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  1. #26
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Wiedehopf Beitrag anzeigen
    Ja, sorry... Ich habe vergessen, dass dieses Forum mit euch beiden zwei der besten Dr. med.'s in DE vorweisen kann. Fachgebiet je nach Bedarf

    Wenn jeder hier nach zwei Wochen Pause wieder von 0 anfangen müsste, dann würde vermutlich niemand mehr Laufen. Da muss schon etwas mehr vorliegen. In der aktuellen Lage ist eine symptomefreie Corona-Infektion nicht das unwahrscheinlichste. Und über die Langzeitfolgen spekuliert aktuell die Fachwelt, nicht ich...



    Okay, das habe ich überlesen... Zustimmung
    Man! Dem haben die Beine versagt, nicht die Lunge! Lies doch wenigstens mal halbwegs, was einer schreibt, bevor du auch nur an eine Antwort denkst!

    Wer hat hier denn ne Krankheit raus gehauen?


  2. #27
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Haben die Beine versagt? Ich dachte sie blockieren? Das kann auch was psychisches sein. Tumor im Kopf warum nicht?

  3. #28

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    Zitat Zitat von kkb Beitrag anzeigen
    Meine Beine können einfach nicht mehr, sie blockieren und ich fange auch an schneller zu atmen, bis ich stehen bleiben muss. Schmerzen haben ich allerdings keine.
    Beide Beine das gleiche Gefühl oder nur das mit dem verletzten Nerv?

  4. #29

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Also versagende Beine nach einem Kilometer durch eine zweiwöchige Pause ist schon sehr seltsam Ich hatte ja schon viele Laufpausen im Läuferleben. Bis hin zu mehrmonatigen. Versagt haben meine Beine aber nie, waren einfach nur früher müde. Nach ner Gehpause lief es wieder ne Weile usw.
    Ich hatte einen knapp 2 wöchigen Urlaub letzten Sommer ohne zu laufen überstanden. Nachdem ich zurückkam hatte ich exakt die gleiche Zeit wie vor dem Urlaub erreicht. Ohne zusätzliche Anstrengung. Deshalb kommt mir das selbst sehr komisch vor.

    Jetzt allerdings muss ich kurze Gehpausen machen, sonst schaffe ich die Strecke leider nicht.

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Mach einfach ein paar Läufe und schau, ob dich da was ändert.
    Ja das werde ich mir nach ein paar Läufen anschauen, ob es besser geworden ist.
    Bis jetzt ist es nach dem 2. Mal sogar schlechter geworden, morgen ist wieder mein Lauftag, schauen wir mal ob es morgen besser ist.

  5. #30

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Inwiefern?

    Muss man dir alles aus der Nase ziehen? Lege bitte alle Informationen so Detailreich als möglich auf den Tisch.

    Wenn ich jetzt schreibe mein Reifen blockiert. An was liegt das dann deiner Meinung?

    Mir fallen ad hoc drei Möglickkeiten ein
    - Handbremse zu
    - Getreibe kaputt
    - Reifen geplatzt

    Was meinst du wie das bei einem "blockierenden" Bein ist?
    Wenn ich anfange zu Laufen, fängt es nach 500 Metern an wahnsinnig schwer zu werden, als müsste ich zusätzliches Gewicht hinterherziehen. Meine Beine sagen einfach es geht nicht mehr, auch wenn ich versuche nach vorne zu pressen und mir mehr Druck zu machen. Wenn ich weiterlaufe dann knicken meine Beine ein und ich komme nicht mehr vorwärts. Hoffe ich konnte es diesmal etwas Genauer rüberbringen.

    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Meine Beine "blockieren" wenn sie übersäuert sind, wenn das Laktat schreit. Ich hatte es aber auch schon bei meinem Ultra, dass sich die Oberschenkel anfühlten als ob es Helium-Ballons wären und einfach aufgingen wie Hefeteig. Und das sind nur zwei Möglichkeiten. Sollen wir die jetzt alle abklappern ob der fehlenden Details?
    So fühlen sich meine Beine jedoch nicht an. Augenscheinlich kann ich den Hefezustand auch ausschließen. Ich habe durch das tägliche Laufen relativ dünne Beine bekommen. Hab mir sagen lassen, dass es normal sei, wenn man täglich laufen geht.

