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  1. #1
    Avatar von Barbara77
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    Standard Wirklich wieder von Null zum Ziel

    Hallo zusammen an die geneigten Leser und all diejenigen, die vielleicht schon nach dem ersten Post diesem Blog keine Beachtung mehr schenken werden!

    Ich habe lange überlegt, hier einen Blog zu starten...
    Warum ich aber nun doch schreibe? Tja, da gibt es das klassische Pro und Contra, das ich abgewägt habe.

    Das Pro, wenn ich diesen Blog betreibe: ich werde (hoffentlich) Austausch mit anderen zum Laufen haben (von klassischen Trainingstipps, diskutieren über Trainingspläne etc.), kann meine Gedanken teilen und vielleicht auch Denkanstöße bekommen - also neben einem Tagebuch auch eine Austauschplattform rund um mich eröffnen.
    Außerdem hoffe ich ehrlich gesagt, dass sich vielleicht wirklich auch einige in mir wiederfinden und wir uns gemeinsam anstrengen können... ich für meinen Teil kann auch behaupten, schon das ein oder andere erreicht zu haben - es wird also besser... lest gerne mit, wenn Ihr von ganz vorne anfangt. Ich habe jetzt ziemlich genau zwei Monate hinter mir nach meinem Neustart und ich werde Euch berichten, wie schnell es zu Verbesserungen kommen wird.

    Das Contra: ich lese seit vielen Wochen quer. Nicht nur im Forum selbst und in dieser Rubrik, sondern bisweilen auch in den weiteren Websites der Mitglieder hier.
    Wenn ich nun starte, dann werden die meisten hier mal zuerst die Augenbrauen hochziehen, die Nase rümpfen und dann wahrscheinlich weiterziehen, weil sie mich nicht ernst nehmen.

    Wie ich darauf komme?
    Nun - erstens - weil ich in der Corona-Krise wieder angefangen habe zu laufen - und wenn man so liest, dass einige denken, dass wir alle eh nicht dranbleiben, gehöre ich schon zu der Gruppe "abgestempelt". Ja, es mag sein, dass ich - aus welchem Grund auch immer - in ein paar Monaten wieder aufhöre, aber ich denke, ich habe in diesem freien Forum dennoch das Recht zu schreiben.
    Zweitens - dieser Blog beginnt nicht mit "oh Gott, ich bin losgelaufen und habe gerade mal eine Pace von 6:30 auf 18 km erreicht" oder "ich weiß einfach nicht, wie ich endlich auf die 4:10 im Halbmarathon kommen kann". (ja, diese Aussagen sind etwas überspitzt, aber lest selbst weiter, dann kann man dies mal so stehen lassen...)

    Ich bin Anfang April wieder in mein Lauftraining gestartet - zu Beginn mit einer Pace von 9:39, im Schnitt waren es Ende des Monats 9:02. Ja, genau, richtig gelesen. Erwischt Du Dich gerade bei dem Gedanken "da sind ja Walker schneller"? Jupp, gibt es bestimmt einige, aber ich war stolz wie Bolle, überhaupt am Anfang die 4,8 km durchzulaufen. Mittlerweile sieht die Welt auch anders aus... ;-)
    Ihr erkennt den Unterschied? Ich fange wirklich (wieder) von Null an.
    Wieder? Oh ja, ganz unbeschrieben bin ich auch nicht. Aber dazu gibt es jetzt in den nächsten Beiträgen einiges zu erzählen.

    Soviel sei verraten: ich bin natürlich nicht mehr in diesen Pace-Bereichen zu finden - und auch nicht mehr auf dieser Strecke.

    Also seid hier willkommen, wenn Ihr wirklich mal einen Kaltstart "erlesen" wollt.
    Ich bin Euch aber auch nicht böse, wenn Ihr weiterblättert, weil meine Geschichte hier in Euren Augen gar nicht zum Laufen gehört.

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Barbara77:

    DrProf (21.06.2020)

  3. #2
    Avatar von Barbara77
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    Standard Wie komme ich eigentlich zum Laufen? - und was passierte dann?

    Bevor ich detaillierter in meine Berichte der letzten Zeit einsteige, möchte ich Euch erzählen, wie ich überhaupt einmal zum Laufen kam.
    In meiner Jugend habe ich (mit 1,59 m Körpergröße ) Volleyball gespielt. Schon da habe ich die Ausdauer-Einheiten geliebt, wenn es hieß "ab in den Wald!" - auch im Trainingslager in den Vogesen war ich hier gerne mit vorne dabei. Sprints waren da nicht so meins...

    Dennoch dauerte es noch bis Ende 2003, dass ich mich - damals im komfortablen Alter von 26 - wieder dem Laufen zuwandte. Es war eine verrückte Geschichte, denn ein (mehr oder minder entfernter) Bekannter hatte in diesem Jahr tatsächlich seinen Neujahrsvorsatz umgesetzt, den Berlin-Marathon zu laufen. Ich konnte das kaum glauben und wollte das auch! In neun Monaten zum Marathon - heute schüttele ich den Kopf, aber ich war 26 und hatte gerade mal ein paar Kilos zuviel - die waren ratzfatz weg.
    Ich habe mich akribisch eingelesen, meinen Plan verfolgt und wirklich mein ganzes Leben diesem Ziel untergeordnet. Im Nachhinein muss ich sagen, es war zwar mit die beste Zeit meines Lebens, aber es ist auch viel auf der Strecke geblieben. Der Plan lief prima - ohne Verletzungen (dafür bin ich wohl Gott sei Dank wenig anfällig) und immer schön nach Plan - auch und gerade die langen Läufe. Unter 4 Stunden - das war der Plan.
    Drei Wochen vorher habe ich mir sogar schon Urlaub genommen - mein erster Urlaubstag endete dann aber doch im Krankenhaus: Blinddarmdurchbruch! Notoperation... wahrscheinlich habe ich mit meiner Frage bei der Visite, ob ich in 3 Wochen in Berlin starten kann, ungewollt für den Lacher des Tages gesorgt... nun, Ihr könnt Euch die Antwort denken...

    Das Ganze war deprimierend und ein Rückschlag. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben - dann eben 2005.
    Auch kein Verletzungsjahr... sondern schlimmer: bei mir wurde eine nicht unerhebliche chronische Erkrankung festgestellt. Langer Klinikaufenthalt - verbunden mit 12 kg Zunahme in 6 Wochen, 2006 dann weitere 18 kg in 12 Wochen. Seitdem war es "vorbei"...
    Naja, nicht ganz... ich habe immer wieder mit dem Laufen begonnen - es war meine Sportart - trotz allem. Aber ich lief mit dem falschen Ziel! Ich wollte abnehmen und endlich wieder an mein Laufgewicht kommen - und natürlich an meine damalige Pace (ca. 6 Minuten auf den langen Strecken). Beides zusammen ist natürlich unmöglich in überschaubarer Zeit zu erreichen - und es deprimierte und demotivierte mich, so dass ich immer wieder hinwarf.
    2010 war das einzige Jahr, in dem ich etwas durchhielt. Damals lief ich mit einem Freund - fand ich gut, so war ich nicht allein. Aber leider (und das ist nicht böse gemeint) hatte dieser Freund wirklich null Ehrgeiz. Wir liefen immer die gleiche Strecke, nie mal etwas weiter - selbst ein Fahrtspiel war ihm zu viel. Aber egal... nur so verlor ich im Herbst dann auch wieder die Lust, mit ihm weiterzulaufen. Bei mir selbst stand dann auch ein Berufswechsel an, und das ist ja immer ein neuer Lebensabschnitt - das Laufen fiel wieder flach.

