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  1. #1

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    Standard Alternativen zum Lauftraining?

    Hi, ich laufe nun seit knapp 2 Jahren 3x die Woche und schaffte bis Ende 2019 10 Km in 1h. Damit ist allerdings seit Januar Schluss, da ich seitdem immer wieder Probleme mit der Muskulatur in den Unterschenkel habe. Zum einen scheinen sich die Muskeln nicht mehr richtig zu entspannen und zum anderen scheint es, dass beide Achillessehnen überbelastet sind.
    Lange Rede kurzer Sinn, richtig Laufen geht vor erst nicht mehr. Daher meine Frage, was könnte ich alternativ als Training machen? Bzw. was macht ihr zusätzlich zum Laufen?

    Mein Ziel war (und ist immer noch) nächstes Jahr (2021) an einem Volkstriathlon teilzunehmen, und auf einen Halbmarathon hätte ich eigentlich auch Lust.
    Ich würde gerne zumindest die Oberschenkel trainieren um nicht zu viel an Leistung und Muskulatur während der Ruhephase zu verlieren.

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Wie sieht es denn mit Dehnen aus? Mit Massagen und/oder Blackroll? Kann doch nicht sein, dass du mit deinen vergleichsweise geringen Distanzen deine Muskulatur dermaßen kaputt machst, dass du gar nicht mehr laufen kannst.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #3

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    Danke für deine Antwort

    Von Massagen habe ich leider keine Ahnung und aufgrund der Virusproblematik haben viele Physiotherapeuten geschlossen.
    Da ich Dehnen nicht besonders mag bzw. ich nicht weiss wie man es richtig macht, habe ich es immer weggelassen - im Nachhinein ist man immer schlauer ...
    Gibt es Dehnübungen die jetzt noch helfen könnten ohne die Unterschenkel noch weiter zu reizen?

  4. #4
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Gurgele mal "Dehnung der Waden". Da findest du jede Menge

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  5. #5
    Avatar von Wiedehopf
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    Also Momentan geht doch fast nichts mehr, außer Laufen, Fahrrad, Inline-Skating, Tretroller...

    Tretroller knallt ganz schön... Ich habe es als Kind gehasst. 10 Minuten und ich war platt. :-D

    Wie lange musst/willst du pausieren. Wegen Corona und Profi-Fußball gab es ein Interview mit einem Sportart. 3 Wochen Pause wären kein Problem. Aber der 4. Woche gibt es Leistungsverlust.

  6. #6
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Frl. Reise,

    in deinem Eingangsbeitrag erkennt man eine ziemliche Ratlosigkeit. Und die wird durch die gegenwärtige Situation verschärft. Erstens hinsichtlich alternativ möglichen Sports, als auch - was viel wichtiger wäre - einer Initiative bzw. "Offensive", um die offensichtlich fehlende Robustheit deines Bewegungsapparates zu schulen. Alternativ kannst du derzeit natürlich Radfahren oder jedes andere "Vehikel", mit dem man sich bewegen kann draußen - solo - nutzen. Jede Disziplin ist sinnvoll, weil alle deine Beine zumindest teilweise entlasten bzw. in anderer Weise fordern. Die größtmögliche Entlastung bringt Radfahren, weil deine Beine dabei das Körpergewicht nicht mehr tragen müssen. Radfahren trainiert deine Oberschenkel, aber natürlich in anderer Weise als das fürs Laufen erforderlich ist. Der Muskelerhalt ist gegeben, allerdings nützt er dir nichts, wenn du wieder mit dem Laufen anfängst. Was man bei alternativem Ausdauertraining auf andere Disziplinen übertragen bzw. für diese bewahren kann ist ein Teil der Ausdauer.

    Damit weichst du deinem eigentlichen Problem aber aus. Wenn durchs Laufen bei sinnvoller Steigerung der Anforderungen irgendwann Beschwerden auftreten, dann kann man diesen Umstand von zwei Seiten aus betrachten. Die erste ist die reflexhaft und gewissermaßen von Natur aus von uns eingenommene: "Meine Beine (oder was auch immer davon) tun weh, weil ich mich überlastet habe". Das stimmt zu 100%, schon allein deshalb, weil die Schmerzen nicht eingetreten wären, würde man nicht laufen. Und dieser Ansatz ich auch wichtig, weil es selbstverständlich passieren kann, dass man sich punktuell übernimmt oder dass durch ein (vielleicht nicht mal bemerktes ) Ereignis (wie leichtes Umknicken) Beschwerden entstehen. Erfahrene Läufer (= Erfahrung mit dem eigenen Körper beim Laufen) reagieren darauf mit einer Laufpause bis die Beschwerden abgeklungen sind oder/und reduzieren die Belastung (mehr/längere Laufpausen oder geringerer Wochenumfang, je nachdem).