  6. #31

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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Wie oft hast Du den schon nach Deiner Zwangspause versucht wieder zu Laufen?
    Morgen wäre der 3. Tag. Also bis jetzt 2 Mal. Wobei das 2. Mal wesentlich schlechter verlief, als das erste Mal.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Vielleicht hattest Du einfach bloß einen "Scheißtag", hattest einen unbemerkten Infekt oder ...
    Das mit dem Scheißtag eher unwahrschleich, da auch an meinen schlechtesten Tagen nie wirkliche Probleme hatte.
    Einen Infekt könnte man in dieser Zeit nicht ausschließen, das könnte auch durchaus sein.
    Körperlich fit fühle ich mich, an meiner Motivation kann es allerdings auch nicht liegen.

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Wenn Du schon öfters hintereinander bei 1km gescheitert ist, dann würde ich mal bei Deinem Arzt vorsprechen.
    Wenn es eine einmalige Situation oder bloß eine Woche war, dann einfach weiter versuchen, schlechte Tage gibts, die gehen vorbei.
    Ich würde mir das eine Woche, vielleicht zwei, anschauen, sollte es wirklich keine Besserung geben, würde ich schon den Arzt aufsuchen.
    Hoffe es sind unbewusst schlechte Tage, dass ich mich nur wieder einfinden muss. Danke dir!

    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Ich hatte es auch schon, dass mir der 1. Km unheimlich schwer fiel und nach dem durchbeissen liefen die weiteren 15 km wie von selbst.
    Also vielleicht lockerer einlaufen und langsam beginnen.
    Wenn ich mir vorstelle, dass ich in dem Zustand weitere 15km laufen müsste, puh. Aber da muss man durch.
    Langsam hatte ich es am 2. Lauftag auch versucht, ging ebenfalls nicht. Dachte mir ich laufen einfach sehr langsam um Kraft zu schöpfen, selbst das ist nicht machbar gewesen.
    Nach einer 20 sekündigen Gehpause, geht es allerdings wieder. Bis ich wieder an diesen Punkt komme, wo sich die Beine dagegen wehren.

  7. #32

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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Hallo kkb,

    in zwei Wochen verliert man Ausdauer. Manche mehr, andere weniger. Mit welchem Tempo ist wie vieles an/in uns auch genetisch festgelegt. Bei mir ging die Ausdauer schon immer rasant in die Knie, wenn ich pausieren musste. Allerdings habe ich noch nie von jemandem gehört oder gelesen, der binnen so kurzer Zeit von seiner Fähigkeit aerob - also langsam - zu laufen so beträchtlich einbüßte.

    Vielleicht ist das trotz allem "normal", vielleicht nicht. Es bringt aber nichts aus der Ferne zu spekulieren. Falls sich das Phänomen mehrfach im Trainingsversuch wiederholt und sich keine rasche Besserung (=Ausdauerzuwachs) einstellt, dann solltest du dich einem Sportarzt gezielt mit diesem Ausdauerverlust vorstellen.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    Ich danke dir für den Beitrag. Werde ich definitiv in Erwägung ziehen!
    Ich bin ja noch nicht solange dabei, dachte mir vielleicht hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht die den Ausdauerschwund vielleicht erklären könnte. Einen leichten Schwund der Ausdauer würde ich noch nachvollziehen können, aber gefühlt alles, eher dann doch nicht. :/

  8. #33

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    Zitat Zitat von heikchen007 Beitrag anzeigen
    Jetzt mal Butter bei die Fische: du bist vor der Zwangspause alle 2 Tage 3,5 km in 20 Minuten gelaufen. Was soll sich denn mit dem wenigen Training für eine Ausdauer aufgebaut haben?
    Zusammengefasst bin ich in den cirka 1 1/2 Jahren
    925km ( 8800 Höhenmeter insgesamt) gelaufen. Falls diese Information etwas bringen sollte.
    1 Jahr lang bin ich allerdings jeden Tag gelaufen.

    Zwischendurch hatte ich auch Intervalläufe in Form Pendelläufe 8x350 Meter(Sprints) Also 1km warmlaufen, Pendellauf, 1km wieder auslaufen.