    Seitdem gab es immer wieder diese "ich versuche jetzt abzunehmen"-Anfänge. Sie fruchteten nicht, denn ich lief einfach über Steine und Waldwege, nur um sie hinter mich zu bringen. Immer nur mit dem Gedanken "ich MUSS abnehmen". Falsche Motivation!

    Was mein Gewicht heute angeht, so lag ich Anfang April, als ich wieder starten wollte, bei 72,6 kg (auf 1,59 m - aber das sind "nur noch" etwa 20 kg bis zu meinem damaligen Gewicht) - Ende Mai bei 71,6 kg. Die Waage ist bereits im Schrank verschwunden und wird nur noch einmal im Monat ausgepackt, denn ich nehme ab. So oder so - der Anfang war eben etwas mühselig. Aber ich lass mich auch nicht demotivieren. Übrigens: ich habe nun eine Waage, die ja in der heutigen Zeit ihre eigene App hat. Dort sollte ich ihr einen Namen vergeben: ich wählte "Natürlicher Feind" - finde, das passt!


    Warum habe ich nun wieder mit dem Laufen begonnen und warum bin ich der Meinung, es dieses Mal durchzuziehen?
    Kommen wir zum kleinen Seelenstriptease an dieser Stelle. Ich habe im Februar plötzlich und unerwartet meinen Vater verloren. Mit Trauer mag jeder anders umgehen, meine Familie ist da eher so gestrickt, sich abzulenken. Trauer hat auch viele Gesichter und eines, das (mittlerweile etwas weniger) bei mir vorherrschte, war Wut! Ich konnte nirgendwohin auf Grund des Shutdowns. Aber wenn der Shutdown ja was Gutes mit sich brachte, dann war es das herrliche Wetter. Also raus an die Luft und raus mit der Wut. Ich habe in der Zeit während meiner Läufe (und auch heute noch) viel mit meinem Vater "geredet". Er war immer ziemlich stolz drauf, wie ich gelaufen bin. Irgendwann kam dann der Punkt, dass die Wut etwas nachließ. Aber die Sucht war wieder da! Ich wollte und musste laufen.
    Eines Tages im Wald kam dann "während eines Gesprächs" die Idee! Ich werde das Ziel Marathon wieder angreifen. Von ganz unten - für meinen Vater!
    Und das, meine Lieben, ist meine Motivation.
    Wann? Ich weiß es nicht. Eigentlich dachte ich November 2021, aber ich gehe davon aus, dass quasi alles diese Jahr abgesagt wird und die bereits Angemeldeten einen garantierten Startplatz für nächstes Jahr erhalten, so dass es für mich knapp wird. Also kann es auch erst 2022 soweit sein...

  4. #3
    Avatar von Lareia
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    Hallo Barbara,

    ich bin gerade auch erst ein gutes Jahr hier im Forum, möchte dich aber dennoch willkommen heißen 🤗
    Deine beiden bisherigen Beiträge fand ich nett zu lesen und vor allem habe ich daraus gelesen, dass du über all den Jahren dem Laufen doch treu geblieben bist, wie du schreibst ist es "deine" Sportart.

    Ob ein Marathon 2022 sinnvoll ist oder nicht... darüber wird es wohl viele verschiedene Ansichten geben... ich drücke dir jedenfalls Däumchen dafür 👍
    Denn es ist jetzt deine Motivation, dein Ziel... wünschen, träumen, hoffen darf man und so ganz unrealistisch ist es ja auch nicht.

    Wichtig ist wahrscheinlich, es trotzdem gelassen (oder anders gesagt: vernünftig) angehen zu lassen, nichts erzwingen und nichts auf Biegen und Brechen hinbekommen zu wollen.

    Der Weg ist das Ziel... ich freue mich auf weitere Wegbeschreibungen :-)

  5. #4
    Avatar von Barbara77
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    Zitat Zitat von Lareia Beitrag anzeigen
    Hallo Barbara,

    ich bin gerade auch erst ein gutes Jahr hier im Forum, möchte dich aber dennoch willkommen heißen 🤗
    Deine beiden bisherigen Beiträge fand ich nett zu lesen und vor allem habe ich daraus gelesen, dass du über all den Jahren dem Laufen doch treu geblieben bist, wie du schreibst ist es "deine" Sportart.

    Ob ein Marathon 2022 sinnvoll ist oder nicht... darüber wird es wohl viele verschiedene Ansichten geben... ich drücke dir jedenfalls Däumchen dafür 👍
    Denn es ist jetzt deine Motivation, dein Ziel... wünschen, träumen, hoffen darf man und so ganz unrealistisch ist es ja auch nicht.

    Wichtig ist wahrscheinlich, es trotzdem gelassen (oder anders gesagt: vernünftig) angehen zu lassen, nichts erzwingen und nichts auf Biegen und Brechen hinbekommen zu wollen.

    Der Weg ist das Ziel... ich freue mich auf weitere Wegbeschreibungen :-)
    Hallo Lareia,

    vielen lieben Dank für Deine Willkommensgrüße! :-)

    Ja, ich werde ja jetzt berichten, wie ich es angehe - ich weiß, dass ich es teilweise falsch mache, werde das aber erläutern.
    Hinsichtlich des Marathons gebe ich Dir recht! Da mag es dann verschiedene Meinungen geben. Ich peile ja nur etwas an und gehe nicht verbissen auf die Sache zu, sondern werde sehen, wie es läuft. Ich bin ja noch am Anfang und jetzt heißt es wirklich bis Ende des Jahres erst einmal dranbleiben! Das ist das übergeordnete Ziel. Mit Ideen, wie ich es machen will und auch schon tue. Irgendwann auch bestimmt strukturierter und planmäßiger. Denn im Moment bin ich noch der "nach Gefühl"-Läufertyp! :-)
    Und das klappt auch... daher ist im Moment so der Punkt, dass ich sage "never change a running system"... Aber die ersten beiden Monate werden jetzt mal rekapituliert und der gedankliche Weg festgesetzt!

    Ich freue mich, wenn Du mir weiter folgst!

  6. #5
    as time goes by Avatar von Major_Healey
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    Hei Barbara,

    schön zu lesen, Du packst das.

    auch ein Wiedereinsteiger, Detlef.
    2001 : Hermannslauf Platz 149 in 2:12:58 und HM in Verl in 1:23:52, lang lang ist's her !

