicher Leistung), was Gelenke und Sehnen schont, aber gleichzeitig Kraft und Kniehub schult.

    Ok. Google ist auf deiner Seite
    Wieder was gelernt und dann weiß ich schon was demnächst bei mir ansteht. Bin da schon heiß drauf aber heute geht nicht.
    Hab gestern schon 5x800 + 5x200 vorgelegt, da mach ich heute einen Dauerlauf.

    Noch ein paar praktische Überlegungen:
    Mein 1500 Meter Tempo ist ca. 3:40 (16,36kmh) aber wie stelle ich mein Laufband ein? Laufband zeigt immer etwas schneller an als Stryd.
    Aber für einen ersten Versuch starte ich mit 16,2 oder 16,4 kmh. Dann noch die (Trab)Pausen.

    Soweit ich jetzt gelesen habe soll man dazwischen traben. Muss mal sehen ob ich das Laufband auf 30/30 programmieren kann, sobei ich die Ramp-Up/Ramp-Downs nicht mag, da ja auch nur ca. 15 Sek im eingestellten Tempo bleiben.

    Ich würd das Laufband lieber im Tempo durchlaufen lassen. Mit Stehpausen ist das dann aber wieder ein ganz anderes Training, richtig?
    Alternativ ein wenig "auf der Stelle Joggen" und dann wieder aufs Laufband?
    5000m: 19:54 | Mai 20 --- 7,33 km (Alsterrunde): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
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  23. #18
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Mag das eventuell daran liegen, dass man dem Tempodiktat des Geräts unterworfen ist. Denn auch wenn man denkt man läuft gleichmäßig, so ist man doch meist leicht schwankend unterwegs, was das Tempo betrifft Da hat man Momente wo man kurz ausschnauft um dann mit einem kleinen Zwischenhoch die verlorene Zeit wieder ein zu holen. Des Weiteren laufen viele zu schnell los und trudeln dann auch mal aus. Das funktioniert ja auf dem Laufband nicht.
    Ich vermute, dass ich auf einem Laufband ganz anders laufe als üblich.
    Nach dem ich bei der Leistungsdiagnostik 18 Minuten auf dem Laufband war, hatte ich 3 Tage Muskelkater!
    Muskelkater hatte ich im gesamten Jahr zuvor auf Bahn, Strasse, Wald und Trail nicht ein einziges mal.

    Vielleicht muss man sich erst daran gewöhnen auf einem Laufband zu laufen, aber ich bin froh, dass ich immer eine Möglichkeit habe im freien zu laufen.

    Wenn ich je daran gedacht habe mir ein Laufband anzuschaffen, spätestens seit der Leistungsdiagnostik ist der Wunsch gestrichen.

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    JoelH (19.03.2020)

  25. #19
    Avatar von Spiridon08
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Mag das eventuell daran liegen, dass man dem Tempodiktat des Geräts unterworfen ist. Denn auch wenn man denkt man läuft gleichmäßig, so ist man doch meist leicht schwankend unterwegs, was das Tempo betrifft Da hat man Momente wo man kurz ausschnauft um dann mit einem kleinen Zwischenhoch die verlorene Zeit wieder ein zu holen. Des Weiteren laufen viele zu schnell los und trudeln dann auch mal aus. Das funktioniert ja auf dem Laufband nicht.
    Ja, das sehe ich auch so. Man muss sich nicht weniger konzentrieren als draußen. Ich bin zwar überhaupt kein Experte für‘s Laufband, weil ich das erst zwei Mal während eines Hotelaufenthalts im Allgäu ausprobiert habe, aber nach dieser Erfahrung auf einem hochwertigen, modernen Laufband würde ich gerade sagen, dass kurze, schnelle Einheiten gut fürs Laufband geeignet sind. Intervalle habe ich nicht probiert, aber TDL z.B. 8km im HMRT fand ich toll, weil du tatsächlich diese ständige Tempovorgabe hast. Auch Läufe mit Endbeschleunigung gehen gut, einfach das Tempo mit dem Hebel anheben. Alles was länger ist als eine Stunde, ist wohl arg langweilig. Mir fehlte v.a. auch der Gegenwind, dies ist unangenehm, wenn du viel schwitzt. Ich war schockiert, wie lange ich das Laufband nach dem Training säubern musste, obwohl es in einem angenehm klimatisierten Raum stand . Aber es reizt mich auch, v.a. für TDL, weil die sind auf der Bahn auch langweilig (weswegen ich die aktuell im hügeligen Gelände mache, was natürlich auch wieder seine trainingstechnischen Vorteile hat).
    10km: 36:16 (CPC Loop den Haag 2020)
    HM: 1:20:52 (Route du Vin 2019, Remich)
    M: 2:56:50 (Bienwaldmarathon 2019)

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    JoelH (19.03.2020)

  27. #20
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von emel Beitrag anzeigen
    Mein 1500 Meter Tempo ist ca. 3:40 (16,36kmh) aber wie stelle ich mein Laufband ein?
    Auf die letzte Nachkommastelle kommt es sicher nicht an, zumal du wahrscheinlich auch deine VO2max nicht exakt kennst. Die verändert sich außerdem mit jedem Training.