    Ich habe mir ja durch diese Läufe eine gewisse Grundausdauer aufgebaut, die es mir ermöglicht hat das zu laufen, was ich ohnehin immer gelaufen bin. Selbst nach einer 2 wöchigen Pause im letzten Sommer, hat meine Ausdauer nicht im geringsten darunter gelitten.

    Für mich ist mein Training mit Absicht so gewählt, da ich mich nur fit halten und keine Spitzenzeiten hinlegen möchte. Ich laufe sehr gerne, für mich sind die wenigen Kilometer ausreichend. 6km waren für mich auch kein Problem, die ich ab und zu Testweise gelaufen bin.

    Zitat Zitat von heikchen007 Beitrag anzeigen
    Daher finde ich es nicht ungewöhnlich, dass du jetzt kaum noch 1 km schaffst.
    Ich hatte letztes Jahr eine 2 wöchige Urlaubspause, die mich in keinster Weise beeinträchtigt haben. Bin die gleiche Zeit gelaufen wie vor dem Urlaub. Darum fällt es mir schwer zu glauben, dass mir die Ausdauer wegen der Pause verschwunden ist.

    Zitat Zitat von heikchen007 Beitrag anzeigen
    Mach einfach weiter mit abwechselnd Laufen und Gehpausen. Und langsam auch mal über 3.5 km steigern. Dann kommt die Ausdauer auch.
    Super danke dir, werde ich auf jeden Fall versuchen!

  9. #34

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Sehr seltsam, dieser Faden. Wenn ich wegen Hänge/Schlappfuß mit Schiene laufen "müsste", würde ich mir wer weiß was für einen Kopp machen um genau diesen Umstand - wann ist das endlich vorbei, wann kann ich wieder richtig (anfangen zu) laufen? Wann kann ich mit dem maladen Fuß wieder den gleichen Druck auf den Asphalt bringen wie mit dem gesunden, damit ich mir keine Ungleichheiten angewöhne? Mit so einem Dingens am Klumpfuß ist man doch massiv gehandicapt, egal ob körperlich oder auch nur mental. Da ist die Ausdauer doch völlig wumpe.
    Es klingt schlimmer als es tatsächlich ist. Die Schiene ist mit dem Fuß kaum in Berührung. Die Schiene ist quasi in meinem Schuh befestigt ( Fußrücken, unter den Schnürsenkeln und Schienbein) und sorgt dafür dass mein Fuß durch den Schuh gerade bleibt. Wie eine Feder. Wenn ich mit meinem Fuß mit dem Vorderfuß aufkomme, das Bein nach hinten geht, hebt die Schiene meinen Fuß in die normale Position, damit wenn ich den Fuß wieder nach vorne bringe, dieser nicht hinterherschleift. Hoffe einigermaßen verständlich.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Im übrigen stimme ich der Einschätzung von Heikchen zu - immer nur dieselben 3,5 km zu bolzen ist ziemlich … hmmm … speziell. Wieviel davon langsames Einlaufen und wieviel Auslaufen ist, mag ich gar nicht fragen. Wenn's wieder richtig geht, probier's doch mal mit richtigem Training, auch zwecks der Ausdauer.
    Da ich am liebsten in der Nacht Laufe, ist mir ein 6km Lauf oder mehr leider zu lang. 3,5km ist optimal, für mich jedenfalls. Sollte ich schneller werden, könnte ich mir einen längeren Lauf mit der gleichen Zeit gut vorstellen.

    Bei mir gibt es kein Einlaufen oder Auslaufen, ist zwar nicht sehr optimal, jedoch habe ich damit keine Probleme. Außer bei meinen Pendelläufen, da laufe ich mich ein sowie auch aus.
    Ich beende den Lauf mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der ich Angefangen habe.
    Stirnrunzeln kann ich mir beim Lesen sehr gut vorstellen.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Memo an mich: Beim Surfen im RW Forum nicht mehr die Beine übereinanderschlagen - meine geliebte Vorzugshaltung.
    Kann ich an dieser Stelle nur abraten. Mein Fußrücken inklusive die Hälfte meines Schienbeins ist komplett taub.

  10. #35

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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Ups ...
    Erwischt...