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    Barbara77 (09.06.2020)

  8. #6
    Avatar von Bantonio
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    Hallo Barbara,

    ich bin mir ziemlich sicher, dass sich kaum jemand hier in die Schublade "läuft nur wegen/während den Corona-Beschränkungen" stecken würde, der deine bisherigen Beiträge gelesen hat.
    Ich lese ganz klar raus, dass du dich als Läuferin siehst, und das schon seit vielen Jahren, auch wenn du dahingehend schon einige Tiefs durchlaufen hast, und womöglich lange mit der "falschen" Motivation gelaufen bist.

    Mein herzliches Beileid zum Verlust deines Vaters.
    Ich finde es aber ganz toll, wenn dir das Laufen dabei hilft, damit klar zu kommen, und das Gefühl ihm Nahe zu sein.
    Ich habe auch das Gefühl, dass mir das Laufen nicht nur körperlich enorm gut tut.

    Zu deinem Marathon-Vorhaben wollte ich sagen, mach dir da einfach keinen Stress, wenn es 2021 noch nix werden sollte, dann bist du eben 2022 umso besser vorbereitet. Irgendwann passt es bestimmt.

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    Barbara77 (09.06.2020)

  10. #7

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    Hallo Barbara,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Es ist vollkommen richtig, dass Du stolz auf Deine Erfolge bist. 4,8 Kilometer durchlaufen ist ein Erfolg - egal in welchem Tempo. Mache nicht den Fehler, Dich mit anderen zu vergleichen. Ich habe das beste Beispiel bei mir zu Hause. Meine Partnerin läuft auch. Am Anfang sind wir noch am Wochenende zusammen gelaufen. Das war jedoch für sie eine Überforderung und für mich eine Unterforderung. Also laufen wir beide alleine. Jeder in seinem Tempo und jeder seine Distanz. Jedoch käme ich niemals auf die Idee, ihre Erfolge abzutun. Wenn sie wieder einen Kilometer weiter läuft als vorher oder ihr Tempo steigert, freue ich mich mit ihr über diesen Erfolg. Auch wenn sie deutlich langsamer läuft als ich. Na und?

    Du siehst, wichtig ist nur, dass Du für Dich selbst Ziele steckst, die Du bei Erreichen als Erfolg ansiehst.

    Dein Ziel Marathon 2022 ist machbar. Steigere Dich langsam, aber kontinuierlich. Denn das Ziel Marathon soll doch bestimmt nicht das Endziel sein - du willst doch auch danach noch weiterlaufen. Also bereite Deinen Körper (vor allem Gelenke und Sehnen) langsam auf die 42,195 Kilometer vor.

    Übrigens habe auch ich meinen Vater im Februar verloren - zu dem Zeitpunkt auch unerwartet. Und auch ich nutzte das Laufen als Trauerbewältigung. Meinen ersten Marathon hatte ich 2017 meiner Mutter gewidmet, die 1999 gestorben ist und die leider nicht da war, als ich das erste Mal über den Zielstrich einer Marathonstrecke lief (ich hatte ein Foto von ihr auf mein Laufshirt drucken lassen).

    Ich wünsche Dir, dass Du lange dabeibleibst und auch Phasen, in denen die Motivation geringer ist, überstehst. Solche Phasen werden kommen, das sehe ich bei mir selber. Aber man kommt auch aus solchen Löchern wieder raus, kann ich Dir aus eigener Erfahrung berichten.

    Richard
    PB 5,2 km 20:36 (Gießener Firmenlauf 2019) 10 km 43:45 (Seligenstadt 2017) Halbmarathon 1:32:48 (Remstal 2019) Marathon 3:26:50 (Frankfurt 2019)

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    Barbara77 (09.06.2020)

  12. #8
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    Standard Aller Anfang ist schwer - April 2020

    Ich starte tatsächlich - eher zufällig - am 01. April. 4,8 km sollen es werden. Kann ja nicht so schwer sein! Motto: niemals gehen, immer im Trott bleiben, egal wie langsam.

    Ja, bereits über die Taktik kann man streiten, ob es Sinn macht. Aber es ist meine Taktik und ganz ehrlich, ein Gehen würde mich absolut demotivieren. Mir ist natürlich bewusst, dass ich wirke wie eine kleine Dickhäuterin, die sich den Berg hochrobbt. Aber es ist mir egal. Musik auf den Ohren und ab durch die Mitte. Jeder Schritt ein Kampf beim ersten Lauf. Ich rede meinen Beinen gut zu, dass wir schon ganz andere Strecken gelaufen sind. Ganze 44 Minuten später habe ich dann meine erste Laufeinheit hinter mir. Ich komme mir vor, als sei ich auf den Mount Everest gestiegen. Fix und alle - aber erstmal ist "professionelles" Dehnen angesagt. Da muss ich sagen, dass ich hier klar im Vorteil bin, denn meine Kenntnisse sind ja noch vorhanden und müssen nur umgesetzt werden.
    Ich ärgere mich auch nicht über die Zeit oder so - alles ist im Lot.
    Bereits am nächsten Tag wieder auf die gleiche Strecke - sogar noch eine Minute langsamer. Oh je, wo soll das enden....

    Ich mache ein paar Tage Pause. Die beiden Läufe waren eigentlich nur Quälerei und kein innerer Monolog fand statt. Wenn ich persönliche Kategorien vergeben müsste, wäre diese hier wieder unter "ich muss laufen, um abzunehmen" zu verbuchen - und ich habe ja bereits gesagt, dass das bei mir nichts bringt.

    Erst am 10.04. geht es wieder auf die Strecke - zum letzten Mal. Ich lande immer noch bei einer Pace von 9:14.
    Bringt nix, merke ich. Denn ich laufe mich auch nicht gerade in einen Zustand, dass ich die erwähnte Wut abbauen kann. So blöd es sich anhört: die Strecke muss länger werden!
    Gesagt, getan, am nächsten Tag laufe ich die 6,4 km - knapp unter einer Stunde - und bin dennoch stolz auf mich! Auch wenn die Pace weiter da liegt.
    Ich würde im nachhinein sagen, dass der 10.04. der echte Start war, denn jetzt blieb ich dran - wenn auch in gewisser Hinsicht auf falsche Art und Weise.
    Denn ich laufe nun fast jeden Tag - 6 Tage mindestens in der Woche. Zwar immer nur diese 6,4 km, aber dennoch ohne Erholung für meinen Körper.

    Da ich eine alte Analystin bin (was habe ich 2004 für eine unglaubliche Excel-Tabelle geschaffen.... ), will ich das Ganze natürlich irgendwo zusammengeführt haben und finde, wie wohl viele, zu Runalyze. Vielleicht weiterhin lächerlich hinsichtlich meiner Leistungen, mittlerweile aber einfach nur hochmotivierend für mich.