    Beschwerden können aber auch bei relativ geringer Belastung neu auftreten und sich der eben beschriebenen Methodik entziehen. Das heißt: Sobald das Lauftraining wieder einsetzt, melden sich auch die Schmerzen zurück. In so einem Fall spätestens sollte man die "Sache" von einer anderen Warte aus betrachten: Vielleicht ist mein Bewegungsapparat in seinem bestehenden orthopädischen "Rüstzustand" nicht widerstandsfähig genug für mein Lauftraining? Vielleicht muss ich ihn besser darauf vorbereiten?

    Die Frage ist natürlich: Wie kann man sich auf Lauftraining orthopädisch vorbereiten? Die Antwort ist einfach, doch gegenwärtig nicht so leicht umzusetzen. Nötig ist eine umfassende muskuläre Schulung, um zu schwache Muskelpartien zu stärken und ggf. bestehene Ungleichgewichte im Bewegungsapparat zu beseitigen. Das geht natürlich am besten in einem Fitnesscenter mit Krafttraining. Nur haben die momentan geschlossen.

    Wenn du Probleme mit den Waden hast, dann heißt das nur eines: Dass du den Schmerz dort spürst. Das heißt nicht, dass dein Problem oder deine Probleme in den Waden "sitzen" muss. Das Nervensystem ist ein Meister darin Defizite in bestimmten Körperpartien auszugleichen, indem es andere Körperbereiche Mehrarbeit verrichten lässt. Das geschieht unbemerkt und ist vom betreffenden Läufer auch nicht steuerbar. Es könnte also sein, dass deine Waden+A-Sehnen deshalb schmerzen, weil sie die Arbeit anderer Körperpartien teilweise mit übernehmen.

    Eine sinnvolle Vorgehensweise wäre diese: Bewegungsanalyse oder Sportarzt aufsuchen, Befund abwarten, Krafttraining aufnehmen nach Weisung. Sollten auch Muskelverkürzungen zu deinen Problemen beitragen - die auch nicht unbedingt in den Waden beheimatet sein müssen -, dann wäre auch nach Weisung zu dehnen wichtig.

    Mein Rat: Radfahren bis das Virus uns wieder frei leben lässt, dann zum Arzt und eine fundierte Körperschulung (vor allem Kräftigung) einleiten.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
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  7. #7

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    Standard

    Hallo Udo,

    danke für die ausführliche Antwort. Ich hatte das Glück, dass ich einen Physiotherapeuten getroffen habe. Er würde eher auf eine schlechte Durchblutung tippen und gab mir den Rat zu einem Spezialisten zu gehen. Das ist im Augenblick nur leider eher schwierig.

    Ich mache schon seit knapp 4 Wochen Laufpause und es ist schon besser geworden bzw. die Muskeln in den Unterschenkeln entspannen sich immer weiter.
    Ich besorge mir morgen ein Fahrrad und fange dann erstmal mit Radfahren und langen Spaziergängen an. Wenn das nach 1-2 Wochen schmerzfrei bleiben sollte, würde ich wieder mit dem Laufen anfangen. Ich hatte mir überlegt wie folgt anzufangen: 3x 3 KM/Woche in der ersten beiden Wochen und dann langsam jede Woche um 1KM mehr steigern. Oder ist das ein zu ehrgeiziger Plan?

    Hat jemand von euch Erfahrung mit der sogenannten Knobloch Methode?

    Viele Grüße und bleibt gesund

  8. #8
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Frl. Reise,

    wozu ich dir rate, habe ich dir geschrieben. Den "Tipp" deines Physiotherapeuten möchte ich nicht in Frage stellen, immerhin hatte er die Möglichkeit dich "anzufassen" und deine Probleme womöglich zu "spüren". Was du eingangs geschrieben hast, führte mich jedoch zu anderen Schlussfolgerungen.

    Ob 3x3 zum Wiederbeginn angemessen ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht wäre es besser anfangs nur einen Lauf pro Woche zu machen und den Rest des Ausdauertrainings eine Weile auf dem Rad zu verbringen. Schwer einzuschätzen.

    Alles Gute

    Gruß Udo
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  9. #9
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von Frl.Reise Beitrag anzeigen
    Hat jemand von euch Erfahrung mit der sogenannten Knobloch Methode?
    Hier in diesem Forum war vor Jahren ein User
    https://forum.runnersworld.de/forum/...-Dr-K-Knobloch
    aktiv.

    Wenn der das ist, den Du meinst: schau, was der so geschrieben hat und in die Themen, in denen das der Fall war. Vielleicht ist etwas für Dich dabei.

    Knippi

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