    Ist das nicht gefährlich, mit taubem Fuß zu laufen? Beim Walken hat man das sicher unter Kontrolle, aber bei höheren Geschwindigkeiten stelle ich mir das schwierig vor...
    Ohne Schiene ist es mir überhaupt nicht möglich zu laufen. Als hätte ich es verlernt mit dem rechten Fuß laufen zu können. Es fühlt sich ohne Schiene so an als würde ich auf dem rechten Fuß jeden Moment mein Gleichgewicht verlieren.Das gleicht jedoch die Schiene wunderbar aus. Keine Probleme beim Laufen.
    Der Arzt meinte, dass Sport überhaupt kein Problem ist. Da das nicht von einer Überlastung kommt.
    Jedoch meinte er, ich würde ohne der Schiene einen Bänderriss provozieren.

  11. #36
    Avatar von Katz
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    Du bist generell täglich gelaufen, ist das richtig? Vielleicht wäre es nicht verkehrt, hin und wieder einen Ruhetag einzulegen?

  12. #37

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Haben die Beine versagt? Ich dachte sie blockieren? Das kann auch was psychisches sein. Tumor im Kopf warum nicht?
    Die Beine versagen, als würde ich mich überanstrengen. In dem Fall ist das Versagen der Beine gleichzusetzen mit einer Blockade.
    Als würde ich jeden Moment über meine Füße stolpern. Nach einer 20sec Pause, geht es wieder, bis ich wieder an dem gleichen Punkt bin.
    Als hätte ich noch nie Sport betrieben, wäre noch nie gelaufen oder sonstiges.

    An meiner Motivation kann es auch nicht liegen. Bevor ich nichts mache, krieche ich lieber und laufe ohne Beine.

    Einen Tumor kann ich denke ich ausschließen ;)

  13. #38

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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Du bist generell täglich gelaufen, ist das richtig? Vielleicht wäre es nicht verkehrt, hin und wieder einen Ruhetag einzulegen?
    Ich bin 1 Jahr lang jeden Tag gelaufen. Seit einem halben Jahr habe ich mit dem Krafttraining begonnen, damit ich nicht jeden Tag laufe, sondern jeden zweiten Tag.

  14. #39

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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Beide Beine das gleiche Gefühl oder nur das mit dem verletzten Nerv?
    Es ist leider in beiden Beinen der Fall.

  15. #40
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von kkb Beitrag anzeigen
    Wenn ich anfange zu Laufen, fängt es nach 500 Metern an wahnsinnig schwer zu werden, als müsste ich zusätzliches Gewicht hinterherziehen. Meine Beine sagen einfach es geht nicht mehr, auch wenn ich versuche nach vorne zu pressen und mir mehr Druck zu machen. Wenn ich weiterlaufe dann knicken meine Beine ein und ich komme nicht mehr vorwärts. Hoffe ich konnte es diesmal etwas Genauer rüberbringen.
    Das liest sich ja noch übler, als zu Beginn. Ne, da hab ich keinerlei Ideen mehr. Wenn sich das nicht bald gibt, ist das aus meiner Sicht ne Sache für den Sportarzt.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  16. #41
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von kkb Beitrag anzeigen
    Dachte mir ich laufen einfach sehr langsam um Kraft zu schöpfen, selbst das ist nicht machbar gewesen.
    Nach einer 20 sekündigen Gehpause, geht es allerdings wieder. Bis ich wieder an diesen Punkt komme, wo sich die Beine dagegen wehren.
    Zitat Zitat von kkb Beitrag anzeigen
    Die Beine versagen, als würde ich mich überanstrengen. In dem Fall ist das Versagen der Beine gleichzusetzen mit einer Blockade.
    Als würde ich jeden Moment über meine Füße stolpern. Nach einer 20sec Pause, geht es wieder, bis ich wieder an dem gleichen Punkt bin.
    Als hätte ich noch nie Sport betrieben, wäre noch nie gelaufen oder sonstiges.
    Zitat Zitat von kkb Beitrag anzeigen
    Wenn ich anfange zu Laufen, fängt es nach 500 Metern an wahnsinnig schwer zu werden, als müsste ich zusätzliches Gewicht hinterherziehen. Meine Beine sagen einfach es geht nicht mehr, auch wenn ich versuche nach vorne zu pressen und mir mehr Druck zu machen.
    Mir ist es einmal ähnlich gegangen wie Dir.
    Es war ein heißer Sommertag.
    Hatte Morgens gefrühstückt, war dann 30 km mit Rad zur Arbeit gefahren, hatte 9h schwer gearbeitet und vor lauter Stess auch keine Pause gemacht.
    Nach der Arbeit bin ich 90 km zu einem privaten Termin geradelt. Hatte den ganzen Tag nichts gegessen nur getrunken (Wasser).