    Innerhalb von etwa 10 Tagen komme ich schließlich an den Punkt, dass ich laufen kann und diese Wut in mir spüre, die währenddessen rauskann. Ich beschimpfe innerlich alles und jeden, was mit dem Tod meines Vaters zu tun hat - und beginne die Gespräche mit ihm. Was er hinterlassen hat (nix Schlechtes, ganz im Gegenteil, aber sucht man die Ketten zu zwei verschiedenen Kettensägen zusammen ohne die geringste Ahnung und man kann nichts mehr fragen...), wie es weitergeht, was mit meiner Mutter ist und natürlich auch mit mir. Ihr merkt, das war (und ist es noch) ein besonderer Familienzusammenhalt bei uns.

    Ich finde mich mit dem Schneckentempo ab und freue mich über die ersten Trainingseinheiten mit einer Unter-9-Pace.
    Am Ende des Monats stehen dennoch 111,6 km zu Buche mit einer Durchschnittspace von 9:02.

    Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht mehr, wann mir das erste Mal der Gedanke mit dem Marathon kommt. Also datumsmäßig... Ihr werdet lachen, ich kann Euch im Wald die Stelle auf etwa 50 m genau zeigen, wann ich so das erste Mal darüber sinniere... aber ich weiß nicht mehr, ob das bereits hier der Fall war oder später.

    Übrigens versuche ich im April noch, meine Freundin zu animieren, mitzulaufen. Sie versucht es auch ein paar Mal, aber bricht leider ab und widmet sich dem Walken. Aber das heißt bei Weitem nicht, dass sie nicht im Herbst vielleicht doch dazustößt.

    Ach ja, natürlich begegne ich in der Zeit vielen anderen Läufern - und ich habe ALLES in ihren Augen gesehen: von Mitleid bis Respekt war das ganze Spektrum vorhanden! Mir egal, ich laufe für mich und wenn ich mich lächerlich mache: so what! Dann bin ich halt der Lacher des Waldes! (ehrlich gesagt frage ich mich gerade, wo dieses Selbstbewusstsein herkommt! Kenn ich eigentlich weniger von mir, wenn es wirklich um mich als Person geht...).

  13. #9
    Avatar von DrProf
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    Standard

    ..und was ist mit mehr Laufen und weniger schreiben?

    nur so als Idee........

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    Barbara77 (09.06.2020)

  15. #10
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    @Major_Healey
    Vielen Dank! Wir Wiedereinsteiger kämpfen uns durch!

    @Bantonio
    Ich finde es toll, dass Du mich verstehst! Wie gesagt, zeitlich gibt es keinen Stress diesbezüglich! 2022 wäre für mich auch voll in Ordnung...

    @Rich-Ffm17
    Du kennst dann bestimmt auch diese Motivation, das Ganze "mit" jemandem zu laufen. Es ist auch eine schöne Idee mit dem Foto auf dem Shirt. Das letzte Foto von meinem Vater ist auch ein ganz besonderes. Ich behalte das mal im Hinterkopf! Danke für den Tipp!

    @DrProf
    Ich starte hier ein Lauftagebuch - und ja, gerade jetzt am Anfang muss ich einiges zusammenschreiben - und das hier ist auch noch lange nicht mein letzter Beitrag... Mach Dir keine Sorgen, mein Lauf findet heute noch statt... vor dem wichtigen Halbfinale heute Abend für meinen FC!

  16. #11
    Avatar von Barbara77
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    Standard Es wird schnell besser - Mai 2020

    Das Wichtigste vorneweg! Im Mai gab es keinen Lauf mehr mit einer 9er-Pace.

    Und natürlich laufe ich auch hier schon nicht mehr immer nur die gleiche Strecke.
    Ich habe das Glück, dass in meiner Nähe ein schönes Waldstück zu finden ist, dessen Herz quasi eine 3 km-Runde ist. Aber es gibt viele Wege drumherum und auch Schleifen - und die kenne ich natürlich noch alle.

    Was mein Training angeht, befinde ich mich weiterhin ganz klar im Bereich "nach Gefühl laufen". Im Moment bringen mir großartige Intervall-Trainings wenig. Aber ich fange langsam mit dem ein oder anderen Fahrtspiel an. Ganz sachte und ohne Stress.
    Außerdem versuche ich, mir mental die ein oder andere Belohnung oder auch ein Ziel auszumachen. Dabei stoße ich auf Crowdlauf und sehe dort, dass die Läufe für die Kinderhilfe immer sonntags stattfinden. Eigentlich doch optimal, da ich sonntags eigentlich immer nach einem großen Schluck Kaffee loslaufen will - und dann kann ich mir ja ein Ziel setzen und was Gutes tun.
    Weiteres Ziel: sobald ich irgendwann einigermaßen unter 7 Minuten laufe, werde ich mich dem Lauftreff in meiner Stadt anschließen. Ich gehe zu dem Zeitpunkt von September aus. Warum nicht früher? Nun, ich will die Gruppe nicht zu sehr aufhalten, obwohl es dort natürlich Einteilungen gibt.
    Sollte das nicht klappen, werde ich dennoch spätestens im Oktober darauf zurückgreifen, denn ab Herbst brauche ich natürlich Strecken, die ich auch im Dunkeln laufen kann - und auch ab und an mit anderen laufen sollte mir gut tun. 2004 hatte ich Leute um mich, da fanden wir immer was. Aber dieses Jahr bin ich alleine.
    Außerdem machen die dort auch Intervalltraining und sind super organisiert und haben wohl ein Wissen, von dem ich nur träumen kann, aber das ich mitnehmen möchte.

    Nun aber zu den Läufen: schon am 02. Mai merke ich zum ersten Mal, dass meine Beine gerne weiter laufen möchten als die 6,4 km. Spontan wird noch eine 1,6 km-Schleife drangehangen. Klappt prima! Sogar direkt in 8:19! Aha! Erster Punkt für mich! Quasi die erste Schallmauer durchbrochen! Ich bin zufrieden!
    Ich laufe weiter fast jeden Tag... Mal 6,4 km, mal 8,0 km, mal 8,4 km. Das sind so langsam meine Strecken, auf denen ich mich wohlfühle. Pendele mich hierbei bei etwa 8:20 ein.
    Am 10.05. dann der erste Crowdlauf. Ich nehme mir die 11,4 km vor! Hoch gestecktes Ziel, aber für mich quasi der erste "Lala"
    Die gute Nachricht: ich halte durch! Die schlechte: aus irgendeinem Grund stoppt meine Apple Watch (über Ausrüstung und deren Sinn und Unsinn unterhalten wir uns ein anderes Mal) bei 5 km die Aufzeichnung (später nehme ich die entsprechende Einstellung vor, dass das nicht mehr passiert)!
    Egal, in dem Fall hieß es nur durchhalten und das habe ich geschafft.

    Eine Woche später nächster Versuch: ich schaffe die Strecke in 1:36:49 - Pace 8:37! (Höhenmeter bei der Strecke übrigens 159 m - da werde ich auch noch mit Fragen auf Euch zukommen, was das Thema angeht. Bei mir gibt es nämlich keine flachen Strecken).
    Ich nehme es vorneweg: zwei Wochen später laufe ich die Strecke in 1:23:40 - Pace 7:30! Fast schon ungewollt... aber natürlich glücklich!

