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  1. #51
    The Last Of The Mohicans Avatar von Santander
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen

    Es lässt sich auch beides in einem Zirkel oder Parkourstraining kombinieren, Idealerweise wenn man eine Laufbahn oder einen Sportplatz zur Verfügung hat.

    Beispiel: an den 4 Ecken des Spielfeldes sind Stationen mit Koordinationsleiter, Hütchen, Minihürde und Medizinball aufgestellt. Zwischen den Stationen wird zügiger Dauerlauf gelaufen, an den Stationen direkt übergehend in die Übungen, z.B. Station 1: 2' Skipping durch die Koordinationsleiter, zügig zu Station 2, Station 2: 2' vorwärts von Hütchen 1 zu H2, um H2, rückwärts zu H1, um H1... weiter zu 3, Station 3: 1' Seitwärtssprünge beidbeinig über Minihürde... usw.

    Einem solchen Zirkel sind eigentlich nur durch die eigenen Fantasie Grenzen gesetzt.

    Beispielsweise bietet sich es auch an in Kombination mit Schnelligkeitsblocks, z.B. eine Runde (Start bis Station 1) in ca 1.500m-RT, Station 1, eine Runde (Station 1 zu Station 2), Station 2, eine Runde (Station 2 zu 3) usw...
    Wird beim Fussball sehr oft trainiert. Für weitere Ideen wie man die Stationen gestalten kann, welche Übungen man machen kann, bei Google "Fussball Zirkeltraining" einggeben.
    https://www.google.de/search?source=...sclient=psy-ab



  2. #52
    MikeStar
    Gast

    Standard

    Sprinttraining muss auch nicht zwingend rein auf den Zweck des Sprintens ausgelegt sein.

    Sprintnahes Tempowechseltraining bietet sich auch z.B. als Abwechslung im Trainingsalltag an.

    Beispiele aus meinem heutigen Training:

    - Ein Viereck mit ca. 15m Seitenlänge mit Hütchen abstecken, vor jedem Eck in Abstand von 4-5m ein weiteres Hütchen. (siehe Skizze)

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	1.jpg 
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ID:	76183

    1. Übung
    - kurzer Antritt von 1 zu 5
    - rückwärts zu 4
    - Antritt von 4 zu 7
    - rückwärts zu 6
    - Antritt von 6 zu 1
    - rückwärts zu 8
    - Antritt von 8 zu 3
    - rückwärts zu 2
    - Antritt von 2 zu 5
    - rückwärts zu 4
    ...

    Übung 2:
    - Antritt von 1 zu 4
    - Um 4 herum
    - Antritt von 4 zu 2
    - Um 2 herum
    - Antritt von 2 zu 6
    - Um 6 herum
    - Antritt von 6 zu 8
    - Um 8 herum
    - Antritt von 8 zu 5
    - Um 5 herum
    - Antritt von 5 zu 3
    - Um 3 herum
    - Antritt von 3 zu 1
    - Um 1 herum
    - Antritt von 1 zu 7

    z.B. 3-4 Wiederholungen je Übungen mit 1' Trabpause oder 2 Serien mit 3 Wdh. 1' TP, 3' SP, 5-6' Pause zwischen den Übungen.

    Weiteres Beispiel:

    Eine Anzahl Hütchen in beliebigem Abstand in Reihe aufstellen (Skizze)
    In meinem Beispiel waren es 7 Hütchen in den Abständen 4m, 8m, 6m, 6m, 8m, 4m.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	2.jpg 
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    Übung 1:
    - Antritt von 1 zu 3
    - Um 3 herum, zügig zu 2
    - Um 2 herum, Antritt zu 4
    - Um 4 herum, zügig zu 3
    - Um 3 herum, Antritt zu 5
    usw.

    Übung 2, wie oben, jedoch rückwärts statt zügig
    Übung 3, wie Übung 1 jedoch immer zügig zurück zu Hütchen 1

    Sind natürlich nur Beispiele. Variationen und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hauptsache in Bewegung und sauber gelaufen.