    Als ich nach dem Termin 70 km nach Hause radeln wollte passierte es.
    Obwohl eine fast völlig gerade, ebene km lange Strasse vor mir lag, schafft ich plötzlich nicht mehr in die Pedale zu treten.
    Ich fuhr so langsam, dass ich schliesslich stehen geblieben bin...
    Nichts ging mehr. Beide Beine versagten einfach ihren Dienst.
    Nach kurzer Pause konnte ich wieder fahren um nach wenigen hundert Metern wieder vor dem gleichen Problem zu stehen.
    Als ich an einem Ortseingang an einer Tankstelle vorbei kam, kaufte ich mir eine Flasche Apfelschorle und eine Tafel Schokolade.
    Nach dem trinken und essen wartete ich noch 30 min. und konnte dann locker die letzten 20 km nach Hause fahren.

    Die Symptome waren also ähnlich wie die von Dir geschilderten. Plötzlich ging nichts mehr, kurze Pause und nach kurzer Zeit wieder nichts.
    Bei mir war es offenbar eine Unterzuckerung, den nach der Apfelschorle und der Schokolade funktionierte der Körper wieder.

    Auch in Deinem Fall kann eine Stoffwechselstörung nicht ausgeschlossen werden.
    Wir können anhand Deiner spärlichen Angaben keine Diagnose stellen.
    Wir wissen nicht wie Du dich ernährst, nicht wie Du dich auf Dein Training vorbereitest und auch nicht ob Du zur Zeit Stress hast.

    So wie Du Dein Problem schilderst, wird Dir keiner mit einer Ferndiagnose helfen können.
    Was wir User hier im Forum sagen können, es ist nicht normal solche Probleme zu haben, wie Du sie beschreibst.

    Gehe zu Deinem Arzt und erkläre ihm Dein Problem.
    Nur eine gründliche Anamnese bei einem Arzt kann Aufschluss für die Gründe Deiner Probleme geben.

    Gute Besserung.
    Zuletzt überarbeitet von klnonni (07.05.2020 um 08:40 Uhr)

  17. #42

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    Auch die starke Gewichtsabnahme, 37 kg in 8 Monaten, könnte auf etwas in Richtung Stoffwechselstörung hindeuten. Du hast dabei ja sicherlich irgendetwas an der Ernährung umgestellt. Mit dem bisschen Sport alleine schafft man das nicht. Das wäre dann allerdings erstmal ein Fall für den Hausarzt, nicht Sportarzt.

  18. #43
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von kkb Beitrag anzeigen
    Wenn ich anfange zu Laufen, fängt es nach 500 Metern an wahnsinnig schwer zu werden, als müsste ich zusätzliches Gewicht hinterherziehen. Meine Beine sagen einfach es geht nicht mehr, auch wenn ich versuche nach vorne zu pressen und mir mehr Druck zu machen. Wenn ich weiterlaufe dann knicken meine Beine ein und ich komme nicht mehr vorwärts. Hoffe ich konnte es diesmal etwas Genauer rüberbringen.
    Hallo kkb,

    ich war jetzt hier ein paar Tage nicht mehr präsent und habe ein wenig der zwischenzeitlichen Dialoge gelesen, auch deine Ergänzungen/Erläuterungen. Und ich stelle für mich fest: Ich bin da jetzt raus. Schon das, was ich da "oben" von dir zitiert habe, klingt alles andere als "normal" oder am "unteren Rand dessen, was noch im Rahmen liegt". Ich möchte dir dringend raten dich einem kompletten Gesundheits- und Leistungscheck zu unterziehen.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

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