    Was dann in der letzten Mai-Woche passierte, war zum einen zwar vollkommen logisch, widersprach aber meinem Drang, sich zu bewegen: ich bin in dieser Woche nur 4 mal gelaufen. Einmal lagen zwei Regenerationstage zwischen den Läufen. Ihr wisst, was kommt: der Quantensprung! Hatte ich mich auf 8:20 eingependelt, landete ich plötzlich bei allen vier Läufen zwischen 7:20 und 7:45 ("Gefühlsläufer"!). Wie gesagt, auch bei dem von mir bereits in der Kategorie "Lala" eingeordneten Lauf.

    Hammer! Also: Regeneration ist wichtig!
    Zugegeben, das ist mir nicht neu und eigentlich "sehne" ich mich nach einer Ausgleichssportart, um auch die Belastung geschmeidiger zu halten. Fitnessstudio ist nicht (derzeit aus Gründen, kommt aber wieder). Daher greife ich auf Gymondo zurück, mache dort aber eher Krafttrainings - und auch nur dreimal die Woche. Fahrradfahren... ungern... wie bereits gesagt: bei mir gibt es keine flachen Strecken und zu allem Übel wohne ich ganz oben auf einem Berg... ich käme mir selten dämlich vor, nach was-weiß-ich-wie-vielen-km dann das Rad den Berg hochzuschieben.

    Ende des Monats Mai: 169,8 km - Durchschnittspace 8:11

  17. #12
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Hallo und willkommen. Ich traue dir viel zu. Wer sich mit 1,60m beim Volleyball durchsetzen kann, der schafft alles. Das meine ich ernst. Du hast den Kopf dazu. Viel Spaß weiterhin.
    2021: G1-Grüngürtel ... geplant: noch nix

  18. #13
    Avatar von spaceman_t
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    @DrProf +Barbara:

    Ich sehe hier nicht zu wenig laufen (in der jetzigen Zeit hat mancher häufiger mehr Zeit für beides, zum Teil ungewollt).

    Ich sehe eher die Gefahr es zu übertreiben. Es wurde erst im April angefangen zu laufen, dafür sind 111km schon amtlich. Im Mai dann 160+ km, das sind fast 40WKM. Zusätzlich das noch nicht ganz ideale Läufergewicht.
    Klar kann man jetzt bei dem Tempo noch nicht so ganz einschätzen, wieviel das Laufen oder noch schnelleres Walken ist, genauso wie beim Kraft-Training. Aber spätestens wenn eine 7 vorne bei der Pace steht gibt es schon eine Flugphase und damit einhergehenden Impact bei Bodenkontakt. Da möchten Sehnen, Bänder usw. auch erstmal drauf vorbereitet werden. Und so einfach ist das in Deinem jetzigen Alter nicht mehr wie damals mit 26.

    Die Pumpe ist da schneller in Form als das Fahrgestell. Ich würde lieber etwas langsamer machen, was die Lauftage und die Umfänge angeht, sonst ist der Spaß recht schnell wieder vorbei.
    Am Tempo darf ja gerne weiter geschraubt werden.
    Bis 2021 oder gar 2022 ist noch arg viel Zeit, da sollte man sich die Grundlage fürs Laufen doch recht konventionell aufbauen.
    Auf alle Fälle genügend Ruhetage einbauen, gerade nach den längeren oder schnelleren Läufen. Alle 2 Tage laufen langt zu Beginn auch, gerade wenn man auch noch Krafttraining macht (was gut ist. Dehnung/Mobi/ spezielle Übungen für Läufer).

    Höre unbedingt auf Deinen Körper (dazu gehören auch Erschöpfung und Muskelkater etc, aber eben auch behinnende Schmerzen) und gönne Dir genug Pausen und passe die Belastung an.
    Ich spreche aus leidvoller eigener Erfahrung.
    Ich möchte Dir gar nicht die Begeisterung vermiesen, aber damit Du dauerhaft dran bleiben kannst, solltest Du schon ein wenig Acht geben.
    Und evtl. machen ein paar weniger Kilometer am Anfang, dafür ab und an aber mal mit einer kürzeren aber dafür auch mal knackigere Pace, durchaus mit einer 6 oder 5 am Anfang, damit Du auch mal wieder ein Gefühl dafür bekommst, wie Laufen sich außerhalb des gemütlichen Dauerlaufes anfühlt. Algemeinem Tempo und Laufstil kann das auch nützen.

  19. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von spaceman_t:

    Barbara77 (09.06.2020), Major_Healey (10.06.2020)

  20. #14
    Avatar von Barbara77
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    Zitat Zitat von spaceman_t Beitrag anzeigen
    @DrProf +Barbara:

    Ich sehe hier nicht zu wenig laufen (in der jetzigen Zeit hat mancher häufiger mehr Zeit für beides, zum Teil ungewollt).

    Ich sehe eher die Gefahr es zu übertreiben. Es wurde erst im April angefangen zu laufen, dafür sind 111km schon amtlich. Im Mai dann 160+ km, das sind fast 40WKM. Zusätzlich das noch nicht ganz ideale Läufergewicht.
    Klar kann man jetzt bei dem Tempo noch nicht so ganz einschätzen, wieviel das Laufen oder noch schnelleres Walken ist, genauso wie beim Kraft-Training. Aber spätestens wenn eine 7 vorne bei der Pace steht gibt es schon eine Flugphase und damit einhergehenden Impact bei Bodenkontakt. Da möchten Sehnen, Bänder usw. auch erstmal drauf vorbereitet werden. Und so einfach ist das in Deinem jetzigen Alter nicht mehr wie damals mit 26.

    Die Pumpe ist da schneller in Form als das Fahrgestell. Ich würde lieber etwas langsamer machen, was die Lauftage und die Umfänge angeht, sonst ist der Spaß recht schnell wieder vorbei.
    Am Tempo darf ja gerne weiter geschraubt werden.
    Bis 2021 oder gar 2022 ist noch arg viel Zeit, da sollte man sich die Grundlage fürs Laufen doch recht konventionell aufbauen.
    Auf alle Fälle genügend Ruhetage einbauen, gerade nach den längeren oder schnelleren Läufen. Alle 2 Tage laufen langt zu Beginn auch, gerade wenn man auch noch Krafttraining macht (was gut ist. Dehnung/Mobi/ spezielle Übungen für Läufer).

    Höre unbedingt auf Deinen Körper (dazu gehören auch Erschöpfung und Muskelkater etc, aber eben auch behinnende Schmerzen) und gönne Dir genug Pausen und passe die Belastung an.
    Ich spreche aus leidvoller eigener Erfahrung.
    Ich möchte Dir gar nicht die Begeisterung vermiesen, aber damit Du dauerhaft dran bleiben kannst, solltest Du schon ein wenig Acht geben.
    Und evtl. machen ein paar weniger Kilometer am Anfang, dafür ab und an aber mal mit einer kürzeren aber dafür auch mal knackigere Pace, durchaus mit einer 6 oder 5 am Anfang, damit Du auch mal wieder ein Gefühl dafür bekommst, wie Laufen sich außerhalb des gemütlichen Dauerlaufes anfühlt. Algemeinem Tempo und Laufstil kann das auch nützen.