    Zitat Zitat von emel Beitrag anzeigen
    Soweit ich jetzt gelesen habe soll man dazwischen traben.
    Das funktioniert auf dem Laufband nicht. Du musst letztlich für die Pause abspringen und dann wieder aufspringen. Das ist aber völlig OK. Das gilt auch für 800m-Intervalle. Ob du trabst, gehst oder stehen bleibst, macht für den Trainingseffekt keinen wirklichen Unterschied.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
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  28. #21

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Mag das eventuell daran liegen, dass man dem Tempodiktat des Geräts unterworfen ist. Denn auch wenn man denkt man läuft gleichmäßig, so ist man doch meist leicht schwankend unterwegs, was das Tempo betrifft Da hat man Momente wo man kurz ausschnauft um dann mit einem kleinen Zwischenhoch die verlorene Zeit wieder ein zu holen. Des Weiteren laufen viele zu schnell los und trudeln dann auch mal aus. Das funktioniert ja auf dem Laufband nicht.
    Das ist sicher ein Aspekt. Ein anderer ist wahrscheinlich die fehlende Kühlung und generell die höhere Umgebungstemperatur (ok, nicht im Hochsommer).

  29. #22

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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Das funktioniert auf dem Laufband nicht. Du musst letztlich für die Pause abspringen und dann wieder aufspringen. Das ist aber völlig OK.
    Solche Manöver habe ich noch nie gemacht und die würden bei mir auch schiefgehen.

    Kann nur meinen Tipp wiederholen: 1*1*1*ENTER*Pfeiltaste. Damit konnte ich von 3:15er Pace Intervallen immer gut auf 5:24er Pace abbremsen.

    Billats auf dem Laufband finde ich allerdings grenzwertig, das erfordert schon sehr viel Konzentration, da man ständig am Pegeln der Geschwindigkeit ist. Drücke meistens 5 Sekunden vor Intervallstart/Ende auf die nächste Geschwindigkeit damit das Band dann beim Start auf der gewünschten Geschwindigkeit ist und das ist schon sehr hektisch. Minutenintervalle finde ich da besser.

  30. #23
    Avatar von Rauchzeichen
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    ... 3:15er Pace Intervallen immer gut auf 5:24er Pace abbremsen...
    Tschuligom, dass ich deinen Beitrag sinnenststellend zitiere:

    Um eine 3:15er Pace zu laufen, braucht man schon ein ordentliches Laufband.
    Selbst wenn das Band 16 - 20km/h schaffen sollte, dann muss das Teil auch breit und lang genug sein, damit man noch vernünftig laufen kann.

  31. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rauchzeichen:

    JoelH (19.03.2020), NME (19.03.2020)

  32. #24

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    Ich mache fast alle schnellen Tempoeinheiten auf dem Laufband. Früher im Fitness-Studio, jetzt im Keller. Meine Lieblingseinheit ist 3x13x30+15. D.h. 30-Sekunden-Intervalle mit je 15 Sekunden Pause, davon 13 Stück, danach 3 Minuten traben (bei 10 km/h). Das ganze drei mal, also insgesamt 39x30 Sekunden. In eine Pace rechne ich das ganze gar nicht um. Angefangen habe ich mit 17 km/h, inzwischen bin ich bei etwas über 20 km/h, bei gleichem Puls! Der Fortschritt zählt für mich. Eine Zeit lang lief ich das auf der Bahn, aber die äusseren Einflüsse (vorallem Wind oder wenn die Innenbahn belegt war) haben mich zu sehr genervt. Muskelkater bekomme ich sogar, wenn ich mal auf einem anders aufgebauten Laufband laufe. Andere Dämpfung -> andere Muskeln -> Muskelkater.

  33. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von hugo790:

    JoelH (19.03.2020)

  34. #25
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von NME Beitrag anzeigen
    Solche Manöver habe ich noch nie gemacht und die würden bei mir auch schiefgehen.
    Wenn du dir das Abspringen auf dem Laufband nicht zutraust (sollte man natürlich schon erstmal bei langsameren Tempo üben), kannst du das auch auf der Radrolle trainieren. Es geht ja um Anpassungen des HKS, dem ist erstmal egal, ob der Reiz vom Laufen oder Radfahren kommt.

    Grundsätzlich kann man natürlich auch 15x1min bei 100% VO2max mit 45s-1min Pause machen, wenn das einfacher ist.

    @hugo790: Das sind die Rønnestad-Intervalle, die läuft man aber eher bei 110% VO2max, aber auch richtig gut! Ich nehme an, du springst auch für die 15s ab.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

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