    Ich führe die Übungen im Sprinttraining je nach Phase in einer Intensität aus, dass nach ein bis zwei Durchgängen erstmal kurz flachliegen angesagt ist.
    Im Langstreckentraining ist es dann unter Umständen sinnvoller die Intensität anzupassen um über mehrere Wiederholungen und kurze Pausen an höhere Umfänge zu kommen.

    Wichtig natürlich vorher gut aufwärmen und nicht übertreiben, da die Belastungen für Gelenke und Bänder durch die vielen Wechsel recht hoch ist.

    Man kann natürlich auch die Abstände vergrößern und ein paar mehr Meter für Tempoaufnahme und Reduktion vor den Richtungswechseln einplanen.

  3. #53

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    Ist jetzt nicht Negativ gemeint, aber du magst es halt "kompliziert"

    Bei uns gab es früher beim Volleyball Antritte einfach als 9 - 6 - 3 - 9. Fertig! Und davon x Durchgänge.
    9-3-6-3-9 --> immer zur übernächsten Feldlinie und dann wieder eine zurück. Dabei kurz den Boden berühren.
    5000m: 19:54 | Mai 20 --- 7,33 km (Alsterrunde): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:36 | Apr 21 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von emel:

    Rajazy (09.09.2020)

  5. #54
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Sprinttraining muss auch nicht zwingend rein auf den Zweck des Sprintens ausgelegt sein.
    Doch muss es, weil sonst ist es kein Sprinttraining = s = Schnelligkeit mehr! Das was Du meinst verbesert "nur" die sa = Schnelligkeitsausdauer.

    http://www.blv-sport.de/fileadmin/la...ngslehre22.pdf
    800m: 1:59,95 (03.08.2012)
    1.500m: 4:01,41 (19.06.2021)
    3.000m: 8:32,19 (12.09.2020)
    5.000m: 15:05,09 (18.05.2019)
    10km: 31:22 (02.09.2018)
    HM: 01:08:25 (04.10.2020)

  6. #55

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    Vor allem erreicht man bei den beschriebenen (Fußball)Übungen nie seine max. Geschwindigkeit. Man könnte auch die Verletzungsanfälligkeit durch die Richtungswechsel bemängeln, aber die sehe ich nicht so sehr. Ich habe sowas beim Fußballtraining jahrelang gemacht, aber mich zumindest dabei nie verletzt. Könnte aber auch daran liegen, dass ich es gewohnt war. Also: mit Bedacht einsetzen sowas.
    800m: 2:00,03 (Juni 2021)
    1500m: 4:12,89 (Juni 2021)
    3000m: 9:45 (Juni 2019)
    5KM: 16:43 (August 2019)
    10000m (TimeTrial): 34:50 (März 2020)

  7. #56
    MikeStar
    Gast

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    Wortklauberei...
    Aber ja, ich hätte es anders formulieren können. Man kann Elemente aus dem Sprinttraining auch für andere Trainingszwecke einsetzen, z.B. zum Training der Schnelligkeitsausdauer, Stärkung der Gelenke/Bänder, Gewöhnung an Richtungswechsel für winklige Straßenkurse... etc.

    Es geht hier ja nicht darum Sprinttraining als Wundermittel für Langstreckentraining zu verkaufen, sondern höchstens Anreize zu geben verschiedene Elemente aus dem Sprintbereich einzubauen.

    Klassisch Sprinttraining ergibt im Langstreckenbereich m.E.n. nur mit Hinblick darauf wirklich Sinn, als Grundlage für (sprintnahe) Schnelligkeitseinheiten aufzubauen.

    Emel:
    "Kompliziert" ist relativ... wir haben im Fußball noch komplexere Übungen gemacht, wobei es damals auch darum ging bei hohen Belastungen die Konzentration aufrecht zu erhalten. Klar, die klassichen Liniensprints gab es auch, darauf zielt ja z.B. Übung 3 in der zweiten Konstellation ab. Das ist für Straßen- oder Bahnläufer vielleicht nicht so interessant, aber schau mal z.B. in den Trailbereich. Dort ist es u.U. immens wichtig auch in bereits starkem Erschöpfungszustand noch konzentriert zu sein, z.B. auf einem steinigen Bergabtrail.

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