    Vielen Dank für Deine Worte!
    Genau das, was Du beschreibst, meinte ich damit, dass ich "falsch" trainiere, was ich am Anfang mal schrieb.
    Mir ist durchaus bewusst, was Du schreibst und ich sehe auch die entsprechenden Effekte. Hier nehme ich mal vorneweg zu einem Teil, was ich später schreiben wollte. Die von Dir erwähnte "Flugphase" erkenne ich langsam wieder und zum Vergleich (Quelle Runalyze): bei meinem ersten Lauf war die Schrittlänge 0,65 m - mittlerweile liegt sie bei 0,77 m. Also erkenne ich auch hier eine Steigerung.
    Und langsam komme ich auch wieder in die Richtung von dem, was ich als "laufen" kenne.

    Auf der kurzen Strecke (6,4 km) bin ich mittlerweile auch bereits im 6er Bereich angekommen. Denn da gönne ich mir das mehr oder minder lockere Laufen nicht mehr. Dafür bin ich letzten Sonntag aber auch in "meinem Lala" schon die 14,75 km gelaufen - mit 7:33 im Schnitt. Obwohl ich mich bewusst bereits auf den ersten Metern gebremst habe. Gestern war dann Kraft und Stabi angesagt. Relativ relaxt beides, da ich am Sonntag natürlich trotzdem fast 2 Stunden im Wald war. Montags wird jetzt auch das Laufen gestrichen, ich denke, das bringt in keinem Fall was.

    Mein Problem (das ich im Hinterkopf habe, aber irgendwie nicht umsetzen kann - weder vom Kopf, obwohl ich es weiß - noch vom Körper) ist tatsächlich, einen Schritt zurückzugehen und es langsamer anzugehen.
    Wie Du schreibst: ich bin keine 26 mehr und ich kann wohl mehr von Glück als von allem anderen reden, dass ich nie Verletzungsprobleme hatte. Das kann alles kommen.
    Ich weiß nicht, ob man das nachvollziehen kann, aber dieser verdammte Schrei nach teilweiser Übertreibung, der geht unter.
    Dieses Laufen tut mir fast schon zu gut und ich will einfach immer raus im Moment und dann mach ich das....

    Daher auch meine Erwähnung der Ausgleichssportart. Ich war Anfang des Jahres oft im Spinning und könnte mir das gut vorstellen. Oder eben einfach "nur" im Fitnessstudio auf das Rad oder den Crosstrainer. Geht im Moment nicht. Ich habe täglich mit meiner Mutter (und wir kennen alle das Wort "Risikopatient" und hier trifft es wirklich zu...) zu tun und halte die Studios noch am ehesten als Virenschleuder.

    Aber trotzdem die Frage: angenommen, ich würde tatsächlich jeden Tag Sport treiben wollen. Wären 4 mal die Woche laufen und die anderen Tage Kraft/Stabitraining und/oder Ausgleichsgerät im Studio okay oder sollte man da auch nicht zuviel machen?
    Die Priorität soll weiter auf dem Laufen liegen. Aber vielleicht wäre sowas ein Weg. Sagt es mir aber ehrlich!

    Ach ja, eins noch erwähnt... ich hab es schonmal geschrieben: ich tracke mit der Apple Watch - und das ist ja in erster Linie eine Smartwatch.
    Ich gehöre auch leider zu der Sorte Leute, die natürlich meinen, dass ich die Tagesziele erreichen muss...
    Einfach bescheuert, was ich da mache und gleichzeitig sagt mir was im Kopf "mach doch nicht so einen Scheiss" und ich mach es trotzdem...

    Egal wie die Taktik weiterhin aussehen wird: 2020 wird das Jahr des Aufbaus sein. Damit meine ich auch das Nach-Gefühl-Laufen. Es gibt mal Fahrtspiel und bestimmt gegen Herbst Intervalltrainings und anderes.
    Stand jetzt eher mit dem Hang zu viel zu tun. Es war bei mir aber schon immer so, dass ich eher die km-Robberin war als die Schnell-Läuferin. Wenn man meine wirren Gedanken nun versteht.

  21. #15
    Avatar von Barbara77
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    Zitat Zitat von Fred128 Beitrag anzeigen
    Hallo und willkommen. Ich traue dir viel zu. Wer sich mit 1,60m beim Volleyball durchsetzen kann, der schafft alles. Das meine ich ernst. Du hast den Kopf dazu. Viel Spaß weiterhin.

    Danke Dir! Ich war natürlich Stellerin, da ging das noch. Aber trotz allem konnte ich auch gute Blocks positionieren. Das war mein Vorteil.

  22. #16
    Avatar von spaceman_t
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    Wenn Du es systematisch aufbaust und Schritt für Schritt vorgehst, kannst Du irgendwann auch mehr als 4mal die Woche laufen + weiteres Training. Das sieht man in diversen Fäden z.B. von den Triathleten.
    Aber man muss sowas gut vorbereiten und das dauert dann halt. Jeder hat da andere Voraussetzungen, manche sind sehr robust, andere weniger.
    Um sicher zu gehen, nicht in eine Verletzungskarriere zu laufen sollte man am Anfang eher etwas vorsichtiger vorgehen. Das heisst nicht unbedingt langsam vom Tempo her, gerade am Anfang kann auch zu viel Umfang 'töten'. Es gibt da ein paar nette Formeln, die für die meisten passen, sollte man keinen speziellen Anfängerplan wollen.
    Ich glaube es waren max. 10% Erhöhung der Wochenkilometer (WKM), jede 4. Woche etwa 20% Umfang rausnehmen.
    Auch damit kommt man relativ schnell auf ganz ordentliche Umfänge.
    Dazu dann noch abwechslungsreiches Tempo (1x kurz+schnell, 1xmittel-mittel, 1x länger und langsamer) mit gerne mal ein paar lockeren schnellen Metern (sogenannte Strides).
    Damit kommt man gut voran und hat bald eine gute Basis für Erweiterungen.

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von spaceman_t:

    Barbara77 (09.06.2020)

  24. #17
    Avatar von Barbara77
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    Zitat Zitat von spaceman_t Beitrag anzeigen
    Wenn Du es systematisch aufbaust und Schritt für Schritt vorgehst, kannst Du irgendwann auch mehr als 4mal die Woche laufen + weiteres Training. Das sieht man in diversen Fäden z.B. von den Triathleten.
    Aber man muss sowas gut vorbereiten und das dauert dann halt. Jeder hat da andere Voraussetzungen, manche sind sehr robust, andere weniger.
    Um sicher zu gehen, nicht in eine Verletzungskarriere zu laufen sollte man am Anfang eher etwas vorsichtiger vorgehen. Das heisst nicht unbedingt langsam vom Tempo her, gerade am Anfang kann auch zu viel Umfang 'töten'. Es gibt da ein paar nette Formeln, die für die meisten passen, sollte man keinen speziellen Anfängerplan wollen.
    Ich glaube es waren max. 10% Erhöhung der Wochenkilometer (WKM), jede 4. Woche etwa 20% Umfang rausnehmen.
    Auch damit kommt man relativ schnell auf ganz ordentliche Umfänge.
    Dazu dann noch abwechslungsreiches Tempo (1x kurz+schnell, 1xmittel-mittel, 1x länger und langsamer) mit gerne mal ein paar lockeren schnellen Metern (sogenannte Strides).
    Damit kommt man gut voran und hat bald eine gute Basis für Erweiterungen.
    Top! Danke Dir!
    Ja, das mit der Erhöhung der WKM und der Rausnahme hab ich schon gelesen. Dachte aber, ich bin noch zu sehr am Anfang, um damit zu arbeiten und es wird erst später relevant. Daher bisher nur das Gefühllaufen mit vorsichtigem Fahrtspiel und die für mich noch langen Läufe mit versuchtem geringeren Tempo. Übrigens eben wieder wo gelesen, wie lächerlich meine Zeiten sein müssen... ich komm schon noch da hinten raus!

    Ich gehe jetzt mal laufen und denke darüber nach....

    Danach muss ich zum Fußball schauen - heute gaaaaanz wichtig! Drückt meinem FC die Daumen!

  25. #18
    Avatar von Katz
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    Herzlich willkommen hier im Forum!
    Zuerst mal muss ich betonen, dass es elementar wichtig ist, einen kleinen, flinken Steller am Netz zu haben! Das Blocken übernehmen notfalls die anderen beiden in der ersten Reihe! :-)

    ZumThema Laufen: Mach dir doch bitte keinen Kopf über die Blicke anderer Leute! Hier im Forum wie auch im realen Leben gibt es schnelle und langsamere Läufer - wer sollte dich denn beurteilen? Sei doch stolz, ein Spaßläufer zu sein! Oder trainierst du für Olympia? ;-)
    Da du ja ein großes Ziel hast, würde ich an deiner Stelle nach einem Plan trainieren. Das wird schon werden! Viel Spaß bei deinem Vorhaben!

    LG Katz

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Katz:

    Barbara77 (10.06.2020)

  27. #19
    Avatar von Barbara77
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    Hallo Katz,

    ah wie schön, Du hast den Weg hierher gefunden!

    Deinen Blog habe ich in der letzten Zeit auch mitverfolgt.
    Ich hab immer die ersten Beiträge gelesen und dann nach hinten geblättert und muss sagen, Dein erster Beitrag war mir schon so sympathisch,
    dass ich dachte, die gefällt mir!

    Es stimmt schon, dass ich im Moment relativ relaxt anderen Aussagen gegenüber anderen bin - und es ist natürlich auch so, dass man in geschriebene Wörter deutlich einfacher was reininterpretieren kann, was vielleicht gar nicht so da ist.
    Ich muss aber auch zugeben: hätte ich nicht meine alte Erfahrung mit dem Laufen, so würde ich hier nicht schreiben, sondern hätte mich im Forum gar nicht erst angemeldet nach dem Lesen.
    Obwohl es die Anfänger-Threads gibt, herrscht dort (reininterpretiert von dem, was dort geschrieben wird) ein ziemlich rauer Ton.
    Fragt jemand nach, dann wird meistens deutlich gemacht, dass man ja so schlecht ist und so weiter.
    Diese Arroganz der Läuferszene kenne ich so nicht... oder anders ausgedrückt: die Akzeptanz anderen gegenüber erscheint mir deutlich klein.

    Ich habe auch keinen Thread gefunden, bei dem es so ist wie bei mir: übergewichtig laufen und endlich den Laufstil erreichen - Pace unterirdisch und ja, ein Walker hätte mich am Anfang locker in die Tasche gesteckt. Leute wie mich findet man in anderen Gruppen.

    ABER, und das meine ich ganz ehrlich: in keinem anderen Forum findet man (auch hinsichtlich der Gesamtanzahl) auch so viele gute Tipps - auch und gerade von den Erfahreneren, die ganz andere Strecken erlaufen als ich und in deren Antworten in anderen Threads ich vielleicht zuviel reininterpretiere. Deshalb bleib ich hier auch!

  28. #20
    Avatar von Barbara77
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    @spaceman_t

    Ich habe gestern beim Laufen über Deinen Beitrag nachgedacht und werde nun tatsächlich einen Plan erstellen mit der Steigerung um 10% der WKM, um in der 4. Woche dann 20% rauszunehmen. Zumal es auch mein Körper bislang bestätigt hat, dass ein Zurücknehmen eine Leistungssteigerung ausmacht.

  29. #21
    Avatar von Barbara77
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    Standard Über kurz- und mittelfristige Ziele

    Kommen wir heute nun mal dazu, wie ich mir meinen Weg kurz- und mittelfristig vorstelle - also so bis Ende des Jahres.

    Ihr habt ja gelesen, wo ich herkomme und natürlich war ich am Anfang noch extrem im Kilometer-Robben. Soll heißen: Hauptsache, die Strecke hinter mich bringen. Laufstil? Fehlanzeige.... es ging mir darum, die Strecken überhaupt zu schaffen.
    Es ist schön, dass die Pace langsam steigt, ich weiß aber natürlich auch, dass ich noch lange von anderen Einsteigern entfernt bin.
    Da ist zum einen natürlich das Gewicht, das mir da im Weg ist. Ich lege darauf aber nicht mehr meinen Schwerpunkt. Es wird von selbst runtergehen. Eine zusätzliche Diät kommt nicht in Frage, da der Fokus auf dem Laufen liegt. Aber natürlich achte ich etwas mehr darauf, was ich nun esse.
    Mit jedem verlorenen Gramm komme ich meiner Leistung entgegen. Bis zum Ende des Jahres möchte ich nach Möglichkeit dennoch unter 60 kg landen.

    Zum anderen geht es tatsächlich um den eigentlichen Laufstil. Ich habe es oben schonmal als Antwort erwähnt: betrachte ich mir nur die Schrittlänge, so lag sie durch das Robben am Anfang bei 0,65 m (und gerade gecheckt, teilweise sogar bei 0,63 m ) - also quasi bei gar nix. Gestern waren es bereits 0,79 m - nur so als Anhaltspunkt. Das muss sich noch steigern, aber ich werde auch niemals auf Grund meiner Körpergröße 1,20 m Schritte machen - weiß aber selbst auch nicht genau, was da realistisch ist, daher werde ich es einfach ausprobieren. Nachdem ich gemerkt habe, dass ich langsam meinem Körper während des Laufens auch in der gesamten Haltung Befehle geben kann, habe ich umgehend damit begonnen, auf den Stil zu achten: besser abdrücken, bergan ganz leichte Beugung in der Hüfte, im Geradeaus- und bergab-Laufen Hüfte leicht vorschieben und so dem Körper Erholung vor dem nächsten Anstieg geben. Diese Kleinigkeiten machen es aus, dass ich mich langsam einem Stil nähere. Diesen Stil möchte ich bis Ende des Sommers weiter optimieren, denn ohne ihn komme ich niemals wo an.
    Außerdem natürlich weiteres Optimieren bei bergan-Laufen: dort anziehen, geradeaus und bergab dann erholen.
    Ich muss dazu sagen, dass selbst meine kürzeste Strecke über 100 Höhenmeter aufweist, daher liegt hier bereits ein Fokus, den andere vielleicht in meinem Stadium noch lange nicht verfolgen.

    Weiter im Raum steht der Anschluss an eine Laufgruppe - um zu lernen, zu verbessern und auch der Einseitigkeit zu entgehen. Ich liebäugele bereits mit einer, habe aber noch nicht die Anfrage gestellt, ob die Termine auf Grund von Corona im Moment überhaupt stehen. Allerdings ist das an das Erreichen einer Pace geknüpft. Ich möchte zum einen eine Gruppe in ihrem Lauf nicht zu sehr behindern, aber zum anderen auch nicht bei den Walkern landen. Also hängt der Anschluss von 3 Faktoren ab: 1. ist die Gruppe denn schon wieder aktiv? 2. Erreiche ich konstant eine Pace unter 7 Minuten? 3. Spätestens im Herbst brauche ich Wege und Unterstützung, um nicht nachts im Wald rumzugurken.

    Als weiteres Ziel kommt nun hinzu, doch nach einem "leichten" Plan zu laufen.
    Einige haben es hier ja schon in verschiedenen Arten vorgeschlagen. Ich gehe jetzt in die Richtung, über 3 Wochen hinweg die WKM um 10% zu steigern und sie in Woche 4 um 20% zu senken. Und ich denke, ich werde mir doch schon etwas mehr abverlangen. Es gibt da eine relativ gerade Strecke bei mir von etwa 450-500 m, auf der kann ich spielen. Ob ich damit schon nächste Woche beginne: schauen wir mal... aber dann eben 1-2 Wochen später.

    Am Ende noch ein Ziel, das mir wahrscheinlich am schwersten fallen wird: achte auf den Körper, bedenke Muskeln und Sehnen. Es zwackt und ziept überhaupt nichts bei mir (was ich teilweise auf das intensive Dehnen zurückführe). Dennoch ist es wirklich so, wie hier auch schon geantwortet wurde, dass sich die Pumpe am schnellsten anpasst und auch die Beine gerne ihren Dienst machen. Ich muss also weg von dem Gedanken "ich hatte noch nie Probleme" und hin zu "sei vorsichtig, was war, muss nicht mehr so sein!". Gerade wenn der Körper keine Signale sendet in Form von Muskelkater, Bewegungseinschränkungen (im Gegenteil, ich bin "geschmeidiger" geworden) oder sonst irgendwas finde ich das sehr schwer. Ich muss meinem Körper also Pausen gönnen - wie die aussehen können (außer jetzt Ruhetage, bei denen ich jetzt schauen muss), da bin ich für Tipps wirklich aufgeschlossen.

    5 Ziele also bis Ende des Jahres mit dem übergeordneten Ziel, bis dahin die "Grundlage Laufen" für mich geschaffen zu haben. Ich halte sie für umsetzbar und erreichbar, ohne mein komplettes Leben danach auszurichten. Ob sie vernünftigt sind, dazu dürft Ihr gerne Euren Senf dazu abgeben.
    Ich befinde mich in der Lernphase und nehme gerne was von Euch mit!

  30. #22
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ich bin damals als Anfänger einfach losgetrabt. Erstaunlich, wie kompliziert und aufwändig diese Lauferei inzwischen geworden ist.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  31. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    Barbara77 (10.06.2020), Major_Healey (10.06.2020)

  32. #23
    Avatar von Barbara77
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Ich bin damals als Anfänger einfach losgetrabt. Erstaunlich, wie kompliziert und aufwändig diese Lauferei inzwischen geworden ist.
    Ganz unrecht hast Du nicht und das erinnert mich an meine kurze Laufphase 2010. Ich bin damals mit einem Freund immer nur eine Strecke gelaufen, die - wie ich heute weiß - 6,4 km lang ist. Er hat mir aber gesagt, es seien 7 km. Ich hab das geglaubt. Für die Strecke haben wir damals nach etwa 2 Monaten 48 Minuten gebraucht.
    Nach diesen 2 Monaten bin ich in Hamburg den Women's Run gelaufen über 8 km. Okay, ich suche heute noch die Steigung auf den ersten 300 m, von denen die Läuferinnen am Start die ganze Zeit sprachen.
    Aber ich bin die Strecke dann in knapp unter 50 Minuten gelaufen. Einfach weil es lief, ich unwissend war und die Strecke halt auch extremst flach war.

    Aber haltet mir wenigstens zugute, dass ich nicht nach Puls laufe! Ich kenne ja noch nicht einmal meinen Maximalpuls...

  33. #24
    Avatar von Lareia
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    Zitat Zitat von Barbara77 Beitrag anzeigen
    Er hat mir aber gesagt, es seien 7 km. Ich hab das geglaubt. Für die Strecke haben wir damals nach etwa 2 Monaten 48 Minuten gebraucht.
    Hallo Barbara,

    also, das mit den 7 km ist jetzt einfach eine Steilvorlage, die ich nicht ignorieren kann 🤗
    Ende Juni (27./28.6.2020) ist der Stuttgartlauf und da habe ich mich gestern für die 7 km angemeldet... es wird als virtueller Lauf ausgerichtet... wäre das nicht auch was für dich? Als Motivations-Booster oder so? 😏

  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Lareia:

    Barbara77 (11.06.2020)

  35. #25
    Avatar von Barbara77
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    Zitat Zitat von Lareia Beitrag anzeigen
    Hallo Barbara,

    also, das mit den 7 km ist jetzt einfach eine Steilvorlage, die ich nicht ignorieren kann 🤗
    Ende Juni (27./28.6.2020) ist der Stuttgartlauf und da habe ich mich gestern für die 7 km angemeldet... es wird als virtueller Lauf ausgerichtet... wäre das nicht auch was für dich? Als Motivations-Booster oder so? 😏
    Coole Idee... Danke für den Tipp!
    Am 28. ist wieder ein Crowdlauf für die Kinderhilfe. Das ist ein Sonntag und eigentlich mein Lala.
    Aber ich könnte ja auch mal schauen, wie ich da sowas anderes unterkriege. Muss mal drüber nachdenken, wie ich das verbinden kann.
    Aber die Idee, dass man immer sieht, wo man eigentlich wäre, ist schon witzig! :-)
    ...und als Motivation immer gut!

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